Einzelbild herunterladen

tun hat mtt Besprechungen, wie sie jetzt wieder von dem britischen Außenminister Eden in Vorschlag gebracht wurden. Daß sich Deutschland solchen Be­sprechungen nicht zu entziehen beabsichtigt, beweist bte Einleitung Botschafters von Ribbentrop. Daß Deutschland aber ebenso nicht gewillt ist, d i e sachlichen Voraussetzungen zu solchen neuen Besprechungen durch tendenziöse Zusammen­stellungen von der Art des englischen Blaubuchs verfälschen zu lassen, ist ebenso offenkundig. Wenn auch die Zukunft noch unklar sein mag und die Gegenwart zerrissen und verwirrt, so muß doch die Vergangenheit von allen Zweifeln frei sein, damit nicht Sünden und Fehler der Vergangenheit hinübergenommen, werden in das Werk des Neu­baues Des europäischen Friedens.

Buntes Allerlei.

Worauf es beim Karbenfilm ankommt.

Der Farbenfilm ist auf dem Marsche. Wenn er auch heute noch manche Unvollkommenheiten auf­weist, so erinnern die Sachverständiaen doch daran, daß auch der Sprechfilm in seinen Anfängen höchst sonderbaren Eindruck machte, und daß er nur so kurze Zeit gedauert habe, bis er das Feld ooll- ständig eroberte. Gerade so würden wir in zwei Jahren auf den einfarbigen Film zurückblicken, wie uns heute der stumme Film unmöglich erscheint. Hollywood hat seinen ersten großen Farbensprech­filmBecky Sharp mit Mirian Hopkins her­ausgebracht, und es war ein unzweifelhafter Er­folg. Alexander Korda bereitet einen großen Farbenfilm vor, in dem Laurence Olivier der Star ftin wird, und auch in England ist ein Ver­suchs-Atelier eingerichtet, in dem Farbenfilme her­ausgebracht werden sollen. Es wird eine tiefgehende Umwälzung der Anschauungen eintreten müssen, wenn der Farbenfilm sich zur vollen Höhe seiner Möglichkeiten entwickeln soll. Der Mann an der Kamera wird in Zukunft in erster Linie ein Farben- künstler sein müssen. Bei einem Besuch in einem Atelier, in dem Farbenfilmaufnahmen gemacht wurden, sah der Mitarbeiter einer englischen Zeit­schrift, wie zu dem Leiter der Aufnahme ein ganzer Haufen von Stoffproben gebracht wurde, und wie er lange und sorgfältig nach den besten Farben­nuancen darin suchte. Endlich wählte er zwei aus zwanzig Schattierungen von Grün aus, von denen er annahm, daß sie in der Aufnahme den gewünsch­ten Effekt erzielen würden. Mit derselben Aufmerk­samkeit suchte er nach roten und gelben, ins Orange hinüberspielenden Tönen. Der Ausnehmende muß für Farbenwirkungen, wie sie sich auf der Lein­wand darstellen, ein ungewöhnlich feines Gefühl haben, und seine Tätigkeit erinnert hier mehr an die des Regisseurs auf der Bühne. Groß wird der Einfluß der Farbe besonders da sein, wo die Natur im Hintergrund in Farben gezeigt wird. Auch darauf muß die Aufmerksamkeit gerichtet werden, daß die Farben, die die Begleitfiguren tragen, nicht irgendwie die Kostüme der Hauptperson beeinträch­tigen. Er muß besonders auf Farben Gewicht legen, die dem Auge weich und nicht zu hart und glänzend erscheinen. Eine bezeichnende Wandlung der Auffassung muß auch die heutige Schmink­kunst erfahren. Die gelben Gesichter werden voll­ständig verschwinden. Nur die gewöhnlichen kos­metischen Mittel für den Bühnengebrauch werden in Anwendung kommen, und auch diese in einer abgeschwächten Form. Vorläufig ist das ganze Ver­fahren noch sehr umständlich und zeitraubend, auch die Kosten sind außerordentlich groß. Aber auch darin wird wohl die weitere Entwicklung Wandel schaffen. fb.

Das Testament im ftilm.

Mr. John Herinson aus San Francisco glaubt ein unfehlbares Mittel gefunden zu haben, alle Streitigkeiten über seine Erbschaft nach seinem Tode zu vermeiden. Damit seine Erben eine wirk­lich genaue Auslegung seines letzten Willens er­halten, hielt er es für das Beste, fein Testament in einem Film aufzubewahren. Ehe er diesen Her­stellen ließ, wollte er eine gesetzliche Erklärung haben, daß das so hergestellte Dokument auch seine Gültigkeit haben werde. Es gab zunächst einige Schwierigkeiten-, aber dann erteilten ihm die in Betracht kommenden Behörden den Bescheid, daß sein Verfahren durchaus gesetzlich wäre. Darauf nahm Mr. Herinson vor einem Aufnahmeapparat Platz, sorgfältig überwacht von dem Operateur und dem Tontechniker, und las sein eigenes Testament mit großen Gesten und tiefer Rührung vor, als ein

Der Juli meldet Rekorde an.

Zum Beginn des wärmsten Monats im Zahre.

Recht-

mert die Lilie.

schim- erfte Juni,

Gleichzeitig beginnt in der Natur das herbstliche Sterben. Schon am 21. einen Tag nach der Sommersonnenwende, ist, wie sorgfältige Untersuchungen festgestellt haben, das erste Laub gefallen. Im Juli fallen die Blätter zahlreicher, und wenn wir auch nicht gern zuge­stehen wollen, daß der Sommer inmitten seiner üppigen Schönheit zu sterben beginnt, es ist so, und an den Wegen mehren sich die Bäume, deren Laub verdorrt, zerfetzt und verbrannt aussieht. Auch in der Vogelwelt wird es merklich stiller. Es beginnt die Zeit der Mauser, wo sich die Sänger in ungestörte Winkel zurückzi^hen, ein Federchen nach dem anderen fällt aus dem Gefieder.

Entsprechend der Tatsache, daß tiefste und höchste Temperatur des Jahres hinter dem Sonnenstand einige Wochen Zurückbleiben, bringt auch der Juli erst mit den Hundstagen die h ö ch st e Tages- durchschnittstemperatur des Sommers von 17 bis 19 Grad, die eigentlich schon in der zweiten Junihälfte fällig war. Mit dieser hohen Durchschnittstemperatur verbinden sich meistens auch die wärmsten Temperaturen des Sommers, und im

Der Monat Juli bringt Abschnitte, in denen unser gemäßigtes Klima jene Symptome annimmt, die sonst Ländern mit kontinentalem Klima wie Sud- rußland und Nordafrika Vorbehalten bleiben. Der kühlende Atem des Seewindes erlischt, die Äaltluft der Polarzone bleibt energielos im hohen Norden, dafür sendet die Sonne tagelang ihre glühenden Strahlen zur Erde. Es scheint, als wollten die heißen Tage mit einer feurigen Blumenpracht in Garten und Feld tropische Vegetation erstehen lassen Aus den Gärten leuchten alle aus dem hei­ßen Klima eingeführten Pflanzen, voran die herr­lichen Zinnien, das Blumenrohr und die Schling­pflanzen, von denen kein Blumenfreund die dichte­risch schöne Winde missen mag. Auch im freien Feld beginnt die große Zeit der Ackerwinden, der Ginster erreicht den Höhepunkt seiner arellen Farbe, die Weidenröschen flammen auf, und Der Fingerhut leuchtet über Hunderte von Meter ins fruchttragende Land. Auf den Wiesen aber strahlen die großen Goldenblüter, am Rain blühen die Natternköpfe, die Lupine zeichnet blaue und gelbe Streifen in die Felder, die Kartoffel formt Quadrate und ecke in Weißlila und aus dem Bauergarten

Juli kann man immer damit rechnen, daß an dre» bis fünf Tagen 30 bis 35 Grad im Schatten ge­messen werden. Auch werden im Hochsommer, zum Teil erst im Laufe des August, dl.e absolut höchsten Temperaturen gemessen. So verzeichnete Berlin am 15 Juli 1904 34,4 Grad Warme, Munster l. W. 34 6 Grad Wärme. Der vorige Sommer machte eine Ausnahme und brachte bereits Mitte 3um bte größte Hitze, und zwar in Breslau mit 38,5 Grad Wärme als wärmste Temperatur seit 25 fahren in Mitteleuropa. Es sind allerdings m Deutschland in den letzten Jahrhunderten auch schon 37 bis 39,8 Grad gemessen worden. Meteorologische Statistiken verzeichnen am 19. August 1892 in ©runberg und Liegnitz 38,9 Grad Wärme, dte Stadt Amberg er­reichte am Tage vorher, dem 18. August 1892, so­gar 39,8 Grad im Schatten. Emer der hei­ßesten und trockensten Sommer dieses Jahrhunderts, der Sommer 1911, brachte zwar sehr lange Hitze­perioden, doch sind eigentliche Rekordwerte nicht verzeichnet worden. . . .

Gewöhnlich ist der Juli auch der Monat, m dem sich in trockenen Perioden, wie sie die vergangenen Sommer darstellten, die Dürre am stärksten aus- wirkt, da die unablässig scheinende Sonne die letzte Feuchtigkeitsreserve aus dem Boden saugt. So i|t der Juli immer deswegen gefürchtet gewesen, weil er die Hungersteine sichtbar werden lieh, die ver­schiedene Flüsse wie Rhein und Elbe bei besonders niedrigem Wasserstand zeigten. Sie werden deshalb so genannt, weil nach den Anschauungen früherer Zeiten die Jahre allzu großer sommerlicher Dürre Mißernte und Hungersnot nach sich zu ziehen pflegten. Die Jahreszahlen der Sichtbarkeit wurden in diese Steine eingemeißelt, und es ist bemerkens­wert, daß verschiedene Hungersteine als neueste Jahreszahl 1934 mit seinem trockenen Sommer aufweisen; bekanntlich ist auch die Ernte in jenem Sommer nicht günstig ausgefallen.

So ist der Juli der Monat der Wärmeextreme. Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß er in aus­gesprochenen kühlen und feuchten Sommern sich nach der entgegengesetzten Richtung entwickeln kann und mit Dauerregen und Überschwemmungen die Ernte gefährdet. In diesem Jahre haben wir be­rechtigte Hoffnung, daß er den Mittelweg einhält.

Walter Lammert.

fflnnxer: ,,Geist und Staat im 19~3Äa?r ®unt>3ert". Kart. 1,50 Mark. (Schris. ten des R-ich-inftitut- für Glicht- des neuen Deutschlands.) Hanseatische Berlagsanstalt AG. Anrtihwrn __ (126) Der junge Historiker hat sich

eine der interessantesten Fragen gestellt: das Der« bältnis von Geist und Staat, das im Laufe der deutschen Geschichte bislang nur em einziges Mal eme Lösung - und d. h. ein gegenseitiges Durch, bringen gefunden hat. Es war das Zeitalter der stauftschen Kaiser, in dem sich die politische Ge- chlossenheit auch in der kulturellen Leistung aus- drückte. Seit jenen Tagen fielen Geist und Staat auseinander, wenngleich es immer stärkste Augen­blicke in der deutschen Geschichte gegeben hat, m denen eine Lösung nahe war. Besonders das 19. Jahrhundert enthielt drei Möglichkeiten. Die deutsche Erneuerungsbewegung vor den Befreiungskriegen bot die erste Möglichkeit. Die zweite Begegnung ae chah in dem Jahre 1848. Die dritte Begegnung nnllAoa fick unter Bismarck. Als eine der großen Aufgaben die aus tausend Jahren deutscher Ge­schichte uns überkommen sind, steht die Frage der Einheit von Geist und Staat vor uns. Ihre Losung bedeutet die geschlossene Gemeinschaft von Volk, Staat und Kultur. Das Dritte Reich hat die Vor. aussetzung geschaffen in seiner alles durchdringen- den Weltanschauung. .

___ Maria Amslte von Godin:Dte Oertlbäueri n". In Leinen 3,80 RM. Verlag Josef Kösel & Friedrich Pustet, München. (97) Ueberall dort, wo Landschaft und bäuerlicher Mensch zu unzerstörbarer Einheit geworden sind, wo der Mensch mit allen Fasern seines Wesens in der Erde wurzelt, die ihn nährt, wo die unbeugsame Kraft des Bodens in ihm schönste Gestalt gewonnen hat überall dort spricht ein Künstler zu uns, der die uralte bäuerliche Lebensform mit Ehrfurcht erlebt, um ihr in einem neuen Werke neue Gestalt zu ver- leihen. In derDertlbäuerin" haben wir eines dieser schlichten Werke, das erfüllt ist von dem Duft nieder- bayerischer Landschaft. Wir erleben im steten Fluß der Jahre den Aufschwung desOertl", eines kleinen Bauernhofes, unter den tüchtigen und sicheren Hän­den der Bäuerin Corona. Sie ist Quelle und ständiger Antrieb alles Geschehens in der kleinen Welt dieses Hofes und feiner Menschen. Sie ist Spiegel und Ver­körperung aller Tugenden und verstockten Härten des bäuerlichen Wesens. Die Konflikte ihres Lebens erwachsen aus den ewig gleichen Grundzügen bäuer­lichen Daseins und rühren an die tiefsten Fragen menschlicher und christlicher Gemeinschaft.

Wetterbericht

ausgezeichneter Darsteller seines eigenen Jchs und ein guter Regisseur. Sobald die Aufnahme beendet war, erschienen zwei Zeugen und ein Notar, und schließlich wurde der Film mit aller Sorgfalt in eine Zinkkassette gesteckt und versiegelt. In die Kassette ließ Mr. Herinson auch 50 Dollar in bar einlegen, die einmal dazu dienen sollen, die Aus­gaben für die Projektion auf die Leinwand zu decken wenn es so weit sein wird, d. h. wenn er das Zeitliche gesegnet haben wird. Seine Voraus­sicht ging dabei soweit, daß er in der Sorge, es könnte eine Inflation kommen, die Summe in Gold- valuta niederlegte. Nachdem alles dies vollbracht war, glaubt Mr. Herinson ruhig weiterleben und seinerzeit sterben zu können.

Westafrika nicht mehr »des weißen Mannes Grab"

Westafrika war früher für die Europäer ein so gesundheitsschädlicher Aufenthalt, daß viele von ihnen dem mörderischen Klima erlagen und man das ganze Land alsdes weißen Mannes Grab" be­zeichnete. Eine soeben veröffentlichte offizielle eng- liche Statistik zeigt nun, daß während der letzten 30 Jahre eine wesentliche Besserung eingetreten ist. Im Jahre 1905 waren im Gambia, Sierra Leone, Goldküste und Nigeria 1491 Europäer im Dienst, im Jahre 1935 hatte sich die Zahl verdoppelt, auf 2995, darunter 134 weibliche Beamte, aber die Zahl der Todesfälle im letzten Jahr betrug nur 15 gegen­über 42 im Jahre 1905. Die Todesziffer fiel in den 30 Jahren von 28,1 auf 5,1 vom Taufend, während die durchschnittliche Länge der Dienstzeit von 3V2 Jahren auf zehn Jahre acht Monate ge­stiegen war. Dauernd krank geworden waren im Jahre 1905 dabei 93, während 1935 von der dop­pelten Anzahl nur 37 Personen erkrankten. Die

durchschnittliche Dienstzeit dieser Erkrankten war von zwei Jahren 7 Monaten auf zehn Jahre ge­stiegen. Von den Todesfällen im Jahre 1935 waren nur zwei durch tropische Krankheiten verursacht, vier traten infolge von Unfällen ein.

Bücheriisch.

D r. Wilh elm Hartnacke: Die Unge­borenen. Ein Blick in die geistige Zukunft un­seres Volkes. I. F. Lehmanns Verlag, München. Preis kart. RM. 3. (95) Hartnacke, der frühere Leiter des Dresdener und bis zur Ver- reichlichung des sächsischen Schulwesens erhebt neuerdings seine warnende Stimme. Die führenden Schichten des Volkes, die geistige Auslese in allen Berufen, haben eine durchaus ungenügende Kin­derzahl. 2166 sächsische Studienräte haben zusam­men nur 2581 Kinder statt 6498, die zur Erhaltung des Bestandes notwendig wären. Die Hilfsschüler aber und die Kinder der minderbegabtesten Volks­schichten haben 4 und 5 Geschwister. Unter den mancherlei Gründen, die zum Geburtenschwund ge­führt haben, stellt Hartnacke besonders den Bil­dungswahn in den Vordergrund. Alle Eltern wün­schen ihren Kindern ein besseres Leben als sie selbst gehabt und glauben, dies durch kostspielige höhere Bildung vielfach ohne Rücksicht auf Eignung schaffen zu können, deshalb reichen die Mittel nur für die Aufzucht eines Kindes. Hartnackes Vorschläge für eine vernünftige und lebensgesetzliche Gestaltung des Schulwesens, für die richtige Auslese der Tüchtigen, für den Abbau des übersteigerten Berech­tigungswesens, kommen aus der Praxis und wer­den Eltern und Lehrern und all Denen, denen unser Erziehungswesen anvertraut ist, viel zu sagen haben.

des Reichrwelkerdlenstes. Ausgabeort Frankfurt.

Nach Dem Aufbau eines Hochdruckgebietes über Nord- und Nordwesteuropa ist Deutschland in den Bereich frischerer Meeresluft gekommen. Während sie über Nord- und Ost-Deutschland unter Schauern stärker herbeigeführt wird, ist bei uns im allgemei­nen mit Der Fortdauer der überwiegend fteund- lichen Witterung zu rechnen. Die in den letzten * Tagen beobachtete Schwüle läßt jedoch erheblich nach.

Aussichten für Freitag: Veränderlich mit häufiger Aufheiterung und nur vereinzelten Schauern, bei Luftzufuhr aus West bis Nord schwüler.

Aussichten fürSamstag: Fortdauer der im ganzen freundlichen aber nicht durchaus regen- sicheren Witterung, mäßig warm.

Lufttemperaturen am 26. Juni: mittags 26,7 Grad Celsius, abends 19,1 Grad; am 25. Juni: morgens 16,2 Grad. Maximum 26,7 Grad, Minimum heute nacht 12 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 24. Juni, abends 26,3 Grad; am 25. Juni: mor­gens 20,4 Grad. Sonnenscheindauer 10,1 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für Die Bilder: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Den übrigen Teil i. 23.: H. L. Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für Den Inhalt Der Anzeigen: TheoDor Kümmel. D. A. V. 36: 9760. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch-unD Steindruckerei R.Lange,K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbegugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

In tiefer Trauer;

Kinzenbach, Klein-Altenstädten, den 24. Juni 1936.

4070D

mne vor!

(Sinti, a

KMIMWMA;

Verkäufe

Familie Ludwig Mandler Familie Georg Bepler Margarete Peusch

Familie Heinrich Rink Familie Wilhelm Bepler Alma Peusch

ver sofort gesucht. Angeb. unt.

A. L. 499 an Ala, Lübeck,wiv

c o

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 26. Juni, nachmittags 37, Uhr in Kinzenbach vom Trauerhause aus statt.

Nach langer, schwerer Krankheit verschied heute nacht 2l/i Uhr unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwa­ger und Onkel

Ludwig Peusch, Gastwirt

im 80 Lebensjahr.

Einfaches

Fräulein perfekt i. kochen und sämtlichen Hausarbeiten so­fort oder 1. Juli gesucht. 4053D MN.M Bad-Nauheim Kerckhoff-Jnstit.

Wir suchen geeignete

6tnrooi5Bettttttr

®rofeunteniebm.bei höchster und sofort zahlbarer Provision. Nur.ernsthafte Bewerber, die sich eine Dauerexistenz gründen wollen, werden gebeten, sich un­ter Bor age von Ausweis und Zeugnissen vorzustell.Donners­tag nachmittag, 4 bis 6 Ubr. Hotel Prinz Carl. 02908

Ehepaar. Zeug-

r rhanden. --------- Wunsch sofort od.l.Juli. Schr.Anyeb.unt. 02910 a.d.G.A.

Lehrmädchen für hiesige Buch­handlung zum 1. Juli gesucht.

Scbr.Angeb.unt. 02911 an den Gieß. Anzeiger. [Stellengesuche] Mädchen 21 Jahre, sucht Stelle bei kinder­losem od.älterem

WDttt

von erstem Hause der

Per l.Juli od. später tücht., kmderl., zuverl. Maddien über 20 Jahre od. unabhängige Frau für Land­haus mit Gart., 3 km von Gießen, gesucht. Schriftl. Ang. unt. 02901 an d. Gieß. Anz.

Maddien für morgens für 2-3 Monate zur Aushilfe gesucht. Zu erfragen im Gieß. Anz. 02,18 Lrdentl. fleißig. Mädchen für halbe Tage ME 0280, Loder,traße u»

| Mietgesuciw"| 7-9Z.-Wohng. mögt. m. Balkon und Platz f. Ga­rage ver 1. Ölt. z. mieten gesucht. Schr.Angeb.mil Preis u. 4073 D an den. Anz.

1-2 Zimmer v.sicherem Miet- zahler sofort ge­sucht. Schr. Ang. unt. 02913 a. d. Gießen. Anzeig.

Laden

mit Nebenraum z.mieten gesucht. Schr. Angeb. mit Preis u. 4066D an D. Gieß. Anz.

Sehr gut erhal­tener moderner Binomen preisw.abzugeb. Ch.F.Gödicke Gießen

Liebigstraße 37

Werkstatt. 02890

Radio

4 Röhren, Blau­punkt, Gleichstr., in gut. Zustand, billig zu verkauf. Wo? sagt der Gieß« Anz. orsi»

Stellenangebote

Keine Zeugnisse in Urschrift

lonbern nur Zeugnis, abichttsten Dem Be- werbungsjchreiden bet- egen 1 Lichtbilder undBewerbungsunter- lagen müllen im Ver­meidung von Verlusten aus der Rückseite men und Anschrist De»

Bewerbers trageni

Einige tüchtige Gchvelrrerr- gesellen fürsofortgesucht. E. H. Müller. Fleißiges, tücht. Tapmädchen gesucht ab l.oder 15. JUÜ. <07SD

Prof. Lchmaun Hindenburwg.14

Speisezimmer (Eiche mit Nußbaum) bestehend aus 1 Büfett (160 cm) mit Facetten­scheiben und polierter Mitteltüre, Kredenz, 1 Auszugtisch und vier echten Lederstühlen auf Federn. 325.-Mk. Möbelhaus Koos

Gießen, Schulstraße 6 40ma Telephon 3904 Gegründet 1894

Reisen und Knipsen!

Diese zwei gehören zusammen, wenn man auch nach der Reise noch Genufe und Freude haben will! - Gibt es etwas Schöneres, als eine »Privat-Photoreportage« vom Urlaub? Deshalb verreise niemals ohne Kamera. Ueber den Wert der Amateur-Photographie unterhalte ich mich terne mit Ihnen. - Fragen Sie

4060A

Photo - Kino Kreuzplatz 9

billig

©ebraudbter Ca. 2 Morgen billig zu Seugras

D'e glückliche Geburt einer Tochter zeigen hocherfreut an

02905

statt.

Q2900

Dr. rer. pol. Paul Münch und Frau Hilde, geb. Pascoe

Dutenhofen (Kreis Wehlar), den 24. Juni 1936

(zur Zelt: St.-Josephs-Krankenhaus, Gießen)

Gleite Motor 3 PSm. Anlasser ütadelLZustande preiswert abzug. Ch.F.Gödicke, Gießen, Liebig­straße 37, Werk-

Nachlässe von 3 bis 20 v. H. er* halten Sie bei wiederholten Ver- __ einer Anzeige /

Verschiedenes]

+ (Geslditshaare)

Damenbart u.ai.täst.Haarew. nur d.die von mir angew.,einz.sich. Meth. unt. Gar. imm.mitd.Wurz, schmerz!.entfernt Frau B. Gulden» Sprechstd. jeden Freitag,Gießen, Alicenftraße40p. 9-7 Uhr durchs.

Klein.weiß.lorsi5

Herd

biUig ju verkauf.

AmRodberg 28.

SMW'WlkMWeil mtt fahrb. Kompressor mit Schieß- Etster u. allem Zubehör, evt. mit vollstand. Bedienung, übernimmt mmtl vorkomm. Sprengarbeit, in S^ÄL^Bahn- u. Straßenbauten )erttgung. i. Stundenpreis, evt.Akkord,ber sehr günst. Berechn.

_ Lohann Gallos Uvreng- mAbbruchuntern,Koblenz, MamzerStr.37a, Tel.1908. »oaaD

Gut gepflegte Briefmarkensamml. mich Uebersee, v. Privatmann zu kaufen ges. Schr. Angeb. m. Preis unter 4079 D an den Gieß. Anz.

Kaufe

Lampen,Panier Eisen n. Metalle Bestell. p.Postk. erb. H. Schäfer, Kaiserallee 103.

Zirka 1000 Stück einm. gebrauchte

Span-- körbchen

4 Pfd. Obst fass., billig zu verkauf.

(S. Kröck

Konservenfabrik, Gießen, Weser­str. 19. Tel.3070.

HEUGRAS von2Grundstück. auf. 2100 qm bill. abzugeb.evtl.die Grundst.ouf3od. 6J.z.verv.Jung, Klein-Linden

Frankfurt StrZl

KleineAnzeigen 'M Gießener Anzeiger werden von Tausend«, beachtet und getejea.

Gebrauchte

GMeWWe gesucht. 02903 Hammftraße 7. Kinderstühlchen mit Spieltisch gut erhalt, billig zu verkauf. 4076d Teufelslust- gärtcheu 8 l.

Gut erhaltener llckNM zu verkaufen.

Liebigstr. 831. Anzusehen vor- mittags. 02807 | Kaufgesuche | Bohm

5 bis 600 qm, zu kaufen gesucht. Genaue Angab. über Lage,Preis u. Größe u. 9tr. 02912 a.d.G.A.