Aus aller Welt.
Aufrichtung des Stammes und feine Uebergabe erfolgen am 29. April. Dabei wird Gauleiter Bürckel sprechen.
100 000-rNark-Gewinn gezogen.
Das Berliner Baugrubenunglück vor Gericht.
Im Prozeß um das Baugrubenunglück in der Hermann-Göring-Straße in Berlin gab Bauleiter N o t h einen ausführlichen Bericht über feine Wahrnehmungen während des Einsturzes. Er hatte sich von dem Stand der Ausschachtungsarbeiten überführen wollen und mit dem verunglückten Schachtmeister besprochen, wie man den Bagger wegstellen könnte. Wenige Minuten vor der Katastrophe war er wieder aus der Baugrube herausgeklettert und über den Bohlenbelag längs der Straßenbahngleise entlang gegangen. „Ich war kurz vor dem Ende des Bohlenbelags", so fuhr N o t h fort, „da hörte ich plötzlich ein Zischen, als wenn ein Gegenstand durch die Luft fliegt, und ich spürte eine Erschütterung im Bohlenbelag. Ich lief noch ein paar Schritte weiter und drehte mich dann um, wobei ich bemerkte, wie sich der erste Tiergartenbaum senkte und in die Baugrube stürzte. Im gleichen Augenblick bildete sich in der Mitte der Baugrube ein großer Trichter. Eine große Staubwolke stieg auf. Als sie sich verzogen hatte, konnte man cuif der Ostseite noch keine Bewegung der Erdmassen sehen. Dann aber ging es Schlag auf Schlag und die ganze Baugrube stürzte zusammen." Noth erfuhr Dann voh einem Arbeiter, daß der Schachtmeister und mindestens 20 Mann unten gewesen seien. Er habe nicht gewußt daß der Schachtmeister die Mittagspause durcharbeitete, und er habe ihm dazu keine Anweisung gegeben. Der Grund dafür, daß der Schachtmeister seine Leute ' noch habe arbeiten lassen, sei aber nicht der gewesen, daß man noch Arbeiten hätte ausführen wollen, die als besonders wichtig angesehen wurden; es hätte nur aufgeräumt und das Baggerloch noch ausgefüllt werden müssen.
Einige Widersprüche, die sich in seinen Angaben kurz nach der Katastrophe und seiner jetzigen Darstellung finden, erklärt Noth damit, daß er bei seiner damaligen Vernehmung von der Katastrophe noch derart mitgenommen war, daß er keinen klaren Gedanken hätte fassen können.
64 verdiente Kämpfer Adolf Hitlers Gäste der Hauptstadt der Bewegung.
Der Oberbürgermeister der Hauptstadt der Bewegung, Reichsleiter Karl F i e h l e r , hat im Rahmen der Hitler-Freiplatz-Spende 64 SA.-Männer für die Zeit vom 27. April bis 9. Mai zu Gast geladen. Dadurch ist je zwei verdienten alten Kämpfern aus den 32 deutschen Gauen Gelegenheit gegeben, während eines 14tägigen Aufenthaltes München kennenzulernen und die vielen Schönheiten des südbayerischen Hochlandes zu genießen.
„Graf Zeppelin" in Friedrichshafen gelandet.
„Graf Zeppelin" kehrte am Freitag um 19 Uhr von seiner ersten Südamerikafahrt in diesem Jahre nach Friedrichshafen zurück. Um 19.15 Uhr landete das Luftschiff auf dem Werftgelände bei regnerischem Wetter glatt. Die Führung hatte Kapitän von Schiller. An Bord befanden sich 19 Fahrgäste. ___________________________________
Kreuzer „Nürnberg“ in Teneriffa.
In Teneriffa ist der deutsche Kreuzer „Nürnberg" vor Anker gegangen, um bis zum 27. April dort zu bleiben. Die spanische Regierung hat die Erlaubnis erteilt, daß die deutschen Katapultflugzeuge der „Nürnberg" Rundflüge über der Insel aussühren. Zu Ehren der deutschen Seeleute sind offizielle Empfänge durch die spanischen Behörden und eine Reihe festlicher Veranstaltungen geplant.
Der IHaibaum in Berlin eingeholt.
Die Einholung des Berliner Maibaumes vom Anhalter Bahnhof zum Lustgarten gestaltete sich zu einem Triumphzug. Auf dem Wege über den Potsdamer Platz, durch die Siegesallee, Unter den Linden bis zum Lustgarten gaben dem Zug Tausende das Geleit. Unzählige standen in dichten Reihen zu beiden Seiten am Straßendamm. Der lange Festzug mit der 40 Meter hohen, von Tannengrün umkränzten Rotfichte aus dem Warndt wurde von der Trachtenkapelle Grabow und Spielmannszug der SA. geführt. Dem Musikzug folgte ein langer Trachtenzug mit Frauen und Männern aus der Saarpfalz, aus Baden, Württemberg, Bayern und aus zahlreichen anderen Gauen Deutschlands, die hiermit ihre Verbundenheit mit den Brüdern und Schwestern aus dem Grenzgau Saarpfalz, der Heimat der Rotfichte, bekundeten. Im Lustgarten dankte Gaupropagandaleiter W ä ch- t e r allen, die die Einholung des Maisymbols durch ihr Geleit zu einem Festtag gestaltet hätten. Die
In der Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie fiel ein 100 000-Mark-Gewinn auf die Losnummer 281539. Das Los wird in Vierteltellen im Saargebiet und in Achtelteilung in Baden gespielt. Ferner fiel ein 50000-Mark-Gewinn auf die Losnummer 27 07 44. Das Los wird m Vierteln in Württemberg gespielt und in Achteln in Lippe. Ein weiterer Gewinn in der Höhe von 25 000 Mark fiel auf die Losnummer 30 6688. Dieses Los wird in Achteln in Hannover und in Vierteln in Baden gespielt.
300 000 Schilling unterschlagen.
Wie bereits gemeldet, hat sich der Direktor des Städtischen Elektrizitätswerkes in Hall, Wopfner , dieser Tage e r s ch o s s e n. Die Untersuchung hat er- geben, daß Wopfner Unterschlagungen in Höhe von mehr als 300 000 Schilling verübt hat.
Bier Zuchthäusler in Mazedonien entflohen.
In der mazedonischen Stadt Gorna-Djumaja entwichen vier Zuchthäusler, von denen drei zum Tode verurteilt worden sind, durch einen selbstgegrabenen unterirdischen Kanal aus der Strafanstalt. Obgleich die Polizei sofort die Stadt in weitem Umkreis absperrte und durchsuchte, ist es bisher nicht gelungen, die gefährlichen Ausbrecher wieder dingfest zu machen. Man nimmt an, daß es ihnen gelungen ist, über die Grenze nach Griechenland oder nach Jugoslawien zu entkommen.
Kunst und Wiffenschast.
Das Programm der 5S0-Iahrfeier der Universität Heidelberg.
Der Reichswissenschaftsrnimster hat für die 5 5 0- Iahrfeier der Universität Heidelberg folgendes Festprogramm festgelegt:
27. Juni: 20 Uhr: Feierliche Hissung der Flaggen aller an der Feier beteiligten Nationen auf dem Universitätsplatz, 20.30 Uhr: Empfang der Gäste durch den Rektor der Universität Prof. Dr. Groh in der Aula. 22.30 Uhr: Schloßbeleuchtung.
28. Juni: 8 bis 10 Uhr: Gottesdienst. 11.30 Uhr: Heldengedenkfeier auf dem Ehrenfriedhof. Ansprache: Staatsminister Professor Dr. S ch m i t t h e n n e r. 16.15 Uhr: Eröffnung der Städtischen Ausstellung „Heidelbergs Vermächtnis und Aufgabe" im Kurpfälzischen Museum durch den Oberbürgermeister Dr. N e i n h a u s. Ansprache des Staatsministers Dr. Wacker: „Geschichte, Bedeutung und Aufgabe der Stadt Heidelberg". 19.15 Uhr: Empfang durch die Reichsregierung im Königssaal des Heidelberger Schlosses (hierzu ergehen besondere Einladungen). Ansprachen: Reichsminister Dr. Goebbels, Reichsminister Dr. R u ft, künstlerische Darbietungen.
29. Juni: 9.30 Uhr: Festakt in der Stadthalle. Feierlicher Einzug der Abordnungen in- und ausländischer Universitäten, Hochschulen und Akade- mieen. Fahneneinmarsch. Begrüßung durch den Rektor der Universität. Ansprachen der Reichsregiegierung, Reichsleitung der NSDAP., der Stadt Heidelberg und der Heidelberger Studentenschaft,
musikalische Darbietungen. Ansprachen der in- und ausländischen Delegationen. Ehrenpromotionen. Nachmittags Besichtigung der Universität, ihrer Institute und Kliniken. 20.30 Uhr: Welttreffen der ehemaligen Heidelberger Studenten in der Stadthalle. Begrüßung durch den Führer der Heidelberger Studentenschaft, cand. jur. Kreuzer.
30. Juni: 9.30 Uhr: Festakt in der Stadthalle. Musikalische Aufführung. Ansprachen Professor der Philosophie Dr. h. c. Krieck - Heidelberg „Die Objektivität der Wissenschaft als Problem". Professor der Medizin Dr. Stein- Heidelberg „Arzttum und Volk". Musikalische Aufführung. 18.30 Uhr: Festabend in der Stadthalle. 21.30 Heidelberger Schloßfest.
Am l.Juli ist Gelegenheit zu Ausflügen in das Neckartal, den Odenwald, nach Schwetzingen und in die Pfalz geboten.
Der Rostocker Chirurg Professor von Gaza tödlich verunglückt.
In Rostock ereignete sich in unmittelbarer Nähe der Klinik ein Verkehrsunfall, dem der 53 Jahre alte Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik, Professor Dr. von Gaza, zum Opfer fiel. Professor von Gaza versuchte auf einen Omnibus aufzuspringen, lief aber dabei in den Wagen hinein. Schwerverletzt wurde er in die Klinik zurückgetragen, wo er nach einigen Stunden ft a r b. — Wilhelm v. Gaza entstammt einer alten preußischen Offiziersfamilie und wurde am 3. Februar 1883 in Koserow auf der Insel Usedom in Vorpommern geboren. Während des Krieges wirkte er
als Chirurg im Felde, 1919 bis 1928 als Oberarzt an der Chirurgischen Klinik m ®ottingen, seit 1928 als Ordinarius für Chirurgie und Direktor der Chirurgischen Klinik in Rostock. Professor v Gaza der auch als Sportarzt und Flugzeugführer tätig war, gab u. a. 1921 einen Grundriß der Wundver-
fargung heraus.
10. Max-Reger-Fest in Freiburg.
Am 11. Mai ist der 20. Todestag Max Regers, des großen Meisters, dessen Andenken in diesem Jahre besonders gefeiert werden Durfte. Da Max Reger recht oft in Gießen weilte und in Den Konzerten des Gießener Konzertvereins m Kammermusik und Solistenkonzerten und mit dem Meimn- ger Orchester in Orchesterkonzerten mitroirtte seien die hiesigen Musikfreunde schon letzt darauf aufmerksam gemacht, daß vom 17. bis 25. Mai Die Max-Reger-Gesellschaft ihr 10. Max - Reger - Fest zum Gedächtnis des Verstorbenen in Freiburg im Breisgau veranstaltet. Da, wie bisher, die Konzerte voraussichtlich durch den Rundfunk übertragen werden, so ist es vielleicht zweckmäßig, jetzt schon die Tage (17. bis 25. Mai) vorzumerken.
Frühjahrs-Reuerscheinungen im Berlag Sfalling.
Der Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg, Berlin, kündigt folgende Frühjahrs-Neuerscheinungen an: Werner Beumelburg: Mont Royal. Em Buch vom himmlischen und vom irdischen Reich. Marianne Bruns: Die Dioskuren von Olympia. Ein Roman aus Hellas. Otto Flechsig: Em General rettet seine Armee. Mackensens Durchbruch zur Heimat. Fritz Helke: Prinz von Frankreich. Ein Schicksal um Napoleon. Stabsführer der HI. Hartmann L a u t e r b a ch e r : Die unsterbliche Gefolgschaft. Mit 23 ganzseitigen Bildern. Major a. D. Otto Lehmann: Der Flieger, vom Jungvolk zum Waffenträger im Dritten Reich. Erwin Ulrich M o z e r : Außenpolitik. Geographische Grundlagen, weltanschauliche Triebfedern. Karl Pintschovius: Die seelische Widerstandskraft im modernen Kriege. Major im Generalstabe 21. v. Schell: Kampf gegen Panzerwagen. — Als Jubiläumsausgaben sind erschienen: Werner Beumelburg: Die Gruppe Bosemüller. Der Roman des deutschen Frontsoldaten. Werner Beumelburg: Sperrfeuer um Deutschland. — Junge deutsche Prosa: Bruno Nelissen Haken: Der freche Dackel Haidjer aus der Stierstraße. Mit 125 Pinselzeichnungen. Zdenko von Kraft: Grabbe kehrt heim. Mit 19 Zeichnungen. Edgar Maaß: Der Auftrag. Mit 13 Federzeichnungen Otto Rombach: Der Ikarus von Ulm. Mit 14 Federzeichnungen.
Reichstagung des Reichsverbandes der Gemischten Chöre Deutschlands in Augsburg.
Der Reichsverband Der gemischten Chöre, der alle gemischten Chöre, Die Oratorien- vereine, Madrigalchöre, Kirchenchöre, Sing- und Spielkreise und Frauenchöre umfaßt, veranstaltet in. Augsburg vom 3. bis 6. Juli fein großes Reichs-'' treffen. Augsburg, Die Stadt Der Singschule, wird zahllose Chöre aus allen Gauen Deutschlands bei sich zu Gaste haben. Die Tagung wird ein machtvolles Bekenntnis zum deutschen Lied und zur deutschen Kunst werden. Was sich an neuen Formen volkhafter Musikpflege heute gebildet hat, wird im Zuge eines großen Festprogramms beiespielhaft gezeigt werden. Aus den Plätzen der Stadt finden musikalische Kundgebungen statt, Chorgruppen der verschiedenen Landschaften fingen auf Straßen und Plätzen Volkslieder ihrer Gaue.
f)ou« bei Rclchenährftanbeo / Eqeugungefchlachr JTlarhtorbnung/mehrere toufonb Judittiere / 30hl- reithe Lehrschauen (u. 0. Weinbau Lehrschau) 7000 Lanbmaschlnen / Roll- unb fahrturnier.
Eintritt 2.— mh., ob 15 Uhr 1- mh,
Sonntags - Rückfahrkarten in 300 km Umkreis oon fronhfurt am Üloin in bet Zelt vorn 15.— 25. ITloi
Frankfurt
17.-2* V.1956
OBERHESSISCHER KUNSTVEREIN
TURMHAUS AM BRAND
Fritz Heidingsfeld-Danzig
Oelgemälde / Aquarelle / Zeichnungen
P. A. Böckstiegel-Dresden
Plastiken und Steinzeichnungen
Dauer der Ausstellung: 26. April bis 17. Mai 1936
Besuchszeiten: Sonntags von 11—1 Uhr werktags von 17-18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, den 26. April 1936, vormittags 11 Uhr Eintritt für Mitglieder frei 2609 o
ckür Nichtmitglieder 30 Pfennig
Birkenwaller IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII muß immer kräftig in den Haarboden eingerieben werden. Für den alltäglichen Gebrauch genügen ein paar Tropfen. Nach der Haarwäsche ist die Kopfhaut besonders aufnahmefähig. Dann führt eine ausgiebige Massage mit Birkenwasser zu einer wundervollen Wirkung. Aber man achte auf die Originalmarke „Dralle“.
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vorzügl. Verpflegung Del matz. Preisen
Donnerstag auf Freitag:
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Am 1. Mai stehengrötzere Räume für eventuelle Veranstaltungen zur Verfügung. - Telefon 2283. Der Omnibus verkehrt täglich ab Bahnhof Gießen 15.25 Uhr, ab Selterstor (Gastb. Lamm) 15.27 Uhr, ab Ludwigsvlatz 15.30 Uhr.
WIESECK
Sonntag, den 26. April:
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rullj Er-
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Frankfurt a. M., im Hapag-Haus am Kaiserplatz, Fernruf 20421, sowie bei allen Hapag- und MER-Vertretungen.
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