Der LandesbauernMrer spricht in Hochelheim.
o Hochelheim, 24. März. Im großen Saal- bau Franz fand festeren eine bäuerliche W a h l - kundgebung statt mit dem Landesbauernführcr Dr. Wagner als Redner. Etnxi 500 Bauern füllten den schön geschmückten Saal. Wie ganz anders war jetzt das Bild als vor fünf Jahren am 18. Januar 1931. Damals auch ein überfüllter Saal, meistens jedoch verführte und verblendete Volksgenossen und ein kleines Häuflein nationalsozialistischer Vorkämpfer des Hüttenbergs, die, von der Masse bedrängt und in einer wüsten Saalschlacht angegriffen und zum Teil niedergeschlagen wurden. Wie ganz anders die heutige Versammlung. Schon allein die große Versammlung war eine machtvolle Demonstration für das Jetzt des neuen Deutschland Adolf Hitler gegenüber dem Einst des früheren marxistischen Regimes. Mit Begeisterung empfingen die Bauern ihren Landesbauernführer.
Die 15 Mann starke Kapelle des RSKK. Wetzlar leitete die Kundgebung mit einigen flotten Märschen ein. Bezirksbauernführer Langsdorf eröffnete die Versammlung und wies darauf hin, daß diese Kundgebung Zeugnis sei für das starke bäuerliche Wollen, das sich in verantwortungsvoller Stunde in dankbarer Liebe und Treue rückhaltlos hinter den Führer stelle. Froh begrüßt, sprach dann der
Landesbauernführer Or. Wagner
Ausgehend von der schmachvollen Unterwerfung unter das Versailler Diktat schilderte der Redner die ungeheure Rot, in die unser Volk im Verlaufe der folgenden Jahre hineingeriet. Die Feindbundstaaten waren sich einig in dem Willen, das deutsche Volk auf ewig am Boden zu halten und es endgültig aus der Reihe der Großmächte Europas zu streichen. Ein raffiniertes Ausbeutungssystem sah eine jährliche Tributleistung von fünf Milliarden Goldmark vor bis zum Jahre 1958. Die entmilitarisierte Zone sollte für immer bestehen bleiben. Wie die Katze mit der Maus spielt, so spielten die einstigen Feindbundstaaten mit dem wehrlosen Deutschland. Die wirtschaftliche Not stieg von Jahr zu Jahr. Das Heer der Arbeitslosen wuchs bis auf sieben Millionen an.
Ein bolschewistisches Deutschland wäre der Anfang vom Ende Europas mit seiner Kultur und Zivilisation gewesen. Daß es nicht so kam. ist einzig und allein das Verdienst der nationalsozialistischen Bewegung.
Erst als die Not bis aufs höchste gestiegen war, übergab man dem Führer der Bewegung, Adolf
Hitler, die Leitung der Geschicke des völlig zerrütteten Staates. Gerade auch der deutsche Bauer sah damals ohne jede Hoffnung in die Zukunft. Er sah keine Sicherheit mehr für feinen Betrieb, keine Absatzmöglichkeiten für seine Erzeugnche, Schutzlos war er jüdischen Händlern und Finanz- leuten ausgeliefert. Die Zwangsversteigerungen von Bauernhöfen hatten einen Umfang angenommen, der auf die Fläche umgerechnet ein Gebiet umfaßte, das dem Lande Thüringen entsprach
heute wird kein hos mehr zwangsversteigert, die Erzeugung ist geregelt, der Absatz gesichert und feste Preise geben wieder die Möglichkeit, planmäßig zu wirtschaften. Infolge der durch die nationalsozialistische Regierung vorwärts getriebenen Erzeugungsschlacht ist bereits heute das Ziel, das deutsche Volk aus eigener Scholle zu ernähren, säst erreicht.
Wir wissen noch sehr wohl die Zeit, in der das deutsche Volk bitteren Hunger leiden mußte, obwohl zur Erzeugung von Lebensmitteln gewaltige Landstriche zur Verfügung standen. Ungeheueres hat der Bauer in Deutschland geleistet. Auch bei uns in Hessen-Nassau hat der Bauer seine Pflicht getan. Um nur einige Zahlen anzuführen: 1933 waren im Gebiet der Landesbauernschaft etwa 8000 Kubikmeter Silo vorhanden, 1935 dagegen schon 46 000 Kubikmeter. Was das heißt, weiß jeder, der mit diesen Dingen zu tun hat. Die Flachsanbaufläche stieg von 16 Hektar im Jahre 1933 auf 1050 Hektar im Jahre 1935. Während eine Feldbereinigung früher 8—12 Jahre in Anspruch nahm, wird heute eine solche in 2V2 Jahren vollständig abgeschlossen. Während unter dem alten System in 8 Jahren nur 12 neue Bauernstellen geschaffen wurden, sind unter der Regierung Adolf Hitlers in einem einzigen Jahre im Gebiet unserer Landesbauernschaft 83 Neubauernstellen eingerichtet worden. Außerdem wurden 3000 kleinbäuerliche Betriebe, meist auf dem Siedlungswege, auf Erbhofgröße aufgerundet. Wie stark auch die bäuerliche Jugend an dem Aufbau mitarbeitet, geht am besten an der Teilnahme am Reichsberufswettkampf hervor. 1933 waren es erst 800 Jungens und Mädels, während es in diesem Jahre 11 600 waren, die sich an diesem Leistungswettbewerb beteiligten.
Weiterhin erläuterte der Landesbauernführer die 7 Punkte aus der Führerrede bei der Reichstagssitzung am 7. März und wies besonders darauf hin, daß
Adolf Hiller den Frieden will.
Des deutsche Volk-kein sterbendes Volk mehr!
1952
975ooo
Er hat den Völkern die Hand geboten und ihnen den Weg gewiesen, den Europa gehen muß. Aber bei allem Entgegenkommen hat auch der Führer ein eisernes Nein gesprochen zu neuen Versuchen, Deutschland einzuschüchtern.
Es geschieht nichts gegen die deutsche Ehre und Freiheit.
Wie sehr die gewaltigen Erfolge unseres Führers auf dem Gebiet der Innen- und der Außenpolitik auch im Auslande anerkannt werden, geht am besten aus dem Worte eines Franzosen hervor,
der gesagt hat: Der einzige große Fehler, den Adolf Hitler hat, ist der, daß er kein Franzose ist.
Ein Deutscher, der diesem Manne heute feine Stimme nicht gibt, ist einfach undenkbar.
Stühpunktleiter Mehl- Hochelheim brachte Gruß und Treugelöbnis dem Führer dar. Mächtig erklangen das Deutschlandlied und das Horst-Wefsel- Lied durch den Saal, als Echo, Dank und Treu- gelöbnis zugleich: ....
Führer und Vaterland, das Bauerntum ist zur Stelle, wenn Du rufst!
Vor 1933: Sterbendes Volk!
S0 war es-früher!
1901 in Deutschland 2 000 000 Lebendgeborene
1931 „ „ 1000 000
1932 „ „ 975 000 „
So wäre es weitergegangen!
1933 in Deutschland 65 Millionen Einwohner
1975 „ „ 60
2000 „ „ 47
2050 „ „ 25
Das bedeutet: Politische Schwäche, Senkung I der Lebenshaltung, Not und Untergang.________
Aach 1933: Wachsendes junges Volk!
Hitler schafft Ehestandsdarlehen, Kinderreichenbel- Hilfe, Siedlungen, Arbeit und Brot!
Eheschließungen
Lebendgeborene
1932
510 000
975 581
1933
631 000
956 915
1934
731431
1181174
1935
650 000
1 265 000
Das deutsche Volk ist kein sterbendes Volk mehr! Das deutsche Volk dankt dem Führer und schenkt ihm sein Vertrauen. AdolfHitler ist das Leben und die Zukunft. Darum am 29. März bei der Wahl: Das ganze deutsche Volk für den Führer und sein Aufbauwerk!*
1855 a
vorübergehend geschlossen
Anfragen sind zu richten an:
542 V
Für das Feld.
WEDRE DRUCKSACHEN WERDE Brühl, Gießen
ßlljhte'ffünsdie
Für den Garten
Samenhaus Heinrich Hahn
1701 A
1369 A
Schon den nächsten Waschtag sollten Sie sich bequemer machen. Schon von RMi 5.60 an erhalten Sie einen solchen Wäschestampfer bei uns mit voller Garantie für einwandfreies Arbeiten
Verlobungs-Anzeigen liefert Brühl'sche Druckerei
Ackerbohneti, norddeutsche
Saaterbsen, Hochzucht Victoria gelbe
Saaterbsen, kleine gelbe und grüne
Saatwicken
Saatgerste, Hochzucht Hado-Streng
Rotklee, inländischer und Siebenbürger
Luzerne, fränkische, pfälzer, ungarische, provencer
Gelb-, Weiß-, Schweden- und Incarnat-Klee
Raygras, englisches, italienisches, westerwoldisches (zu den Bedingungen des Reichsnährstandes).
Alle Blumen- und Gemüse-Samen
Knollen-Begonien
Gladiolen usw.
Saatbeiz- und Pflanzenschutzmittel Gartengeräte aller Art.
Bahnhofstraße, Ecke Wolkengasse, Telephon 3403 Illustrierter Katalog kostenlos zu Diensten.
beseitigt. 1.60, 3.00, 3.50. letzt auch B. extra verstärkt in Tuben RM 1.95. Gegen Pickel, Mitesser Venus Stärke A. Ärztlich empfohlen. Drogerie W interhoff, Kreuzpl. 9/10
Bezirksleitung der Bauwirtring A.-G. in Koblenz, Rheinstraße 22
Wäschestampfen Freude macht!
hin sichtlich Sitz undEleganz werden in unserem als führend bekannten Maß-Atelier berücksichtigt. Wir beraten Sie sachkundigund Ihrer persönlichen Note entsprechend. Unsere große Auswahl in feinsten deutschen und englischen Frühiahrsstoffen wird Ihnen Freude machen. 1728A
Bitte besuchen Sie uns bald!
Zur Frühjahrs-A iissaat
empfehle preiswert in bekannter, zuverlässiger Qualität:
Vogtsche
Privat-Handelsschule Gießen, Goethestr.32
Unsere Eigenheimschau
Giefeen, Marktplatz 8, ist
- wie unschön — werden schnell
J.B. Häuser
Gießen
Am Oswaldsgarten, Fernruf Nr. 2145/2146
Bowlenwein"’™
frei Haus
Barhenne, Gnaathstr.5, Fernspr. 3169
Zweijährige Handelsklasse für Schulentlassene m. 8 jähr. Schulbildung. Ziel : Mittlere Reife (früher Einjähr.• Exam. Genannt). Für Mädchen auch Kochen und Nähen. Schulgeld RM 17.— , keine Nebengebühren.
Ein u. halbjährige Handelsfachklasse Schulgeld RM 19.-, keine Nebengebühren.
Abendkurse für Berufstätige i. Maschinenschreiben, Stenographie und allen Handelsrächern.
Anmeldungen für das neue Schuljahr und Auskünfte in Gießen jederzeit im Schulgebäude Goethestraße 32.
5
ine c/luAW&ß, , die Sie crifyiiM:-
CARL1\| nWACK
biete ich Ihnen schon jetzt in den neuesten, sehr feschen
Frühjahrs- Mänteln
Es macht Freude zu wählen, und es fällt leicht zu kaufen — weil alles soo put und preiswert ist. Bitte kommen Sie bald.
Gabardine-Mäntel aus guten, imprägnierten Qualitäten, in flotten sportlichen Formen, teils auch Slipons
46.—, 39,50,36—, 29.75,26.50
Kamelhaarmäntel
in flotten Macharten, gute reinwollene Qualitäten
48 —, 39 75, 34.—, 28.—
Flotte Sportmäntel aus hübschen neuen Geweben, in kleidsamen, modernen Farben
29.75,26.50,22.—, 19.75,18.—
Elea. Frühjahrs - Mäntel in Slipon und modischen Macharten
64 —, 55 —, 48.—, 36.—
Frauen-Mäntel
in allen Weiten, gute reinwollene Qualitäten, in grau, schwarz und marine
55—, 48.—, 39.50,29.75,26.50
JN HABER = CARL HEINZ SCHLÜTER
I GIESSEN SELTERSWEG 81
ttseuSleMkl
aus der wsD
Leihbücherei
A.wagrrev
Sonnenstraße 14
KleineAnzeigen Im Siesten er Anzeiger werden von Tauienden beachtet und geleieu.
Volkstümliche Naturwissenschaft
in reichbebilderten, leichtverständlich geschriebenen Werken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlagserzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damit durch erweitertes Wissen erhöhte Freude an den vielfältigen Schönheiten der Natur. - Verlangen Sie Prospekte und auch Probehefte der Zeitschrift „Der Naturforscher“ Hugo Bermühler Verlag • Berlin-Lichterfelde
Schuhhaus Edmund Dai'1'6, Gießen, Seltersweg 87
- /!£ 1847 A
r- . , ■ ■ : ■»'
;x X


