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Der Inneren Mission ist eine Reichszentralstelle

Flamme empor!" fanden reichen Beifall D-n

Dank für die Leistungen der Kapelle und der San. Lflt M A ger sprach der Veremsführer Willi M uller m in ° zündenden Worten aus. Sein Sieg-Heil! galt dem .. Dem J ie5l Führer. Daran schloß sich der Gesang der Rational, tjn ® lieber. Der zweite Teil des Abends war der leichten

Muse gewidmet und dem Tanz. Auch hier sorqts ter

Gbormeilter a n ft e i n durch Dortrag eigner Ge- nh. - ®eU

dem

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8 Staufenberg, 24. Febr. Die Geld-Straßensammlung ergab gesamt rund 44 Mark.

> Mainzlar, 24. Febr. In unserer wird bereits mit der Bautätigkeit

Vornan

Wright 1936

hier ins-

Gemeinde begonnen.

* Eberstadt, 24. Febr. Heute starb dahier im hohen Alter von 8 2 I a h r e n der Obergärtner des nahen Hofgutes Hof-Güll, August Kambeitz, ein Mann treuester Pflichterfüllung. Vier Genera­tionen der Familie Hoffmann war er ein treuer

Chormeister Haustein durch Dortrag eigner dichte in Mundart für fröhliche Stimmung.

oo Eberftadt, 24. Febr. Der hiesige Turn, o e r e i nG u t H e i l" hielt feine Jahreshauptver. sammlung im GasthausZum Adler" ab. Vereins­führer G. Koch begrüßte die Teilnehmer. Nach einem gemeinsam gesungenen Turnerlied erstattete Schriftwart R e i t s ch m i d t den Tätigkeitsbericht. Im Verlaufe des Jahres wurden 191 Turnstunden abgehalten. Der vom Rechner K. Schneider er­stattete Kassenbericht wies einen Ueberschuß von 23,20 Mark aus. Das Vereinsvermögen wurde auf 1630,80 Mark festgesetzt. Die Kassenführung ergab keinerlei Beanstandungen. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Vereinsführer Koch wurde ein­stimmig wiedergewählt. Zu seinem Stellvertreter ernannte er den seitherigen Turnwart F. Weisel. Zum ersten Turnwart wurde Hans G ö r l a ch be­stimmt. Im Anschluß daran hielt der Dietwart des Vereins eine Ansprache, in der er zur Pflege deut­schen Volksbewußtseins, zu vaterländischer Gesin­nung, zu weiterer selbstloser Hingabe für unser Vaterland aufforderte. Mit einem Treugelöbnis zum Führer und mit dem Deutschlandlied wurde

tärkapelle, fanden starken Beifall.

oo Langsdorf, 22. Febr. Gestern kamen hier zwei Grundstücke mittlerer Güte zur freiwilli­gen Versteigerung, beides Ackerland. Das eine in Größe von' 2200 Quadratmeterbei der Ziegel­hütte" brachte einen Preis von 800 Mark. Das anderein den Golläckern" wurde mit 1100 Mk. bewertet bei einer Grundfläche von etwa 4000 Qua­dratmetern. Die Verkäuferin hat die Genehmigung noch nicht erteilt.

Lauter, 23. Februar. Bel der heute von der Freiwilligen Feuerwehr durchgeführten zweiten Reichsgeldsammlung kam in unserem Orte ein Betrag von 20,90 RM. zusammen.

D Weickartshain, 24. Febr. Am Sams- tagabend hielt der hiesige K r i e g e r v e r e i n bei Gastwirt Hock seine Generalversammlung ab. Der 2. Kameradschaftsführer I. Becker leitete die Ver­sammlung. Kamerad Knöß erstattete den Kassen­bericht, bet mit einem Ueberschuß von 105,80 RM. abschloß. Der 1. Kameradschaftsführer Bürgermeister Trüller hatte sein Amt niedergelegt. An seine

Kundgebung mit Pfarrer Münchmeyer

am 28. Februar um 8.30 Llhr in der Volkshalle zu Gießen.

Wem wäre aus der Kampszelt in Gießen nicht der Tlame Wünchmeyer bekannt? Wer könnte vergessen, wie er mit den Gießener Parteigenossen und SA.Kameraden von der Turnhalle zur Parallelversammlung ins Lase Leib marschierte? Keine Gefahr, keine Gemeinheit konnte ihn abhalten, vom Nationalsozialismus zu predigen.

Ebenso wie damals versteht er es auch heute noch, die Gegner zu treffen und die Menschen mitzureißen und zu begeistern für die hohen Ziele des National­sozialismus.

Kein Weg darf zu weit und kein Wetter zu schlecht sein, wenn Gelegenheit geboten ist, diesen Redner der Alten Garde zu hören.

Alle Volksgenossen aus Gießen und Umgebung sind zu dieser Kundgebung ein­geladen.

Vorverkaussstellen: Kreisleitung Gießen, Geschäftsstellen der Gießener Orts­gruppen, Geschäftsstelle der DAI. (Eintritt 20 Pf.

Die Volkshalle ist geheizt.

"Y Watzenborn-Steinberg, 25. Febr. Am morgigen Mittwoch begehen die Eheleute L. Häuser und Marie, geb. Zammert, Schulstraße, das Fest der silbernen Hochzeit.

s. Lang-Göns, 23. Febr. Es wird hier all­seitig besonders von der Geschäftswelt be­grüßt, daß seit einigen Wochen eine zweite Po st Zustellung eingeführt wurde.

* Lang-Göns, 22. Febr. Am Freitagabend sprach Obstbauinspektor Rentsch (Friedberg) in einer Versammlung der Bauern über die Ausgaben des Obstbaues in der Erzeugungsschlacht. Der Redner wies auf den Wert und die Bedeu­tung des inländischen Obstes hin und ging dann näher auf die Maßnahmen ein, die zum Schutze des deutschen Obstes getroffen werden müßten: Beseitigung der Baumruinen, Reinigung und Spritzung der Bäume, Pflege der Singvögel usw. Der Vortragende fand reichen Beifall. Rach einer lebhaften Aussprache ergriff auch der Vorsitzende des Kreisobstbauvereins Bopp (Bellersheim) das Wort und regte an, daß auch in Lang-Göns wieder ein O b st b a u v e r e i n ins Leben treten möge, auch aus dem Grunde, weil der frühere Lang- Gönser Obstbauverein einer der stärksten und rüh­rigsten gewesen sei. Alle Anwesenden gaben durch Unterschrift ihre Zustimmung. Der Ortsfachberater des Reichsnährstandes, A. Weil, schloß die Ver­sammlung mit Dankesworten an den früheren Vor­sitzenden des Obstbauvereins, Lehrer Hofmann, der leider nicht mehr in der Lage sei, den Verein zu führen.

s. Lang-Göns, 23. Febr. Das am gestrigen Abend veranstaltete Winterfest des Gesang­vereinsGermania" war gut besucht und nahm einen befriedigenden Verlauf. Die Kapelle des III. Bataillons Infanterie-Regiment 87 (Butz­bach) brachte in guter Auswahl leichte Musik (Supp6, Strauß und Linke). Hervorzuheben ist be­sonders ein Tylophonsolo des Herrn Gröber, das so starken Beifall fand, daß zwei Zugaben er­

würbe stark beschädigt.

Landkreis Gießen

Viele Kameraden der DAF. haben Jtot und Elend erfahren, darum sammeln sie am 29.2. und 1.3. freudigen herzens für alle, die noch nicht in Arbeit und Brot sind.

Oberhessen.

Sitzung der Ratsherren in Grünberg.

altete F e r n s p r e ch a n l a g e durch eine neuzeit­liche Anlage ersetzt werden.

Mit der einen Hebamme, deren alter Ver­trag am 31. Dezember 1935 abgelaufen war, sollen Verhandlungen mit dem Ziel ihrer Beibehaltung geführt werden.

Kurz vor dem 60. Arbeitsjubiläum gestorben.

Das Wohnhaus des Landwirtes Heinrich Schlapp in der Bahnhofstraße wird abgetragen und neu­zeitlich umgebaut. Weiter sind die Vorbereitungen zum Bau eines neuen Wohnhauses für einen an­deren Ortseinwohner schon im Gange.

O Saubringen, 24. Februar. Die hiesige M i l ch a b s a tz g e n o s se n s cha f t hielt in der Wirtschaft von Weimer ihre Jahreshauptversamm­lung ab. Der Vorsitzende W. Hämmerle erstat­tete den Jahresbericht. Anschließend erfolgte die Rechnungsablage durch den Rechner Dort. Der Abschluß ergab einen Ueberschuß von 335 Mark. Nachdem bereits dem WHW. eine Unterstützung zu­teil geworden war, wurden jetzt auch der hiesigen Krankenpflegestation 50 Mark überwiesen. Die vom Verband herausgegebenen Einheitssatzun-

* Lollar, 24. Febr. Am gestrigen Sonntag er­eignete sich in unserem Orte ein Verkehrsunfall. Das fünfjährige Söhnchen des Werkmannes Muth geriet gegen einen Personenwagen, der in Richtung Marburg fuhr. Das Kind kam dabei zu Fall und erlitt einige Kopfverletzungen, die ich glücklicherweise als nicht sehr schlimm erwiesen.

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eineinhalb Hektar großen Anlage sich bezahlt macht und keinerlei Zuschüsse erforderlich sind.

Wer will ein Kind adoptieren?

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I deutschen Sch E Umkreis bi en Unterbring' iuben in Serbin jjtet sinb. Der ' !=ante Ausstellun it er in ber la Mwest-Asrika s Kale besDen !in Zuhörern 91 -Mücke, 24. Merlau sand

folgen mußten. Der GesangvereinGek- m a n i a" unter Leitung seines Chormeisters H an. stein (Friedberg) zeigte in den ersten Chorea Opferlied" (Beethoven) undFeiger Gedanken, daß er auch schwierigere Werke meistert. Aber auch die vorgetragenen Volkslieder und der Chor Flamme empor!" fanden reichen Beifall. Den Dank für die Leistungen der Kapelle und der San.

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gärten niedergelebt. Gleichzeitig hat man mit den Kanalisationsarbeiten für den oberen Teil der Frö- belstratze, die sich bis zur Liebigshöhe erstrecken soll, begonnen. Im Anschluß hieran soll dieser Straßen­teil neu befestigt werden. Dann steht der Bebau-

Bauernkundgebung verlegt!

RSG. Es wurde in der Presse angekündigt, daß die großen Bauern- und Landarbeiterkundgebungen, verbunden mit dem oberhessischen Schäfertag, am 1. März 1936 in Friedberg stattfinden sollen. Die Kundgebungen fallen jedoch an diesem Tage aus; der spätere Termin wird noch bekanntgegeben.

Gießener Wochenmarktpreise.

die Versammung geschlossen.

= Lich, 25. Febr. Am heutigen Dienstag kann Obergärtner Johann Heinrich Schmidt mit seiner Frau Anna, Margarete Fey das Fest der S i l b e r- Hochzeit begehen. Am morgigen Mittwoch können die Eheleute Karl Christian Sckmidt und Elisa. bett), geb. Hofmann, ebenfalls silberne Hoch, zeit feiern. .

)( Lich, 24. Febr. Der Evangelische Kir. ch e n ch 0 r veranstaltete gestern abend im Parkhotel für seine Mitglieder und deren nächste Angehörige einen außerordentlich gut besuchten Abend. Er wurde durch den Militärmarsch von Schubert (vier­händig gespielt von Lehrer Kuhn & Stein) unb mit dem vom Kirchenchor gesungenen Bachschea ChoralLobe den Herrn" eröffnet. Im Anschluß an ein Gedicht (vorgetragen von Frl. Myrgret Koch) begrüßte der Vorsitzende, Stiftsdechant Kahn, die Mitglieder und Gäste, unter letzteren besonders herzlich Sanitätsrat Dr. Koch- Nidda, dankte dem Leiter des Chors, Lehrer Stein, für

gen wurden von der Genossenschaft übernommen. Statutengemäß schieden aus dem AussichtsrcU durch das Los Wilhelm H ä m m e r l e und Adam St ein aus. Auf einstimmigen Antrag blieben sie weiterhin im Amt.

m Saubringen, 24. Febr. Gestern hielt die Kriegerkameradschaft Da u b r i n g e n in der Wirtschaft von Weimer ihre Hauptversammlung ab. Aus dem Jahresbericht des Vereinsführers Joh. Reif ging hervor, daß der Kameradschaft gegen­wärtig 40' Mitglieder angehören. Das Andenken des im vorigen Jahre verstorbenen Alterspräsiden­ten Wilhelm Walter, der den Verein 40 Jahre lang geführt hat, wurde in üblicher Weise geehrt. Die Kleinkaliber-Schützengruppe errang beim Volks­schießen in Gießen den 4. Preis, beim Bezirksschie- ßen in Daubringen den 1. Preis und je eine Ehren­urkunde. Zugunsten des Winterhilfswerks wurde ein Opfer-Schießen und in den letzten Wochen em Saalschießen mit Preisverteilung veranstaltet. Das Uebungsschießen soll bei gutem Wetter demnächst beginnen. Die geschäftliche Sitzung wurde mit Sieg- Heil-Rufen auf den Führer geschlossen. Sodann ver­blieb man noch in kameradschaftlicher Geselligkeit beieinander. Im gleichen Lokal hielt am Sams­tag der Schweineversicherungsverein unter der Leitung des Vorsitzenden Wilh. Braun seine Jahresversammlung ab. Nach dem Jahresbe­richt soll der bisherige Beitragssatz bestehen bleiben und die Impfung gegen Rotlaufseuche wieder ein­geführt werden. In zwölf Versicherungsfällen wurde Schadenersatz vergütet. Die finanziellen Verhältnisse des Vereins sind derart, daß sie für unvorherge­sehene Fälle ernster Art ausreichen. Der Vereins­rechner Wilh. Braun II., der die Kassengeschäfte in treuer Pflichterfüllung 31 Jahre lang geführt

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ung der an beiden Seiten liegenden Bauplätze nichts mehr entgegen.

** VHC. Gießen. Man berichtet uns: Unter starker Beteiligung seiner Mitglieder und Freunde veranstaltete der Zweigverein Gießen vom VHC. am vergangenen Samstagabend in den Räumen des Katholischen Vereinshauses sein diesjähriges Win­tervergnügen in Gestalt eines Bunten Abends. Eine Begrüßungsansprache des Vereinsführers und ein flottes Musikstück leiteten über zu dem gemütlichen Teil unter Führung des in Gießener Karnevals­kreisen bekannten VHC.-Bruders Karl W e i d i g. In bunter Folge wechselten Büttenrede, Zwiege­spräche, humoristische und gemeinsame Gesangsvor­träge miteinander ab. Eine VHC.-Schwester ver­stand es, in humorvoller Weise die besonderen Er­eignisse unter den Mitgliedern des Vereins im ab­gelaufenen Vereinsjahr zu würdigen, ein anderer Teilnehmer brachte Erinnerungen aus feiner Gie­ßener Lausbubenzeit, wobei er in sehr gelungener Weise Vergleiche zwischen dermaleinst und jetzt zog. Auch eine der Jüngsten des Vereins zeigte ihr Können durch Vorführung eines stimmungsvollen Frühlingstanzes, der ihr verdienten Beifall ein» brachte. Allen, die zum Gelingen der Veranstaltung ihr Scherflein beigetragen hatten, wurde durch Ueberreichung von Orden und Geschenken der Dank des Närrischen Komitees zum Ausdruck gebracht. Bei froher Stimmung und bei Musikvorträgen, wo­bei auch die tanzfrohe Jugend neben dem Alter au ihre Rechnung kam, nahm die Veranstaltung in den frühen Morgenstunden des Sonntags ihren Aus- klang.

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feine selbstlose Arbeit, forderte zu weiterer treuer Mitarbeit im Chor und damit auch am Aufbau un­seres Volkes und unserer Kirche auf und brachte am Schluß seiner Ansprache ein begeistert aufge« nornrnenes dreifaches Sieg-Heil auf das deutsche Volk und seinen großen Führer aus. Jrn Mittel» punkt des Abends standen zunächst die Darbietun­gen von Sanitätsrat Dr. Koch, der aus eigenen Dichtungen vorlas. Einleitend machte der Redner an einer Fabel den rechten Sinn wahren Humors klar und trug zunächst einige Gedichte ernsteren Inhalts vor, die erfüllt waren von inniger Heimat- liebe und froher Wanderlust (z. B. Vogelsberg im Mai, die Farben des VHC., Berchtesgaden zum Abschied). Es folgte dann eine ganze Reihe hu- morvoller Gedichte in der wuchtigen Mundart des Vogelsberaes (u. a. feien hier nur genannt: das gescheite Hannesi, der Stürfelser Ganser, Analgit. das schlechte Blaster, das Zwiwelbräumesser, der besoffene Tausendfüßler, Zwiegespräch im Zoolo­gischen Garten, das Panoptikum u. a. m.). Alle Gedichte zeugten von goldenem Humor, gutem Ein­sühlen in die Sprache und liebevollem Beobachten des Lebens und Treibens der Vogelsberger Bau­ern und wurden mit Recht sehr beifällig aufge­nommen. Um die weitere Ausgestaltung des Abends machten sich eine größere Anzahl von Mitgliedern sehr verdient. Frau Wagner Jang, begleitet von. Lehrer Stein, verschiedene Lieder von Brahms unb Haydn und mit Frau Volz zwei Kinderlie­ber von Frank. Zwei Aufführungen (Frl. M. Koch unb M. Volz, Frau Kuhl unb Schmibt) und ber Vortrag von Munbartgebichten von Geibel, Dietz, Heß u. a. (Frau Kuhl, Frl. Koch, Spahr unb Stark) sorgten immer roieber bafür, baß der Frohsinn zu seinem Recht kam. Dazwischen er­klangen die Chöre des Kirchenchors, unter denen sich auch Lönssche Lieder in der Vertonung des Chormeisters befanden, unb gemeinsam gesungene Volkslieber. Nur zu rasch entschwanden bie Stau­ben besfrohen Abends". Er wird dank feines schönen Verlaufs und feiner zu lebendigem Aus­druck gekommenen Volksgemeinschaft allen Teilneh­mern lange in guter Erinnerung bleiben. Am Mittwoch vorher hatte der K i r ch e n ch 0 r m Ver­bindung mit seiner Singstunde die diesjährige Hauptversammlung abgehalten. Frl. Berk gab den ausführlichen Jahresbericht, der von em- figer und erfolgreicher Arbeit Mitteilung machte. Kaufmann H i l l e m a n n erstattete den günftiaen Kassenbericht. Am Sonntag vor Pfingsten wird ber Chor an bem Jahresfest ber Kirchenchöre bes De­kanats Gießen in Heuchelheim teilnehmen. Ein Ausflug im Sommer wirb bie Mitglieber in bas schöne deutsche Land hinausführen.

M u s ch e n h e i m, 24. Febr. Am Sonntagabend veranstaltete der hiesige Gesangverein ein Militärkonzert, das schneidige Märsche und gute Konzertmusik brachte. Es konzertierte die Ka­pelle des III. Bataillons Jnf.-Regts87 in Butzbach. Während einer Pause hielt der Vereinsführer Wilh. Kammer eine kurze Ansprache, in der er des Füh­rers gedachte, der dem deutschen Volke seine Wehr-

1 Hoheit wiedergab. Der Chor des Vereins brachte . einige Lieder zu Gehör. Die Darbietungen des Abends, insbesondere die Fanfarenmärsche der Mili-

für den Turnhalleumbau hat bie hiesige Bezirkssparkasse bem Turnverein ein Darlehen von 5000 Mark gegen Eintragung einer Sicherungs­hypothek zugesagt. Die Stabt ist bereit, daß dieser Hypothek der Vorrang gegenüber ihrer Grund- schuld von 7000 Mark eingeräumt wird.

Der Dieb sturm, der bis vor einigen Jahren als Hochbehälter diente, soll in den nächsten Jahren ein halbes Jahr in Aussicht Genommen. 3n SeÄung'SUÄ ben

Haushalt ber Adoptiveltern aufgenommene K'nder o^enoe ^ep^g^ g^ 01jfEIären.

gelten nach den Bestimmungen des Rerchsjugend- ! tz 6 Eibaus soll aus Anlaß der Beschaffung Wohlfahrtsgesetzes bis au weiteresals lodenannte R^h^ > Hellen Bürgermeisterwoh-

mülfen nung unb Wasserwerk - bie bisherige, völlig ner- vor der Ausnahme eines Kindes sich von ihrem * örtlichen Jugendamt diePflegekinder-Aufnahme- erlaubnis" einholen. Nach der Durchführung des Adoptionsverfahrens scheidet das Jugendamt voll­ständig aus. Nach erfolgter endgültiger Entscheidung ber Adoptiveltern für bie Abvption wirb bann der Vertrag geschlossen. Der Aboptionsvertrag muß durch gerichtliche ober notarielle Beurkundung ge­schlossen werben. Die leiblichen Eltern bzw. die Mutter des Kindes ober ber Vormund müssen der Adoption zustimmen. Die Einwilligung ist unwider­ruflich. Die Einwilligungserklärung von Müttern unehelicher Kinder enthält gleichzeitig einen rechts­gültigen Verzicht der Kindesmutter auf Nennung der Personalien der Adoptiveltern. Der Advpttvns- vertrag muß von dem für das Kind zuständigen Vormundschaftsgericht genehmigt und von dem Amtsgericht, in dessen Bezirk die Annehmenden ihren Woynsitz haben, beftärigt werden.

-!- Grünberg, 22. Febr. An bie jüngste

Der inneren wcinion qt I öffentliche Sißung ber Ratsherren (Dgl.

für Adoptionsvermittlung angefchloffen (Anschrift, im Gieß Anz vom Samstag) schloß sich

Berfin NW7, Eh «- 2) bis nne ihr Name »«>**. sUg «n,Ä 7i° °na'S sagt, Kmber zur Adoption vermittelt Die Aus- .

wähl der Kinder erfolgt unter sorgfältiger Pru- stehenden ivachen vorramen ,. . ber

funa der Verhältnisse, aus denen sie stammen, und Bürgermeister Wagner gab die Wlimen Der nach einaebcnber Feststellung ihrer bisherigen Ent- besonderen Gemeinde Politik der nächsten Wicklung sowohl in gesundheitlicher, wie in erzieh- Jahre und Jahrzehnte bekannt, ^nheres darüber lidier Einsicht. Den Adoptiveltern wird vor der soll bei nächster Gelegenheit der Oeffentlichkett mtt- Vorstellung bzw. Uebergabe des Kindes bas Er- geteilt werben.

aebnis ber Ermittlungen mitgeteilt. Die Aboptiv- Weiterhin teilte er mit, baß bie Frage ber eitern müssen auch ihrerseits im Interesse ber besse- Kleinsieblung von bem Beginn der Feldberei- ren Auswahl des Kindes in voller Offenheit ihre nigung abhängt, vor allem wegen der Beschaffung eigenen Verhältnisse barlegen. Die Antragsteller er- billiger Bauplätze. Als Trägerin ber Heimstatten- halten das Kinb zunächst auf Probe zu bem Zweck fieblung kann vielleicht bie neugegrünbete Grun­des näheren Kennenlernens: gewöhnlich wirb dafür berger Baugenossenschaft eintreten.

____I Zur Abbeckung ber restlichen Bauschulben

tagabenb fand in ber Turnhalle bas diesjährige Wintervergnügen des Turnvereins statt. Die gesamte Vortragsfolge bewegte sich im Rahmen einer Turnfahrt, so den Besuchern einen Einblick verschaffend in die Melgestaltigkeit turnerischen Lebens und Erlebens. Mit bem musikalischen Teil war bie Butzbacher Feuerwehrkapelle beauftragt worben. Wie im vergangenen Jahre, so hatte auch diesmal ber Vereinsführer Dr. Ernst Römer bie Mühe nicht gescheut, bie gesamte Vortragsfolge durch nette, humoristische Verse zu umrahmen, bei deren Vortrag der Verfasser oft mit starkem Bei­fall bedacht wurde. Um bie Besucher aus bem rein Räumlichen im Geiste herauszuführen, ließ ber hiesige Lehrer Reinheimer einen Film vom Neckar unb Rhein laufen, der die landschaftlichen Schönheiten, in der sich die Turnfahrt bewegte, vor Augen führte. So wechselten Reigen, Tänze, Ball- übungen, Turnen am Barren, Laienspiel in bunter Folge, wobei den Turnern unb Turnerinnen immer wieder starker Beifall zuteil wurde. In der Pause wurde eine Sammlung zugunsten des Winterhilfs­werkes durchgeführt. Der Vereinsführer nahm Ge­legenheit, einigen verdienten Mitgliedern die Ehren­nadel des Vereins zu überreichen. Es erhielten bie golbene Nadel Philipp Faber, die silberne Lud­wig Luh, Heinrich Velten, Karl Müller, Heinrich Schupp, Wilhelm Damm, Karl Schupp, Wilhelm Größer und Ludwig P i r r. Bei Tanz und geselligem Beisammensein wurde der wohlgelungene Abend beschlossen.

hat und nunmehr wegen Erkrankung aus Amte scheidet, wurde durch die Ueberreichung eines Rohrsessels geehrt. Als Nachfolger übernimmt Wil­helm Zecher die Führung der Kassengeschäfte. Als Taxatoren wurden Philipp Hartmann und Hch. Zecher, als Stellvertreter Joh. Reif ernannt.

)( Großen-Linden, 24. Febr. Am morgi­gen Dienstag wird Joh. Volk I. Witwe Katha­rina Elisabetha, geb. Schmidt, 8 0 Jahre alt.

)( Großen-Linden, 24. Febr. Am Sams-

higerung o flttei Merlau sic tingefunben. Da Üharn-, Eichen-, henholz gelangt wter Scheitholz Holz bis zu 10 wurde in ber 3. M

- ÜJlerlau, 1 Ämmlung in hi "der Schulleite

Deutsch-Südv utrag übe ni dabei die t'm in dieser We über die jtitns und erzät ütten und Gebri i Lichtbilder bi .'chnen Wort 'M.

* Gießen, 25. Febr. Auf bem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, bas Pflmb 1,55 Mk., Landbutter 1,42, Markenbutter 1,60 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Gier, inländische, Sonderklasse S 11, Hanbelsklasse A große IOV2, B mittelgroße 10, C gewöhnlicke 9V2, D kleine 9, ungezeichnete 8, Wirsing (gelb), das Pfund 12 bis 15, (grün) 20 bis 25, Weißkraut 8 bis 15, Rotkraut 15 bis 18, Gelbe Rüben 10, Rote Rüben 10, Spinat 18 bis 20, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 15 bis 20, Rofenkvhl 25 bis 40, Feldsalat 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 35 bis 45 Pf., Zwiebeln 2? fbfs13bmSl^n30?ais5 ÖTOv? I fleif« unb Berater. Am 16. April 1936 hätte er AeS7a?P^d 35b^45 M0ute' friern können.' 'ihm wiefrinttrtS

5 bis 10, Rettich 5 bis 15, Sellerie 10 bis 50 PI Wett^Ke Sch"ttle° lentte" Ms^Herr

.. _. .. . . , . . .... w Kambeitz am 29. Oktober 1933 feinen 80. Geburts-

6 1 ^nJ u n b 11 e b 31 g j a I) r i g e r. am t feierte, fehlte es nicht an Ehrungen aller Art.

morgigen 26 Februar kann ber Korpsbiener Wll-1 W^irbe ihm buch u. a. auch ein Diplom unb bie

beim Lust, Am Riegelpsab 24 "ohnhast, m voller golbene Ehrenmebaille, bie höchste Auszeichnung Rüstigkeit seinen 75 Geburtstag begehen. Herr He,fischen Bauernkammer, von Dberlanbroirt- Lust war über 40 Jahre m treuer Pslichtersullung ,. ffiagner persönlich in beren Aus-

im Dienste bes Korps Starkenburma tätig. SeitN /ng überreicht.Einst ein eifriger Sänger und Tur- ebenso langer Zeit ist er treuer Bezieher seines " erfreute sich ber Verblichene in allen Kreisen Dematblattes, Jes Gießener Anzeigers Beoölkerung besten Ansehens. Stete Ersüllung

° r 2.1 *' ^i seiner Berusspslicht, unwanbelbare Treue gegen seine

25.Februar, begeht Frau Kaihchen 8r>eberts- ^gnrilie unb bie feiner Arbeitgeber bis zum Grabe, |) auf er, G laubrechts raße 14 wohnhaft, in körper- ^reue gegen Volk unb Vaierlanb, waren bie besten Uch°r unb geistiger Fr,fche ihren 78. Geburtstag. Die glichen Eigenschaften biefes allzeit treu be- 3ubilarin tft feit oielen Jahren treue Leserin bes f^benen chaushalters. Sein Anbenken wirb bei ** 2fr Anzeigers. .. . .... allen, die ihn kannten, in bester Erinnerung fort-

** Die Gewährung oon Hartebeihil- . , '

fen infolge Zinssenkung betrifft eine Be- kanntrnachung der Bürgermeisterei (Wohlfahrtsamt) AUWUNsall DCI GrUNverg.

in unserem heutigen Anzeigenteil, auf die besonders * Grünberg, 25. Febr. Am gestrigen Mon- hinaewiesen sei. tagabend rannte auf der Landstraße zwischen

** Vom Eichgärtengebiet. Zwecks Ver- Mücke und Grünberg das Transport- breiterung und Ausbau der neu vorgesehenen Stra- a u f 0 bes Althändlers Heinrich H i x von Lang- ßen werden die Gebäude Nr. 21 und 31 in den Eich- (Zöns während der Fahrt plötzlich gegen eine t A Telegraphen st ange. Dabei wurden der

Autobesitzer Hix und der mit ihm fahrende Walter Schmidt aus Lang-Göns so erheblich ver­letzt, daß sie von einem zufällig des Weges kom­menden, auf einer Dienftfahrt befindlichen Auto der Gießener Polizei sofort nach Grünberg in ärztliche Behandlung gebracht werden mußten. Das Auto

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