Ausgabe 
24.10.1936
 
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12, junge Hähne 1, bis 1,10, Suppenhühner 80 bis 90, Gänse 1,, Enten 1,, Tauben, das Stück 50 bis 60, Nüsse, % kg 40 bis 50, Blumenkohl, das Stück 50 bis 70, Salat 5 bis 10, Endivien 5 bis 10, Ober­kohlrabi 5 bis 8, Lauch 5 bis 8, Rettich 5 bis 15, Sellerie 20 bis 30, Radieschen, Bd. 10 Pf., Weiß­kraut, 50 kg 3,50 Mk., Rotkraut 6, bis 7,, Wir­sing (grün) 5, bis 6., Aepfel 15, bis 25,, Boskop 23, bis 28, Mark.

Rundfunkprogramm.

Sonntag, 25. Oktober.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05 Gymnastik. 8.45: Orgel­choräle. 9: Katholische Morgenfeier. 9.45: Bekennt­nisse zur Zeit. 10: Die Welt gehört den Führenden. Morgenfeier der SA. - Gruppe Südwest. 10.30: Kleine Unterhaltung. 11: Eröffnung derWoche des deutschen Buches". 12.30: Musik am Mittag. 14: Kasperle im Palmengarten. Von Adolf Frey. 14.45: Die Pimpfe sind mal wieder ganz groß da! Ein

15000 Amtswalter kommen nach Frankfurt. Der Gauleiter eröffnet am Sonntag das Winterhilfswerk für Hessen-Nassau. LPD. Frankfurt a. M., 23. Okt. Am kom­menden Sonntag wird in Frankfurt das diesjährige Winterhilfswerk für den Gau Hessen- Nassau durch Gauleiter Reichsstatthalter Spren­ger eröffnet werden. Am Vormittag um 10 Uhr findet eine Arbeitstagung der Sachberater der NSV. und des WHW. im Bachsaal statt.

Die große Kundgebung am Nachmittag beginnt um 14 Uhr in der Festhalle. An ihr nehmen aus dem Gau 15 000 Amtswalter teil. Als Gäste sind ge­laden die Vertreter der Partei, die Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden und der Wehr­macht. Die Amtswalter kommen mit Sonderzügen aus Mainz, Rüdesheim, Bensheim, Gelnhausen, Wetzlar und Limburg, sowie mit fahrplanmäßi­gen Zügen nach Frankfurt und werden auf die gleiche Weise nach Schluß der Kundgebung wieder zurückbefördert. Die Sonderzüge verlassen bis 19 Uhr Frankfurt. Die auswärtigen Parteigenossen werden, soweit sie kurz vor 13 Uhr in Frankfurt eintreffen, geschlossen nach der Festhalle geleitet. Auch die Teil­nehmer, die früher hier eintreffen, werden bis spä­testens 13 Uhr nach der Festhalle marschieren. Hier konzertiert der Musikzug der Brigade 49 unter Lei­tung von Musikzugführer Steuer. Bei der Kund- aebuna wirken ferner mit der Aushilfschor des Opernhauses, der Caecilienoerein, der Rühlsche Ge­sangverein und der Chor der NS.-Kulturgemeinde. Die Chorwerke werden von Kapellmeister Wetzels- berger vom Opernhaus dirigiert. Auch die HI. hat sich in den Dienst der Sache gestellt und bringt einen Sprechchor zum Vortrag.

Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger wird in der Hauptansprache die Richtlinien für die Arbeit des WHW. im Gau geben.

Ein Bagger im Wiesengrund eingesunken.

= Steinbach, 24. Okt. Der große Löffel­bagger, der bei der Kreisabdeckerei an dem Bau der Reichsautobahn beschäftigt ist, ist gestern beim Abtransport im Wiesengrund bei Steinbach eingesunken. Die Bergungsarbeiten sind im Gange, doch ist es bis jetzt noch nicht gelungen, ihn herauszubekommen.

Zusammenstoß auf Bahnhof Laubach.

Laubach, 23. Okt. Gestern gegen 17,30 Uhr ereignete sich im Bahnhof L a u b a ch ein Zug­unfall, der noch verhältnismäßig glimpflich ver­lief, insofern, als keine Personen zu Schaden kamen. Der von Hungen in den Bahnhof einfahrende Per­son e n z u g fuhr offenbar infolge falscher Weichen st ellung auf den bereits im Bahnhof stehenden Zug aus der Richtung Mücke. Durch den Zusammenstoß wurden die beiden Lokomo­tiven leicht beschädigt, die Züge konnten aber ohne Verspätung ihre Fahrten fortsetzen. Per­sonenschaden ist nicht entstanden.

Freiballon gerät in Starkstromleitung.

LPD. Biedenkopf, 23. Okt. In der Nie­derweidbacher Gemarkung versuchte ein Freiballon wegen des heftigen Sturmes not­zulanden. Die Insassen warfen einen Anker aus, der aber unglücklicherweise in den Drähten der Stark st romleitung hängen blieb. Durch den gewaltigen Druck rissen jedoch die Leitungs - drähte, sodaß der Freiballon, ohne größeren Scha­den zu nehmen, wieder abgetrieben wurde. Aller­dings waren infolge der Leitungsunterbrechung mehrere benachbarte Ortschaften längere Zeit ohne elektrischen Strom.

Landkreis Gießen

wg. Großen-Buseck, 24. Okt. Am heutigen Samstag feiern der Drechslermoister Heinr. Scheid und seine Ehefrau Katharine, geb. Schmidt, Adolf- Hitler-Straße 9, in guter geistiger und körperlicher Frische das Fest der goldenen Hochzeit. Der Jubilar war etwa 20 Jahre lang in unserer Gemeinde als Ortsgerichtsmann tätig und erfreut sich besten Ansehens. Auch im Gesellen- und Meisterprüfungsausschuß stellte er seine Kraft zur Verfügung.

Kleinhandelshöchstpreise für Fleisch­und Wurstwaren.

Berlin, 23. Okt. (DNB.) Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft hat eine Ver­ordnung über Fleisch- und Wurstpreise erlassen,durch die für Rind - und Schweinefleisch, Talg, Schmalz, Speck und Schinken Kleinhandels­höchstpreise für die größeren Städte des Reichsgebietes nach einheitlichen Grundsätzen festgesetzt werden. Die Festsetzung der Kleinhandelshöchstpreise außerhalb der größeren Städte, sowie für Wurstwaren wird den Preisüberwachungsstellen im Zusammenwirken mit den Viehwirtschafts­verbänden übertragen.

Bisher wiesen die Preise für Rind- und Schweine­fleisch in den einzelnen Städten außerordentlich hohe Unterschiede auf, die die regelmäßige und gleich­mäßige Versorgung aller Teile des Reiches mit Fleisch erschwerten. Bei einer Regelung der Fleisch­preise nach einheitlichen Grundsätzen ließ es sich leider nicht umgehen, daß einer Senkung der Fleisch­preise in einer großen Zahl von Gemeinden eine Erhöhung der Preise in einer kleineren Zahl von Gemeinden gegenübersteht. Nach den Berechnungen des Statistischen Reichsamtes bewirken die neuen Preise im R e i ch s d u rchschnitt beim Schweine- fleisch eine Senkung um 2,57 Pf. und beim R i n d f l e i s ch eine Erhöhung von 0,11 Pf. je 500 Gramm gegenüber den am 22. Juli 1936 ermittelten Preisen. Da Schweinefleisch am Gesamtfleischver­brauch normalerweise mit 64 v. H. und Rindfleisch nur mit 28 v. H. beteiligt ist, bedeutet die Neu­regelung im Reichsdurchschnitt gegenüber den Juli-

Pretsen 1936 eine geringe Preissenkung. Soweit die Kleinhandelspreise erhöht werden, war dies bei der Lage des Fleischergewerbes und bei der Unmöglichkeit, ohne Störung der Fleischoersor- gung in einzelnen Gebietsteilen ohne Rücksicht auf die Preisgestaltung im ganzen Reich etwa die Le- bendviehpreise zu senken, unvermeidbar.

Es werden im ganzen Reichsgebiet bei den Rind­fleischpreisen 5 und bei den Schweine­fleischpreisen 6 Preisgebiete vorgesehen. Die Preisüberwachungsstellen werden angewiesen, Klein­handelshöchstpreise festzustellen und bekanntzumachen, auch für Wurstsorten, die für die Volksernährung von besonderer Bedeutung sind. Die Preisüber- wachunasstellen werden ferner ermächtigt, Klein­handelshöchstpreise für Kalb - und Hammel­fleisch fest^usetzen.

Die neue Verordnung erfaßt bis auf wenige Aus­nahmen alle Fleischsorten. So beim Schweinefleisch auch frischen Schinken, Koteletts, Kochschinken, rohen Schinken, Rollschinken, Schmalz, Speck usw. Soweit Preise nicht gebunden sind, wird eine ungerecht­fertigte Steigerung der Preise nicht zugelassen wer­den. Es wird dafür gesorgt werden, daß in den Gebietsteilen, in denen die geltenden Kleinhandels­höchstpreise gesenkt werden, diese Preissenkung auch tatsächlich durchgeführt wird. Für'Preis­gebiete, in denen eine Preiserhöhung vorgesehen ist, haben die Preisüberwachungsstellen das Recht, die vorgesehenen Kleinhandelshöchstpreise um bis zu 5 v. H. zu senken.

DM.: Sietarbeil im Heffengau.

Vom Oietwarte-Lehrgang des Gaues XII in Marburg a. d. L.

Gaudietwart Mäder (Kassel) hatte seine Mit­arbeiter, die Kreis- und Abschnittsdietwarte, sowie die Kreisfrauenwartinnen des DRL. nach Marburg in die neue Gausportschule zusammengerufen. Die Tagung war von einem tiefen Ernst getragen. Die Arbeit, die dort geleistet wird, wird im kommenden Winterhalbjahr richtungweisend für die Dietarbeit in den Kreisen und Vereinen sein. Insbesondere be­grüßte der Gaudietwart Universitätsprofessor Dr. I a e n s ch , der dann sofort das Wort zu feinem Vortrag über die Grundlage dervölkischen Erneuerungsbewegung ergreift. Es war fehr aufschlußreich, seinen Ausführungen über die nationalsozialistische Formung des deutschen Volkes und die Prägung der jetzigen und kommenden Ge­schlechter zu folgen, zumal der ganze Vortrag von tiefer wissenschaftlicher Arbeit bestimmt war.

Der Abend des ersten Tages galt der Not unserer grenz- und auslandsdeutschen Brüder. Kernworte Konrad Henleins, gesprochen von Kreisdietwart Rübe (Waldeck), leiteten über zu einem Vortrage des Gausachbearbeiters für auslandsdeutfche Fra­gen, Dr. Leicher (Kassel): das schwere Dulden unserer sudentendeutschen Brüder um die deutsche Sache zog, alle tief ergreifend, an den Lehrgangs­teilnehmern vorüber. Kartenmäßiges Anschauungs­material und treffende Vergleiche vertieften noch das Verständnis für die Frage. Tiefe Ergriffenheit war in aller Herzen, als Kamerad Holtzmann (Kassel) aus der deutschen Grenzlanddichtung packende Schilderungen vortrug.

Der Hauptarbeitstag brachte zunächst einen ein­gehenden Bericht des Gaudietwarts Mäder (Kas­sel) über den augenblicklichen Stand der Dietarbeit und ihre Organisation im Gau XII, Hessen. Dann schritt man zur allgemeinen praktischen Arbeit, aus der dieVölkische Aussprache" hervorgehoben sei. Die Lehrgangsteilnehmer teilten sich in zwei Grup­pen: den einen leitete Abschnittsdietwart Hein- rich (Straßebersbach) und den anderen Abschnitts­dietwart R i 11 e r b u ch (Kassel). Als Hauptgegen­stand wurde behandelt:Die überstaatlichen Mächte Juda und Rom und unsere Ab­wehr dagegen im DRL." Alle Teilnehmer zeigten ihre besondere Anteilnahme am Kampf gegen diese volkszersetzenden Erscheinungen, denen auch im DRL. unser ganzer Kampf bis auf Messer gilt.

Der stellvertretende Gaudietwart S ch w i ck e r t

(Nieder-Mörlen) fand eine innerlich vorbereitete und gespannt lauschende Hörerschaft, als er in feinem Vortrage überUeberstaatliche Mächte" ein not­wendiges Kapitel für die weltanschauliche Ausrich­tung der Dietwarte in sachlicher Weise behandelte.

Den Höhepunkt des Lehrgangs bildete die Groß­kundgebung der leitenden Dietwarte im ATVer- Haus Marburg, die mit der Ouvertüre zuTitus" von Mozart feierlich eingeleitet wurde. Neben einem Vertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Mar­burg und dem DRL.-Kreisführer Süß hatte sich auch die Vereinsführerschaft des Sportkreifes Mar­burg eingefunden. Nach einer kurzen Eröffnungs­rede des Gaudietwartes sprach als Hauptredner der »lungsleiter der NSDAP., Gau Kurhessen, eibezahn. Seine Gedankengänge über die Beziehungen der Leibesübungen zur national­sozialistischen Weltanschauung fanden den ungeteil­ten Beifall des bis auf den letzten Platz besetzten Saales.

Es war ein glücklicher Gedanke, am Nachmittag für einen Vortrag einen Mann wie Oberstudien­direktor Philipps (Friedberg) zu gewinnen, der weit über den Heimatkreis als Leiter der Wet­terauer Volkstumsgruppe bekannt ist. Er sprach aus feiner reichen praktischen Arbeitserfahrung über die Feier- und Festgestaltung in der Gemeinschaft. Aus der Gemeinschaft für die Gemeinschaft, aus dem Volk für das Volk das ist die Grundlage dieser Arbeit. Sie muß ausgerichtet werden auf dem Boden unserer nationalsozialistischen Welt­anschauung, sie muh aus der deutschen Seele ge­tätigt werden. Die Ausführungen wurden durch eingehende Behandlung der Gestaltungsmittel er­läutert und ergänzt.

Eine Wanderung über das Bismarckdenkmal zum Ortenberg, wo Architekt Stück (Kassel) einen Licht­bildervortrag überAhnenerbe Kult- und Kampf­stätten in Hessen" hielt, beschloß den Lehrgang. Mit Gewißheit kann festgestellt werden, daß dieser Lehr­gang, der unter dem LeitsatzAhnenerbe Rasse­kraft Volkstum Leibeserziehung" durchgeführt wurde, nicht nur das Vertrauen der Abfchnitts- und Kreisdietwarte in den neuen Gaüdietwart Mäder (Kassel) gefestigt hat, sondern auch von bleibendem Wert für die Lehrgangsteilnehmer fein wird.

Kreis Wehlar.

Q) Wißmar, 24. Okt. Am heutigen Tage wird der hiesige Gemeindeförster i. R. Wilhelm Lucas 70 Jahre alt. Eine ausgezeichnete Gesundheit und jugendfrische Geistestätigkeit begleiten den Jubilar in das siebente Jahrzehnt seines arbeitsreichen Le­bens, das er als Förstersohn von Kind auf mit Leib und Seele dem deutschen Wald und Wild widmete. Förster Lucas genügte feiner Dienst­pflicht als Einjähriger beim Zaberner Jäger- Bataillon. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Forst- fetretär im Nassauischen ließ er sich im Jahre 1902 auf die hiesige Försterstelle versetzen, die er un­unterbrochen bis zu seiner Pensionierung 1933 versah. Mit Verständnis und Tatkraft hat er alle­zeit seinen Beruf zum Nutzen des schönen, großen Wißmarer Waldes ausgeübt, was Behörden und Gemeinde gelegentlich der Feier seiner 25jährigen Förstertätigkeit in unserem Orte 1927 rückhaltlos anerkannten. Das stets einmütige Zusammenwir­ken von Förster und Bevölkerung brachte em vor-

bildliches Vertrauensverhältnis zustande, das nun im Ruhestand des Jubilars in herzlichster Weise fortdauert. Die Gemeinde Wißmar wünscht ihrem alten beliebten Beamten, vertrauten Freund und Berater einen weiteren lichten Lebensabend.

Gießener Wochenmarklpreise.

* Gießen, 24. Okt. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: D. f. Molkereibutter, V» kg 1,57 Mk., f. Molkereibutter 1,52, Landbutter 1,42, Marken­butter 1,55 bis 1,60 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Kühlhauseier, Kl. S 12%, Wirsing (grün), % kg 6 bis 8, Weißkraut 4 bis 6, Rotkraut 7 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20, Römischkohl 8, Unterkohlrabi 8 bis 10, Grünkohl 15, Rosenkohl 30 bis 35, Feldsalat 80 bis 90, Tomaten 20 bis 30, Zwiebeln 7 bis 10, Meer­rettich 70 bis 80 Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kürbis 5 bis 6, Kartoffeln, neue 5 kg 40, % kg 4 Pf., 50 kg 3,20 Mark, Pfirsiche, % kg 25 Pf., Aepfel 15 bis 25, Boskop 23 bis 28, Birnen 8 bis 15, Zwetfchen 10 bis

Du, wo verkaufst du denn deinen Kies? Ich habe doch auch ein paar Fuhren liegen!"

o'

Wird nicht verraten!"

Aber..

Also hör mal zu: Durch die Zeitung habe ich geheiratet, durch die Zeitung habe ich das Pferd gekauft, durch die Zeitung habe ich ein altes Aquarium verkauft, durch die Zeitung habe ich ...Hel fetz dich rauf, es ist eine lange Ge. schichte!"

Funkbericht, der alle angeht. 15: Deutsche Scholle. 16:Musik erklingt ... herum um die ganze Welt!" Großes Schallplattenpotpourri. 18: HJ.-Funk. Drun­ter und drüber! Ein lustiges Spiel von Reinhard Albrecht. 18.30:Großes Extra-Konzert" im Jahre 1910. 19.50: Sportbericht. 20: Großes Opernkonzert.

Montag, 26. Oktober.

6.00: Choral. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik zur Früh­stückspause. 9.45: Nur Kassel: Nachrichten. 10.00: Schulfunk. 11.00: Hausfrau hör zu! 11.30: Land­funk. Ein Jahr Leibesübungen auf dem Lande. Ein Zwiegespräch. 11.45: Sozialdienst. 12.00: Schloß­konzert. 13.00: Nachrichten: auch aus dem Sende­bezirk. 13.15: Schloßkonzert. 14.00: Nachrichten. 14.10: Erfüllte Wünsche! 15.00: Volk und Wirt- schäft. 15.15: Kinderfunk. 15.45: Unterhaltungskon­zert. 16.45:Vom Glück des Lesens". Eine Be­trachtung zurWoche des Buches". 17.00: Kammer­musik. 17.30: Das Buch in der Zeit. 18.00: Fröh­licher Alltag. 19.00: Virtuose Solo- und Orchester» musik. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 19.50: Prüfungskommission zum Schutze des NS.» Schrifttums spricht. 20.00: Nachrichten. 20.10: Ale­mannischer Heimatabend im Markgräflerland.

Aus aller Welt.

Kommerzienrat Dr. Wilhelm Gans 60 Jahre alt.

Arn 26. Oktober begeht der Leiter der pfälzischen Werke der IG. Farbenindustrie, Kommerzienrat Dr. Wilhelm Gans in Ludwigshafen, seinen 6 0. Geburtstag. Dr. Gans hat feinen beruflichen Lebensweg 1902 bei der damaligen Badischen Anilin- und Sodafabrik begonnen. Gans stand in vorderster Reihe der Mitarbeiter von Karl Bosch bei der technischen Durchführung der Stickstoft- synthese. Ihm sind später und namentlich auch in der allerletzten Zeit im Rahmen der großen Auf­gaben, die die wirtschaftliche Entwicklung gerade der chemischen Industrie stellt, ganz neue Arbeits- gebiete zugewachsen. Kommerzienrat Dr. Gans wurde 1918 in den Vorstand der damaligen Badi­schen Anilin»- und Sodafabrik berufen und gehört nach der Fusion dem Vorstand und seit 1930 dem neugebrldeten Zentralausschuß der IG. Farben­industrie an. Seiner Gefolgschaft ist Dr. Gans ein vorbildlicher Führer.

Neunjähriger Knabe einem Mordversuch zum Opfer gefallen.

In Bad Kreuznach meldete sich dieser Tage der 38jährige Jakob Ries aus dem benachbarten Hüf­felsheim. Dabei erklärte er den Beamten, daß er in seiner Wohnung ein Kind erschlagen habe. Man benachrichtigte den Gemeindevorsteher in Hüffelsheim, der sich mit einigen Leuten in das Haus von Ries begab. Dort fand man den neun­jährigen Philipp Thomas mit einer schweren Schädelverletzung in feinem Blute liegen. Der Täter hat den Jungen in fein Haus gelockt und ihn dann ohne jeden Grund, wahrscheinlich mit einem schweren Holzstück, niedergeschlagen. Nach der Tat verließ er das Haus und begab sich nach Bad Kreuznach zum Gericht. Der Junge wurde in ein Kreuznacher Krankenhaus gebracht, wo ein schwerer Schädelbruch festgestellt wurde, der eine sofortige Operation erforderlich machte. Der Zustand des Kindes ist bedenklich.

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