Einzelbild herunterladen

BW W':-- MdI

Wirken des Diplomlandwirtes^

HerBcherLmpfangdererstenOIymviamannschast

Aus aller Welt.

Interesse war die Vernehmung

Berlin, 23. Juni. (DNB.) Die erste vollstän­dige Olympiamannschaft, die Mannschaft des fünf­ten Erdteils, Australiens, traf am Dienstag­früh in Berlin ein. Zum Empfang der 83 australi- chen Olympiakämpfer war der Bahnhof Friedrich­traße über und über mit den Farben Australiens, mit Hakenkreuz- und Olympiafahnen und Girlan­den ausgeschmllckt. Eine Abteilung von Eisenbahn­beamten hatte längs des Zuges Ausstellung genom­men. Ein Musikkorps der Wehrmacht spielte beim Eintreffen des Zuges die englische Nationalhymne. Zum Empfang der Gäste waren u. a. der General- ekretär des Organisationskomitees, Dr. Diem, Hauptmann Fürstne^ vom Olympischen Dorf, der Ehrendienstoffizier der australischen Mannschaft,

Hauptmann Bender, und der Major der Schutz­polizei Kolle erschienen, der besonders die Achter- mannschast der Ruderer begrüßte, die sämt­lich Polizeibeamte sind. Im Berliner Rat­haus begrüßte Staatskommissar Dr. Lippert die Gäste. Der australische Mannschaftsführer, Kapitän Alderson, dankte für den herzlichen Empfang. Anschließend begaben sich die Australier sofort in das Olympische Dorf, wo sie in den Häu­sernWorms" undNauheim" Unterkunft gefunden haben. Die Australier haben als Maskott ein junges Känguruh mitgebracht, mit dem ein Mit­glied des Olympischen Ehrendienstes rasch Freund­schaft geschlossen hat, und das sich gern von Haupt­mann Fürstner füttern läßt. (Scherl-Bilderdienst-M.)

denkilometer gebremst habe.

Die Verhandlung wird fortgeführt.

Wieder ein Devisenschieber-Prozeß.

Vacha (Landkreis Eisenach), 23. Juni. (DNB.) Vor dem Schöffengericht hatten sich Theod. Frank aus Somborn und der katholische Pfarrer Beier aus Barsch wegen Vergehens gegen die Devisen­bestimmungen zu verantworten. Weiter war der Pater August Hilarius Frank, der sich in Aus­lande aufhält, wegen des gleichen Deliktes ange- flagt. Das Urteil lautete gegen Pater Hilarius Frank auf 2Jahre9 MonateZuchthaus und 61 000 Mark Geldstrafe, sowie 18 200 Mark Wertersatz und 5 Jahre Ehrenrechtsverlust. Der An- geklagte Beier erhielt 1 Jahr 9 Monate Gefäng­nis und 40 000 Mark Geldstrafe. Das Verfahren gegen Theodor Frank wurde auf Grund des Straffreiheitsgefetzes eingestellt. In der Urteilsbe­gründung kam zum Ausdruck, daß bei dem Haupt­angeklagten Hilarius Frank ein schwerer Verstoß gegen die Devisenbestimmungen, eine Schädigung des Ansehens der katholischen Kirche und des deut­schen Volkes vorgelegen habe.

klaren Sprache und seiner meisterhaften Bewälti­gung des schweren Stoffes die Anerkennung der zuständigen amtlichen Stellen ge­funden hat, in die Hand jedes Volksgenossen, der sich Klarheit über die geschichtliche Entwicklung seines Volkes und über dessen Kraftquellen verschaffen will.

ZdR. Der Beruf und der akademische Grad Diplomlandwirt" war vor dem Kriege verhältnis­mäßig unbekannt. Den Rahmen unserer Universi­täten und Hochschulen bildeten ausschließlich die sogenanntenalten Fakultäten" der Mediziner, Ju­risten, Philologen und Theologen, zu denen die be­sonderen Technischen Hochschulen hinzugekommen waren. Alles, was sonst- den Weg zur wissenschaft­lichen Ausbildung suchte und schließlich fand, hatte schwer um seine Anerkennung, Gleichberechtigung zu kämpfen. Auch derlateinische Bauer", der Diplomlandwirt galt schon vor und auch nach dem Kriege unter denzünftigern Akademi­kern" als seltsame Erscheinung, bis dann die Be­dürfnisse des praktischen Lebens, der gesamten Land- und Ernährungswirtschaft diesem Berufs­stand innerhalb und außerhalb der Hochschulen sei­nen gleichberechtigten Platz sicherten. Gerade hier hat sich gezeigt, daß die Aufgabe der Hochschule nicht allein in den rein geistigen Berufen stecken­bleiben kann, sondern darüber hinaus durch ihre wissenschaftlichen Arbeiten und Erkenntnisse be­fruchtend in die Praxis übergreifen muß.

So ist heute der Beruf der Diplomlandwirte, die in Wissenschaft und Praxis, auf den Gebieten der Biologie, der Tierzucht, der Wirtschafts- und Finanz­wissenschäften, der Landwirtschafts- und Volkspolittk, der Betriebslehre, Bauerngeschichte und Bauernrecht, der Pflanzen- und Tierernährungslehre, der Verwal­tung und Technik ihren Mann stehen, eine Selbstver­ständlichkeit geworden. Und es gibt heute niemanden, der für einen fortschrittlichen, modernen Staat ihre Aufgaben bei der Erneuerung des Bauerntums und der Sicherung der Ernährung leugnen könnte. Schon die Entwicklung der Zahl der Studierenden der Landwirtschaft gibt einen Ueberblick über das Wachstum dieses Berufsstandes. Waren es im letzten Semester vor dem Kriege etwa 3000, so erreichten die Hochschulen und Universitäten im Jahre 1922 mit rund 7000 Studierenden ihren Höchststand. Frei-

Außenminister Eden suchte den N e g u s in der abessinischen Gesandtschaft in London auf. _ Der Negus soll darauf hingewiesen haben, daß Abessi­nien sich weiterhin als ein unabhängiges Volk an­sehe und daß der organisierte Widerstand noch nicht aufgehört habe.

Die Bank von Frankreich hat den Dis­kontsatz von 6 auf 5 v. H. e r m ä ß i g t. Nach dem in den letzten Monaten als Maßnahme gegen die Spekulation erfolgten Anziehen der Dis­kontschraube (am 28. März um 1,5 und am 6. Mai um ein weiteres Prozent) ist dieser Beschluß der erste Wiederaufbau des Diskontsatzes.

Auf Vorschlag des Chefs der italienischen Regie­rung, Mussolini, hat der König vonJta- l i en den Jugendführer des Deutschen Reiches, Baldur v. Schirach, zum Komtur des Or­dnens der italienischen Krone ernannt.

*

Der 42. Geburtstag König Eduards VIII. wurde im ganzen Britischen Weltreich mit großen Paraden und eindrucksvollen Feierlichkeiten began­gen. In London nahm der König auf dem Platze der Gardereiter die übliche Geburtstagsparade ab. Die Parade, an der sich Truppen der Leibgarde­regimenter zu Fuß und der berittenen Garde sowie zahlreiche Musikkapellen in ihren historischen Uni­formen beteiligten, bot ein farbenprächtiges Bild.

*

Der FührerundReichskanzlerhatS. M. dem König Eduard VIII. von Großbritannien zu seinem Geburtstage herzliche Glückwünsche über­mittelt.

In der Verhandlung wegen des Eisenbahn­unglücks von Groß-Heringen wurde von dem Verteidiger des Angeklagten Bande bean­tragt, dessen Vorgesetzte, den Vorstand des Reichs­bahn-Maschinenamtes Berlin, Reichsbahnrat Witte, und den Reichsbahnamtmann Teichert als Zeugen dafür zu laden, daß Bande stets als vertrauenswürdiger Lokomotivführer auch noch nach dem Unfall von Groß-Heringen gegolten habe.

einem Zugang von etwa jährlich 15 0 Diplomlandwirten zu rechnen, also bis 1940 mit etwa 750. Da der Gesamtbedarf für diese ünf Jahre auf etwa 1450 bis 1800 geschätzt wird, rechnet man mit einem Fehlen von insgesamt 700 bis 1100 Diplomlandwirten oder jährlich 140 bis 2 2 0. Ohne Zweifel ist diese Entwicklung ein Spiegelbild der Aufwärtsentwicklung der Land­wirtschaft. Wie überall, so eignet sich nicht jeder zum Diplomlandwirt, hier ist weniger Brotstudium am Platze als irgendwo. Jedenfalls zeigt die Ent­wicklung aber für die, die sich berufen fühlen, die Arbeit am Bauerntum leisten können und wollen, die Anlage zum Praktiker und Führer mitbringen, die besten Möglichkeiten.

Kleine politische Rachrichten.

DNB. meldet: Eine englische Zeitung verbreitet vor einigen Tagen,Botschafter von Ribben­trop habe in London gegen den britischen Bot­schafter in Berlin, Sir Eric Phipps, Intrigen gesponnen und die Namen gewisser britischer Per­sönlichkeiten genannt, die als Botschafter in Ber­lin akzeptabel sein würden". Diese Meldung des englischen Blattes, die auch zu einer Anfrage im englischen Unterhaus geführt hat, ist selbstverständ­lich f r e i e r f u n d e n. *

In Erwiderung des Besuches des Reichsministers der Luftfahrt, Generaloberst Göring, und des Staatssekretärs der Luftfahrt, General der Flieger Milch, im Jahre 1933 in Italien wird heute der Staatssekretär im Königlich-Italienischen Luftmini­sterium, Seine Exzellenz Armeegeneral Valle mit Begleitung zu einem fünftägigen Aufenthalt in Berlin auf dem Flugplatz Staaken mit einem ita­lienischen Sonderflugzeug eintreffen.

Anerkennung für eine nationale Tat nach 17 Jahren.

Berlin, 23. Juni. (DNB.) Am heutigen 23. Juni sind es genau 17 Jahre her, daß Soldaten und Studenten die nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages an Frankreich abzu­liefernden eroberten Fahnen aus dem Kriege 1 8 7 0 und den Freiheitskriegen aus dem Zeughause holten und unter dem Gesang des Deutschlandliedes vor dem Denkmal Friedrichs des Großen verbrannten. Der Hauptbeteiligte, Walther von Simons, ließ damals durch einen heutigen SA.-Brigadearzt Dr. Kurt Stuckrad (Berlin) studentische Verbindungen benachrichtigen, daß sie sich in kleinen Gruppen unauffällig vor dem Zeughaus verteilen möchten. Simons ging mit einer Reihe von Kameraden ins Zeughaus' und ließ sich die Erlaubnis zur Besichtigung der er­beuteten Fahnen geben. In dem Augenblick, als der Aufbewahrungsort der Fahnen festgestellt war, bemächtigte er sich der Fahnen und ließ sie aus dem Zeughaus schaffen. Das Personal ver­suchte zunächst die Polizei zu alarmieren, doch waren inzwischen die Telephonleitungen zerschnitten worden. Im Laufschritt wurden die Fahnen zum Denkmal Friedrichs des Großen ge­bracht. Die Studenten bildeKn Spalier und ver­hinderten das Einschreiten der Polizei. Die Fahnen wurden mit Benzin übergossen. Leutnant von Simons hielt eine kurze Ansprache, dann schlossen Soldaten und Studenten einen festen Kreis und unter den Klängen des Deutschlandliedes wurden die Fahnen den Flammen übergeben.

Aus Anlaß des Jahrestages dieser Tat empfing Reichsmini st er Dr. Goebbels jene Männer, die damals beteiligt waren, unter Führung von Wal­ther von Simons. An dem Empfang nahmen weiter teil: SA.-Brigadeführer Polizeimajor von Grol- m a n , SA.-Sturmführer Dr. Hubert Hoffmann, Herr Hermann Fritz, Zivilfahrer Wilhelm Tietz, Polizeigruppe Berlin-Ost, Herr Hans Reetz, Haupt­wachtmeister Hans K a r l i s ch , SA.-Brigadearzt Dr. Kurt v. S t u ck r a d. Reichsminister Dr. Goeb­bels wies darauf hin, daß die Tat in einer Zeit des Niederganges mit einem Schlage der Welt wieder bewiesen hatte, daß es noch Männer in Deutschland gab. In jene Tage fiel auch die Versenkung der deutschen Flotte in der Bucht von Scapa Flow. Beide Taten hätten vielen, die schon verzweifelten, den Glauben an Deutschland zurückgegeben. Sie hatten wieder erkannt, daß noch eine Fülle heroischer Kraft im deutschen Volke steckte. Die Männer vom 23. Juni 1919 hätten von der da­maligen Republik keinen Dank geerntet. Dafür danke das deutsche Volk ihnen heute in seiner neuen Ver­fassung. Walther von Simons, auf dessen Kopf von der damaligen Regierung der Republik ein hoher Preis ausgesetzt, und dessen Auslieferung an Frankreich bereits beschlossen worden war, mußte seinerzeit ins Ausland fliehen. Erst nach der Wieder­befreiung und Wiedererstarkung des deutschen Volkes konnte er deutschen Boden wieder betreten.

W'r brauchen. ©tyWaWirte

des Fahrdienstleiters Kaden, der am Unglücks­tage auf dem Bahnhof Groß-Heringen Dienst tat. Er legte seine Maßnahmen zur Bewältigung des 'tarken Verkehrs dar. Danach hatte der Unglücks­zug 3/4 bis 1 Minute Zeit zur Ausfahrt auch bei Ueberfahren der Haltesignale durch D 44. Beide Signale für D 44 hätten auf Halt gestanden. Unmittelbar vor dem Unglück habe ihm der Stell­werkswärter zugerufen:D 44 überfährt die Si­gnale! D 44 hält nicht!" Es wurde dann eine Reihe weiterer Bahnbeamten vernommen, die alle bestätigen, daß die Signale richtig gestanden haben.

Reichsbahnoberinspektor Paul Richter (Wei­ßenfels) gibt an, daß ihm Dechant als äußerst sympathischer Fahrer bekannt sei. Er zeige viel In­teresse für den Dienst, sei eifrig, impulsiv und tat­kräftig. Reichsbahnrat Kirsch st ein, der Leiter der Bremsversuchsabteilung gab sein Gutachten da­hin ab, daß der Bremsweg für den D 44 von ihm und seinen Mitarbeitern nach genauen Berechnun­gen auf 484 Meter berechnet worden sei. Reichs- bahnoberrat Wahrendorf (Mainz) schloß sich dem Gutachten Kirschsteins an. Bei 95 Stunden­kilometer wurde von ihm ein Bremsweg von 480 bis 500 Meter berechnet. Er erklärte, der Ange­klagte habe bei einer Geschwindigkeit von 95 Stun­denkilometer unter Annahme ungünstigster Um­stände 171 Meter zu spät gebremst, also etwa erst 109 Meter vor dem Hauptsignal. Ein Anhalt dafür, daß die Bremsen nicht in Ordnung waren, liege nicht vor. Der Angeklagte Dechant erklärte dem­gegenüber abermals in sehr entschiedener Weise, daß er sofort die Bremsen gezogen habe.

Der Sachverständige Lokomotivführer i. R. Krüpe (Berlin), der Leiter der Rechtsberatungs­stelle der Fachschaft Lokomotivführer, glaubt, daß der D 44 eine größere Geschwindigkeit als 95 Stundenkilometer gehabt habe. Er kommt zu dem Ergebnis, daß die diesbezüglichen Angaben Dechants richtig sind, daß er 22 Sekunden vor dem Zusam­menstoß bei einer Geschwindigkeit von 100 Stun-

lich war dieser Zustand kein normaler, denn diese Zahl enthielt die Jahrgänge, die durch den Krieg am Beginn des Studiums verhindert ober durch sein Ende dazu weniger freiwillig veranlaßt waren. Schon im Wintersemester 1924/25 konnte ein Rück­gang auf etwa 4645 Studierende festgestellt werden, und von 1932 bis heute schwankt die Zahl der Stu­dierenden etwa zwischen 1000 und 130 0.

Nimmt man diese Zahlen als Grundlage, so ift, wie Diplomlandwirt Dr. Kraemer soeben in einer im Auftrage des Reichsbundes Deutscher Diplom- Innhmirle "bearbeiteten Veröffentlichung:Werden

und damit für die Anlieger günstige Nutzungs­möglichkeiten des Wasserschatzes unter weitgehender Schadenoerhütung zu schaffen. Dem entsprechen auch die für die Unterhaltung und den Ausbau der Wasserläufe vom Reich aufgewandten Mittel. Ministerpräsident M a r s ch l e r wandte sich an den Reichsverkehrsminister mit der Bitte, für einen baldigen Beginn der Werra-Kanalisier u n g zu sorgen, da die auf Ausfuhr angewiesene thü­ringische Industrie eines unmittelbaren Wasser­weges über Werra und Weser nach der Nordsee bedürfe.

Dos Eisenbahnunglück

von Groß-Heringen vor Gericht.

Wafferwirischaststagung in Saatfeld.

In der festlich geschmückten Stadt Saalfeld begann die Wafserwirtschaftstagung, die aus allen Gauen des Reiches stark beschickt ist. Reichsmimster a D Dr Kröhne, der Vorsitzende des Reichs­verbandes der deutschen Wasserwirtschaft, erklärte: Im Hinblick auf die große Rolle, die dem Wasser in der Wirtschaft zufalle, sei es in der Landwirt­schaft im Zeichen der Erzeugungsschlacht sei es m der Industrie, in Gewerbe und Verkehr, stehe Mit­teldeutschland vor großen wasserwirtschaftlichen Fra- gen, Thüringen werde hierbei mitwirken da es vorwiegend Gebirge und Walder besttzt deren Wasser die mitteldeutsche Ebene befruchten konnte. Neben einer großzügigen Berbe serung der Wasser­wirtschaft ergebe sich noch zusätzlich eine starke Energiequelle, die das Land mit elektrischem Strom

v. IohnR. Mott,Neuyork, Präsident des Weltmissionsrates und Christlichen Jungmännerbundes, der soeben in Kassel

tagte. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Ein Leben im Dienste der Volksgesundheit.

Eine weit über München hinaus bekannte Per­sönlichkeit, der Geheime Medizinalrat Dr. Josef Meier vom Staatsministerium des Innern, der erst am 31. März, kurz vor seinem 70. Geburtstag, ernstlich erkrankt und in den Ruhestand getreten war, ist jetzt in München g e st o r b e n. Er wirkte zuletzt 16 Jahre im Innenministerium, widmete sein arbeitsreiches Leben der Gesundheitsfürsorge und besonders den Kleinkindern sowie jenen aus den ärmeren Bevölkerungskreisen. Der modernen Säuglingsfürsorge hatte sich der Verstorbene beson­ders angenommen.

Die alle Papiermacherfamilie Schulte.

Dieser Tage feierte eine der ältesten Papier- macherfamilien Deutschlands, die Familie Schul t e, deren Leitung dem Pfarrer i. R. O. Schulte in Großen-Linden untersteht, ihren F a m i I i e n t a g er fand auf der Hohensyburg bei Hagen statt, die­sem Kleinode der Provinz Westfalen. Der in Fach­kreisen bekannte Papier- und Familienforscher Alfred Schulte aus Oberhausen (Rheinland) sprach über den Anteil der Familie Schulte an der Ver­vollkommnung der Papierfabrikation. Der Vor­sitzende berichtete über die Jugendzeit seines Ahnen Friedrich Schulte (1802 bis 1872). Bemerkenswert war die Feststellung, daß einer der Anwesenden, Direktor Kurt Schulte in Düsseldorf-Oberkassel schon in der zwölften Generation der Familie Schulte, immer nur Vater, Sohn, Enkel, Urenkel usw. gerechnet, nicht nur Papiermacher, sondern auch Leiter, Führer, Meister oder Betriebsführer war, und daß einige wenige andere dasselbe auch von sich in der elften Generation feststellen konnten. Daß Bauersleute den väterlichen Boden so lange und vielleicht noch länger als 12 Generationen be-

Reichsverkehrsminister Fre ih e r r v o n Eltz- R ü b e n a ch führte u. a. aus: Die Hauptaufgabe der Wasserdauämter besteht in der ständigen Pflege der Flußläufe und Gewässer, einer Arbeit, durch die allmählich unsere Wasserläufe vom ver- stt;1»-»»»»»®"w

L83

der

Bei Hitze und Ermattung, auf Reisen, bei Sport und Spiel schenkt Odol L83 jenes einzig­artige Gefühl -der Erfrischung und Belebung. Darüber hinaus wirkt Odol L83 vorbeugend ge­gen Infektionen der Mund- und Rachenhöhle.