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Reue Vuttermarlt-Regelung

Wirtschaft

66 (57 bis 65), d) 50 bis 58 (45 bis 56). Hammel b2) 47 bis 48 (47 bis 48), c) 42 bis 45 () Schafe e) 42 bis 46 (-), i) 35 bis 40 H al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51). Marktverlauf-. Großvieh wurde zugeteilt. Kälber lebhaft, ausverkauft. Ham­mel und Schafe ruhig, ausverkauft. Schweine wur­den zugeteilt. Ueberftand: 135 Schweine.

Großmarkt für Fleischund für 5 e tt- waren. Beschickung: 1904 Viertel Rindfleisch, 696 halbe Schweine, 145 ganze Kälber, 2 ganze Ham­mel, 6 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in Mark: Kuhfleisch (jeweils Höchstpreise) a) 75, b) 65, c) 54. Ochsen-, Bullen- und Farsenfleisch nicht notiert. Kalbfleisch b) 95 bis 105, c) 85 bis 95. Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren. Roher Speck un er 7 Zentimeter 65 bis 70 (70 bis 75), Flomen höchster

Hebung der Einschränkung der Sahneherstellung und des Sahneabfahes und das Verbot der Erweiterung des Vutterpoftoersandes über den

Umfang des Jahres 1935.

Der Sinn der Anordnung ist nicht eine Schema­tisierung des Butterverkehrs, sondern durch hwidi- Duelle Behandlung der verschieden gelagerten iZaue wird den Anforderungen, die an eine geordnete, gerechte Butterverteilung gestellt werden, ent­sprochen.

des Menschen Knechte sind, sondern Lebewesen mit Empfindungen und Gefühlen, Geschöpfe Gottes, die auch ein Anrecht haben auf Freude und Glück. Wer Tiere liebt, hat die Pflicht, in feinem Kreis dafür zu sorgen, daß die tätige T i e r l i e b e 21 U ge­rn e i n g u t werde bei jung und alt; Tierschutz ist nicht allein eine gute Tat, sondern eine Selbstver­ständlichkeit für jeden verantwortungsbewußten Menschen und darüber hinaus eine kamerad­schaftliche Beglückung.

Rundfunkprogramm

Samstag, 25. April:

Preis 80. Marktverkauf: Rindfleisch lebhaft, aus« verkauft. Kalb- und Schweinefleisch ruhig.

Schweinemarkt in Grünberg.

+ Grünberg, 23. April. Der heuttge Schweinemarkt hatte einen Auftrieb von 614 Ferkeln. Folgende Preise wurden erziel: bis 6 Mo­cken alte Ferkel 24 bis 26 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 30 bis 32 Mark, 8 bis 13 Wochen 36 bis 40 Mark Marktverkauf gut, es verblieb geringer UebC f Schweinemarkt in Vuhbach.

Butzbach, 23. April. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 439 Ferkel aufgetne» den. Bei schleppendem Verkauf verblieb geringer Ueberftand. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alle Tiere 20 bis 25 Mark, Tiere über 8 Wochen wurden nicht angeboten.

Die Deutsche milchwirtschaftliche Vereinigung (Hauptvereinigung) und die übergeordneten Stellen waren sich jedoch darüber klar, daß die weitgehen­den Einschränkungen des freien Butterverkehrs und des Sahneabsatzes nicht eine Dauereinrichtung fein konnten.'

Nachdem nun die Vutterverknappung als be- hoben angesprochen werden kann und mit Be­ginn der Grünfütterung große INilchmengen anfallen, werden die Anordnungen des Spät- herbstes 1935, die zur Sicherung der Butter- Versorgung erlassen werden muhten, am 1. Mal 1936 auher Kraft gesetzt.

Deutschland hatte im Jahre 1935 eine molkerei- mäßige Butterproduktion von 3 098 492 dz. Hierzu kommt die Einfuhr ausländischer Butter. Die ge­samte, zur Verfügung stehende Buttermenge würde ausreicken, den Bedarf des deutschen Volkes an­nähernd zu decken, wenn der Anfall sich gleichmäßig auf das ganze Jahr verteilen würde. Leider liegt die Produktion verschieden, so daß immer butter- reiche Zeiten mit butterknappen Zeiten abwechseln.

Um hier einen Ausgleich zu schaffen, wird auf Veranlassung der Deutschen milchwirtschaftlichen Vereinigung (Hauptvereinigung) am 1. Mai 1936 eine Anordnung erlassen, wonach

die Molkereien berechtigt find, über die Vutter- mengen frei zu verfügen, die im Durchschnitt des Jahres 1935 pro Woche erzeugt wurden. Die Vuttermengen, die über die festgestellte freie Absahmenge hinaus von den Molkereien erzeugt werden, müssen den Milchwirtschafts- verbänden angedient werden. Diese Maßnahme hat insbesondere dazu zu dienen, daß in der butterreichen Zeit die entsprechenden Vutter­mengen für die knappere Zeit zur Einlagerung gelangen.

Die Einlagerung der Butter erfolgt durch die Reichsstelle für Milcherzeugnisse, Oele und Fette. Mit den Buttermengen, die von den Molkereien den Milchwirtschaftsverbänden angedient werden müssen, wird zunächst die Versorgung derjenigen Verbrauchsgebiete durchgeführt, die das ganze Jahr hindurch auf Butterzufuhr angewiesen sind. Alle weiteren Butterüberschüsse werden zur Einlagerung gebracht. Diese Dorratswirtschaft ermög­licht es, die Butterversorgung der Verbraucher das ganze Jahr hindurch gleichmäßig und ausreichend durchzuführen.

In der Anordnung, die am 1. Mai 1936 in Kraft tritt, sind noch verschiedene Maßnahmen enthalten, die ebenfalls zur Ordnung des Vutter- marktes beitragen werden, wie z. V. die Auf-

ZdR. Die Butterknappheit des vergangenen Winters ist uns allen noch in deutlicher Erinnerung. Um in dieser Zeit einigermaßen eine

geordnete und gerechte Vutterversorgung der Verbraucher

durchführen zu können, war es notwendig, daß durch die milchwirtschaftlichen Zusammenschlüsse Maßnahmen ergriffen wurden, die teilweise Die Geschäftsfreiheit stark einschränkten. So wurde auf Veranlassung der Deutschen milchwirtschaftlichen Vereinigung (Hauptvereinigung) durch die Nach­geordneten Milchversorgungsoerbände angeordnet, daß die Molkereien die Butterlieferung nur an Die­jenigen Abnehmer durchführen Dürfen, welche sie im August 1935 mit Butter versorgt haben. Ferner waren Die Molkereien nur berechtigt, 80 vH. Der im August 1935 gelieferten Butter an Die Abneh­mer abzugeben. Weiter wurde angeordnet, daß die Schlagsahneherstellung um 40 v. H. eingeschränkt werden muß, um dadurch mehr Milchfett für die Butterherstellung zu erhalten. Diese Anordnungen haben sich sehr günstig ausgewirkt, und nur durch sie war es möglich, eine einigermaßen gleichheitliche Versorgung der Bevölkerung durchzuführen.

Cement Heidelberg 142, Muag 90,50 und Aschasf. Zellstoff 92,25, d. h. je plus 0,50 v. H.

Der variable R e n t e n m a r k t erfuhr keine Ver­änderung. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obllga- tionen behauptet, Liquidationspfandbriefe meist mäßig höher, dagegen Stadtanleihen uneinheitlich: 4% v. H. Mainz von 1926 93 (93,50), 4% v. H. Hanau 90,25 (91). Don fremden Werten lagen Un­garn etwas fester, ferner waren im Freiverkehr Brasilianer weiter erhöht, 1889er 25,50 (24,75), 1910er 24,50 (24).

Im Freiverkehr galten: Growag 82 (81,50), Kali Wintershall er. Div. 112 (117,75), Wayß & Freytag unverändert 104, DDM. 130 Geld.

Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.

Abendbörse fest.

6 Uhr: Choral Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Fröhlich klingt's zur Morgenstunde. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.45: Auf zum Staatsjugendtag BDM.-Sport. 10: Schul­funk 10.45: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 11: Hausfrau hör zu? 11.45: Sozialdienst. 12: Buntes Wochenende. 13: Nachrichten (auch aus dem Sende­bezirk), 13.15: Buntes Wochenende. 14: Nachrichten. 14.10: Im Rhythmus der Freude! 15: Wirtfchafts- bericht: Was gibt's Neues? 15.15: HJ-Funk. 16: Der frohe Samstagnachmittag. 18: Militärkonzert. 19.30: Wochenschau. 19.55: Ruf der Jugend. 20: Nachrichten 20.10: Abenteurer und Vagabunden. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.20: Stegreifsendung des Zeitfunks. 22.30: ... und mor-

1 gen ist Sonntag... 242: Nachtmusik.

An der Abendbörse blieb die Haltung am Ak­tie n m a r k t fest. Publikumsaufträge lagen kaum vor, vielmehr beschränkte sich die zum Teil lebhaf­tere Umsatztätigkeit auf Käufe aus der Börse her­aus. Beachtet blieben vor allem einige Montanwerte, insbesondere Hoesch, die den Pari-Stand (99,90) wieder erreichten. Mannesmann blieben mit 87,50 behauptet; die Ausschüttung von 3 v. H. (0) wurde teilweise enttäuschend empfunden, andererseits fan­den aber die guten Ziffern und der hohe Beschäfti­gungsstand Beachtung. Knapp gehalten waren Bu­derus mit 103,75 (104,25), während die übrigen Montanwerte meist 0,25 v. H. über dem Berliner Schluß lagen. Weiter fest lagen Deutsche Linoleum mit 174,25 (173), Junghans waren um 1 v. H. er­holt auf 88 und Moenus Maschinen um 0,75 v. H. auf 89,25. JG.-Farben notierten mit 166,75 (166,50). Don Autowerten gingen Daimler auf 105,65 bis 105,50 (105,90) zurück, matt lagen Adlerwerke Kleyer mit 103 bis 102 (103), während Auto-Union mit 108 voll behauptet blieben, ebenso BMW. mit 131,50 (131,25). Am Rentenmarkt hatten Altbesitz bei 112,13 einiges Geschäft, ferner waren mexikanische Anleihen erneut etwas fester, 5proz. äußere Gold 13,95 (13,70) und 5proz. innere Silber 5,60 bis 5,65 (5,60). Schweiz. Bahnanleiben gewannen 0,50 v. H., die Nebenwerte bis 2,50 v. H.

U. a. notierten: Altbesitz 112,13, 6proz. Verein. Stahl 103,75, 6proz. JG.-Farben 133, 4proz. SBB. 208, 3,5proz. SBB. 191,50, 3,5proz. Gotthard 181,50, 3,5proz. Jura-Simplon 178,25, 2,4Oproz. Italiener 25 (24), 5proz. Goldmexikaner 13,95, 5proz. Silber­mexikaner 5,60 bis 5,65, Deutsche Ueberseebank 103, Rhein. Hyp. Bank 134, Buderus 103,75, Hoesch 100, Klöckner 96,13, Mannesmann 87,50, Rheinstahl 123,75, Verein. Stahl 87,13, Aku 50,50, BMW. 13150 MAN 110,50 bis 111, Daimler 105,65 bis 105,50, Scheideanstalt 232, Dt. Linoleum 174,25, JG.-Farben 166,75, Gesfürel 134,50, Holzmann 115,.5O, Junghans 88, Muag 90,25, Moenus 89,25, Rheag E 131,50, Schuckert 139,75, AG. für Verkehr 114,50, Hapag 14,13.

Frankfurter Schlachtvleßmarkt.

Frankfurt a. M., 23. April. Auftrieb: Rinder 42 (gegen den letzten Donnerstagsmarkt 43), dar­unter 2 (6) Ochsen, 3 (2) Bullen, 33 (31) Kühe, 4 (4) Färsen. Kälber 569 (758), Schafe 109 (41), Schweine 657 (1070). Notiert wurden pro 50 Kilo­gramm Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 75 bis 77 (73 bis 76), b) 67 bis 74 (66 bis 72), c) 59 bis

Preußen.

Wieder Dammrutsch bei Berkersheim.

LPD. Berkersheim, 23. April. Infolge der Schnee- und Regenfälle der letzten Tage geriet der Eifenbahndamm auf der Main-Wefer-Dahn bei Berkersheim erneut ins Rutschen. Die Ar­beiten zur Wiederherstellung des Dammes wur­den sofort mit Hochdruck auf genommen.

Kreis Wetzlar.

<£ Rodheim a. d. Bieber, 21. April. Die Kameradschaft Rodheim a. d. Bieber des Reichskriegerbundes Kyffhäuser hatte den Kameraden Rektor Wieder- Burgsolms zu einem Vortrag über Den Aufbau unserer Wehr­macht gewonnen. Der Redner zeigte in längeren Ausführungen das Werden und Wachsen unserer Wehrmacht nach dem Zusammenbruch von 1918 und dem Schmachfrieden von Versailles über Die Stationen Reichswehr, Allgemeine Wehrpflicht und Wiedergewinnung Der Wehrfreiheit Durch WieDer» befetzung Der sogenannten entmilitarisierten Zone am Rhein bis zu ihrem heutigen, achtunggebieten­den Stande. In einem gesonderten zweiten Vor- , trage schilderte Dann Kamerad Wieder die Tä­tigkeit Der Kriegsgräbersürsorge, Die es sich neuer« Dings zur Aufgabe gemacht habe, Die noch nicht in Angriff genommene Sammlung und Zusammenle­gung der ©oIDatengräber auf Den ehemaligen ' Kriegsschauplätzen im Osten Europas und in Asien zu verwirklichen. Ein Appell Des KameraDschafts- führers zur Unterstützung dieser Bestrebung fand einen freudigen Widerhall. Mit herzlichen Dankes- Worten Des Kameradschaftsführers an den Vor- tragenden fand bann Die Veranstaltung ihren Abschluß.

z Lützellinden, 24. April. Am kommenden Sonntag feiert Der älteste Einwohner unserer G - meinde, LanDwirt Georg Lenz, im Kreise seiner Angehörigen seinen 9 2. Geburtstag. Der Ju­bilar ist trotz seines hohen Alters körperlich noch ziemlich rüstig. Seiner Militärpflicht genügte D-r Jubilar bei Der 3. Eskadron des 1. Garde-Dragons« Regiments in Berlin in den Jahren 18621865. An dem Feldzug im Jahre 1866 nahm er als jun­ger Soldat teil, wo auch fein Regiment in Der Schlacht bei Königgrätz eingesetzt wurde. Als Land« wirt war er stets eng mit Der Scholle verbunden. Er betätigte sich noch bis vor wenigen Jahren im landwirtschaftlichen Betriebe seiner Schwiegertochter, bei der auch Der Jubilar seinen ßebensabenD ver­bringt. Seit Dem Jahre 1913 ist er Witwer. Von feinen 7 Kindern verstorben ein Sohn und zwei Töchter. Den Jubilar umgeben an seinem 92. Wie­genfest 4 Kinder, 16 Enkel und 6 Urenkel.

} Lützellinden, 22. April. Der Gemeinde- r a t beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Vergebung von Arbeiten und Liefe- , rungen für Gemeindezwecke. Nach An­hörung der Gemeindevertretung faßte der Orts­bürgermeister einen Beschluß, nach dem Bewerber bei der Vergebung von Arbeiten und Lieferungen für die Gemeinde nur berücksichtigt werden, wenn sie als Mitglied der N S.- D o l k s w o h l f a h r t und der Deutschen Arbeitsfront angehören. Bei einer Eiersammlung für die NS.-Volks- wohlfahrt wurden hier 890 Eier gespendet.

und Menschenaffen sind gegen derartigen Zwang sehr empfindlich. Vater Liebetreu hat in feinem mehr als dreißigjährigen Dienst genügend medizi­nische Erfahrungen gesammelt; er ging wie jeden Tag allein zu Titine; sie kam heran, setzte sich auf ihren Spieltisch, und nun erzählte der Mann dem Tier, was er beabsichtige. Ob es Die Schimpansin verstand, möchte ich bezweifeln. Aber sie vertraute bedingungslos diesem Menschen, tat was er forderte, saß still und öffnete weit die Kie­fer. Ohne Gewalt und Zwang hielt die Aeffin den gewiß schmerzhaften Eingriff und Die Säuberung Der WunDe aus; ich gestehe, Daß jener Anblick mich geraDezu erschütterte, Diese Gläubigkeit und das kameradschaftliche Vertrauen. Als ob das Tier, dessen Körperkräfte die eines Menschen weit über­ragen, klar erkannt hätte, daß ihm Der Mensck auf alle Fälle hilft unD daß Die augenblicklichen Schmer­zen notwendig sind zur Gesundung.

Ein Schaf hat sich auf der Bergwewe verstiegen, kann nicht mehr zurück über Den steinernen Grat. Der gute Hirt wird sich Des verängstigt SchreienDen erbarmen, sich eher selbst in Gefahr bringen, als feinen Pflegling umkommen lassen. Nicht anDers benimmt sich Der Hund, Der seinen Herrn in Not weiß, Kameraden sind sie beide, Mensch und Tier.

Es ist vieles besser geworden in der Beziehung des Menschen zum Tier; mehr und mehr bricht sich die Erkenntnis Bahn, daß Die Tiere nicht nur gen ist Sonntag..

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: j

3 6 7: AnorDnung Nr. 31 Der Ueberwachungs- stelle für Kautschuk unD Asbest (Regelung Des Em- , kaufs, Des Verkaufs und Der Verarbeitung von Kautschukmischungen und Kautschuklösungen). ' 3 6 8: Bekanntmachung KP 130 Der Ueberwachungs- , stelle für uneDIe Metalle, betr. Kurspreise.

Ahein-Mainische Börse.

IHitfagsbÖrfe überwiegend fest.

Frankfurt a. M., 23. April. Die Börse er­öffnete im Großverkehr in überroiegenD fester Hal­tung. Aus Der KunDschaft heraus zeigte sich erneut kleine Kaufneigung, während Abgaben kaum zu beobachten waren. Das Geschäft hatte im allge­meinen keinen größeren Umfang, lediglich Spezial­werte wurden bei Beginn der Börse lebhafter um- aefeht

Am Aktienmark standen Auto-Werte rote- der im Vordergrund des Interesses. Lebhaft waren Daimler mit 105,50 bis 106 (105,50), dann 106,25 bis 106, ferner Auto-Union mit 107,75 bis 108,50 bis 108,25 (107,50), Adlerwerke Kleyer ruhiger und mit 104 unverändert, ebenso BMW. mit 131. Von chemischen Werten hatten Färben-Industrie größe­ren Umsatz mit 166 bis 166,50 (166,50), Scheide­anstalt gewannen 1,50 v. H. auf 232,50. Am Elek­tromarkt erhöhten sich Lahmayer bei kleinem Be­darf auf 135,50 (133), die übrigen Werte lagen meist 0,50 v. H. höher, nur RWE. 1 v. H. nied- riger. Zellstoffaktien zogen bis 1 v. H. an, ferner gewannen Holzmann 0,65 v. H., AG. für Verkehr 0,50 v. H., Muag 0,50 v. H. und Westdeutsche Kauf- Hof 0,25 v. H. Reichsbank, Kunstseide AKU. und Cement Heidelberg lagen gut behauptet. Etwas schwächer lagen Gebr. Junghans mit 87 (88), Deut­scher Eisenhandel, Hanfwerke Füssen und ßaura- hütte bröckelten je 0,25 v. H. ab. Von Montan­werten Harpener 1,25 v. H. höher, Verein. Stahl­werke in Erwartung Der morgigen außerordent­lichen Hauptversammlung 86,75 (86,25), ferner Mannesmann in Erwartung des Ergebnisses der heutigen Bilanz-Sitzung, aus Der man mit Der WieDeraufnahme Der DiviDendenzahlung mit 3,50 v. H. rechnet, 86,90 bis 87,13 (86,75). Schiffahrts- aktien lagen etwa 0,25 bis 0,50 v. H. schwächer.

Der Rentenmarkt zeigte bei weniger leb­haftem Geschäft eher eine festere Tendenz. Altbesitz gefragt und höher mit 112 (111,65), Späte Schuld- buchförderungen 98,50 (98,40), Kommunal-Umschul- Dung 87,05, Zinsvergütungsscheine 92,25, Stadte- Altbesitz 108,75. Von zertif. Dollar-Bonds 6 v. H. Preußen 66,25. Don fremden Werten blieben Mexikaner gefragt.

Im Verlaufe war die Haltung am Aktien­markt uneinheitlich, meist ergaben sich aber leichte Abschwächungen. IG. Farben 166,25 nach 166,75, Daimler 105,25 nach 106, Auto-Union 108 nach 108.25. Adlerwerke Kleyer matt mit 103 Bries nach 104; aus der morgen stattfindenden Bilanz- Sitzung erwartet man die Wiederaufnahme der Ausschüttung mit 4 v. H., die Schätzungen lauteten an der Börse zuletzt 5 v. H. Don Montanwerten lagen Hoesch fest mit 99,50 nach 98,25, auch Har­pener weiter erhöht auf 125,40 nach 124,50, ferner

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Berlin

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Philipp HoHmann .... Zementwerk Heidelberg Cementroerf Karlstadt..

114,75

114,75

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114,75

96,5

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Elektr. Liefeningsgelellichast ... 5

Schultheis Patzenhoser

4

101,45

101,45

Aku «Allgemeine Kunstseide) .. 0

101,65

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101,5

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97

97

97

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Hoesch EisenKbln-Reuessen .. 8

I 29,5 I 29,25 I 29,9 I

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Die hinter den

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U . 8

Schluß- turs

97 108,8

97

108,9

97

108,8

A.S.G. Betula

88,25

89

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88,25

89

185

50 85,13 128,25 91,5

37,25

352,75

185

179

37,5

352

184,75

181,5

106

50,13

85,5 128,25 91,75

131,25

105,4

171

81

36,9

353,5

184,75

180

112

129,75

125

Licht und Krast »Zelten & Guilleaume

36,5 145,5 129,9

142 124,5 133,25

131,5 129,65

139,5 185,75

133

15

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166,75

232

112

129,75

124,5

Buderu»

Deutsche Erdöl

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14,5

28,5

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115

111,75

91

50,5

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129,25

92,25

103,5 119,65 123,65

98,4 171

134,75 94

86,9

. 0

. 0

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. 6

1¥1

105,9

50,4 85

129,25 92,5

131,9 105,9

173,9 81,25 37,65

353 185,5 181,5

97 108,75

14,13

28,5

15,13

114,4

111,25

91

28,5

1,6

8,5

8,35

8,4

13,95

4% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Stlberrente 4% Ungarische Goldrente ......

4% Ungarische StaalSrente v. 1910 4Yi% deögl. von 1918..........

6% abgest. Goldmerikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie I.....................

1,6

8,3

8,25

8,4

13,65

8,4

13,6

29

1,7

8,45

ManSfelder Bergbau .. Kokswerke...........

Rbetnijcke Braunkohlen Rhetnstahl ...........

Bereinigte Stahlwerke. Otavi Minen ........

Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth

I. G. yarben.Industrte Scheideanstalt........

Goldschmidt Rutgerswerke Metallgeiellichaft

Datum

....... 5

.......6

18

Ilse Bergbau .......

Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke.......

Mannesmann-R Ihren

115,5 I 115,51

141^5 142

vembery...........

Zellstoff Waldhof .. .. Zellstoff Alchasfenburg Dellauer Gas .......

Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum ... Orenstein & Koppel .. Westdeutsche Kaufhof. Ehabe ..............

Accumulawren-Fabrtl Eonn-Gummt.......

Griyner O|

Mainkraftwerke Höchst a-M.... 4

Süddeutscher Zucker .... 101

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

nnnpfiihrtpn -Riffern neben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen DividenDe an. Reichsbankdiskonl 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

w as-

22-4

100,65

97,4

102,75

22 4-

139" 128,9 230,25 123,4 86,25

21,5

128

127 189

23-4.

100,9

97,4

103

börse

23 4

101

97,5

102,65

Schlußk. börse 23 4- 138,5

22 4.

138,5

Gelelljch.s.Eiekn.Uniernehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr. .......6

Schuckert L Eo...............4

Siemens L Hal-ke ... 7

Lahmeyer L Eo 7

36,9 I 36,9 145,65 145,9

130 126,65 142,13 ! 142,5 124,75 ' 124,5 133,75 134,65

131 "

Amerikanische Roten .......

Belgische Noten..................

Dänische Noten Englische Noten .

Französische Noten Holländische Noten

Italienische Noten ......

Norwegische Noten

Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten Schweizer Noten .

Spanische Noten

Ungarische Noten

139,75 ! ...

185,5 . 185,4

133,25 I 136

Hamburg-Amerika-Paker 0

Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz, und Privat-Bank ... o Deutsche Bant und Disconto.

Gesellschaft................0

Dresdner Bank 0

Reichsbank ................ 12

Datum

9% Deutsche ReichSanleihe v. 1927 ' 4% Deutsche Reichsanl. von 1984 5%% Doung-Anlc-ihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Abiös.-Schuld mti

AuSlos.-Rechten .............

4*/»% Deutsche ReichSpostschatzan Weisungen von 1934. I.......

6% ebem.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............

4H% ehem.8% Hessische Lande», baut Darmstadt Gold N. 12....

5y,% ehem. 4 >4% Hess. Landes- Hypothekenbank DarmstadtLiaui

4V,% ehem. 8% Darmst. Komm

Landcsb.Goldschuldverichr. R.6 Oberhessen Provinz-Anlethe mti

AuSlos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mttAuSlos.-Rechlen

4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6%% ehem. 4%% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Psandbriefe.......

6y.% ehem 4yt% Rheinische Hyp.-Bank-Ltyu.-Goldpfe. ..

4*4% ehem. 8% Pr. Landespfand­briesanstalt, Pfandbriefe R- 19

4%% ehem. 7% Pr. Landespfand- briesanst., Gold Komm. Col.VI

Hteuergutsch.Berrechnungsk. 34-38

23 4-

138,5

129,5

230,25

123,5

87

22,25 130

130 187

3 t auf für« a.M.

Berlin

Schluß- furd

(Schluß!. Abend- börsr

Schluß- hird

Schlußk. JJliltag» bör'e

Datum

22-4

23 4

22-4.

23 4

4% desgi. Serie 11 ............

9

5% Rumän. vecetnh. Rente v. 1903

6,65

6,65

6,65

6,5

4 y,%Rumän.veretnh.Rente».1918

9,4

9,25

9,5

9,3

4% Rumänische vercinh. Rente .

5,4

5,45

5,45

5,45

2 %% Anatolier ......... - -

40

40

39,9

40,13

22-April

23 April

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Amtliche Notierung

Geld | Bries

Buenos Atre

0,682

0,686

0,682

0,686

Brüssel ....

42,04

42,12

42,04

42,12

Rio de Ian.

0,138

0,140

0,138

0,140

Sofia.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,82

54,92

54,82

54,92

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,275

12,305

12,275

12,305

HelitngforS..

5,415

5,425

5,415

5,425

Paris .....

16,38

16,42

16,38

16,42

Holland ...

168,71

169,05

168,75

169,09

Italien .....

19,60

19,64

19,60

19,64

Japan......

0,717

0,719

0,717

0,719

^ugoilawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

61,68

61,80

61,68

61,80

Wien......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon ...

11,15

11,17

11,15

11,17

Stockholm...

63,27

63,39

63,27

63,39

Schweiz ...

81,00

81,16

81,03

81,19

Spanten....

33,95

34,01

33,95

34,01

Prag.......

10,27

10,29

10,27

10,29

Budapest ..

Reuyork ...

2,487

2,491

Banknoten

2,488

2,492

Weit'

Brir>

2,44

2,46

41,92

42,08

54,56

54,78

12,24

12,28

16,33

16,39

168,33

169,01

61,47

61,71

-

63,05

63,31

80,85

81,17

33,61

33,75