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Olympia-Stadions ist hervorragend. 3n
Brandenburger Tor im Olympischen Schmuck
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statt.
In der Hauptstadt von Thessalien, in Larissa, dem nächsten Abschnitt des Staffellaufes, hat die
Dort versammeln sich trotz der frühen Stunde auch die offiziellen Persönlichkeiten und die Einwohner von Larissa. Der Läufer wird von einer Kavallerie- Abteilung eingeholt und zündet die Flamme auf dem Altar an, während die Militärkapelle die olym- pische Hymne spielt.
Sonderstempel des „Hindenburgs für die Olympiafahrt.
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vorher erwähnten Pfeilerlunnel ist eine große Hauptschaltstelle und Verstärkerzentrale geschaffen. Diese macht es möglich, daß während der Olympiade im Stadion gleichzeitig 30 Berichte an die europäischen und überseeischen Sender gegeben werden können. Außerdem sind zahlreiche Schallplattenaufnahmegeräte aufgebaut, mit deren Hilfe Sportberichte zur späteren Sendung auf Schallplatten ausgenommen werden können.
Dem Bauwillen des Dritten Reiches und unseres Führers Adolf Hitler entsprach es, das Olympia- Stadion in vollendeter Architektur und modernster portlicher und technischer Ausstattung entstehen zu lassen, es auch zu umrahmen mit einem Kranz edel st er Schöpfungen der bildenden Kunst. Dabei war es selbstverständlich, daß ent- prechend der klaren Strenge der baulichen Ge- taltung Werke der Plastik nur in monumentalem Maßstab und an bevorzugten Standorten angebracht werden konnten. So dürfen wir heute behaupten, daß das nationalsozialistische Deutschland den Olympischen Spielen im deutschen Olympia-Stadion einen herrlichen weit über das Maß von Pflicht und Herkommen herausgreifenden Rahmen geschaffen hat.
Bei aller Achtung vor dem olympischen Ideal hätte es jedoch nationalsozialistischer Auffassung widersprochen, all diesen Aufwand zu leisten nur mit der Blickrichtung aus ein einmaliges, leider so rasch vorüberranschendes weiftest. Darum wurde auf persönliche Anordnung des Führers das Olympia-Stadion hineingestellt in den größeren Rahmen des Reichssportfeldes, wurde es zum Kernstück und beherrschenden Mittelpunkt einer der deutschen Jugend und dem deutschen Volk für die Dauer geweihten Uebungs- und Versammlungsstätte gemacht und ihm dadurch erst volle Auswirkung und ewiger wert gesichert.
Es ist ein wundervolles Erleben, von der wind- umrauschten Glockenstube des zu 76 Meter Höhe aufsteigenden Glockenturms die Gesamtplanung des Reichssportfeldes in sich aufzunehmen. Dann weitet sich das Olympia-Stadion nach Westen in das weiträumige, als Maifeld bezeichnete Aufmarschgelände, das auf feinen über 100 000 Quadratmeter großen Rasenteppich und auf seinen bis
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Das deutsche Olympia-Stadion
Eine herrliche Pflegestätte deutscher Krast und Tüchtigkeit.
Am Tage der Eröffnung der Olympischen Spiele unternimmt das Luftschiff „Hindenburg" — wie bereits gemeldet — eine Huldigungsfahrt über der Stadt Berlin. Die an diesem Tage mit dem Luftschiff beförderten Briefe und Postkarten erhalten den oben- stehenden Sonderstempel. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Oie Amerikaner überbringen die Olympia-Flagge.
Das älteste Mitglied des amerikanischen Olympischen Komitees William Mc. Garland überbringt die von der Stadt Los Angeles nach den Spielen des Jahres 1932 in Verwahrung genommene Olympia-Flagge. Mc. Garland und weitere Vertreter des nationalen Komitees treffen mit dem Wahrzeichen am 23. Juli an Bord der „Bremen" in Bremerhaven ein.
Französische Olympiabeteiligung gesichert.
Der französische Olympische Ausschuß hatte m einer außerordentlichen Sitzung die durch die verzögerte Bewilligung der französischen Beteiligungskredite geschaffene Lage zu prüfen. Auf Anregung des Unterstaatssekretärs für körperliche Ertüchtigung hat das französische Außenministerium dem französischen Olympischen Ausschuß einen Vorschuß in Höhe von 300 000 Franken bewilligt, mit dem die ersten Ausgaben, vor allem die Eisenbahnfahrkarten für die Beförderung der französischen Sportler und ihrer Begleiter bestritten werden sollen. Die 250 Mann zählende französische Abordnung trifft am 29. Juli in Berlin ein. Der fahrplanmäßige Zug wird doppelt so viel Wagen umfassen wie gewöhnlich.
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Ungezählte Millionen Nacht zum 20 Juni miterlebt.
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Ungezählte Millionen ereignis auch im Film ungekürzt mitzuerleben. Die interessantesten Kampfhandlungen in Zeitlupen-Aufnahmen... Alle 12 Runden bis zum k. o. Schmeling vollbrachte die unerhörte Energieleistung mit Joe Louis die ganze Weltmeinung k. o zu schlagen.
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Rundfunkprogramm.
Freitag, 24. Juli:
6 bis 8 Uhr Musik in der Frühe. Frühgymnastik. 7 bis 7.15: Alle Reichsfender getrennt: Rachrichten des Drahtlosen Dienstes.- 8.05: Kleine Morgenmusik. 9: Blasmusik. 10: Unterhaltungsmusik. 11.30: Eröffnung des 6. Weltgeflügelkongresses aus dem Gewandhaus in Leipzig. 12: Musik am Mittag. Dazwischen: Hörbericht von den olympischen Trainingsbahnen. 13.45: Alle Sender getrennt: Neueste Nachrichten. 14: Allerlei — von Zwei bis Drei! 15: Tanz mit mir ... Kinderliedersingen. 15.30: Die schwäbischen Dorfmusikanten spielen. 16: Musik am Nachmittag. 18: Lustiges Kunterbunt. Dazwischen: Hörbericht. 20: Kurznachrichten des Drahtlosen Dienstes. 20.10 Weltkongreß für Freizeit und Erholung 1936. Volksfest der Nationen. Freude und Friede. Dazwischen: Echo vom Weltkongreß. 22.15: Großer Preis von Deutschland. Hörbericht von Training der schweren Rennwagen für das Nürburg-Rennen am 26. Juli. 22.30 bis 0.55:. Nachtmusik. 1 bis 2: Konzert nach Mitternacht.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der 1 Schriftleitung.)
Gießen. Ein Silberrubel, geprägt um das Jahr 1817, besitzt keinen Sammler- oder Liebhaberwert, sondern nur Silberwert, der sich auf etwa 40 bis 50 Pfennig belaufen dürfte.
In Wetzlar ist ein gut ein geführtes, altes, inmitten der Stadt gelegenes Scbreibwareo-Gescliän mit Buehhasdlung wegen Sterbefalles zu verkaufen. Schriftliche Anfragen unt. 4010D an d. Gießener Anzeiger.
Staatssekretär Pfundner hat am Mittwoch als Vorsitzender des Bau-, Kunst- und Festaus- chusses der XI. Olympischen Spiele über alle deut- chen Sender und über ausländische Sender eine A n - prache über das Olympia-Stadion gehalten, in der es u. a. heißt:
Die organisatorische Vorbereitung der XL Olympiade ist vollendet. Zur festgesetzten Minute werden am 1. August 1936 die größten Olympischen Spiele beginnen, die die Welt bisher gesehen hat. Was von Menschenhand geleistet werden kann, um den Spielen einen glanzvollen, ja großartigen Verlauf zu sichern, hat das Deutschland Adolf Hitlers in freudiger Großzügigkeit getan. Der stolzeste Beitrag, den das Reich gezollt hat, ist der Bau des Olympia-Stadions vor den Toren Berlins, das, in seiner Größe vom Führer selbst bestimmt, noch in Jahrhunderten von der Verbundenheit des nationalsozialistischen Deutschland mit dem Olympischen Gedanken künden wird.
Das deutsche Olympia - Stadion in Berlin übertrifft in seinen Flächenausmahen bei weitem .seine bedeutendsten antiken Vorgänger, das griechische Olympia-Stadion und das Kolosseum in Rom. Sechs Türme von 35 Bieter höhe flankieren das Stadion. Die Türme tragen die Hamen der deutschen Stämme und sollen kundtun. daß das im Nationalsozialismus in seinen Stämmen geeinte Deutschland das Olympia- Stadion in seine starke Obhut genommen hat. Praktisch dienen diese Türme als Beobachtungsstellen für die Spielleitung, für Rundfunk und Film. Das Stadion enthält 63 500 Sitzplätze und 33 500 Stehplätze, insgesamt 97 000 Plätze. Die Sitzplätze des Geländes können jedoch auch in zwei Stehplätze umgewandelt werden. Dadurch wird das Fassungsvermögen des Olympia - Stadions b i s auf 1 1 5 0 0 0 Zuschauer gebracht, das find 10 000 mehr als das Stadion in Los Angeles aufzunehmen vermochte. Einen Begriff von der Größe des Zuschauerraumes mag der Hinweis geben, daß die 71 Bankreihen aneinandergereiht, die Länge von über 40 Kilometer ergeben.
In dem geräumigen Dreieck, das die Außenwand des Stadions, der Betonteppich der übereinander aufsteigenden Sitzstufen und der gewachsene Boden bilden, sind zwei Postämter, drei große Restaurants und 15 kleine Gaststätten, Ret- tungs stellen, Polizeiräume, Büros, Ausstel- lungs- und Verkaufsräume untergebracht.
Das Olympia-Stadion ist seinen antiken Vorbildern getreu ohne Ueberdachung errichtet. Zwei um das ganze Stadion sich hinziehende äußere Umgänge und ein innerer Umgang verleihen als Pfeilerhalle allen Zuschauern Schutz bei plötzlich auftretendem Unwetter. Ueberdacht ist nur der Presseaufbau. Es zeugt von der Größe der Ge- famtanlage, daß dieser gemessen an der Größe des Stadions so kleine Ausbau über 1000 Pressetischplätze und ein eigenes Post- und Telegraphenamt aufweist. Die gesamte westliche Hälfte des Olympia- Stadions ist in einer Tiefe von neun Meter und einer Breite von 21 Meter untertunnelt. Auf diese Weise ist es möglich, daß ganze Marschkolonnen ohne Berührung mit dem Publikum in das Kampffeld einziehen, daß die Ehrengäste bis unmittelbar unter ihre Logen gelangen, und daß Hunderte von Kraftwagen unterirdisch parken können. Das nach den neuesten Erfahrungen der sportlichen Technik gestaltete Spielfeld besitzt eine 400-Meter-Bahn mit sieben Laufbahnen, ein Fußballfeld in den Maßen 70X105 Meter, ferner Bahnen für Weitsprung, Hochsprung, Stabhochsprung, Dreisprung, für Kugelstoßen, Speer- und Hammerwurf.
Vom Verlauf der Olympischen Spiele soll die ganze Welt sehr rasch, soweit irgendmöglich sogar im Augenblick des Geschehens, genaueste Kunde erhalten. Heber 1000 Berichterstatter aus allen Teilen der Erde stehen im Dienst dieser Aufgabe. Außer den bereits erwähnten Postämtern stehen im Stadion zahlreiche Fernsprechzellen zur Verfügung. Eine Schnellrohrpoft verbindet das Olympia-Stadion mit dem Rohrpostneh Berlins und stellt den Anschluß an den Flughafen Tempelhof her. Um in den 25 Berliner Fernfehstuben einer breiteren Oef- sentlichkeit besonders wichtige Sportereignisse vorführen zu können, sind in die Kampfbahn außerdem Fernsehapparate eingebaut.
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Am Kries der Säulen des Brandenburger Tors wurden goldene Kranze und an den seitlichen Torbogen aoldbesetzte Girlanden aus Eichenlaub angebracht Born eines der beiden Standbilder auf dem Pariser 9 9 Platz von Eberhard Enck— (Scherl-Bllderdienst-M.)
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Eckart-Freilichtbühne, die meisterhaft in eine Talschlucht gebettet, in 88 amphitheatralisch aufsteigenden Sitzreihen 20 000 Zuschauern Platz bietet. Nach Osten zu streift das Auge das gewaltige Stadion und über die Fülle der Spielfelder und Plätze des über 500 Morgen großen Gesamtgeländes, auf dem bei großen nationalen Feiern eine Million Menschen von der Rednerkanzel unter dem Glockenturm aus durch das Wort der Führers zu einer Einheit zusammengefaßt werden kann. Im Nordwesten aber sieht der Beschauer das gewaltige Gebäudemassiv des Sportforums. Es birgt architektonische Kostbarkeiten wie «hie marmorverkleidete Schwimmhalle und den ein Wunderwerk einer Betonkonstruktion darstellenden weittragenden Kuppelsaal für sportliche, rhythmische und musikalische Darbietungen. Wichtiger ist noch, daß das Sportforum in der Reichsakademie für Leibesübungen mit den klassisch ruhigen Bauten des Turmhauses, Schwimmhauses und Kameradschafts- Hauses die führende Stätte deutscher k ö r per l i che r Erziehung und im Haus des deutschen Sports mit seiner edel gegliederten Säulenhalle die Zentralverwaltung der gesamten deutschen Turn- und Sportbewegung umschließt.
So glaube ich, daß im Olympia-Stadion und in seiner herrlichen Umrahmung die Aufgabe gelöst ist, die der Führer und Reichskanzler beim Bau des Reichssportfeldes uns gestellt hat: Eine Anlage zu schaffen, die den würdigen Rahmen der Internationalen Olympischen Spiele auf deutschem Boden darstellt, die darüber hinaus aber für unsere deutsche Jugend und für unser deutsches Volk für immer eine herrliche Pflege st ä t t e deutscher Kraft und deutscherTüchtigkeit bilden wird.
L>r Olympische $otfellauf
Bei der Feier im Stadion zu Delphi hielt Professor Philadelphius, der aus Anlaß des Fackelstaffellaufs dem Reichssportführer eine antike Vase zugeeignet hat, in deutscher Sprache einen Vortrag über die Bedeutung der Olympischen Spiele, des Fackellaufes und des Anteiles des neuen Deutschlands an dem Zustandekommen dieses Ereianisses. In Delphie hat Leni Riesenstabl den griechischen Teil ihres Olympia-Films abgeschlossen. Leni Riefenstahl hat sich durch ihre frische, fröhliche und zuvorkommende Art die Freundschaft und Sympathie der Griechen erworben.
Don Delphi nach Samia durcheilt die Fackel zunächst die wildeste Bergwelt. Bei sinkender Sonne werden die Thermopylen passiert, wo einst Leonidas und seine 300 Spartaner den Heldentod starben. Nach stundenlangem Laus durch Olivenhaine und Pinienwälder trifft die Olympia-Flamme am Mittwoch bei Sonnenuntergang in L a m i a ein. Hier findet die Feier auf dem Freiheitsplatz
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