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gesetz von der Mtgliedschaft in der Reichskammer der bildenden Künste befreit sind.

' pieöcutfdic Arbeitsfront

N.S.-öemeinIchaftfiraft durch freute"

Betr. Wanderung.

Die Fußwanderung nach dem Dünsberg muß am Sonntag wegen der Radwanderung nach Kloster Arnsburg zum großen Sommerfest ver- choben werden. Die Radwanderung geht ab 8 Uhr Licher Straße (Stadt Lich"). Führung hat Wan- derwart Karl Rebe.

Hilf ..kraft durch Freude" ZU den Olympischen Spielen.

NSG. Die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" ährt zu den Olympischen Spielen zwei Sonder­züge. Der erste Sonderzug vom 7. bis 9. August bietet die Möglichkeit, Ringen, Kanusport und Polo- piel zu besuchen. Weiterhin ist in den Fahrpreis, der 14,30 Mark für Besuch der Ring- und Kanu­wettkämpfe und 15,30 Mark für den Besuch der Polowettkämpfe beträgt, der Besuch derDeutsch- land"-Ausstellung einbegriffen. Der zweite Sonder- zug vom 9. bis 11. August bietet die Möglichkeit, Fußballkämpfe (15,30 Mark), Boxen (15,30 Mark) und Hockey (14,80 Mark) zu besuchen. In die Preise ist gleichfalls der Besuch derDeutschland"- Ausstellung einbegriffen. Anmeldungen sind sofort an die zuständigen Kreisdienststellen der NS.-Ge- meinschaftKraft durch Freude" zu richten, die auch genaue Auskunft über die einzelnen Züge er­teilt.

Gießener Dochenmarktpreise

* Gießen, 23. Juli. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, V» kg 1,55 Mark, Landbutter 1,42, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 11, Klasse B 10, Klasse C 9%, Wirsing, % kg 8 bis 10, Weißkraut 10 bis 12, Rot­kraut 12 bis 15, gelbe Rüben 10 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 15 bis 20, Römischkohl 8 bis 10, Bohnen, grün 20 bis 25, gelb 15 bis 25, Erbsen 15 bis 20, Tomaten 30 bis 45, Zwiebeln 14 bis 15, Pilze, Pfifferlinge 20 bis 25, Steinpilze 30 bis 35, Kartoffeln, neue, % kg 6 bis 7 Pf., 50 kg 5 bis 5,50 Mark, Frühäpfel, % kg 25 bis 40 Pf., Fall­äpfel 8, Pfirsiche 35 bis 50, Himbeeren 25 bis 30, Aepfel, ausländische 70, Birnen 20 bis 50, Kirschen 20 bis 40, Heidelbeeren 25 bis 30, Stachelbeeren 12

Oer Kreis Alsfeld im Fußball-Kreis Gießen.

Der Kreis Gießen im Gau XII Nordhessen des Fachamtss 2 Fußball im RDfL. (Deutscher Fußball- Bund e. V.) hat nach der Einbeziehung des Sport­kreises Dillenburg auch eine Erweiterung bis zum politischen Kreis Alsfeld erfahren. Ursprünglich um- aßte der Fußballkreis Gießen die politischen Kreise Gießen und Wetzlar.

Durch die vom Sportkreis Fulda an den Kreis Gießen abgegebenen Vereine des politischen Kreises Alsfeld steht der feit Jahren unermüdlich tätige Kreisfachamtsleiter Hugo Henkel (Gießen) vor einer großen Ausgabe. Neben der organisatorischen Erfassung der Vereine des Kreises Alsfeld gilt es in erster Linie einen Ausgleich der erheblichen Unterschiede in bezug auf die Spielstärke der Ver­eine zu erzielen.

Die Zahl der Sportvereine im Kreise Alsfeld ist ehr gering. Fußball-Sportvereine bestehen nur in Altenburg, Alsfeld, Leusel, Flensungen-Mücke, evtl, auch in Nieder-Ohmen und in Ruppertenrod, die aber ein unbeständiges Dasein führen. Turnvereine ind nur in Grebenau, Brauerschwend, Storndorf, Eifa, Kirtorf, Ober-Ohmen, Groß-Felda und ferner in Alsfeld, Romrod, Burggemünden, Nieder-Ohmen und Bernsfeld bekannt, von denen die Letzteren auch Handball spielen. An Kleinkaliberschützen­vereinen sind Gruppen in Udenhausen, Wachers- dorf, Schwarz, Reibertenrod, Zell, Romrod, Stre­bendorf, Billertshausen, Ehringshausen, Otterbach, Homberg (Ohm), Dannerod, Nieder-Gemünden,

Die Olympischen Turniere im Fuß- und Handball.

ihre Schönheit zu genießen. Wollen wir nun unseren Balkon zu einem lauschigen Plätzchen machen, ganz versteckt vor den Blicken der Nachbarn, dann wer­den wir uns Rankgewächse pflanzen, wie Glocken­winde oder Wicke. Die erste treibt schnell lange Ran­ken und hat grünlich-helle Glockenblüten. Die Wicke ist uns allen bekannt durch ihren wundervollen Duft und ihre zarten Farben. Auch sie kann einen Balkon schnell umranken und ihn lauschig und schattig machen.

Einige Fenster, die noch allzu nüchtern auf die Straße blicken, schmücken wir ebenfalls mit ein paar Blumenkästen. Diese Pflanzen dürfen uns nicht zu viel Sonne wegnehmen. Darum eignen sich hierfür am besten hängende Gewächse, die auch nach vorne geneigt in Kästen eingepflanzt werden. Wunder­hübsch sind dafür Hängenelken mit ihrer üppigen Blütenpracht, kurze, hängende Rosen und Geranien. Auch Blumen, die kurzstielig bleiben, wie Kresse, Männertreu oder Zinnien werden wir gern für unsere Fenster nehmen. Nicht zu vergessen ist auch die Petunie, die mit ihren zart-blauen, roten und weißen Blütenkelchen in einem lustigen Durchein­ander wächst und uns durch Duft und Farbenpracht erfreut.

Es kommen jetzt anläßlich der Olympischen Spiele viele Ausländer nach Deutschland. Sie alle sollen die Deutschen als ein frohes und gastliches Volk kennen­lernen. Aus Freude über diesen Besuch schmücken wir unsere Häuser mit Blumen. Verleiht doch der Blumenschmuck an Fenstern und Balkonen den Stra­ßen, ja oft einer ganzen Stadt ihr besonderes Ge­präge. Darum, deutsche Hausfrauen, schmückt eure Häuser mit Blumen! Sie erfreuen Tausende von Vorübergehenden und sind für den Fremden schön­ster Willkommensgruß. O. R.

Vornotizen.

Tageskalender für Donnerslag.

Hitler-Jugend, Bann 116: 20 Uhr Sitzung für Stabsmitglieder: 20.30 Uhr Sitzung für Gefolg­schaftsmitglieder des Bannes 116. Gloria-Palast, Seltersweg:Boxkampf Schmeling Louis.

Oie Zehntage-Wettervorhersaqe

für die Zeil vom 23. Juli bis 1. August.

Herausgegeben von der Forschungsstelle für lang­fristige Witterungsvorhersage des Reichsamtes für ' Wetterdienst am 22. Juli 1936, abends:

Die am Ende der vergangenen Woche eingetre­tene Wetterbesserung hat den beiden letzten Voraus­sagen entsprechend nur wenige Tage angehalten. Es besteht keine Aussicht, daß die neuerdings ein- getretene unbeständige Witterung im Laufe der nächsten 10 Tage eine wesentliche Aenderung er­fahren wird. Wohl ist mit vorübergehenden Besse- rungen zu rechnen, doch bleibt das Gesamtgepräge der Witterung unbeständig, bei schwankenden Tem­peraturen mäßig kühl und zu Regenfällen geneigt.

Es ist zu erwarten, daß das Wetter in Süd­deutschland, sowie in Schlesien etwas besser sein wird als im übrigen Deutschland, doch sind ander­seits gerade am Nordrand der Alpen häufig stärkere Regenfälle zu erwarten.

Die Zahl der Tage mit Niederschlägen wird meistenorts mindestens fünf, in manchen Gegenden bis zu acht betragen. Die Sonnenscheindauer wird fast überall zwischen 50 und 80 Stunden liegen.

Sommerschlußverkauf 1936.

Fwd. Zahlreiche Anfragen lasten erkennen, daß über den Beginn des diesjährigen Sommerschluß­verkaufs in weiten Kreisen des Einzelhandels, ins­besondere in den Provinzbezirken, noch Unklarheiten bestehen. Für den Stadtbezirk Berlin und für den Stadtbezirk Potsdam ist mit Rücksicht auf die Olym­piade der Sommerschlußverkauf 1936 in die Zeit vom 22. August bis einschließlich 4. September 1936 verlegt worden. In allen übrigen Bezirken, insbe­sondere auch in den nicht zu den Stadtbezirken Berlin und Potsdam gehörenden Provinzbezirken findet der Sommerschlußverkauf von Montag, den 27. Juli, bis Samstag, den 8. August, statt. (Vgl. Verordnung vom 14. Mai 1935.)

Mehr Klarheit

in eine verwickelte Tarifordnung.

NSG. Das Reichsarbeitsgericht hat durch Urteil kürzlich eine für das Gaststättengewerbe sehr bedeutsame Entscheidung gefällt, in­dem es festlegt, daß, wenn die Errechnung des Lohnes von solchen Unterlagen abhängig ist, die nur dem Dienstberechtigten, also dem Unternehmer, zur Verfügung stehen, dieser dem Dienstverpflichte­ten, also dem Gefolgschaftsmann, auf Verlanaen die Unterlagen zur Einsicht zur Verfügung zu stel­len hat, die es ermöglicht, Gewißheit über die Höhe des ihm zustehenden Lohnes zu erlangen. Diele Verpflichtung des Unternehmers zur Rechnungs­legung bildet einen Teil der Lohnzahlunasvflicht.

Soweit das Bedienungspersonal einen Anspruch auf Auszahlung des von dem Gastwirt erhobenen Bedienungs zuschlages hat, ist der Gastwirt dem Personal zur Rechnungslegung über die Bedie­nungszuschläge verpflichtet. Der Prozentempfänaer bekommt den ihm zustehenden Anteil an den B^die- nungsgeldern: dazu ist ihm noch ein gewisser Min­destlohn garantiert. Der Prozentempfänger be­kommt aber nicht etwa die Prozente neben dem Garantie-Lohn.

Das Urteil bietet insoweit die Grundlage zu einer klareren Fassung und Auslegung der verwickelten Tarifordnung im Gaststättengewerbe.

AbstammunqSnochweiS für bildende Künstler.

LPD. Der Präsident der Reichskammer der bil­denden Künste hat mit Wirkung vom 16. Juni 1936 eine Anordnung erlassen, wonach alle Mit­glieder der Reichskammer verpflichtet sind, bei ihrer Landesleitung für sich und gegebenenfalls ihre Ehe­frau den einwandfreien Nachweis ihrer Abstam­mung bis zu den Großeltern einschließlich zu er­bringen. Der Nachweis erfolgt durch Ausfüllung von zwei Formblättern, welche den Mitgliedern zugehen und bis 30. September 1936 unter Bei­fügung tunlichst aller Originalurkunden bzw. von beglaubigten Abschriften ober Photokopien bei den Landesleitungen einzureichen sind. Originalurkun­den werden jedem Mitglied nach Prüfung unver­züglich zurückgesandt.

Mitglieder der Reichskammer, welche leitende Persönlichkeiten einer kammerzugehörigen Firma sind, haben außerdem eine wahrheitsgemäße Erklä­rung über die Zusammensetzung des in der Unter­nehmung arbeitenden Kapitals abzugeben und den Nachweis der Abstammung der Kapitalseigner bei­zubringen.

Der Abstammungsnachweis ist auch zu führen von denjenigen Personen und Kapitalseignern von Firmen, welche auf Grund des § 9 der ersten Durchführungsverordnung zum Reichskulturkammer-

Oer Zeitplan der Handbatt-Kämpfe.

Nach der Einteilung der am Olympischen Hand­ball-Turnier teilnehmenden Nationen ist nun vom Leiter des Turniers, W. Burmeister - Ham­burg, der genaue Spielvlcm ausgestellt worden. Die Vorspiele werden auf Berliner Vereinsplätzen aus­getragen, während die Kämpfe der Endrunde im Olympia-Stadion durchgeführt werden. Die Ein­teilung ist in zwei Gruppen erfolgt und zwar spie­len in Gruppe A Deutschland, Ungarn und die Vereinigten Staaten, in Gruppe B Oe st erreich, Rumänien und die Schweiz. In der Vorrunde spielt Gruppe A im Polizei- Stadion, Gruppe B auf dem BSV.-Platz am Ho- henzollerndamm.

Die Spiel-Einkeilung.

Donnerstag, 6. August: Gruppe A Deutschland Ungarn (Polizei-Stadion, Beginn 17.15 Uhr). Gruppe B Oesterreich Rumänien (BSD.-Platz 17.15 Uhr.)

Freitag, 7. A u g u st: Gruppe A Ungarn Vereinigte Staaten (Polizei-Stadion, 17.15 Uhr). Gruppe B Rumänien Schweiz (BSV.-Platz, 17.15 Uhr).

Samstag, 8. August: Gruppe A Deutsch­land Vereinigte Staaten (Polizei-Stadion, 17.15 Uhr). Gruppe B Rumänien Schweiz (BSV.- Platz, 17.15 Uhr).

Der Sieger und der Zweite jeder Gruppe kommen in die Endrunde, der Dritte der Gruppe A und der Dritte der Gruppe B spielen ein Entschei­dungsspiel um den 5. und 6. Platz, das am Mon­tag, 10. August, auf dem Platz des BSV. vormit­tags 11 Uhr ausgetragen wird.

In den Spielen der Endrunde, in denen jeweils die Erstplazierten jeder Gruppe mit IA und II A, sowie I B und IIB bezeichnet werden, ge­langen am Montag, 10. August, ab 16 Uhr im Po­lizei-Stadion zwei Spiele zur Entscheidung und zwar IA gegen IIA und IB gegen IIB.

Am Mittwoch, 12. August, folgt im Olympia- Stadion um 15 Uhr IB gegen IIA und IA gegen IIB (16.20 Uhr).

Am Freitag, 14. August, mfrben ebenfalls im Olympia-Stadion sich um 15 Uhr und 16.20 Uhr

bis 15, Johannisbeeren 12 bis 15, Pflaumen 30 bis 35, Mirabellen 40 bis 45, Hähne 1 Mark bis 1,10 Mark, Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 10 bis 60, Salat 5 bis 12, Salatgurken 10 bis 25, Einmachgurken 1% bis 5, Oberkohlrabi 4 bis 8, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Bündel 10 Pf.

*

** Freie Lehrerstelle. Erledigt ist eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Reichelsheim, «Kreis Friedberg. Dienstwohnung wird ab 1. Oktober 1936 frei. Be­werber müssen mindestens seit acht Jahren die Prüfung abgelegt und eine Anwärterdienstzeit von mindestens fünf Jahren zurückgelegt haben.

** Straßensperre. Wegen Ausführung von Pflasterarbeiten wird die Prooinzialstraße Orts­durchfahrt Wölfersheim vom 29. Juli ab für den Lastkraftwagenverkehr gesperrt. Die Um­leitung erfolgt über Beienheim, Reichelsheim, Bingenheim und Echzell. Der übrige Verkehr wird örtlich umgeleitet. M r

** Frachtermäßigung für die Beför­derung von Bau st offen für die Klein­siedlung. Die Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahn hat sich in verständnisvoller Würdigung der außerordentlichen staatspolitischen Bedeutung der Kleinsiedlung in entgegenkommender Weise be­reit erklärt, die für die Beförderung von Baustoffen 3um Zwecke der Kleinsiedlung bis zum 31. Juli 1936 zugestandene Frachtermäßigung von 20 v. H. in jederzeit widerruflicher Weise, zunächst bis zum 31. Juli 1937, weiter zu gewähren.

* Erdaufbrucharbeiten wurden am heu­tigen Donnerstagmorgen am Hause Bahnhofstraße, Ecke Horst-Wessel-Wall, ausgeführt. Im Hause mach- ten sich Störungen bemerkbar, die auf eine Beschädi­gung der Gaszufuhrleitung schließen ließen. Bei den heute früh in Angriff genommenen Arbeiten zur Freilegung der Gaszufuhrrohre wurden Wassermen­gen in der ausgehobenen Grube festgestellt, die die Erdarbeiten erschweren. Nach dieser Sachlage durfte eine Beschädigung der Wasserzufuhrrohre anzuneh- men fein.

** Unfälle. Der hiesige Spengler und Installa­teur Julius Theiß erlitt bei feiner Arbeit durch einen Sturz vom Gerüst eine schwere G e Hirn- erschütterung und mußte in die Chirurgische Klinik gebracht werden. Eine schwere Hand- g u e t s ch ü n g zog sich der 15jährige Werner Engel aus dem Hause Krofdorfer Straße 105 zu. Auch er mußte zur ärztlichen Behandlung in die Klinik gebracht werden.

Ermendorf, Hainbach, Kestrich und Groß-Felda bekannt. Einige größere Orte, die einen regen Sportbetrieb haben, weisen auch Radfahrervereine, Wanderabteilungen, Skiklubs und, wie in Alsfeld, auch einen Schwerathletikverein auf.

Die Zuteilung des Kreises Alsfeld zum Sport- freife Gießen sollte nun der Anlaß für ein selb­ständiges Entwickeln der Sportvereine im Kreise Alsfeld sein. Hinsichtlich des Fußballspieles wird es in erster Linie darauf ankommen, die Bestrebun­gen des Reichssportführers auf dem Wege über den Schulfußball auszunützen, um eine sichere und stetige (Sntroidlung des Fußballsportes zu erreichen. Durch die Schul-Serienspiele dürfte es auch im Kreise Alsfeld gelingen, eine planmäßige Werbung für den Fußballsport zu erzielen.

Bei der körperlich so in Anspruch genommenen Jugend, wie der Landjugend bedarf es keiner gro­ßen Ueberlegungen, um sie zum Fußballspiel anzu­regen. Das Tummeln auf dem Rasen und der Wettlauf um den Ball allein, sind schon dazu an­getan, um den Bauernjungen für den Fußballsport zu begeistern. Aus der praktischen Erfahrung wird bei richtiger Anleitung in ihm selbst der Wunsch nach einer besseren Körperdurchbildung wach werden. Durch die sportlichen Wettkämpfe der Vereine im Kreise Alsfeld untereinander sollte es bald gelin­gen, wie in anderen Kreisen auch, wettbewerbs­fähige Mannschaften zu bilden, die wieder Spitzen­könner Herausstellen.

Der Kreisfachamtsleiter wird es an der nötigen Unterstützung nicht fehlen lassen, damit auch durch eine engere Eingliederung der Sportvereine in den I Kreis sich ein gesunder Wettbewerb entwickeln kann.

in den letzten Kämpfen gegenüberstehen: IIA g e - gen II B und I A gegen I B.

Für 18.05 Uhr ist dieS iegerehrung im Handball angesetzt.

Die Mannschaft mit der höchsten Punktzahl der Endrunde ist Sieger des Turniers, bei Punktgleich­heit entscheidet das bessere Torverhältnis. Ist auch dieses gleich, wird der Sieger in einem besonderen Entscheidungsspiel ermittelt. Die gleiche Bestim­mung gilt auch für die Feststellung der Plazierten.

OieFußbattkämpfe.

Noch am Sonntagabend setzte die Technische Kommission des Fußball-Weltverbandes (FIFA) in Berlin den genauen Spielplan für die Durchfüh­rung des Olympischen Fußball-Turniers in der Zeit vom 3. bis 16. August fest. Der Zeitplan lautet:

1. Runde.

Montag, 3. August, Spiel 1: Italien USA. (Poststadion): Spiel 2: Norwegen Türkei (Mommsen-Stadion).

Dienstag, 4. August, Spiel 3: Deutschland gegen Luxemburg (Poststadion): Spiel 4: Schweden gegen Japan (Hertha-Platz).

Mittwoch, 5. August, Spiel 5: Polen Ungarn (Poststadion): Spiel 6: Aegypten Oesterreich (Mommenstadion).

Donnerstag, 6. August, Spiel 7: Großbritannien gegen China (Mommsenstadion): Spiel 8: Peru gegen Finnland (Hertha-Platz).

Zwischenrunde.

Freitag, 7. August, Spiel 9: Sieger 2 Sie­ger 3 (Poststadion): Spiel 10: Sieger 1 Sie­ger 4 (Mommsenstadion).

Samstag, 8. August, Spiel 11: Sieger 6 Sie­ger 8 (Hertha-Platz): Spiel 12: Sieger 5 Sie­ger 7 (Poststadion).

Vorschlußrunde.

Montag, 10. August, Spiel 13: Sieger 9 Sie­ger 10 (Olympiastadion).

Dienstag, 11. August, Spiel 14: Sieger 11Sie­ger 12 (Olympiastadion).

Endspiel (um den 3. Platz).

Donnerstag, 13. August: Verlierer 13 Ver­lierer 14 (Olympiastadion).

Entscheidungsspiel (um den Turnlersleg).

Samstag, 15. August: Sieger 13 Sieger 14 (Olympia-Stadion).

Die Spiele 1 bis 12 auf den Vereinsplätzen de. ginnen jeweils um 17.30 Uhr. Die Spiele 13 und 14 sind um 17 Uhr angesetzt, die Anfangszeiten der beiden Entscheidungsspiele (um den 1. und um den 3. Platz) sind auf 16 Uhr festgelegt.

Amerikanische Stabhochsprung- Leistungen.

J =

Der beste amerikanische Hochspringer und Leicht­athlet V a r o f f, dessen Weltrekord auf 4,42 Meter steht, mußte bei den Olympia-Ausscheidungskämpfen zurücktreten, weil er von feinen Landsleuten G r a b e r (den das Bild zeigt), M e a d o w s und Sef« t o n geschlagen wurde, die allerdings nur eine Höhe von 4:34,3 erreichten. Diesen amerikanischen Leistun­gen haben die europäischen Sportler nichts Gleich­wertiges entgegenzusetzen. Nur die Japaner dürften noch als ernsthafte Konkurrenten in Erscheinung treten. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Das Welttegler-Tumier durch den Aeichssportführer eröffnet.

Reichssportführer von Tschammer und Osten hat am Mittwoch in der Berliner Deutsch­landhalle das 5. Welt-Kegler-Turnier eröffnet. Die Sportkegler aus 16 Nationen waren zum Eröff- nunasakt hinter ihren Fahnen angetreten, als sie der Reichssportführer willkommen hieß. Reichssport­führer von Tschammer und Osten führte in seiner Rede u. a. aus, daß der Keglersport einen unver­gleichlichen Siegeszug angetreten und sich bereits drei Weltteile erobert habe. Besonders freue ihn, daß wenige Tage vor Beginn der Olympischen Spiele die Meisterschaftskämpfe im Mutterland des Kegelsports durchgeführt würden. Dann bewill­kommnete der Reichssportfsihrer die Vertreter des Auslandes und wünschte ihnen und dem Veranstal­ter besten Erfolg, er erklärte anschließend das 5. Welt-Kegler-Turnier für eröffnet. Kaum war die Olympische Hymne verklungen, da rollten schon die ersten Kugeln über die Bahnen.

In der Vereins-Bundesmei st erschaff ging unter den 23 Mannschaften der Gau Nieder­sachsen (Verein Braunschweig) mit 3319 Holz als Sieger hervor. Die zweite Meisterschaft für den Gau Niedersachsen erkämpfte der Verein Hannover auf der Bohle mit 4335 Holz vor dem Gau Brandenburg mit 4326 Holz. Im Vierbahnen­kampf in je einem Durchgang wurde auf der ersten Bahn gestritten. Hier eroberte der Gau Bayern (Verein München) mit 4400 Punkten den Titel vor dem Gau Sachsen (Verein Buchholz) mit 4238 Punkten.

Die Scheren-Einzelmei st erschuft fiel am Ehrhardt (Hannover) mit 1475 Holz.

Schmelings Herausforderung angenommen.

Die Neuyorker Borkomrnifsion verhandelte auf ihrer letzten Sitzung über den bevorstehenden Welt- meisterfchaftskampf zwischen Max Schmeling und dem derzeitigen Titelhalter James I. Brad­dock. Der Manager Braddocks, Joe Gould, nahm die auf telegraphischem Wege ergangene Heraus­forderung Schmelings an; Mike Jakobs hinterlegte als Garantiesumme für den Kampf 5000 Dollars. Der Vorsitzende General Phelan wies darauf hin, daß bis zur Austragung noch eine Frist von zwei Wochen eingehalten werden müsse, betonte aber gleich­zeitig, daß fein anderer Boxer als Schme­ling Anwärter auf den Titel und damit Braddocks Herausforderer fei.

Oie Beiseiuni" ^ans

Im Münchener Ostfriedhof fand am Mittwoch die feierliche Einäscherung des so beliebten Münchner Motorradrennfahrers Hans Winkler statt, der beim RennenRund um Schotten" am vergangenen Sonntag tödlich verunglückte. Vor dem Sarge hatten sechs seiner Kameraden Aufstellung genommen und eine ansehnliche Trauerversammlung, unter der sich auch der Präsident des DDAC., Freiherr von E g l o f f ft e i n , befand, gaben Hans Winkler das letzte Geleit. Präsident Egloffstein würdigte den Toten als vorbildlichen Charakter im Kampfeinsatz wie in seiner Arbeit als Mitglied des ONS. Präsi­dent Egloffstein legte im Namen von Korpsführer Hühnlein einen Kranz nieder. Der Rennfahrer Giggenbach - Mühldorf widmete im Namen der aktiven Motorradrennfahrer dem toten Kameraden einen ehrenden Nachruf.

*

Hauptmann Großkreutz, der mecklenburgische Turnierreiter, der am Freitag mit seinem Sport­wagen auf der Fahrt von Güstrow nach Rostock schwer verunglückte, ist am Dienstag im Güstrower Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.

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