ReichshaupWdtische Randnotizen zurOtWpiade
Ausländer und Höchstpreise, Verkehrssünder und Sprachkunststücke.
•vf
es umgekehrt gewesen
Wirtschaft
V.,-3
Von
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.
$ranffurt a.M.
Berlin
Devisenmarkt Vertin — Frankfurt a. M.
21.7
21 7.
A.E.G.
Banknoten.
H
in den letzten Jahren mehr von Ausländern
Schluß« hird
Des Reiches Hauptstadt, erfreulicherweise mehr und
die drei los, schon ob der Mark Strafe Schupobeamte Dreien einen
alte nur
heutigen darunter kosteten
sicheren Erwartung, daß jetzt drei fällig wären. Aber siehe da, der kassierte nicht ein, sondern hielt den kurzen Dortrag darüber, wann und
Schluß« kurs
besucht, steht jetzt völlig im Zeichen des Fremdenverkehrs. Wenn erst der 1. August herangekommen ist, dann wird sich naturgemäß das Bild noch wesentlich geändert haben. Befürchtungen, daß vielleicht etwas nicht klappen könnte? Grundlos, wirklich grundlos. Denn jeder der vielen tausend Ausländer aller Nationen, die jetzt schon dem Straßenbild das Gepräge geben, ist restlos zufrieden, findet nichts zum Tadeln. Sie alle wissen, daß sie in bezug auf ihr Quartier nicht übervorteilt worden sind, denn die Maßnahmen der Stadtverwaltung haben für die Festsetzung von Höchstpreisen Sorge getragen, die keinesfalls überschritten werden dürfen, wollen sich die Vermieter nicht strafbar machen.
fürwahr besser, als wenn wäre!
113,5
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Rhein. Wests. Elektr. Schuckert L Co......
SiemensL HalSke... Lahmeyer & Co.....
4. Ju kommissa langtes f dem nein arbeit in
Bekula..................
Elektr. Lieferungsgesellschaft
Licht und Kraft ..........
6,8
10,4
5,5
44,4
4% Oesterreichtsche Goldrente... 4/20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Golorente.......
4% Ungnrifctse Staatsrente v. 1910 4*2% desql. von 1913..........
5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagoaobahn-Anleihe Serie 1.....................
38,5
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147,5
(Läufer) 40 bis 45 Mark. Marktverlauf gut, geringer Ueberstand.
Schweinemarkt in Alsfeld.
2. 3ul blutigen . Militär ei Hetzer we
In Pc statt zwis, aufgehehte mutz von werden in
In Ba einer dort ner Straß
Die fra licht aufs
Vor wenigen Tagen war es, da fanden sich die bisher in Deutschland eingetroffenen Mannschaften mit ihren deutschen Kameraden zum ersten Unterhaltungsabend im Olympischen Dorf zusammen. Ein nettes Programm war zusammen- gestcllt worden, wie man es sich vielgestaltiger und mannigfaltiger nicht denken konnte. Für die musikalische Umrahmung sorgte eine ausgezeichnete Kapelle unserer Wehrmacht. Da saßen die Vertreter der verschiedenen Nationen, ob es nun Japaner, Australier, Schweden oder Sportler anderer Völker waren, einträchtig beieinander. Und zwischen ihnen ihre deutschen Kameraden und Soldaten unseres Heeres. Es war wirklich eine große Völkerfamilie, die sich hier zu ein paar fröhlichen Stunden ein Stelldichein gegeben hatte. Aber sie alle Deutsche und Ausländer, verband das Gefühl jener friedlichenKameradschaft desSports, die hier ihre Pflegestätte gefunden hat, und die sich in den kommenden Wochen so recht beweisen wird. Man merkte es jedem unserer ausländischen Gäste an: Er fühlte sich hier heimisch, er war auf einen solchen Empfang nicht gefaßt gewesen. Und das ist
♦ Alsfeld, 22. Juli. Auf dem Schweinemarkt standen 333 Ferkel, 185 Händlerschweine, zum Verkauf. Es
29,00, 22,45, Mark 13,50. 11,00, 10,15, Müh-
schutzve Garde" in mh Mei werben un, riiftet finb.
Zn War Mr oMel los Wn,
Am M kommumsk in dem fu und Ossizi munistisch
2,7
9,2
8,7
8,8
14,75
6,9
10,4
5,5
44
wie Fußgänger bei Straßenkreuzungen, bei welchen der Verkehr durch Ampeln geregelt würde, den Fahrdamm überschreiten könnten. Denn diese drei
Nbein-Mainische Sörfe.
AMlagsbörse fest.
Frankfurt a. M., 22. Juli. Die anhaltende Kaufneigung des Publikums löste an der heutigen Börse für Aktien weitere Kurssteigerungen von etwa 1 bis 1,5 v. H. aus. Anfangs trat die Kulisse verschiedentlich als Abgeber in manchen Werten auf, später beteiligte sie sich aber gleichfalls an dem recht lebhaften Geschäft. Vor allem aus dem Rheinland lagen Kaufaufträge vor, besonders in den Werten der Montan-Jndustrie und in der Westdeutschen Kaufhof-Aktie. Besonders fest Hoesch und Rheinstahl mit je plus 1,5 v. H., Buderus plus 1 v. H., Mannesmann, Klöckner und Verein. Stahlwerke zogen bis 0,75 v. H. an. Don Kohlenwerten Harpener 0,50 und Ilse Genuß 1,75 v. H. fester. Westdeutsche Kaufhof bei sehr lebhaften Umsätzen 53,25 (51,90). Autowerte lagen stiller und auf Glattstellungen niedriger, Daimler 133,50 (135), BMW. minus 0,75 v. H. Für Maschinenwerte stellten sich bei kleiner gewordenem Geschäft noch Erhöhungen bis zu 0,65 v. H. ein. Elektroaktien lagen fast durchweg 0,50 bis 1 v. H. höher, nur Bekula 0,25 v. H. leichter. Besonders lebhaft waren AEG. mit 38,75 bis 39 (38,50), da man bis Ende der Woche die Bekanntgabe der Sanierungspläne erwartet. Fest eröffneten ferner Cement Heidelberg mit 149,50 bis 150 (148,75), Rütgerswerke mit 134,25 (133), auch JG.-Farben bei größeren Umsätzen 1 o. H. anziehend. Im einzelnen gewannen Reichsbank und Deutsche Linoleum je 0,50 v. H., Nordd. Lloyd 0,40 v. H. Kunstseideaktien blieben gut behauptet. Knapp gehalten lagen Aschaffenburger Zellstoff und Hapag. Nach den ersten Kursen war die Haltung weiter fest und überwiegend stellten sich neue Kurs- besserungen ein.
6 bis 8 Wochen alte Ferkel 20 bis 25 Mark, 8 bis 10 Wochen alte Tiere 25 bis 30 Mark. Das Geschäft verlief schleppend, es verblieb ansehnlicher Ueberstand.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 625: Bekanntmachung KP 168 der Ueberwachungsftelle für unedle Metalle, betr. Kurs- preise. — 626: Zur Einfuhr von Tieren und tierischen Erzeugnissen.
Type 790 W 13 28,75, W 16 29,00, W19 W 20 29,35, Roggenmehl Type 997 R 12 R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,20 bis Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 W 20 11,10, Roggenkleie R 12 9,95, R15 R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab
§lfe Bergbau .......
Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke .......
Mannesmaon-Röhren
gelten & Guilleaume......... 4
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6 Rheinticke Elektrizität
„Deutschland kann stolz sein, es hat bereits die erste Goldene Medaille verdient!" Das kann doch nicht stimmen, meinen Sie, denn die Olympischen Wettkämpfe nehmen doch erst am 1. August ihren Anfang, und bis dahin sind es doch noch einige Tage! Gewiß, das stimmt schon, aber derjenige, der die Behauptung aufstellte, daß Deutschland schon jetzt die erste Goldene Medaille gewonnen hätte, war ein Mitglied der schwedischen Olympia-Mannschaft, der dieser Tage erklärte, daß Deutschland diese Goldene Medaille für die Ausgestaltung des Olympischen Dorfes und für alle sonstigen Vorbereitungen verdient hätte. Und der Schwede fügte hinzu, daß seine Landsleute schon manches über diese Anlagen in deutschen Zeitungen gelesen hätten, daß dies aber alles durch die Wirklichkeit weit übertroffen worden wäre.
Das ist eine Aeußerung, herausgegriffen aus vielen. Sie besagt nur das, was alle ausländischen Olympia-Kämpfer empfinden: restlose Anerkennung aller durch Deutschland getroffenen Vorbereitungen, freudige Genugtuung über die Herzlichkeit des Empfanges, welcher den Gästen nicht nur von Seiten der offiziellen Stellen, sondern auch vor allem von feiten der Bevölkerung zuteil wird.
Wer mit offenen Augen durch die Straßen Berlins geht, der wird oft Zeuge mancher fröhlichen Begebenheiten. Es sind ja meist nur Kleinigkeiten, unbedeutende Dinge am Rande des ganzen Geschehens; aber man freut sich, wenn man sie erlebt, weil sie eben ein ausgezeichnetes Barometer für die Stimmung unserer Gaste und der Gastgeber — verkörpert durch 4,2 Millionen Berliner — dar- stellen. Es war vor etlichen Tagen an der Kreuzung der Leipziger Straße mit der Friedrichstraße. Fünf Uhr nachmittags, der Verkehr hatte einen besonders starken Umfang angenommen, das Licht der Verkehrsampeln gab jeweils den Straßenübergang für die Fußgänger frei. Und wie um zu beweisen, daß rotes, gelbes und grünes Licht nur den einen Zweck hätte, nämlich nicht beachtet zu werden, überquerten drei stramme und überaus gesund und kräftig aussehende Männer, denen man auf den ersten Blick die Ausländer ansah, die Leipziger Straße just bann, als das Ampellicht für Fuß
gänger Halt gebot. Schon steuerte ein Schupo auf ‘ ' und schadenfrohe Berliner grinsten
6,75
10,25
5,4
44,75
Der Rentenmarkt blieb weiter stark vernachlässigt, die Kurse erfuhren kaum eine Veränderung. Zertifizierte Dollar-Bonds bröckelten leicht ab. Don Auslandsrenten Anatolier I 44,75 (44), 4 v. H. Ungarn Gold unverändert 9,30, 4 v. H. Goldmexi- faner 10,40 (10,50).
Im Verlaufe blieb der Aktienmarkt im Vordergrund und fest. Vorübergehend ließ das Geschäft etwas nach, um aber später erneut aufzuleben. Die weiteren Erhöhungen lagen ziemlich allgemein bei 0,25 bis 0,50 v. H. Besonders lebhaft Kaufhof mit 54,25 nach 53,25 und AEG. unter Schwankungen mit 39,25 bis 39 bis 39,25 nach 38,75. Stärker erhöht waren Bekula mit 156,25 nach 154,75, Elektr. Lieferungen mit 134,25 bis 135 (133,25), auch Schuckert 1,25 v. H. höher mit 165,50. Auto-, Zellstoff-, Schiffahrts- und Kunst- feibenmerte blieben still. Reichsbank 197 nach 196. Am Kassamarkt fetzten Bankaktien ihre Steigerung {ort; DD.-Bank 107 (104,50), Dresdner Bank 107 (104,50), dagegen Commerzbank unverändert 105. Hypothekenbankwerte zumeist 1 bis 1,50 v. H. fester. Für Schriftgießerei Stempel erhöhte sich die Taxe auf 81 (gestern 79, 1. K. 76,50). — Von Auslandsaktien Chade A bis C 412 (414,50).
Variable Renten blieben völlig geschäftslos. Pfandbriefe bei kleinen Umsätzen unverändert. Stadtanleihen waren teilweise gefragt und höher, Pforzheim von 26 und 27 je 93 (92,25), auch Frankfurter von 26 etwas fester, die übrigen jedoch unverändert, höher noch Heidelberger mit 91,65 (91,25). Fremde Werte lagen still.
Im Freiverkehr erhöhten sich Auto-Union auf 134 (133), Wayß & Freytag auf 125 (124), NSU. auf 145 (144) und Kali Wintershall auf 126 (125,50), ferner Deithwerke (Sandbach i. O.) 118 (116). — Tagesgelb unverändert 2,50 v. H.
29 ' 2,65 9,25
8,6
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30. W werben :
Der Ruck'uikm schick" ha°
Minternl"! Brown sei werden von Sowsetrund, mit bejtätigi
1. AuN jüdische Ko der englisch Haifa eine gedeckt. Es und öeutfi offenen 2Ii
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29. W fest, rika seit j ziehungenz einen große her betan" amenkaM auf 6 *
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14,75
lenftation. Soyaschrot —, Palmkuchen —, Erdnuß- kucyen —, Treber getr. 14,85 bis 15,00, Trocken- schnitzel —, Heu 4,50 bis 5,00, Weizen- unb Roggenstroh drahtgepreßt ober gebündelt 2,00. Tendenz: ruhig.
Für Kartoffeln wird folgende amtliche Berichtigung bekanntgegeben: Bei der Notierung vom Montag, den 20. Juli 1936, ist ein Schreibfehler unterlaufen. Es muß bei „Böhms Allerfrüheste" 4,70 Mark je 50 Kilogramm einschließlich Sack bei Waggonbezug ni ' t wie angegeben 4,90 Mark heißen.
Schweinemarkt in Grünberg.
+ Grünberg, 22. Juli. Aufgetrieben waren 366 Ferkel. Folgende Preise wurden erzielt: Bis sechs Wochen alte Ferkel 16 bis 18 Mark, sechs bis acht Wochen alte 22 bis 26 Mark, acht bis zwölf Wochen alte 28 bis 36 Mark, über zwölf Wochen
Hamburg-Amerika-Paket .....0
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen 211t. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz- und Privat-Bank... 4
Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................4
Dresdner Bank.............. 4
Reichsbank ................12
waren Angehörige der australischen Olympia-Mannschaft, und sie haben sich diese freundschaftliche Belehrung, die so gar keinen bürokratisch-amtlichen Charakter hatte, sicher zu Herzen genommen.
Auf dem Kurfürstendamm, direkt an der Gedächtniskirche, parkt ein Wagen unoorschriftsmäßig. Ein Fahrzeugbesitzer macht den Frevler höflich darauf aufmerksam, wie er zu parken hätte, worauf dieser in etwas gebrochenem Deutsch, das jedoch recht gut verständlich war, erwidert: „Ich danke Ihnen, daß Sie mir so liebenswürdig Bescheid gesagt haben, wie ich zu parken habe. Ich habe mir in den wenigen Tagen, die ich in Berlin bin, schon manche Verkehrsübertretung zuschulden kommen lassen, aber immer hat es mich mit Freude erfüllt, zu sehen, in wie zuvorkommender Weise ich, da ich naturgemäß mit den deutschen Verkehrsbestimmungen nicht so vertraut bin, belehrt worden bin." Spruchs und stellte seinen Wagen richtig auf. Derjenige, an den diese Worte gerichtet waren, warf noch einen Blick auf dieses Auto, stellte das Kennzeichen fest: Frankreich. Ein gewiß recht nebensächliches Geschehen, aber dieser Franzose wird, wenn er nach den Olympischen Wettkämpfen wieder in feine Heimat zurückgekehrt ist, bestimmt jedem, der ihm erzählt, daß die Deutschen ein unhöfliches Volk seien, erklären, daß er bei seinem vierwöchigen Aufenthalt in Deutschland genau das Gegenteil feftgeftellt habe.
Was sagen unsere ausländischen Gäste zu unserer deutschen Küche? Wer einmal ein wenig die Küchenzettel der auswärtigen Olympia-Mannschaften studiert hat, der wird feststellen können, daß selbstverständlich die heimische Kochkunst auch hier, im fremden Land, hochgehalten wird. Das hindert aber nicht, daß, um nur ein Beispiel herauszugreifen, die Japaner, welche naturgemäß ihren Reis nicht miffen wollen, sich auch schon etwas mit der Kartoffel angefreundet haben. Ein ganz anderes Bild ergibt sich jedoch, wenn die Olympia- Besucher — weniger die Mannschaften, auf die die Trainer ja ein besonders achtsames Auge haben, als die sonstigen Besucher — abends einen kleinen Bummel durch Berliner Lokale veranstalten. Mehr als einmal hat man da die Feststellung machen können, daß die Ausländer, ganz gleich welcher Natton sie angehören, hier weniger nach ihren Gerichten fragen, als vielmehr nach der typischen Berliner Kost. Was wohl besonders verlangt wird? Na, das ist ja gar nicht so schwer zu beantworten: ein schönes Berliner Eisbein. Und daß neben einem guten Glas Bier auch eines der Berliner Nationalgetränke, eine prächtige Weiße mit Schuß (Weißbier mit Himbeer), probiert und als gar nicht schlecht befunden wird, fei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
Abendbörse ruhig.
Die Abendbörse nahm einen ruhigen Verlaus. Am Aktienmarkt bröckelten die Kurse im 21ri» schluß an die Haltung der Mittags-Nachbörse weiter leicht ab, da seitens der Kulisse noch realisiert wurde. Die Rückgänge betrugen jedoch nur Bruch» teile eines Prozentes, Südd. Zucker aber 222 (224). Kunstseide AKU. gewannen auf festeres Amster« öam 0,50 v. H. auf 54,25, auch Moenus Maschinen noch 0,25 v. H. höher mit 95,25. Westdeutsche Kauf- Hof ermäßigten sich auf 53,90\5is 53,65 (53,90). Am Einheitsmarkt waren einige>Bankaktien noch fester, Franks. Bank 108,75 (107,75), Bayr. Hyp. Bank 96,75 (96), während von Filialgroßbanken Commerzbank auf 104,50 (105) abbröckelten unb DD.-Bank und Dresdner mit je 107 unverändert blieben. Don Jndustriewerten kamen Schriftgießerei Stempel nach Geldstreichung mit 82 (am 20.7. 76,50) wieder zur Notiz; außerdem gewannen Gebr. Stollwerk 1 v. H. auf 118,50, Faber & Schleicher 0,50 auf 68 und Konserven Braun 0,50 v. H. auf 87,50.
Der Rentenmarkt lag still, Altbesitzanleihe 0,13 v. H. über Berlin mit 112,50. Im Freiverkehr fliegen 4Vrproz. Heidelberg von 1928 auf 90,75 (90,25). Von Auslandswerten lagen neue Türken im Einklang mit Paris fest: I. Tranche 93,50 (91), II. 97,50 (96), III. 91 (90).
U. a. notierten: Altbesitzanleihe 112,50, 4Veprvz. Franks. Hyp. Gold R 13—15 97, 4 v.H. Ruma- nen 5,40, 4 v. H. stsr. Lemberg 5,40, Adca. 90,50, Bayr. Hyp. Bank 96,75, Commerzbank 104,50, Frankfurter Bank 108,75, DD.-Bank 107, Dresdner Bank 107, Pfälz. Hyp. Bank 91.
Frankfurter Schlacbtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 23. Juli. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 48 Rinder (6 Ochsen, 5 Bullen, 34 Kühe, 3 Färsen), 760 Kälber, 107 Schafe, 1224 Schweine. Es kosteten: Ochsen 45 Mark, Bullen 43, Kühe 25 bis 43, Kälber 28 bis 68, Lämmer und Hämmel 42 bis 48, Schafe 34 bis 45, Schweine 50 bis 57 Mark. — Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, Schweine und Rinder zugeteilt.
Schweinemarkt in Gießen.
Auf dem gestrigen Schweinemarkt in Gießen waren 133 Ferkel unb 7 Läufer aufgetrieben. Es kosteten (Durchschnittsqualität und Durchschnittspreise): Ferkel 5 bis 6 Wochen alt 22 bis 25 Mk., 6 bis 8 Wochen alt 25 bis 28, 8 bis 10 Wochen alt 28 bis 31 Mk., 10 bis 12 Wochen alt 31 bis 34 Mk.; Läuferschweine über 3 bis 5 Monate alt 38 bis 43 Mark. — Geschäft ruhig, Ueberstand.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt, a. M., 22. Juli. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 217, W 16 220, W 19 224, W 20 226, Roggen R12 160, R15 163, R18 167, R19 169 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Hafer 190,00. Weizenmehl
Schlußk. Mittag« bön'e
22.7.
Viele, manchmal geradezu märchenhaft schöne Automobile fremder Nationen kann man jetzt schon im Berliner Straßenbild antreffen. Sie sind in den Farbtönungen — im Gegensatz zu unseren deutschen Wagen — meist recht bunt: Blendendes Weiß, Zitronengelb, Karminrot sind Farbtönungen, die man besonders häufig antrifft. Parkt so ein Auto irgendwo, bann ist es oft von Neugierigen umgeben, wobei sich unsere Jugend, die ja in Bezug auf alles, was mit Kraftwagen zusammenhängt, sooo fachmännisch ist, selbstverständlich besonders zahlreich einfindet. Und wer einmal fünf Minuten dem Geplauder richtiger Berliner Jungen zuhört, der wird sein blaues Wunder erleben. Die Meinung ist durchaus nicht einheitlich, und besonders, wenn es gilt, ein bis dato ganz unbekanntes Kennzeichen zu ermitteln, prallen die Gegensätze auseinander. Stand da dieser Tage in der Potsdamer Straße so ein blütenweißes Wunder, dessen Nationalität ausgemacht werden sollte. Die einen behaupteten, es sei ein Franzose, die anderen tippten auf einen Dänen, während das NL deutlich den Holländer erkennen ließ. Es dauerte aber eine ganze Weile, bis man sich zu dieser Nationalität „durchgerungen" hatte.
Was man noch berichten soll? Eines ist noch vergessen worden, was hier unbedingt erwähnt zu werden verdient: Das wirklich rührende Bemühen der Berliner, die einen ausländischen G a st während der Olympiade bei sich beherbergen, diesen wenigstens in Bezug auf die gebräuchlichsten Redewendungen in feiner Landessprache begrüßen wollen. Wieviel Englisch, Französisch, Italienisch und Schwedisch in den letzten Wochen und Monaten von Tausenden von Berlinern gelernt worden ist, müßte wirklich einmal statitisch erfaßt werden. Das Ergebnis würde die Gastfreundschaft der Berliner so recht zum Ausdruck bringen. Daß aber auch umgekehrt unsere auswärtigen Gäste den Wunsch haben, etwas in die Sprache ihrer Gastgeber einzudringen und dabei möglichst etwas Original-Berlinisches mit nach Hause zu bringen, darf wohl kaum bezweifelt werden.
. Datum
4% oesgi. Serie li ............
5% Rumän. vereinh. Rente b. 1903
4'/2%Ruman.beremh.Renteb.l913
4% Rumänische bereinh. Rente .
2 y4% Anatolier ..............
Einkäufen kann eine Leidenschaft sein, besonders dann, wenn man von guten Freunden daheim den Auftrag bekommen hat — folgt eine Liste mit 273 der verschiedensten Sachen und Sächelchen —, alle diese Wünsche getreulich zu erfüllen. Was dabei von den Käufern als so besonders angenehm empfunden wird? Die Tatsache, daß sie in vielen Geschäften in ihrer Landessprache bedient werden. Nicht umsonst hatte die Berliner Geschäftswelt schon Wochen und Monate vorher dafür Sorge getragen, daß wenigstens ein Teil des Personals die gebräuchlichsten Redewendungen der einen oder anderen Fremdsprache sich aneignet, und nun trägt diese Mühe reiche Früchte, denn es liegt auf der Hand, daß der auswärtige Besucher ganz defonders gern in einem Geschäft feine Einkäufe tätigt, in dem er in feiner Heimatsprache begrüßt wird.
Die A diesem reicher @ Wagners Uesen zui IPielhüqel der Nidel am Ort s
Am letz A. Juli, tz feoffliners ^nsfjerrn ureunbe", Ziel des U VS«ein ™'Pet üer|
Li N*i)ehnQ: D ^'gen die
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Schluß!. Abend- börfe
22.7
Frankfun a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß« »urs
Schlußk. Mittag« börse
Datum
21.7
22 7
21.7
22.7
6% Deutlche Reichsanlethe b. 1927
101
101
101
101
4% Deutiche Reichsanl. von 1934
97,5
97,4
97,65
97,4
5'/r% Young-Anleihe bon 1930 ..
102,25
——
102,25
—
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auslo«.-Rechten ............
112,5
112,5
112,5
112,4
414% Deutsche Retchspostschatzan Weisungen bon 1934, l.......
_
_
100,1
100,1
414% ehern. 8% Hessischer Bolk^ staat 1929 lrückzahlb. 102%) ..
98,5
98,5
98,5
—
4%% ehem.8% Hessische Landes bant Darmstadt Gold R. 12...
97
97
97
614% ehem. 4'/,% Hey. Landes Hypo thekenbank DarmstadtLigu.
101
101
_
414% ehem. 8% Darmst. Komm Landesb.Goldichuldverlchr tft.f
93,75
93,75
_
_
Lberhessen Probinz-Anleihe mti Ausloi.-Rechten ............
123
123
_
Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
119,5
119,3
119,6
119,5
414% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
97
97
614% ehem. 414% Franks. Hyp.
Bank-Ligu.-Pfandbriese......
101,4
101,4
_
614% ehem. 414% Rheinische Hyp-Bank-Liqu^Goldpfe. ...
101,75
101,75
101,5
101,5
414% ehem. 8% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 19
97,5
97,5
97,5
97,5
414% ebcm. 7% Pr. Landespfand
briesanft., Gold Komm. Obl. 20
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95
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Steuergutsch.Berrecknungsk. 34-38
109,5
109,5
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109,5
Frankfun a. M.
Berlin
Schluß« kurs
Schlußk. Abend« börle
Schluß, kurs
Schlußk. Mittagbörse
Datum
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21.7.
22.7 .
Mansselver Bergbau.......
ey,
141,5
143,75
143,5
145
Kolswerke ................
.. 6
—
——
134
134,25
Rheinische Braunkohlen ....
. 12
232,25
—
232,25
232,5
Rheinstahl................
.. 4
148,5
149,25
148,5
149,75
Bereinigte Stahlwerke......
«y.
110,5
110,75
110,4
111,4
Stabt Minen .............
.. 0
29
29,5
29,13
29,25
Kaliwerke Aschersleben......
.. 6
—
129,75
129
129,25
Kaliwerke Westeregeln......
.. 6
128,5
128,75
153,5
128,75
Kaliwerke Salzdetfurth.....
iVi
183
184,5
183,5
184,5
g. G. Färben-Industrie.....
.. 7
171,5
171,5
171,13
171,75
Scheid'eanstalt.............
.. 9
273
273
—
Goldschmidt ..............
.. 5
115
116
114,75
116
Rütgerswerke.............
.. 6
133
135
133,25
134,5
Metallgesellschaft...........
.. 5
139,25
140,5
139,5
140
Philipp Holz mann.........
.. 4
132,5
132,5
131,5
133
Zementwerk Heidelberg ....
.. 7
148,75
150
-
Cementwerk Karlstadt.......
.. 6
-
-
Schultheis Pahenhofer .....
.. 4
—
—
109,65
111,75
Atu (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
53,4
54,25
53
53,75
Bemberg.................
.. 6
86
86
86
86,5
Zellstoff Waldhof ..........
.. 6
154
153,5
153,5
155
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 0
118,25
118
117,65
118,25
Dessauer Gas .............
.. 7
——
—
118,9
119
Daimler Motoren..........
.. 0
135
133,5
134,9
132,4
Deutsche Linoleum.........
.. 8
175
175
175,5
175,5
Orenstein & Koppel ........
.. 0
—
—
89,4
89,9
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
51,9
53,65
51,4
53,9
Chade ....................
.. k
414,5
412
414,5
412
Accu mul atoren-Fabrtk......
. 12
218
—
218
218
Conti-Gummi.............
. 11
186,5
186,25
186
187,5
Gritzner..................
.. 0
35
37,75
34,5
37,5
Matnkrastwerke Höchst a.M..
.. 4
96,5
96,5
-
-
Süddeutscher Zucker.......
. 10
223
222
222
222
21 .Juli
22.3u i
Amtliche Notierung
Amtliche
Notierung
Geld I
Brief
Geld
1 Brlek
Buenos Aue
0,678
0,682
0,678
0,682
Brüssel....
41,93
42,01
41,93
42,01
Rio de Jan.
0,142
3,047
0,144
0,143
0,145
Sofia.....
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
55,67 •
55,79
55,65
55,77
Danzig....
46,80
46,90
46,80
46,90
London....
12,47
12,50
12,465
12,495
Helsingfors.
Parts .....
5,495
16,43
5,505
16,47
5,495
16,425
5,505
16,465
Holland ...
168,89
169,23
168,71
169,05
Italien....
19,53
19,57
19,53
19,57
Japan .....
0,727
0,729
0,727
0,729
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Oslo..... :
62,67
62,79
62,65
62,77
Wien......
48,95
49,05
11,35
48,95
49,05
Lissabon...
11,33
11,325
11,345
Stockholm..
64,30
64,42
64,27
64,39
Schwei- ...
81,15
81,31
81,14
81,30
Spanien...
33,97
34,03
33,92
33,98
Prag.......
Budapest ..
10,29
10,31
10,285
10,305
Reuyork ...
2,481
2.485
2,481
2,485
Berlin, 22. Juli i
' Gelt.
Amerllanyche Nown..............
2,433
2,453
Belgische Roten..................
41,76
41,96
Dänische Noten .................
55,45
55,67
Englische Noten .................
12,43
12,47
Französische Noten...............
16,375
16,435
Holländische Noten...............
168,29
169,97
Italienische Noten................
—
Norwegische Noten ..............
62,43
62,69
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling
Rumänische Noten...............
—
——
Schwedische Noten...............
64,05
64,31
Schweizer Noten.................
80,96
81,28
Spanische Noten..... ...........
33,58
33,72
Ungarische Noten................


