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Spiel. Den Blauweißen gelang es bald in Führung |u gehen und sie auch bis zum Schluß zu behaupten.

Sportverein 1920 Lollar.

Lollar I Ockershausen I 4:2 (1:1).

Am Samstag gastierte der FB. Ockershausen in Lollar. Beide Mannschaften hatten je einen Spieler ersetzt. Kurz nach Beginn ging Lollar in Führung. Die Gäste glichen kurz vor der Pause durch ein Selbsttor des Lollarer rechten Verteidigers aus. Nach dem Wechsel war Lollar stärker überlegen, und bald hieß es durch Kreiling 2:1. Die Gäste kamen überraschend durch eine schöne Einzelleistung ihres Mittelstürmers zum Ausgleich. Nun hatte Ockershausen sein Pulver verschossen und Lollar war bis zum Schluß überlegen. Ein Tor durch Römer aus 30 Meter Entfernung und ein Tor von Gabriel stellten den Sieg sicher. Man merkte den Lollarern die lange Pause an. Ockershausen wehrte sich tapfer, konnte aber nie den Sieg der Platz­mannschaft verhindern.

Lollar I Teutonia Steinberg I 3:6 (3:3).

Am Sonntag weilten drei Mannschaften von Steinberg in Lollar zu Gast. Lollar mußte Kreiling und Löhr ersetzen. Steinberg kam ohne O. Haas. Nach kaum fünf Minuten hatten die Gastgeber bereits zwei Tore geschossen. Im weiteren Verlauf ließen die Platzbesitzer infolge des am Samstag ausgetragenen Spieles stark nach. Steinberg gelang es daraufhin mit 3:2 in Führung zu gehen. Lollar glich jedoch seinerseits wieder aus. Einen Straf­stoß aus 20 Meter Entfernung verwandelte Gabriel, jedoch erkannte der Schiedsrichter das Tor nicht an. Die Lollarer waren sichtlich deprimiert. Nach dem Wechsel gelang es Steinberg noch drei Tore zu erzielen, denen Lollar nichts mehr entgegensetzen konnte. Die Teutonen waren in der zweiten Hälfte stets leicht überlegen.

Lollar II Teutonia Steinberg II 0:1 (0:0).

Die Reserve mußte sechs ihrer besten Spieler er­setzen, hielt sich aber mit nur 1:0 für Steinberg sehr tapfer. Der Sieg der Teutonen war verdient. I. Schüler Teutonia Steinberg Schüler 6:2 (3:0).

Die Schülermannschaft zeigte ein ausgezeichnetes Spiel. Es wurde schön kombiniert und auch das Schießen nicht vergessen. Unter den sechs Toren war eines vom Mittelläufer aus 40 Meter Entfernung geschossen. Der kleine Steinberger Hüter zeigte her­vorragendes Können, vermochte aber die hohen Bälle nicht zu erreichen.

Handball-Lolattreffen auf dem Trieb.

1900 1. Mannschaft MTV. 1. Mannschaft.

Nach langjähriger Pause treffen diese beiden Mannschaften in einem Gesellschaftsspiel aufein­ander. lieber die Siegesaussichten der Mannschaf­ten kann nichts vorausgesagt werden. Die Spiel- vereiniguna wird wohl einige jüngere Kräfte ein­setzen müssen. Trotzdem dürften sich zwei gleich­wertige Mannschaften gegenüberstehen. Der Kampf wird bereits am morgigen Mittwoch ausgetragen. Am heutigen Dienstag treffen die Kleinsten beider Vereine aufeinander.

(Erster Tag von Wimbledon.

In Wimbledon kamen am Montag die ersten Spiele im Männereinzel der All-England-Tennis- Meisterschaften zur Durchführung. Zahlreiche Zu­schauer füllten bereits die Ränge, als der Meister des Vorjahres, Fred I. Perry, zum Eröffnungs­spiel gegen den Amerikaner Stratford antrat und schnell 6:4, 6:3, 6:1 gewann. Anschließend spiel­ten Henner Henkel und der Amerikaner Bryan Grant. Grant gewann mit fünf Sätzen 5:7, 3:6, 7:5, 6:4, 6:2. Gottfried v. Cramm bekam als ersten Gegner den Engländer France vorgesetzt, der bei 6:2, 6:0, 6:1 nie eine Chance hatte. Den zweiten deutschen Sieg holte Kaj Lund heraus, der Sherwood-England 2:6, 6:3, 6:3, 6:4 schlug.

SporiamiKraft durch Freude".

Heute folgende Kurse:

Kindergymnastik: Von 17.3018.45 Uhr, Frankfurter Straße 60, Gartenhaus.

Fröhliche Gymnastik und Spiele, Frauen: Don 20.3021.45 Uhr, Lyzeum, Damm­straße 26.

Schwimmen Anfänger und Fortge­schrittene: Von 2021 Uhr, Frauen und Män­ner, Volksbad; von 2122 Uhr, nur für Frauen, Volksbad.

Reiten: Don 2122 Uhr, Univerfitätsreitinsti- tut, Brandplatz.

Achtung! Verlegung eines Kursus!

Der Kursus Allgemeine Körperschule welcher bisher Mittwochs im Lyzeum stattfand, wird während der Sommermonate in die Müller- sche Badeanstalt verlegt und kommt dort als Kursus für Allgemeine Körperschule und Schwimmen Mitt­wochs von 2021.30 Uhr für Frauen und Männer zur Durchführung.

NMhneiffer - der Triumph des 1. M

Handball im Sporlkreis Gießen

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sind; auch Motive in

oft nur andeutungsweise wiederzugeben die Fülle der Inhalte und der lyrischen diesem natürlich begrenzten Ausschnitt den sich vertiefenden Leser bestechend:

Griechische Lyrik. Eine Auslese von Karl Preisendanz. 77 Seiten. Insel-Bücherei Nr. 488. Im Insel-Verlag zu Leipzig. (159) Don den Homerischen Götterhymnen des 8. vor­christlichen bis zu den Orphischen Hymnen des 2. nachchristlichen Jahrhunderts findet man hier eine gedrängte Auswahl und Uebersicht über die reiche Entwicklung der klassischen griechischen Lyrik, aus der sich die berühmten und vielfältig weiterwirken­den Namen des Tyrtaios, des Archilochos, der Sappbo, des Alkaios. des Anakreon, des Pindar und des Theokrit glanzvoll herausheben. Neben diesen findet man wenig ober gar nicht bekannte Dichter aus dsn verschiedensten Jahrhunderten, deren Ueberlieferung nicht nur an sich als Gewinn betrachtet werden mutz, sondern auch dem Gesamt­bilde Farbe und Reichtum verleiht. So gewinnt man einen Eindruck von der außerordentlichen Viel­falt der Formen und Versmasse, die im Deutschen

fjoldene Medaille ^ns1'1935 der ß eweis, dass auch ihre

jung und infolgedessen entwicklungsfähig ist. Auf jeden Fall gebührt der Mannschaft Anerkennung für ihr tadelloses Spiel.

Bei der Gelegenheit soll schon jetzt auf eine Ver- anstaftung hingewiesen werden, die am kommen­den Sonntag in Lang-Göns ausgetragen wird. Es handelt sich' dabei um ein Iuge'ndpflicht- furnier, an dem neben der Platzmannschaft die Mannschaften von Lich, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Hochelheim, Lützellinden, Groß-Rechten- bach, Oberkleen usw. teilnehmen müssen. Es ist dies die erste derartige Veranstaltung. Nach den Erfahrungen dieses Turniers wird dann im Laufe der Zeit der ganze Kreis erfaßt, um damit allen Mannschaften die Möglichkeit zu geben, mehr als seither untereinander zusammenzukommen. Dem Sieger winkt eine Urkunde des Fachamtes. Gespielt wird nach dem Punktsystem, d.h. jede Mannschaft spielt gegen jede. Mit Rücksicht auf das allseitige Interesse, das man der Sache entgegengebracht hat, darf angenommen werden, daß die Veranstaltung den gewünschten Erfolg haben wird.

Bei dem Endspiel der Deutschen Fußballmeisterschaft im Berliner Poststadion konnte der 1. Fußball-Club Nürnberg mit 2:1 Toren über Fortuna Düsseldorf siegen und so die höchste Trophäe tm deutschen Futzball erringen. Die Anhänger der siegreichen Mannschaft Fragen die Spieler im Triumph auf den Schultern vom Feld. (Scherl-Bilderdienst-M.)

EiuTelegramm deöReichssportführers an den 1.J6X

Der Reichssportführer Hans v. Tschammer und Osten hat an die siegreiche Mannschaft des 1. FC. Nürnberg folgendes Telegramm gerichtet:

Die Deutsche Meisterschaft ist entschieden durch ein an Spannungen, mannhaften Einsatz und kämpferischen Leistungen großes Spiel. Beide Mannschaften haben bis zum Aeußersten gekämpft

Das an sich schon geringe Programm der Hand­baller des Sportkreises Gießen hat dadurch noch eine weitere Verringerung erfahren, daß in letzter Minute zwei wichtige Spiele abgesagt werden muß­ten. Es handelt sich hierbei um die Treffen D u - tenhofen Allendorf (Lumda) und Als­feld Katzenfurt. Da beidesmal mit der Absage auch der Verlust der beiden Punkte ein- getreten ist, steht nunmehr wenigstens die Spitzen­gruppe der Entscheidungsspiele um die Meister­schaft der 2. Kreisklasse endgültig fest. Danach heißt der diesjährige Kreisbeste Tv. Duten­hofen, während der Tv. Alsfeld mit knappem Abstand vor Tv. Grüningen folgt. Katzenfurt und Allendorf (Lumda) nehmen den Schluß ein.

Mit dem Sieger, Tv. Dutenhofen, hat zweifellos die zur Zeit spielstärkste Mannschaft der 2. Kreis­klasse gewonnen. Darüber hinaus aber kann man ruhig behaupten, daß Dutenhofen die besten Aus­sichten hat, auch in der 1. Kreisklasse eine gute Rolle zu spielen und daß sich die Mannschaft auch hier durchsetzen wird. Das sollte schon um deswillen möglich sein, weil der größte Teil der Spieler noch

wirkt auf

_ . , ----- ----- Krieg und

Liebe, Natur und Mythov, Bittgesu,.u und Toten­klage, Volksweise und Trinklied fügen sich zwang­los zu einem Bilde von reicher dichterischer Fülle, Anschauung und Ausdruckskraft. Die Reihe der Ueberfetzer führt von Opitz über Herder, Goethe, Platen und Mörike bis zu Wilamonutz und Thas- silo von Scheffer. Die dem auch äußerlich geschmack­voll und sorgsam bargebotenen Bändchen zum Schluß beigegebene Literaturübersicht, die bis in die jüngste Zeit reicht, wird vielen Lesern willkom­men sein. _y__

Ern st Wurm. Die Adler in. Roman der Johanna von Novarra. F. G. Speidelsche Ver­lagsbuchhandlung in Wien. IX. Bezirk Preis in Leinen gebunden 6 RM. (128) Johanna von

Huntfunfprogramm.

Mittwoch, 24. Juni.

6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Früh- konzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gym­nastik. 8.30: Bäderkonzert. 10: Schulfunk. 11: Haus­frau, hör zu! 11.30 nur Frankfurt: Gaunachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13 Nach­richten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mit­tagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Das Phänomen der Stimme (X). Margarethe Teschemacher. 15: Volk und Wirtschaft. 15.15:Landschaft links und rechts der Reichsautobahn," Naturschutz und Land­schaftsgestaltung. Vortrag von Fritz Stück. 15.30: Ich rufe die Jugend der Welt!" Gedichte zur Olympiade 1936 von K. G. Walter Best. 15.45: Das Brunnenbier." Wie der von Egloffftein sich gesund trank. Eine Erzählung von I. O. Bringezu. 16: Unterhaltungskonzert. 17: Klaviermusik. 17.30: Wie ein Erbhof entsteht. Eine Hörfolge. 18: Hoch­tönende Geschenke! 19.45: Kampf dem Verderb! 20: Nachrichten. Der Dolkssender 1936 ruft! 20.15: Stunde der jungen Nation.Vom Wecken bis zum Zapfenstreich." Tageserlebnisse bei Heer, Kriegs­marine und Luftwaffe. 20.45: Seid doch mal ruhig! Fredy Rolf, der Komiker, steht am Mikrophon. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sende- bezirk. 22.15: Olympia-Funkdienst. 22.30: Nacht- musik und Tanz. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Donnerstag, 25. Juni.

6 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Früh- konzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gym- nastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.30: Musik am Moren. 10: Schulfunk. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozial- bicnft. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Wunschkonzert. 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Kinderfunk: ... und heute svielt dre Plapperliese mit Koblenzer Kindern. 15 45- Kammermusik. 16.30: Unterhaltungskonzert. 17 30- JBoIf tm Kampf." Von Lily Biermer. 17.45: Der siebenburgische Dichter Heinrich Zillich liest seine ErzählungSepv kauft einen Pflug". 18: Konzert. 19: $er mnge Titan." Beethov-m am Rhein. Hör- b'ld v°n Anton Betzner. 19.45: Der Zeifsunk bringt hen Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Zwei Stunden Tanz und Unterhaltung. Alte und neue Weifen. 22: Nachrichten. 22.10- Nachrichten aus bem ©£1^56311-? 22.30:Ein antikes Olnmniafest." 22.45: Tanzmusik. 24 bis 2: Romantische Nachtmusik.

und schließlich entschied das Glück für den 1. FC. Nürnberg. Es wird ein jeder beipflichten, wenn ich hierdurch zum Ausdruck bringe, daß die unterlegene Mannschaft Fortuna Düsseldorf gleichfalls das Kön­nen eines Meisters bewies. Ich sehe mich daher ver­anlaßt, dem 1. FC. Nürnberg als Deutschen Fuß­ballmeister und seinem ebenbürtigen Gegner For­tuna meine vollste Anerkennung und meine herz­lichsten Glückwünsche auszusprechen.

von Tschammer und Ost en."

N°°°rr° machst aufi*.b«

isch-n von Bourbon, der das Werkzeug

ratete sie Anton . Medici wird. La­der rankefucht gen. n, bic Frank-

^l*amnhie Mitte des 18. Jahrhunderts erschüttern, K-a-nspie -rin Katharina- und der letz, die große Geg-nlplei-rm @ie roirb bie

^bündnis ihres Sohnes Heinrich mit der Prm- ,effin Margarete von Valois, das das Haus No- zeym y , Frankreich bringen wird,

erst atÄh-nn-^n P°r7- dem Gis? der Gegnerin. Eine der spannendsten Episoden aus der sranzos - Geschichte ist hier von Ernst Wurm zu gestal- L n°r,acht worden, leider in einem ,° schwülstigen Sül daß dem Verfasser für spatere Arbeiten grö­ßere Selbstbeherrschung zu wünschen ist.

_Harald von Koenigsw alb: Pf I i ch t it n b Glaube. Bildnis eines preußischen Lebens. &W9 W & B-ck-r Verlag Mt sieben B'ern und einem Brie e. In Leinen geb. 5 Mk. 88) Da« Leben des Generals von der Marwitz spiegelt die Epoche °°n 1804 bi- 1818 wider jene Epoche d den Zusammenbruch des al en Preußens und d nationale Wiedergeburt umfaßt. Manner wie Marwitz, der als Fahnenträger der Pflicht und Treue und als guter Genius einer ringenden Nation zum Vorbild werden sollte, waren> die Gewahr für eine bessere Zukunft. Neben ihm stehen scharf um- rissen und sich unoergeßlich empragend, Friedrich Wilhelm HL, die Königin Luise, Stein, Blücher, Gneisenau u. a. Es ist, als lebten wir Mit allen diesen Gestalten, als nähmen wir teil an ihren Sorgen und Kümmernissen. Diese Lebendigkeit macht die Lektüre dieses Buches zu einem starken Eindruck.

Ioh Mahrenholz: Anekdoten aus dem Leben deutscher Mathematiker. (Mathematisch-physikalische Bibliothek, Reihe I, 18). Kart 120 Mark. Verlag von B. G. Teubner m Leipzig. (105) Der Verfasser erzählt von hei­teren und ernsten Begebenheiten aus dem Leben großer Mathematiker, wobei fast ausschließlich deutsche Mathematiker im Mittelpunkt der Begeben- heiten stehen. Allen Freunden der Mathematik und ihrer Geschichte wird diese Schrift willkommen sein und auch in Schule und Arbeitsgemeinschaft man­cherlei Anregung bieten.

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