Einzelbild herunterladen

Die Sonnwendfeier der <&3. und des Jungvolks

Oberheffen

uf der Kur-

Abends bot

lor von Reichs-

MAGGI5 Bratensoße

WeiteraJtezepte kostenlos

Dank- solche Hitler

für neu auf dort Von

Eisenbahnsänger-Treffen in Bad-7!auheim.

vielen wurde das Nationaldertkmal besucht. Am Spätnachmittag wurde die Rückfahrt nach Brau­bach angetreten; um 20 Uhr fuhr der Sonderzug zurück, der die Arbeitskameraden wieder in die

Landkreis Gießen qnT?rÄIo$n^int,cn' 22' 3uni. Brandmeister Auheim L e n z von der hiesigen Freiw. Feuer­wehr hat in mühevoller Arbeit in seinen dienstfreien stunden eineMotorspritze erbaut. Dieser die neue Spritze durch die Landes- brandkasse in Gegenwart von Herrn Schneid- 90n der Brandversicherungskammer in ^^stadt^und Kreisfeuerwehrinspektor B o u f -

Einzelsiegerinnen.

Gruppe 3/116: Jng. Margrit Lösch 269 Punkte.

Gruppe 4/116: Jgn. Erika Schäfer 259 Punkte.

Gruppe 1: Jgn. Elsbeth Müller 239 P.; Anne- liefe Hermann 239 Punkte. .

Gruppe 2/116: Jgn. Frieda Adolph 235 Punkte. Maria Heißler 25 Punkte.

Deutsches Jungvolk.

Aus dem Mannschaftskampf (9 Mann und der Führer) ging beim Stamm I. Chatten die Jung n- schäft 1/2 des Fähnleins 3 Theoderich mit 220,8 Durchschnittspunkten als Sieger hervor. Den 2. Platz belegte die Jungenschaft 1/1 des Fähnleins 3,£^0- derich mit 199,6, die 3. Stelle die Jungen chaft 8 des Fähnleins 1 Armin mit 195,1 Durchschmtts- punkten.

Die höchsten Punktzahlen innerhalb des Stam­mes erreichten: 1. Walter Hergert mit 274 Punkten (1/3 Fähnlein 21 Gorch Fock); 2. Hanno van Bent­heim mit 267 Punkten (1/2 Fähnlein 3 Theuderich); 3. Gernot Funk (1/2 Fähnlein Theoderich); 4. Willi Schunk (8 Fähnlein 1 Armin), sowie Walter Gil­bert und Rud. Herold (1/2 Fähnlein 3 Theodench).

Fähnlein 1 (Armin): Jungenschaft 8 195,1 P. Beste Einzelkämpfer: 1. Willi Schunk 247 Punkte; 2. Arno Frank 235; 3. Ernst Adam 225; 4. Karl Wagner und Hch. Kraft 223.

Fähnlein 2 (Alarich): Jungenschaft 1/3 166,6 Punkte. Beste Einzelkämpfer: 1. Arno Kreiling 216 Punkte; 2. Willi Peppler 203; 3. Helmut Schneuker 201; 4. Georg Bellof, 194; 5. Helmut Gebauer 193.

Fähnlein 3 (Theoderich): Jungenschaft 1/2 220,8 Punkte. Beste Einzelkämpfer: 1. Hanno van Bentheim 267 Punkte; 2. Gernot Funk 248; 3. Wal­ter Gilbert und Rudolf Herold je 247; 4. Heinz Kraft 242.

Fähnlein 4 (T e j a): Jungenschaft 3 188,9 Punkte. Beste Einzelkämpfer: 1. Kurt Schuldt, 239 Punkte; 2. Fritz Wacker 218; 3. Imre Müller 206; 4. Günther Eckel,; 5. Rich. Renner; 6. Hasso Wolf.

Fähnlein 5 (Widukind): Jungenschaft 4 168,9 Punkte. Beste Einzelkämpfer: 1. Helmut Duill, 222 Punkte; 2. Willi Schmidt 214; 3. Albert Seelbach 208; 4. Fischer (unorganis.) 204; 5. Helmut Bald? auf 203.

Fähnlein 21 (Gorch Fock): Jungenschaft 1/3 187,8 Punkte. Beste Einzelkämpfer: 1. Walter Her­gert 274 Punkte; 2. Erich Junker 234; a. Willi Hengst 227; 4. Werner Pletsch 225; 5. Walter Schmidt 221.

Der Standort Gießen der HI. und des Jung­volkes hielten ihre Sonnenwendfeier, die als Ab­schluß des Deutschen Jugendfestes zu gleicher Stunde im ganzen Reiche gefeiert wurde, im Stem- bruch unterhalb des Hardtberges ab. Hierzu hatten sich auch viele Angehörige der Jungen emgefun- den, die das von den Jungen gebildete Viereck um­standen. Fanfarenklänge leiteten die Feierstunde ein. Dann wurde gemeinsam das LiedEin junges Volk steht auf" gesungen. Unterbannführer Botz sprach den Feuerspruch. Die Feuerrede hielt Jung­bannführer Taesler, der an die Verbundenheit der ganzen deutschen Jugend im Reiche an diesen Feuern erinnerte, die ein alter Brauch des deut­schen Volkes von jeher waren und heute wieder hinüberleuchten über die Reichsgrenzen zu der deutschen Jugend, wo sie auch sein mag. Wie Die Flammen auflodern und alles verzehren, so möge in der heißen Glut der Sonnenwendfeier alles ver­brennen, was nicht natürlich und nicht deutsch ist und die Jugend anspornen zum Kampfe um das Leben und um deutsche Art. Mit dem Wunsche, daß diese Sonnenwendfeiern, an denen heute nur erst die Jugend stehe, einmal das ganze Volk einig und geschlossen zur Feierstunde vereinigen möge, schloß er seine Ansprache. Der mächtige Holzstoß wurde angezündet und die Flammen und ihr Schein leuchtete weit in die Runde.

Mit dem Treugruß an den Führer und dem Lied der Jugend wurde die Feierstunde beschlossen.

Nachdem das Jungvolk obmarschiert war ver­kündete Bannadjutant, Gefolgschaftsführer Döl- z i n g, die Sieger des Jugendfestes und gab die Beförderung des Führers der Marine - HI. E. Ruppel und des Junggenossen A. Kreiling zu Scharführern, des W. Dörr zum Kamerad­schaftsführer und eine große Anzahl Junggenossen zu Rottenführern bekannt.

Die Sieger der HI.

llnkerbann Gießen.

Beste Kameradschaft wurde 1. in Gefolgschaft 2/116 Kameradschaft 6 mit 218,6 Punkten; 2. in Gefolgschaft 3/116 Kameradschaft 7 mit 189,3 P.; in Gefolgschaft Marine Kameradschaft 3 mit 163,3 P.; in Gefolgschaft 4/116 Kameradschaft 2/1 mit 163,1 P.; in Gefolgschaft 1/116 Kameradschaft 1/2 mit 145,6 P.

Beste Einzelkämpfer sind im Unterbann 1/116 (Gießen): 1. Kley, 1/116, mit 276 Punkten; 2. Pflüger, 2/116, mit 265; 3. Schwarz, 2/116, mit 262; 4. Mehler, Marine/116, mit 243; 5. Berken- Hoff, 4/116, mit 242; 6. Mädike, 2/116, mit 235; 7. Alb. Müller, 3/116, mit 234; 8. Krollpseiffer, 1/116, mit 229; 9. Stumpf, Marine/116, mit 228; 10. Döpfer, Marine/116, mit 226 Punkten.

Siegerinnenliste des BDM.

Mannschaftsmehrkampf.

Mädelgruppe 4/116: Mädelschaft 2, Schar 4 (Christel Flörke) 214,7 Durchschnittspunkte.

LPD. Bad-Nauheim, 21. Juni. Am Sams­tag und Sonntag trafen sich über 1000 Sänger der Reichsbahn-Sängergaue Mainz, Frankfurt a. M. und Kassel in Bad-Nauheim, die am Samstagabend als Auftakt zur Bad-Nauheimer W"<-be zusammen mit dem Kurorwester im großen Bühnensaal des Kurhauses ein Chor- und Orchesterkonzerl veranstal- teten, bei dem in der Hauptsache Zeitgenössische Komponisten zu Wort kamen. Unter Leitung von Bruno Stürmer-Kassel sang einleitend der Eisenbahn-Gesangverein Flügelrad Kassel zwei Schudertsche ^-cappella-Chöre. Der Männerchor der Konzertgemeinschaft des Eisenbahn-Sängergaues Frankfurt bot mit Martha Kaslo-Frankfurt als Solistin die Brahmsche Rhapsodie aus Goethes Harzreise im Winter". Die Gesangsabteilung des Eisenbahnvereins Mainz, die des Reichsbahn- Turn- und Sportvereins Darmstadt, der Werk­schar des Reichsbahnausbesserungswerks Darm- st a d t und der Eisenbahner-Gesangverein Wies­baden vereinigten sich mit dem Kurorchester und führten Lißmanns machtvolle HymneSonnen­gesang" unter der Stabführung von Gauchormeister Petersen-Wiesbaden auf. Die KantateDer stille Weg", eine interessante Komposition des viel­versprechenden Komponisten und Dirigenten Stür- urmde vom Eisenbahner-Gesangverein Flügel­rad-Kassel mit den Damen des Zulaufschen Madri­galchors und Magda Schier und Heinz Dietrich mit starkem Erfolg vorgetragen.

Am Sonntagmittag sangen die Männerchöre der genannten Sängergaue Volkslieder auf der Kur­hausterrasse und am Johannisberg. Abends bot dann im Sprudelhof ein Massenchor von Reichs­bahnsangern unter dem MottoDas deutsche Lied !n Jahrhunderten" Volkslieder. Die verbin- denden Worte sprach hierbei Staatsschauspieler E b - yardt - Kassel.

Sonder-postomnibus-Fahrten zur 750=3atjrfeier in Grünberg.

+ Grün berg, 20. Juni. Auf Wunsch des Hauptausschusses für die 750-Jahrfeier hat die Reichspost für den Hauptfesttag (Sonntag, 28. Juni) folgende Sonderfahrten mit Omnibussen vorgesehen:

Ulrichstein ab 11 Uhr, Ober-Seibertenrod 11,10, Unter-Seibertenrod 11,20, Ober-Ohmen 11.30, Ruppertenrod 11,40, Flensungen 11.50, Grünberg an 12 Uhr.

Deckenbach ab 11 Uhr, Rüddingshausen 11.10, Weitershain 11.20, Bernsfeld 11.28, Atzenhain 11,40, Lehnheim 11.50, Stangenrod 12, Grünberg an 12.10 Uhr.

Saubach (Solmser Hof) ab 12.40 Uhr, Wetter- seid 12.50, Lauter 13, Grünberg an 13.10 Uhr. Weitere Fahrten werden nach Bedarf eingelegt. Ab 19 Uhr halten sich die Omnibusse in Grünberg zu Rückfahrten bereit.

Vorbereitungen zu »Rund um Schotten"

Schotten, 22. Juni. Der Termin zum diesjährigen MotorradrennenRund um Schotten" ist nun wie wir bereits kurz berichteten durch bie oberste Motorradsportbehörde auf den 19. Juli feftgelegt worden. Zur Vorbereitung des Rennens haben bereits mit den beteiligten Stellen, DDAC., Kreisamt, Kreisleitung, Stadtverwaltung usw., Be­sprechungen stattgefunden, in denen die Organisa­tion und Durchführung des Rennens im einzelnen behandelt wurde. In einem Aufruf an die Bürger­schaft bittet die Stadtverwaltung um regste Mit­arbeit und Bereitstellung von Quartieren.

Rheinausflug

der Betriebsgemeinschast Didier-Werke

k tilw g-u« Lobe zu prüfen. Sulus», ©»©etaefottfett, Sratklops-N, faWm Susen. Frikadellen,' Leb«. IN«,« Ofax Mugqi - Srotensuße sein zerdrücken, y, Llkr Daff«, ^ugeben, auf mch, ,u großer Flamme ualzr stündigem Mhren m bril,9en und dann noch 3 Miipteo bei kleinem Feuer Mtn alTeVk """ fert,fle d-m deim-rakende» zLN

KJ lenen Lralensai, geben, gni dumil verrühren und «flachen

5!®uVefmeP?)32J10%^PuAtte. #

iru?JägeY18^DurZchnIpunkte.

fipr (Gießen) geprüft, infolge ihrer Zuverlässig-

rHM iwsWungsoertnbgen mit 600 Mnuten- Mer wurde bei weitem übertroffen und b s auf 758 Liter gesteigert. Am vergangenen Samstag wurde bei der Besichtigung der Freiwilligen und Wlicht» feuerwehr durch Kreisfeuerwehrinfpektor Baus sie r (Siegen) die Leistung her neuen Motorspritze Ln.ni unter Beweis gestellt. Leider mutzte aber beim angesetzten Brandangriss die Beobachtung ge- macht werden, datz die Wassermenge unserer Wasser- leitung mit 120 Millimeter Rohrdurchmesser Nicht genügte, die für die Spritzen notwendigen Wasser ausMwersen. Beim zweiten markierten Brandon, griff, der in der chiigelstraße inszeniert worden war. waren 300 Meter Schlauchleitung zu legen. Nach­dem auch hier Hand- und Motarfpritze eingesetzt worden waren, war schon nach sechs Minuten die Wallerzusuhr aus der Wasserleitung wieder unge- Nügend, so daß mit nur einer Schlauchleitung der Brandherd bekämpft werden konnte. Es hat sich also in beiden Fällen erwiesen, daß bei einem etwaigen Brand unbedingt die Schieber der ande­ren Straßen geschlossen werden müssen, damit die gesamte Wassermenge der Leitung in die Straße des Brandherdes eindringen muß. Kreisfeuerwehr­inspektor Bouffier sprach sich anerkennend über die Schlagfertigkeit der Wehr aus. Da unsere Ge­meinde im Interesse der Sicherheit jedes einzelnen Volksgenossen in den verflossenen Jahren schon be­trächtliche Mittel für die Feuerlöschwesen aufge- bracht hat, so wäre es namentlich bei der Jugend am Platze, sich der Freiwilligen Feuerwehr als aktive Mitglieder anzuschliehen, denn Feuerwehr­dienst ist Dienst an der Gemeinschaft unseres Volkes.

(Z Allendorf a. d. Lda., 21. Juni. Gestern abend hielt die hiesige Freiwillige Feuer­weh r im Saale der Gastwirtschaft Horn, hier, ihre Generalversammlung ab. Der erste Kommandant Kehr verlas den Jahresbericht über das abgelau­fene Vereinsjahr. Aus dem Bericht ging hervor, daß die Wehr mit 40 ordentlichen und 14 unterstützen­den Mitgliedern in das neue Geschäftsjahr eintreten konnte. Die Zahl der abgehaltenen Hebungen be­schränkte sich auf 6; zu 4 Hebungen wurde die Pflichtfeuerwehr herangezogen. Die Jahresrechnung, von dem Rechnungsführer Kamerad Bergen vor­getragen, ergab ein zufriedenstellendes Ergebnis, es verblieb ein kleiner Kassenvorrat. Die Prüfung der Rechnung erfolgte durch die Kameraden Heinrich Benner und Wilhelm Römer. Es ergaben sich hierbei keine Anstände. Dem Rechnungsführer konnte für seine gewissenhafte Tätigkeit Dank aus- - gesprochen und Entlastung erteilt werden. Um dem Rechnungsführer seine umfangreiche Arbeit zu er­leichtern, wurden die Kameraden Christoph Vock, Christian Dörr, Karl Wagner und Heinrich. K r i e b zu Kassierern ernannt. Der Derbandstag am 2. August d. I. in Lollar soll in voller Stärke besucht werden. Kommandant Kehr hielt sodann noch einen kurzen lehrreichen Vortrag über die ' Bekämpfung von Waldbränden.

ch Allendorf a. d. Lda., 21. Juni. Heute be­ging der hiesige Ortsbürger .Heinrich K r i e b III. im Kreise seiner Familie in geistiger und körper­licher Frische feinen 91. Geburtsta g. Der Ju­bilar wanderte als Jüngling nach Paris aus und verblieb dort bis zum Ausbruch des Krieges 1870/71. Diesen Feldzug machte er in der deutschen Armee mit. Hierbei kamen ihm die gesammelten Kenntnisse der französischen Sprache recht gut zu­statten und oft mußte er als Dolmetscher wirken. Später bekleidete der Jubilar 40 Jahre lang in hie­siger Stadt in gewissenhafter Weise das Amt des Nachtwächters. Im vergangenen Jahre konnte er mit feiner jetzt im 86. Lebensjahre stehenden Ehe­frau Elisabeths, geb. Riedesel, die Feier der d i a- mantenen Hochzeit begehen. Krieb ist noch der einzige Kriegsoeteran aus 1870/71 unserer Stadt. Die in der vorigen Woche durch den hie­sigen Kirchenvorstand zum Besten der Inneren Mission veranstaltete Sammlung ergab 106 RM.

t Treis a. d. Lda., 22. Juni. Gestern abend veranstaltete das Musikkorps des MG.-Bat. Gie­ßen unter Führung feines Musikleiters Nickel ein Militärkonzert in Mills Saal. Daß das Konzert trotz der Ermüdung der Landleute durch die Anstrengungen der Heuernte sehr gut besucht war, ist sicherlich dem Dirigenten, der ein Kind unseres Dorfes ist, zuzuschreiben.

ED Harbach, 22. Juni. In unseren von Eichen durchsetzten Mischwäldern findet man häufig Den Eichen- oder Held bock. Er ist der typischste Vertreter der Bockkäfer und fügt durch feine ge- radezu unheimliche Minierarbeit den Eichenbestan- ^?"..A^oßen Schaden zu. Stämme, die von dem Schädling befallen werden, sind für technische Zwecke vollkommen wertlos. Da der Käfer sehr vorsichtig beim Eintritt der Dämmerung aus» fliegt, ist ihm nur schwer beizukommen. Er hält sich mit großer Vorliebe in alten knorrigen Eichen auf. Ilie Larven des Käfers erreichen eine beträchtliche liange und werden fast fingerdick. Sie haben eine elfenbeinweiße Haut, verstümmelte Beine und zeichnen sich durch kurze, aber kräftige Kiefer aus. Durch die vielen Gänge, die sie anfangs unter der Rinde, spater aber auch bis ins Innere des Stam­mes nagen, vernichten sie allmählich die Lebens- Zähigkeit der Eichen.

- S t e i n b a ch , 21. Juni. Nachdem Der Obst- a r te n b au o e r e i n im Winterhalbjahre Zur Schulung der Mitglieder Vortragsabende abge- Hnnf Äe' Ianr heute eine praktische Hnterwei- ung für die hiesigen Freunde des Obst- und Gar- tenbaues statt Bei einem Rundganae durch die Baumanlagen der Gemarkung und Dem Besuche mUrbc bcr T1°lg planmäßiger pflege der Baume auf gezeigt, aber auch die Fol- pirh hUnnte\a fen^r Baumpflegemaßnahmen anschau-

s9 tanö ?ie Führung hatte der Obstbausach- verständige Lehrer Beppler von Wieseck über- Neben unterlassener Düngung und man- ±nÄlfßUCWBit ist es vor allem der ^pfelblutenftedjer, beffen Schadarbeit der schlechte

^zuschreiben ist. Da man mit Se- Auf?mm^l e n biefen Dbstdaumfeinden nicht bei- hem r^Q9\em<5 raI)I der Rundgangleiter, Un^nnr nfiÄ dst.ege angedeihen zu lassen Auibän^» ungemein nützlichen Meisen durch ^lufhangen selbstgefertigter oder gekaufter Kästen

Für Gießen mit seiner weiteren Umgebung so­wie den Anschlußstrecken der Bahn hat Der Waffen- ring den Artiller ieoerein Gießen mit der Sammlung beauftragt. Alle Kameradschaften oder auch Einzelkameraden, die an diesem Ehrentag der Feldartillerie tellnehmen wollen, werden gebeten, sich möglichst noch in diesem Monat für die Fahrt nach Köln anzumelden. Meldungen und Anfragen sind zu richten an Kamerad Stephan, Gießen, Bahnhofstraße 24, Fernruf 3729.

Bei der Meldung ist anzugeben, ob Massenquar- tier in Sälen, einfaches Bürgerquartier oder Gast­hof erwünscht ist, ob Säle für Zusammenkünfte be­legt werden sollen und wie fange der Aufenthalt vorgesehen ist. Um eine verbilligte Bahnfahrt zu erreichen, ist eine bezirksweise Zusammenfassung Der Teilnehmer notmenDig.

LandschastsbundVolkstum undHeimat.

Sommerliche Abendmusik für jedermann.

Am Mittwochabend veranstaltet her Singkreis des Landschaftsbundes Volkstum und Heimat ein Abendsingen in der Aula des Gymnasiums. Das unter dem LeitmotivDas Sommerlied" stehende Programm bringt neben altdeutschen Tanzsätzen und Flöt»'nduetten sechs alte Sommerlieder für gemisch­ten Chor. Im Mittelpunkt des Musizierens steht Der uralte Sommerkanon, Der Durch seine ansprechende freudige Beschwingtheit überrascht. Es soll versucht werden, dieses kleine Merkchen in Art eines offenen Singens mit allcl zu erarbeiten.

Den Abschluß der Abendmusik bildet dieS e r e - n a t a im Walde z u singen" von I. A. Peter Schulz. Das eigenartige kleine Werk, das uns für Chor und kleines Orchester von Walter Rein bereitgestellt wurde, setzt sich in herzlich humorvoller Weise mit der spätbarocken Gartenarchitektur aus­einander. Die frische Lebendigkeit des Merkchens, das stellenweise von einer seltsam komischen Pathe­tik getragen ist, wird nicht zuletzt durch die glück­liche Instrumentierung gewährleistet, die an man­chen Stellen in reizvoller Plastik Streichergruppe gegen Holzbläser, Flöten und Klarinetten absetzt. Man kann wohl sagen, diese Serenata ist ganz und gar von dem Atem der von ihr so sehr gepriesenen Mutter Natur durchweht. So wird es auch möglich fein, daß sie die beengenden Grenzen des Raumes vergessen läßt und selbst im begrenzten Saal au dem wird, was sie eigentlich fein soll: Freiluft' mufif.

Alle Freunde gediegener alter Volksmusik sind zu diesem Singabend herzlich eingeladen.

Gießener Dochenmarkkpreise.

* G i e ß e n, 23. Juni. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, % kg 1,55 Mark, Landbutter 1,42, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 11, Klasse B 10, Enteneier 9 bis 10, Wirsing, % kg 10, Weißkraut 15, gelbe Rüben, das Bündel 8 bis 10, Spinat, % kg 15 bis 20, Römischkohl 10 bis 12, Bohnen, grün, 25 bis 35, Spargel 20 bis 40, Erbsen 18 bis 25, Mischgemüse 10 bis 12, Tomaten 40 bis 55, Zwiebeln 14 bis 15, Rhabarber 10, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 45 Pf., 50 kg 3,95 Mark, neue, % kg 15 bis 18 Pf., Pfirsiche 50, Aepfel 30 bis 60, Kirschen 30 bis 45, Stachel­beeren 20 bis 25, Erdbeeren 25 bis 40, Blumenkohl, bas Stück 10 bis 60, Salat 5 bis 8, Salatgurken 20 bis 35, Oberkohlrabi 8 bis 12, Rettich 10 bis 15, Radieschen, das Bündel 10 Pf.

*

** Ernennung. Die Schulamtsanwärterin Luise F e l s i n g in Gießen wurde unter Beru­fung in das Beamtenverhältnis zur Lehrerin an einer Volksschule im hessischen Staatsdienst er­nannt.

** Verwahrung der Schulgesund- heitsbogen. Der Reichsstatthalter in Hessen Landesregierung teilt in einer Bekannt­machung an die Direktionen der Höheren Schulen, an die Direktionen der gewerblichen Hnterrichts- anstalten und an die Kreis- und Stadtschulämter mit:Bei der Musterung für den Heeresdienst kön­nen auch bie von ben Schulärzten geführten Ge- sunbheitsbogen von Bedeutung werden. Die Schulen haben daher die Gesundheitsbogen Der Schüler bis auf weiteres zu verwahren und sie auf Ansuchen den Gesundheitsämtern zur Verfü­gung zu stellen. Die Bogen sind so zu verwahren, daß es jederzeit ohne Schwierigkeit möglich ist, den Bogen eines bestimmten Schülers zu finden. Heber diesen Zweck hinaus haben die Schul- gcsundheitsbogen auch Bedeutung für die erb- biologische Forschung und die Fa­miliengeschichte. Die Schulen haben daher auch die Gesundheitsbogen der Schülerinnen bis aus weiteres aeorbnet zu verwahren."

** Familientab Ammei. Die Familie 3mm e l vorn Rhein" hält am Sonntag, dem 12. Juli ihren zweiten Familientag zu Oppenheim ab. Im Mittelpunkt her Tagesordnung steht bie vom Dorsitzenben Lehrer Jmmel-Gießen aus­gestellte Familienstammtafel vom frühen Mittelalte^ 1203 bis zur Gegenwart mit 345 erfaßten Einzel- Personen und ihre mannigfache Auswertung. Ver­schiedene Anschlußtafeln erhöhen den Wert und geben über annähernd 400 weitere Personen Auf­schluß. In erbbiologischer Hinsicht ergeben sich in Verbindung mit archivalischen Aufzeichnungen be­langreiche Ergebnisse. Die Geschichte Der Familie wird die Verbreitungsgebiete der Namensträger (die unter sich nicht verwandt zu fein brauchen), die Stammeszugehörigkeit und bie Deutung des Namens bieten. Aeltere Siegel aus den Jahren 1279, 1478 und 1620, moderne Wappen der Jahre 1927 und 1935 aus der Hand berufener Heraldiker Dürften reges Interesse finden.

** Bienenschwärme unterwegs. Ge­genwärtig sind die Bienen beim Hochzeitsflug. Der- fchiedentlich hat man sie in Der Nähe von Bienen­stöcken beobachtet, unD wenn Der Imker nicht gleich dabei fein konnte, um sie roieDer einzufangen, so gingen sie ihm leicht verloren. So wurden dieser Tage in verschiedenen Stadtteilen, insbesondere im Süden der Stadt Bienenschwärme beobachtet, Die sich ein Unterfommen suchten. Wie wir von einem hiesigen Imker hören, besteht in diesen heißen Ta- gen Die Gefahr Des Abwanderns der schwärmenden Dienen um so mehr, als sie sich nicht lange an Aesten und Bäumen halten, sondern bald leere Kästen oder sonstigen Hnterschlupf suchen.

Heimat brachte. Jedermann hatte von dieser Fahrt hohen Gewinn, der durch Das freuDige gemein­schaftliche Erleben besonDers vertieft würbe. bar gehachte jehermann Dessen, Daß eine Fahrt nur im Reiche Des Führers ADolf möglich werden konnte.

Mainzlar, 22. Juni. Am vergangenen Samstag traten insgesamt 850 Teilnehmer der Führer des Betriebes der Didier-Werke mit Der gesamten Gefolgschaft und deren Familienangehöri­gen eine Betriebsgemeinschaftsfahrt an den Rhein an. Die Reiseleitung lag in Händen des Ortswartes der KdF., Karl Bolte. Die Fahrt erfolgte im Son­derzug und führte durch das schöne Lahntal über Weilburg, Gräveneck, Limburg und Villmar nach Braubach. Unter dem Vorantritt einer Kapelle bewegte sich der stattliche Zug der Ausflügler vom Bahnhof Braubach aus nach dem Rheinhafen. Bald war jedermann auf dem Rheindampfer Schiller" untergebracht und die Reise wurde nach Rüdesheim angetreten. Vorbei führte die Fahrt an hohen Weinbergen und stolzen Burgen. Auf dem Schiff herrschte beste Stimmung. Passagier- und Frachtdampfer begegneten den Ausflüglern, ' deren viele die Eindrücke dieser Fahrt völlig waren. Nach dem gemeinsamen Mittagessen dem Dampfer kam man in Rüdesheim an, um einige unterhaltsame Stunden zu verleben