Oberheffen.
Oorfverschönemngsaktion von „Kraft durch Sreuöe".
Der Gedanke der Dorfverschönerungsaktion der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude", die das Ziel verfolgt, „das schöne Dorf" zu schaffen, wird nun in den meisten Gauen mit größtem Eifer in die Tat umgesetzt, so daß zu hoffen ist, daß die diesjährige Aktion noch vor Beginn des Weltkongresses für Freizeit und Erholung, sowie der Olympiade zum Abschluß kommt. Zweck und Ziel der Dorf- verschönerungsaktion ist zunächst, in jedem Gau ein Musterdorf zu schaffen, d. h. ein Dorf, das sich nach nationalsozialistischer Auffassung von der
Deutsche Frauen! Es gehl um euch und eure Kinder! Werdet Mitglied des Reichsluftschuhbundes!
Schönheit des Dorfbildes und der Schönheit des Arbeitsplatzes in einem unwürdigen und unschönen Zustand befindet, ohne finanzielle Bezuschussung, durch Gemeinschaftsarbeit von Partei, Arbeitsfront, Reichsnährstand und Behörden so schön und sauber herzurichten, daß es den übrigen Dörfern des Gaues beispielgebend ist.
Alle Aemter von „Kraft durch Freude" stellen sich in den Dienst der Sache. Das Amt „Schönheit der Arbeit" wird seine bereits in Angriff genommenen Arbeiten der „Schönheit auf dem Lande" auf die Musterdörfer richten.
Dazu wird die NS.-Frauenschaft sich besonders der hauswirtschaftlichen Schulung der dortigen Landfrauen annehmen. Das Sportamt wird Kurse einrichten für die körperliche Ertüchtigung der Bewohner, das Amt für Volksgesundheit der DAF. die gesundheitliche Ueberwachung in die Hand nehmen, und das Amt „Feierabend" den Dorfgemeinschaftsabenden der Musterdörfer besonderes Interesse zuwenden. Vom Weltkongreß für Freizeit und Erholung werden ausländische Studienkommissionen die Musterdörfer besuchen. BDM., HI. und SA. helfen bei der Aktion mit, von deren günstigen Ausgang auch wesentliche Einwirkungen gegen die Landflucht erwartet werden.
Richtfest am Lauterbacher poftneubau
cxd Lauterbach, 20. Mai. Der Lauterbacher Po st Neubau, zu dem am 8. Nov. 1938 der erste Spatenstich getan wurde, ist nun im Roh
bau vollendet. Heute nachmittag fanden sich an der Baustelle, die in der Nähe der alten, räumlich längst unzureichend gewordenen Post — an der neuen Straßenkreuzung Friedhofsweg—Goldhelg — gelegen ist, die am Bau beteiligten Arbeiter und Unternehmer, ferner die Vertreter von Stadt und Behörden zum Richtfest zusammen. Im Auftrage der Bauherrin, der Reichspostdirektion Frankfurt a. M., sprach Postinspektor Koch Grußworte und schilderte in einem Rückblick die Lauterbacher Postverhältnisse in ihrer Entwicklung vom vorigen Jahrhundert bis zur Gegenwart. Arbeitern und Unternehmern sprach er den Dank für ihre bisherige Arbeit aus. Nachdem vom First des Hauses, von dem die Hakenkreuzfahne wehte, der Richtspruch eines Zimmermannes verklungen war, hob Kreisdirektor Zürtz in einer Ansprache den Geist der Zusammenarbeit hervor, der in nationalsozialistischem Sinne das Schaffen an diesem Werk beherrscht und würdigte den stolzen Bau als Symbol deutschen Wollens und Könnens, deutscher Schaffenskraft und Einigkeit. Bürgermeister Thiele gab seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß nach langem Bemühen die Stadt Lauterbach nunmehr ein allen Ansprüchen genügendes Postamt erhält, das gleichzeitig zur Verschönerung des Stadtbildes beitrage. Nachdem Beigeordneter Gürtler und Bauleiter Pöllmann noch kurz gesprochen hatten, endigte der offizielle Teil der Feier, an den sich ein Zusammensein aller Schaffenden anschloß, bei dem das Richtfest nach altem Handwerksbrouch fröhlich begangen wurde. Das neue Lauterbacher Postgebäude soll bis zum Herbst fertiggestellt und in Benutzung genommen werden. Es wird neben erheblich erweiterten Räumen durch ein Selbstanschlußamt für den Lauterbacher Fernsprechverkehr eine wesentliche Erleichterung bringen.
Canötreis Gießen
> Reiskirchen, 22. Mai. Am vergangenen Sonntag und gestern fand auf dem hiesigen Schießstand das Preisschießen der Kriegerkameradschaft Reiskirchen statt. Bei starker Beteiligung wurden folgende Preise erzielt: 1. Preis mit 36 Ringen Karl Balser, 2. Preis mit 36 Ringen Johannes M e n g e l, 3. Preis Ludwig Enders, 4. Preis Heinrich Sann, 5. Preis Ludwig Schäfer, 6. Preis Karl Rausch, je 34 Ringe, 7. Preis Hermann Grün, 8. Preis Ludwig Döring, je 33 Ringe, 9. Preis Philipp Jünger, 10. Preis Ernst Jüng, 11. Preis Philipp Glaub, 12. Preis W e tz i g (Grünberg), 13. Preis Heinrich R e i ch m a n n, 14. Preis Ernst Gräf, je 32 Ringe, 15. Preis Keil (Lindenstruth), 16. Preis Wilhelm S ch o m b e r, 17. Preis Hel- muth Rausch, 18. Preis Heinrich Gundrum,
fe 31 Ringe, 19. Preis Huhne, Giefecke, 20. Preis Heinrich Schäfer, 21. Preis Karl Schäfer, je 30 Ringe, 22. Preis Karl Gerhard, 23. Preis Seipel (Grünberg), je 29 Ringe.
A Allendorf (Lumda), 22. Mai. Wie seit einer Reihe von Jahren fand auch am gestrigen Himmelfahrtstag wieder in der hiesigen Kirche ein M i s s i o n s f e st statt. Im Vormittagsgottesdienst predigte Pfarrer S ch l a u d r a f f von Steinbach im Taunus, der von 1911 bis 1917 in Westafrika an der Goldküste als Missionar tätig gewesen war, über das Bibelwort Apostelgeschichte Kap. 1, V. 6 und folgende. Der Nachmittagsgottesdienst, der sehr gut, besonders auch von auswärtigen Festgästen aus Treis, Climbach, Allertshausen, Londorf, Nordeck und Winnen, besucht war, wurde nach Gesang von Ortspfarrer Andres mit einer Ansprache einaeleitet, in der er auf die großen Aufgaben der Mission hinwies. Sodann sprach Pfarrer Schlau- draff über Ev. Johannes Kap. 12, Vers 24 bis 26. Besonders schilderte der Redner seine Erlebnisse in seiner 6jährigen Missionstätigkeit, sowie Sitten und Gebräuche, aber auch die geistige Armut der Bewohner der Goldküste. Aber auch die großen Erfolge der letzten Jahre, die die Basler Mission in Westafrika erzielt hat, wurden von dem Redner gebührend beleuchtet. Mit Gebet und Schlußwort, von Ortspfarrer Andres gesprochen, fand die Feier ihr Ende. Die ansehnliche Kollekte von den beiden Gottesdiensten kam -der Basler Mission zugute. Die auswärtigen Gäste wurden von der einheimischen Bevölkerung mit Kaffee und Kuchen bewirtet.
Kreis Alsfeld.
. <£ Nieder-Ohmen, 22. Mai. Bei der hiesigen Schulsammlung für den VDA. gingen rund 22 Mark ein.
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 24. Mai.
6 Uhr von Hamburg: Hafenkonzert. 8.05 von Stuttgart: Gymnastik. 8.45: Morgenmusik. 9.00: Katholische Morgenfeier. 9.45: Bekenntnisse zur Zeit: „Das Problem Europa", von Univ.-Prof. Dr. Ernst Krieck. 10.00 von Berlin: Morgenfeier der HI. 10.30: Chorgesang. Ausführung: Gesangverein „Eintracht" (Watzenborn-Steinberg), Leitung: Georg Harnisch. 11.15: Der österreichische Dichter Hermann Heinz Ortner erzählt. 11.30 von Leipzig: Kantate von Joh. Seb. Bach „Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte". 12.00 von Berlin: Musik am Mittag. 13.00 von Stuttgart: Kleines Spiel der Zeit. 13.15 von Berlin: Musik am Mittag. 14.00 von Stuttgart: Kinderfunk. 14.45: Das Volk erzählt. 15.00: Deutsche Scholle. I. Bauerntum und Wehrmacht in Wort und Lied; II. Stimme des Blutes! Ein bäuerliches Funkspiel von Norbert Druchhäuser. 16.00 von Bad- Nauheim: Nachmittagskonzert. 17.30 von Leipzig: Um den Pokal des Deutschen Fußballbundes; Schluß des Spiels. 17.45: Kleine Unterhaltung. 18.00: HJ.- Funk. „Wir Jungen tragen die Fahne..." HI und Wehrmacht singt und spielt am Deutschen Eck. 18.30 von Kassel: Bunte Lieder und Tänze. 19.00: „Fröhliche Reise" (Von Trier nach Koblenz und Mainz). 19.50: Sportbericht. 20.00 von Leipzig: Heitere Musik aus deutschen Opern. 21.00: Funkbericht von der Einweihung der Dr. Walter Frick-Siedlung in Bad Kreuznach. 21.10 von Leipzig: Heitere Musik aus deutschen Opern (Forts.). 22.00: Zeitangabe, Nachrichten. 22.15: Sportspiegel des Sonntags. 22.30 von München: Unterhaltungskonzert. 24.00 bis 2.00: Nachtmusik.
Oie Mai-Sammlungen des VOA.
Wie im Vorjahr sammelt der VDA. am 2 3. und 24. Mai im Zeichen der blauen Kornblume — dem alten Sinnbild des Volkstumskampfes. Die Aufgabe der Sammlungen des VDA. — voran ging eine Schulsammlung von 4. bis 15. Mai — ist es, überall, wo deutsche Menschen wohnen, in allen Kreisen und allen Schichten das Bewußtsein der Zusammengehörigkeit durch eine opfernde Tat zu bewähren. Wie es keine Grenzen des Klassenunterschiedes gibt, so gibt es keine Grenzen des Zusammengehörigkeitsgefühles innerhalb der großen Volksgemeinschaft.
Als Ganzes tragen wir Freud und Leid: Ge- meinfchaftsbewährung ist Pflicht des ganzen Volkes für das ganze Volk.
In diesem Sinne helfen wir auch unseren Volksgenossen, die im Grenzland und im Ausland leben
unter härteren Bedingungen als wir hier im behüteten Reich, die für ihr Volkstum, für die Erhaltung ihrer Sitte, Sprache und Kultur auch unter den schwierigsten Verhältnissen einstehen. Die Deutschen fremder Staatsangehörigkeit zu umfassen, den Dolksgedanken mit den Mitteln kultureller Schutzarbeit zu pflegen, verstehend, hilfreich und fördernd, ist das Bestreben des VDA.
hier muh jeder gute Deutsche mithelfen, denn - jeder deutsche Reichsbürger muh sich dessen bemüht sein, daß er nicht nur Staatsbürger, sondern auch Volksgenosse ist, der Verpflichtungen dem gesamten deutschen Volkstum gegenüber trägt.
Daß er diese Verpflichtungen gern und freudig erfüllt, soll die blaue Kornblume beweisen.
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