Einzelbild herunterladen

Nährkraft unti dabei besseren Bekömmlichkett der nicht allzu stark gefetteten Kohlmaylzeit bewußt sind.

Die Erkenntnisse der modernen Ernährungsphysio- fogie, nicht zuletzt auch der allen lieb gewordene Eintopfsonntag, haben hier einer ungesun­den Entwicklung etwas Halt geboten. Denn jene scheinbar kleinen geschmacklichen Nuancen und Lau­nen des Verbrauchers tasten den Haushalt des Rei­ches mit der Verpflichtung des Ausgleiches der aus eigener Scholle vorhandenen Nahrungsgüter emp­findlich an: Deutschland ist in Kohlgemüsen mehr als ausreichend^' Selb st versorge r, in Fleisch und Fetten jedoch nicht!

Hinzu kommen größere und kleinere Spannun­gen in Absatz und Versorgung, mit denen Gartenbauerzeugnisse nun einmal aus der beträcht­lichen Schwankung der Erntemengen behaftet sind. Die Anbaustatistik im Gartenbau zweifellos die schwierigste aller statistischen Arbeiten weist in den letzten Jahren ein starkes Abwandern vom ex­tensiven Kohlanbau mit überwiegender Eigenver- sorgung zum intensiven Anbau in Versandgebieten aus. Von rund ein Drittel bis ein Halb der statistisch ermittelten Anbauflächen wird der deutsche Markt, werden die Städte versorgt. Der Rest ist örtlicher Streuanbau oder dient lediglich der Selbstversor­gung. Jenes Drittel des Anbaues ist bei günstiger klimatischer Lage von Unbilden des Wetter welt­gehend unabhängig und somit ertragssichere Nah­rungsreserve. Der noch verbliebene Extensiv» anbau hingegen erntet von der gleichen Flächenein­heit im Durchschnitt kaum ein Drittel, ja in trockenen Jahren fällt die Ernte dort nicht selten ganz aus.

Die Jntensioanbaugebiete müssen sich deshalb in ihrem Anbauumfang stets darauf einstellen, auch zur Lieferung des Zuschußbedarfes dieser Gebiete bereit zu sein. Und sie waren -auch in diesem Jahre bereit. Leider wurde in diesem Jahre die Anbau­fläche in den Jntensivanbaugebieten nicht unerheblich gesteigert insbesondere in Frühkohl denn die beiden Vorjahre brachten knappe Ernten. Nun hat uns in diesem Jahre die deutsche Erde allenthalben in Früh- und Herbstkohl einen Segen beschert, der vom Verbraucher auch nicht entfernt erkannt wurde. Wohl fand der Streuanbau meist restlosen Absatz. Selbst die Ueberschüsse aus dem Eigenversorgungs­anbau wurden noch weitgehend untergebracht. Die Jntensivanbaugebiete jedoch stehen seit Wochen und Monaten Gewehr bei Fuß und warten, daß die Hausfrau auch ihre Ernte, auf die sie in knappen Jahren bitter angewiesen ist, nicht acht­los verkommen läßt!

Wir haben gelernt, in den letzten Jahren auch überreiche Ernten nicht als wirtschaftliches Unheil zu betrachten, sondern als einen Segen, der uns geschenkt wurde. Diese Erkenntnis verpflichtet dann aber auch zum Handeln.

Wenn jeder Deutsche in den nächsten drei Wochen je eine Kohl- oder Sauerkraut-Mahlzeit zulegt, wer­den mit jeder Woche rund 350 000 Zentner Herbst­weißkohl der Ernährung eichalten und der Haus­halt des Reiches an Nahrungsgütern ausgeglichen. Bedenke auch Du, Hausfrau, beim Einkauf die Pa­role: Kampf dem Verderb! Kaufe richtig! Denke an das, was der deutsche Boden reichlich bietet!

Große Gießener Herbst-Zuchtviehversteigerung.

Die vom Landesverband der Rinder­züchter in Hessen-Nassau, Gruppe Fleck­vieh und Rotvieh, und dem Landesverband der Schweinezüchter in der neuen Gießener Versteigerungshalle am Güterbahnhof durchgeführte Herbst-Zuchtviehoersteigerung war diesmal eine sehr angenehme Angelegenheit. Gerade bei dem herbst­lichen Wetter erwies sich die segensreiche Errichtung der neuen Versteigerungshalle für Mensch und Tier als sehr vorteilhaft. Die praktischen Zugänge von den Ställen her ermöglichen einen raschen An- und Abtrieb der Tiere, der namentlich bei dem Schweine­stall durch Zwischenkojen im Durchgang den immer sehr schwierigen Abtransport dieses widerborstigen Viehes erleichtert. Der Auktionator hat eine gute Uebersicht und die Akustik im Raum hilft ihm nicht nur Lungenkraft zu sparen, sondern auch die Ange­bote einwandfrei zu hören. Die mehrstufige Sitz­anordnung ermöglicht dem Interessenten eine gute Uebersicht über den Vorführungsring.

Prämiierung.

Zu der Versteigerung am Mittwoch waren zahl­reiche Tiere, Fleck- und Rotvieh-Bullen und eine große Anzahl Eber des Deutschen Edelschweines und des Veredelten Landschweines aufgetrieben. Die Fleckviehbullen stammten in erster Linie aus den Zuchten der Wetterau und des Vogelsberges, wäh­rend die Eber aus den Hüttenberger Zuchten und denen des Büdinger Landes kamen. Die Prämiie­rung der Tiere nahm eine geraume Zeit in An­spruch. Das Hessische Fleckvieh wurde von Ober­veterinärarzt Dr. M o n n a r d (Gießen), Bauer Hch. Bopp (Griedel) und Bürgermeister Stroh (Brauerschwend) gerichtet, das Rotvieh von Vete­rinärrat Dr. Gilbert (Gießen) und Heinrich Harbach VIII. (Großen-Buseck). Die Eber der Deutschen Edelschweine bewertete Veterinärrat Dr. Gilbert (Gießen) und Rittmeister a. D. Lei- p o l d (Gießen), die des Veredelten Landschweines Bauer Karl L o r b e r g (Wickstadt) und Wilhelm Müller V. (Lang-Göns).

Versteigerung.

Im Anschluß an die Prämiierung eröffnete Tier­zuchtinspektor Oberlandwirtschaftsrat Dr. Wag­ner (Gießen), der verständnisvolle Förderer der oberhessischen Tierzucht, die unter seiner Anleitung aus den verschiedensten Zuchtgebieten sich durch­setzen konnte und vielfach zu ganz bedeutenden An­erkennungen kam, die Herbst-Auchtviehversteigerung, zu der er eine große Anzahl von Gästen, u. a. den Vertreter der Landesbauernschaft, Landestierzucht­inspektor Dr. Schneider (Frankfurt a. M.), Bei­geordneten Sudheimer, Professor Dr., Küst von der Universität, aber auch zahlreiche Züchter aus Oberhessen und Interessenten in großer Zahl begrüßen konnte. Er sprach der Land-esbauernschaft Hessen-Nassau den Dank für die Unterstützung der oberhessischen Tierzuchtbestrebungen durch die Er­richtung dieser Versteigerungshalle aus und hob be­sonders das bereitwillige Eintreten des Oberbürger­meisters Ritter für die Durchführung dieses Planes hervor. Für den Erbauer der Halle, den Baurat G r a v e r t, und seine Mitarbeiter sand er

gleichfalls anerkennende Worte für diese schöne und angenehme Versteigerungshalle, in der in Zukunft id eitere größere Ver st eigerungen und Märkte ab geh alten werden sollen. Nach einem Hinweis auf die Bestimmungen für die Ver­steigerungen, namentlich bezüglich des Schluß­scheines, wurde mit der eigentlichen Versteigerung begonnen.

Zur Versteigerung gelangten etwa 60 Bullen des hessischen Fleckviehes, 6 Bullen der Vogelsberger Rasse, 22 Eber des deutschen Edelschweines und fast 50 Eber des veredelten Landschweines. Die Tier- qualitäten bewegten sich im guten Durchschnitt. Einige Tiere, die den Anforderungen zur Zucht nicht mehr voll entsprachen, sanden nachher auch keinen Abnehmer.

Oie Verkaufsergebnisse.

Es entwickelte sich sofort ein reges Bieten, so daß die Versteigerung lebhafte Formen annahm, die sich bis zum Schluß zeigten. So verblieb nur ein ge­ringer Ueberstand. Im allgemeinen wurden sehr gute Preise, sowohl für die Bullen wie auch für die Eber bezahlt. Der Durchschnittspreis für die

Die Jugend unseres Führers im Kampf gegen die Not. Am 24. Oktober, deutscher Volksgenosse, ist Brotsammlung des Deutschen Jungvolkes.

Bullen betrug rund 825 Mark, für die Eber 225 Mark. Den Höchstpreis von 1480 Mark für einen Bullen des Züchters Wilh. Wörner (Ostheim) bezahlte die Gemeinde Großen-Buseck. Von der Vogelsberger Rasse erzielte ein Bulle des Lehr- und Versuchsgutes Selgenhof mit 920 Mark den Höchstpreis, den die Gemeinde Ettingshausen be­zahlte.

Bei den Ebern brachte ein Tier des Deutschen Edelschweines des Züchters Karl Brückel (Lang- Göns) mit 240 Mark, bei dem Veredelten Land- fchwein ein solches des Züchters Wilh. Wentzel (Lang-Göns) mit 335 Mark die Spitzenpreise. Die Versteigerung brachte einen Umsatz von rund 47 900 Mark für die Bullen und 13 500 Mark für die Eber, so daß der Gesamtumsatz die Summe von 610 0 0 Mark überftieg. Diese Tatsache läßt die Bedeutung der Gießener Versteigerungen für die Bauernschaft klar erkennen.

Oie Prämiierungsergebnisse:

hessisches Fleckvieh.

2. Formenpreise: Otto Seim, Kestrich, zugleich 1. Leistungspreis; Eugen Stein, Stumpertenrod; I. H. Schött, Rixfeld; Karl Lips, Unter-Wegfurth; 1. Formen- und zugleich 2. Leistungspreis: Jak. Wilh. Bill, Nieder-Weisel; 1. Formenpreis: Karl Lips, Unter-Wegfurth; 2. Formenpreise: I. H. Schött, Rixfeld; Arbeiterkolonie Neu-Ulrichstein (zu­gleich 2. Leistungspreis); Wilh. Nicklas, Weiters- hain; Hch. Hasenflug, Arnshain; Heinrich v. Alt, Wallenrod. 3. Formenpreise: Konr. Wilh. Kehrn, Bindsachsen (zugleich 3. Leistungspreis); Jungvieh-

wekde Wenings bei Wenings; Heinrich Müller VIII., Ober-Hörgern (zugleich 3. Leistungspreis); Karl Vogt L, Lich; Adam Kreutzer, Willofs (zugleich 3. Leistungspreis).

Vogelsberger Vieh.

2. Formen- und 2. Leistungspreis: Theodor Fischer, Hof-Zwiefalten; 2. Formen- und 2. Lei­stungspreis: Lehr- und Versuchsgut Selgenhof; 3. Formen- und 3. Leistungspreis: Th. Fischer, Hof-Zwiefalten.

Deutsches Edelfchwein.

1. Formen- und 1. Leistungspreis: Wilhelm Luh, Lang-Göns; 1. Formen- und 3. Leistungspreis: Karl Brückel, Lang-Göns; 2. Formen- und 1. Lei­stungspreis Wilh. Luh, Lang-Göns; 2. Formen- und 1. Leistungspreis: Karl Luh, Lang-Göns;

3. Formenpreise: Karl Brückel, Wilh. A. Stoll, Arthur Rompf Wwe., und Eugen Weber, alle aus Lang-Göns.

Veredeltes Landfchweln.

2. Formen- und 1. Leistungspreis (für je zwei Tiere): Kurt Eurich, Hutzdorf; 2. Formenpreis: Karl Velten II., Lang-Göns; Wilh. Ditzel, Herrn» Haag; Karl Döring, Queck; Wilh. Philippi, Trais- Münzenberg; Wilh. Ditzel, Herrnhaag; 3. Formen­preise: Hch. Brückmann, Neuhof; Wilh. Philippi, Trais-Münzenberg; Karl Velten II., Lang-Göns (für zwei Tiere, und einen 1. Leistungspreis); Wilh. Wentzel, Lang-Göns (zugleich 1. Leistungspreis); Freiherrl. Riedefelfche Gutsverwaltung, Sickendorf; Gutsverwaltung Kolnhaufen bei Lich. Anerken­nungen: Anton Engel V., Hörnsheim; Otto W. Vel­ten, Lang-Göns; Otto Koch, Aulendiebach.

Wirtschaft.

Oie Lage des deutschen Bergbaues im September.

Fwd. Die deutsche Steinkohlenförderung war, bedingt durch die jahreszeitliche Belebung, im September etwas höher als im Vormonat. Die ar­beitstägliche Septemberförderung des Vorjahres wurde um 7,2 v. H. übertroffen.

Die Braunkohlenförderung zeigte gegen­über dem Vormonat einen kräftigen Anstieg. Roh­kohle wurde arbeitstäglich 8,5 v. H. mehr gewon­nen, die Briketterzeugung stieg um 11,6 v. H.

Rhein-Mainische Börse.

rNittagsbörse uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 21. Okt. Die Börse lag bei Eröffnung überwiegend fest, auch die Umsätze wiesen noch größeres Ausmaß auf, mÄyrend später die Hal­tung uneinheitlich und zun Teil schwächer wurde. Das Publikum beteiligte sich sowohl mit Kauf-, wie mit Verkaufsaufträgen.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen hielten sich am Aktienmarkt die Veränderungen innerhalb eines Prozentes. Von Montanwerten waren Verein. Stahl fest mit 124,90 bis 124 (123,50), Mannesmann zunächst 119,40 (118,75), dann 118,50, bei den übri­gen Papieren war die Entwicklung ähnlich, Klöckner schon anfangs schwächer mit 129,13 (130,75). Von Kaliaktien verloren Westeregeln 2,50 v. H. Am Che­miemarkt traten Goldschmidt mit 128,90 (124,50) und Scheideanstalt mit 280 bis 282 bis 280 (278) stärker hervor, IG.-Farben lagen nur knapp ge­halten. Elektroaktien wiesen nur geringe Abweichung gen, meist 0,25 bis 0,50 v. H. nach oben, auf. Ma­schinen- und Motorenaktien zogen 0,50 bis 1 v. H. an, Muag aber etwa 1,50 v. H. niedriger, auch Daimler später 125 nach 126. Zellstoffaktien lagen schwächer, Aku 91 bis 89,50 (91,50), Bemberg 112,25 (114,50). Von Einzelwerten notierten u. a.: Deutsche Linoleum 172,65 (169,75), Westdeutsche Kaufhof 63,13 bis 62,50 (63), Gement Heidelberg 160,25 bis 159,75 (160), Reichsbank 195,25 (197), Braubank 147 (146), Rheinmetall 147,75 (146,50), AG. für Verkehr 125,50 (125).

Am Rentenmarkt war das Geschäft in Kom- munal-Umschuldung zu 89,80 bis 89,90 (89,50) leb­haft, Altbesitz 118,13 (118,25). Zertif. Dollar-Bonds anfangs weiter lebhaft und fest, später schwächer; 6proz. Preußen 80,25 bis 79,25 (79,25), 6proz. Spar­giro 78,50 bis 78 (77,75), fest waren Poung-Gulden- Anleihe mit 91 (89). Von Auslandrenten 4proz. Un­garn Gold 13,75 bis 13,60 (13,75), 5proz. Silser- mexikaner unverändert 6,25.

Im Verlaufe war die Haltung am Aktien­markt vorwiegend schwächer, das Geschäft schrumpfte stark ein. Im Durchschnitt ließen die Kurse 0,50 bis 1 v. H. nach. Reichsbank verloren 1,75 v. H. auf 194, Otavi Minen 1 RM. auf 44,50, Bemberg 110,50 nach 112,25, JG.-Farben 178,90 bis 179,50 nach 179,75, RWE. 141,50 nach 142,75, Hoesch 119,50 nach 121, Verein. Stahl 123,50 nach 124,90, Muag schließlich 125 (127). Von später notierten Werten zogen Jul. Berger auf 143,75 (141,50) an. Am Kassa­markt lagen Großbankaktien 0,50 v. H. fester.

Am Rentenmarkt bröckelten zertif. Dollar- Bonds weiter etwas ab, auch Kommunal-Umschul- dung 89,80 nach 89,90. Goldpfandbriefe blieben un­verändert, Liguidationspfandbriefe lagen uneinheit­lich. Von Stadtanleihen 4,50 (7) Frankfurter 94,90 (94,50), die übrigen wenig verändert. Auslandrenten lagen sehr ruhig, Mexikaner jedoch etwas fester. Schwach lagen Valutawerte; sämtliche Schweizer Anleihen erschienen mitMinus"-Zeichen und wur­den etwa 5 bis 8 Punkte unter gestern notiert; auch Chade A bis C schwach mit 440 (456).

Im Freiverkehr nannte man: Adlerwerke 106 bis 105, Frankfurter Handelsbank 31, Ufa 67,50, Wayß & Freytag 127,50, Kali Wintershall 139,

VDM. 144,50, Pokorny 120, Growag 90, Ober» bedarf fest mit 59.

Tagesgeld unverändert 2,5 v. H.

Abendbörse uneinheitlich.

Bei nicht sehr lebhaften Umsätzen war die Abend­börse uneinheitlich, es überwogen jedoch bei fester Grundstimmung mäßige Erhöhungen. Gegen den erholten Berliner Schluß schwankten die Kurse nach beiden Richtungen im Ausmaß von 0,25 bis 0,75 v. H. Etwas mehr Geschäft hatten AKU. mit 92 bis 92,50 (92,50), Daimler mit 125 bis 125 (125,25), IG. Farben mit 179,25 bis 179,40 (179,65), Har- pener mit 160 bis 160,50 (160) und Verein. Stahl mit 124,25 bis 124 (124,25). Otavi Minen waren um 1,50 RM. erholt auf 45,75. Von Auslands­aktien erholten sich Chade A bis C auf 445 (440), IG. Chemie Basel leere auf 180 (177) und Schweiz. Bahnanleihen bis zu 5 v. H.; 4 v. H. SBB. 208 (203), 3,50 v. H. do. 203 (199), 3,50 v. H. Gotthard 200 (196), 3,50 v. H. Jura-Simplon 197 (192). Deutsche Renten lagen ruhig, Kommunal-Umschul- dungsanleihe schwankten zwischen 89,80 bis 89,90. Zertif. Dollar-Bonds waren mäßig höher, 6 v. H. Preußen 79,50 (79), 6,50 v. H. do. 80 (79,75). Von Auslandsrenten b Pi eben Rumänen und Ungarn be­hauptet; 4 v. H. Steg von 83 kamen naaj Pause mit 22 (23,75) wieder zur Notiz.

U. a. notierten: 4,50 v. H. Rhein. Hyp. Gold R. 18 bis 25 97, 4,50 v. H. Ungarn 1914 11,50, 4 v. H. do. Goldrente 14,20, 5 v. H. Rumänen 8,50, 4,50 v. H. do. 13,13, 4 v. H. do. 7,70 bis 7,75, 4 v. H. Schweiz. Bundesbahn 208, 3,50 v. H. do. 203, 5 v. H. Mexikaner innere 6,25, 5 v. H. do. äußere Gold 14,50, Commerzbank 104,50, DD.- Bank 106,50, Rhein. Hyp.-Dank 140, Buderus E 123,50, Harpener 160 bis 160,50, Hoesch 120, Ilse Genuß 155, Klöckner 129, Mannesmann 119, Rhein­stahl 156,25, Verein. Stahl 124,25 bis 124, Otavi 45,75, AKU. 92 bis 92,50, AEG. 40,75, MAN. 122,50, BMW. 139, Bekula 167, Chade A bis C 445, Zement Heidelberg 159,25, IG. Chemie leere 180, Daimler 125,50 bis 125, Deutsche Erdöl 148,50, Scheideanstalt 280,50, IG. Farben 179,25 bis 179,40, Felten 142,25 bis 142, Gesfürel 147, Gold- schmidt 127, Holzmann 135,50, Junghans 104,75, Lahmeyer 155, Muag 125,25, Metallge'sellschaft 150, Schuckert 163, Reichsbahn-VA. 125,65, AG. für Verkehr 124,50, Dürrwerke Ratingen 55.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 21. Okt. Die Zufuhren an Brot- und Futtergetreide blieben klein und decken nicht ganz den Bedarf. Am Mehl- und Futtermit­telmarkt blieb die Lage unverändert. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 201, W 16 204, W 19 208, W 20 210, Roggen R12 164, R15 167, R 18 171, R19 173 Großhandelspreise der Mühlen der ge­nannten Preisgebiete. Futtergerste, Braugerste 232, Futterhafer. Weizenmehl Type 790 w 13 28,10, W16 28,10, W 19 28,10, W 20 28,45, Roggen­mehl Type 997 R12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizen­futtermehl W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlensta­tion. Soyaschrot, Palmkuchen, Erdnußkuchen, Treber 16,60 bis 16,75, Trockenschnitzel, Heu 5 bis 5,50, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebunden 2,40.

Frankfurter Schtachkviehmarkt.

Frankfurt a. M., 22. Okt. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 85 Rinder (11 Ochsen, 1 Bulle, 48 Kühe, 25 Färsen), 458 Kälber, 145 Schafe, 339 Schweine. Es kosteten: Och­sen 42 bis 45 Mark, Kühe 25 bis 43, Färsen (Kalbin­nen) 38 bis 44, Kälber 40 bis 65, Lämmer und Häm- mel 44 bis 50, Schafe 40 bis 46, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktverkauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber lebhaft, Hämmel und Schafe mittelmäßig.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

20-10.

21 10.

20-10

21-10.

6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927

101,4

101,4

101,4

101,4

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

98

97,75

98

97,75

B*/z% Doung-Anleihe von 1930 ..

103,25

103,25

102,5

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mll Ausloj.-Rechten ............

118,25

118,13

118,13

118,4

4yt% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, 1.......

99,9

100

100,1

<%% ehem. 8% Hessischer Volks­staat 1929 (rückzahlb. 102%) ...

98,75

98,75

98,65

98,75

4/t% ehem. 8% Hessische Landes baut Darmstadt Gold R. 12....

97

97

97

97

5y2% ehem. 4-/r% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiau.

100,5

100,4

4%% ehem. 8% Darmst. Komm

Landesb.Goldschuldverschr. R.k

93

93

__

_

Obcrhessen Provinz-Anleche mti Auslos.-Rechten ............

128,5

128,5

_

Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

123

122,9

123

123

*Vi% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

97

97

6%% ehem. 4i/z% Franks. Hyp. Bank-Liqu.-Pfandbriese......

100,4

100,5

5y2% ehem. 4/2% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ...

101

100,75

101

101

4y2% ehem. 8% Pr. Lanbespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

97,5

97,5

97,5

97,5

*y2% ehem. 7% Pr. Landespfand

briefanst., Gold Komm. Obl. 20

95

95

95

95

Steuergutich.Verrechnungsk. 34-38

109,8

109,8

109,8

109,9

4% Oesterretchtsche Goldrente...

33,25

_

33,5

4,20% Oesterreichische Silberrente

3,4

3,35

3,35

4% Ungarische Goldrente.......

13,75

14,2

13,8

14,13

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

11,65

11,13

11,25

11,13

4-/2% desgl. von 1913..........

12

11,25

11,75

11,75

6% abgest. Goldmexikaner von 99

14,25

14,5

14,3

14,5

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie 1.....................

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß, kurs

Schlußk. Mittag, börle

Datum

20.10.

21 10

20.10

21.10

4% vesgl. Sene U ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

8,65

8,5

8,75

8,5

4y2%Rumän.vereinh.Renten.1913

13,13

13,13

13,1

13

4% Rumänische vereinh. Rente .

7,8

7,7

7,9

7,7

2 *4% Anatolier ..............

40

40,25

40

40,75

Hamburg-Amerika-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd ...... 0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Privat-Bank ... 4

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................ 4

Dresdner Bank.............. 4

Keichsbank ................12

21.(5.®...................... 0

Bekula.....................8

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft ............. 7

Felten L Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr.......... 6

Schuckert L Co............... 6

Siemens L Halske............ 8

Lahmeyer L Co.............. 7

Buderus ......... 4

Deutsche Erdöl .............. 4

Harpener................. 2l/t

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 3

Ilse Bergbau ...............6

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerke ...............3

Mannesmann-Rohren........ 8

16,9

16,9

16,9

16,9

39

40

17

17

16,9

16,9

125

124,5

125,25

124

128

128,5

128

103,75

104,5

103,5

104,25

106

106,5

106,5

106,5

106

106,5

106,5

106,5

197

194

197

195,25

40,75

40,75

40,75

40,75

167,25

167

167,25

167,13

136

135

134,5

135

161,5

160,5

161,75

161

142,5

142

142,25

141,25

148

147

147,5

146,75

135,5

135,5

135

135,25

142,5

141,5

141,75

141,4

162,5

163

162,5

162,9

209

208

208

210

154,75

155

154,5

154,75

124,4

123,5

123,5

124,13

148,75

148,5

148,75

148,5

158

160,5

158,5

160

121

120

120,75

119,9

211,5

215

«7

155

157

155,5

130,5

129

130

129

119,75

119

119

119

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

20.10.

21 10.

20.10

21.10.

Mansselver Bergbau.......

ey2

162,5

160,25

162,5

158,5

Kokswcrke ................

.. 6

144,5

142,25

Rheinische Braunkohlen ....

. 12

245

242

244

243,5

Rheinstahl................

.. 4

156,75

156,25

156,5

157

Vereinigte Stahlwerke......

by2

123,5

124

123,75

124,25

Otavi Minen .............

.. 0

45,25

45,75

45,5

45,5

Kaliwerke Aschersleben......

.. k>

151,65

147,5

152

151

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

145

141

144

143,5

Kaliwerke Salzdetfurth.....

?y2

202

200

200,5

200

g. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

179,75

179,4

179

179,65

Scheldeanstalt.............

.. 9

278

280,5

Goldschmidt ..............

.. b

124,5

127

124,75

127

Rtitgerswerle .............

.. 6

140,5

140

139,5

139

Metallgesellschaft...........

.. 5

149

150

148,5

149,75

Philipp Holz mann.........

.. 4

135

135,5

134,5

134,75

Zementwerk Heidelberg ....

.. 7

160

159,25

-

Cementwerk Karlstadt.......

.. 6

157

157

-

Schultheis Patzenhofer .....

.. 4

106

106,25

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

91,5

92,5

92,25

92,5

Bemberg.................

.. 6

114,5

110,5

113,25

111,25

Zellstoff Waldhof ..........

.. 6

172,65

172,5

172,5

172,25

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

146,75

147

147

146,5

Dessauer Gas .............

.. V

113,5

112,5

Daimler Motoren..........

.. 0

125,4

125

124,9

125,25

Deutsche Linoleum.........

.. 8

169,75

170,5

170

170,75

Lrenstetn & Koppel ........

.. 0

92,25

91,75

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

63

62,5

63,75

62,5

Chade ....................

.. 9

456

445

450

440

Accumulatoren-Fabrik......

. 12

206

206

206

Conti-Gummi.............

11

175,5

176,5

175,5

177

Gritzner....................01 31,9

Matnlrastwerke Höchst a.M.... 4

Süddeutscher Zucker..... 1O| 209,25

30,5

99

209

31,9 1

210 I

30,5

210

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 211.

20 .Oktober

21 .Oktober

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

Buenos üitc

0,691

0,695

0,691

0,695

Brüssel ....

41,89

41,97

41,90

41,98

Rio de Jan.

0,145

0,147

0,145

0,147

Sofia.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,30

54,40

54,35

54,45

Danzig-----

47,04

47,14

47,04

47,14

London....

12,16

12,19

12,17

12,20

Helsingfors..

5,365

5,375

5,375

5,385

Paris .....

11,58

11,60

11,58

11,60

Holland ...

132,87

133,13

133,69

133,95

Italien.....

13,09

13,11

13,09

13,11

Japan ......

0,710

0,712

0,710

0,712

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

61,11

61,23

61,16

61,28

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,05

11,07

11,06

11,08

Stockholm...

62,70

62,82

62,75

62,87

Schweiz ...

57,13

57,25

57,17

57,29

Spanien....

22,48

22,52

22,48

22,52

Prag.......

8,761

8,779

Budapest ..

Neuyork ...

2,488

2,492

2,488

2,492

Banknoten.

Berlm,21 -Oktober

Geld

Äries '

Amertkaniiche Noten..............*

2,45

2,47

Belgische Noten..................

41,76

41,92

Dänische Noten .................

54,19

54,41

Englische Noten .................

12,145

12,185

Französische Noten...............

11,53

11,57

Holländische Noten...............

133,35

133,89

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

61,00

61,24

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

62,58

62,84

Schweizer Noten.................

57,02

57,24

Spanische Noten.................

Ungarische Noten................