Wirtschaft
Run-funkprogramm
Frankfurt a.M.
Berlin
6*6- » 'urs börse
20-8.
21 8-
A.E.G.
o
8
Banknoten.
Berlin, 21 -Au -ust
Berlin — Frankfurt O.HL
7
4
110,75
123
125
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0,692 41,97 0,146
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168,96 19,57 0,732 5,654
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Licht und Kraft Felten & Guilleaume
14,13
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ouenoa titre Brüssel.... iRio de Jan. Sofia.....
Kopenhagen Danzig .... London.... HelsingforS. Paris .....
Holland ... Italien.... Japan .....
Jugoslawien Oslo.....
Wien Lissabon... Stockholm.. Schweiz ... Spanien... Prag......
Budapest .. Neuyork...
O,69ii 42,05 i 0,1411 3,0551 55,91' 46,951 12,541 5,52«! 16.41! 169,301 19,6 0,734 5,666 62,991 49,05। 11,A 64,6g 81,2» 31-® 10,221
2,49*1
Sonntag, 23. August.
6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Gymnastik. 8.45: Orgelmusik. 9: Evangelische Morgenfeier. 9.45: Bekenntnisse zur Zeit. „Gold oder Blut" von Otto Bangert. 10: . und unser Herrgott zürnt uns
nicht, daß wir woll'n frei sein!" Morgenfeier aus dem Olympischen Lager 1936 der HI. 10.30: Chorgesang. 11.15: Südwestdeutsche Erzähler: Hans Jüngst: „Der Tod des Komödianten". 11.30: Kantate von Johann Sebastian Bach. 12: Musik am Mittag. 14: Kinderfunk. 14.45: Der Bolkssender ruft! 15: Deutsche Scholle. 16: Nachmittagskonzert. 18: Funkbericht von den deutschen Radmeisterschaften im Stadion zu Frankfurt a. M. 18.20: Ausländische Meister der Moderne. 19: Deutsches Volk auf deutscher Erde. „Frohe Fahrt über südwestdeutschem Land." Eine Funkfolge von Werner W. Knoeckel. 20: Sportbericht. 20.10: Wir spielen zum Tanz. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk, Sportbericht. 22.15: Sportspiegel des Sonntags. 22.45: Musik zur „Guten Nacht". 24 bis 2: Nachtmusik.
TUontag, 24. August:
6 Uhr: Choral — Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10:
64,5«
81,211
31,28
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Gelt» 2,44 41,84 55,65 12,475 16,33 168,54
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Gymnastik. 8.30: Musik zur Frühstückspause. 105 Schulfunk: Kampf der Riesen und Zwerge. Unh! wie der Mensch beide bezwang. Ein MärckensM von Angelica von Bonin. 11: Hausfrau, hör M 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Schloß konzert I. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendet zirk). 13.15: Schloßkonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Das Phänomen der Stimme. Enrico Gw rufo; gestorben 2. August 1921. 15: Volk und ®irh schäft. Die neue Autoversicherung. 15.15: Kinderfuck Heute sprechen wir wieder über unser Gärtchen. 15.45: Unterhaltungskonzert. 16.45: Erzähler M serer Zeit: Robert Hohlbaum. Zu seinem 50. burtstag (28. August). 17: Kammermusik. 17Jj Von Freiburg: Heilende Wasser im Schwarzwal^ 18: Fröhlicher Alltag. Ein buntes Konzert. 19: CD schöne Sommerzeit! Sommerlieder. 19.40: Der W funk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10® Kammermusik. 21: Geleit durchs Leben. Ein W bild aus dem Leben des Wandsbecker Boten W thias Claudius. Von Willi Koch. 21.10: Zwischen Tag und Traum. 22: Nachrichten (auch aus oero Sendebezirk). 22.15: Der Volkssender 1936 tujnt 22.30: Musik zur „Guten Nacht". 24—2: musik.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Wilhelm von Opel.
50JahreArbeit in der deutschen Wirtschaft.
Dor 3 Monaten konnte Geheimer Kommerzienrat Dr. Ing. h. c. Wilhelm von Opel seinen 65. Geburtstag feiern, 65 Jahre — ein Leben, überreich an Arbeit. In voller Rüstigkeit blickt der Jubilar jetzt auf eine fünfzigjährige Tätigkeit im Wirtschaftsleben zurück.
Arbeitsreich war schon die Jugend! Als Sechzehnjähriger stand Wilhelm von Opel im väterlichen Betrieb hinter Werkbank und Schraubstock, inmitten der großen Arbeiterfamilie. Der Besuch der Technischen Hochschule in Darmstadt und eine längere Tätigkeit als Arbeiter in großen Werken Nordamerikas ergänzten das Rüstzeug für seine Lebensaufgabe: das Werk des Vaters, Adam Opel, fortzuführen. Dessen Tod im Jahre 1895 bürdete dem erst Vierundzwanzigjährigen die Verantwortung auf, mit der Mutter und seinen Brüdern das zu einem Weltunternehmen sich entwickelnde väterliche Werk zu leiten. Nähmaschinen und Fahrräder umfaßte das damalige Fabrikationsprogramm, Erzeugnisse, die den Namen Opel bald über die Reichsgrenzen bekannt machten.
Frühzeitig erkannten er und seine Brüder die gewaltige Zukunft des Automobils. 1898 ist das Geburtsjahr des Opel-„Motorwagens". In zielbewußter Arbeit, steter Verbesserung der Konstruktion und andauerndem Ausbau der Fabrikationsanlagen wurde der Fortschritt erzwungen. Ein schwerer Schlag — das große Schadenfeuer des Jahres 1911 — schien alle Arbeit vernichtet zu haben. Aus den Ruinen aber entstand die schon für Vorkriegsbegriffe modernste Automobilfabrik Deutschlands.
Der Weltkrieg stellte den Jubilar vor neue schwere Aufgaben. Dank seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten setzte er das Werk instand, trotz Rohstoff- knappheit und Mangel an Arbeitskräften den Kampf der Heimat erfolgreich für die Front zu führen.
Sollten die Nachkriegsjahre mit der Besetzung durch die Feindmächte und dem wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands das Schicksal des Rüsselsheimer Werkes besiegeln? Mit nicht zu brechendem Glauben an den Aufstieg haben die Brüder Opel das väterliche Erbe schon vor dem Krieg zu hoher Blüte geführt, sie halfen auch über die Notzeit hinweg.
Ein preiswerter und leistungsfähiger Gebrauchswagen war die Forderung der Zeit. Dieses Fahrzeug kam im Jahre 1924, es war der 4-PS.-Opel. Bald war er, dem der Volksmund den Namen „Laubfrosch" verlieh, der populärste deutsche Wagen. Der für damalige Verhältnisse unerhört niedrige Preis von 5250 Mark für die Limousine leitete eine Preisentwicklung ein, deren Abschluß heute noch nicht abzusehen ist. Der „Urenkel" dieses ersten deutschen Serienwagens kostet heute mit 1650 Mart weniger als ein Drittel seines Vorgängers des Jahres 1924.
Mit dem Aufschwung der Motorisierung Deutschlands fanden die Fabrikationsgrundsätze des Hauses Opel — Herstellung großer Stückzahlen bei Beschränkung auf wenige Typen — ihre erneute Bestätigung. Von Jahr zu Jahr steigerte sich die Produktion, und 1935 konnte das Rüsselsheimer Werk als derzeit größte Automobilfabrik des europäischen Kontinents erstmals über 102 000 Automobile Herstellen.
Das Lebenswerk des Jubilars umfaßt das denkwürdige Stück Wirtschaftsgeschichte von der Zeit des Entstehens eines neuen Industriezweiges, der Automobil-Industrie in Deutschland, und schließt ab mit dem gewaltigen Pulsschlag des neuen Deutschland: der Motorisierung.
Wenn Geheimrat Dr. Wilhelm von Opel als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Adam Opel AG. die Mission des Begründers des Unternehmens, das heute über 20 000 Menschen in den Werken Rüssels-
Hamburg-Amerika-Paket O Hamburg-Südam. Dampfschiff . O Norddeutscher Lloyd .........O
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank ... 4 Deutsche Bank und Dtsconto-
Gesellschaft................ 4
Dresdner Bank 4
Reichsbank ...... 12
Die Rückgänge vollzogen sich bet im allgemeinen nicht sehr großen Umsätzen. Flau lagen besonders Montanwerte, Klöckner verloren 5,25 v. H., Housch 4 v. H., Verein. Stahl und Mannesmann je 3,50 d. Sy, Buderus 3,75 d. Sy, Rheinstahl 2 o. H. und Harpener 1 vH. Von chemischen Werten ermäßigten sich IG. Farben auf 157,75 (160), Scheldeanstalt auf 269,50 bis 268,50 (271), Metallgesellschaft auf 123 (127,75) und Deutsche Erdöl auf 122 (123). Am Elektromarkt betrugen die Abschläge ziemlich gleichmäßig 2 bis 3 ü. Sy, Bekula minus 1 v. Sy, AEG. minus 0,50 v. Sy Sehr schwach lagen auch Zellstoffaktien, Waldhof 141,75 (146), Aschaffenburg minus 2,25 v. Sy, Feldmuhle 12650 (13150) Stark gedrückt waren außerdem (Sehr. Junghans mit 94 (99), Daimler mit 117,50 (122), ferner büßten BMW. 2,25 v.H., Deutscher Eisen- handel 3 v.H. und Muag 2 v.H. ein. Im einzelnen eröffneten Holzmann 4 v. H., Kunstseide AKU. 2,40 v. Sy, Westdeutsche Kaufhof 1,75 v. H. und Rheinmetall 2,50 d. Sy schwächer. Behauptet lagen lediglich Schiffahrtsaktien.
Der Rentenmarkt lag sehr still, die Kurse lagen etwa behauptet, nur Altbesitz etwas schwacher mit ca. 112,75 (113,13). Reichsbahn-Vorzugsaktien unverändert 123. Don Auslandsrenten notierten 4Vs v. Sy Defterr. Silberrente mit 2,80 (3), 4 v. Sy Mexikaner mit 9,50 (9,60) und 4 v. Sy Rumänen mit unverändert 5,50.
Im Verlaufe herrschte starke Zuruckhaltung. Die Kurse am Aktienmarkt lagen nicht weiter schwächer, teilweise ergaben sich auf kleine Rückkäufe der Kundschaft und der Kulisse geringfügige Erholungen. Weiter etwas gedrückt lagen Westdeutsche Kaufhof mit 49,50 nach 50 und Otavi Minen mit 29,50 nach 30,90. Don erst später notierten Werten verloren Deutsche Linoleum 2,50 v. H., Felten 4 v.H. und AG. für Verkehrswesen 2,65. Der Kassamarkt lag ebenfalls überwiegend schwächer, Frankfurter Bank 103,50 (106).
Am variablen Rentenmarkt kamen Altbesitz mit 112,65 zur Notiz, zertif. Dollar-Bonds bröckelten 0,50 v.H. ab, auch Zinsvergütungsscheine und späte Schulbuchforderungen lagen nur knapp gehalten, Kommunal-Umschuldung unverändert 88. Der Pfandbriefmarkt brachte kaum Veränderungen, auch Stadtanleihen konnten sich überwiegend voll behaupten. Von Auslandsrenten lagen Ungarn und Mexikaner etwas schwächer, auch in den in letzter Zeit gestiegenen österr-ungar. Vorkriegsrenten zeigte sich Angebot. Quoten zu früheren österreichischen Eisenbahnanleihen lagen gleichfalls schwächer.
Der Freiverkehr war ohne Geschäft. Tages- gelt unverändert 2,75 v. Sy
Abendbörse beruhigt.
Die Abendbörse zeigte sich nach den starken Abschwächungen von heute mittag etwas beruhigt, zumal nur noch kleines Angebot vorlag, das von der Börse ausgenommen wurde. Darüber hinaus bestand etwas Nachfrage seitens der Arbitrage, so daß gegen die Berliner Schlußkurse Besserungen von 0,5—1 v. Sy eintraten. Don wirtschaftlichen Momenten fanden die Ausführungen auf der a. o. HD. der AEG. sowie der Geschäftsbericht der C. A. Lorenz AG. Beachtung. Der Rentenmarkt lag still und erfuhr keine bedeutsamen Veränderungen; zertif. Dollar-Preußen wurden mit 67,75 in kleinen Posten umgesetzt.
U. a. notierten: Mannh. Altbesitz 114,50, 5proz. Eisenbahn-Rentendank 94,75, 4proz. Rumänen 5,25, Akkumulatoren 198, Aku 59,75, AEG. 36,65, Aschaffenburger Zellstoff 114, Bekula 151,50, Buderus 108, Cement Heidelberg E 141, Daimler 119,25, Deutsche Erdöl 123,25, Scheideanstalt 269, Deutscher Eisenhandel 129,25, Licht & Kraft 143,50,
•2lmenlani|d)e Utoien Belgische Noten..................
Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten ...
Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling Rumänische Noten..............
Schwer iche Noten Schweizer Noten......... .......
Spanische Noten Ungarische Noten
Rechnung von Unternehmern oberhalb von Gießen in der Lahn nach Sand und Kies graben, stehen indirekt auch im Dienste der Lahnkanalisierung. In der Nähe und unmittelbar an der Wißmarer Brücke wurden mit diesen Baggern Uferkorrekturen vorgenommen, die einen Beitrag zur Lahnkanalisierung darstellen, wenngleich sie keine endgültige Bereinigung sein können.
Zu berücksichtigen ist bei einem Vergleich Zwischen den Aufgabengebieten für Marburg und Gießen auf dem Gebiete der Lahnkanalisierung, daß für die Marburger Gegend diese Maßnahmen erheblich dringlicher waren, als für den Kreis Gießen. In der Nähe der Stadt Marburg und auch weiter flußabwärts wies die Lahn erheblich mehr und schärfere Krümmungen auf, als es im Kreisgebiet Gießen der Fall ist.
als sie ist. Morgens um vier Uhr nehmen die Männer der ersten Schicht die Spaten in die Hand zu einem achtstündigen Schaffen. Und während die erste Schicht um die Mittagsstunde „Feierabend" macht, tritt die Belegschaft der zweiten Schicht an. Ende Oktober hofft man mit diesem Abschnitt der Kanalisierungsarbeit fertig zu werden. Für den Bezirk Marburg bleiben, wenn das Vorhaben bei ©iffelberg beendet ist, nur noch zwei Abschnitte zur Kanalisierung übrig.
Gegenüber der energisch angegriffenen Arbeit an der Lahn im Abschnitt des Kreises Marburg, haben die Arbeiten im Bezirk des Kreises Gießen bisher weniger starke Fortschritte gemacht. Nach der Schaffung des Durchstichs unterhalb des Schlachthofes in Gießen geschah in der Zwischenzeit nicht sehr viel. Lediglich die Bagger, die auf
Datum
4% oeegi. Senk n
5% Numan, vereinh. Rente v. 1903
4/i%Rumän.vereinh.Rentev.l913
4% Rumänische vereinh. Rente .
214% Anatolier ..............
Schluß!. Mittag- börse
21.8.
Schluß« fürs
20.8.
IG. Farben 158,75, Gesfürel 131, Harpenq 124,25, Hoesch 104, Holzmann 121,50.
Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.
Frankfurt a.M., 21.Aug. Am Gemüse« markt blieb das Angebot überreichlich, besonder, von Bohnen, Gurken, Karotten und Kohlgemüse. Nachfrage unbefriedigend. Preise für Blumenkohl, Bohnen, Gurken und Tomaten gefallen, im übrigen unverändert. In Bohnen, Gurken und Kohlgemüsei, verblieben erhebliche Ueberstände. U. a. notierten^ Blumenkohl I 35 bis 45, II 20 bis 30, III 10 bis 18 Bohnen: Busch 5 bis 7, Stangen 10 bis 12, Wach, 10 bis 14, Pfälzer 5 bis 6, Erbsen: Sack 13 bis 15„ Gärtner 20 bis 25, Eskarol 3 bis 7, Gewürze! gL Bdl. 20 bis 40, Salatgurken 8 bis 10, Einmach« gurken 100 St. Essig 0,50 bis 0,80, Salz 0,90 bis 1,20, Karotten 4 dis 5, Kartoffeln, gelbe, rund 3,401 bis 3,50, Kohlrabi 3 bis 4, Kopfsalat 3 bis 10„ Petersilie 20 bis 25, Pilze (Pfifferlinge) 24 bis 25„ Rettich Bdl. 8 bis 10, St. 3 bis 10, Römischkohl 4. bis 5, Roterüben 4 bis 6, Rotkraut 3 bis 5, Gelle-, rie St. 5 bis 20, Spinat: Blätter 10 bis 12, 5ßur. zel 10 bis 13, Tomaten 15 bis 22, Weißkraut 2% bis 4, Wirsing 3 bis 4, Zwiebeln: Gärtner, Wß„ und Sachsen 5 bis 5%.
Obst - und Südfrüchte: Angebot DOn Aepfeln, Birnen und Zwetschen gut, von Mirabellen nachlassend. Nachfrage allgemein schleppend, nur nach schönen Pfirsichen gut. Preise durchweg rüd- läufig. Starkes ausL Traubenangebot, Preis, schwach, Absatz flott. U. a. notierten: Aepfel 15 bi; 22, Alexander 15 bis 18, Kochäpfel 9 bis 10, Fall 4 bis 5, Gravensteiner 27 bis 32 ital., Bananen,. 12^-lcg-Kiste netto Kamerun I 6,00, II 4,00, Westindische 6,50, Brasil. 4,00, Tafelbirnen I 20 bis 25, II 14 bis 18. Kochbirnen 8 bis 10, Klapps I 20 bi- 22, II 15 bis 18, Dr. Gyoth I 20 bis 25, II 16 bi; 18, Brombeeren 23 bis 25, Mirabellen 1] bis 24, Pfirsiche 25 bis 35, ital. 35 bis 45, Pflaumen 15 bis 16, Preißelbeeren 22 bis 30, Reineklauden. 12 bis 16, Trauben ital. 17 bis 22 brutto, Zrveh schen 12 bis 15, Eier-Zwetschen 15 bis 17.
Frankfurter Vuttergrotzmarkt.
Frankfurt a. M., 21. Aug. Der Buttermarkl! war rege. Wenn auch die Erzeugung in unserem Gebiet der Jahreszeit entsprechend weiter leicht ad" nahm, so konnte doch durch die Zuteilungen bcr: Hauptvereinigung der Deutschen Milchwirtschaft diu von den Großverteilern angeforderten Mengen gt* liefert und die Verbraucher voll befriedigt werden.. Es notierten in Mark per 50 Kilogramm freü Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufspreise an Derr Kleinhandel): Deutsche Markenbutter 148, Fein« Deutsche Molkereibutter 145, Deutsche Molkerei- butter 140 bis 142, Landbutter 125. Holländisch« Butter 148. An den Fettmärkten blieb die Lac« weiterhin unverändert. Margarine A 97, B Ä,i C 56. Deutsches Schmalz 100.
Frankfurter Eiergrotzmarkt.
Frankfurt a. M., 21. Aug. Auf dem (Fier? markt ist im Gegensatz zur seitherigen Knappheit jetzt volle Bedarfsdeckung möglich, nachdem unsi'' Gebiet ausreichende Zuteilungen erhalten hat, bw überwiegend aus Kühlhausbeständen, zum Teil aiM dänischer und bulgarischer Frischware und zu einer kleinen Teil aus deutschen Frischeiern, hauptsächliti von Hannover und etwas aus Bayern, ftammer. Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfm am Main (Großhandelsverkaufspreise an den Kleiin handel): Deutsche Markeneier S 12 Vs bis 13, A 11V bis 12, B 10V-, bis 11, C 10 bis 10*A, D 9 bis 9Vii Dänen S 12V4, A IVA, B 10’A. Flandern S 12% I A IVA, B 1OV4. Holländer (Kühlhaus) B 10.
Buderus <
Deutsche Erdöl 4
Harpener................. 2/2
Hoejch Eisen—Köln-Neuessen .. 3
Ilse Bergbau ............... k
Ille Bergbau Genüsse 6
Klöcknerwerke ............... 8
Mannesmann-Röhreu 3
21 .August
Amtliche Notierung GeldsSriü,
heim und Brandenburg Arbeit und Verdienst gibt, ortführt und das seltene Fest des fünfzigjährigen Arbeitsjubiläums feiert, so kann auch die deutsche Wirtschaft den Jubilar als einen ihrer bahnbrechenden und erfolgreichen Führer beglückwünschen.
Juli-Bilanzen im Zeichen der Reichsanleihe.
Es war zu erwarten, daß die im Juli erfolgte Begebung der großen Konsolidierungs-Anleihe des Reichs den anhaltenden Einlageanstieg bei den Banken, wie er in den Vormonaten zu verzeichnen war, unterbrechen würde. Denn natürlich konnte die Uebernahme der Anleihe-Stücke teilweise nicht ohne Rückgriffe auf die bei den Banken unterhaltenen Guthaben erfolgen.
Wie reibungslos sich diese Finanzierungs-Vorgänge abgewickelt haben, machen die Juli-Bilanzen im vollen Umfange deutlich. Die Einlagen-Ab- züge, die sich z. B. bei den Berliner Großbanken auf 150 Millionen belaufen, konnten mühelos aus den Mitteln finanziert werden, die den Banken durch fällige Wechsel und Schatzanweisungen zuflos- sen. Besonders bemerkenswert ist, daß dabei der Geldbedarf der Wirtschaft in keiner Weise zu kurz kam. So verzeichnen die Berliner Großbanken eine Gesamt-Zunahme ihrer Wechsel-Bestände und einen gegenüber den Vormonaten nur noch geringfügigen Rückgang ihrer Kontokorrent-Ausleihen. Die Finanzierung der Anleihe-Zeichnungen war demnach den Banken ohne Vernachlässigung des legitimen Kreditbedarfs der Wirtschaft möglich.
Der deutsche Bergbau im Juli.
Fwd. Im Juli war die Förderung des Steinkohlenbergbaus, gemessen am arbeitstäglichen Ergebnis, um 1,8 v. Sy geringer als im Vormonat, lag damit aber immerhin noch um 11,6 v. Sy über der des gleichen Monats im Vorjahr. Die Gefolgschaft konnte etwas vergrößert werden. Die Lagerbestände zeigten keine Abnahme. — Die Gesamtförderung Januar-Juli war um 9,8 d. Sy höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Auch die Braunkohlengewinnung war rückläufig. An Rohbraunkohlen wurden arbeitstäglich 5,2 v. H. weniger gewonnen, an Preßkohlen 8,8 v. Sy weniger. Der Rückgang traf hauptsächlich das westelbische Revier, das vstelbische Revier verzeichnet sogar eine kleine Steigerung. Die Braunkohlengewinnung Januar-Juli übertraf die des Vorjahres um 10,3 ö. Sy
Durchschnittsgewichte für Roggen.
Fwd. Der Getreidewirtschaftsverband Hessen und Nassau teilt mit, daß auf Grund einer Anordnung der Hauptversammlung der deutschen Getreidewirtschaft vom 12. August 1936 das durchschnittliche Eigengewicht für inländischen Roggen der Ernte 1936 in Abänderung der vorläufigen Festsetzung in Abschnitt A Nr. 2 (Beschaffenheit des Getreides) der Anordnung vom 11. Juli 1936 für das Gebiet aller Getreidewirtschaftsverbände, mit Ausnahme des Getreidewirtschaftsverbandes Bayern, auf 69/71 Kilogramm je Hektoliter festgesetzt ist. Diese Festsetzung gilt für alle Verträge, die hinsichtlich der Lieferung noch nicht erfüllt sind.
Nbein-Mainische Börse.
Mllagsbörse: Aktien sehr schwach.
F r a n k f u r t a. M., 21. Aug. Die Börse eröffnete am Aktienmarkt in ausgesprochen matter Haltung. Durchschnittlich ließen die Kurse 2 bis 3 d. Sy nach; eine große Zahl von Spezialpapieren erlitten darüber hinaus Einbußen bis zu 5 v. H. Sehr schwach lagen Reichsbank mit 177,50 (186). Den Abgaben des Publikums und der Börse stand keine Aufnahme gegenüber. Erft später zeigte sich auf der stark ermäßigten Basis etwas Kaufneigung, so daß die Abschwächungen zum Stillstand kamen.
36,65
151,5
123
143,5
125
131
127
149,75
183,5
136,75
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität 6
Rhein. Wests. Elektr.......... 6
Schuckert L Co............... 6
Siemens L Halske., 8
LahmeyerLEo.............. 7
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Gchlußk. Abend- börft
Schluß- turs
Schlußk. Mittag- börse
Datum
20.8.
21 -8-
20.8.
21 .8-
Mansselder Bergbau.......
6N.
150
144
150
144,5
Kokswerke................
. 6
—
—
127,4
124
Rheinische Braunkohlen ....
Ryetnstahl ................
12 . 4
134
215,5
132
216,25
134,65
215,75
131
Vereinigte Stahlwerke......
BVi
105,5
102,9
105,9
102,13
Otavi Minen .............
. U
—
29,75
31,75
29,75
Kaliwerke Aschersleben......
. 5
119
116,5
119
116,75
Kaliwerke Westeregeln......
. b
115
115
115,5
115,5
Kaliwerke Salzdetfurth.....
iy»
—
174
172
I. G. Farben-Industrte.....
.. 7
160
158,75
160,65
158,13
Scheideanstalt.............
.. 9
271
269
—
—
Goldschmidt ..............
.. 6
110,5
109
110
108,5
Rütgerswcrke.............
.. 6
128
124,25
127
123,25
Metällgesellschaft...........
.. 5
127,75
124
128
123
Philipp Holz mann.........
Zementwerk Heidelberg ....
.. 4
124,5
121,5
124,75
121
.. 7
143
141
Cementwerk Karlstadt.......
.. 6
154
155
Schultheis Pahenhofer .....
.. 4
_
_
106,65
104, E
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. O
62,4
59,75
61,75
60,25
Bemberg.................
.. 6
83,5
82
82,75
81,75
Zellstoff Waldhof ..........
.. 6
146
143
146
142,25
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. O
117,5
114
118
114
Dessauer Gas .............
.. 7
—
—
106,5
105
Daimler Motoren..........
.. O
122
119,25
122,75
118,5
Deutsche Linoleum .... ....
.. 8
166
164
165,65
163,5
Orenstein & Koppel ........
.. O
—
82,75
81
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
51,75
50,5
52
50
Chade ....................
.. $
386,5
398.5
386,5
Accumulatoren-Fabrik......
. 12
198
200
198 75
Eontt-Gummt.............
. 11
172,65
170,5
172,25
170
Grttzner..................
.. 0
1 34,13
| 32,25
1 34
32
Mainkraftwerke Höchst a.M..
.. 4
93
93
Süddeutscher Zucker .......
. IC
1 211
I 207
1 211
210
Franksurt a. M. |
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend- börse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- börse
Datum
20-8.
21.8-
20-8-
21-8.
6% Deursche Relchsanleihe v. 1927
101,4
101,4
101,4
101,4
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
98
97,9
97,9
97,9
5/i% Doung-Anlethe von 1930 ..
102,5
102,5
—-
102,5
Deutsche Anl.-Ablös^Schuld mit Ausloj.-Rechten ............
113,13
112,75
113,25
112,9
4%% Deutsche Retchspostschatzan Weisungen von 1934, I.......
100
100,13
100
100,13
4/z% ehem. 8% Hessischer Dolks- itaat 1929 (rückzahib. 102%) ...
98,75
98,75
—
98,5
4/»% ehem. 8% Hessische Landes dank Darmstadt Gold R. 12...
97
97
97
_
6/2% ehem. 4/i% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiqu.
101,3
101
—
—
4/«% ehem. 8% Darmst. Komm
Landesb.GoldschuIdverschr. R-6
93,75
93,75
_
_
Oberhessen Provinz-Anleihe mii Auslos.-Rechten ............
125,25
125,75
_
—
Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
120
120
120,25
120,25
4/i% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
97
97
_
—
6/i% ehem. 4/i% Franks. Hyp. Bank-Liqu.-Psandbriese......
101
101
_
6/i% ehem. 4/i% Rheinische Hyp.-Bank-Ltgu.-Goldpfe. ...
101
101,13
101,4
101,13
4/i% ehem. 8% Pr. Landespfank briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
97,5
97,5
97,5
97,5
4/i% ehem. 7% Pr. LandeSpsand
brictanst., Gold Komm. Obl. 20
95
95
95
95
Steuergutich.Berrechnungsk. 34-38
109,6
109,6
109,6
109,6
4% Oesterretchtsche Goldrenle...
—
—
30,25
30
4,20% Oesterretchische Silberrente
3
2,8
2,95
2,9
4% Ungarische Goldrente.......
9
8,9
8,95
8,85
4% Ungnriiche Staatsrente v. 1910
8,5
8,35
8,4
8,3
4/i% deögl. von 1913.........
6% abgest. Goldmexikaner von 98
8,75
8,5
8,6
13,8
8,45
13,9
13,75
13,5
4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe Serie I...................
—
8,9
9
20-August
Amtliche Notierung
Geld
Brief
0,691
0,695
41,99
42,07
0,146
0,148
3,047
3,053
55,90
56,02
46,80
46,90
12,52
12,55
5,519
5,531
16,375
16,415
168,90
169,24
19,57
19,61
0,732
0,734
5,654
5,666
62,92
63,04
48,95
49,05
11,375
11,395
64,55
64,67
81,05
81,21
31,47
31,53
10,27
10,29
—
——
2,488
2,492


