Wirtschaft
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müsse es hören.
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gekommen, Kinderland
D. j). X5on cyerniscyen Werren uuluch tlu,U3 r"’' 1 ----- *?
lebhafter mit 165 bis 165,50 (164,50), Rutgers- 104,25, Contt Gummi werke 4- 1,13 o. S)., dagegen Scheideanstalt 2311 leum 170,75, Ravenö
126,.50, Licht & Kraft 142, Eß-
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2IL
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5ranffurf a.M.
kurs
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Philipp Holzmann ....
Zementwerk Heidelberg
Cemeniwerk Karlstadt .
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36,,75 145,25 129,5
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Hamburg-Amenka-Patei Hamburg-Südam. Dampfschiff. Norddeutscher Lloyd .........
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz- und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconw« Gesellschaft................
Dresdner Bank Reich'sbank ................
geschaffen hatte.
Ein armseliges Kinderland zwischen grauen Hau- sermauern, wo sich Quader an Quader fügt. Von den Fenstern der kleinen Wohnung schaut man auf einen engen, düsteren Hof mit schief zugedecktcn Mülltonnen, auf eine fensterreiche Häuserfront mit häßlichen Wänden, von denen der Putz abbröckelt und der zeternde Lärm manchmal bis zum vierten
Buenos Aire. Brüssel.....
Rio de Ian. Sofia .....
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
HeliingsorS.. Paris .....
Holland .... Italien Japan ......
Jugoslawien Oslo..... :
Wien.......
Lissabon Stockholm... Schweiz ... Spanien.... Prag.......
Budapest ..
>ieuyort ..
gekauft. Im übrigen blieben die Aktienkurse ziemlich behauptet. Der Rentenmarkt lag sehr ruhig und ebenfalls nur minimal verändert. Von Auslandwerten gaben 3,5proz. Schweiz. Bundesbahn auf 188 (189) nach. Im Freiverkehr lagen Verein. Deutsche Metall (VDM.) weiter fest mit 129 zu 131 (127).
U. a. notierten: Altbesitzanleihe 111,50, 6proz. Verein. Stahl 103,75, 6proz. JG.-Farben 132,75, 6proz. Krupp 104, 5,5proz. Rass. Landesbank Liquid. 101, 4,5proz. Oesterr. Schatz 40, 4proz. Rumänen 5,40, 3,5proz. SBB. 188, Aku 50, AEG. 36,50 bis 36,75, Aschaffenburger Zellstoff 91,75, Buderus ----- " • ~ i 180, Dt. Erdöl 119, Dt. Lino-
7. Juli 1919 als Chef des Allgemeinen Truppenamtes im Reichswehrministerium tätig und nach dem Kapp-Putsch, wie bereits eingangs gesagt, Chef der Heeresleitung.
Von 1920 bis 1926, in fechs schweren Jahren, hat dann der Generaloberst von Seeckt am Aufbau und Ausbau der Reichswehr gearbeitet, Die immer mehr ein geschloffenes und festgefügtes Ganzes wurde, auf das Beste vorbereitet für künftige große Aufgaben. Mitten aus dieser Arbeit heraus mußte Seeckt gehen; es wurde ihm von den damaligen politischen Machthabern als „Verbrechen" ausgelegt, daß er den ältesten Sohn des Kronprinzen, den jugendlichen Prinzen Wilhelm, an einem Reichswehrmanöver hatte teilnehmen lassen. Es war eine Bagatelle, ans Licht gebracht und stark vergröbert aus innerpolitischen Gründen, Der der verdiente General zum Opfer fiel.
Der jetzt Siebzigjährige kann auf ein an mrli- tärischen Erfolgen reiches Leben zurückblicken. Unlösbar ist sein Name mit der Reichswehr, der Hüterin bester preußisch-deutscher Militärtradition, verbunden. Möge dem Jubilar ein Lebensabend beschieden sein, 'der ihn die Last des Alters leicht tragen läßt!
92,25
131,5
103,4
170,13
81,25
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356 ।
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Steppke fährt aufs Land
Aus der Kinderlandverschickung der NSV.
Von Lem Emmerich.
6,55
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I G. Farben-Inbustrie
©rbeiheanftolt Goldschmidt RütgerSwerke Merallgeiellichaft
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184.5
Zellstoff Waldhof .........
Zellstoff Aschaffenburg .... Dessauer GaS...........
Daimler Motoren Deutsche Linoleum Lrensiein & Koppel Westdeutsche Kaufhof Chade Accumulaioren-Fabrik Tonti-Gummi ...........
Gritzner
Mainkraftwerke Höchst a.M.
Süddeutscher Zucker
Buderus
Deutsche Erdöl
Harven er ................
Hoesch Eisen—Köln-Neuessea
Ilie Bergbau .............
Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke .............
McmneSmann-R Ihren
— , 353
189,75 191,75
O e r 1111,21 .Apnl___________
Amerikanische Noten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten
Englische Noten
Französische Noten
Holländische Noten
Italienische Noten
Norwegische Noten
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling
Rumänische Noten.........
Schwedische Noten
Schweizer Noten
Spanische Noten
Ungarische Noten
„Mutti! Mutti!" ruft Steppke schon auf der Treppe und stolpert bann hastig und ein wenig atemlos die letzten Stufen zum vierten Stock hinan. So randvoll Glück und Jubel ist sein kleines Bubenherz, und er hatte das Ende Der Unterrichtsstunde gar nicht erst abwarten können. So Drängte es ihn, nachdem Der erste hoffnungslose Glückstaumel vorüber war, heimzurennen und Der Mutter die große Neuigkeit zu verkünden.
Steppke pflegte sein Kommen stets ein wenig ungestüm anzukünden. Heute aber tut Die heisere Türklingel einen förmlichen Aufschrei.
„Aber Junge!" sagt Die Mutter, „mußte Denn immer Die Treppe so raufpoltern?"
Steppke aber kann gar nicht die Zeit abwarten zu berichten. „Mutti, denk Dir, Denk Dir bloß — Mutti! Ich komme in Den Ferien aufs Land. Heute war eine Frau von Der NS.-Volkswohlfahrt bei uns in Der Klaffe und hat alle aufgerufen, die bei der letzten Schuluntersuchung eine Vier hatten. Da war ich auch dabei und morgen um 9 Uhr muß ich beim Doktor sein und dann geht's los! In die Heide sollen wir kommen. O, Mutti, ist das fein, und dann kann ich Milch trinken und komme auf einen Bauernhof mit Hühnern und Kühen. Vielleicht haben die auch einen Hund — und einen
106,13 I 106,13
50.5 ; 50.75
82 1 84,5
133,9 1 128,5
Frankfurt a.M., 21. April. Die Börse brachte
am Aktienmarkt weitere Kursbefestigunaen
von durchschnittlich etma 0,50 bis 1 o. H. Indes hatte das Geschäft kein besonderes Ausmaß, da den vorliegenden Kundschaftsaufträgen kein entsprechendes Angebot gegenüberstand, woraus auch vielfach stärkere Kurssteigerungen zu erklären sind. Heber den genannten Durchschnitt hinaus erhöht waren
Zement Heidelberg mit 141,50 (138,50), Accumula- toren Hagen mit 191,75 (189,75), Metallgesellschaft mit 123,25 (121) und Deutscher Eisenhandel mit 127,40 (126). Schwächer lagen Chade A bis C mit 353 bis 352,50 (356) und Mansfelder Bergbau mit 139,50 (143). Montanaktien bei kleinen Umsätzen durchweg 0,50 bis 1 v. H. fester, Rheinstahl + 1,25 o. H. Von chemischen Werten IG. Farben etwas
Stock hinaufdringt. Unten im Erdgeschoß hat die dicke, gemütliche Tante Quietsche! ihren Grunkram- laden und neben dem Gemüsegefchaft ist Peter Schimmelmanns Altwarenhandel. „Getragene Garderobe, Wäsche, Schuhe" steht über ber ßcrbentur. Ach, Steppke kennt Den Geruch unD Das bunte DurcheinanDer Dieses kleinen Düsteren TrodlerlaDens, vollgestopft mit abgelegten K^tm^sstucken aller Art, billiger abgelegter Tand unD Plunder, wahllos hier zusammengekehrt vom unbarmherzigen Besen der Not.
Ja, es ist eine sehr ärmliche Gegend, m welcher der kleine Steppke zu Hause ist, eine Gegend mit großen Mietshäusern und engen, lichtlosen Hosen. Aber wenn Steppke manchmal träumend zu dem Stückchen Himmel aufgesehen, das sommertags über dem engen, schmutzigen Hofe blaut, Dann hat er an Wunder und Märchen gedacht. Nun aber soll dieses Wunder, so groß und unfaßbar es auch ist, Wirklichkeit werden.
*
Die Mutter gibt ihrem kleinen Steppke das Geleit zum Bahnhof. Ach, Der Bahnsteig wimmelt schon von Menschen und strahlenden Ferienkmdern. Und so ganz anders wie ein gewöhnlicher Zug steht dieser lange Sonderzug für Die FerienkinDer Da. Em gewöhnlicher Zug verpestet mit seinen schwarzen Qualmwolken ganz einfach Die Luft. Dieser Ferienzug aber kräuselt seinen Rauch so leicht unD launig in Die Luft wie Seufzer aus befreiter Brust. Der ganze Bahnsteig summt unD surrt wie ein aufgestochertes Wespennest. Mütter und Väter, Tanten und Großmütter nehmen wortreichen Abschied und durch Armbinden aekennzeichnete Helferinnen der NSV. weisen Die Abteile an.
Abschiedsgespräche flattern aus Dem Siebenem- anDer Der Fenster unD auch Steppke, Der glücklicherweise noch einen Fensterplatz erwischt, nickt brav auf Die letzten mütterlichen Ermahnungen herab. Sein Herz klopft vor Freude, Stolz, Erwartung und wieder Freude, so laut, daß er meint, man
Fünf Stunden Bahnfahrt. Dann ist Steppkes Gruppe am Ziel. Ach, Du lieber Gott, es ift ein winziges Dorf, dieses kleine „Büttel", ein Nichts in Der Geographie, ein Punkt auf der Landkarte.
Ein kleiner ländlicher Bahnhof gleitet heran, ein Häuflein roter Dächer schart sich im Hintergrund um Den runden, schiefergrauen Zwiebelturm einer kleinen Dorfkirche. Fünfzehn FerienkinDer, von einem NSV.-Helfer begleitet, steigen an der kleinen Station aus. Aber Steppke glaubt seinen Augen nicht zu trauen. Da steht ja Jungvolk und Jungmädelschaf t des Dorfes zum feierlichen Empfang am Bahnhof aufgebaut Ein lautes „Heil", ein „Herzliches Willkommen!" und mit frischem, frohem Gesang und Trommelklang marschiert man in das Dorf hinein bis zum Gemeindeamt, von wo aus dann die Zuweisung der kleinen Feriengäste an die Pflegeeltern erfolgt.
Kirschbaum im Garten!"
Steppke flattert vor Vergnügen und kindhaftem Uebermut. Er schwimmt in einem Meer von Seligkeit und könnte Die ganze Welt umarmen.
"-'gentlich heißt Steppke mit Rufnamen Stephan. Die Großmutter hatte es so gewünscht, weil es Des seligen Großvaters Name gewesen war. Aber noch zu Großmutters Lebzeiten streifte man Den Namen ab, wie ein Wams, Das nicht paßt. Namen erwecken bestimmte Vorstellungen. Da aber Der kleine Steppke eine so ulkige kleine Nudel war mit einem widerspenstigen blonden Schopf und einem spitzbübischen Schelmengesichtchen, so nannte man ihn einfach Steppke, und dieses „Steppke" blieb nachgerade
an ihm hängen.
Steppkes kleines Leben war bisher wenig sonnig gewesen. Der Vater, Bauarbeiter von Beruf, war jahrelang arbeitslos und ein mürrischer, verbitterter Mensch geworden. Die Mutter hatte mehrere Waschstellen, und so war Steppke sich vielfach selbst überlassen, bis Dann Die Schule seinem regen Geist zu richtiger Betätigung verhalf. Wenn Die Mutter oft abends mübe und abgespannt von Der anstren- genDen Arbeit am Waschiubben nach Hause kam, hatte sie weder Zeit noch Lust, sich viel mit ihrem Jungen zu beschäftigen. UnD so war's daß sich Der kleine Steppke sein eigenes t------------
ünger Maschinen 88,50, JG.-Farben 165 bis 164,75, Gesfürel 132, GolDschmiDtE 112, Holzmann 116, Mannesmann 87,90, MansfelDer 140,25, Muag 89,90, Moenus 89,50, RWE. 129,65, Schuckert 138, Verein. Stahl 86,50, Kaufhof 37, Commerzbank 91,25, Lux. Inter. Bank 6,50, AG. für Verkehr 115,50, Allianz Verein 250.
Frankfurter Obfl- und Gemüfemarkl.
Frankfurt a. M., 21. April. Gemüse: FelD- salat 20—25, Gewürzei gr. BDI. 30—40, Salat- Gurken (Treibhaus) St. 25—50, 35—50 holl., Karotten 5—9, Kohlrabi (Treibhaus) St. 15—30, Kopfsalat (Treibhaus) St. 15—20, Steige 30 St. 4,00—5,00 holl., Steige 18, 24, 30 unD 40 St. 3,00 bis 4,50 itaL, Schlüpfer 35—40, Lattich 50—60, Meerrettich 30—40, Petersilie 50—60, RaDies BDI. 7—10, Rettich BDI. 15—70, Rhabarber 12—15, Römischkohl 12—15, Rotkraut 14—16 holl., Sellerie je nach Größe 7—28, Spargel I 1,10—1,30, II 0,75 bis 0,90, III 0,40—0,45, Spinat 4—8, Schnittlauch 25—35, Tomaten Steige ca. 10 Kilogramm netto 5,50—6,50 Canar., Weißkraut 12—15 holl., Zwiebel 8—11, IIV2—12 ungar.
Obst- unD SüDfrüchte: Deutsches Aepfel- angebot noch ausreichend, Nachfrage schleppend, Preise unverändert. Treibhaus-ErDboeren nur in geringen Mengen am Markt, die Nachfrage wird jedoch voll gedeckt. Preise nachgebend. U. a. notierten: Ananas 1,10—1,20, Aepfel I 28—38, Kiste 20 Kilogramm rote 20,00—22,00, amerif. Aepfel, deutsche Aepfel II 20—26, III 15—18, Roter Eifer 24—30, Apfelsinen blond 15—20 span., Blut 14V2 bis 20 span., 20—25 itaL, Bananen, Kiste 12,5 Ki- I logramm 7,00—7,50 Kamerun, 5,00—6,00 Canar.,
Umsatzsteigerung bei Buderus.
Fwd. Die Buderusschen Eisenwerke in Wetzlar erzielten im Geschäftsjahre 1935 (31. Dezember) einen Gesamtumsatz von 46 764 000 Mark gegen 43 315 000 Mark im Vorjahre, was einer Steigerung um 8 0. H. entspricht. Dieser Erhöhung steht jedoch keine entsprechende Steigerung des Rohgewinnes gegenüber, was auf Die vermehrten Lasten zurückgeführt wirD. Auch im Berichtsjahre hielt Die Belebung Des Bedarfs im JnlanDe an, allerdings ist Die Aufwärtsbeweaung etwas langsamer geworden. Im Ausfuhrgeschäft konnte trotz aller Bemühungen ein mengenmäßiger Rückgang von 19 v. H. und ein wertmäßiger von 24 v. H. nicht vermieDen werden.
Die in einer außerorDentlichen Hauptversammlung am 19. November 1935 beschlossene Vereinigung mit Dem Hessen-Nassauischen Hüttenverein G. m. b. H., BieDenkopf-LuDwigshütte, bedingte erhebliche Veränderungen in Den Abschlußziffern.
Die Buderus-Jungsche HanDelsgesellschaft m. b. H., Wetzlar, hat im Zusammenhang mit dieser ab 1. Dezember 1935 wirksamen Verschmelzung aufgehört, Organgesellschaft Der früheren Interessengemeinschaft zu sein. Unter ihrem alten Namen Buderussche HanDelsgesellschaft roiDmet sie sich roieDer allein ihren früheren Aufgaben. Der Betriebsüberschuß wirb mit 16,76 (i. V. ohne Hüttenverein 12,79) Mill. Mark ausgewiesen. Beteiligungserträge erbrachten 31 231 (5415) Mark, Zinsen unD sonstige Kapitalerträge 368 000 (336 000) Mark, außerordentliche ZuwenDungen 22 000 (38 000) Mark. — Andererseits erforderten u. a. Lohnauf- wenDungen 10,12 (8,15), soziale Abgaben 1,41 (1,05), Abschreibungen auf Anlagen 1,88 (1,49) Mill. Mark, anDere Abschreibungen 45 814 (254 767) Mark, sonstige Aufwendungen 301000 (133 000) Mark. Einschließlich des Vortrages aus Dem Vor
jahre von 173 307 (130 510) Mark ergibt sich ein Reingewinn von 1,37 (1,11) Mill. Mark. Hieraus werDen wieder 4 v. H. DiviDenDe vorgeschlagen, 250 000 Mark einer neu zu bilDenDen Unterstützungsrücklage zugewiesen und 72 600 Mark zur Tilgung unD Verzinsung von Genußrechten beftimmt, 193 029 Mark sollen oorgetragen werben.
Die Gesellschaft förderte im Jahre 1935 174 698 Tonnen Eisenstein gegenüber 155 333 Tonnen im Jahre 1934. .
Die ersten Monate Des neuen Geschäftsjahres brachten einen guten Auftragseingang und Die Gesellschaft rechnet Damit, daß der Geschäftsumfang etwa dem des Vorjahres entsprechen und auch für 1936 ein befriedigendes Ergebnis bringen wird.
Nhein-Mainische Börse.
rNittagsbörse fest.
, .„c, Schluß:. Abend-
20.4-
9"
6,65
9,3
5,4
39,5
8,00—8,50 Westtnd., Erdbeeren 4,00—7,00, Smyrna- Feigen, Kiste, 25 Kilogramm 10,00, Zitronen, Kiste 300 und 360 Stück 6,00—8,00.
Üinfrermßrff in Gießen.
Auf Dem gestrigen RinDer-Nutzviehmarkt in Gießen ftanDen 581 Stück Großvieh, 154 Fresser und 97 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe ober hochtragenbe Kühe 1. Qualität 480 bis 650 Mark, 2. Qualität 350 bis 460 Mark, 3. Qualität 200 bis 300 Mark; Rinber %= bis ^jährig 140 bis 210 Mark, bis 2jähr. 210 bis 280 Mark, tragend 290 bis 500 Mark; Kälber bis 2 Wochen 26 Mark, bis 4 Wochen 46 Mark, bis 6 Wochen 68 Mark.
Die Zndustne- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
3 6 4: Deutsche Reisenbe in ber Tschechoslowakei. Eine Mahnung zur Zurückhaltung. — 3 65: Erleichterungen für bie Verwenbung von Sperrpengö im Reiseverkehr mit Ungarn, — 3 6 6: Rumänien, neukontingentierte Waren, u. a. Pappe.
Wegen Steuerhinterziehung verurteilt.
LPD. Friebberg, 21. April. Vom hiesigen Finanzamt würben gegen ben Viehhänbler August Seewalb aus Gambach, ber zuletzt in Butzbach lebte unD sich jetzt in Frankreich aufhält, folgenDe GelDstrafen verhängt: wegen Umsatz st euerhin- terziehung 1 0 0 0 R M. sowie wegen versuchter Einkommensteuerhinterziehung unD versuchter Hinterziehung Der staatlichen unD kommunalen Gewerbesteuer 510 RM.
(231,50). Elektroaktien notierten übermiegenD bis 1 v. H. fester, RWE. gewannen 1,25 v. H., Siemens bröckelten 0,40 v. H. ab. Zellstoff WalDhof notierten exklusive 5,4 v. H. NettobividenDe mit 129,75 (134). Im einzelnen erhöhten sich u. a. Reichsbank, AG. für Verkehr, Holzmann, Daimler Motoren • unD Deutsche ErDöl bis 0,75 v. H., Kunstseide Bemberg um 0,40 v. H. unD WestDeutsche Kaufhof bei etwas größeren Umsätzen um 0,13 v. H. Leicht ermäßigt waren MAN. mit 110,75 (111).
Der Rentenmarkt hatte bei wenig veränderten Kursen nur sehr kleines Geschäft. Fest lagen Reichsbahn-Vorzugsaktien mit 125,40 (125,13). Zertifizierte Dollar-Bonds gewannen bei lebhafterem Geschäft 0,25 bis 0,50 v. H. Altbesitz mit 111,50 (111,60) nur knapp gehalten, ebenso 6 0. H. Vereinigte Stahlwerke mit 103,75 (103,90). Späte Schuldbuchforderungen 98,25, Kommunal-Umschul- dung 87, Zinsvergütungsscheine 92,25. Von Auslandsrenten lagen 5 v. H. Goldmexikaner etwas fester mit 13,40 (13,25), ferner 4 0. H. Ungarn Gold 8,40 (8.20).
Im Verlaufe schrumpfte das an sich schon sehr kleine Geschäft stark zusammen und am Aktienmark t ergaben sich gegen den Anfang überwiegend Abbröckelungen um 0,25 bis 0,50 v. H., so u. a. bei Montanwerken, IG. Farben, AG. für Verkehr. MAN. später wieder 111,25 nach 110,75, ferner Otaoi 22,30 nach 22,13. Von später notierten Werten Feldmühle fest mit 128,25 (125,50), Rheinmetall 138,75 (137,75), Dagegen Aschaffenburger Zellstoff 91,50 (92).
Von variablen Renten wurden Kommunal- Umschuldung mit 87,10 nach 87 gehandelt. Zertifizierte Dollar-Bonds blieben gut behauptet. GolD- pfanbbriefe lagen unverändert, Liquidationspfandbriefe uneinheitlich bei Abweichungen von 0,13 bis 0,25 v. H. Stadtanleihen ebenfalls etwas ungleichmäßig. Don Jndustrie-Obligattonen 6 0. H. IG. Farben 132,75 (132,50), 6 v. H. Hoesch 104 (103,75). Don Auslandsrenten lagen Schweizer Bahnanleihen fester, ferner im Freiverkehr neue Türken: II. Tranche 101,50 (99,25), I. Tranche 106 (104).
Im Freiverkehr galten: Adlerwerke 104 bis 103,50 (103,50), Wayß & Freytag 104,75 (104,50), BDM. 126,75 (125,75), Kali Wintershall 119 bis 118,50 (118,75) und Ufa-Aktien 56 (55,50). — Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.
fMbenbbörfe behauptet.
An der Abendbörse vermochte sich mangels entsprechender Anregungen kein nennenswertes Geschäft zu entfalten. Teilweise lag noch Kaufinteresse vor, z. T. erfolgten aber auch noch kleine Glattstellungen. Indes erreichten die Kursveränderungen nach beiden Seiten nur geringstes Ausmaß. Farbenindustrie abbröckelnd auf 165 bis 164,75 (165,25), Aku schwächer auf niedrigeres Amsterdam mit 50 (50,75). Etwas Geschäft hatten AEG. mit 36,50 bis 36,75 (36,50), ferner wurden Westdeutsche Kaufhof bei unverändert 37 und Buderus bei 104,25 (104)
rollen ihrer ganzen Karpathenfront gipfelten, und geaen die Serben, die zur Eroberung von Serbien und Montenegro führten, war auch General von Seeckt führend beteiligt gewesen. Als im Jahre 1916 Der FelDzug gegen Rumänien kam unD Der österreichische Thronfolger Erzherzog Karl, Der spä- tere Kaiser, eine Gruppe führte, war Seeckt bei ihm DerbinDungsmann zur Deutschen Obersten Heeresleitung unD gleichzeitig sein Generalstabschef. Seiner Bewährung auf Diplomatischem Gebiet verDankte Seeckt es Dann, Daß er 1918 Stabschef beim Oberbefehlshaber Der türkischen Streitkräfte wurDe.
Der Zusammenbruch Der Fronten Der Mittelmächte ließ ihn im Dezember 1918 nach Deutsch- lanD zurückkehren, geraDe zu Der Zeit, als PlünDe- rungen in Berlin unD überall in Der Provinz auf Der Tagesordnung ftanDen und Die Machthaber aus Dem marxistischen Lager vor ihren Genossen auf Der Straße kapitulierten. Da war es Seeckt, Der Die refignierenDen Offiziere zum Aushalten aufrief unD ihnen einDringlich klar machte, welche Opfer Das VaterlanD gerade von ihnen forderte. Er selbst stellte sich für weitere Verwendung zur Verfügung und war erst beim Grenzschutz Nord, bann ab
Datum
4% vesgl. Serie 11 5% fliumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh Rente .
2%% Mnatolier
Schlußkurs
204.
Schluß!. Mittag« börle
21 4
Datum
Mansfelder Bergbau 5
Kokswerke .................. 6
Rheinische Braunkohlen 12
Rheinstahl .................. 4
Vereinigte Stahlwerke O
Otaoi Minen ...............O
Kaliwerke Aschersleben 5;
Kaliwerke Westeregeln 5
Kaliwerke Salzdetfurth IVi.
börse
21 4.
9"
6,75
9,35
5,4
39,9
Elektr. Lieferungsgesellschaft... b Licht und Kraft ........... 6%
Felten & Guilleaume 4 GeseUich.s.Elektr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Elektr 6 Schucken L Co...............4
Siemens L Halske 7
Lahmeyer L To.............. 7
Kurszettel der Berliner und Krankfurier Börse.
angeführten Ziffern geben die Hohe Der zuletzk beschloßenen Dividende an. — Relchsbankdiskoni 4 0. H., Lornbardzinsfuß 5 v. H.
0| 29,25 I 29,5 I 4 93 93,75
101 201 1 -I
Sranffurf a. DL
Berlin
Schiuß- furd
Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
Schluß!, mittag« börse
20 4.
21 4.
20 4-
21 4-
142
140,25
142
140,75
—
128,75
128,5
230
230
230
230
123
—
122,75
123,9
86,75
86,5
86,25
86,5
22
22,3
22
21,65
128,5
129,25
128,5
129
128,5
128,5
128,5
128,75
! 190
—
189,75
190
AranNuri a. DL
Lenin
Schluß« kurs
Schluß!. Abend« börse
Schluß« kurs
Schluß!. Mittag- börse
Oatum
20-4-
21 4.
20.4.
21 -4-
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
100,65 ,
100,75
100,75
100,75
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
97,3 |
97,3
97,3
97,75
5y2% Doung-Anleihe von 1930 ..
103
102,75
102,9
102,9
Deutsche Anl.-Ablüs.-Schuld mit Auvlos.-Rechten .............
111,6
111,5
111,6
111,65
4‘/,% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, 1.......
6% ehern.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............
100,25
100,1
100,13
100,2
98,25
98,25
_
98,25
lVi% ehem. 8% Hessische Landes- banl Darmstadt Gold 91.12....
96,5
96,5
96,5
654% eljcm. 4 %% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiaui
101
101
_
454% ehem. 8% Darmst. Komm
Landesb.Goldschuldverschr. R.6
92,25
92,25
_
_
Oberhessen Provinz-Anleihe mH AuSIos.-Rechten .............
120,5
120,5
118,75
Deutsche Komm. Eammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
114,75
114,75
114,65
114,75
4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
96,5
96,5
6y,% ehem. 4J4% Franks. Hyv- Bank-Liau.-Pfandbriefe.......
101,13
101,13
_
_
t>y2°/0 ehem 4y,% Rheinische Hyp -Bank-Liau.-Goldpse. ...
101,5
101,13
101,4
101.4
454?/o ehern. 8% Pr. LaudeSpsand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
97
97
97
*yz% ehem. 7% Pr.Lanbespfand briesanst., Gold Komm. Cbl.VI
97
97
97
97
tzteuergutich VerrechnuugSk. 34-38
108,85
108,8
108,9
1 108,9
4% Cttterreidmine Goldrenle...
—
—
—
29
4,20% Oesterreichifche Silberrente
1,75
1,75
1,8
1,7
4% Ungarische Goldrente .......
8,2
8,4
8,3
8,35
4% Ungarische Staalsrente v. 1910
8,15
8,25
8,15
8,25
45-»% deSgl. von 1913..........
5% abgest. Goldmexikaner von 99
8,25
8,15
8,15
8,2
13,25
13,4
13,25
13,4
4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe Serie l....................
9
! 9
-
—
20-April
21 April
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Bries
Geld
1 Briel
0,682
0,686
0,682
0,686
42,09
42,17
42,07
42,15
0,139
0,141
0,139
0,141
3,047
3,053
3,047
3,053
54,86
54,96
54,86
54,96
46,80
46,90
46,80
46.90
12,285
12,315
12,285
12,315
5,415
5,425
5,415
5,425
16,395
16.435
16,385
16,425
168,76
169,10
168,76
169,10
19,60
19.64
19.60
19,64
0,717
0,719
0,717
0,719
5,654
5,666
5,654
5,666
61,73
61,85
61,73
61,85
48,95
49,05
48,95
49,05
11,145
11,165
11,145
11,165
63,32
63.44
63,32
63.44
81,05
81,21
81,03
81,19
33,97
34,03
33,97
34,03
10,28
10,30
10,275
10,295
2,487
2,491
2,487
2,491


