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Zum Mai.

Aufruf Nr. Leys an die Arbeitsfront.

Berlin, 22.April. (DRV.) Der Reichsleiker der Deutschen Arbeitsfront erläßt, wie die Deutsche Arbeitskorrespondenz mitteilt, folgenden Aufruf zum 1. Mai:

Männer und Frauen der Deutschen Arbeitsfront, werktätige und schaffende Menschen Deutschlands!

Zum vierten Male feiern wir den 7k a l i o n a l - tag der Arbeit im neuen, wiedererstandenen, freien Deutschen Reiche. Deutschland steht kraft feiner eigenen Energie und Willensäußerung gleichberechtigt unter den Völkern der Erde. Die Fesseln von Versailles, die Ket­ten der Schande und Knechtschaft find kraft eigener Anstrengungen abgestreift. Die wiederqewonnene Freiheit ist kein Geschenk anderer Mächte oder des Völkerbundes, sondern wir sind frei, geachtet und gleichberechtigt unter den Rationen der Welt, weil wir es so wollen. Das ist der wahre Frühling unseres Volkes. Jetzt erst ist es uns so recht bewußt, daß der 1. Mai die Vermählung der wiedererstandenen Ratur, der aufsteigenden Sonne mit der Disziplin und dem Fleiß des Menschen bedeutet, so recht ein Fest der Arbeit.

Das alles danken wir einem Mann. Das wollen wir nie vergessen.

Ls soll keiner annehmen, daß es sein eigenes Verdienst sei, daß Deutschland wieder frei, groß und mächtig geworden ist und damit geachtet und geehrt unter den Völkern dasteht. Wenn so letzten Endes die Arbeit wieder Sinn und Wert erhalten hat, verdanken wir dies allein Adolf Hitler und feinem unerschütterlichen Glauben.

Das Vertrauensbekenntnis vom 29. März hat bewiesen, daß du, schaffender Mensch, die Zeichen

der Zeit verstehst, daß du die großen Schicksals­fragen deines Volkes innerlich miterlebst und daß du deines großen Führers würdig geworden bist.

So stehe denn der I.Mai 1936 unter dem Sym­bol, daß Führer und Volk, Adolf Hitler und Deutschland eins sind und eins bleiben wollen für alle Ewigkeit. Hitler ist Deutsch­land und Deutschland ist Adolf Hiller. So marschieren wir in eine bessere Zukunft.

heil Hitler!

Dr. Robert Ley.

Die BetriebSgemeinschast am 1. Mai.

Berlin, 21. April. (DNV.) Der Leiter des Hauptamtes für Beamte der Reichsleitung der NSDAP, und Reichswalter des Reichsbundes der deutschen Beamten, Neef, sowie der Leiter der Reichsbetriebsgemeinschaft Verkehr und öffentliche Betriebe, Körner, haben zum 1. Mai folgenden Aufruf erlassen:

Anläßlich der Feier zum 1. Mai 1936 begehen die Stätten der nationalen Arbeit in sichtbarer Einigkeit den Festtag einer neuen sozia­len Ordnung mit dem Ziel der Gemeinschaft aller Schaffenden! Das Ideal der Betriebs- g e m e i n s ch a f t oom Betriebsführer über jeden Mann der Gefolgschaft gilt auch dort, wo Arbei­ter, Angestellte und Beamte im Dienst der öffent­lichen Hand tätig sind. Wir rufen die Schaffenden dieser Betriebe und Verwaltungen auf, sich bei Auf­märschen, Kundgebungen oder Gemeinschaftsaben­den geschlossen zu beteiligen und damit die Verbundenheit von Arbeitern, Angestellten und Be­amten im öffentlichen Dienst zum Ausdruck zu bringen!

Oie Arbeitstagung -er Kreisleiter.

Or. Goebbels, Himmler, Hühnlein und Hierl sprechen.

Berlin, 22. April. (DNB.) Wie derVölkische Beobachter" berichtet, sprachen im Verlaufe der A r - beitstaguna der Kreisleiter in der Schu­lungsburg Cröfsinsee am Dienstag Reichspropa­gandaleiter Dr. Goebbels, Reichsführer - SS. Himmler, der Korpsführer des NSKK. Hühn­lein und Reichsarbeitsführer hierl. Als Erster sprach in dieser bedeutsamen Tagungsfolge der Korpsführer des NSKK. Hühnlein über die Aufgabe des Korps, das als neue Gliederung in die alte Kampfkameradschaft der NSDAP, eingerückt ist.

Eine starke politische Gruppe der Partei und ein neues Kampfinstrument des Führers zu fein, ist des NSKK. höchstes Ziel."

Mit besonderem Interesse folgten die Kreisleiter dann den Ausführungen des Reichsleiters - SS. Himmler, der in umfassender Darstellung ein Bild von den Schutzstaffeln, ihrer Organisa­tion und ihren vielgestaltigen und verantwortungs­vollen Aufgaben gab. Reichsführer Himmler schil­derte zunächst die Entstehung der Schutzstaffeln, an deren Aufbau er vom Standpunkt der rassischen Auslese herangegangen ist. Nachdem der Reichs­führer dann die Spezialauslese und Tätigkeit inner­halb des Gesamtverbandes der SS. erläutert hatte, betonte er, daß sich die SS. in der Strenge der Anschaungen, der Härte der Forderungen und der Größe der Leistungen das höchste Ziel gesetzt habe.

Wir haben die Garantie übernommen, daß niemals mehr eine Untermenschenrevolution in Deutschland entstehen kann. Diese Aufgabe werden wir mit gnadenloser Unbarmherzigkeit vollziehen, wie es für die Zukunft Deutschlands erforderlich ist."

Nachmittags traf Reichspropagandaleiter Dr. Goebbels ein, der im Vortragssaal nicht das Rednerpult bestieg, sondern inmitten seiner Kreis­leiterkameraden das Wort ergriff. Davon aus­gehend, daß die hier versammelten hoheitsträger

keine allgemeinpolitifche Rede hören wollten über Dinge, die ihnen allen geläufig sind, forderte er 3u einer Aussprache über alle die Fragen auf, die den führenden Parteigenossen am Herzen liegen.

Die Tatsache, daß wir keine Parlamente mehr haben, dürfe nicht dazu führen, daß jede Dis­kussion über politische Fragen auch unter denen aufhöre, die die politische Verantwortung trügen. Jeder Mensch, und vor allem der im öffentlichen Leben tätige, habe seine Sorgen. Aber es habe nur Zweck, sie vor denen zu be­handeln, die durch Rat und Tat für Abhilfe

zu sorgen in der Lage seien.

Es habe auch keinen Zweck, große theoretische Vor­träge über Propaganda zu halten, denn Propa­ganda sei eine rein praktische Angelegenheit.

Die Kreisleiter hatten nun Gelegenheit, eine Reihe von Fragen, die sie beschäftigen, über politische Pro­bleme zu stellen, die Dr. Goebbels durchweg rück­haltlos und unter starkem Beifall der Versammlung beantwortete. Er gab dabei den Kreisleitern ge­wissermaßen einen Einblick in die intimsten Werk­stätten der Politik des Reiches.

Aufschlußreichen Einblick in die für die Erzie­hung des Volkes und die Gestaltung der Nation so bedeutungsvolle Tätigkeit der Führung des Reichs- arbeitsdienstes erhielten die Kreisleiter durch einen Vortrag des Reichsarbeitsführers hierl, mit dem die eindrucksvolle Tagungsfolge des Dienstags ihren Abschluß fand. Er befaßte sich besonders eingehend mit der Laufbahn des Führeranwärters des Reichsarbeitsdienstes, dem beson­dere Sorgfalt gewidmet wird. Eingehend auf den Frauenarbeitsdienst, der als Sache des ganzen Volkes und Staates bezeichnet wurde, brachte er unter Zustimmung der Hörer zum Aus­druck, daß er sich als Reichsarbeitsführer für die

Verwirklichung der Frauenarbeilsdienstpflicht einsetzey werde, wie er es für die Dienstpflicht der männlichen Jugend getan habe.

Oer Völkerbun-sratbedauert.

Ein neues Dokument der Genfer Hilflosigkeit.

Genf, 21. April. (DNB.) Der Völker- b u n d s r a t hat am Montagabend feine Aus­sprache über den italienisch-abessinischen Streit mit der Annahme der nachstehenden Entschließung beendet:Der Rat be­dauert, daß, wie aus dem oom Vorsitzenden des Dreizehner-Ausschusses und vom Generalsekretär einaeholten Erkundigungen hervorgeht, der Ver- söhnungsversuch des Dreizehner-Ausschusses nach dem an die beiden Parteien gerichteten Appell nicht zum Ziele geführt hat. Der Rat be­dauert, daß unter diesen Umständen die Ein­stellung der Feindseligkeiten nicht herbeigeführt werden konnte und daß der Krieg unter Bedin­gungen weitergeht, von denen fe'stgestellt wurde, daß sie paktwidrig sind und die Erfüllung von Verpflichtungen, wie sie in diesem Falle vom Pakt für die Völkerbundsmitglieder vorgesehen sind, nach sich ziehen. Es richtet an Italien noch ein­mal einen feierlichen Appell, damit es unter den gegenwärtigen Umständen, die die Zusammen­arbeit aller Nationen erfordern, bei der Lösung sei­nes Konfliktes mit Abessinien den Geist walten läßt, den der Völkerbund von einem seiner Gründungsmitglieder und ständigen Ratsmitglied erwarten darf. Der Rat erinnert daran, daß Italien und Abessinien durch das Protokoll vom 17. Juni 1925 über die Verwendung von Gift- und ähn­lichen Gasen und durch die Abkommen über

die Kriegsführung, an denen diese beiden Staaten beteiligt sind, gebunden sind, und weist auf die Wichtigkeit hin, die diesen Pakten durch alle ver­tragschließenden Staaten zuerkannt worden ist."

Gegen die Entschließung stimmte der Vertreter Italiens, dessen Ablehnung jedoch auf Grund der Satzung bei der Berechnung der Einstimmigkeit nicht in Betracht kommt.

Zum Schluß bemängelte der Vertreter Abessi­niens, in der Entschließung komme nicht klar genug zum Ausdruck, daß Italien einen Ver­nichtungsfeldzug gegen Abessinien führe. Wenn der Rat das geschehen lasse, dann schaffe er einen ge­fährlichen Präzedenzfall.

Der Achtzehner-Ausschuß vertagt sich.

Genf, 21. April. (DNB.) Der Vorsitzende des Achtzehner-Ausschusses, de Dasconcellos, hat an die Mitglieder des Ausschusses ein Schreiben gerichtet, in dem er folgendes mitteilt:

Nach gründlicher Prüfung der gegenwärtigen vo- litischen Lage und nach Befragung der Mitglieder des Achtzehner-Ausschusses, die sich zur Zeit in Genf aufhalten, bin ich zu dem Schluß gekommen, daß der gegenwärtige Augenblick nicht den geeig­neten Zeitpunkt für eine Zus ammen-

kunft darstellt. Unbeschadet der Bemerkungen, die Sie machen könnten, schlage ich vor, den Ausschuß in zeitlicher Nähe der nächsten Ratstagung einzube­rufen, es fei denn, daß ein früheres Datum vor­geschlagen wird, oder daß ich selbst ein solches für notwendig halten sollte.

Gleichzeitig macht Vasconcellos den Ausschuß auf die Tatsache aufmerksam, daß die neuesten Ziffern über den Handel mit Italien beweisen, daß die Auswirkungen der Sanktionen immer fühlbarer werden. So ist die italienische Einfuhr im Februar 1936, verglichen mit dem gleichen Mo­nat des Jahres 1935, von 14,2 Millionen Golddollar

auf 5,8 und die italienische Ausfuhr von 20,2 auf 10,0 Millionen Golddollar zurückgegangen.

Reform des Völkerbundes notwendig"

Paris, 22. April. (DNB. Funkspruch.) Das O e u v r e" beklagt, daß der Völkerbund feiner Aufgabe nicht gerecht geworden sei. Die kleinen Mitgliedsstaaten seien fast einstim­mig der Auffassung, daß eine Reform der Genfer Einrichtung dringend not­wendig sei. Diese Auffassung werde auch in London und Paris vertreten.

Der italienische Vormarsch.

Erbitterte Kämpfe an der Eüdfront.

Asmara, 21. April. (Funkspruch des Kriegs­berichterstatters des DNB.) Aus den aus dem Hauptquartier einlaufenden Meldungen über den Verlauf der Ogaden-Schlacht scheint sich zu ergeben, daß noch nicht die gesamte Streitmacht Ras Nasibus vernichtet worden ist. In den äußerst blutigen und für die Abessinier verlust­reichen Kämpfen in der Gegend von S a s s a b a - n e h standen den Italienern nicht die Hauptmacht der Abessinier, sondern nur vorgeschobene Truppen gegenüber. Auf italienischer Seite ist man der Auffassung, daß als Ergebnis dieser Kämpfe immerhin der Weg auf Harr ar für General Graziani frei fei.

Die im italienischen Hauptquartier ausgegebenen Nachrichten lassen darauf schließen, daß der Vor­marsch an der Südfront möglich st rasch fortgesetzt werden soll. Hingegen ist es noch nicht zu übersehen, ob der weitere Vormarsch der Nordarmee über D e s s i e hinaus unabhängig von den Vorgängen an der Südfront erfolgen wird.

Wie von italienischer Seite berichtet wird, hat eine längere Besichtigung von D e s s i e ergeben, daß zahlreiche amtliche Bauten, Feld­lazarette usw. von der Bevölkerung vor dem Ein­marsch der italienischen Truppen z e r st ö r t worden sind. Sämtliche Ausländer hatten Dessie ver­lassen, bis auf einen französischen Lazaristen- pater und seinen Gehilfen, die in einem Lazarett geblieben waren, das sie gegen Ueberfälle der Be­völkerung in Verteidigungszustand gesetzt hatten. Beide erzählten, daß die abziehenden abessi­nischen Truppen nicht nur von den Asbo- Gallas, sondern auch von den Einwohnern der Stadt angegriffen worden feien.

Oer amtliche italienische Heeresbericht.

Rom, 21. April. (DNB.) Der von Marschall B a d o g l i o gedrahtete Heeresbericht Nr. 191 lautet:

Der von den Truppen General Grazianis in der Provinz Ogaden bei Gianogobo nord­westlich von Danone errungene Sieg hat für die abessinischen Streitkräfte schwere

Folgen gezeitigt. Der geschlagene Feind wurde längs der Karawanenwege versprengt und wird von unseren Truppen verfolgt. Motorisierte Abteilungen haben gestern Orte erreicht, die mehr als 100 Kilo­meter von ihren Ausgangsstellungen entfernt lie­gen. Die libysche Division, die ausschließlich aus in unserer Mittelmeerkolonie eingezogenen Freiwilligen besteht, hat Proben ihres Kampfwertes während der erbitterten und schweren Gefechte geliefert. Die Luftwaffe trug wesentlich zur Erbringung des Sie­ges bei, ungeachtet schwieriger atmosphärischer Be­dingungen. Die Leitung des Nachschubes und die Pionierabteilungen haben eine wertvolle Tätigkeit zur Sicherung der rückwärtigen Verbindungen und Verpflegung der Truppen während der Kampfhand­lungen entfaltet.

An der Nordfront dauern die Unterwerfun­gen der Häuptlinge des Gebietes westlich oom Takazze an. Das Hauptquartier unserer Truppen wurde nach Dessie verlegt.

Abtransport der Engländer ans Addis Abeba?

London, 21. April. (DNB.) In London wurde am Dienstag mitgeteilt, daß Pläne über den A b- transport bet britischen Staatsan­gehörigen aus Addis Abeba zwischen dem englischen Außenministerium und dem britischen Gesandten in Addis Abeba besprochen worden seien. Es handelt sich um etwa 1000 Personen. Allerdings halte man das Eintreten eines solchen Notstandes nicht für wahrscheinlich; außerdem wäre eine Räu- mung auf dem Luftwege mit mancherlei Schwie­rigkeiten verbunden.

Addis Abeba ist von fast 30 v. H. der Bevölkerung mit Hab und Gut in den letzten drei Tagen ver­lassen worden. Die Europäer wohnen größ­tenteils auf den Grundstücken ihrer Gesandt­schaften. Die englische Gesandtschaft ist fast wie eine Kriegsfestung mit Stacheldraht- verhauen und ähnlichem ausgebaut.

Oie Sieger im Reichsleifiuugskampf -er -euifchen Gtu-enten.

Berlin, 21. April. (DNB.) Nachdem rund 5000 Hochschulstudenten und 6000 Fachschulstudenten in viermonatiger Arbeit im Reichsberufswett­kampf der deutschen Jugend den Reichs- leistungskampf der deutschen Studen- t e n durchgeführt haben, ist jetzt die Bewertung der außerordentlich wertvollen und umfangreichen Er­gebnisse abgeschlossen worden. Der Reichsbewertungs- ausschuß, der sich zusammensetzte aus Vertretern der Partei, der berufsständischen Organisationen, Professoren und hervorragenden Einzelpersönlich­keiten, die insgesamt auch bei der Aufgaben stelluna wesentlich Einfluß hatten, war im Stu­dentenhaus Berlin zu einer Schluhtagung zusam­mengetreten. Auf feinen Vorschlag wurden von der Neichsführung der deutschen Studentenschaft und Fachschulschaft folgende Arbeitsmannfchaften zu Siegermannschaften erklärt:

Hochschulen:

Technische Hochschule Breslau: Der Aufbau eines schlesischen Hüttenwerkes.

Universität Berlin: Das Vordringen des- mertums und Christentums im niedersächsischen Raum.

Universität Köln: Untersuchung des Eifeldorfes Berk im Kreis Schleiden.

Technische Hochschule Danzig: Deutsche Ju­gend im Kampf um den Freistaat Danzig von Ver­sailles bis heute.

Technische Hochschule Danzig: Bau einer Sied­lung in Ostpreußen.

Staatliche Kunstakademie Düsseldorf: Ent­wurf zu einem deutschen Dorf.

Technische Hochschule Hannover: Der Ober­harz als Arbeitsbeispiel.

Hochschule für Lehrerbildung Hirschberg: Grundzüge echten Bauerntums im Roman.

Hochschule für Lehrerbildung Lauenburg: Mitarbeit der Schule am Existenzkampf des Dorfes.

Universität Halle: Die germanisch-slawischen Grenzverhältnisse im Saalekreis.

Landeskonservatvrium Leipzig: Feier- und Festgestaltung im Lager.

Universität Leipzig: Untersuchung im Dorf Wolfersgrün.

Universität Königsberg: Clemenceau und der demokratische Nationalismus in Frankreich.

Universität Heidelberg: Philipp Lenard, der deutsche Naturforscher, sein Kampf um nordische Forschung.

Universität Breslau: Volkskampf in Ober» fchlesien.

Fachschulen:

Fachgruppe Bauingenieurwesen: Die Mannschaft der Fachschulschaft Höhere Technische Lehranstalt für Hoch- und Tiefbau in Wuppertal-Barmen mit der Aufgabenstellung Autobahn in Volk und Land. Gestaltung einer Teilstrecke KölnHagen.

Fachgruppe Architektur: Die Mannschaft' der HTL. für Hoch- und Tiefbau Berlin-Neu­kölln mit der Aufgabenstellung: das deutsche Dorf. Planung und Gestaltung eines Dorfes in der Mark Brandenburg.

Fachgruppe Kunsthandwerk und Bildende Kunst: Die Mannschaft A der Fachschulschaft der Staats« schule für angewandte Kunst München mit der Aufgabenstellung: Das deutsche Dorf. Anlage und Gestaltung des Dorfes Buckwies bei Mittenwald.

Fachgruppe Maschinenbau und Elektrotechnik: Die Mannschaft 2 der Fachschulschaft der Gauß- Schule Berlin mit der Aufgabenstellung: Jndu- strieanfiedlung im Dorf.

Fachgruppe Bergbau: Die Mannschaft 1 der Fach- schulschaft der Bergschule Bochum mit der Auf­gabenstellung: Sicherheit im Bergbau.

Fachgruppe Kulturbau: Die Mannschaft der Fach­schulschaft der THL. für Kulturbau in Königs­berg mit der Aufgabenstellung: Dorfanlage in Workallen (Ostpr.).

Fachgruppe Textil: Die Mannschaft der Höheren Textil-Fachschule in Krefeld mit der Aufgaben- fteüung: Rohstoffversorgung.

Fachgruppe Seefahrt: Die Einzelarbeit aus der Fachschulschaft der Seefahrtschule Altona mit dem Thema: Schiffsoffizier als Führer an Bord und als Deutscher im Ausland.

Fachgruppe Gartenbau: Die Mannschaft 2 der Fachschulschaft der HTL. für Gartenbau in Pill - n i tz mit der Aufgabe: Gartentechnifche Gestaltung einer Kleinsiedlung.

Fachgruppe Gymnastik: Die Gruppe 3 der Fach­schulschaft der Lohelandschule L o h e l a n d über Fulda mit dem Thema: Der völkische Gedanke tn den Festeszeiten im Jahresablauf.

Fachgruppe Frauenberufe: Die Gruppe der Fach­schulschaft der Staatlichen Schule für Frauenberufe Hamburg mit dem Thema: Die Kleidung der deutschen Familie bei Arbeit und Feier.

Von jeder der benannten Siegermannschaften kommt je ein Student bzw. Studentin symbolhaft als Vertreter seiner Slegermann- s ch a f t nach Königsberg zum Reichskampf des RBWK., wo die Besten der Gauwettkämpfe um die Reichssiegermannschaft ringen. Die anwesenden Studenten werden sich hierbei der letzten sportlichen und weltanschaulichen Prüfung unterziehen. Und einigen von ihnen wird das große Glück zuteil, mit ihren Kameradinnen der Werkstätten und Fabriken am 1. Mai dem Führer vorgestellt zu werden.

*» der eiundheil

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