Der Tag -er deutschen Lustwaffe in Berlin.
Zum ersten Male seit -er Vorkriegszeit Truppenparade mit Fahnen.
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Nach der Ueberqabe der zwölf neuen Fahnen fand auf dem Militärflugplatz in Gatow bei Berlin eine große Parade der-deutschen Luftwaffe vor dem Oberbefehlshaber Generaloberst Göring statt. Man sieht links Generaloberst Göring bei der Abnahme der Parade. — (Scherl-Btlderdienst-M.)
Fliegerhelden gleichzeitig eine Ehruna sowohl für did gesamte Luftwaffe, wie auch für alle Kämpfer der Luft darstelle, die während des Weltkrieges für das Vaterland starben. Für die neue Luftwaffe seien deren Taten ein heiliges Vermächtnis und die unbedingte Verpflichtung, in jeder Lage die Pflicht treu bis zum Tode zu erfüllen.
Anschließend dankte General der Flieger M t l ch dem Manne, der Deutschland die Gleichberechtigung unter den Völkern wiedergegeben, der uns die neue Wehrmacht geschenkt und die Wiederauferstehung unserer neuen Luftwaffe zu neuer Große ermöglicht hat.
Volksgerichtshof wird ordentliches Gericht.
Berlin, 21. April. (NdZ.) Die Reichsregierung hat ein Gesetz beschlossen, wonach der Volksgerichtshof seinen bisherigen Sondercharakter auf- aibt und künftig ordentliches Gericht im Sinne des Gerichtsverfassungsgesetzes ist. Der Volksgerichtshof wird an hauptamtlichen Mitgliedern mit einem Präfkdenten und der erforderlichen Zahl von Senatspräsidenten und Räten besetzt. Der Präsident, die Senatspräsidenten und -räte werden auf Lebenszeit ernannt. Sie müssen die Befähigung zum Richteramt besitzen und das 35. Lebensjahr vollendet haben. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Volksgerichtshofes werden vom Führer und Reichskanzler auf Vorschlag des Reichsjustizministers für die Dauer von fünf Jahren bestellt. Das Amt der Staatsanwaltschaft beim Volksgerichtshof wird durch einen oder mehrere Reichsanwälte oder Staatsanwälte ausgeübt. Gleichzeitig werden durch das Gesetz mit Wirkung ab 1. April 1936 die Mitglieder und das Büropersonal des Volksgerichtshofes in die Besoldungsordnung eingegliedert. Das Gesetz bestimmt, daß die auf Grund von früheren Vorschriften ernannten ehrenamtlichen Mitglieder des Volksgerichtshofes nach Maßgabe ihrer bisherigen Ernennung weiter im Amt bleiben. Dasselbe gilt für Mitglieder, die die Befähigung zum Richteramt haben müssen. Von ihnen scheiden jedoch am 31. Oktober 1936 diejenigen aus, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht zu hauptamtlichen Mitgliedern des Volksgerichtshofes ernannt worden sind.
Kommunisten -Verhaftungen
Berlin, 21. April. (DRV.) Der „Tag der Luftwaffe", der seit dem vorigen Jahr am Todestag des hervorragendsten Kriegsfliegers, Rittmeisters Manfred Freiherr von Richthofen, in allen Standorten feierlich begangen wird, wurde in der Reichshauptstadt durch eine große Parade- oufstellung von Formationen des Luftkreises II auf dem Gelände der Fliegerhorst - Kommandantur Gatow eingeleitet. Dabei erfolgte die Verleihung der kürzlich durch Erlaß des Führers gestifteten neuen Truppenfahnen an zwölf Formationen der Luftwaffe und die Vereidigung der neuen 'Fahnenjunker-Lehrgänge der Luftkriegsschulen Gatow und Wildpark Werder. Diese Truppenfahnen sind die ersten, die bisher zur Verleihung fertiggestellt wurden.
Generaloberst Göring
richtete bei dieser Feier an die Truppen eine Ansprache. Ein großer Teil von euch, so erklärte, er u. a., hatte die Ehre, gestern vor unserem Obersten Kriegsherrn vorbeizumarschieren, dem Mann, der uns Soldaten und dem ganzen Volk die Ehre und die Freiheit wieder zurückgegeben hat.
Seit unser Führer das Steuer des Deutschen Reiches in der Hand hält, ist auch das deutsche Volksheer wieder erstanden und in diesem die deutsche Luftwaffe. Ihr dürft stolz darauf sein, dieser Waffe anzugehören.
Es war auch notwendig, gerade unserer Waffe von Anfang an klarzumachen, daß ihr Fundament die soldatischen Tugenden sein müssen; daß es nicht darum geht, nur eine technische Truppe zu sein, sondern daß wir unseren Stolz darein setzen, an erster Stelle zu stehen, wenn es sich darum handelt, die soldatischen Tugenden und die soldatische Diszi- plin zu beweisen.
Der F ü h r e r hat befohlen, daß zehn Truppenteilen wieder jenes Symbol zu geben ist, das zu allen Zeiten immer das äußere sichtbare Zeichen des Zusammenhaltens einer Truppe war: d i e F a h n e.
Soldaten, auf jene Fahnen schwuren sie den Eid, unter dem Flattern dieser Fahne marschierten sie gegen den Feind, stürmten, siegten und starben sie fürs Vaterland! Darum sind uns die Fahnen heilig.
Ein ehrwürdiges Schauern erfaßt uns, wenn wir die alten Feldzeichen an uns vorüberziehen sehen. Die ältesten von ihnen find kaum noch ein Fetzen Stoff, aber das, was sie ausstrahlen, das erzählt von gewaltigen Kämpfen, großen Siegen und ungeheuren Opfern.
heute, Kameraden, erhaltet auch ihr das äußere und sichtbare Zeichen des Soldaten und seiner Ehre, erhalten eure Truppenteile die Fahnen mit dem Symbol jener alten und ruhmreichen Vergangenheit aus zahlreichen Schlachten und Siegen, dem Kreuz von Eisen, geschmückt aber auch mit dem Symbol der neuen Zeit, dem Symbol der Auferstehung unseres Volkes, dem uralten Siegeszeichen unserer Vorfahren. Vergeßt nicht, unter diesem Zeichen des Hakenkreuzes ist Deutschland aus Rot und Schande, aus Schmach und Elend heraus- aeführt worden. Unter diesem Zeichen haben Tausende gelitten und geblutet. Unter diesem Zeichen errangen wir die Freiheit und Ehre unseres Volkes. Und darum wird es auch unsere Fahne, umklammert von den Fängen des fliegenden Adlers, des stolzen Vogels, der der Sonne entgegenfliegt.
Schwört bei euch selbst, daß ihr nie lassen werdet von dieser Fahne! Denn das sage ich euch, wenn ihr dieses Zeichen umklammert, dann haltet ihr damit das Schicksal Deutschlands in euren Fäusten. Das Schicksal unseres Volkes ist unzertrennlich verbunden und verknüpft mit unseren Fahnen.
Wenn einmal das Schicksal es fordert, daß zur Verteidigung von Volk und Vaterland die Fahnen enthüllt werden müssen, dann erwarte ich von euch, daß ihr mit dem gleichen Wut, der gleichen Unverzagtheit und der gleichen Treue wie eure Vorfahren hinter den Fahnen marschiert, wohin sie auch immer getragen werden mögen. Sie sind das Pfand, das der Führer, unser oberster Kriegsherr, uns anvertraut hat. Wögen sie auch die Nachkommen erinnern an die große Zeit, da Deutschland aus tiefer Nacht der Sonne enlgegenschritt. Wögen sie dann auch erinnern an den Wann, der unser
Volk und Vaterland wieder zu einem Begriff und einem Inhalt gemacht, für den das höchste Opfer zu geben wir freudig bereit find!
Verleihung der Truppenfahnen.
Nach der Ansprache wurden die Fahnen enthüllt. Während die Truppen das Gewehr präsentierten, begab sich Generaloberst Göring zu jeder einzelnen Fahne, nahm sie aus der Hand des Fahnenträgers, weihte sie mit einem besonderen Fahnenspruch und übergab sie dem Kommandeur des Truppenteils, der sie künftig führen wird. Im Augenblick der Uebernahme jeder einzelnen Fahne gab eine Gruppe von Flakgeschützen jeweils eine Gruppensalve ab.
Oie Vereidigung der Fahnenjunker.
Die Fahnen rückten dann zu ihren Truppenteilen ab, lediglich die Fahnen der Luftkriegsschulen blieben vor dem Podium stehen. Por diesen Fahnen nahmen die neuen Fahnenjunker-Lehrgänge Aufstellung, deren Vereidigung nunmehr von dem Kommandeur der Luftkriegsschulen Oberst Schubert vorgenommen wurde, nachdem zuvor ein evangelischer und ein katholischer Geistlicher auf die Heiligkeit des Eides hingewiesen hatten.
Dann richtete Generaloberst Göring noch eine kurze Ansprache an die neuen Fahnenjunker. Er wies sie auf die Bedeutung des eben geschworenen Eides hin, mit dem sie sich ihrem Volk und dem Führer dieses Volkes verschworen hätten. Generaloberst Göring erinnerte dann an den heutigen Todestag Manfred von Richthofens und forderte seine jungen Kameraden auf, in dem Leben dieses unsterblichen deutschen Lufthelden stets ihr Vorbild zu sehen.
„Wenn Richthofen lebt — dann wird die Luftwaffe unüberwindlich sein? Das ist der tiefere Sinn eures Eides, den ihr heute leisten durftet." Göring schloß mit dem Sieg-Heil auf den Führer. Die Kapelle spielt die Nationalhymnen. Damit war die Paradeaufstellung beendet. Die Truppen formierten sich zum Vorbeimarsch.
Oer Vorbeimarsch
Die Parade vor dem Oberbefehlshaber der Luftwaffe war deshalb ein besonderes Ereignis, weil zum ersten Male seit der Vorkriegszeit wieder deutsche Truppen mit Fahnen vorbeimarschierten. Dem Vorbeimarsch der Offiziere des Luftkreiskommandos folgten die Truppen in der Reihenfolge der Paradeaufstellung. Der Parademarsch der Flaktruppen in Marschkolonnen wurde abgeschlossen von der Vorbeifahrt der Flak.
Ehrung der Luftwaffe für Aichthosen am Ehrenmal. Berlin, 21. April. (DNB.) Während an sämtlichen Ehrenwachen des Standortes Berlin am Ehrentag der Luftwaffe die Wachen von der Luftwaffe bezogen worden waren, gestaltete sich die Vergatterung am Ehrenmal zu einer eindrucksvollen Ehrung des Fliegerhelden Manfred von Richthofen. Unter Vorantritt des Stabsmusikkorps der Kommandantur des Fliegerhorstes Gatow zog eine Ehrenkompanie der Wachtruppe der Luftwaffe mit klingendem Spiel am Ehrenmal auf. Hier erwartete Generalmajor und höherer Fliegerkommandeur Kühl die Truppe. Der führende Oberleutnant Einwächter meldete beim Generalmajor die Wachtruppe. Während das Musikkorps das „Lied vom guten Kameraden" spielte, grüßte der Generalmajor zum Ehrenmal hinüber, und die Hände der Tausende von Zuschauern reckten sich zum deutschen Gruß. Nach der Vergatterung trat die Wache wieder unter präsentiertes Gewehr, während Generalmajor Kühl sich in das Ehrenmal begab, um einige Minuten der Gefallenen des Weltkrieges zu gedenken. Ein Vorbeimarsch der Wachtruppe beendete die Richthofen- Ehrung und die feierliche Vergatterung.
Kranzniederlegungen am Grabe Richthofens.
Berlin, 21. April. (DNB.) Zu Ehren von Deutschlands berühmtesten Fliegerhelden, dem u n - besiegten Sieger in 81 Luftkämpfen, wurden am Dienstagnachmittag auf seinem Grabe
im Jnvalidenfriedhof in der Scharnhorststraße mehrere Kränze niedergelegt. Ein Doppelposten hielt vor dem schlichten und wuchtigen Grabmal die Ehrenwache. Es erschienen Abordnungen der Luftwaffe und legten im Namen des einstigen Feldflugchefs, des Jagdgeschwaders Richthofen und der alten Kriegskameraden drei mit Lilien, Hortensien und roten Schleifen geschmückte Lorbeerkränze nieder. Weitere Kränze stammten von der Mutter und den Geschwistern R i ch t h o f e n s und von dem Ulanen-Regiment, dem er vor dem Uebertritt zur Luftwaffe angehört hatte.
Auch an dem im Zeughaus aufgestellten Flugzeug Richthofens wurde von der Generalverwaltung der Staatlichen Museen ein Kranz niedergelegt.
Ehrung gefallenerdeutscherFl-rrgerhelden
Berlin, 21. April. (DNB.) Auf dem Paradeplatz in Neu-Tempelhof wurde am Dienstag durch den Staatskommissar der Hauptstadt Berlin, Dr. Lippert, die feierliche Umbenennung von 16 Straßen Neu-Tempelhofs auf die Namen gefallener deutscher F l i e g e r h e l d e n vollzogen. Die Bedeutung des Festaktes wurde unterstrichen durch eine Ansprache des Generals der Flieger Milch, der namens des Oberbefehlshabers der Luftwaffe der Stadt Berlin den Dank für diese Ehrung der gefallenen Kameraden übermittelte. Er erklärte, daß die heutige Ehrung von 16 gefallenen
Berlin, 21. April. (DNB.) Am 21. April 1936 jährte sich zum 200. Male der Todestag desPrin - zen Eugen von Savoyen.
Der Reichskriegsminister und Oberbefehlshaber der Wehrmacht hat angeordnet, daß an diesem Tage bei allen Einheiten der Wehrmacht Appelle stattfinden, bei denen nachstehender Erlaß bekanntaegeben wird:
Die deutsche Wehrmacht geoenkt nm heutigen Tage des großen Soldaten, fier vor 200 Jahren sein heldenmütiges Leben endete: des Prinzen Eugen von Savoyen, der unter dem Ehrennamen des „edlen Ritters" in die Geschichte eingegangen ist. Aus norditalienischem Fürstengeschlecht stammend, in Paris erzogen und zum Priester bestimmt, von kleiner Gestalt und schwächlichem Körper, aber scharfem Geiste und beseelt vom unbändigen Willen zur großen Tat — so war der junge Prinz Eugen, als er verhöhnt und verfolgt vom französischen König und seinem Hof, über den Rhein nach Deutschland entfloh, um dort dem Kaiser und einer neuen Heimat zu dienen.
Ohnmächtig und zerrissen, geschwächt durch die Wunden des 30jährigen Krieges befand sich das Reich damals erneut in schwerer Gefahr. Vom Südosten drohten die Türken die deutsche Kultur zu vernichten; im Westen drangen die Eroberungsheere des französischen Königs Ludwig XIV. plündernd, sengend und mordend an den Rhein vor. 1681 fiel Straßburg in französische Hand, zwei Jahre später standen die Türken vor Wien.
Vor der Habsburger Kaiserstadt begann der 20jährige Prinz Eugen in der großen Befreiungsschlacht am Kahlenberge von 1683 seine lange Soldaten- und Feldherrnlaufbahn, die ihm in 31 Feldzügen auf die Höhe des Ruhmes führte.
Noch befehligten die besten Feldherren ihrer Zeit die Heere des Kaisers im Kampf gegen die osmanischen Eindringlinge. Aber schon die Erstürmung von Ofen 1686 war in erster Linie Eugens Umsicht und Kühnheit zu verdanken. Immer weiter wurden die türkischen Armeen zurückgedrängt. Immer stärker wurde Eugens führender Anteil an den Siegen der kaiserlichen Truppen. 1697 ist der 34jährige Prinz Eugen selbst ihr Oberbefehlshaber: Mit seinem herrlichen Siege bei Zenta, der die Armee der Osmanen vernichtet und Ungarn von türkischer Herrschaft befreit, ist sein Feldherrnruhm begründet. 20 Jahre später krönt er seinen Namen als Türkenbezwinger durch die Eroberung von Belgrad. Seit diesem großen Tage des Jahres 1717 erklingt das Lied von „Prinz Eugen, dem edlen Ritter ..." durch alle deutschen Gaue.
Anderthalb Jahrzehnte zuvor aber rief das Schicksal den Prinzen zu seiner zweiten großen Ausgabe. Es galt, das Reich vor der Raubgier des französischen Königs zu schützen. Im spanischen Erbfolge-
in Polen.
Warschau, 21. April. (DNB.) 60 Kommu - nisten, die im Verlauf der letzten blutigen Zwischenfälle in Lemberg verhaftet worden waren, sind in das Konzentrationslager von Dereza Kartuzka gebracht worden.
In Warschau wurden nach erneuten Haussuchungen am Dienstag wiederum 56 K o m - muniften, darunter eine Reihe leitender Parteimitglieder, verhaftet.
Oie polnische akademische Jugend gegen Kommunismus und Judentum.
Warschau, 20. April. (DNB. Funkspruch.) Im Zusammenhang mit den Straßenunruhen in Lemberg und in Krakau veröffentlicht die Lemberger polnische akademische Jugend zugleich im Namen der akademischen Gesellschaften ganz Polens eine Entschließung, in der der Kommunismus als Totfeind der polnischen Kultur bezeichnet und auf die Rolle der Juden bei den kommunistischen Wühlereien hingewiesen wird. Die polnische akademische Jugend, heißt es weiter, fordert die Abtrennung der Juden als zersetzenden Faktor vom Organismus des nationalen Polens, die Einschränkung des Einflusses der Juden auf die Hochschulen und rücksichtslosen Kampf gegen den jüdischen Einfluß in Presse, Literatur, Theater, Kino und Rundfunk.
krieg, von 1702 bis 1714, stand Eugen der mächtigen französischen Koalition gegenüber als Seele des politischen und strategischen deutschen Widerstandes; ihm zur Seite focht der berühmte Herzog von Marlborough mit den Truppen des verbündeten England.
Den glänzenden Siegen, die Eugen Anfang des Kriegs in Oberitalien erfocht, folgten die Waffentaten von Höchstädt im Jahre 1704, von Turin 1706, bei Dubenaarbe 1708 unb bte Eroberung von Lille, bis enblich ber übermütige Sonnenkönig um Frieden bitten mußte.
Das Deutsche Reich war frei unb verdankte feine Freiheit bem Solbaten, Feldherrn und Staatsmann Eugen von Savoyen, dem Reichsfeld- mar f ch a l l, dessen Name längst in aller Welt Munde war.
Wenn auch das alt gewordene Heilige Römische Reich deutscher Nation später der jungen Macht weichen mußte, die in Preußen unter Friedrich Wilhelm I. und seinem Nachfolger, dem großen Friedrich, erwachsen sollte, so war dieses Reich doch einst unser großes Vaterland. Unter den berühmtesten Feldherren jener Zeit fochten alle deutschen Stämme für die Reichsidee und sicherten für die Zukunft unser gemeinsames Deutschtum gegen die Mächte des Orients im Südosten und die des französischen Imperialismus im Westen.
Die gemeinsamen Abwehrkämpfe des in zahllose Staaten zerrissenen Reiches schufen wieder ein Zusammengehörigkeitsgefühl des Deutschtums. Die Waffentaten des Prinzen Eugen machten den Weg frei für einen neuen Strom von Siedlern germanischen Blutes, die noch heute in Ost- und Sudeuropa deutsche Kultur auch in fremden Staaten bewahren und heilig halten.
Wir deutschen Soldaten des Dritten Reiches neigen uns in Ehrfurcht vor demReichs- feldmarfchall des alten Reiches, weil auch fein Leben und Kampf nur ein Ziel hatte: Deutsch, land! oonBlomberg.
prinz-Eugen-Gedenkfeier der Wachtruppe Berlin.
Berlin, 21. April (DNB.) Aus Anlaß der 200. Wiederkehr des Todestages des Prinzen Eugen von Savoyen fand in Gegenwart des Kommandanten von Berlin, Generalleutnant Schaumburg, eine Feier bei der Wachtruppe statt, an der auf Einladung des Reichskriegsministers und Oberbefehlshabers der Wehrmacht der österreichische Militärattache Oberst Pohl teilnahm. Nach Verlesung des Erlasses des Reichskriegsministers endete die Feier mit dem Spielen ber österreichischen und der Rutschen Nationalhymnen.
Deutsche Wehrmacht ehrt einen großen Soldaten.


