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Nr. 195 Drittes Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Zrettag, 21. August 1056
Feierlicher Einzug in die Kaserne zu Büdingen
2.
3.
4.
eine einheitliche Behandlung
troffen worden, um
Aus der Provinzialhauptstadt
Hallo, hallo, hier spricht der Hitlerjunge!
hier so eilig durch die Sperre drängst.
D.
Hk.
Hitler-Zugend und VDAl. aus Gießen helfen bei der Ernte
nach den mühseligen Erntearbeiten der letzten
sich
(Aufnahmen [4]: Neuner, Gießener Anzeiger.)
Die
Ein-
Links oben:
Feierlichkeiten zum
Links unten: In glücklicher Weise fügen sich die Gebäude in die Landschaft ein.
einem gesunden Körper wohnen könne; dieser Spruch hat heute mehr denn je seine Gültigkeit! ...
Wenn ich Sie am Sonntag, 30. August, auf dem Sportplatz der Universität treffe — Beginn 14.30 Uhr —, werde ich Ihnen noch einige Erläuterungen
$ug des MG. - Bataillons in seine neue Kaserne zogen viele Zuschauer in ihren Bann. Hier sieht man den Auszug des Musikkorps für den Vorbeimarsch.
Oben rechts: Die Kasernenbauten $u Büdingen zeichnen sich, wie allenthalben die neuen Bauten dieser Art, durch ihre klare und einfache Gliederung aus.
Dornoiizen.
Tageskalender für Freitag.
Gloria-Palast (Seltersweg): „Waldwinter". - Lichtspielhaus (Bahnhofstraße: „3m Sonnenschein".
Körperschule des BDM. mit der Musik von Oberbannführer der RIF. Georg Blumensaat. Jungmädel-Mannschaftskämpfe mit lebenden Hindernissen.
Ballgymnastik.
harten Arbeit, in der Glut ihrer Felder, hinter ihren Zäunen und niederen Mauern begraben sind, weil sie die Stimme der Welt wohl hören, lhr vielbewegtes Antlitz aber niemals sehen werden. — Du könntest dir vielleicht denken, daß du ein paar Tage, aber nicht, daß du Jahr um Jahr unter ihnen leben solltest. —
Aber da fährt einer mit dem Zug, der dir auf- ällt, weil ihn plötzlich beim Anblick dieser kleinen Dörfer die Unruhe packt. Er steht auf und tritt ans Fenster und sieh^ über die eintönige Gegend hin, als habe er Jahr für Jahr nur diesem Blick gelebt. Sinnlos scheint es dir, daß er seinen un- örmigen Koffer aus dem Netz holt und ganz nahe zur Tür hinträgt, wo du doch weißt, daß der Zug vor der erstenViertelstunde nicht halten wird. Sinnloser noch erscheint es dir, daß er dich nach der Zeit fragt, wo er doch selbst eine Uhr am Arm trägt. Er zählt dir die Namen der kleinen Dörfer auf, ohne daß du ihn danach gefragt hast, und plötzlich faßt er dich am Arm und zeigt dir einen Kirchturm weit dort hinten. Du hättest dir denken können, daß alle, die dort um den Kirchturm wohnen, zu dir in den Zug gekommen wären, um die Eintönigkeit zu fliehen; aber schwer nur kannst du dir denken, daß einer neben dir im Zug steht, der danach fiebert, die Tür aufzureißen, um mit langen Schritten über die staubigen Wege und durch die heißen Felder zu stapfen, als gäbe es nichts Schöneres für ihn als diese Eintönigkeit und dieses kleine Dorf dort um den fernen Kirchturm. —
Es liegen kleine Dörfer an der Strecke, die du fährst, und große Städte, und irgendeiner sitzt Immer im Zug, der es kaum erwarten kann, dort auszusteigen. Irgendeiner immer. Und einmal wird auch dein Kirchturm in Sicht kommen, und du wirst vor der Zeit noch deinem Koffer greifen, um ihn näher nach der Tür zu tragen. Dann wird es dir gleichgültig sein, ob einer hinter dir ans Fenster tritt und sich verwundert, warum du dich gerade
Wochen gern einen Tag der Ausspannung gegönnt, aber die Arbeitsfülle und das schöne Sommerwetter ließen niemand zur Ruhe kommen. Wie zuvor angekündigt, trafen am Morgen Erntehelfer aus Gießen und Wiefeck ein. Es war eine größere Anzahl HI. und BDM., die sich in uneigennütziger Weise zur Verfügung stellte. Die Gäste wurden herzlich empfangen. Während die HI. beim Einfahren half, waren die Mädels mit Flachs
geben! ... Heil Hitler!
5. Grenzballspiel der Gießener Mädelgruppen.
6. Bodenturnen der Jungmädel.
7. Volkstanz von 250 Mädeln.
8. Einholen der Fahne.
Die Führerin des Oberbannes 13 Hessen-Nassau, Else Riese, wird sprechen. Es spielt der Musikzug der SA.-Standarte 116. Die bereits verkauften Programme ßum 5. Juli haben selbstverständlich ihre Gültigkeit. Die damals ergangenen Einladungen übertragen sich ohne weiteres auf den 23. August.
Tagung der Deutschen physiologischen Gesellschaft in Gießen u. Bad-Nauheim.
Vom 30. August bis 2. September wird die Deutsche Physiologische Gesellschaft ihre 14. Tagung in Gießen und Bad-Nauheim abhalten.
Am Sonntag, 30. August, wird im Physiologi- schen Institut in Gießen gegen Abend eine Vorstandssitzung die Tagung einleiten, von 20 Uhr ab werden sich die Tagungsteilnehmer zwanglos im Studentenhaus treffen.
Die Eröffnungssitzung der Tagung wird am Montag, 31. August, 8.15 Uhr im Großen Hörsaal des Physiologischen und Physiologisch-Chemischen Instituts in Gießen stattfinden. Im Anschluß an die Einleitungsansprache von Prof. Dr. R e i n, Göttingen und an die Begrüßungsansprache von Prof. Dr. B ü r k e r, Gießen, wird sofort mit den Fachvorträgen begonnen.
Die Tagesordnung weist für sämtliche Beratungstage eine große Fülle von Fachvorträgen auf. Daneben ist auch eine Führung im Liebig-Museum durch Geheimrat Professor Dr. Sommer vorgesehen, ferner wird am Dienstag, 1. September, bie Geschäftssitzung und Mitgliederversammlung abgehalten werden.
Am Mittwoch, 2. September, wird eine gemeinsame Tagung mit der Deutschen Pharmakologischen Gesellschaft in Bad-Nauheim im Kerckhosf-Jnstitut durchgeführt.
rupfen beschäftigt. Trotz der enormen Hitze verrichteten sie eifrig die ungewohnte Arbeit. Bei frohem Geplauder und munteren Scherzen vergingen die Stunden wie im Fluge. Gerne opferten die jungen Menschenkinder ihren Sonntag, um den Landleuten zu beweisen, daß sie Anteil nehmen an dem schweren Beruf des Bauern und Verständnis besitzen für seine Sorgen. Diese selbstlose Tat hat zur Vertiefung der Volksgemeinschaft beigetragen.
Rechts unten: Das MG -Bataillon zur Feier angetreten. Im Vordergrund der Bataillons- Kommandeur, Oberstleutnant T h e u r i ch , bei feiner Ansprache.
und Rücksendung aller Ballone bzw. Drachen sicherzustellen. Beim Auffinden von Ballons und Drachen mit Registrierinstrumenten wird die Erstattung der Unkosten und die Belohnung für richtige Behandlung etwa vorhandener Instrumente auch weiterhin gewährt.
Auch aufgefundene Kinderballone sind abzugeben!
LPD. In Abänderung der bisher für Preußen geltenden Bestimmungen ist angeordnet worden, daß künftighin alle Ballone und Drachen mit Re- gistrierinstruinenten oder Anhängekarten (also auch Kinderluftballons mit Anhängekarten), die an Reichsgebiet gefunden werden, an die Ortspolizeibehörde abzuliefern sind. Diese Anordnung ist ge-
Vorbildliche Erntehilfe
00 Harbach, 20. Aug. Wie in vielen Orten der Umgebung, so war man auch hier am vorigen Sonntag mit Einfahren beschäftigt. Unaufhörlich rollten hochbeladene Erntewagen in das Dorf. Erst beim Einbruch der Dämmerung stellten unsere fleißigen Bauersleute die Arbeit ein. Zwar hätten sie
Es liegen kleine Dörfer ...
Es liegen kleine Dörfer an der Strecke, die du fährst, und du bist stolz und denkst an deme Stadt. I durch die Hunderte von Autos fahren, die Museen hat und Theater, breite Straßen, hohe Raufer unö - eindrucksvolle Fassaden, in der man durch Garten gehen und vor Läden verweilen kann, m Der ote Lichtspielhäuser das Neueste bringen aus aller 21 eit, wo du die Auswahl hast am Abend, wenn du ein Vergnügen suchst, wo der Sonntag angefullt ist mit Leben und Menschen und festlichen Darbie- tnnqen — und du hast ein wenig Mitleid mit den Menschen, die in diesen kleinen Dörfern wohnen, weil rings um sie her nur Weite ist und heißes ^--ld und Staub auf den Wegen, weil sie nach 'Feierabend nichts anderes unternehmen können, denn vor dem Haus zu stehen und mit dem Nachbar zu schwatzen, weil ihre Zeitung ihnen von lockenden Dingen aus deiner Stadt und anderen größeren Plätzen berichtet, von Dingen, die sie hier nicht haben und niemals haben werden, weil sie in ihrer
Links' Hitler-Jugend hllst beim Getreideaufladen. Keine leichte Arbeit! Aber mit gutem Willen wird es geschafft! — Rechts: Einfacher und weniaer anstrengend ist das Flachsrupfen. Die Jugend macht sich hier sehr nützlich. Auch am kommenden Sonntag werden Hitler-Jugend und BDM.
ä ö auf Anruf der Ortsbauernführer wieder zur Verfügung stehen, e- (Ausnahmem Archiv HL)
Heil Hitler! Hier spricht der Hitlerjunge! ... Wie bitte, Sie wünschen Karten für die „Gießener Olympiade" am 30. August auf dem Sportplatz der Universität? ...
Aber ich bitte Sie, das Sportfest des Bannes 116 können Sie doch nicht mit einer Olympiade vergleichen! ... Warum? wollen Sie wissen? ... Aber hören Sie einmal, die Sache liegt doch ganz einfach! Auf der Olympiade, wie sie gerade jetzt in Berlin so glänzend durchgeführt wurde, wird einem Weltrekord nach dem anderen das Lebenslicht ausgeblasen! Die Arbeit der Hitlerjugend kann aber doch nicht in Spitzenleistungen gesehen werden! ... Haben Sie verstanden? ...
Sehen Sie, unsere Arbeit geht darauf hinaus, eine Generation gesunder und leistungsfähiger Menschen 3u erziehen, die einmal völlig geeignet sein wird, der Träger unseres Staates zu werden. Dazu bedürfen wir aber einen gefunden Durchschnitt, nicht einige Rekordhelden allein! Nicht, daß ich deshalb etwas gegen den olympischen Gedanken sagen wollte. Nein, nur die Gebiete liegen eben auf ganz verschiedenen Ebenen! ... Ja, leuchtet Ihnen das ein? ... Sehen Sie, da haben wir uns ja verstanden!
Deshalb muß auch das Bannsportfest ein ganz anderes Gesicht tragen! ... Sozusagen, die Herb st- parabe der Hitlerjugend! ... Unser Programm scheinen Sie ja schon zu kennen! Unser Sportfest steht also vollkommen im Zeichen des Mannschaftskampfes, im Zeichen des Einsatzes einer Vielheit von Menschen! ... Ja, natürlich führen wir auch Einzelwettkämpfe durch, um dadurch die Möglichkeit zu haben, talentierte junge Kräfte zu erkennen! ...
Ich freue mich riesig, daß Sie sich von der Wichtigkeit unserer Erziehungsarbeit überzeugen ließen, denn, sehen Sie, schon in der Antike war der Spruch bekannt, daß ein gesunder Geist nur in
Menschen in Gedränge.
Seltsam, daß noch niemand eine „Philosophie i Les Gedränges" geschrieben hat. Welche Lebens- i «veisheiten lassen sich doch im Gedränge gewinnen! ■ Nirgends so wie in einem handfesten Gedränge ; »erkennt man seinen lieben Nächsten. Man kann i zgetrost den bekannten Satz abwandeln und sagen: „Zeige mir, wie du dich im Gedränge benimmst, mnö ich will dir sagen, wer du bist!"
Grundlegend für jedes Gedränge ist dieses: es । Drängt immer nur der andere! Wer kennt nicht I jenen empörten Mitbürger, der mitten im Ge- । Dränge fortwährend nach hinten ruft: „Drängen -Sie doch nicht sol", der sich aber währenddessen , mit Hilfe seiner trainierten Ellenbogen immer weiter nach vorne rudert? Und wer kennt nicht jenen amtieren Mitbürger, der sich — zum Beispiel vor Dem Postschalter — harmlos und gleichsam nichts- «hnend an den Rand der „Schlange^ stellt und Leim jedesmaligen, schrittweisen Vorwärtsrücken Ler Schlange sich vor ein altes Mütterchen schiebt, Die natürlich nichts zu sagen wagt, der aber bann, rroenn ein anderer sich ebenso unberechtigterweise tüor i h n stellen will, donnernd losbricht: „Herr, 'schließen Sie sich gefälligst hinten an! Sie wissen avohl nicht, was sich gehört!?"
Ja, man kann im Gedränge seine Studien machen! Mitunter aber erlebt man etwas, was man noch nie erlebt hat. Zum Beispiel jüngst, als jich am vorletzten Abend der Olympischen Spiele in Berlin bas Gebränge vor bem Brandenburger Sor so verdichtete, daß es kein Vorwärts und kein Rückwärts mehr gab.
Plötzlich sah ich, wie ein Mann auf einen Radfahrer einschlug, der wohl allzu dicht am Bürgersteig vorübergefahren war. Ob nun der Radfahrer Len Bürgersteigler schuldhafter- oder unschuldhafter- iweise gestreift hatte, weiß ich nicht. Ich sah nur, iroie der Radfahrer mit feinem Rad auf das Pflaster
Es dauerte nur Sekunden, bis die einen für, bie oanbern gegen den Radfahrer Partei nahmen. Und jso war alsbald trotz des Gedränges ein heftiger ;(Streit im Gange. Es bildete sich der berühmte »Kreis um die Streitenden, und schon erschien auch Ldie Polizei.
Für einen kurzen Augenblick ließ man vonem- oanbcr ab, um dem mit einem Notizbuch bewaff- metcn Hüter der Ordnung den Vorfall zu erklären. Während die einen aufgeregt den Radfahrer behafteten, bemühten sich die andern, ihn zu entlasten. »Alles redete durcheinander, bis der Wachtmeister, über gtis dem Hin und Her der Worte und Zurufe wicht klug wurde, energisch zu wissen begehrte, von iwelchem Radfahrer denn eigentlich die Rede Jei? KFr, der Wachtmeister, sähe ja überhaupt keinen Radfahrer. . .
Der Wachtmeister hatte Recht! Denn, rote ich tn- zzwischeu mit diebischer Freude beobachtet hatte, lhatte sich der Radfahrer längst wieder auf fein !Rad geschwungen und war nach Hause gefahren. ?Auch der Gegner des Radlers mar feines Weges [gegangen. , ....
Ich muß gestehen, es war ein herrlicher Anblick, ibie Gesichter der Streitenden zu sehen, als sie merk- Iten, daß sie sich für zwei Menschen ins Zeug ge- i Hegt hatten, die sich längst still und leise fortgemacht Ihatten. Und ich muß gestehen, daß mir diese beiben 'Menschen als wahre Philosophen des Gedränges I «erschienen, indem sie das Klügste taten, roas fte itun konnten: sich nämlich im Gedränge Des OJe- I ibränges aus dem Staub zu machen, um nicht noch imehr ins Gedränge zu kommen!
BNM.-Gporttag in Gießen am 23. Angnst.
Beginn: 3 Uhr auf dem Universitätssportplatz. 1. Fahnenhissen.


