Ur. 95 Drittes Blatt
Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Dienstag, A.April 1956
Sie Feier der SA
Während der Verewigung auf die Fahne.
Die Feier der SS. auf dem Schiffenberg.
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Die Feier der Ueberführung der Jungmädels in den VDM.
.die Verewigung der SV. aus Oswalbsganeu.
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erregten.
seinem Wesen formt, dem es vertraut, nicht durch andere Bindungen, als die Blutes gefesselt ist. Diesem einen galt Sehnsucht der Jahrhunderte, die Sehnsucht
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kehrszeiten noch eine weitere farbenfrohe Belebung erfuhr.
Im Anschluß an unseren gestrigen Bericht über die Gießener Feiern des 20. April bis um 8.30 Uhr vormittags ist heute weiter mitzuteilen, daß in sämtlichen Schulen in schlichten, würdigen Feiern des Führer gedacht wurde. Ferner fanden am Vormittag Appell der Wehrmacht in den einzelnen Kasernen des Standorts Gießen statt.
Am Nachmittag folgte die Feier des B D M.
Im Vordergründe der öffentlichen Ereignisse des Abends stand auf Oswaldsgarten
Wir glauben an den Führer und würden auch an ihn glauben, wenn sich das Geschick gegen ihn gewendet hätte, wir würden dann mit aller Kraft um so eifriger für ihn streiten, denn er ist ja ein Teil von uns.
Wir können diesen unseren Glauben ebensowenig erklären, wie uns ein anderer Mensch die Existenz Gottes zu erklären vermag. Und beweisen können wir den Glauben an unseren Führer nur durch unsere Tat, durch unser Handeln, durch unseren Einsatz.
Und hier wollen wir der Welt und allen Fragenden sagen, daß unser Bekenntnis lautet:
Wir glauben an den Führer, wir beweisen diesen Glauben durch die Tat. Der
I e r dem erwartungsvollen Publikum nichts schuldig: die Leute gehen mit Messer, Revolver und Maschinengewehr aufeinander los, und prächtige Kinnhaken gibt es die schwere Menge-, nicht zu reden von den Affären auf und um Santa Cruz selber, wo schließlich Feuer ausbricht und sogar die Haie eine stumme, aber schaurige Rolle spielen. Doch hat der Spielleiter aus anderen Motiven, dem Börsenmanoöver z. B., nicht minder dankbare Wirkungen geholt, wie man sie aus ähnlichen Filmen bereits kennt, und er wußte auch mit der pompösen Entfaltung großer Gesellschaftsszenen dem Trauerspiel auf Santa Cruz eine äußerst kontrastreiche Folie zu geben. Dazu sind eine Reihe tüchtiger und vielseitig begabter Darsteller am Werk. Erich P o n t o z. B., vom Dresdener Staatstheater, ein Schauspieler, der mit unaufdringlichen Mitteln eine scharf umrissene Charakterstudie gibt; Juki- jinoff, der Kommissar in „Friesennot", diesmal ein abenteuerlicher Spekulant im Frack, geschmeidig und unheimlich; Fran^oise Rosay, die wir neulich als Wortführerin der „Klugen Frauen" sahen, als große Salondame, elegant und kalt; Andrews Engelmann, von der Ufa schon in der „Insel" herausgestellt, der gefährlichste Gegenspieler aller Gutgesinnten auf Santa Cruz: das ist Speel- m a n 5 vor allem, ein prächtiger Käptn, immer obenauf, Mundwerk, Herz und Hand am rechten Fleck; ferner Sieber, Schreck , Brem, Gloth, lauter unrasierte, mächtig tätowierte, aber biedere und ehrliche Seeleute, und Irene von Meyenborff als sanfte, blonde Kapitänsfrau: man zittert um ihr Leden, wenn der Hai ihr, die unvorsichtig im Meer badet, bedrohlich auf der Spur ist. —
Im Beiprogramm: die Ufa-Wochenschau und ein Lustspiel, dessen groteske Situationen viel Heiterkeit
Zeitschriften.
— Der Bergsteiger. (1,20 Mark. Verlag F. Bruckmann, München.) Eine Frühjahrsskifahrt, betitelt „Sonne über dem Samnaun", von Dr. Egon Hofmann, „Aus der Felsenwelt des Rofan" von Dr. Emil Gretschmann und eine „Ueberschrei- tung des Hochplattig" in den einsamen Mieminger Bergen von Karl Bünsch — das ist der bochtouri- stische Auftakt zum Aprilheft. Außerdem bringt es ausgezeichnete Abhandlungen über verschiedene Gebiete, z. B. schreibt Dr. Benno Eggert aus seinem Kutterlinger Tagebuch über Wilhelm Leibl, und R. Braungart besaßt sich mit Bergsteiger-Buchzeichen in Wort und Bild; zwei Aufsätze „Laufen oder Fahren" von Fritz Schmitt und eine „Nächtliche Erstbesteigung" von Joseph Julius beweisen, daß die Schriftleitung auch über Humor verfügt. Dazu eine Reihe schöner Bilder.
die Vereidigung der SA.
Aus das Kommando „S t i l l a e st a n d e n !" bildeten die 1190 angetretenen SA.-Männer ein straff ausgerichtetes Viereck. Die Standarte und die Stu'rmfahnen wehten hoch im Winde über den Kolonnen. Dann verlas Standartenführer Lutter die nachstehende Eidesformel:
„Ich gelobe meinem Führer Adolf Hitler Treue. Ich verspreche Adolf Hitler und den von ihm bestellten, mir bekannten oder durch ihre Abzeichen erkennbaren Vorgesetzten Achtung und Gehorsam und verpflichte mich, alle Befehle unverdrossen und gewissenhaft zu vollziehen, da ich weiß, daß meine Führer nichts llngefehliches von mir fordern.
Standarten und Sturmfahnen sollen mir heilig sein; ich werde sie niemals verlassen, vielmehr sie stets mutig verteidigen.
Ich gelobe, mich allezeit als tapferer und treuer Kämpfer im Dienst der nationalsozialistischen Bewegung zu erweisen und immer so
Sochschulnackrichten
Der Dozent für Arabistik und Islamkunde an der Universität Frankfurt Dr. phil. habil. Johann Fück ist zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor ernannt worden.
Der Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat Fräulein Dr. Ruth M o u f a n g beauftragt, im Sommersemester 1936 in der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Frankfurter Universität den zweiten Teil der Vorlesung über analytische Geometrie zu halten.
Kämpfenden und aller Glaubensbereiter. Und nun h a t sich diese Sehnsucht erfüllt.
33,77
Dann kommt noch ein Auto von der Kreisleitung und von der Presse...
Und bann: „Achtung! Segler startet!" Bisst hält die Stoppuhr in der Hand, die Dorfbuben sind hinter ihrem Felsen vorgerannt, alles streckt die Hälse vor und starrt dem gleitenden Vogel nach. Jetzt sieht es aus, als wollte er im Bach landen, die Suchmannschaft wird gründlich gefoppt — jetzt steigt er wieder, wendet und fliegt schnurgerade den Waldsaum entlang. Die Zuschauer sind begeistert. Dann ein leichtes Aufschlagen: 80 Sekunden Flug- dauer mit Baumlandung!
„Möwe", „Raubvogel , „Richthofen" und all die andern sind in rascher Folge gestartet. Zwei lassen sich nach acht bis zwölf Sekunden nieder, die andern machen herrliche Loopings, „Habicht" macht eine Waßerlandung. Ein Teil der Mannschaft wird zurückgepfiffen; dort zögern drei, ins kalte Wasser zu gehen. Hilde rennt mit Schuhen hinein, jetzt geht'ihr das Wasser bis "an die Brust — „Habicht" schwimmt weiter. Auf der anderen Seite versuchen sie, mit Stangen den Vogel ans Land zu bringen — und jetzt hat Hilde ihn doch noch geschnappt, und er kann nun endlich trockengelegt werden.
Dort landet einer auf einem Steinhaufen — aber das macht nichts. Stabil find sie ja alle. Der „Segler" aber, der flog auf die höchste Tanne.
Soeben überbot der rote „Richthofen" alle Leistungen mit einer Flugdauer von 155 Sekunden ..., wie das die „Spatzen" und die vielen Zuschauer begeisterte! — Singend zogen wir dann zum Nest zurück. Unsere alte Bäuerin bekam den Ehrenplatz und ein Gesälzbrot, weil sie so begeistert von unserer Sache war. L. D.
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): Frühkonzert. 15: Musik zur ullt wohl mehr eutsche Schicksal Willi Ehmer. hör zu! 11-45: 3: Nachrichten Mittagskonzert, gönnt euch ein Gast! 15: Wirt- Staatsaufsicht, lischen Städte- öetzner. 15.30: Lebensbild an- pril). Von Ge- chland ehrt fla' >n. 17.30: Nach ilten und neuen Zwei Stunden eugungsschlacht- jungen Nation: nn. Ein lustiger n Sendebezirk . 2; Nachtmusik-
„Die letzten Viervon Santa Lruz"
Lichtspielhaus.
Wir wissen nicht genau, wo diese Insel liegt: in lern Roman von Josef Maria Frank, der dem Drehbuch von A. Lipp I_unb Werner Klingler iugrunbeüegt, heißt sie St. Paul; im Film findet "ic sich, wie aus dem Programmheft hervorgeht, unweit non Madagaskar und heißt Santa Cruz. Dort soll es Langusten in solcher Menge geben, daß man mit den wohlschmeckenden Schalen- tieren ein schönes Geschäft machen könnte. Es gibt «ber gar keine, ober jebenfalls nicht viele; es gibt mur Pinguine unb braußen im Meer Haifische. Das stellt sich erst heraus, als bie Expedition lanbct: cuf einem oben unb trostlosen Eilanb; außerbem taugen bie Maschinen nichts, bie Funkstation auch midjt, Langusten gibt es kaum, bas Ganze erweist sich bald als eine gewissenlose Spekulation, als ein verbrecherisches Börsenmanöver größten Stils. iEines Tages ist auch der Dampfer verschwunden. Die Drahtzieher in Paris machen glänzende Geschäfte, aber auf der einsamen Insel im Ozean ift jetzt die Hölle los. Es gibt Streit und Streik, Parteien bilden sich, die Nahrungsmittel werden knapp, es gibt Meuterei und. Verfolgung und wilde Kämpfe Mann gegen Mann. Die kleine Menschengruppe auf der Insel rottet sich allmählich, von der schwindelhaften „Gesellschaft" im Stich gelassen, gegenseitig aus. Am Ende sind bloß noch ihrer vier übrig, drei Mann und eine Frau, die Letzten von Santa Cruz. Dabei fällt uns ein, daß in der abenteuerlichen Fabel wahrscheinlich sogar ein wahrer Kern steckt: vor Wochen ging eine Meldung durch die Presse, in ber von einigen Männern dw Rede war, welche unter ganz ähnlichen Umstänben jahrelang auf einer solchen Meerinsel, wie weilanb Robinson, verschollen ober „vergessen" worben waren. Wie dem auch sei: eine abenteuerliche Geschichte. Man kann nicht sagen, daß aus bem Roman um jeden Preis ein Film hätte gemacht werben müssen, daß das Buch sozusagen nach ber Kamera geschrieen hätte; eigentlich filmisch ist ba nicht besonders viel. Aber die Fabel ist vollgepackt mit handfester, männlicher, abenteuerlicher und romantischer Handlung. Die ganze wilde Phantasie unserer Knabenlektüre wird wieder lebendig, wenn etwa _ zum Schluß die letzten Vier von einem Piratenschiff aufgenommen werden, wenn sich, wie man voraussehen konnte, dort ein letzter, blutiger Kamps ent- fpinnt, wofür derart altertümliche Dreimaster bie prächtigsten Schauplätze abgeben. Da (unb auch vorher schon) bleibt ber Regisseur Werner Kling-
ZU erster . ""geboten- V ""befried
Führer mag von uns fordern, was er hab und Gut, Leib und Leben, Geist Herz. Der Führer ist aus uns. find eins durch den Führer. Er ist Summe unserer Kraft, und leben durch ihn.
Das Straßenbild unserer Stadt Gießen am eitrigen 4 8. Geburtstag unseres Führers und Reichskanzlers offenbarte durch dm überaus reichen Fahnenschmuck erneut das stnke Bekenntnis ber Gießener Volksgemeinschaft 11 ihrem unb ber ganzen beutschen Nation Führer Adolf Hitler. Es war ein festlicher Anblick, bin man in allen reichgeschmückten Straßenzügen I) tte. Zu bem Fahnenschmuck kam hinzu, baß bie SM. gestern zu Ehren ihres Obersten SA.-Führers 1 aiforni auch im Leben bes Werktags trug, wo- j.rch bas Straßenbilb desonbers in ben Hauptver-
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Der Geburtstag des Führers in Gießen.
Oie Gießener Bevölkerung huldigt und dankt dem Führer der deutschen Nation in erhebenden Feiern
Eine riesige Menschenmenge hatte sich bazu ein- sunben unb umsäumte ben weiten Platz. Die SA.- türme waren in einem großen Viereck ausmar- tiiert, in bas kurz vor 20.30 Uhr mit klingenbem piel bie Fahnengruppe unb ein Begleitsturm un- i: bem Kommanbo bes Sturmführers Lenz ein- i ickten. Unmittelbar barauf traf Stanbartenführer utter ein, bem ber Aufmarschleiter, Obersturm- hrer B e n b e r , 1190 SA.-Männer zur Feier unb ereibigung angetreten melbete. Dann begann bie eicr mit ber nachstehenben Ansprache von
Standartenführer Lutter:
SA.-Männer!
Wir sinb heute hier in nächtlicher Stunbe ver- mmelt, um unserem Obersten SA.-Führer zu mein Geburtstage unsere Glückwünsche barzu- -ingen. Was bie SA. ihm auch an biesem Tage lieber barbringen 'fann, sinb
ein treues her; unb der unwandelbare Glaube an ihn und sein Werk.
Wir glauben an ben Führer! Wir be- i nnen uns in allem, was wir denken und schaf- in, zu unserm Glauben an den Führer. Uns SA.- pännern ist der Glaube nicht aus der Tatsache pwachsen, daß cs dem Führer gelungen ist, unser mtionalsozialistisches Programm in die Tat urn- l üsetzen.
Wir glauben nicht deshalb an den Führer, weil 7 uns Arbeit und Brot gegeben hat, weil r uns aus der Schande befreit hat, weil r unserem deutschen Volk ben Glau- len an s i ch selb st zurückgegeben hat.
Wir glauben an den Führer, weil er der Führer ist. Dir glauben bedingungslos.
Mir würden auch an ihn glauben, unb haben es ■ in ber Kampfzeit oft genug bewiesen, wenn er all i iefe Dinge noch nicht erfüllt hätte. Wie oft schien in der Kampfzeit der Sieg gefährdet, und wir haben loch geglaubt.
Wir glauben an fein Wunder, durch das die Menschen ihren Glauben erhärten zu müssen glau- \i kn. W i r glauben aber an bie Kraft, in bie Stärke bes Willens, an bie Stimme bes Blutes in uns. In unzähligen kriegen unb Bruberkämpfcn hat bas deutsche Volk lausend Jahre lang im Ringen um Glauben und Macht in dumpfer Sehnsucht um die Erfüllung stines eigenen Ichs gerungen.
Das deutsche Volk hat zu allen Zeiten die Sehnsucht nach dem einen gehabt, der Sinnbild und Höch sie Verkörperung feines eigenen Wesens war. Sehnsucht nach dem Menschen, der Fleisch und Blut seines Volkes ist, der ihm Gestalt gibt und es nach
alles übrige i W13 213, en R12 176, Handelspreise e; Hafer und
28,45, W16 lenmehl R12
23,50, plus iehl 16,75 bis ; Weizenkleie
W 20 11,10; 18 10,40, R19 tation; Soya- Dl. 16,30, Er^- 17 bis 17,25; reis ab fübi i Roggenstroh, 2,80 bis 3. *
Gegend 3,50, reiß-, rot- und 1 per 50ftilO'- tät Frankfurt
„Spatzen" beimModellfliegen.
Aus einem Ferienlager auf her Rauhen Alb
Auf der Rauhen Alb, auf dem Gipfel eines mit Gras und Wacholderbeerbüschen bewachsenen Hanges steht das Iungmädel-Ferienlager „Spatzennest". Hier haben wir in gemeinsamer Arbeit zehn Modellflugzeuge gebaut. Und heute ist der große Tag, an dem die Vögel das erstemal aufsteigen sollen.
Am kleinen Uebungshang wird eingeflogen. Das Nest steht leer. Alles ist gespannt auf das Ereignis. Erst werden die Vögel aufgewogen und ausgerichtet — dann startet Lores Raubvogel. Er kommt nicht gleich nach rechts — „Seitenfteuer in umgekehrter Richtung zum Hang nach links wenden!" — Jetzt ist es schon besser, doch er ist noch zu schwanzlastig. ,— „Flügel nach hinten und'mit Strich den Platz bezeichnen!"
Jetzt war der Start falsch, woran lag das?... nur an Lore! Das muß man erst üben, das ist Gefühlssache. Immer wieder stürzt „Raubvogel" gleich zur Erde. — Die andern werden eingeflogen — immer dasselbe...
Doch was ist bas? Da fliegt ja ber rote Vogel ganz rounberbar ruhig bem Tale zu, er steigt roieber unb lanbet auf ber Kurve. — „Richthvfen" — er hat seinem Namen keine Schanbe gemacht.
Nach zweistünbigen Versuchen stellen wir fest, baß neun Vögel flugfähig sinb unb ber Start bei vieren noch tüchtig "geübt werben muß. Was ist aber mit bem zehnten Vogel? — Der ist unb bleibt ein Gicker, ber sich nur mühsam weiterschleppt. — Ungenaue Arbeit, verzogene Flügel. Aber nicht meinen — ein feines Dekorationsstück für unsere Ecke im „Spatzennest" ...
Ein wolkenschwerer Himmel begrüßt uns am nächsten Morgen. Es beginnt zu regnen. — Doch wir sinb Optimisten, und unser Glaube siegt. Als Rieke nach dem Essen in einer nagelneuen weißen Schürze und mit rotem Kopftuch erscheint, die Heimmutter sich in einer frischgewaschenen Bluse tummelt, da lacht auch die Sonne.
Die Startmannschaft ist mit den Modellen am großen Hang angetreten. Unten im Lautertal stehen zwanzig Mädel als Suchmannschaft. Alt und jung ist von ben umliegenben Ortschaften gekommen, darunter eine alte Bäuerin mit furchigem braunem Gesicht und klaren leuchtenden Augen. Zwei Mädel haben sie einfach untergehakt und mitgenommen, obgleich sie sich wehrte. Sie wollte sich vorher durchaus noch eine schönere Schürze umbinden... Ein Motorrad pafft ben Buckel 'rauf, es ist ber Lehrer in Fliegeruniform... wir „fühlen" uns natürlich.
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