Wirtschaft
balkanischer Länder brachten ans Pult der Philharmonie, rumänischen Nationaltheaters
Non-pIus-ukra=9Jlufif umpb ein.
Führende Musiker zwei Sonderkonzerte Wie der Leiter des
Rhythmus zieht und in den Bezirken klanglicher Anschaulichkeit zu scharf profilierter Gestaltung vorstößt. Zum ständigen Konzertbetrieb Berlins gehört schon fast der Leipziger Gewandthauskapellmeister Hermann Abendrot h, eine Kraftnatur, die alles auf den Kontrast anlegt. Da ist ferner Eugen Iochurn, der mit achtundzwanzig Jahren schon Generalmusikdirektor in Duisburg war und nach einem Zwischenspiel am Berliner Rundfunk trotz seiner Jugend zum Generalissimus der Hamburger Staatsoper und Philharmonie berufen wurde. Seine vier Konzerte mit den Berliner Philharmonikern zeigten nach einer abgeschlossenen Periode unsicherer Eigenwilligkeit die stetige Vertiefung dieser vielleicht bedeutendsten Dirigentenpersönlichkeit des Nachwuchses. Er ist heute bereits ein Brucknerdirigent, wie wenige neben ihm. Als Bruckner-Spezialist wurde auch Leopold Reichwein angepriesen, dem nach langjähriger Tätigkeit in Wien und gleichzeitig in Bochum vor kurzem die Bundesregierung das Auftreten in Oesterreich verboten hat. In drei Sonderkonzerten stellte er sich an den verschiedensten Aufgaben als außerordentlich tüchtiger Musiker dar. In Berlin ist man
Oie Zndustne-
unb Handelskammer Gießen
gibt Auskunft:
358: Umsatzsteuerumrechnungssätze auf Reichsmark für die nicht in Berlin notierten ausländischen Zahlungsmittel. — 359: Anordnung Nr. 3 der Ueber- wachungsstelle für Mineralöl (Rohteerverarbeitung). — 360: Einfuhr von Baumwollgeweben in Luxemburg. Die Einfuhr ist einer vorherigen Genehmigung der Regierung unterworfen. — 361: Zuständigkeit für Auswandererguthaben. — 362: Aenderungen im Zahlungsverkehr der Tschechoslowakei mit Deutschland. — 363: Bekanntmachung KP 129 der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise.
freilich gerade bei Bruckner eine metaphysischere Deutung gewöhnt, als sie der derb-musikantisch zugreifenden Art Reichweins entspricht.
Ungewöhnlich zahlenmäßigen Zuspruch fanden, wie in jedem Jahr, die Dirigenten des Beethoven-Zyklus. Bei dieser Gelegenheit werden an neun Abenden alle wichtigeren Kompositionen Beethovens vor ausverkauftem Saale gespielt. Hier zeigen sich die „unbekannten Berliner", jene solide Schicht des Bürgertums, denen die gesellschaftliche Repräsentation der Philharmonischen Konzerte ebenso fern liegt wie das Interesse für musikalische Versuche. Stabführer verschiedener Generationen, Musiker mit unterschiedlicher Lagerung der Hauptbegabungen traten vor die Philharmoniker und das dankbarste Publikum, das man sich denken kann: Borchard, Böhm und Schulz-Dornburg, W e i s b a ch und H e g e r, R a a b e, S i e b e n und Siegel. Als durchgehender Grundzug zeigte sich bei allen das Bestreben, Beethoven zu dienen. Der Meister ist den geistreichelnden, eitlen Auslegungsversuchen glücklich entronnen, mit denen noch vor wenigen Jahren innerlich unsicheren Dirigenten Beethoven sinnwidrig umdeuten wollten. Seine Musik ist wieder wertsetzender Maßstab geworden, an dem sich der dienende Deuter zu erproben hat. Den Beweis für diese Tatsache durch acht verschiedene Dirigenten erbracht zu haben, ist nicht das geringste Verdienst des diesjährigen Zyklus gewesen.
Johannes Jacobi.
in Bukarest, George Georgescu, der sich in der vorigen Spielzeit vorstellte, so hat auch der Dirigent des Athener Symphonie-Orchesters, Dimitri Mitropoulos, bedeutsame Beiträge zu seiner musikalischen Ausbildung in Deutschland empfangen. An deutscher Musik wollte sich Mitropoulos auch in Berlin bewertet wissen. Den stärksten Eindruck hinterließ [eine überlegene Persönlichkeit aber doch mit der Ausführung von Ravels „Rhapsodie Espa- gnole", die er mit bedeutender klangsinnlicher Phantasie anlegte.
Zwei Kompositionen seiner Landsleute und Kollegen brachte der jugoslawische Dirigent Lovro von M a t a c i c mit, der am Kroatischen Nationaltheater in Agram wirkt. Dieser siebenunddreißigjährige Musiker wird als außergewöhnliche Begabung in Europa noch von sich reden machen. Es war höchst reizvoll zu hören, wie er mit den heimischen Werken umging. Sowohl der „Symphonische Reigentanz" (Kolo) von G o t o v a c, der schon auf dem vorjährigen Internationalen Musikfest in Hamburg Aussehen erregt hatte, wie die inhaltlich substanz- reichere Balettmusik von Baranovic sind auf dem Boden nationaler Rhythmik und Melodik gewachsen. Beide Komponisten würzen diese ausgesprochen volkstümlichen Elemente mit den klanglichen Modernismen eines Strawinsky und Bartok und erzielen durch diese Mischung aus Primitivis- mus und höchster artistischer Verfeinerung eine überraschende Wirkung. Für deutsche Ansprüche ist das alles etwas lärmend und äußerlich, aber L. von Matacic verfügt über eine so bezwingende Art, diese Musik durch technische Meisterschaft und musikantisches Draugängertum zu entkomplizieren, daß er sich einen großen und ehrlichen Erfolg errang.
*
Neben diesen Gastspielen der Ausländer, die Berlin als musikalische Weltstadt kennzeichnen, vermitteln zahlreiche Dirigenten aus deutschen Städten einen fesselnden Querschnitt durch die mu- sikalischeProvinz. Ein oft und gern gesehener Gast ist Karl Böhm, der Dresdener Generalmusikdirektor. Er ist der Vertreter eines jüngeren Dirigententyps, der seine stärksten Kräfte aus dem
Deutsche und ausländische Dirigenten
Musikbrief aus der Reichshauptstadt.
Berlin, im April.
Große Verdienste erwarb sich das Berliner Philharmonische Orchester in diesem Winter um den zwischenstaatlichen Musikaustausch. Unter Wilhelm Furtwänglers Führung trug es auf zwei Reisen deutsche Musik nach England und Polen; Ende April führt die übliche Frühjahrsfahrt der Philharmoniker nach dem Besuch zahlreicher deutscher Städte wieder nach Paris, und Ende Mai wird das Orchester unter Leitung Hermann Abendroths die Hauptstädte des Balkans besuchen. Als Ergänzung dieser kulturellen Außenmission boten die Philharmoniker einer stattlichen Reihe ausländischer Dirigenten von Rang Gelegenheit, sich in Berliner Konzerten der deutschen Oeffentlichkeit vorzustellen und Proben des nationalen Schaffens aus ihrer Heimat zu zeigen.
Drei große Philharmonische Konzerte wurden von internationalen Meisterdirigenten geleitet. Gut bekannt von früheren Besuchen sind Sir Thomas Beecham und Erneste A n s e r m e t. Der Engländer fesselte besonders durch eine der Londoner Symphonien Haydns. Man kann sie poetisch beschwingter spielen lassen, an subtiler Ausfeilung und Genauigkeit ließ sie kaum einen Wunsch offen. Virtuos auf „kalte" Leidenschaft legte Beecham die „Phantastische Symphonie" von B c r- I i o 3 an. Virtuos, aber dennoch innerlich beschwingt, ist auch die Kunst des Schweizers Erneste A n s e r m e t (Genf). Er erschöpft sich nicht in einer ans Fabelhafte grenzenden technischen Brillanz (Debussys „Iberia"), mit der er optisch empfundene Musik raffiniertester Art dem Hörer zum Greifen nahe bringt — Ansermet ist ein Musiker, der auch die deutsche Symphonik Mozarts mit letzter Klarheit und schwebender Akzentuierung erfaßt und in Beethovens O-ckur-Klaoierkonzert (Wilhelm Backhaus) weit über das „Begleiten" hinauswächst zu symphonischem Gestalten, das die Größe des Vorwurfs durch feinste Einfühlung erfüllt.
Eine beglückende Neuentdeckung für Berlin war Victor de Sabata von der Mailänder Scala.
Altbesitz schwächer mit 111,50 (111,80), ferner späte Schuldbuchforderungen 98,25 (98,40), Kommunal- Umschuldung etwa 86,95 (87), Zinsoergütungsscheine etwa 92,30. Zertifizierte Dollar-Bonds bet kleinem Geschäft gut behauptet. Fest waren Young- Guldenanleihe mit 91,90 (91,50).
Im Verlaufe konnte sich das Geschäft etwas beleben, die Haltung war überwiegend fest. Am Aktienmarkt wurden die Anfangskurse zumeist um 0,50 bis 1 o. H. überschritten. Lebhaft waren Otavi Minen mit 21,75 nach 21. Von später notierten Werten Westdeutsche Kaufhof 36,25 (35,25), Feldmühle 125,50 (125,13). Chade A bis C sehr fest mit 356 (350). Schiffahrtsaktien lagen nur knapp gehalten.
Am Rentenmarkt waren Altbesitz etwas erholt, während 6 v. H. Vereinigte Stahl abbröckelten auf 103,90 bis 103,75 (104). Der Pfandbriefmarkt brachte nur geringfügige Veränderungen bei Liquidationspfandbriefen. Stadtanleihen lagen teilweise etwas fester. Der Auslandsrentenmarkt war etwas freundlicher. 5 v. H. innere Mexikaner 5,65 (5,50), 4,20 v. H. Österreichische Silberrente 1,7272 (1,45).
Von unnotierten Werten wurden gehandelt: Wayß & Freytag mit 103,75 und 104,50 (104), Kali Wintershall mit 119 (118), Ufa-Aktien mit 55,50 (56), und Growag mit 81,50 (81). — Tagesgelt wieder 2,50 v. H.
Abendbörse freundlich.
Bei nicht sehr lebhaften Umsätzen zeigte die Abendbörse am Aktienmarkt gegen den hiesigen Mittagsschluß noch leichte Befestigungen, während gegen die letzten Berliner Notierungen das Niveau im allgemeinen gut behauptet blieb. Einzelne Werte, so Verein. Stahlwerke zogen bei etwas größeren Umsätzen auf 86,65 bis 86,75 (86,25), ferner Holzmann auf 116,50 (116), Hoesch auf 98 (97,65), AG. für Verkehr auf 115,50 (115), Daimler auf 103,90 (103,40) und Westdeutsche Kaufhof auf 36,90 (36,50) an. Mannesmann waren dagegen mit 87,24 (87,40) eher angeboten, auch Aschaffenburger Zellstoff konnten sich mit 92 (92,25) nur knapp behaupten. Der Rentenmarkt lag still und kursmäßig unverändert. Von fremden Papieren zogen Schweiz. Bahnanleihen nochmals 1 v. H. an, ferner 4,20 v. H. Oesterr. Silberrente auf 1,75 (1,7272). Von Goldpfandbriefen ermäßigten die Serien 12 bis 13 der Rhein. Hyp. Bank auf 96,40 (96,50).
U. a. notierten: Altbesitz 111,60, 1951er Verein. Stadl 94. 6prozentige Verein. Stahl 103,90, 6 v. H. Farben-Bonds 132,50, 4,50 v. H. Rhein. Hyp. Gold R12 bis 13 96,40, 4,20 Oesterr. Silber 1,75, 4 v. H. Ungarn Kronen 1.35, 4 v. H. Rumänen 5,40, 4 v. H. Schweiz. Bundesbahn 206, 3,50 v. H. dto. 189, 3,50 v. H. Gotthardbahn 180, Commerzbank 91,50, DD-Bank 88,50, Buderus E 103,25. Hoesch 98, Mannesmann 87,25, Olavi Minen 22, Rheinstahl 123, Verein. Stahlwerke 86,65 bi« $6,75, Accumula- foren E 189,75, AKU 50,50. IG. Chemie volle 205, Daimler 103,90, Deutscher Eisenhandel 126, Deutsche Erdöl 118,75, Scheideanstalt E 231, Licht & Kraft 142, Eßlinger Maschinen 88,50, IG. Farben 164,50, Feinmech. Jetter 82, Felten 124,65, Gesfürel 132,50, Holzmann 116,50, Muag 90, Moenus 88,75, Schuckert 139, Westdeutsche Kaufhof E 36,90, Aschaffenburger Zellstoff 92, Waldhof 134, AG. für Verkehr 115,50.
Auch seine reproduktive Leistung wurde mit einer orchestralen Farbenpalette von märchenhaftem Glanz bestritten. Er riß das Orchester zu Leistungen hin, die um so höher einzuschätzen sind, als es de Sabata gelang, im üppigsten Klangrausch dem symphonischen Detail schärfsten Umriß zu geben. R e s p i g h i s „Pinien von Rom" trugen dem Dirigenten trotz des protzenhaften Neureichtums dieser einen unbeschreiblichen Tri-
* Der Eisensteinbergbau an L ahn,. Dill und in Oberhessen im März. Infolge einiger Berichtigungen für Januar und Februar können die erhöhten Förder- und Absatzzahlen des Monats März schlecht mit denen der Vormonate verglichen werden. Die Berichtigungen eingeschlossen brachte der Monat März 89 993 Tonnen Förderung und 89 595 Tonnen Versand. — Das erste Quartal 1936 brachte eine Förderung von 250 929 Tonnen und einen Versand von 260 276 Tonnen, gegen 183 681 bzw. 194 503 Tonnen im ersten Quartal 1935. Die Belegschaft betrug Ende März 3314 Köpfe, ca. 50 Mann mehr als Ende Februar. Im März wurden entsprechend der günstigen Jahreszeit wieder annähernd 1000 Bohrmeter niedergebracht.
Rhein-Mainische Börse.
Mllagsbörse fester.
Frankfurt a. M., 20. April. Zu den ersten Notierungen lagen wieder Kaufaufträge der Kundschaft für den Aktienmarkt vor, auch die Kulisse bekundete weitere Rückkaufsneigung, so daß die Haltung weiter befestigt war. Das Geschäft hatte allerdings keine nennenswerte Bedeutung. Nach den ersten Kursen herrschte fast Geschäftsstille und die Kurse lagen nicht immer voll behauptet. Von wirtschaftlichen Momenten fand die wieder aktive Außenhandelsbilanz für den Monat März Beachtung. Im Durchschnitt ergaben sich gegen den Wochenschluß Befestigungen von 0,50 bis 1 v. H. IG. Farben etwas lebhafter mit 163,75 bis 164,25 (163,25), Rütaerswerke + 1,50 v. H., Deutsche Erdöl + 1,13 v. H. Am Elektromarkt überwogen leichte Erhöhungen, Felten und RWE. gewannen je 1 d. H., Siemens blieben knapp gehalten. Von Montanpapieren waren Vereinigte Stahlwerke belebter mit 85,90 (85,50), Buderus + 0,75 v. H., die übrigen Papiere schwankten zwischen 0,25 bis 0,50 d. H. Marisfelder Bergbau trotz der angekündigten Dividendenerhöhung nur knapp gehalten mit 142 (143). Maschinen- und Motorenwerte erhöhten sich um 0,25 bis 0,50 v. H., Muag jedoch lebhafter und + 1 v. H. Von Zellstoffaktien Aschaffenburger 92,13 (91), Waldhof 133,50 (132) und Feldmühle gut behauptet. Von Bauaktien Holzmann nach der letzttägigen Steigerung ruhiger mit 114,90 (115,50), Zement Heidelberg unverändert 138. Im einzelnen eröffneten Reichsbank 0,75 v. H., AG. für Verkehrswesen 0,50 v. H. und Kunstseide AKU. 0,75 v. H. fester.
Der variable Rentenmarkt brachte bei Eröffnung überwiegend nur knapp gehaltene Kurse.
$ranffurfer Schlachtmehmarkt.
Frankfurt a. M., 20. April. Austrieb: Rinder 337 (gegen 239 am letzten Montagsmarkt), darunter 58 Ochsen, 50 Bullen, 161 Kühe, 68 Färsen. Kalber 494 (208), Schafe 22 (27), Schweine 4814 (2910). Notiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 45 (ach 14. April 45), b) 41 (—). Bullen a) 43 (43). Kühe a) 40 bis 42 (40 bis 42), b) 34 bis 38 (35 bis 38) c) 27 bis 33 (28 bis 33), d) 25 (24 bis 25). Färsen a) 44 (44), b) 40 (40). Kälber andere a) 73 bis 75 (73 bis 76), b) 63 bis 72 (67 bis 72), c) 55 bis 62 (58 bis 66), d) 40 bis 54 (45 bis 57). Hämmel b2) Weidernast- härnrnel 48 (46 bis 48). Schafe nicht notiert. Schweine al) 57 (57), a2) — (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51), e) 51 (50 bis 51). Sauen gl) 54 bis 56 (54 bis 56), g2) 44 bis 52 (—). Marktverkauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt. Kälber, Hämmel und Schafe rege, ausverkauft. Ueberstand: 308 Schweine.
Frankfurter Getreidebörse.
F r a n k f u r t a. M., 20. April. Aus dem Rhein- Main-Gebiet steht Weizen nur in kleinen Mengen zum Verkauf, während das mittel- und norddeutsche Angebot noch beträchtlicher ist; die hiesigen Mühlen bleiben für Weizen gerne Käufer. R o g - gen ist nur im höheren Preisgebiet erhältlich, außerdem wird norddeutscher Roggen zu erhöhter Handelsspanne cif rheinischer Stationen angeboten; die Versorgung der Landmühlen bleibt unbefried-
Des Führers Befehl im Winter: Keiner soll hungern und frieren! Des Führers Befehl im Sommer: Kinder und erholungsbedürftige Erwachsene, die sich im Dienst für die Partei bewährt haben, sollen im Sommer die notwendige Erholung finden.
digend. Der Gerstenmarkt liegt still. Hafer wird nur in kleinen Mengen umgesetzt. Kleie und Oelkuchen sind begehrt, dagegen Nachmehle vernachlässigt. Am M e h l m a r k t ist das Angebot eingeschränkt, genügt aber für die laufende Versorgung. R a u h f u t t e r ohne Interesse, Preise weiter nachgebend.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 213, W 16 216, W 19 220, W 20 222, Roggen R 12 176, R15 179, R18 183, R19 185, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete; Hafer und Futtergerste —,—, Weizenmehl W 13 28,45, W 16 28,70, W19 28,70, W 20 29,05, Roggenmehl R12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50, plus 50 Pf. Frachtausgleich; Weizennachmehl 16,75 bis 17, Weizenfuttermehl 23 bis 13,25; Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11, W 20 11,10; Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation; Soya- schrot m. M. 16,20, Palmkuchen m. M. 16,30, Erh- nußkuchen m. M. 17,85, Treber 17 bis 17,25; Trockenschnitzel 9,28, Großhandelspreis ab südd. Fabrikstation; Heu 7, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, 3 bis 3,30, gebündelt 2,80 bis 3. .
Kartoffeln: Industrie hiesiger Gegend 3,50, gelbfleischige hiesiger Gegend 3,40, weiß-, rot- und blauschalige diesiger Gegend 3,10 Mark per 50 Kilogramm bei Waggonbezug Frachtparität Frankfurt am Main. Tendenz ruhig.
Rundsunkprocrramm
Mittwoch, 22. April.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9.15: Musik zur Frühstückspause. 10: Schulfunk: Es füllt wohl mehr gefochten als geschrieben seyn! Das deutsche Schicksal Ulrich von Huttens, dargestellt von Willi Ehmer. 10.45: Nachrichten. 11: Hausfrau, hör zu! 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Nach Tisch gönnt euch ein wenig Rast, seid bei Frau Musika zu Gast! 15: Wirtschaftsbericht. Versicherungen unter Staatsaufsicht. 15.15: Bilder aus dem Rhein-Mainischen Städtekranz: „Darmstadt". Don Anton Betzner. 15.30: „Prinz Eugen, der edle Ritter." Ein Lebensbild anläßlich feines 200. Todestages (21. April). Von General a. D. Dr. Bethcke. 15.45: Deutschland ehrt flämische Dichter (I). 16: Wir musizieren. 17.30: Nach dem großen Umzug. Funkbilder aus alten und neuen Wohnungen. Von Ernst Nebhut. 18: Zwei Stunden musikalischer Hochgenuß. 19.45: Erzeugungsschlacht. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der jungen Nation: Der heilige Sturm. 20.45: AG. Frohsinn. Ein lustiger Abend. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.30: Nachtmusik und Tanz. 24 bis 2: Nachtmusik.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben Die Hohe Der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Relchsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Aranuuri a. DI.
Benin
Arankturt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schlugt. Abend, börse
Schluß« luro
Schluß!. Mittag- börse
Gchluß- kurs
Schluß Abendbörse
Schluß- Iura
<2chlußt. Mitlag- böne
Oaium
18.4.
20-4.
18.4.
20-4-
Liatum
18-4
20-4
18.4.
20 4
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
100,65
100,65
100,65
100,75
4% veSgl. Sene 11 ............
9
9
—
—
4% Deutsche Reichsanl. von 193-1
97,4
97,3
97,4
97,3
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
6,65
6,65
6,75
6,5
6¥i% Doung-Anleihe von 1930 ..
103
103
103
102,9
4>/r%Rumän.vereinb.Rentev.l913
9,3
9,3
9,3
—
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
4% Rumänische vereinh. Rente .
5,5
5,4
5,45
5,4
Au-rtos. .Rechten .............
111,8
111,6
111,6
39,5
39,5
4*/t% Deutsche Reichspostschatzan
Weisungen von 1934, 1.......
100,1
100,25
100,3
100,13
6% et)em.8% Hess. Bolksstaat 1929
Hamburg-Amerika-Pakel .....0
14,9
14,75
14,9
15
(rürfiahlb. 102%)............
98,25
98,25
Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0
—
—
27,25
28,4
4¥t% ehem. 8% Hessische Landes-
Norddeutscher Lloyd .........0
15,9
15,75
16
15,65
baut Darmstadt Gold R. 12....
96,5
96,5
96,5
96,5
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
113,5
115,5
113,9
115
W/o ehem. 4^% Hess. Landes-
Berliner Handelsgesellschaft ... g
——
110
112
110,25
Hypothekenbank Darmstadt Lia ui
101
101
_
_
Commerz, und Privat-Bank ... 0
91
91,5
91
91,5
4Vi% ehem. 8% Darmsl. Komm
Deutsche Bank und D'sconto»
Landcsb.Goldschuldverlchr. R. 6
92,25
92,25
Gesellschaft................0
88,5
88,5
88,5
88,5
Lberhessen Provinz-Anleihe mit
Dresdner Bant..............0
92,75
92,5
92,75
92,5
Reichsbank ................ 12
182
182,75
182,25
183,5
Deutsche Komm. Sammelabl. An
leihe Serie 1 mit Ausios.-Rechten
114,4
114,75
114,5
114,65
4’>.°.o ehem.8°o Franks. Hnp.-Bank
A.E.G......................b
35
35,75
34,9
35,9
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
96,5
96,5
_
_
Betula.................... io
144,13
144.-4
144,65
145,13
b'/r% ehem. 4Vi% yranks. Hyp.
Elektr. Lteferungsgeielllchaft... 6
127,75
129,5
128,5
129,75
Licht uno Kraft ........... 8%
141,5
142
140,5
142
6yz% ehem 4 y,% Rheinische
Felten & Guilleaume......... 4
123
124,65
122.75
124,5
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse. ...
101,25
101,5
101
101,4
Äeiellsch.s.Elektr.Unternehmung. 6
132
132,5
131,5
132,5
4¥i°'o ehem. 8% Pr.Landespsand-
Rheinische Elektrizität ........ 6
131
132,25
131,25
131,75
briefanflalt, Pfandbriefe R 19
97
97
97
97
Rhein. Wests. Elektr..........6
127,25
128,25
127,25
128.75
4’/»% ebcm. 7% Pr.Landespsand-
Schuckert L Co...............4
139
139
137,75
139
hrieianst., Gold Komm. £61.VI
97
97
97
97
Siemens L Halske............7
185,65
185,4
185
185
tzteuergutsch.Berrechnungük. 84-38
108,85
108,85
108,9
108,9
—
131
130,75
131
—
_
_
Buderus ................... 4
103.25
102,4
103,65
4,20% Oesterreichische Silberrente
1,45
1,75
1,55
1,8
Deutsche Erdöl ...............
117/25
118,75
117,5
119
8,2
8,2
8,3
8,3
Harpener...................c
122.75
124,5
4% Ungarische Slaatsrente v. 1910
8,15
8,15
Hoesch Eisen—Köln-Neuesseu .. 8
96,25
98
96,13
97,65
4y2 % desgl. von 1913..........
8,13
8,25
8,15
I 8,15
Ilse Bergbau ............... e
—
174,75
173
5% abgest" Goldmerikaner von 99
13,4
13,25
13,3
; 13,25
Ilse Bergbau Genüsse........6
133
134,5
134
134,5
4% Türkische Bagdadbahn-Anieihe
Klöcknerwerke ............... 8
91,25
93,5
91,5
93,5
Gerte t.....................
3
1 d-
I -
Manne2mann-R.hren...... 0
86,5
87,25
86,13
87,4
Frankfurt a. M.
Berlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 21L
Schluß« fürs
Schlußk. Abend- börse
Schlußkurs
Scblußk. Mittag« börse
18.April
20-April
Amtliche Notierung
Geld 1 Bries
Amtliche Notierung
Geld | Brief
Oaium
18-4-
20 4-
18 4-
20 4-
Maniselder Bergbau......... 6
Kokswerke .................. 6
Rheinische Braunkohlen .....18
Rheinstahl .................4
Bereinigte Stahlwerke........0
£tavi Minen ...............0
Kaliwerke Aschersleben........5
Kaliwerke Westeregeln........ 5
Kaliwerke Salzdetfurth.....T/i
I. G. Farben-Induftrte.......7
Scheideanstalt............... 9
Goldschmidt ................ 5
Rülgerswerke ............... 6
Metallgelellichaft............. 4
Philipp Holzmann...........4
Zementwerk Heidelberg ...... 7
Eemenrwerk Karlstadt.........6
Schultheis Patzenhofer .......4
Alu (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg................... 5
Zellstoff Waldhof ............ 5
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer Gas ............... 7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum........... 8
Lrensteln & Koppel ..........0
Westdeutsche Kaufhof.........0
Cbade....................71/«
Accumulatoren-Fabrik.......12
Conti-Gummi...............8
Gritzner....................0
Mainkrastwerke Höchst a-M.... 4
Süddeutscher Zucker 10
143
229,5
122,5
85,5
20,5
128,75
127,5
189
163,25
231
109,5
127,25
121
115,5
138
49,25
81,5
132
91
102,75
169,25
35,25
350
188,5
181
29,25
I 92
142
230
123
86,75
22 128,5 128,5
190
164,5
231.5 110,75 128,75
121
116,5
138,5
50,5
82,65
134
92
103,9
170
36,9
356 189,75 180,4
29,25 I 93
1 201
144
127,75 230
122
85,4
20,65
128
128,25 189
162,9
110.4
127,75
120,5
104,5
49,9
82
131,25
91
130,5 102,9
169,25
80.75
35,4 351
189,25 181
29
142 128,75
230 122,75 86,25
22
128,5 128,5
189,75
164.4
111
128,9 121,75
116
106,13
50,5
82 133,9 92,25 131,5 103,4
170,13
81,25
36,5
356 189,75 180,25
29,9
200
Buenos Sitte: Brüssel .... Rio de Ian.
Sofia......
Kopenhagen. Dcmzig.....
London .....
HeliingforS.. Parts ......
Holland ....
Italien ....
Japan .....
Jugoslawien C6I0..... :
Wien......
Liiiabon... Stockholm... Schweiz ... Spanien...
Prag.......
Budapest ..
Reuyork ..
0,683
42,07 0,139
3,047
54,84
46,80
12,28
5,415
16,40
168,78
19,68 0,717
5,654
61,71
48,95
11,145
63,30
81,07
33,97
10,28
2,487
0,687
42,15
0,141
3,053
54,94
46,90
12,31
5,425
16,44
169,12
19,72 0,719
5,666
61,83
49,05
11,165
63,42
81,23
34,03
10,30
2,491
Banknoten
0,682 42,09 0,139
3,047 54,86 46,80
12,285 5,415
16,395 168,76
19,60 0,717
5,654
61,73
48,95
11,145
63,32 81,05
33,97
10,28
2,487
0,686
42,17 0,141
3,053
54,96
46,90
12,315
5,425
16,435
169,10
19,64 0,719 5,666
61,85
49,05
11,165
63,44
81,21
34,03
10,30
2,491
___________Ziert in, 20 -Apr Amerikanische Roteu......
Belgische Roten..........
Dänische Roten .........
Englische Roten .........
Französische Roten.......
Holländische Roten.......
Italienische Roten........
Norwegische Roten ......
Deutsch Ceiteneid), i 100 Rumänische Noten.......
Schwedische Roten.......
Schweizer Noten.........
Spanische Noten.........
>
Schilling
cir:v
2,439
41,96
54,60
12,25
16,345
168,34
61,52
63,10
80,87
33,63
__jönei__
2,459
42,12
54,82
12,29
16,405
169,02
61,76
63,36
81,19
33,77
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Das deutsche Sehnsucht nach


