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Vorbeimarsch von MG.-Truppen am Führer. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Telegramm-Glückwünsche

Segenswünsche.

Boris.

übermittelt. N ü r n

Berlin, 20. April. (DNB.) Während Tausende und aber Tausende den ganzen Tag über auf dem Wilhelmplatz die Reichskanzlei gleichsam belagern und immer wieder in Sprechchören dem Führer ihre Glückwünsche darbringen, tragen Boten und Postbeamte ununterbrochen Geschenke für den Führer in die Reichskanzlei. Diese werden zunächst im Vorraum, wo auch die Eintragungsbücher der Gratulanten aufliegen, gesichtet und wandern dann in einen großen Saal.

Fünf lange breite Tische können die übergroße Zahl dieser Geschenke nicht mehr fassen. Auf den ersten Blick hat man den Eindruck eines kleinen Warenlagers, das hier in der Reichs­kanzlei entstanden ist. Die Vielzahl der großen und kleinen Liebesgaben von Volksgenossen aller Berufe und jeden Alters für den Führer ist schlechthin überwältigend. Die Sammlung dieser Geschenke ist genau so wie die Anwesen­heit der Zehntausende auf dem Wilhelmplatz ein sinnfälliger Beweis für die unendliche Liebe und Treue, die das gesamte deutsche Volk dem Führer entgegenbringt, und die es ihm gerade an seinem Geburtstage aufs neue bekunden will.

Beim Betreten des Saales, in dem die Geschenke vorläufig aufbewahrt sind, fallen sofort- zwei Berge von Wollstrümpfen auf; mehr als 12 000 Paar Strümpfe, die für das Heer bestimmt sind, liegen hier. In einer Urkunde sind dem Führer außerdem weitere 22 000 Paar Strümpfe für das Heer zur Verfügung gestellt worden.

Unter den zahlreichen künstlerisch wertvollen Ge­schenken sieht man u. a. ein Bismarck-Bild von Lenbach, geschenkt von Reichsminister Dr. Goeb­bels, eine Wagner-Büste von der Stadt Bay- reuth, einen goldenen Ehrenadler von der Stadt Potsdam, ein Modell des Reichssportfeldes von Re­gierungsbaumeister March, dem Schöpfer dieser ge­waltigen olympischen Anlage, ein von einem Un­teroffizier aus Stralsund in äußerst mühevoller

Der Führer antwortete ihm mit nachstehendem Danktelegramm:

Eure Majestät bitte ich, meinen aufrichtigsten Dank für die freundlichen Glück- und Segenswünsche zu meinem Geburtstage entgegenzunehmen.

Adolf Hitler, Deutscher Reichskanzler."

Ferner ging folgender Glückwunsch des italieni­schen Regierungschefs Mussolini ein:

Zum heutigen glücklichen Gedenktage empfangen Sie, Exzellenz, meine besten Glückwünsche, die ich

Beförderungen in der SA.

B e r l i n, 20. April. (DNB.) Der Oberste SA.- Führer hat am 20. April u. a. folgende Beförde­rungen in der SA. ausgesprochen:

Zum Gruppenführer: den Führer der Gruppe Hansa, Brigadeführer F u st (Hamburg);

zu Brigadeführern: die Oberführer Reimann», Kleinmann, von Arnim, Lippert und Ku n i s ch;

zu Oberführern: die Standartenführer Heid- müller und Schmierer;

zum Obersturmbannführer: den Sturmbannführer Besserer.

Luftwaffenpersonalamtes; Wimmer, des Gene­ralstabes und Chef des Technischen Amtes im Reichsluftfahrtministerium.

3n der Kriegsmarine:

Zu Kapitänen zur See: die Fregatten­kapitäne: Kummetz, Führer der Torpedoboote; Backenköhler, Kommandant des Kreuzers Köln"; Siemens, Kommandant des Kreuzers Karlsruhe"; Feldbausch, Leiter Kriegsmarine­dienststelle Königsberg i. Pr.; Maertens, Kom­mandeur der Marinenachrichtenschule;

zum Flottenarzt: der Geschwaderarzt Dr. Schulte-Ostrop, Chefarzt des Marinelazaretts, Wilhelmshaven.

Sin Vlick ans den Gebmlslagsgabentisch

©er Ausdruck der Liebe eines ganzen Volkes.

für Ihr Wohlergehen und das Ihres Landes zum Ausdruck bringe. Mussolini."

Ihm dankte der Führer und Reichskanzler tele­graphisch wie folgt:

Eurer Exzellenz danke ich bestens für die freund­lichen Wünsche, die Sie anläßlich meines Geburts­tages für mich und Deutschland zum Ausdruck brin­gen und die ich aufrichtig erwidere.

Adolf Hitler, Deutscher Reichskanzler."

Außerdem erhielt der Führer von Sr. Majestät König Ferdinand von Bulgarien in Kl> burg, sowie von zahlreichen früheren deut­schen Bundesfürsten Glückwunschtelegramms, die er mit herzlichen Dankesworten telegraphisch er­widerte.

Aus allen Teilen des Reiches.

Berlin, 20. April. (DNB.) Dem Führer und Reichskanzler sind zu seinem Geburts­tag von unzähligen Volksgenossen aus allen Ständen und Gauen des Reiches telegraphisch und brieflich Glückwünsche übermittelt worden, die besonders eindrucksvoll von der großen Liebe und Verehrung des Volkes zu Adolf Hitler zeugen. Auch die obersten Spitzen von Partei und Staat, der Wehrmacht, der Wirtschaft, der Kunst und der Wissenschaft haben telegraphisch ihre Glückwünsche zum Ausdruck gebracht. Von den Reichsstatthaltern, Reichsministern, Reichsleitern und den Gauleitern sind dem Führer Telegramme zugegangen. Auch die auf der Ordensburg versammelten deutschen Kreis­leiter haben ein Glückwunschtelegramm geschickt. Der Reichskriegsopferführer und der Bundesführer des Deutschen Reichskriegerbundes brachten tele­graphisch die Geburtstagswünsche der Weltkriegs­soldaten und Feldkameraden des Führers dar. Für die Ausländsdeutschen gratulierte der Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP. Auch viele Städte und Gemeinden entsandten durch ihre Bür­germeister Glückwunschschreiben. Unermeßlich ist die Zahl der vielen unbekannten Volksgenossen, die des Führers in herzlichen Grüßen voller Liebe und Dankbarkeit gedachten.

Berlin, 20. April. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler erhielt von Seiner Majestät König Eduard von England nachstehenden Telegramm-Glückwunsch:

Mit Vergnügen benutze ich den Anlaß Ihres Geburtstages, Herr Reichskanzler, um Ihnen meine herzlichen Grüße, verbunden mit meinen besten Wünschen für Ihr Glück und Wohlergehen zum Ausdruck zu bringen. Edward RI."

Der Führer dankte dem König mit folgendem Telegramm:

Ew. Majestät bitte ich den Ausdruck herzlichen Dankes für die freundlichen Glückwünsche zu mei­nem Geburtstage und für Eurer Majestät Grüße, die ich aufrichtig erwidere, entgegennehmen zu wollen. Adolf Hitler, Deutscher Reichskanzler."

Der König von Italien sandte folgendes Telegramm an den Führer:

Es ist mir ein lebhaftes Bedürfnis, Eurer Exzel­lenz zur Wiederkehr Ihres Geburtstages meine aufrichtigen Glück- und Segenswünsche auszu­sprechen. Vittorio Emanuel e."

Der Führer antwortete dem König von Ita­lien mit folgendem Telegramm:

An Seine Majestät den König, Rom. Ew. Majestät danke ich aufrichtig für die mir zu mei­nem Geburtstag übermittelten freundlichen Glück­wünsche. Adolf Hitler, Deutscher Reichskanzler."

Seine Majestät Boris III., König der Bul­garen, sandte ebenfalls einen telegraphischen Glückwunsch, der wie folgt lautet:

Anläßlich des heutigen Tages sende ich Ihnen, Herr Reichskanzler, meine herzlichsten Gluck- und

Arbeit hergestelltes Modell des Panzerschiffes Deutschland", zwei prachtvolle Buchwerte in rie­sigem Format über den Arbeitsdienst von Reichs- arbeitsführer Hierl und über den deutschen Stra­ßenbau von Generalinspektor Dr. Todt, ein in Spiegelrahmen eingefaßtes Landschaftsbild des be­kannten italienischen Darstellers des antiken Rom, Parlandi, geschenkt von Herrn und Frau At- tolico, eine Scharnhorst-Büste von Reichsleiter Rosenberg, ein Album mit Kriegsbildern vom Adjutanten des Führers, Standartenführer Wie- bemann, der im Kriege mit dem Führer im gleichen Regiment stand, usw. Dazu kommt eine unübersehbare Fülle von Büchern, Gemälden, wert­vollen alten Stichen und Bildern, historischen Stadtplänen und handwerklichen und künstlerischen Arbeiten aller Art. Fall alle Gaue, Städte und Organisationen, darunter auch die Landes- und Ortsgruppen der Auslandsorganisation der NSDAP., sind hierbei zum Teil mit künstlerisch ausgefertigten Glückwunschadressen vertreten. Ein ganzer Tisch ist allein mit Wäschesachen, Stickereien und Handarbeiten bedeckt, ein anderer mit Nah­rungsmitteln der verschiedensten Art, die nun zum größten Teil durch die NSV. bedürftigen Volks­genossen zugute kommen werden.

Besonders originell ist die Stiftung der NS.- Frauenschaft einer Berliner Ortsgruppe, die dem Führer 12 Wiegenkörbe mit voller Wäscheaus­stattung für am 2 0. April geborene Kin, der zur Verfügung gestellt hat. Die Frauen im Reichsbund deutscher Beamten haben dem Führer sogar 1000 Wiegenkörbe als Geschenk zur Wei- tergabe an bebürftige und kinderreiche Familien erg, die Stadt der Reichs­parteitage, übergab dem Führer am Montagnach­mittag durch ihren stellvertretenden Bürgermeister Dr. Eickemeyer eine Nachbildung des bekannten Spielwerkes aus dem Michaelischor der Nürnber­ger Frauenkirche mit dem Männlein-Laufen.

Außerordentlich eindrucksvoll sind jene einfachen und schlichten Geschenke, die von Kindern und

Beförderungen in der Wehrmacht

haben, finden auch in der Pariser einen außerordentlich starken

hall. Die Berliner Berichterstatter der großen Informationsblätter widmen der Militärparade spaltenlange Artikel, in denen sie die einzelnen Re­gimenter aufführen, die an dem Führer vorbei­marschierten. Ganz besondere Aufmerksamkeit haben hierbei die Panzerwagen hervorgerufen, die als der Höhepunkt der Parade bezeichnet werden.

Unfall bei derAbfahrt derpanzertruppen

Berlin, 20. April. (DNB.) Bei der Abfahrt des Panzerregiments 6 von der Parade geriet in der Berliner Straße in Charlottenburg ein Tank auf den Straßenbahnschienen ins Rutschen. Dabei wurden vier auf dem Fahrdamm stehende Schüler verletzt, davon zwei erheblich. Reichsminister Dr. Goebbels hat als Gauleiter von Berlin sich so­fort über das Befinden der Verletzten Bericht er­statten und den verletzten Schülern und ihren Eltern die Hoffnung auf baldige Genesung aussprechen lassen.

Starker Eindruck in Paris.

Paris, 21. April. (DNB. Funkspruch.) Die große Militärparade und alle anderen Kundgebun­gen, die anläßlich des 48. Geburtstages des Füh­rers in Berlin und ganz Deutschland stattgefunden

Pellengahr, Kommandeur des Art.-Regts. 18; Lindemann, Kommandeur der Kriegsschule Hannover von Reiche, Chef der Heeresfeldzeug- meifterei; Reisch le, Inspekteur der Wehrersatz­inspektion Köln; Ruoff, Chef des Generalstabes des V. Armeekorps.

Zu Generalärzten: die Oberstabsärzte: Dr. Holm, Korpsarzt II; Dr. Falb, Divisionsarzt der 23. Division.

Zum Generalveterinär: der Oberstvete- rinäv: Dr. Klingler, Gruppenveterinär 1.

3n der Luftwaffe:

Zum General der Flieger: der charakte­risierte Generalleutnant Milch;

zu Generalleutnanten: die General­majore: Rüdel, Inspekteur der Flakartillerie und des Luftschutzes; Keszelring, Chef des Der- waltungsamtes im Reichsluftfahrlministerium; W e v e r, Chef des Luftkommandoamtes;

zu Generalmajoren: die charakterisierten Generalmajore: Hirschauer, Höherer Komman­deur der Flakartillerie I; Lentzsch, Höherer Kommandeur der Flakartillerie IV und Komman­deur des Luftgaues Münster (Westfalen); die Ober­sten : Quade, Lehrer an der Luftkriegsakademie; Keller, Höherer Fliegerkommandeur im Lust­kreis IV; Kitzinger, Luftzeugmeister; Kühl, Höherer Fliegerkommandeur im Lustkreis II; Stump ff, des Generalstabes und Chef des

Berlin, 20. April. (DNB.) Anläßlich des Ge­burtstages des Führers und Reichskanzlers wurden mit Wirkung vom 1. April 1936 befördert:

3m Heer:

Zu Generälen der Artillerie: die Ge­neralleutnante: von Brauchitsch, Kommandie­render General des I. Armeekorps und Befehlshaber im Wehrkreis I; Dollmann, Kommandierender General des IX. Armeekorps und Befehlshaber im Wehrkreis IX.

Zu Generalleutnanten: die General­majore: OHarald, Kommandeur der 9. Division; von Wietersheim, Oberquartiermeister I im Generalstab des Heeres; Kühne, Kommandeur der 26. Division; Schroth, Kommandeur der 1. Di­vision.

Zu Generalmajoren: die Obersten: I a - tob, Inspekteur der Ostbefestigungen; van Sin­ket, Artilleriekommandeur 7; Hartmann, Ar­tilleriekommandeur 1; Schmetzer, Inspekteur der Festungsinspektion V; von Dufay, Kommandant des Truppenübungsplatzes Döberitz; Barckhau- f e n , Heeres-Feldzeuameister; von Heineccius, Kommandeur des Inf.-Regts. 80; Hansen, Kom­mandeur des Art.-Regts. 1; Schubert, Komman­deur des Art.-Regts. 12; von D i e t i n g h o f f, gen. Scheel, Kommandeur der 1. Schützenbrigade; von P u t t k a m e r, Kommandeur der Aufklärungs­brigade; H e n g e n, Kommandeur d. Art.-Regts. 11;

Die Parade, eine der eindrucksvollsten, die Berlin je gesehen hat, ist beendet. Zum erstenmal hat die Bevölkerung eine Auswahl aus allen Waffen der deutschen Wehrmacht mit Ausnahme der be­rittenen Truppen gesehen.

Die Abfahrt des Führers erfolgt unter neuen Kundgebungen der Begeisterung. Immer wieder hört man Rufe:W i r gratulieren!"Un> f e r e herzlichsten Glückwünsche!" Auf der Rückfahrt zur Reichskanzlei stand der Führer im Wagen und dankte für all die Kundgebungen der Liebe und des Vertrauens.

Nach dem Ende der Parade wurde die Span­nung auf dem Wilhelmsplatz immer größer. Aller Augen richteten sich nach Den Linden, wo bald Heilrufe das Nahen des Führers ankündigten.

Je mehr sich der Wagen des Führers näherte, desto stärker wuchsen die Heilrufe an, die zu einem Jubel st urm der Begeisterung wurden, als der Führer dann, gefolgt vom Reichskriegs­minister und der Generalität, vor der Reichskanzlei vorfuhr. Vor dem Einfahrtstor ließ der Führer feinen Wagen kurz halten: eine Mutter hielt ihm ihr kleines Mädel entgegen, das ihm einen Blumenstrauß überreichen wollte.

Während die Wache unter Gewehr trat, trat der Führer mit feiner Begleitung in die Reichskanzlei.

Paraden im Reich.

Wie in Berlin, so fanden auch in allen Trup­pengarnisonen des Reiches Paraden der Wehrmacht statt. UeberaU nahm die Be­völkerung mit großer Begeisterung herzlichen An­teil an dem militärischen Ereignis. Die zahlreich vorliegenden Berichte aus allen Garnisonorten sprechen von gewaltiger Begeisterung der Volks­massen und von überwältigenden Bekundungen der Liebe und Verehrung aller deutschen Menschen für den Führer und sein Werk, für die wieder­erstandene starke deutsche Wehrmacht und ihre hingebungsvolle, selbstlose Arbeit unter ihrem Obersten Befehlshaber Adolf Hitler zum Segen der deutschen Nation.

Das Echo in London.

London, 21. April. (DNB. Funkspruch.) Die englischen Zeitungen berichten ausführlich über die Festlichkeiten und Paraden, die am Geburtstag des Führers stattgefunden haben.Daily Telegraph" hebt besonders die hervorragende Disziplin der jungen Soldaten hervor, die kaum sechs Monate Ausbildungszeit hinter sich hätten und beim Vor­beimarsch einen ausgezeichneten Ein­druck machten. Ein Teil der Presse bringt auch gute Bilder vom Führer und der vorbeimarschieren­den Truppen.

Aach her großen Parade

©ie Rückkehr des Führers.

Wachregiments ab. Den Abschluß der Infanterie macht das Infanterie-Regiment 67. Es folgt noch die 1. Kompanie des Pionierbataillons 43.

Dann schwenkt auch die letzte Jnfanteriekapelle ein und nach kurzer Pause beginnt der Vorbei­marsch der Artillerie. Mit den hellen Schlägen der Kesselpauken naht die Kapelle des Artillerie- Regiments 23, das im Trab vorbeireitet bzw. -fährf, dann die I. Abteilung des Artillerie-Regiments 59 und die I. Abteilung des Artillerie-Lehr-Regiments. Wir sehen neben den einfachen Feldkanonen die Feldkanone 16 mit verlängertem Rohr und die leichte Feldhaubitze 18, alles ein prächtiges Bild musterhafter Ordnung. Ebenfalls im Trabtempo folgen motorisierte Formationen, und zwar zunächst die Panzerabwehrabteilung 23, die mit ihren klei­nen 2-Zentirneter-Tankabwehrkanonen und mit den ebenso zur Tankabwehr, wie zur Fliegerabwehr be­nutzbaren kleinen Motorflaks besonders bewundert wird. Dann folgt die motorisierte II. Abteilung des Artillerielehr-Regiments und die II. motorisierte Ab­teilung des Artillerie-Regiments 59. Den Abschluß des Vorbeimarsches der Heeresformationen machen die Pionierschule II und die Nachrichtenabteilung 23.

Den kurzen Abstand, den die nachfolgende Ma­rineabordnung von den vorbeimarschierenden Trup­penteilen des Heeres hatte, benutzte ein Jung- möbel unter dem rauschenden Beifall der Massen, um schnell unter den Armen eines Schupos hin­durchzurutschen und über den Platz zu rasen, wo sie sich vor den Führer aufbaut. Mit strahlendem Gesicht und glühenden Backen läuft sie ebenso schnell beim Herannahen der Marinekapelle zurück, nach­dem ihr vorher der Führer die Hand ge­geben hat.

Freudig begrüßt folgt nun die Marinelehr­abteilung. Für die Dauer des Vorbeimarsches seiner Abteilung war Korvettenkapitän Kay zum Führer ausgeschwenkt.

Er wird durch den Höheren Kommandeur der Flakartillerie im Luftkreis II, Oberst Weise, abgelöst. Die Luftwaffe ist vertreten durch das BataillonA", das BataillonB" und das Regiment General Göring". Den Abschluß des Fußmarsches der Luftwaffe machen die Luftkriegsschulen. Die übrigen Teile der Luftwaffe gehen im Trabtempo auf ihren Fahrzeugen am Führer vorbei. Hinterein­ander folgen mit ihren motorisierten leichten, mitt­leren und schweren Flakgeschützen und den Schein­werfern, sowie dem großen Horchgerät und dem Nachrichtenmaterial die erste Abteilung des Flak­regiments 12, die erste Abteilung des Flak Rgts. 22, die zweite Abteilung des Flak-Regts. 22 und schließ­lich die dritte Abteilung des Flak-Regts.General Göring".

Der letzte Teil der Parade ist erfüllt von dem Rattern der Motoren, der P a n ze r w a g e n und der Aufklärungsfahrzeuge. Voran mar»

Unser Bild zeigt den

schiert in schwarzer Uniform mit leicht zur Seite ge­zogener Mütze eine Musikkapelle, die vor dem Füh­rer zum Trabmarsch einschwenkt, während der Kom­mandeur der dritten Panzerdivision, Generalmajor Kühn, zum Führer tritt. Unter Voranfahrt des Kommandeurs der 3. Panzer-Brigade folgen die Panzer-Regimenter 5 und 6. Geräuschloser zieht die Aufklärungsabteilung III vorbei. Die Straßenpanzer­wagen und andere bereifte Motorfahrzeuge folgen. Es ziehen dann vorbei die 1. motorifiierte Abteilung des Art.-Regts. 75, die Nachrichten-Abtlg. 39. Als motorisierte Formation zeigt sich in schneidiger Dor- beifahrt das Schützen-Regt. 3. In wenigen Minuten ist so ein ganzes, voll infanteristisch kampfkräftiges Regiment, die Schützen mit aufgepflanztem Seiten­gewehr, auf den leichten Lastkraftwagen vorbei- gezogen.

Den Abschluß der Parade bildet das Kraftrad- Schützenbataillon 3. Dann knattern zum Schluß noch einmal vernehmlicher die Motoren, je­weils drei Räder, meist mit Beiwagen, gehen in einer Reihe vorbei, vor jeder Kompanie und bet jedem Stab ein Führerwagen. Der Führer hat fast während der ganzen Zeit mit erhobener Rechten ge­standen. Immer wieder grüßte er und sah den an ihm vorbeimarschierenden Soldaten in die strahlen­den Augen.