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ihren Wunsch nach einer Erleichterung der Spannung betont. Es sei jetzt Sache der deutschen Regierung, zu zeigen, welchen Beitrag sie zu diesem Ziele zu leisten bereit sei. Herrn von Ribbentrop habe er einen kurzen Umriß dieser Vorschläge gegeben. Der Botschafter habe sofort erklärt, daß er keine Stellung nehmen wolle, solange er nicht den gesamten Wortlaut gesehen habe, und daß er alle Vorbehalte hinsichtlich der Stellungnahme seiner Regierung mache. Am späten Abend
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Paris, 20. März. (DNB.) Die französische Kammer nahm eine ausführliche Erklärung des Außenministers über die Londoner Verhandlungen und die dort gefaßten Beschlüsse entgegen.
Flandin führte u. a. aus, die Regierung bringe nach Tagen schwerer Beunruhigung die Festigung des Friedens. Die französische Regierung würde es gewünscht haben, daß das „Gesetz des internationalen Rechtes" durch die Rückkehr zu einer Lage, wie sie vor dem 7. März im Rheinland bestanden habe, ohne Einschränkung wiederhergestellt würde. Dieses Ergebnis hätte erzielt werden können, wenn die Signatarmächte des Locarno-Vertrages sich dahin einig gewesen seien, einen genügend energischen Druck auf Berlin auszuüben. Aber er habe sich sehr bald davon überzeugen können, daß diese Einigung nicht habe zustandegebracht werden können. Den französischen Bemühungen sei es aber zum mindesten gelungen, Beschlüsse durchzusetzen, die diesmal den Methoden der vollendeten Tatsache nicht das Vorrecht gäben, nachdem die Reichsregierung geglaubt habe, durch die Handlung vom 7. März die Rheinlandzone „von jeder internationalen Knechtschaft" freizumachen. Verhandlungen über „die endgültigen Satzungen des Rheinlandes" wie überhaupt über alle anderen Fragen könnten erst eröffnet werden, wenn Deutschland ausdrücklich alle — ihm jetzt gestellten — Bedingungen angenommen habe, die ein unzertrennliches Ganzes darstellten. Es könne keine Rede davon sein, daß eine internationale Streitmacht einen Teil französischen oder belgischen Gebietes besetzen könne. Das würde auch, wie Flandin zur Betonung der französischen Auffassung von Gleichberechtigung hinzufügte, eine ungeheuerliche Ungerechtigkeit gewesen sein, die ein französischer Unterhändler, der keine Belehrungen über Vaterlandsliebe notwendig habe, niemals von demjenigen angenommen haben würde, deren „eigentümliche Einstellung" die Aufgabe während der schwierigen Verhandlungen nur verwickelt gestaltet habe. Hinsichtlich des
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London. 21.März. (DJIB. Funkspruch.) Reuter berichtet, in diplomatischen Kreisen Londons glaube man, daß gewisse deutsche Gegenvorschläge zu dem Locarno - Memorandum eine Grundlage für weitereBesprechungen abgeben könnten. Man habe die Auffassung, daß es sich um den a l l e r e r st e n Abschnitt einer Verhand- lnngsperiode handele, die sich sehr lange ausdehnen könne. England werde versuchen, Europa zu bestimmen, daß es einer Politik folge, die man d i e „britische Politik" nennen könne, und die sich bisher als erfolgreich erwiesen habe. 3n britischen Kreisen wird mit Rachdruck darauf hingewiesen, daß Frankreich undBelgien ihre Forderungen, zu denen sie sich in Paris entschlossen, f o weit heruntergeschraubt hätten, daß es seht an Deutschland sei, eine Geste im Interesse der Gesamtheit zu machen. Ls scheine, daß zwei Konferenzen in Aussicht genommen feien. Die erste würde eine Konferenz der Locarnomacht e mit Deutschland fein, die die Vorschläge des Führers, die Revision des Status quo im Rheinland und die gegenseitige Anter- stühungspakte aller fünf Machte zu beraten hätte. Erst zu einem weit späteren Zeitpunkt werde dann eine zweite Konferenz mit weiteren Aufgaben einberufen werden, an der eine große Zahl von Staaten teilnehmen würde.
Scharfe Kritik der Londoner Abendpreffe.
London, 20. März. (DNB.) Auf Grund der ersten Berichte über die Denkschrift der Locarnomächte enthalten die Abendblätter Stellungnahmen, die deutlich beweisen, daß sie von der englischen Oeffentlichkeit nichtohne Kritik hingenommen wird. Es ist dabei allerdings zu berücksichtigen, daß die Abendpresse sich ausschließlich aus Oppositionsblättern zusammensetzt. So schreibt der „Star" u. a., wir haben noch einen langen Weg zu gehen. Hitler verlangt, daß Deutschlands minderberechtigte Stellung beendet werden soll. Die vorläufigen Programmpunkte für die Uebergangszeit beenden sie nicht, sie unterstreichen sie Der Gedanke einer Konferenz, die sich mit jeder Sache beschäftigen soll, die anderweitig nicht behandelt wird, fesselt einige Leute ganz außerordentlich. Er ist jedoch kaum als praktische Politik anzusehen.
Im Evening Standard heißt es u. a., in dem Plan befinden sich gewisse Dinge, die nicht von besorgten Staatsleuten, sondern von böswilligen politischen Satirikern hätten ins Auge gefaßt sein können. Da ist der Plan für eine neutrale Zone, die von internationalen Truppen bewacht werden soll, aufderdeutschenSeite der deutsch-französischen Grenze. Vor etwa vierzehn
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des Freitag habe er, Eden, Ribbentrop den Wortlaut geschickt, nachdem dieser vom Kabinett gebilligt worden sei. Dies sei die Lage. Die Regierung habe verfucht, der Gefahr zu begegnen. Es sei eine sehr ernste Gefahr gewesen. Außerdem habe England versucht, eine Gelegenheit für eine R e -
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Locarnooertrages sei nichts geändert, solange der Vertrag nicht regelrecht gekündigt sei.
Die französischen Vertreter hätten aber darauf bestanden, daß sofort Abkommen getroffen würden, um die mögliche Durchführung der militärischen Garantien sicherzustellen. Die englische Regierung habe diesem Vorschlag ihre Zustimmung gegeben. Er stelle eine entscheidende (Stoppe auf dem Wege der französisch-englischen Rachkrlegsbeziehun- gen dar. An Deutschland sei eine Aufforderung gerichtet worden. Wenn Deutschland sie annehme, so öffneten sich neue Aussichten für die Festigung des europäischen Friedens. Wenn Deutschland die Aufforderung ablehne, so sei die englische Regierung mit der französischen Regierung einig in der Auffassung, daß die Lage dann sofort erneut überprüft werden müsse.
Die Locarno-Mächte hätten nicht gewollt, sich auf ein negatives Programm zu beschränken, da Reichskanzler Hitler Porschläge umrissen hätte, die positiv zu sein scheinen. Welche Vorbehalte und welche Einwände sie auch auslösen könnten, so hätte man vermeiden müssen, daß man sagen könnte, Frankreich stelle ihnen nur Verneinungen entgegen. Aus den — späteren — Verhandlungen sollten zusammen mit einem neuen Statut der Rheinlandzone genaue und umfassende Konventionen des gegenseitigen Beistandes zwischen den Westmächten her- oorgehen, deren Anwendung durch technische Abkommen gesichert sein würden. In diesen Verhandlungen würden die Vorschläge des Reichskanzlers Hitler alle Aufmerksamkeit finden, die sie verdienten. Die englische Regierung beabsichtige, dem Locarnovertrag treu zu bleiben. Sie sei einverstanden, in Zukunft die praktischen Mittel der Gewährleistung der französischen Sicherheit ständig und wechselseitig zu beachten. „Die schriftlichen Zusicherungen , die ich in dieser Hinsicht von dem Staatssekretär Eden erhalten habe, haben eine Bedeutung, die niemand in Frankreich verkennen wird." (Der Brief Edens wurde von Flandin verlesen.) — Die Rede des Außenministers wurde von der Linken und der Mitte mit starkem Beifall ausgenommen, während die Rechte sich zurückhaltend verhielt.
Tagen hat Hitler die Gefahr auf sich genommen, Europa zu trotzen, indem er seine Legionen in das vertragsmäßig entmilitarisierte Rheinlandgebiet sandte. Heute wird er aufgefordert, nicht diese Soldaten zurückzuziehen, sondern es zu gestatten, daß eine internationale Truppe in das Rheinland eindringt, um als Polizei es au überwachen. Deutschland wird diesen Plan für eine neutrale Zone innerhalb seines Gebietes a b l e h - n e n. Es wird auch einen anderen Teil des Planes ablehnen, die Bestimmung, daß es den französischsowjetrussischen Pakt dem Internationalen Gerichtshof im Haag unterbreiten soll. So scheint es- noch bevor die Aussprache beginnt, daß der neue Plan zum Scheitern verurteilt ist. Was soll dann geschehen? Die Franzosen erwarten, daß, wenn Deutschland den Plan ablehnt, automatisch ein französisch - britisches Bündnis kommt. Zweifellos würde das Bündnis nicht offen als solches bezeichnet werden. Das britische Volk wird sich gegen diese Art des neuen Locarno z u wehren haben, und zwar wird es sich ganz energisch dagegen zu wehren haben.
In einem Brief an den „Daily Telegraph" schreibt Hauptmann U n m i n : „Es kommt eine Zeit, wo jeder Vertrag, um moralisch gerecht zu bleiben, eine Aenderung fordert. Ich glaube nicht, daß juristische Verurteilungen uns dem Frieden näher bringen. Was wir wollen ist eine realiftische Prüfung der heutigen Fragen im Lichte der heutigen Umstände. Wir müssen aufhören, unsere Tatkraft für den Versuch zu verschwenden, die Lage von 1920 aufrechtzuerhalten."
Einige Morgenblätter berichten, daß im Unterhaus ftarke Besorgnisse wegen der militärischen Verpflichtungen vorhanden seien, die in den „Friedensplan" der Locarnomächte in Gestalt von Briefen Englands und Italiens an Frankreich und Belgien ins Auge gefaßt werden. „Daily Expreß" schreibt, das Unterhaus werde am Dienstag sicherlich gegen jeden Plan revoltieren, der England verpflichten würde, sich an irgend einem fest- ländischen Krieg zu beteiligen. Die Abgeordneten seien auch keineswegs entzückt von der Aussicht, daß britische Soldaten zur Bewachung der geplanten neutralen Zone entsandt werden sollen.
Kein Ultimatum
London, 21. März. (DNB. Funkspruch.) Die Samstag-Morgenblätter wiederholen im wesentlichen ihren Appell an Deutschland, seinerseits einen Beitrag zu liefern. Fast ohne Ausnahme heben sie hervor, daß die Möglichkeit einer Berichtigung oder Abänderung der Vorschläge, die im Memorandum der Locarnomächte ihren Niederschlag gefunden haben, bestehe, ja sogar von der britischen Regierung gewünscht werde, die hierbei in vollem Umfange die Unterstützung der öffentlichen Meinung finde. Der „Daily Telegraph", die „Times" und die „Morning Post" sind sich einig mit Blättern wie
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der „Daily Herald" und die „News Chronicle", daß die gestrigen Vorschläge keineswegs als „Ul- timatumangesehen werden könnten. Es wird im Gegenteil übereinstimmend betont, daß die vier Mächte durchaus bereit seien, deutsche Gegenvorschläge zu erörtern, was dann zu weiteren ausgedehnten Verhandlungen führen würde.
„Times" schreibt, hinsichtlich der Vorschläge sei von vornherein festgestellt, daß sie den e r ft e n und nicht bereits den endgültigen Z u - st a n d einer Vereinbarung darstellten. Sie seien ein Kompromiß, auf das sich die vier Locarnomächte hätten festlegen können. Eine Vereinbarung zwischen ihnen und Deutschland solle erst noch kommen. Man dürfe auch nicht außer acht lassen, daß es auf eine große Unordnung und vielleicht sogar auf eine Gefahr hingedeutet hätte, wenn die Locarnomächte zunächst nicht zu einem vorläufigen Einverständnis gekommen wären. Es sei gelungen, dies zu vermeiden und es müsse als ein Fortschritt bezeichnet werden, daß die internationale Verständigung wenigstens soweit gebracht worden sei.
Die Vorschläge der Locarnomächte machten gewiß nicht den Eindruck übermäßiger Spitzfindigkeit aber sie seien schließlich nur Sie Schale, d i e den Kern enthalte. Ein Ultimatum stellten sie nicht dar, und sie seien mit voller Absicht z e i t- l i ch begrenzt und würden beiseite geworfen und vergessen werden, wenn man an die Arbeit für die Dauermaßnahmen gehe.
Alle Nachrichten aus Berlin, schreibt das Blatt weiter, deuten darauf hin, daß man in dem Vorschlag, a u f deutsches Gebiet fremde Polizeitruppen zu legen, eine Beeinträchtigung der Gleichberechtigung sehen und dies a b l e h n e n werde. Dies wäre aber keineswegs lebensgefährlich und eine Vereinfachung dieses umständlichen Planes, durch die eine internationale Polizeitruppe völlig verschwinden würde, wäre keineswegs bedauerlich.
bäuerlich. Es werde nicht bestritten, daß die vorgeschlagenen Sicherheitsmaßnahmen für die Uebergangszeit deutsche Zugeständnisse erfordern. Ihr Gewicht sei aber gering im Vergleich zu den „Opfern", die Frankreich bereits zur Befriedung der Lage gebracht habe.
„News Chronicle" berichtet, daß im Unterhaus sich ein st a r k e r W i d e r st a n d gegen die vorgeschlagene neue einseitige Rhein- landzone bemerkbar mache, und daß Lloyd George sich vor allem gegen ein Militärbündnis
mit Frankreich wende. Eine starke Gruppe im Hause sei wegen der offensichtlichen Kapitulation gegenüber dem französischen Standpunkt besorgt. Diese Kapitulation sei auf Sir Austen Chamberlain zurückzuführen, der seine Pläne der Regierung aufzuzwingen versuche.
Aus aller Welt.
Prämienziehung zur Reichswinterhitfe-Lotterie.
Die öffentliche Prämienziehung zur Reichswinterhilfe-Lotterie fand in München statt. Aus allen Kreisen der Bevölkerung hatten sich zahlreiche Prämienscheinbesitzer eingefunden und verfolgten gespannt den Verlauf der mehr als dreistündigen Ziehung. Die Auslosung der 615 Prämiengewinne aus der Gewinntrommel wurde in der Reihenfolge der 15 Lotterieserien vorgenommen. Auf jede Serie trafen hiermit eine Tausend- marfprämie und 40 Prämien zu je 100 Mark. In den 15 Serien fiel je eine Prämie von 10 0 0 R M. auf folgende Nummern: 441594, 1976 570, 1085 288, 1 984 151, 704 668, 1259 969, 490 987, 924 431, 1821 427, 988 831, 1058 949, 1460155, 1 471 121, 1 936 321, 951393. (Ohne Gewähr.)
Mark Twain hält einen Vortrag.
Der große amerikanische Humorist Mark Twain kam einst in eine Stadt, um eine Vorlesung zu halten, und da ihn am Eingang des Gebäudes niemand begrüßte, ging er hinein und wollte mit anderen Besuchern m den Saal treten. Der Aufseher hielt ihn an und sagte: „Bitte, Ihr Billett". Mark Twain beugte sich zu ihm und flüsterte: „Schon gut, ich bin der Vortragende selbst." Der Aufseher aber sah ihn prüfend an und sagte ganz laut, daß die Umstehenden es hören konnten: „Nein, das gibts nicht, dreie sind schon dagewesen und haben gesagt, sie wären die Vortragenden. Die habe ich reingelassen. Aber ich habe mir geschworen: der nächste Vortragende muß bezahlen."
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für* Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumfchein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwort- lich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. 2). 21. II. 36: 10 556. Druck und Verlag: Brühl'sche Univexsitäts-Buch-und Steindruckerei R. Lange,K.-G., jämtlich in Gießen.
Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
Das Echo der
Paris, 21. März. (DNB. Funkspruch.) Die Presse rechnet mit einer deutschen Ablehnung des Memorandums der Locarnomächte. Gewisse Blätter finden dieses Viererabkommen nicht einmal starr genug, um ein einseitiges Locarno zustande zu bringen. Auch wird die Forderung nach einer Verstärkung der Heere der Bürgschaft s rn ä ch t e erhoben, um Frankreich w i r k- l i ch Schutz gewähren zu können. Die Hamburger Rede des Führers wird als das e r ft e „N e i n" gewertet.
Das „Journal" schreibt, die in London gefundene Verständigungsgrundlage enthalte für Deutschland recht unangenehme Züge, die jedenfalls für den Augenblick seinen Zorn erregen würden. Aber sie enthalte auch sehr viel angenehmere Aussichten, nämlich die Bestätigung der vollendeten Tatsache und das Angebot, den großen Wiederaufbau auf den von Hitler vorgeschlagenen Grundlagen ins Auge zu fassen. Das Schiedsverfahren fei rein rückblickend, denn es gelte von vornherein als verabredet, daß ungeachtet des Ausfalles des Spruches in Zukunft alles geändert werde. Man werde den Rheinpakt, man werde Locarno revidieren. Man werde daher die Deutschen auffordern, sie möchten die rechtliche Regelung, die sich ja einzig und allein auf die Vergangenheit beziehe, annehmen. Die politische Seite werde man bann in Zukunft berücksichti- g e n. Deutschland werde versuchen, der symbolischen „Straße", die die 20-Kilometer-Zone bedeute, zu entgehen.
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pariser presse.
Der Berliner Berichterstatter des „Journal** erklärt, er habe den Eindruck, daß man in London, Paris und anderswo noch nicht völlig die deutsche Politik begriffen habe und nur allzu große Neigung zeige, die nationalsozialistische Herrschaft mit der von Weimar zu verwechseln. Die Zeiten hätten sich geändert. Die Verurteilung durch den Völkerbund lasse Hitler unberührt. Daß man aber etwa auch nur einen einzigen Augenblick daran glaube, von den Deutschen irgend etwas zu erreichen, mit Vorschlägen wie denen von London, zeige, daß man um mindestens drei Jahre rückständig sei.
In einem Telegramm des „Matin" aus London wird erklärt, die englische Regierung rechne mit einer verneinenden Antwort aus Berlin, scheine aber an die Möglichkeit deutscher Gegenvorschläge zu glauben. Der Berliner Berichterstatter des Blattes bemerkt, die Rede des Führers in Hamburg habe den Zweck, die diplomatische Tätigkeit Ribbentrops in London wirksam zu unterstützen. — „Le Jour" ist mit dem in London Erreichten unzufrieden. Das Blatt kennzeichnet die Haltung der französischen Regierung wie folgt: „Zurückgehen und habet ausrufen, daß man vorwärts geht!"
ODOL L 83 wirkt vorbeugend gegen Infektionen, also gegen Schnupfen, Halsschmerzen, Grippe und ähnliche Gefahren. ODOL L83 beseitigt peinlichen Mundgeruch, erfrischt, belebt. L 83 ist das Kennzeichen für ein weiter vervollkommnetes Odol mit erhöhter bakterientötender Wirkung.
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