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Wirtschaft.

Oer Ruhrbergbau beginnt mit her Schwelung

Fwd. Um die Gewinnung von Heiz- und Diesel­ölen auf dem Wege der Steinkohlenverschwelung zu fördern, hat der Ruhrbergbau beschlossen, eine Ge­sellschaft zur Errichtung einer Schwelanlage zu gründen. An dieser Gründung werden sich voraus­sichtlich alle Bergwerksgesellschaften beteiligen, so­weit sie nicht eigene Schwelanlagen betreiben, oder deren Kohle nach ihrer Beschaffenheit (z. B. Mager- Kohle) für die Verschwelung nicht geeignet ist. So­weit der abfallende Schwelkoks nicht im Werk- oder Zechenselbstoerbrauch Verwendung findet, wird er vom Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikat vertrie- bnd und auf die Kohlenbeteiligung nicht auf die Koks-Beteiligung angerechnet. In einer am 20. Februar abgehaltenen Mitgliederversammlung des Syndikats wurden die hierzu erforderlichen Be­schlüsse gefaßt. Bekanntlich sind bereits vor einiger Zeit vom Syndikat insgesamt 500000 Tonnen für die Schwelung freigegeben worden.

Ausnahmetanf für Mischfutter.

Fwd. Die Deutsche Reichsbahn hatte mit Gültig­keit vom 26. Juni 1933 unter dem üblichen Vorbehalt jederzeitigen Widerrufs und vorerst unter Befristung auf ein Jahr den Ausnahmetarif 19 B 6 für Misch- futter eingeführt, der mit Rücksicht auf den günstigen Erfolg der Maßnahme auch über die bezeichnete Gültigkeitsdauer beibehalten wurde und zunächst noch bis zum 30. Juni 1936 gültig ist. Dieser Tarif ermäßigt die regelrechten Sätze für Mischfutter so­wohl für die Hauptklasse als auch für die Neben- klassen um 30 v. H. und führt damit eine zu Buch schlagende Frachtsenkung herbei. Der Ausnahmetarif soll den Geflügelzüchtern eine möglichst weitgehende Herabsetzung für Futtermittel und damit der Be­triebsaufwendungen sichern und dadurch die Vor­aussetzungen für eine günstige Weiterentwicklung der deutschen Geflügelzucht schaffen, eine Aufgabe, die aus ernährungs- und aus devisenpolitischen Gründen als wichtig anzusehen ist und daher der besonderen Unterstützung aller beteiligten Stellen bedarf.

Oie Industrie- unh Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

137: Anlage von Vermögenserträgnisfen auf Grund des neuen deutsch-schwedischen Transfermora­toriums.

138: Stand des niederländischen Verrechnungsver­kehrs mit Deutschland.

139: Bericht über die Wirtschaftslage in Italien. 140: Deutsche Wirtschaftswerbung auf der Mailän­der Messe 1936.

141: Bekanntmachung KP 107 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise.

142: Rundschreiben des polnischen Finanzministe­riums über den deutsch-polnischen Waren­verkehr.

143: Aufhebung von Kontinaenten.

144: Devisenbestimmungen für ausländische Be­sucher und Aussteller der Leipziger Messe.

145: Die Zuteilung der rumänischen Einfuhrbe- williaungen. Die Einfuhr Rumäniens aus Deutschland.

Rhein-Mainische NSrse.

TNittagsbörse ruhig.

Frankfurt a. M., 20. Febr. Die Börse lag wieder sehr ruhig, die Grundstimmung war aber nach den gestrigen Abschwächungen eher etwas freundlicher. Auf der ermäßigten Basis wurden kleine Rückkäufe und Deckungen vorgenommen, der Ordereingang aus dem Publikum hielt sich aber weiterhin in sehr engen Grenzen.

Am Aktienmarkt standen AEG. unter Druck mit 37,50 (38,50), wobei weniger günstige Beurtei­lungen in der Sanierungsfrage verstimmten. Die übrigen Märkte wurden hiervon nicht berührt und brachten meist leichte Besserungen. Kaufinteresse zeigte sich für Montanwerte, insbesondere für Ver­einigte Stahlwerke, die aus 82,65 bis 82,90 (82,13) anzogen, die übrigen Werte gewannen 0,25 bis 0,50 v. H. JG.-Farbenindustrie lagen bei kleinen Umsätzen mit 151,13 (151) gut behauptet. Von Elektroaktien setzten Gesfürel und RWE. je 0,25 v. H. höher. Schuckert im gleichen Ausmaß niedri­ger ein. Daimler Motoren lagen mit 100,50 unver­ändert, Moenus Maschinen zogen 0,25 o. H. an. Bon sonstigen Werten eröffneten Reichsbank 0,25, Gement Heidelberg 0,25, Aku 0,25 v. H. höher, andererseits gaben Deutsche Linoleum auf 149,50 (150,50), Jul. Berger auf 123,13 (124) nach. West­deutsche Kaufhof eröffneten 0,65 n. H. fester. Nach den ersten Notierungen blieb das Geschäft klein und

nennenswerte Veränderungen ergaben sich nicht. AEG. waren um Bruchteile o. H. erholt auf 37,75. Metallgesellschaft notierten excl. 4,5 v. H. netto Di­vidende mit 112,25 (117,75).

Arn Rentenmarkt blieb die Grundtendenz freundlich, das Geschäft war aber sehr klein. Alt- befitzanleihe etwa 111 bis 111,13 (111,05), Kommu- nal-Umschuldung etwa 87,40, Zinsvergütungsscheine etwa 93,40 und späte Schuldbücher etwa 97,13.

Im Verlaufe machte die Kursbesserung bei aller­dings weiter kleinen Umsätzen leichte Fortschritte. Insbesondere Montanwerte blieben gefragt, wobei Verein. Stahlwerke auf 83,13 nach 82,65, Rhein­stahl auf 112,65 nach 112,25 anzogen. Ferner no­tierten JG.-Farben 151,25, Metallgesellschaft 112,50, Gesfürel 129,50, Jul. Berger 123,75, also 0,25 bis 0,75 v. H. höher. Fest lagen Siemens mit 175 bis 176 (174,50), andererseits Lechwerke Augsburg 99,25 (100). Am Kassamarkt tarnen Sinalco auf die be­reits gemeldete Dividendenerhöhung mit 116,75 (112) bei 20-V.-H.-Zuteilung zur Notiz.

Der Rentenmarkt blieb auch später still, Alt­besitz wurden mit 111 notiert. Don Industrie-Obli­gationen notierten 6 v. H. Hoesch mit 103,13 (103,25), 5 v. H. Verein. Stahlwerke mit unv. 99,13 und 4,5 d. H. dergleichen mit 93. Am Pfandbriefmarkt lagen die Kurse unverändert. Für Stadtanleihen hielten Anlagekäufe an, die Kurse zogen meist etwas an, 4,5 Heidelberg 90 (89,65), 4,5 Darmstadt von 1926 91 (90,65), 4,5 Hanau 91,25 (91). Von fremden Werten lagen Mexikaner und Anatolier behauptet. Warschau-Wiener blieben im freien Markt beamtet bei 13,65 bzw. 12,65.

Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.

Abendbörse behauptet

Bei außerordentlich kleinen Umsätzen konnten sich die Kurse an der Abendbörse gut behaupten. Vielfach traten im Vergleich zum Berliner Schluß noch leichte Erhöhungen ein, doch lagen den meisten Papieren kaum oder nur Mindestumsätze zugrunde. Von Kassawerten mürben Sinalco mit 118 bis 120 geschätzt (heute mittag mit 116,75 no­tiert nach gestern noch 110). Der Rentenmarkt lag ebenfalls nahezu geschäftslos und brachte keine Veränderungen. Etwas Interesse fanden Wieder­aufbauzuschläge, frühe 70,65 (70,50), späte 69,75 (69,50), ferner 6proz. Verein. Stahlwerke mit 103,75 (103,50) etwas höher. Von Auslandswerten konn­ten sich Schweiz. Bundesbahn-Anleihen mäßig er­holen,4proz. 182 (181),3V-proz. 169,50 (168,50), etwas kräftiger erhöht waren 3proz. Eisenbahn-Rente mit 147 (144).

U. a. notierten: Altbesihanleihe 111, 5 v. H. Ver­einigte Stahlwerke 99,25, 4xh v. H. dergl. 93, 6 v. H. dergl. 103,75, IG. Farben-Bonds 126,75, 4 v. H. Rumänen 5,35, 4 v. H. SBB. 182, SVe v. H. SBB. 169,50, 3 v. H. Eisenbahn-Rente 147, Adca 69,75, Commerzbank 92, DD.-Bank 90, Dresdner Bank 90,50, Reichsbank 186,50, Harpener 115, Mannes­mann 85,75, Mansfeld 132, Rheinstahl 112,75, Ber-

MotorradfahrerrastineineHI.Kolonne

Drei Verletzte.

LPD. L i m b u r g, 20. Febr. Als die Elzer Hitler- Jugend abends zum Wegtreten bereit vor ihrem Heim in E l z stand, kam aus Richtung Hadamar ein Motorradfahrer und raste mit hoher Ge­schwindigkeit in die Kolonne. Zwei Hitler- junqen wurden dabei so schwer verletzt, daß sie sofort ins Limburger Krankenhaus gebracht werden mußten. Auch der Motorradfahrer trug er­hebliche Verletzungen davon. Die Ermittlungen der Gendarmerie über die Ursache dieses Verkehrs­unfalls dauern noch an.

Schwarzfahrten mit gestohlenen Kraftwagen.

Festnahme einer Autodiebesbande.

Frankfurt a. M., 20. Febr. (LPD.) In den letzten Wochen liefen bei der Polizei fast täglich Meldungen über Autodieb stähle ein. Nach den sofort aufgenommenen Ermittlungen mußten die Täter nach einem raffinierten Plan vorgehen. Die verschlossenen Kraftwagen wurden aufgebro­chen, den Motor brachte man mittels eines Uni» versalschlüssels in Gang. Dann unternahmen die Diebe, mehrere junge Burschen, die inzwischen fe ft genommen werden konnten, mit ihren Bräuten" ausgedehnte Bergnügungs- und Kn e i p f a h r t e n. Bei den Diebstählen standen immer einige der jugendlichen Diebe Schmiere, während die anderen den Diebstahl ausführten. An den Ecken wurden dann die Komplicen eingeladen,

einigte Stahlwerke 83, AKU. 51,25, 21(5®. BMW 122, MAN. 105,50, Conti Gummi 168,50, Daimler 100,75, Scheideanstalt 211, Deutsche Lino­leum 149,50, Licht und Kraft 133,50, IG. Farben 151,25, Gesfürel 129,75, Goldschmidt 108, Holz­mann 96,75, Metallgesellschaft 112,50, Moenus 84, Schuckert 130,75, Westdeutscher Kaufhof 32, Sudd. Zucker 198, Schösferhof 169,75, Reichsbahn-Vor­zugsaktien 122,65, Hapag 15,65, Nordd Lloyd 17,40, Anatolier I und II 38,13, 4 v. H. Lemberg Czern. 4,75.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 20. Febr. Auftrieb: Kälber 687 (am letzten Donnerstagsmartt 707), Schafe 129 (142), Schweine 496 (675). Notiert wurden pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 61 bis 66 am 13. Februar 61 bis 68), b) 54 bis 60 (54 bis 60), c) 45 bis 53 (46 bis 53), d) 38 bis 44 (36 bis 45). Lämmer und Hämmel b2) 48 bis 50 (50), c) 45 bis 47 (47 bis 49), d) 40 bis 44 (). Schafe e) 42 bis 45 (44 bis 47), f) 35 bis 41 (40 bis 43). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55) c) 53 (53), d) 51 (51). Markt­verkauf: Kälber anfangs mittelmäßig, zum Schluß rege, ausverkauft. Hämmel und Schafe ruhig, aus- verkauft. Schweine wurden zugeteilt.

Großhandelspreise für Fleisch und für Fe11waren. Beschickung des Fleischgroß­marktes: 844 Viertel Rindfleisch, 107 ganze Kälber, 19 ganze Hämmel, 352 halbe Schweine. Notiert rouroen pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 75 bis 77, c) 72 bis 75. Bullenfleisch b) 74 bis 77. Kuhfleisch b) 68 bis 74, c) 58 bis 68. Färsen­fleisch b) 75 bis 77, c) 72 bis 75. Kalbfleisch b) 74 bis 80, c) 66 bis 74. Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren. Roher Speck unter 7 Zentimeter höchster Preis 80, Flomen höchster Preis 80. Marktverkauf: mittel­mäßig.

Schweinemarkt in Butzbach.

* Butzbach, 20. Febr. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 332 Ferkel aufgetrie­ben. Der Handel war rege, es verblieb nur gerin­ger Ueberftanb. Es wurden für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 23 bis 30 Mark bezahlt, 8 bis 10 Wo­chen alte Tiere kosteten 30 bis 45 Mark.

Schweinemarkt in Grünberg.

+ (Brünberg, 20. Febr. Der heutige Schweinemarkt hatte einen Auftrieb von 265 Ferkeln. Folgende Preise wurden erzielt: bis 6 Wochen alte Ferkel 20 bis 23 Mark, 6 bis 8 Wo­chen alte 25 bis 28 Mark, 8 bis 13 Wochen alte 28 bis 32 Mark. Bei lebhaftem Handel verblieb nur geringer Ueberftanb.

Schweinemarkt in Homberg.

* Homberg, 19. Februar. Auf bem heutigen Schweinemarkt ftanben 101 Ferkel zum Ver­kauf. Bei lebhaftem Hanbel würbe der Markt ge­räumt. Es kosteten sechs bis acht Wochen alte Ferkel 20 bis 25 Mark, acht bis zehn Wochen alte 25 bis 27 Mark, zehn bis zwölf Wochen alte 27 bis 30 Mark.

unb nun gingen bie Fahrten los. Hatte man kein Gelb mehr, fo versuchte man Zubehörteile, Decken usw. zu verkaufen ober man ließ ben Wagen ein­fach irgenbroo stehen. Die jugenblichen Täter wür­ben bem Richter vorgeführt, ber sofort Haftbefehl erließ.

Kreis Wetzlar.

<£ Aus bem Biebertal, 19. Februar. Arn Sonntagabenb veranstaltete bie NS. -Frauen­schaft Biebe? im Schererschen Saale einen Werbeabenb mit Theater-, Gesangs- unb Sprech­chorvorführungen unb einer Verlosung. Die Leite­rin, Frau Weicker, hielt eine Begrüßungsan­sprache, in ber sie bie Aufgaben unb Ziele ber NS.-Frauenschaft klargelegte unb bas Interesse weiterer Volksgenossinnen für bas große Frauen­werk erbat. In ben Darbietungen, bie von ber zahlenmäßig noch kleinen Gruppe in Bieber muster­gültig mit viele Liebe unb Hingebung einftubiert unb roiebergegeben würben, zeigte sich, baß Leitung unb Gefolgschaft auf bem rechten Wege find, bie vom Führer ber NS.-Frauenschaft gesteckten Ziele zu erreichen. Am Schlüsse ber Veranstaltung er­griff noch Ortsgruppenleiter L e r s ch bas Wort. Er stellte in seinen Ausführungen befonbers bie poli­tischen Belange ber NS.-Frauenschaft heraus, bie sich beispielsweise in ber Erziehung unserer Jugenb im Sinne ber nationalsozialistischen Bewegung unb in ber Bekämpfung bes Jubentums auswirken könne unb müsse. Ein Sieg-Heil-Gruß an ben Füh­rer unb bas Horst-Wessel-Lieb bilbeten ben Ab­schluß bes in jeher Hinsicht wohlgelungenen Abenbs. Auch bie NS. -Frauenschaft Robheim veranstaltete am Samstagabenb eine Verlosung innerhalb ihrer Mitglieber. Die Verlosungsgegen-

stanbe waren von ben Frauen gestiftet worden. Eine Kaffeetafel bildete den Abschluß dieses ge­selligen Abends. Am Samstag hielt die Turn- und Sportgemeinde Rodheim a. d. B. im Saale Mank einen Kameradschaftsabend ab, der gut besucht war und in dessen Mittelpunkt Reigen- Darbietungen der Turner und Turnerinnen standen.

0 Krofdorf, 19. Febr. Zu einigen schönen Erholungsstunden nach der Wochentage Arbeit und Mühe gestaltete sich am Samstagabend hier eine Veranstaltung der NS.-GemeinschaftKraft durch Freud e". Der größte Saal am Platze, die umfangreiche Turnhalle, war vollbesetzt von alten und jungen Volksgenossen, die nach einem eindrucks­vollen Bühnenbild aller Berufsstände und Partei- Formationen einen heiteren Abend erlebten, ber in ber Tat bieSorgen brach". Die fünf Sorgen- brecher, vom Rundfunk her schon bestens bekannt, stellten sich in höchsteigener Person vor. Sie war- teten mit einem erstklassigen Gesangsprogramm auf, das in allen Teilen folchen Beifall auslöste, daß verschiedene Zugaben erzwungen wurden. Zwischen­durch spielte in bester Weise die Kapelle Eckhardt- Wetzlar. Es herrschte ausgezeichnete Stimmung. Tanz beschloß den Abend. , .

(D Wißmar, 20. Febr. Bei der biesjaljrigen Holzfällung in unserem Gemeindewald wurden auch zahlreiche Buchen und Eichen gefällt, aus denen gegenwärtig von geübten Schwellenhauern E i s e n b'a h n s ch w eilen ausgehauen werden. Das Schwellenmaterial wird vom hiesigen Bahn­hof aus zur Imprägnierung versandt. Die hie­sige Filiale der Derbrauchergenosse n- schäft Gießen hielt am Dienstagabend eine Dersammlung ab, zu ber sich bie Genossenschafts- mitglieber zahlreich eingefunben hatten. Nach ben geschäftlichen Angelegenheiten erfreute man sich an Kaffee unb Kuchen sowie an mancherlei geselli­gen Darbietungen.

z Lützellinben, 18. Febr. Im hiesigen Ober- roalb fanb bie biesjährige 2. B r e n n h o l z v e r - Steigerung statt. Zur Versteigerung gelangten ca. 213 Raummeter Buchenscheitholz unb Buchen- knüppel, 4 Raummeter Eichennutzknüppel, 9 Raum­meter Eichenknüppel unb 3720 Stück Buchenwellen. Die Preise waren gegenüber ber ersten Brennholz- Versteigerung trotz ber zahlreich anwesenben Käufer etwas gebrückt, bewegten sich aber trotzbem noch in normalen Grenzen. Es kosteten Buchenfcheit pro Raummeter 12 bis 13 Mark, Buchenknüppel 11 bis 12 Mark pro Raummeter, Eichennutzknüppel 2,25 Meter lang pro Raummeter 15 bis 17 Mark unb Buchenwellen 8 bis 10 Mark pro 50 Stück.

00 Lützellinben, 20. Febr. In einer Mit- glieberversammlung ber hiesigen Schweine­zuchtgenossenschaft unter bem Vorsitz bes ßanbroirts Johannes Krombach würbe u. a. be­schlossen, nach ben neuen Richtlinien für ben An­kauf von Zuchtebern zu verfahren, so baß ber An­kauf bes Tieres burch bie Genossenschaft erfolgt unter ber Voraussetzung, baß es angefört ist. Das Tier ist bann Eigentum bes Halters unb kann nach ber Deckzeit nach eigenem Ermessen bes Halters verwertet werben. Bei bieser Sachlage ist es für bie Geschäftsführung ber Genossenschaft notwendig, im laufenben Rechnungsjahre eine zweimalige He- bung ber Anschaffungs- unb Unterhaltungskosten burchzuführen. Die Mitglieber beschlossen einftim- mig, bieser Neuregelung beizutreten. Ferner würbe zur Verhütung von Verlusten bie Versicherung bes Zuchttieres beschlossen.

Meine Strafkammer Gießen.

In ber gestrigen Hauptverhanblung ftanben drei Berufungssachen, unb zwar eine wegen Körperver­letzung, eine wegen Beleibigung unb Hausfriebens- bruchs unb schließlich eine wegen Uebertretung ber Reichsstrahenverkehrsorbnung an. Sämtliche Ange­klagten nahmen vor Aufruf ber Sachen ihre Be­rufung zurück, so baß es bei ben in erster Instanz erkannten Strafen verbleibt.

^unhfunfprogramm

Samstag, 22. Februar.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Fröhlich flingts zur Morgenstunbe. In ber Pause (7) Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.45: Auf zum Staatsjugenbtag. HJ.-Sport. 10.15: Schulfunk. 10.45: Gaunachrichten. 11: Hausfrau, hör zu! 11.45: So- zialbienst. 12: Buntes Wochenenbe. 13: Nachrichten (auch aus bem Senbebezirk). 13.15: Buntes Wochen­enbe. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von zwei bis brei. 15: Wirtschaftsbericht: Was gibt's Neues? Worüber man fpricht. Zeitangabe, Wirtschaftsmel- bungen. 15.15: Dor 20 Jahren im Cauresweld heult ber Sturm. Hörspiel. 16: Der frohe Samstag­nachmittag. 18: Der Stabtfchreiber. Ein Funkibyll aus Alsfelb. 18.20: Zeitfunk. 19: Blasmusik: Alte Solbaten wünschen. 19.55: Ruf ber Jugenb. 20: Nachrichten. 20.11: Karneval am Main unb Rhein. Ausschnitte aus karnevalistischen Sitzungen. 22.30: Nachrichten (auch aus bem Senbebezirk). 22.45: Bei Walzer unb Wein, laßt uns fröhlich sein. 24 bis 2: NachtmusikDie Flebermaus", Operette in drei

Aus den preußischen Nachbargebieten.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben bie Höhe ber zuletzt beichlossenen Divibenbe an. Reichsbankbiskont 4 o. H., Lombarbzinsfuß 5 v. H.

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Schlüße. Abend» börsc

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Deutsche Komm. Eammelabi. An­leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4Vt% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

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4% Ungarische Staatsrente v. 191C

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82,13

83

82,13

83,13

Ltavi Minen ........

.......0

18,4

18,4

18,4

18,5

Kaliwerke Aschersleben.

.......6

126

126

126

Kaliwerke Westeregeln.

.......5

121

120,5

121,5

Kaliwerke Salzdetfurth

..... 7K

184

184,25

184

I. G. Farben-Industrie

.......7

151

151,25

151,13

151,13

Scheideanstalt........

....... 9

210,25

211

Goldschmidt .........

....... 5

107,5

108

107,25

107,75

Rütgerswerke ........

....... 6

121

120,9

121,4

MetallgeseUschaft......

.......4

117,75

112,5

117,25

112,25

Philipp Holzmann........... 4l

Zementwerk Heidelberg ...... 7

Cementwerk Karlstadt.........6|

Schultheis Patzenhofer ....... 4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg................... 5

Zellstoss Waldhof ............ 5

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ............... 7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum........... 8

Lrenstein & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Ehade.................... 7*/,

Accumulatoren-FabrU....... 12

Eonti-Gummt............... 8

Grttzner....................o|

Mainkrastwerke Höchst a,M.... 4

Süddeutscher Zucker ........io|

96,5

127,75

128

96,75

127,5

129

964

96,5

_

_

100

99,75

51,25

51,25

51,4

51,65

91,5

90,75

91,13

91,13

121

120

120,5

120,75

85,4

86

85,5

86

123,65

124,75

100,5

100,75

100,65

101

150,5

149,5

150

149

77,13

77,65

31

32

31,65

32

297

296,5

296

296,5

173,5

175

173,65

174,5

167,75

168,5

168

30

29,75

I 30

29,75

90

90

-

197,75

198

1 198

198

Devisenmarkt Berlin

- Frankfurt a. BL

18.Febmar

20-Februar

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Zrtef

Buenos Lire

0,678

0,682

0,678

0,682

Brüssel.....

41,91

41,99

41,925

42,005

Rio de Ian.

0,138

0,140

0,138

0,140

Sosta ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,82

54,92

54,79

54,89

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,275

12,305

12,27

12,30

HeljingsorS..

5,41

5,42

5,045

5,415

Paris ......

16,42

16,46

16,43

16,47

Holland ...

168,82

169,16

168,88

169,22

Italien.....

19,76

19,80

19,76

19.80

Japan ......

0,716

0,718

0,716

0,718

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

£31o..... :

61,69

61,81

61,66

61,78

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

L'iiiabon ...

11,135

11,155

11,13

11,15

Stockholm...

63,29

63,41

63,26

63,38

Schwerz ....

81,23

81,39

81,27

81,43

Spanien....

34,01

34,07

34,03

34,09

Prag.......

10,30

10,32

10,31

10,33

Budapest ..

Reuyorl ...

2,462

2,466

2,460

2,464

Banknoten.

Berlin, 20-^cbruar

Geld

Briei

Amerikanyche Roten......

2,412

2,432

Belgische Roten..........

41,76

41,92

54 53

Englische Roten .........

12,235

12,275

Französische Roten.......

16,38

16,44

Holländische Rolen.......

168,46

169,14

Italienische Roten........

Norwegische Noten ......

61,45

61,69

Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling

Rumänische Noten.......

Schweizer Noten.........

8h 09

8M1

Spanische Noten.........

33,69

33,83

Ungarische Noten........

Vie Gießene ?!l>logenve iche ®e iltunbe o ich gemem|a

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