9 Jl.-4p ort
Frankfurt liefert für Vie Olympischen Spiele die Erinnerungsplakette.
Für die in Kürze beginnenden IV. Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen werden von Frankfurt die Erinnerungsplaketten geliefert. Eine in Sachsenhausen ansässige Metallwarenfabrik versendet 1000 Plaketten in Gold, Silber, Bronze nach dem Schauplatz der Winterspiele. Die Plakette zeigt eine steil emporragende Bergspitze, die Zugspitze, und darunter das Wettkampfsymbol der fünf Ringe. Auf der Rückseite befindet sich die lateinische Inschrift: „citius, altius, fortius“, auf Deutsch: „Eiliger, höher, stärker".
Ausklanq des Frankfurter Neitturwers.
Die Frankfurter Festhalle war am Sonntagabend bei der Schlußveranstaltung des Frankfurter Reit- und Fahrturniers bis auf den letzten Platz besetzt. Eingeleitet wurde der Abend mit einem Jagdsprin
gen der Klasse M um den Preis der Stadt Frankfurt. Elf Pferde kamen fehlerlos über den Kurs, darunter drei von Frau von Opel, zwei von SS.- Untersturmführer Temme und zwei von Oblt. Nie- mack geritten. Im Stechen erreichte Frau von Opel mit ihrem Arnim die weitaus schnellste Zeit, zog sich aber durch einen kleinen Fehler vier Strafpunkte zu. Sieger wurde so der deutsche Champion der Turnierreiter, SS.-Untersturmführer Temme, auf Stall Georgens Nordland vor Oblt. Niemack auf „Eifersucht" und Oblt. Le n n 6-Gießen auf „Figaro". Zwei schöne Frankfurter Erfolge gab es in den Dressurprüfungen der Klasse L und M durch Frau Gömöri auf „Tantris" und SA.-Sturmfuh- rer Eckhardt und „Jolanthe". Große Begeisterung bei den Zuschauern löste die Eignungsprüfung für Gespanne aus, als Dreier- und Viererzüge auf der Bahn erschienen. Landstallmeister Dr. Denker, der in der Klasse der Viererzüge siegte, zeigte sich hierbei wieder als ein meisterhafter Fahrer.
DieGleßenerEishoüey-MnnschastmDüffeldors
Westdeutsche Eissportmeisterschasten.
Noch im vergangenen Jahre lag der Schwerpunkt des Eissportes in Westdeutschland mehr in unserer klimatisch günstiger gelegeneren Heimat, was sich auch insbesondere an dem überlegenen Können oer Frankfurter, Aschaffenburger und Kasselaner Eisläufer erwies, sobald sie mit Remscheider, Düsseldorfer und anderen rheinischen Eisläufern zusammentrafen. Die Rheinländer beschränkten sich daher in erster Linie auf Rollschuhsport, und haben es hierin zu sehr guten Leistungen gebracht. Das ist nun mit der Erstellung der Düsseldorfer Kunsteisbahn anders geworden, und zwar so ausschlaggebend, daß nach den wenigen Wochen ihres Bestehens die Wettkämpfer aus der dortigen Gegend in alle Kämpfe entscheidend eingreifen konnten. Die gesicherte Eisdecke und die hierauf beruhende geregelte Ausbildung durch Fachlehrer vermag wesentlich mehr aus veranlagten Eisläufern zu machen, als die zwei bis drei Wochen dauernde Eislaufzeit in unserer Gegend, weil diese wenigen Tage restlos ausgenutzt werden müssen und dementsprechend zu einer Ueberbeanspruchung der Kräfte führen.
Das Düsseldorfer Eisstadion zeigte sich den Gießenern als eine von Grund auf in allen Dingen zweckmäßig angelegte Stätte. Die 30 mal 60 Meter große Eisfläche ist ringsum mit Sitz- und Stehtribünen umgeben, die auf einer Seite in einem massivem Bau untergebracht sind. In diesem liegen außerdem die Verwaltung-, Umkleide- und Duscheräume, die den Wettkämpfern jede Bequemlichkeit bieten. Die Beleuchtung der Bahn ist abends schlagschattenfrei und taghell, so daß beispielsweise beim Eishockey überall beste Sicht vorhanden ist.
So wurden die Eishockey-Wettkämpfe für die Gießener Mannschaft zu einem besonderen Erlebnis, aus dem sie viel lernen konnte und das trotz zweier Niederlagen in bester Erinnerung bleiben wird, nicht zuletzt dank der zuvorkommenden Kameradschaft der Düsseldorfer Eisläufer. Die Mannschaft spielte in der Aufstellung: Tor: Zimmer, Verteidigung: Noll und Rinn, 1. Sturm: Werner, Iüngst, Dr. Pfeffer, 2. Sturm: Dr. Walter Loh, Dr. Wilhelm Loh.
LV. Gießen — R.u. SLl. Dortmund 5:2.
Die Spiele waren in die Wettbewerbe der Kunstläufer eingelegt und begannen daher nicht immer pünktlich, da eine große Zahl Nachmeldungen zum Kunstlauf der Jugend erfolgt waren. Das erste Treffen führte gegen den Dortmunder Roll- und Schlittschuh-Club, der unter gleichen Voraussetzungen wie die Gießener, nämlich in diesem Winter nur einmal auf Schlittschuhen gestanden zu haben, antrat. Allerdings hatte die Mannschaft voraus, Gaumeister im Rollhockey zu sein. Das anfangs auf beiden Seiten sowohl lauftechnisch wie im Zusammenspiel vorsichtige erste Drittel zeigte schon eine gewisse Ueberlegenheit der Gießener mit 1:0. Das zweite Drittel endete mit 1:1 unentschieden,
hatte aber dem Gießener Sturm Zeit zum Einspielen der Kombination gegeben, die dann im letzten Drittel mit 3:1 das Gesamtergebnis auf 5:2 zu stellen vermochte.
EV. Gießen — SL.Frankfurt-Forsthausstrahe 0:12.
Damit hatte Gießen die Berechtigung, am Abend gegen den bisherigen Gaumeister, der auch in Gießen gern gesehenen Mannschaft des SC. Forsthaushausstraße Frankfurt anzutreten. Die Mannschaft war sich darüber klar, daß es galt, möglichst eine zweistellige Niederlage (das letzte Treffen in 1935 endete mit 14:0) zu verhindern. Aber außer der größeren Spielerfahrung sprach zugunsten der Frankfurter, daß sie eine 14tägige Spielreise durch die Schweiz hinter sich hatten und daß sie mit frischen Kräften antraten, während die Gießener sich am Mittag gegen Dortmund schon ziemlich ausgegeben hatten. Bei diesem Spiel zeigte sich der Wert der Kunsteisbahn, denn ttotz strömenden Regens konnte es glatt zu Ende geführt werden. Die Gießener Mannschaft zeigte in allen Dritteln immer wieder ungeschwächten Kampfgeist, der aber an dem ausgeruhten überlegenen Können der Frankfurter scheiterte, so daß nicht einmal das Ehrentor erzielt werden konnte. Allein der Gießener Torwart konnte sich die Erfahrung des vorhergehenden Spieles zunutzen machen. Gut gezielte Nah- und Fernschüsse der Frankfurter hielt er mit größter Sicherheit und riß damit die Zuschauer zu wiederholten Beifallstürmen hin. Aber nachträglich sollte sich zum Ende des Spieles noch auswirken, daß er mit regenbeschlagener Brille oft schlechte Sicht hatte und infolgedessen einige leichte Schüsse einfach nicht sah. So konnte auch er nicht verhindern, daß das Ergebnis mit 12:0 doch zweistellig wurde.
LV. Gießen — Ev. Remscheid 1:4.
Hatten die Gießener anfänglich befürchtet, in Düsseldorf nur zu einem Spiel zu kommen, so brachte der anfängliche Sieg schließlich noch die Verpflichtung zu einem dritten Spiel gegen den zweiten Sieger der anderen Gruppe, den Eislauf- Verein Remscheid. Don insgesamt vier ausgetragenen Spielen mußte also Gießen drei und jedesmal gegen einen ausgeruhten Gegner bestreiten. Die Ueberanstrengung des Samstags machte sich bemerkbar. Die Stürmer gingen schon mit einem beachtlichen Muskelkater in das Spiel, der die Standfestigkeit und Ausdauer des ersten Spieles nicht mehr aufkommen ließ. So kam der Sturm, obwohl er in allen Dritteln ständig drückte, nicht mehr mit der nötigen Sicherheit durch. Das Ergebnis laut"t" 41 für Remscheid
Das Endspiel zwischen Frankfurt und Düsseldorf brachte nach Verlängerung mit 3:2 wiederum den Frankfurtern den Gaumeistertttel.
Handball im Kreis VIII ILahn-MIl).
Auch die am gestrigen Sonntag zum Austrag gekommenen Spiele haben weder in der Bezirksklasse noch in der 1. Kreisklasse eine Klärung gebracht. In der 1. Kreisklasse ist im Gegenteil die Frage um den Meister noch undurchsichttger geworden. Denn dadurch, daß Groß-Rechtenbach verlor, hat Hörnsheim wieder die Tabellenführung übernommen, die ihm höchstens noch von Niedergirmes, das noch zwei Spiele auf eigenem Platz hat, streitig gemacht werden kann — In der Bezirksklasse führen Lützellinden und Wetzlar klar, während der Mtv. Gießen nach seinem erneuten Sieg stark nach vorn gekommen ist Es sollte also auch hier noch spannende Kämpfe geben, bis daß die Meisterschaftsfrage endgültig geklärt ist.
Tv. Wetzlar — Tv. Roth 9:2 (3:1). Wetzlar hat, trotzdem es Ersatz in seinen Reihen hatte, den erwarteten sicheren Sieg errungen, obwohl die Aussicht bei Halbzeit noch nicht so rosig waren.
Tv. Hochelheim — Tuspo. Marburg 9:2 (4:0). Der Ausgang dieses Spieles muß als lieber« raschung gewertet werden. Man hätte angenommen, daß Marburg, zumal es noch am vergangenen Sonntag Wetzlar ziemlich sicher schlagen konnte, in Hochelheim gewinnen würde. Die Platzbesitzer haben aber wieder einmal mehr gezeigt, daß sie auf heimischem Gelände keinen Gegner zu fürchten brauchen und daß sie zur Zeit — trotzdem sie mit reichlich Ersatz antreten müssen — wieder über eine ganz stabile Mannschaft verfügen.
Tv. Heuchelheim — Mtv Gießen 6:7 (2:1). Dieses Ergebnis entspricht nicht ganz dem Spielverlauf. Denn danach hätte Heuchelheim gewinnen müssen. Seine Stürmer wußten aber selbst mit den schönsten Torchancen nichts anzufangen, so daß es nicht verwunderlich ist, wenn die Gießener doch noch knapp gewinnen und beide Punkte mit nach Hause nehmen konnten.
Tv. Lützellinden — Tv. Hachenburg 4:2 (2:1). Hachenburg ist schneller als man erwartet hatte, wieder ins Spiel gekommen. Das bewies ihr Auftreten in Lützellinden. Die Mannschaft ist außerordentlich spielstark und dürfte noch manchem Verein zu schaffen machen. Bei der Betrachtung des Ergebnisses muß allerdings berücksichtigt
werden, daß die Einheimischen ohne einen ihrer besten Stürmer antraten und auch sonst noch Ersatz in ihren Reihen hatten.
Tv. Münchholzhausen — VfB. - R. © i e« feen 8:4 (1:3). Nach dem schönen Erfolg vom oer- gangenen Sonntag mußten die Gäste wieder eine unverdient hohe Niederlage hinnehmen. Allerdings war Münchholzhausen seit langer Zeit zum ersten Mal richtig in Fahrt und konnte, wenn auch die erste Hälfte verloren ging, schließlich doch noch einen hohen Sieg feiern.
I. kreisklasfe.
Tv. Hörnsheim — Tv Groß-Rechtenbach 6:2 (2:1). Das obige Treffen kam bei denkbar schlechtesten Platzverhältnissen zum Austrag. Darunter litten nicht nur beide Mannschaften, sondern vor allem auch das Spiel. Es wurde zwar bis zum Schluß mitreißend gekämpft und besonders Hörnsheim war gegenüber seinen Leistungen in der letzten Zeit nicht wieder zu erkennen. Gegen seine ungestümen Angriffe war die nicht sonderlich gute Hintermannschaft der Gäste machtlos und mußte so Treffer um Treffer passieren lassen Hörnsheim hat jedenfalls verdient gewonnen und hält, nach der augenblicklichen Form zu urteilen, auch mit Recht die Tabellenspitze
Tv. Dorlar — Tv. G a r b e n h e i m 6:4 (2:2). Trotzdem es darum ging, zu ermitteln, wer absteigt, lieferten sich beide Mannschaften einen äußerst anständigen Kampf, den die Platzbesitzer knapp für sich entscheiden konnten Damit hat jetzt Garbenheim endgültig den Schluß der Tabelle.
Tv. Alsfeld — Tv. Homberg 7:0 (abgebrochen). Nach einem vollkommen einseitig durchgeführten Kampf wurde das Treffen kurz vor Schluß abgebrochen.
Jugend.
Tv. Lang-Göns — Tv. Grüningen 7:4 (2:3). Der erwartete klare Sieg der Platzbesitzer kam nicht zustande. Grüningen konnte sogar bis zur Halbzeit noch führen, verlor dann durch Platzverweis einen Spieler, so daß Lang-Göns nicht nur gleichziehen, sondern sogar noch gewinnen konnte.
Handball der Sp.-Dg. 1900.
1900 II — Tv. Wißmar I 14:3.
Die für die zweite Garnitur des MTV. Gießen eingesprungene Mannschaft des Turnvereins Wißmar mußte eine überraschend hohe Niederlage einstecken. Das kam einmal daher, daß die 1900er Elf gleichmäßiger als in den letzten Spielen besetzt war, zum anderen, daß die Gäste über ein sehr schwaches Schlußdreieck, insbesondere einen unzureichenden Hüter verfügten.
1900 Jugend — Tv. 1846 Jugend 8:8.
Nachdem die 1900er Jungens gegen die Mannschaft des Turnvereins 1846 noch in den vor wenigen Wochen stattgehabten Verbandsspielen hohe Niederlagen hatten einstecken müssen, bedeutet das Unentschieden einen schönen Erfolg. Zunächst sah es allerdings nicht nach einem ausgeglichenen Kampf aus, denn die Gäste gaben den Ton an und lagen mit 4:0 Toren in Führung, dann kamen die Blauweißen besser ins Spiel und schafften bis zum Seitenwechsel den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit waren die Chancen verteilt. Da jede Partei noch deren vier wahrnahm, trennte man sich beim Stande von 8:8 Toren.
Der Abschluß
der Deutschen Gki-Meisterschasten.
Herbert Leupold gewinnt das Ski-Rlarathon.
Nach fünftägiger Dauer wurden am Montag in Oberstdorf die Deutschen Ski-Meisterschaften, die letzte Dorprobe der deutschen Skiläufer vor den Olympischen Winterspielen, mit dem auf 4 4 Kilometer verkürzten Dauerlauf beendet. Der für die Kemptener Jäger startende Schlesier Herbert Leu - p o l d zeigte sich in seiner besten Form. Vom Start weg hielt er die Bestzeit (3:26.15 Stunden) und siegte mit fünf Minuten Vorsprung vor Johann Hieble (Kempten) und Helmut Müller (Hirschegg).
Die Strecke war nicht sonderlich schwer und stellte keine übermäßigen Anforderungen an die 60 gestarteten Teilnehmer, zumal sie auch eine Verkürzung auf 44 Kilometer erfahren hatte. Allerdings hatte Tauwetter — es herrschten drei Grad Wärme — den Schnee naß und stumpf gemacht.
60 von 74 gemeldeten Teilnehmern — von den Angehörigen der deutschen Olympiamannschaft fehlten nur Josef Ponn und Mathias Wörndle — warteten vor der Schule in Oberstdorf auf ihren Abruf. Nach kurzer Flachstrecke ging es hinauf zum Karratsbichel, der mit seinen 1080 Metern der höchste Punkt der Laufstrecke war. Ueber die Höllenwiesen ging es nach Birgsau, wo eine 9 Kilometer lange Schleife dreimal zu durchlaufen war. Dann führte der Weg durch das Stillachtal zum Ziel in Oberstdorf.
Kurze Gportnotizen.
Handballspiel 19 0 0 — CT. Kassel. Im gestrigen Bericht ist durch einen Setzfehler die Zuschauerzahl bei diesem Spiel falsch wiedergegeben worden. Es mußte 1000 Zuschauer — nicht 100 — heißen.
Zn Darmstadt wieder Fastnachfszuq.
LPD. D a r m st a d t, 20. Jan. In der Vorkriegszeit war auch in Darmstadt der F a st n a ch t s z u g ein Höhepunkt der Narrenzeit. Dieser Brauch soll jetzt wieder eingeführt werden, und zwar will man in diesem Jahre mit einer Kappenfahrt beginnen, im nächsten Jahr soll dann der Fastnachtszug wieder steigen.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstagnach. mittag geschlossen.
KRAFT DURCH FREUDE
Jdcfie mit uns
Mittwoch, den 22. Januar, in der Volkshalle Beginn 20 Uhr:
Großer Bunter Abend in Verbindung mit dem Reichssender Frankfurt. Mitwirkende: Margarete Slezak, Berlin, John Gläser, Frankfurt, Frdo Grothey, Hamburg. Heinz Vogel. Düsseldorf. Lale Andersen- Wilk. Hamburg, Georg BlädeL München, Jan und Hein. Hamburg, und die Tanzkapelle Franz Hauck mit ihren Solisten.
Eintrittspreise: RM. 1.20, 0.80. 0.60, 0,50 für DAF.-Mitglieder
RM. 1.50. 1.20, 0.80. 0.60 für Nichtmitglieder der DAF. Vorverkaufsstellen: Oberhessische Tageszeitung, Schokoladenhaus Huntemann. Musikhaus Challier, Verkehrs verein. Seltersweg, Kreis- dienststelle „KdF“, Schanzenstr 18, sämtliche Betriebswarte.
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Donnerstag, den 23. Januar 1936,20 Uhr, in der Aula der Universität in Gießen, Ludwigsti alle
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Mitwirkende: Helene Wacker. Sopran v. Stadttheater Gießen: das Schättler-Qnartett: W altrand Schält-
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Die Leipziger Messe im nalionalsoz. Deutschland - ihre Bedentong iir Binnenmarkt und Export
am Mittwoch, dem 22. Januar 1936, 20.30 Uhr, itn UC.. Blockstraße 5. Alle Interessenten sind hierzu eingeladen. 405u
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Druckschriften £ °X'r" Bo=«n
In gebundenen Ausgaben klar In der Schrift, übersichtlich angeordnet, sorgfältig gedruckt, dienen den Belangen von
ler, Gretel SevHarth, Barta Schilber. Hellwig Bo off; Männerchor: der Banersche Gesangverein Musikalische Leitung: Unlv.-ProL Temesvary. Unsere Mitglieder, deren Angehörige sowie alle Fi eunde der Feuerbestattung sind zu dieser Abendfeier herzlichst eingeladen. I0292I Eintritt frei!
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Oberhessischer Kunstverein
Ausstellung Münchener Maler verlängert bis einschließlich Sonntag, 26. Januar 1936.
Geöffnet von 11 -13 und 15%-18 Uhr. Täglich um 17 Uhr Führung.
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L.-B. Volkstum u. Heimat
Mittwoch, den 22. d. M.. 20*'4 Uhr, in der Aula des Gymnasiums 404D
Stabs Jägermeister Ernst Höleel:
„Deutsches Waidwerk im
Wandel der Zeiten“
Es wirken mit: ..Frohsinn-Quartettverein“. ..Neapolita“u, Herr Schwarzlose (Trompete)
Eintritt 10 Pf. «Mitglieder) u. 20 Pf. (Nichtmitglied.)
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Volkstümliche Naturwissenschaft m reichbebilderten, leichtverständlich geschriebenen Werken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verla-s- erzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damit durch erweitertes Wissen erhöhte Freude an den vielfältigen Schönheiten der Natur. - Verla, gtn Sie Prospekte und auch Probehefte der Zeitschrift „Der Naturforscher“ Hugo Bermühler Verlag • Berlin-Lichterfelde
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Bekanntmachung.
Betr.: Die Zustelluna der Steuerbescheide über die Bürgersteuer für Kj. 1936.
Nachdem die Zustellung der Steuerbescheide über die Bürgersteuer 1936 an die Zahlungspflichtigen bzw. Empfangsberechtigten stattgefunden hat, wird als Tag, an dem sämtliche Steuerbescheide als zugestellt zu gelten haben, der 18. Januar 1936 hiermit festgesetzt. 403C
Gießen, den 20. Januar 1936.
Bürgermeisterei Gießen: Ritter.
Aut der Bühne:
„Die 3 Kilians-Harmonists“ bekannt vom Frankfurter Sender.
Auserwfthltes Beiprogramm u. Fox-Ton-Woche
THgllch 4, 6. 8.30 Uhr, Sonntags 3. 5.30, 8.30 Uhr
Heute Dienstag die große Premierei Ein Spitzenfilm der Weltproduktion I
nach dem spannend. Roman „Ein Mannsbild namens Prack“.
Weitere Darsteller:
Charlotte Susa, Jack Trevor, Annie Markart, Otto Wernicke, Hubert v. Meyerinck, Ernst Dumcke
Ein filmisches Groß-Ereignis 410A
j POLOST Giessen


