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Oberheffen

durch das Dorf, dann auch durch die Nachbarorte

neuem empfundenen habe man bei Aus- Äthen noch ein Fun­der Grundriß eines

in unserem Dorfe. Mittags fand ein Platzkonzert statt, an das sich

auf dem Anger eine Werbefahrt

ben werden eine Platt­hebel über ivnkt genau Völbung in« iot, zeichnen ie betreffen« ien.

schloß. Nachmittags fand eine Vorstellung im Saale von Wagner für die Kinder, anschließend eine Funkschau statt. Am Abend wurde eine sehr gut besuchte Werbekundgebunq abgehalten. Ortsgrup­penleiter und Bürgermeister Rebholz hielt eine Ansprache über die Bedeutung des Rundfunks, be­tonte. wie durch den Rundfunk dem Führer die Möglichkeit gegeben ist, zu allen Volksgenossen zu sprechen, er erinnerte aber auch an jene Zeit des Kampfes, da dem Führer der Rundfunk nicht zur Verfügung stand. Im weiteren Verlauf des Abends wurden einige Tonfilme gezeigt, in deren einen auch die Wichtigkeit des Rundfunks für den Bauern dargestellt war. Ein weiterer Film führte in den Werdegang und die Technik des Rundfunks ein. Mit dem Gedenken an den Führer schloß der Orts­gruppenleiter die Vorführungen. Zum Abschluß gelangten noch zwei Volksempfänger zur Verlosung die von dem Kreisfunkstellenleiter Pg. Dörr-Lol­lar den Gewinnern überreicht wurden. Die Ver­anstaltung hinterließ bei der Bevölkerung den dankbar besten Eindruck.

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Schönheit.

Vor ungefähr 50 Jahren grabungen in der Burg von dament entdeckt, das sicher Tempels gewesen sein müsse.

Mit insgesamt 350 000 Mark, in Oberhessen über 600 mit mehr als 3,5 Millionen Mark Darlehen erhalten können. Eine sehr beachtliche Zahl ist da­durch schon in den Besitz eines eigenen Heimes ge­kommen. Durch monatliche Spareinlagen kann auch der Anteilnehmer mit einer geringen Sparsumme lm Laufe der Zeit dazu kommen, wenigstens im Liter aus dem Mietshaus in das eigene fchulden- freie Haus zu gelangen. Das gemeinsame Sparen lst.ein wesentlicher Faktor für die anhaltende Ar­beitsbeschaffung und damit auch ein wertvoller Beitrag zum Aufbauwerk des Führers. An den mit Beifall aufgenommenen Vortrag schloß sich eine Aussprache an.

Mit dem im Gloria-Palast am gestrigen Montag­abend veranstalteten Konzert von drei Musikkorps und zwei Spielmannszügen der Wehrmacht unter Leitung des Obermusikmeisters Krauße wurde die von größtem Erfolg begleitete Konzertreise durch eine Reihe von Städten am Rhein und im Saar­gebiet beendet. Die Begeisterung, die diese Konzerte allenthalben auslösten, hatte ihren Grund einesteils in den vorzüglichen Leistungen, andernteils aber in der Liebe, die von jeher in unserem Volk für das Militär lebt und die in dem entmilitarisierten Ge­biet begreiflicherweise besonders groß ist. Mit dieser Tat hat sich die Wehrmacht aber auch wiederum in die Rrihe derer gestellt, die das Winterhilfswerk erfolgreich durchführen helfen.

Die etwas reichhaltige Folge (im Verlauf des Konzerts wurden einige Stücke des zweiten Teiles weggelassen) war bewußt so gestaltet, daß jeder der sehr zahlreichen Besucher zu seinem Recht kam. Neben den anspruchsvollen Werken für großes Orchester von Weber, Beethoven, Richard Strauß und Franz Liszt im ersten Teil, kam im zweiten Teil die leichtere Muse in Werken für Blasmusik ausschließlich zu Wort.

Wissenschaft im Dienst des Volkes

Neue Forschungen über die alten Tempel der Burg von Athen.

Alten-Buseck, Trohe und

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Amtsgericht Gießen.

Wegen übler Nachrede wurde die W. M. aus Gießen zu 3 0 Mark Geldstrafe und in die entstandenen Kosten verurteilt. Die Angeklagte hatte einen in demselben Hause wohnenden Mieter beschimpft.

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Werkes eine seltene Geschlossenheit erreichte. Reicher Beifall ehrte den Künstler und das Or­chester.

Richard Strauß und Franz Liszt sind die größten Vertreter der Programmmusik. Im Gegensatz zu den absoluten Musikern wollen sie äußere und in­nere Vorgänge in ihrer Musik darstellen. Liszt hat mit seinen Orchesterwerken auf den jüngeren Richard Strauß den größten Einfluß ausgeübt. Nicht nur in bezug auf den Inhalt, sondern auch im Hinblick auf die Behandlung des Orchesters, das eine bis dahin unbekannte glänzende Instru­mentation erhielt.Les Preludes ist ein liebens­würdiges Werk, das auch heute noch des Erfolges sicher ist. Zum besseren Verständnis war auf der Vortragsfolge eine Erklärung des Inhalts beige­geben, aber auch ohne sie ist das Werk gut ver­ständlich. Aus demRosenkaoalier", wohl der be­deutendsten Oper von Richard Strauß, hat man die schönsten Stücke zu einer Suite zusammengestellt, und in dieser Form hat das Werk mit Erfolg auch Eingang in den Konzertsaal gefunden. Ins Ohr fallend war die Aehnlichkeit der Instrumentation in beiden Werken. Gespielt wurden sie mit viel Temperament, und besonders das Lisztsche Werk erhielt eine grandiose Schlußsteigerung, die begei­sterten Beifall auslöste.

Der zweite Teil zeigte das Orchester auf feinem ureigensten Gebiet. Hier konnte man feststellen, welche Kraft und Anfeuerung aus diesen Märschen strömt. Die Beherrschtheit und Genauigkeit, die der Unterordnung unter einen zur Einheitlichkeit zwin­genden Willen entsprach, verdient Bewunderung. Gerade diese Darbietungen lösten bei einem großen Teil der Besucher wohl den herzlichsten Beifall aus.

Wohl den größten Anteil an dem Erfolg hat der Leiter, Obermusikmeister Krauße, aber ebenso große Anerkennung verdienen, alle die Musiker bis zum letzten Trommelschläger, die nach einer an­strengenden Konzertreise auch bei diesem Konzert ihr Bestes gaben. Die gestellte Aufgabe, besonders im ersten Teil, war sehr schwer, aber die Lösung zeigte, welche Künstler sich in dem feldgrauen Rock befinden. So sind unsere Militärkapellen eine Stätte, in der unsere deutsche Musik eine hervor­ragende Pflege findet. Dafür können wir nicht genug dankbar sein.

*

Zwischen dem ersten und dem zweiten Teil sprach Generalleutnant Lüdke als Vertreter der Wehr- macht über die Bedeutung und den Sinn der nun

GroßesKonzeriderWehrmachtinGießen

Das Ende der Konzertreise für das Winterhilfswerk.

Rödgen an-

Nahe und Rhein, sowie eine Autobusfahrt nach Eisenach unternommen. Im weiteren Verlaus der Versammlung beschäftigte sich Dietwart Karl H ö l- z e l in einem Vortrag mit dem ThemaReichs- gründung". Mit einem dreimaligenSieg-Heil!" auf den Führer fand die Versammlung ihren Ab­schluß.

** Die Bausparkasse Deutsche Bau- und Siedlungsgemeinschaft (DBS.) Ortsgruppe Gießen, hielt unter dem Vorsitz von Herrn Adam imHotel Viktoria" einen Vor­tragsabend ab, bei dem Herr Lang- Butzbach sprach. Einleitend wies er darauf hin, daß in Deutschland bisher nur 10 v. H. Volksgenossen ein eigenes Heim besitzen. Die Bausparkassen wollen 2rbre,r.,ben Weg dazu ebnen, um durch gemeinsame Arbeit unö gemeinsames Sparen den Volksgenossen

Wohnen zu ermöglichen, dabei gleichzeitig die Arbeitslosigkeit bekämpfen helfen und die Verbin- dung des Menschen mit der eigenen Scholle herzu- stellen Di- DBS. hat seit ihrem Besteh?» für X: 58 000 Eigenheime rund 66 Millionen Mark auf­gebracht. In Gießen haben bereits 25 Mitglieder

alt der uerKm ch. Ka/' > n tätig as apo- M Bon ni906)

beendeten Konzertreise. Es sei vor allem Ziel ge­wesen, den Volksgenossen am Rhein und im Saar­gebiet, die leider nicht Gelegenheit hätten, die Wehrmacht als geschlossene Gemeinschaft zu sehen, einen kleinen Teil derselben zu zeigen. Man hätte das nicht der Truppe wegen getan, sondern um sich in den Dienst des vom Führer geschaffenen großen Winterhilfswerkes zu stellen und ihm dien­lich zu fein. Dazu komme noch die Freude, die man dem Hörer bereiten wolle.

Als Vertreter des Reichsstatthalters dankte der Gaubeauftragte des WHW. Bürgermeister Haug- Darmstadt der Wehrmacht für ihr freudiges Ein­setzen. Beispiellos sei der Empfang und die Be­geisterung im ehemals besetzten Gebiet gewesen. Die Wehrmacht habe sich als hervorragendes In­strument im Dienst der nationalsozialistischen Idee des Führers erwiesen. Dieses Einsetzen erfordere ein dankbares Volk, und es fei auch eine Freude, ZU danken. Bürgermeister Haug überbrachte dann die Grüße des Reichsstatthalters und überreichte dem 9. Armeekorps ein Bild des Führers.

Generalleutnant Lüdke sprach den Dank der Wehrmacht aus und betonte, daß diese ihre Hilfe­leistung für bas WHW. nur als Pflicht und Schul­digkeit dem Führer gegenüber ansehe, der unsere stolze Wehrmacht erst wieder geschaffen hätte. Er leite aber den Dank weiter an die tapferen Musiker, die ihn verdienten. Das Bild des Führers werde an hervorragender Stelle einen Ehrenplatz erhal­ten. In fein auf den Führer ausgebrachtes Sieg- Heil stimmten alle Besucher freudig ein. Mit den beiden Nationalhymnen fand der bedeutungsvolle Abend feinen würdigen Abschluß.

Das Echo am Ahern und an der Saar.

Aus Wiesbaden und Saarbrücken liegen uns Berichte der dortigen Zeitungen über die Kon­zerte der drei Musikkorps und der zwei Spiel­mannszüge der Regimenter 36, 57 und 87 unter Leitung des Obermusikmeisters Krauße vom Ins.-Rgt. 36 in Gießen vor. Alle Berichte auf deren Ausführungen im einzelnen wir mit Rücksicht auf den Raum leider nicht näher ein» gehen können schildern in begeisterten Worten den Verlauf des Besuchs unserer Soldatenmusiker und insbesondere den gewaltigen Eindruck, den sie mit ihren künstlerischen Darbietungen auf alle Zu­hörer gemacht haben. Uebereinstimmend kommt in diesen Berichten zum Ausdruck, mit welcher tiefen

..... Und in der Tat habe man dann einige Jahre später an Hand eines Randes des Marmordaches, der kostbar verziert sei, weitgehend Zusammensetzungen vornehmen können. Die Ausmaße der gefundenen Reste ergaben einen Tempel, der auf das ausgegrabene Fundament genau paffe. Wenn auch der Archäologe sich oft mit Kleinigkeiten beschäftigen müsse, wie hier zum Bei­spiel der Rand eines Daches, so würden doch diese Brocken, die selbst ruhig lückenhaft gefunden wer­den können, oft wichtige Anhaltspunkte zu Rekon­struktionen ergeben. So habe sich der Tempel aus

Am gestrigen Montagabend sprach Professor VlnrirXn h 0 rdt im Rahmen der

SortrageWissenschaft im Dienst des deutschen Volkes vor einer stattlichen Zuhörerschaft im ^mstwissenschaftlichen Institut überNeue For- Idjungen an den alten Tempeln der Burg von ^b Zahlreicher Lichtbilder, die ihre architektonische Wirkung nicht verfehlten, wurde der bretteren Oeffentlichkeit ein Bild aus dem Arbeits­feld des Archäologen geboten, und mancher Zu­hörer mag sich einen neuen Blick für alte Baudenk- maler mit nach Haufe genommen haben.

Die Burg von Athen, die Akropolis, sollte mit ihren Tempeln, nämlich dem älteren Tempel der Athena und dem Parthenon, ein Beispiel bieten über die Art der Forschung und ihre späteren Er­gebnisse. Der Parthenon aus der Zeit des Phidias und des Perikles sei um 450430 erbaut worden. Dieses berühmte und heute noch gut erhaltene Bauwerk habe man im Herzen Griechenlands auf per Burg von Athen errichtet. Was über den Par­thenon gesagt werde, treffe für die ganze Kultur per Griechen zu, denn dieser Tempel sei rin klassi­sches Beispiel griechischer Architektur. Das riesige Gebäude des Parthenon rage weit strahlend über die Mauern der alten Stadt hinaus. Drei Stufen, die in kunstvoller Kurvatur verlaufen, führten zum eigentlichen Sockel,, auf dem die Säulenreihe sich erhebe. Die einzelnen Säulen zerfielen wieder in einzelne Trommeln, von denen die unterste aus Rücksicht auf die Kurvatur der Stufen ihre Unter­seite schräg geschnitten habe. Senkrecht stehe die Säulenreihe vor dem Inneren, der Cella. Die un­gefähr 10 Meter hohen Säulen verjüngten sich nach oben ungefähr um ein Viertel ihres Umfangs am Boden, außerdem seien die einzelnen Säulen etwas nach der Cella zu geneigt. In geschwungener Liniv fei das Problem der aufsteigenden Kraft und der sich senkenden Last organisch gelöst worden. Sogar bis in das Gesims fei diese Beschwingtheit des Baues genau durchgeführt worden. Der Aufbau des Gebälkes ruhe auf dem Kapitell, einemPol­ster", der die aufsteigende Kraft nach oben entlasse und entlade. Die Last des Gebälkes hinwiederum

wenig gefundenen Trümmern zeichnerisch auf dem Papier wieder erstellen lassen. In die Giebel lie­ßen sich archaische Strukturengruppen einfügen, die uns einen kleinen Begriff der Plastik der damaligen Zeit bieten würden. Der so entstandene rekon­struierte Tempel sei etwas anderes als der unge­fähr 150 Jahre später erbaute Parthenon, aber man könne sehr gut die Entwicklung verfolgen.

Wir Deutsche ständen heute in unserer Baukunst in unmittelbarer Beziehung zu der der Antike. Die alten Griechen hätten sich die Probleme gestellt, diese würden uns auch noch heute beschäftigen. Beim Betrachten der Bauten müsse man die Art, wie die verschiedensten Probleme gelöst und gemeistert wurden, als lebendiges Erbgut in sich aufnehmen.

Reicher Beifall wurde den interessanten Ausfüh­rungen des Vortragenden zuteil.

Zu Anfang des Konzertes standen zwei Werke von Vertretern der absoluten Musik, WebersEu- ryanthe"-Ouvertüre und Beethovens bedeutendstes Klavierkonzert in Es-dur. Die Ouvertüre, in der die Romantik herrlichste Blüten treibt, wurde mit jener dynamischen und rhythmischen Spannung wiedergegeben, die bei Werken gerade dieser Art unerläßlich ist. Hierbei zeichneten sich die Streicher durch klangsattes und warmes Spiel besonders aus. Der Höhepunkt des Abends war ohne Zweifel das Beethovensche Klavierkonzert mit Ludwig Kaiser- Kassel als Solist. Diese Ruhe und Ueoerlegenheit hat nur ein ganz großer Meister! Sie zwang vom ersten Takt an in den Bann des großen Werkes. Hier war eine vollendete Technik niemals Selbst­zweck sie wurde restlos in den Dienst des Aus­drucks gestellt, fo daß die in echt Beethovenschem Feuer aufbrausenden Stellen, sowie auch die ge­sangsmäßigen Teile gleich gut gestaltet wurden. Die schlichte Größe, mit der der Künstler das Adagio spielte, wird ihm so leicht keiner nach- machen und wie fein war der Uebergang zu dem sprühenden Schlußsatz. Trefflichste Untersetzung wurde dem Solisten durch die aufmerksame Beglei­tung des Orchesters unter Obermusikmeister Krauße, so daß die Aufführung gerade dieses

Liebe sich unsere Brüder und Schwestern in dem militärfreien Gebiet am Rhein und an der Saar mit unserer deutschen Wehrmacht verbunden wissen, wie außerordentlich stark aber auch diese Konzerte der Militärmusiker des IX. Armeekorps zur Ver­tiefung und Verbreiterung des Gefühls der in­nigen Gemeinschaft mit unseren Soldaten beige­tragen haben.

In packenden Ansprachen und noch gewaltiger in den überwältigenden Stürmen des Beifalls wurde vernehmbar, daß man diesen Konzertbesuch der Soldaten als eines der größten Erlebnisse der Lokalgeschichte jener Städte dankbar ausgenommen hat und ebenso dankbar in Erinnerung behalten wird. Dabei erhielten diese Bekundungen von Liebe und Verbundenheit der dortigen Volksgenossen zu der deutschen Wehrmacht ihre besondere Bedeutung auch noch dadurch, daß es nicht etwa nur ein kleiner Kreis von Menschen war, dem diese Konzerte zum unvergeßlichen Erlebnis wurden, sondern daß ge­waltige Menschenmassen sich bei diesen Darbietun­gen zusammenfanden und selbst wie z. B. in Wiesbaden, wo der Konzertsaal des Kurhauses noch durch die Hinzunahme der ganzen Wandelhalle und der anschließenden Gesellschaftszimmer für diesen Abend als Stätte der Militärmusik erweitert wer­den mußte die größten Säle bis zum aller­letzten Plätzchen gefüllt waren, ja vielfach nicht ausreichten, um den Taufenden von Besuchern Raum zu bieten. Besonders hervorzuheben ist ferner die Tatsache, daß auch schon vor den Konzert- lokalen sich große Menschenmengen eingefunden hatten, um hier den deutschen Brüdern im feld­grauen Soldatenrock durch herzliche Sympathie­kundgebungen ihre Liebe und feste Verbundenheit kundzutun. Daß in allen Presseberichten natürlich auch der außerordentlich hohe künstlerische Wert der Darbietungen der Musikkorps, wie des Solisten in begeisterten und dankerfüllten Worten hervor­gehoben wird, fei an dieser Stelle der Vollständig­keit halber ebenfalls verzeichnet.

Als Gesamteindruck kann man die Pressestimmen vom Rhein und von der Saar dahin zusammen­fassen: die Konzertreise der Militär-Musikkorps unter Leitung des Obermusikmeisters Krauße war nach jeder Richtung hin ein überwältigender Erfolg, der künstlerisch und volklich den deutschen Brüdern und Schwestern in den Städten der mili­tärfreien Zone viel Erhebendes gebracht hat, die aber auch für die große Sache des Winterhilfs­werks, zu dessen Gunsten alle Konzert-Veranstal­tungen vor sich gingen, ein bedeutsamer Aktivposten geworden ist.

Raisherrensihung in Grünberg.

+ Grünberg, 18. Jan. Bürgermeister Wagner eröffnete die erste Sitzung der Rats­herren im neuen Jahre und gab dabei der Hoff­nung Ausdruck, daß auch in diesem Jahre in den Ratssitzungen und den dabei gepflogenen Bera­tungen ersprießliche Arbeit für die Stadt geleistet werden möge.

1. Beitrag zum Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge. Die Ratsherren sprachen sich einstimmig für die Bewilligung eines Beitrages aus. Es soll der gleiche Betrag wie im Vorjahre 10 RM. überwiesen werden.

2. Gesuch des Reichsluftschutzbundes. Die hiesige Ortsgruppe bittet in einer Eingabe um Bewilligung eines monatlichen Beitrages von 5 bis 10 Mark und um Anschaffung einiger Gas­masken für Uebungszwecke. Die Ratsherren sind damit einverstanden, daß ein monatlicher Beitrag von 5 Mark geleistet wird und 1 bis 2 Gas­masken beschafft werden.

3. Abschluß einer Einbruchsdieb st ahlver- sicherung. Da die Stadt seither noch nicht gegen Einbruchsdiebstahl versichert ist, dies aber im Hin­blick auf die in den beiden städtischen Gebäuden, Rathaus und Volksschule untergebrachten Werte Stadtkasse, Schreib-, Nähmaschinen u. a. von Wichtigkeit ist, erklären sich die Ratsherren sämtlich mit dem Abschluß einer solchen Versicherung einverstanden.

Weiterhin machte Bürgermeister Wagner noch Mitteilung über die Kosten der I n st a n d s e tz u n g des unteren Triebwasserteiches im Brunnental. Der ursprünglich ausgestellte Vor­anschlag betrug 7896,80 Mark, dazu kam später noch die für Ausbetonierung der Zuflußrinne ein­gesetzte Summe von 1560 Mark, so daß der Ge­samtvoranschlag 9456,80 Mark betrug. Die Ge­samtkosten der Arbeit beliefen sich dagegen nur auf 8178,18 Mark und stellten sich somit um 1278,62 Mark niedriger als veranschlagt.

Viindfunk-Besuch in Großen-Buseck

wg. Großen-Buseck, 20. Jan. Dieser Tage weilte der Reichs-Rundfunk-Webewagen

sammle sich auf den Deckplatten, die sie zu dem Kapitell niedersenke. Das Gebälk nehme ebenfalls die Kurvatur der Stufen wieder auf, und so be­stehe fast der ganze Bau aus geschwungenen Li­nien. Jeder Teil des Parthenon von der Stufe bis zum First fei genau durchdacht und in einer lebendigen und organischen Weise geschnitten. Mit ungeheurer Konsequenz sei das Bauwerk ge­staltet worden, seine Linien stiegen und fielen, und dies fei das Geheimnis seines Zaubers und feiner immer wieder von

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Landkreis Gießen.

£ Wiefeck, 20. Jan. Die Kriegerkame­radschaft Wieseck beging am Samstagabend in der WirtschaftZur Germania" ihren diesjähri­gen Familienabend, der einen guten Besuch zu ver­zeichnen hatte. Einleitend wurde das LiedVolk ans Gewehr" gemeinsam gesungen. Dann hielt Kamerad Petri einen fesselnden Vortrag über Abessinien. Die recht anschaulichen Ausführungen wurden durch 70 gute Lichtbilder ergänzt. Vereins­führer Kamerad Euler leitete dann in längerer Begrüßungsansprache zum gemütlichen Teile über, forderte, von der Schützengrabenkameradschaft aus­gehend, höchste Aktivität im Sinne echter deutscher Volksgemeinschaft und schloß seinen Appell mit dem Gedenken an den Führer, dem der Gesang der beiden Nationallieder folgte. Unter Leitung von Kamerad Pilgram kamen nun Lust und Freude zu ihrem Recht. Darbietungen aus der Versamm­lung heraus, mundartliche Gedichtvorträge von Fräulein Schneider, gemeinsam gesungene Volks-, Vaterlands- und Soldatenlieder, Konzert­stücke der SA.-Kapelle und eine Verlosung von ge­stifteten Gegenständen verschiedener Art beschlossen die in allen Teilen wohlgelungene Feier, der sich der übliche Tanz anschloß.

wg. Großen-Buseck, 20. Ian. Am ver­gangenen Freitag feierte unser Mitbürger Wilhelm Scheid, Weichensteller i. R., im Kreise seiner Angehörigen in körperlicher und geistiger Frische seinen 8 0. Geburtstag. Die Reichsbahndirek- tion Frankfurt a. M. übermittelte ihm aus diesem Anlaß durch den hiesigen Bahnhofsvorsteher Göbel herzlichste Glückwünsche. Am Nachmittag besuchte Reichsbahnamtmann i. R. Dörr, früher am Bahnhof Gießen, den Jubilar und überbrachte ihm im Auftrage seiner Kollegen ebenfalls herz­liche Glückwünsche. Pfarrer Müller grüßte den hochbetagten Mann im Auftrage der evangelischen Kirchengemeinde und sprach ihm die besten Wünsche für seinen Lebensabend aus. Der Achtzigjährige ist noch sehr rüstig, versieht noch sämtliche Haus­arbeiten und kann auch noch täglich beim Füttern des Viehes helfen. Seit 40 Jahren lieft er den Gießener Anzeiger". Als der Landwirt Heinrich Wagner dieser Tage morgens auf den Hof trat, mußte er feststellen, daß das Hoftor und die Stall­türe offen standen und zwei Kühe fehlten. Eines der Tiere konnte auf dem Gleis des hiesigen Bahnhofes eingefangen werden, das andere wurde erst später auf den Wiesen gefaßt.

* Steinbach, 21. Jan. Wie das Kreisamt Gie­ßen bekannt gibt, ist bei der Schafherde der Gemeinde Steinbach die Schafräude festgestellt worden. Die Schutzmaßnahmen nach den Vorschrif­ten des Reichsviehseuchengesetzes sind ungeordnet.

= Steinbach, 20. Jan. Die erste H o l z v er­ste igernng in unserem Gemeindewald sand am Samstag statt. Die erzielten Preise waren angemes­sen; das Raummeter Buchenscheit kostete ca. 9 Mark, 50 Wellen kosteten 8 bis 9 Mark. Auch das Eichen­brennholz erreichte mit ca. 7 Mark pro Raummeter einen ordentlichen Preis.

8. Lang-Göns, 20. Jan. Am Samstag gegen 17 Uhr war ein Teil unserer Gemeinde ohne Licht- und Kraft st rom. Eine Gans war gegen die Ueberlanbleitung geflogen und hatte Kurzschluß herbeigeführt. Durch die Ausbesse- runasarbeiten wurde es nötig, daß auch die ande­ren Stränge der Leitung für kurze Zeit ausgeschal­tet werden mußten. Während einer halten S^'nde lag unser Dorf im Dunkeln. Dann war der Scha­den behoben.

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