Wirtschaft
im Dezember.
steigerte seine Leistung l e rz b e r g b a u ist die
etal
gen; die Förderung dagegen infolge der geringen । Zahl der Arbeitstage zurückgegangsn. Im Erdöl-! b e r g b a u nahm die Produktion gegenüber dem Vormonat um 11 v. S). zu.
Tagesgeld unverändert 2 v. H.
Regelung -es Absatzes von Landbutter
2.
3.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
^raiuiuL a. Dl.
Serun
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
lurS
börs-
18.1
20 1.
20 1.
100,25 100,4
97,25
97,25
99,9
99,9
113,9
l| 97.5 I
' 124
I 128 I
96,5
95,75
Banknoten.
89,5 89,25
I 198 | 1981
Die hinter den
a
Dividende an.
Lombardzinsfuß 5 v. H.
63,37
81,01
33,71
101,5
97
97
108,4
o
8 b fl
8
0
37,13
137,5
114,5
131,5
112
127,5
127,75
126,5
169
15,25
17,25
104 118,25 86,75
86,5
87 184,5
97
108,5
110
86,5 158,75 128,75
83,65
82,75
53,65
92
118,9
83,5
97,75
147,25
31,65
288
162,5
52,5
92,5
119
83,75
98,13
145,5
31,25
287,5
162,25
151,65
214,5
111
116
95,5
123
128
2,435
41,76
54,61
12,24
16,32
168,21
61,48
63,11
80,69
33,57
109,65
99,9
97,75
96,4
101,1
93,25
119
113,25
96,5
101,9
101,65
97
97
108,4
113,6
96,5
97,25
108,75
110
86,65
128,5
83,5
83
37,4 137,75
131,9
111,75
127,75
129,5
127.65
128
172,75
125
37 137,9 114,25 131,5 112,5 127
127,13
127 169,25 124,5
97
109,5
110
87,5
128,75
84,25
83,9
37,25
137,75
114,4
131,5
111,75
127,4
128,13
128,25
173
125,5
101
52,65
90,75
118
83
123,25
97,5
147
80,65
31,4
171
161,5
-I
198 I
151,4
110,75
118,5
116
101,65
97
97
108,4
97
109,5
110
87,25
157
129,25
84
84
15,5
17,25
102,4
118,25
87
86,5
87
183,25
15,25 27,25
17 103,75 117,5 86,75
86,5
87 185,25
98,5 52,65 92
118,5
83,5 123,25 98,13 145,5 78,75
31,4
287,5 171
162,75
27
198
109,9
99,9
97,5
96,4
101,2
93,25
119
113,75
96,5
101,65
101,65
97
97
108,4
15,65
17,65
102,75
87
86.5
87
184
Die Reichs-Kochschule in Frankfurt a. M. eröffnet.
Die neueröffnete Reichskochschule betreibt Berufserziehung in theoretischer und praktischer Hinsicht. Das Haus selbst bietet neben den erforderlichen Unterrichtsräumen jeweils über 40 jungen Köchen, die hier während einer Dauer von drei Monaten geschult werden, Platz.
wurde die arbeitstägliche Novemberförderung durch die des Monats Dezember noch um 2 v. H. über- troffen, gegenüber dem Dezember des Vorjahres Ia9 sie um 10 v. H. höher. Die Belegschaft konnte bei rückgängigen Haldenbeständen vermehrt werden. Die Braunkohlenförderung behauptete sich gegenüber dem Vormonat, war aber erheblich höher als im Dezember des Vorjahres. Der Eisenerzbergbau ......
weiterhin. Im 2JI. 2 o___o___V1V
Belegschaft gegenüber dem Vormonat leicht gestie-
150 | 110,75
118 .
114,75 |
tiuenod Aire Brüssel Rio de Jan. Sofia .....
Kopenhagen. Danzig.....
London Helstngfors.. Paris .....
Holland ...
Italien.....
Japan Jugoslawien Lslo..... :
Wien .
Lissabon.... Stockholm..
Schweiz ...
Spanien...
Prag.......
Budapest ...
Reu York ...
Berlin, 20 Ianu r ~~~ Ämerilanuche Noten Belgische Noten Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten.........
Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Ungarische Noten
4% Lesterreichische Goldrente...
4,20% Oesterreichtsche Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4*4% desgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Tür/ljche Bagdadbahn-Anlethe
Serie 1......... ...........
1,2 9,15 9,15
9,2 14
9,5
Cxportvalutaerklärung für Wertbriefe und Päckchen nach dem Ausland.
Fwd. Nach einer Amtsblattverfügung des Reichspostministeriums wurde, wie erinnerlich, die schriftliche Anmeldung der über die Grenzen des deutschen Wirtschaftsgebietes ausgeführten Waren durch Abgabe einer Exportvalutaerklärung auch auf Päckchen und Wertpapiere ausgedehnt. Nachdem das Reichspostministerium die größeren Postanstalten davon hat verständigen lassen, daß bei den Devisenbanken auf die Beibringung der Exportvalutaerklärung verzichtet werden kann, ist jetzt auf Anregung des Centralverbandes des Deutschen Bcmk- und Bankiergewerbes die allgemeine Regelung getroffen worden, daß Devisenbanken zur Abgabe einer Exportvalutaerklärung für die in bestimmter Weise gekennzeichneten Postsendungen nicht verpflichtet sind, wenn diese Zahlungsmittel, Wert- papiere oder sonstige Dokumente enthalten.
*
* Reger Lahnsch i ffahrtsverkehr im Dezember. Die gute Beschäftigung der Lahnschifffahrt wahrend des Jahres 1935 hielt auch im letzten, sonst stillen Monat des Jahres an. Obwohl Hochwasser verschiedentlich die Schiffahrt behinderte, wurden insgesamt 10 692 Tonnen Fracht (1055 Tonnen 3U Berg und 9637 Tonnen zu Tal) befördert. 76 Guterschiffe teilten sich in diese Verfrachtungen.
Rhein-Mainische Börse.
Mltagsbörfe fest.
1,3
9,1
9,2
9,13
14
9,4
1,35
9,2
9,5
14
10
» Abendbörse behauptet.
Das Fehlen von Publikumsaufträgen ließ auch bei der Kulisse keine rechte Unternehmungslust auf- ; kommen. Infolgedessen nahm das Geschäft an der ' Abendbörse einen sehr stillen Verlauf. Die Grund- ' tendenz war jedoch meist noch fest, und im großen . und ganzen blieben die Kurse auf dem Stand des Berliner Schlusses behauptet. Den wenigen leichten Erhöhungen standen ebensolche Rückgänge gegenüber. Von lokalen Werten ermäßigten sich Scheide- anstatt auf 214,50 (215,50). Vermehrtes Interesse fanden nur JG.-Farben mit 151,65 (151,40) und Stahlverein mit 79,25 (79,13). Kunstseide Bemberg, die im hiesigen Mittagsverkehr bis auf 94,50 nach 92 anfangs angezogen hatten, gingen im Einklang mit Berlin wieder auf 92,50 (92) zurück. Am Einheitsmarkt notierten von Jnduftriewerten Aluminium-Industrie Neuhausen mit 322 (320), Hilpert Maschinen mit 58 (57,50). Bankaktien lagen unverändert.
Der Rentenmarkt war fast völlig ohne Umsatz. Etwas Nachfrage fanden nur Reichsaltbesitz zu 109,90, dagegen wurden Kommunal-Umschuldung mit 87,40 (87,50) etwas niedriger bewertet. Auslandsrenten lagen still.
U. a. notierten: Altbesitzanleihe 109,90, 6proz. Stahlverein 403,50, 6proz. IG. - Farben - Bonds 125,25, 4>2proz. Ungarn von 1914 9,15, 4proz. Rumänen 5,25, 5proz. innere Mexikaner 5,70, Adca 71, Commerzbank 86,75, DD-Bank 86,50, Dresdner Bank 87, Frankfurter Bank 106,50, Harpener 110, Mannesmann 84, Hoesch 87,25, Rheinstahl 110,25, Stahlverein 79,25, Aku 52,50, Bekula 137,75, MAN 100, Bemberg 92,50, Chade D 284,50, Conti Gummi 162,25, Daimler 98.13, Deutscher Eisenhandel 112,50, Deutsche Erdöl 109.50, Scheideanstalt 214,50, Deutsche Linoleum 145,50, Eßlingen Maschinen 85,75, JG.-Farben 151,65, Feinmech. Setter 84, Gesfürel 127,75,- Goldschmidt 111, Holzmann 95,50, Jung- hans 86, Hilpert-Maschinen 58, Moenus-Maschinen 83,75, Neckarwerke Eßlingen 110,50, Rheag 129,50,
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 20 Jan. Auftrieb: Rinder 902 (am letzten Montagsmarkt 1112), darunter 160 Ochsen, 47 Bullen, 545 Kühe, 150 Färsen. Auslandsrinder (Oesterreicher) 71. Kälber 370 (474), Schafe 36 (28), Schweine 3085 (2729). Notiert wurden pro ein Zentner Lebendgewicht in i Mark: Ochsen a) 43 (am 13. Januar 43), b) 43 I (43), c) 43 (43), d) 35 bis 42 (40 bis 43). Bullen !
43 (43), b) 43 (43), c) 43 (43), d) 42 bis 43
(40 bis 43). Kühe a) 43 (43), b) 37 bis 42 (38 bis <
43), c) — (30 bis 36), d) — (23 bis 29). Färsen s
a) 43 (43), b) 43 (43), c) 43 (43), d) 38 bis 42 '
(40 bis 43). Kälber andere a) 62 bis 70 (62 bis J
1,25
9,15
9,2
9,25
14,25
100,4 100,5
97,25 97,4
103,65 | 103,5
109,6 1 109,75
Fwd. Nach einer Anordnung des Vorsitzenden des Milchversorgungsverbandes darf die in landwirtschaftlichen Betrieben hergestellte Butter nur in folgender Weise entgeltlich abgesetzt werden:
1. an Verbraucher innerhalb der Gemeinde des Betriebsbesitzes oder
auf einem Wochenmarkt, sofern der Betriebsinhaber eine von dem zuständigen Milchver- forgungsverband hierfür ausgestellte Erlaubniskarte besitzt, oder
2,455
41,92
54,83
12,28
16,38
168,89
61,72
e |ei geschaffen worden zu. igen deutschen Köche auf die Kochkunst, die heute wesentlich
Ä.E.G 0
Bekula ........ 'jo
Elektr. LleferungSgelellichäft5 Licht und Kraft ........... ßy.
Felten & Guilleaume 4
Geselljch.f.Eleklr.Unternehmung. g Rheinische Elektrizität ........ «
Rhein. Wests. Eiektr Schuckerl L Eo.............. 4
Siemens L Halske ’* 7
LahmeyerLEo ,* 7
Buderus
Deutsche Erdöl ** Harvener...................
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen'.. Ilse Bergbau ...............
Ille Bergbau Genüsse Klöcknerwerke ...............
Mannesmann-Röhren
Frankfurt a. M., 20. Jan. Die Börse eröffnete — den vorbörslichen Erwartungen entsprechend — m fester Haltung, obwohl größere Aufträge der Kundschaft nicht Vorlagen. Die Kulisse war Hauptträger des Geschäfts, indem sie in größerem Umfange Deckungen vornahm. Da anderseits kaum Angebot bestand, führte die Enge der Märkte zumeist IU Kurserhöhungen. Von winschaftlichen Momenten fand die Entwicklung der Außenhandelsziffern für Dezember und das Jahr 1935 Beachtung.
Am Aktienmarkt lagen die ersten Kurse zwar nicht ganz einheitlich, aber überwiegend 0,50 bis 1 v. H. fester. Eine Sonderbewegung verzeichneten Siemens mit 171,25 bis 172,50 (169), auch Schuckert mit 127,25 bis 128,50 (126,50) fest, wobei bei beiden Werten Dividendenerwartungen mitsprechen; die übrigen Elektrowerte erhöhten sich von 0,50 bis 1 v. H., nur Gesfürel und RWE. nicht ganz behaupt- tet. Montanwerte waren wieder lebhafter, insbesondere Stahlverein mit 78,65 bis 79 (78,25), sonst ergaben sich Geminne bis 0,75 v. H., knapp gehalten waren Buderus und Hoesch. Rheinische Braunkohlen stiegen auf 219 (217). Maschinen-, Metall- und Motorenwerte lagen ruhig und behauptet. Von chemischen Werten wurden JG.-Farben mit 150,50 bis 151 (150,25) lebhaft umgesetzt, Scheideanstalt ließen 0,50 v. H. nach. Schiffahrtsaktien bröckelten bis 0,40 v. H. ab, ferner gingen Deutsche Linoleum auf 146,50 (147,25) zurück. Kunstseide Bemberg beruhigt und mit 92 unverändert, Aku indes mit 52,75 (53,65) etwas matter. Von Banken Braubank unverändert 117,50.
Der Rentenmarkt war freundlich, das Geschäft aber sehr still. Etwas fester lagen Altbesitz mit 110 (109,65), sonst blieben die Kurse gegen den Samstag unverändert; Kommunal-Umschuldung 87,50, Zmsvergütungsscheine 92,40 und späte Schuldbuchforderungen 96,50. Zertif. Dollar-Bonds lagen etwa 0,25 v. H. höher, von Industrie-Obligationen 6 v. H. Hoesch 104 (104,25). Von fremden Werten blieben Serben und Warschau-Wiener beachtet und fest.
In der zweiten Börsenstunde blieb die Grundhaltung fest, das Geschäft war allerdings etwas kleiner. In der Farben-Aktie fanden jedoch zu 151,25 bis 151,50 noch größere Umsätze statt, auch Montanwerte, wie Stahlverein, Hoesch und Rheinstahl, zogen noch um 0,25 bis 0,50 v. H. an. Siemens und Schuckert blieben auf dem erhöhten Stand gut be-
70), b) 51 bis 58 (51 bis 61), c) 40 bis 50 (40 bis 50), d) 32 bis 39 (30 bis 39). Lämmer und Hämmel b2) 51 (50), c) 50 (48 bis 49), d) 47 bis 48 (—). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), b) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51), e) 51 (51). Sauen gl) 57 (57) g2) 57 (57). Marktverkauf: Rinder lebhaft, geringe Kühe abflauend. Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausoerkauft. Schweine wurden zugeteilt. Ueberftanö: 15 Kühe.
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung 281 Viertel Rind- fleisch, 95 ganze Kälber, 18 ganze Hämmel, 990 halbe Schweine, Preise pro 50 Kilogramm in Mk.: Ochsenfleisch b) 75 bis 77, c) 73 bis 74 (am 16. Januar 67 bis 75). Bullenfleisch b) 74 bis 77. Kuh- fleisch b) 68 bis 74, c) 58 bis 68. Färsenfleisch b) 75 bis 77, c) 73 bis 74 (67 bis 75). Kalbfleisch b) 84 bis 94, c) 74 bis 84. Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren. Speck aus hiesiger Schlachtung, roh unter 7 Zentimeter höchster Preis 80, Flomen höchster Preis 80.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 20. Jan. Das kleine Weizenangebot aus hiesiger Gegend wird von den Mühlen glatt aufgenommen. In Roggen gingen die Zufuhren weiter zurück, die hiesigen Landmühlen suchen sich vorsorglich einzudecken. In Brau- und Jndustriegerste ist die Haltung bei umfangreichen norddeutschen Zufuhren schwächer. Hafer läßt sich nur in sehr beschränkten Geschäften umfetzen. Treber und Malzkeime weiter, rückgängig. Kleieangebot kaum vorhanden. Futter- und Nachmehle wurden reichlich, teils unter Mühlenpreis zum Verkauf gestellt. Heu und Stroh liegen bei mäßigen Umsätzen stetig. Heu gab jedoch weiter nach auf 8,50 nach 8,50—8,75.
an einem vom Milchversorgungsverband zum Ankauf zugelassenen Verteiler.
Die obengenannte Erlaubniskarte wird denjeni- gen Milcherzeugern erteilt, die den Wochenmarkt, auf den sie ausgestellt ist, bisher schon zum Zwecke des Butterverkaufs besucht haben und für die die Milchablleferungsverpflichtung nicht besteht. Sie kann entzogen werden, wenn der Inhaber sie mißbraucht oder wenn sich ergibt, daß er sich der Erfüllung der ihm vom Milchversorgungsverband auf» erlegten Verpflichtungen entzieht. Die vom Milch- versorgungsverband zum Ankauf zugelassenen 23er»
(Schluß, ^cylußk. öa?IUB Mittagbörse
teilet erhalten einen Ausweis. Der Verkäufer ist berechtigt und verpflichtet, sich beim Verkauf von Butter an einen zugelassenen Verteiler eine Empfangsbescheinigung ausstellen zu lassen, auf der die Menge und der Verkaufstag vermerkt sind. Der Verkäufer ist verpflichtet, die Empfangsbescheinigung aufzubewahren und dem Beauftragten des Milchversorgungsverbandes auf Verlangen vorzu- meifen. Diese Anordnung gilt nicht für die im Sinne des § 29 der ersten Verordnung zur Ausführung des Milchgesetzes vom 15. Mai 1931 her- gestellte Bukker. Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung werden mit Ordnungsstrafe belegt. Bezweckt wird mit dieser Anordnung eine Sicherung ber gleichmäßigen Versorgung der Bevölkerung mit Landbutter aus den Gebieten, in denen eine Erfassung der Milch durch Molkereien nicht möglich ist. Hiermit soll nicht etwa eine Lockerung der Milchablieferungspflicht, sondern eine Ergänzung dieser Verpflichtung überall dort bewirkt werden, wo sich bei der Verteilung der Landbutter Mängel gezeigt haben.
Lieble Hetze
eines amerikanischen Berichterstatters gegen die olympischen Winterspsele.
Berlin, 20. Jan. (DNB.) Der Berliner Be- richterstatter der amerikanischen Nachrichtenagentur „Universal Service" hat sich bemüßigt gefühlt, gegen die olympischen Winter- spiele tn Garmisch-Partenkirchen eine neue Hetze einzuleiten, offenbar aus Aeraer darüber, daß es der jüdischen Boykotthetze in Amerika nicht gelungen ist, die Teilnahme amerikanischer Sportler an den olympischen Spielen zu verhindern. Dieser Berichterstatter behauptet, daß von dem deutschen Olympia-Komitee keinerlei Ouartiervorberei- lungen getroffen worden seien, und daß man alle Hotels und deren Telephone für „Nazi-Größen" reserviert habe. Wie mangelhaft die deutschen Vorbereitungen überhaupt seien, gehe schon daraus hervor, daß noch nicht einmal das deutsche Eishockey-Team organisiert wäre.
Es genügt, diese Verleumdungen niedriger zu hängen und folgendes feftzuftellen: Obwohl von Amerika innerhalb der vorgeschriebenen Frist nur wenige Presseanmeldungen eingelaufen waren, sind vom deutschen Olympia-Komitee für die amerikanische Presse 14 Plätze in Garmisch-Partenkirchen reserviert und für ebenso viel Unterkunftsmöglichkeiten gesorgt worden. Zum Teil liegen auch heute noch nicht einmal feste Anmeldungen für diese Plätze vor. Für die Presse stehen in Garmisch- Partenkirchen allein 57 Telephone sowie ein eigene sOlympia-Po st amt zur Verfügung, das mit den modernsten technischen Mitteln arbeitet, die überhaupt jemals auf einer Winterolympiade Verwendung gefunden haben. Was die Aufstellung des deutschen Olympia-Eis- Hockey-Teams anlangt, so hätte ein einziger Telephonanruf den betreffenden amerikanischen Korrespondenten dahin informieren können, daß diese Ausstellung bereits seitlängererZeit erfolgt ist. Es steht also fest, daß der amerikanische Korrespondent, der überhaupt selb st noch nicht in Garmisch gewesen ist, bewußt Hetznachrichten gegeben hat.
Franksurta. M., 20. Jan. (DNB.) Im hiesigen Kochkun st- Museum fand in Anwesenheit des Gauleiters und Reichsstatthalters in Hessen, Sprenger, und des Reichsorganisationsleiters und Reichsleiters der DAF., Dr. Robert Ley, die Eröffnung der Reichskochschule statt. Der Leiter der Reichsberufsgruppe Handel, Walter, erklärte, diese Reichskochschule sei geschaffen worden zur Ausrichtung der jun> .
neuzeitliche deutsche Kochkunst, die heute wesentlich beeinflußt werde durch eine neue Gesundheitslehre.
Reichsorganisationsleiter Dr. Ley erklärte, es fei möglich, den Lohn dadurch indirekt wertmäßig zu erhöhen, daß man die Hausfrau richtig wirtschaften, richtig kochen und haushalten lehre. Dr. Ley ging dann auf die Berufsfchulung im allgemeinen ein. Der Bau einer großen Reichsberufsfchule fei geplant. Jede Be- tnebsgemeinschaft werde dort mustergültige Aus- bildungsmöglichkeiten besitzen. Es fei unbedingt erforderlich, daß man den Tüchtigen wieder den Weg nach oben öffne, selbständige Menschen und Existenzen schaffe und darüber hinaus dem Grundsatz huldige, den deutschen Menschen im Beruf zu ertüchtigen.
Philipp Holzmann 4,1
Zementwerk Heidelberg 7
Cementwerk Karlstadt......... ß|
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W 13 207, W 16 210, W 19 214, W 20 216, Roggen R 12 170, R 15 17?' R 18 177, R 19 179 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste und Hafer —, Braugerste 225—230. Weizenmehl W 13 28,15, W 16 28,40, W 19 28,40, W 20 28,75, Roggenmehl R 12 22,45, R 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizennachmehl 17,00, Weizenfuttermehl 13,50. Weizenkleie W 13 10,65, W 16 10,80, W 19 11,00, W 20 11,10, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlen- ftation. Sojafchrot m. M. 16,20, Palmkuchen m. M. 16,80, Erdnußkuchen m. M. 18,30. Treber —, Trockenfchnitzel 8,92 Großhandelspreis ab Fabr.- Station, Heu 8,50, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 3,80—4,00, gebündelt 3,50—3,80. — Kartoffeln: Industrie hief. Gegend 3,20, gelb- fleischige hies. Gegend 3,10, weiß-, rot- und blau- schälige hies. Gegend 2,80. Tendenz: ruhig.
Schwelnemarkt in Alsfeld.
* Alsfeld, 20. Januar. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 288 Ferkel, darunter, 202 Händlerfchweine, aufgetrieben. Es kosteten sechs bis acht Wochen alte Ferkel 20 bis 25 Mark, acht bis zehn Wochen alte Tiere 25 bis 30 Mark. Das Handelsgesellschaft war gut. Es verblieb ein lieber- stand von etwa 70 Stück.
Deutschlands (krdölaewmnung
im Dezember und im Jahre 1935.
Fwd. Die deutsche Erdölgewinnung betrug im Dezember und im ganzen Jahre 1935 nach den vor- läufigen Ergebnissen der amtlichen Statistik: Deutschland: Dezember 1935 Tonnen: 37 697, Jahr 1935 Tonnen: 429 678.
9m Jahre 1934 wurden insgesamt 314 614 Tonnen Erdöl gewonnen. Der Monatsdurchschnitt der deutschen Erdölgewinnung beträgt demnach im Jahre 1935 35 807 Tonnen. Im Jahre 1934 hatte er 26 218 Tonnen betragen.
daß der Nationalsozialismus dem Volke feinen Glauben nehmen wolle. Der Führer habe selbst qe- fQ9t e in wahrer Nationalsozialist müsse Glauben haben und könne nicht gottlos sein. Es komme aber auf den Glauben an und nicht auf die Paragraphen eines Bekenntnisses. Der Nationalsozialismus habe den Grundsatz, die Kirche zu schützen, er habe aber keinen Zweifel daran gelassen, daß die Führung im Staat nur Einem gebühre: Adolf Hitler! Wer das anerkenne, werde in kirchlichen Dingen niemals behindert. In unserer Hand liegt unser Schicksal; denn Gott hat es selbst hineingelegt. Das Reich Gottes ist um uns, und durch unser Blut spricht Gott selbst zu uns, was wir zu tun haben. Beugen wir uns unter diesen Willen, so kommen wir zu wahrer und wirklicher Freiheit. „Unsere Religion ist Deutschland", sagt man, aber das kann nur heißen, daß Deutschland die uns von Gott gestellte Auf- gäbe ist. Schon in diesem Leben wollen wir seinen Willen erfüllen, auf daß wir leben, und wenn wir auch stürben.
Schultheis Pahenhofer 4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg B
Zellstoff Waldhof ß
Zellstoff Aschaffenburg 0
Dessauer (Aas ............... 7
Daimler Motoren o
Deutsche Linoleum g
Lrenstein & Koppel 0
Westdeutsche Kaufhof 0
Thade.................... 71/
Accumulatoren-Fabrik ,.'***. 12
Conti-Gummi...............
Grihner............. oi
Mainkraftwerke Höchst H'''' 4
Süddeutscher Zucker ........ roj
iure
18 1
Hamburg-Amertka-Paket o Hamburg-Südam. Dampfschiff . o Norddeutscher Lloyd .........o
A-G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... g Commerz, und Privat-Bank ... o Deutsche Bank und T'sconto»
Gesellschaft o Dresdner Bank 0
Reichsbank
Oatum
ManSfelder Bergbau ß1
Koksw^rke ..................
Rheinische Braunkohlen ...*. 12
Rheinstahl .................. 4
Vereinigte Stahlwerke 0, Ltavt Minen y
Kaliwerke Aschersleben. ...\” 5
Kaliwerke Westeregeln........6
Kaliwerke Salzdetfurth..... iyt
Schluß- A'u»'- Abcnd-
Die Sägt des deutschen Bergbaues hauptet, auf den übrigen Marktgebieten traten feine — Aenderungen ein. Maschinen- und Motorenwerte
blieben vernachlässigt, Zellstoffaktien lagen voll be= Fwd. Im deutschen Steinkohlenbergbau hauptet, etwas niedriger lagen Zement Heidelberg "rho ----------- 1 mit 123 (124). Arn Kassamarkt fliegen Seilindustrie
Wolff auf 74,50 (73,50) bei 50-v. H.-Zuteilung.
Der Rentenmarkt blieb sehr ruhig und unverändert. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligatio- nen lagen behauptet, Liguidations - Pfandbriefe bröckelten teilweise bis 0,25 v. H. ab. Stadtanleihen lagen ruhig und behauptet, etwas höher Frankfurter. Von fremden Werten lagen Ungarn etwas fester, dagegen Mexikaner nicht ganz einheitlich.
Im Freiverkehr wurden bewertet: Adlerwerke Kleyer 101,50 bis 102 (102), Ufa-Aktien 53 (53), Growag 79 (79), Wayß & Freitag 91 (91), FMA. 103,50 (103,50) Feist Sekt 23,50 (25,50), Rastatter Waggon 10,50.
t’atuin
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5%% Doung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
AnSlos.-Rechten ............
4*/i% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, I
6% ehern.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............
Wo ehem.8% Hessische Landes, bani Darmstaot Gold R. 12....
W/o ehem. 4tz% Hess. Landes- Hypothekenbank DarmstadiLiaui
W’o ehem. 8% Darmsl. Komm
Landcsb.Goldschuldverlchr. R.6 Lberhessen Provinz-Anleihe mü
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
Wo ehem.8% Franks. Hyp.-Bant Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
b'/r% ehem. 4V2% Franks. Hyp.
Bank-Liqu.-Pfandbriese.......
W/o ehem. 4%% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe. ...
W*o ehem. 8% Pr. Landespfand.
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
4%% ebem. 7% Pr. Landespfand.
briesansi., Gold Komm. £61.VI Eteuergutsch.BerrechnungSk. 34-38
3. ®. Farben-Jndustrie.......7f 150,25
Scheideanstalt....... . q oic
Goldschmidt 5) 111
Rütgerswerke «' 110
Metallgesellschaft 4] 114,75
uieiujäuuiuuiöioni 4 v. j).,
Sranffurt a. M.
23erhn
Schluß» kurs
Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
Schluß?. Miitag- börse
18-1-
20.1
18.1
20 1.
126
126,5
125,75
127
—
—
117,75
118,25
217
219
217
218
108,65
110,25
109
110,25
78,25
79,25
78
79,13
18
17,65
17,9
17,65
—
——
128,5
130
—
121,5
122
122
—
190
189
190,5
Frankfurt o.M.
«Serhn
Schlußkurs
Schluß«. Abend- börlr
Schluß- kurs
Schlutzk. Mittag- büre
Oatum
18-1
20-1.
18-1.
20.1.
4% vesgl. Serie 11 ............
9,4
9,5
9,75
10
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
6 65
6,65
6,65
6,5
s'/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913
9,05
9
9
9
4% Rumänische vercinh. Rente ..
2 54% Anatolier ..............
5,25
5,25
5,3
5,35
39,13
39,4
39,65
18.Za uar
20.3anuar
Amtliche Jloflerung
Geld | Brief
Amtliche Notierung
Geld | Sri ei
0,669
0,673
0,671
0-67 "
41,91
41,99
41,92
42,00
0,137
0,139
0,137
0,139
3,047
3,053
3,047
3,053
54,84
54 94
54,82
54,92
46,80
46,90
46,80
46,90
12,28
12,31
12,275
12,305
5,41
5,42
5,41
5,42
16,38
16,42
16,37
16,41
168,73
169,07
168,63
168,97
19,93
19,97
19,93
19,97
0,717
0,719
0,717
0,719
5,654
5,666
5,654
5,666
61,66
61,78
61,64
61,76
48,95
49,05
48,95
49,05
11,14
11,16
11,14
11,16
63,30
63,42
63,28
63,40
80,84
81,00
80,87
81,03
33,95
34,01
33,93
33.99
10,27
10,29
10,275
10,295
2,480
2,484
2,483
2,487


