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Morgenmeldung. 8.45: auf zum öiaaisjugenuiu». h/fffl«, mA Wasserwerk bei
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Wirtschaft
großen Zahl finanziell mungen, Die in der In-
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Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 21L
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Berlin
Schluß- sa- Schluß. Ä!L kurs börsc ,urd börse
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18.3. | 19.3.
Datum | 18.3-
19.3.
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28
6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Fröhlich klingt's zur Morgenstunde. In der Pause (7) Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Polizeiliche Morgenmeldung. 8.45: Auf zum Staatsjugendtag.
4% Oesterreichstche Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4&% deögl. von 1913..........
5% abgest. Goldmexikaner von 99 4°^Türtische Bagdadbahn-Aulethe
1,15
8,85
9
8,85
14
9,13
Oie Förderung des Kleinkredits im Mein-Mainischen Wirtschaftsgebiet
M 6. in <B. Das Gas- und Wasserwerk ist nicht berechtigt, mehr Wastergetd zu fordern als aus. weislich der Registrierapparate verbraucht worden
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
in 1000
Rindfleisch sind Höchstpreise): Ochsenfleisch a) 80, b) 69; Bullenfleisch a) 76, b) 66, c) 58; Kuhfleisch a) 75, b) 65, c) 54; Färsenfleisch a) 80, b) 69. Kalbfleisch b) 78 bis 88, c) 70 bis 78. Hammel- fleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) höchster 74. Fettwaren. Roher Speck unter 7 cm höchster 80, Flomen höchster 80. Marktverkauf: ruhig.
Schweinemarkt in Grünberg.
4- Grünberg, 19. März. Zu dem heutigen Schweinemarkt waren 444 Ferkel aufgetneben. Folgende Preise wurden erzielt: bis sechs Wochen alte Ferkel 20 bis 25 Mark, sechs bis acht Wochen alte 26 bis 30, acht bis dreizehn Wochen alte 32 bis 38 Mark. Bei flottem Handel verblieb nur geringer Ueb erstand.
Kreditsicherheit heute BnstigeratSinderHochkoltjunktmly27/2S
15,65
17,25
107,5
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A.E.G. Bekula
101,25
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13,9
Eleltr. Lieferungsgesellschaft... 5
Licht und Kraft ........... 6%
Felten & Guilleaume......... 4
Gesellsch.f.Eleklr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Elektr..........6
SchuckertLCo...............4
Siemens L Halske............7
Lahmeyer L Eo..............7
Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Eammelabl. Am leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4^% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
Gvldpfe. 15 unkündbar bis 1935
5X1% ehem. 4Xr% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Pfandbnese.......
6X1% ehem. 4Xi% Rheinische
Hyp.-Bank-Ligu.-Golbpse.....
4Xi% ehem. 8% Pr. LandeSpfand-
briefanstalt, Pfandbriese R. 19 4Xi% ehem. 7% Pr. Landespfand.
vrtefanst., Gold Komm. Obi.VI
Steuergutsch.Berrechnungsk. 34-38
Aundfunkprogramm
Samstag, 21. März.
den pro ein Zentner Lebendgewicht in RM.: andere Kälber a) 67 bis 70 (am 12. März 67 bis 70), b) 61 bis 66 (61 bis 66), c) 52 bis 60 (50 bis 60), d) 40 bis 51 (38 bis 49). Lämmer und Hammel b2) 47 bis 50 (47 bis 50), c) 44 bis 46 (—), d) 39 bis 42; Schafe e) 42 bis 46 (42 bis 47), f) 37 bis 41 (38 bis 40), Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51). Marktverlauf: Kälber, Hammel und Schafe mittelmäßig, ausverkauft. Schweine wurden zugeteilt. v
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 1065 Viertel Rindfleiesch, 129 ganze Kalber, 7 ganze Hämmel, 578 halbe Schweine, 4 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilo in RM. (alles
Angewiesen werden soll, kann die Prüfung Nicht sorgfältig genug sein.
Im Emsland wird unr eine neue Provinz gerungen, und wie Friedrich der Große einmal besonders stolz auf den Oderbruch war, auf die Provinz, die er ohne Schwert- treich gewonnen, so will das national- ozi alistische Deutschland einmal b e- onbers freudig auf das Emsland Hinweisen können als auf feine große Friedensschlacht und seinen größten Fr4 edenssieg. Das Werk muß und wird gelingen. WilhelmS chulze.
Bemberg................
Zellstoff Waldhof .........
Zellstoff Aschaffenburg ....
Dessauer Gas ............
Daimler Motoren.........
Deutsche Linoleum........
Orenstetn 8 Koppel.......
Westdeutsche Kaufhof......
Chade ...................
Accumulatoren-FabrU.....
Eontt-Summl............
Gritzner.................
Mainkraftwerke Höchst a.M.
Süddeutscher Zucker ..
Hausfrau, hör zu! Erste Hilfe im Hause bei Unfällen und Krankheiten. 11.45: Sozialdienst. 12: Buntes Wochenende. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Buntes Wochenende. 14: Nachrichten. 1410- Allerlei von zwei bis drei. 15: Wirtschaft- bericht- 15.15: HI.-Frmk. 16: Der frohe Samstagnachmittag. 18: Schwabenstreiche. Zur Ehrenrettung eines deutschen Volksstammes. 18.20: Zeitfunk 19. Militärkonzert. 19.55: Ruf der Jugend. 20: Nach- richten. 20.10: Frühlingsftimmen. Große bunte Sen- düng. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.20: Sportschau der Woche. 22.30: Und morgen ist Sonntag. 24 bis 2: Nachtkonzert.
Man ist deshalb gewohnt, sie allgemein als Maß- tab für die Kreditsicherheit zu betrachen. Indes wird man der Entwicklung der Kreditsicherheit nicht gerecht, wenn man folgende Tatsachen außer acht läßt: Die deutsche Wirtschaft ging in die Periode des Aufschwungs und der Hochkonjunktur der Jahre 1927 bis 1929 mit einer r*'1’*" «««««»ff
Mein-Mainische Börse.
Mtlagsbörse uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 19. März. Nach der lebhaften Aufwärtsbewegung in den letzten Tagen als Folge der beruhigteren außenpolitischen Lage zeigte sich an der heutigen Börse allgemein etwas Zurückhaltung. Don der Kundschaft lagen nur für wenige Spezialpapiere Aufträge vor. Das Geschäft hat gegen die Vortage merklich eingebüßt. Immerhin blieb die Grundtendenz weiter freundlich, wobei einige günstige Dividendenmeldungen und -erhöhun- gen etwas anregten.
Am Aktienmarkt gestalteten sich die Kurse etwas uneinheitlich. Etwas lebhafteres Geschäft hatten auf Sperrmarkkäufe IG. Farben mit 154,13 (153,40), außerdem gewannen Scheideanstalt 1 v. H. und Deutsche Erdöl 0,13 v. H. Don Elektroaktien kamen vorerst nur Lahmeyer mit plus 1,50 v. H. Gesfürel mit plus 0,50 v. H. und RWE. mit unver
ändert 127,90 zur Notiz. Am Montanmarkt brök- kelten die Kurse im Vergleich zur Abendborse 0,25 bis 0,50 v. H. ab, höher lagen Otavi Minen mit 19,05 (18,40). Zement Heidelberg waren weiter gesucht und erhöhten sich auf 134 (132,25), ferner gewannen Daimler Motoren und Muag je 0,25 v. H. Verkehrs- und Transportwerte ließen durchweg 0,25 bis 0,50 v. H. nach, auch Reichsbank gingen um 1 v. H. zurück. Auf den übrigen Marktgebieten lagen zunächst keine Erstnotierungen vor.
Am Rentenmarkt bewegte sich das Geschäft bei nahezu unveränderten Kursen in engen Grenzen. Altbesitz lagen mit 110,75 (110,90) etwas leichter, späte Schuldbuchforderungen wurden zu unverändert 97,40 gefragt. Kommunal-Umschuldung uni) Zinsvergütungsscheine zeigten die gestrigen Abendkurse. Don Auslandsrenten lagen Rumänen etwas fester.
Nach den ersten Notierungen traten insbesondere bei Montanwerten weitere leichte Rückgänge ein. Im Verlaufe wurde die Haltung aber etwas fetter und ein Teil der Einbußen wurden wieder aufgeholt, wobei die feste Haltung der Farben-Aktie, die unter mehrfachen Schwankungen auf 155 nach 154 anzog, anregte. Im allgemeinen bewegte sich das Geschäft aber weiterhin in ruhigen Bahnen, nur IG. Farben waren lebhaft. Dalutapapiere notierten Überwiegend schwächer, AKU. 50 bis 49,75 (51), Chade A bis C 321 (322,50). Am Kassamarkt waren Mainzer Aktien-Brauerei auf den unerwarteten Dividendenausfall angeboten, Taxe 67 (74).
Renten lagen auch später still und unverändert. Einige auf RM. umgestellte Obligationen waren etwas höher. Goldpfandbriefe und Stadtanleihen lagen behauptet, Liquidationspfandbriefe überwiegend 0,13 bis 0,25 v. H. niedriger. Von Staatsanleihen gaben 5 v. H. Reichsanleihe auf 100,25 (100,65) nach. Am Auslandsrentenmarkt bröckelten Mexikaner und Ungarn ab. — Tagesgeld unverändert 2,75 v. H.
Abendborse ruhig und behauptet.
Unmittelbar nach der Machtergreifung wurde zur Stärkung und Förderung des Kleinkredtts von dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer für das Rhein-Mainische Wirtschaftsgebiet, Sitz Frankfurt a. M., im Einvernehmen mit dem Gauleiter der Rhein - Mainische Garantiever- tz and ins Leben gerufen. Sein Zweck war, den infolge der Wirtschaftskrise der vorcmsgegangenen Jahre schwer betroffenen Kreisen der kleinen und mittleren Gewerbetreibenden den Wiederaufbau ihrer Existenz zu ermöglichen. Ein Appells der an das Solidaritätsgefühl aller Kreise der Wirtschaft gerichtet wurde, hatte den Erfolg, daß ein Ga- rantiekapital von rund 1,9 Millionen Mark gezeichnet worden ist. Banken und Bankiers, Kreditgenossenschaften, öffentliche Sparkassen, die sonstige gewerbliche Wirtschaft, Gemeinden und Gemeindeverbände im ganzen Gaugebiet haben sich in einmütiger Weise an der Aufbringung dieses Kapitals beteiligt. Auf diese Art wurde der neu gegründete Verband in die Lage versetzt, eine umfangreiche Tätigkeit zu entfalten.
Im ganzen sind bisher von ihm 2,5 Millionen Mark Kredite garantiert worden. Wenn daraus hingewiesen wird, daß dieser Betrag im Verhältnis zu Den Krediten, die von anderer Stelle gewahrt werden, nicht sehr erheblich sei, so muß demgegenüber hervorgehoben werden, daß es nicht schwer ist, einem einzelnen Unternehmen eine Million Kredit zu verschaffen, daß es aber für die Volksgemeinschaft wichtiger ist, 500 Unternehmungen je 2000 Mark Kredit einzuräumen. Von den bewilligten Beträgen entfallen auf
chwach fundierter Unternehmungen, die in der Jn- lationszeit gegründet worden waren. Es ist klar, laß diese Unternehmungen in Schwierigkeiten kommen mußten, als Preise und Umsätze zu finken begannen. Schon seit 1928 nahmen daher die Geschäftszusammenbrüche unverhältnismäßig stark zu. Diese einmalige Bereinigung der Wirtschaft von den Jnslationsgründungen läßt die Zahl der Insolvenzen in den Jahren 1928 bis 1932 gegenüber der heutigen Zeit als überhöht erscheinen. Der gegen- wärtige Tiefstand der Insolvenzen rührt also zunächst daher, daß die Wirtschaft bereits von allen schwachen Gründungen bereinigt in den neuen Konjunkturaufschwung hineinging. Aber auch die besonderen Züge des gegenwärtigen Aufschwungs bringen es mit sich, daß die geschäftlichen Zusammenbrüche und Zahlungsschwierigkeiten geringer bleiben, als sie früher gewesen sind.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
anaefübrten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beichlosfenen Dividende an. — Reichsbankdiskant 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
- 28,51
89,75 -
198| -|
Ham burg-Amertka-P aket .....O
Hamburg-Südam. Dampfschiff . O Norddeutscher Lloyd .........O
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Privat-Bank ... O Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................0
Dresdner Bank..............0
Reichsbank ................ ü?
Fwd. Die Zahl der Insolvenzen, die Zahl der Wechselproteste und der Gesamtbetrag der protestierten Wechsel war 1934, 1935 und An- ang 1936 niedriger als jemals in der Nachkriegszeit, also auch niedriger als 1927, dem bisher günstigsten Jahr. Die Zahlen sind seit den Jahren 1931 und 1932 ungewöhnlich stark ge- unken.
Konkurse und Wechselproteste sind ein Aus- druck für die Zahlungsfähigkeit in der Wirtschaft.
18 3.
100,5 97,75
103,4
111
100,4
98,25
An der Abendbörse hielt sich die Umsatztätigkeit mangels Anregungen in sehr engen Grenzen. Bei freundlicher und zuversichtlicher Tendena wichen die Kurse im Vergleich zum Berliner Schluß nur um Bruchteile eines Prozentes ab. Etwas schwächer lagen Kunstseide Aku mit 49,25 (50), andererseits notierten Scheideanstalt um 0,75 v. H. fester mit 217,75. Auch IG. Farben konnten sich noch leicht erhöhen auf 155,40 (155,25), ferner gewannen Verein. Stahlwerke 0,25 v. H. auf 83,90. Der Rentenmarkt lag sehr still. Etwas gefragt waren Kam- munal-Umschuldung zu 87,15 und späte Schuldbuch- Forderungen zu 97,40. Fremde Werte lagen still.
U. a. notierten: Altbesitz 110,75, 6proz. Verein. Stahlwerke 103, IG. Farben-Bonds 128,65, 5proz. Rumänen 6,50, 4proz. Rumänen E 5,32V-, Commerzbank 92, DD.-Bank 92,50, Dresdner Bank 92,50, Buderus 95, Harpener 114, Ilse Genuß 129,50, Mannesmann 83,50, Rheinstahl 114,13, Der. Stahlwerke 83,90, Mu 49,25, Bekula 141, Bemberg 90,50, Man 106, Cement Heidelberg E 134, IG. Chemie Basel volle 181, Conti Gummi 181,50, Scheideanstalt 217,75, Deutsche Linoleum 163,50, Licht & Kraft 138, IG. Farben 155,40, Felten E 115, Gesfürel 129, Holzmann 97,25, Muag 83, Metallgesellschaft 114,50, RWE. 127,40, Südd. Zucker 198, Schöfferhof 169,50, AG. für Verkehr 107,50, Reichsbahn-Vorzugsaktien 123,13, Hapag 15,65.
Frankfurter Schlachtviehmarkt
Frankfurt a. M., 19. März. Auftrieb: Kälber 721 (gegen 830 am letzten Donnerstagmarkt), Schafe 76 (50), Schweine 830 (974). Notiert wur-
19.3
100,25
97,75
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100,1
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101
18 3.
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Schluß!. Mittag- b5rfc
19-3
100,5 97,75
103,4
110,9
100,4
Philipp Holz mann...........4
Zementwerk Heidelberg ...... 7
Eementwerk Karlstadt.........6|
Da die heutige Wirtschaftsbelebung in erheblichem Umfange von staatlichen Aufträgen getragen wird, können die Betriebe mit sicheren
Zahlungseingängen rechnen.
Ferner hat die straffe Wirtschaftslenkung Kapitalfehlleitungen verhindert. Außerdem haben sicher auch rein psychologische Gründe dazu geführt, daß die Zahlen der Insolvenzen weiter zurückgegangen sind. Das Vertrauen auf den Erfolg der nationalsozialistischen Wirtschaftsführung hat zweifellos manchen Gläubiger veranlaßt, Anträge auf die Einleitung von Konkursen aufzuschieben, weil er von der anhaltenden Wirtschaftsbelebuna eine Besserung der finanziellen Lage seines Schuldners erwartete.
Die Vergleichsverfahren, die 1932 der Zahl nach 44 v. h., der Schuldenmasse nach 62 v. h. der Konkurse ausmachlen, waren 1934 auf 12
Verstärkte Lehrlingshaltung im Bauhandwerk.
Eine Anordnung des Reichshandwerksmeisters.
Im Bauhandwerk fehlt es an Nachwuchs. Lehrmeister und Eltern hatten sich in den Krisenjahren an den Glauben gewöhnt, das Bauhandwerk Hube keine Zukunft mehr/ und der große Aufschwung nach der nationalsozialistischen Machtergreifung dauert noch nicht lange genug, um diesen Irrglauben aus- zurotten. Reichshandwerksmeister Schmidt hat daher eine Anordnung erlassen, die Abhilfe schaffen soll. Er weist darauf Hin, daß nach der Verdingungsordnung für Bauleistungen Bauhandwerker mit Lehrlingen bei der Vergebung von Aufträgen bevorzugt werden sollen. Ferner sollen tüchtige Führer von guten, ausreichend beschäftigten Betrieben des Bauhandwerks auch dann die Befugnis zum Anleiten von Lehrlingen erhalten, wenn gewisse formale Vorschriften dem entgegenstehen. Die Aussichten für das Bauhandwerk für die nächsten vier bis fünf Jahre feien so, daß jeder Lehrmeister mit gutem Gewissen Lehrlinge einstellen könne.
v. h. der Zahl und 27 v. h. der Schuldenmasie der Konkurse geschrumpft.
Der Rückgang der Vergleichsverfahren ist also noch ausgeprägter als der der Konkurse. Die Zahl der 1935 eröffneten Verfahren beträgt nur 54 v. H. der von 1927. Die Vergleichsquote hält sich seit 1932 auf dem Stand von rund 41 v. H., sie beträgt damit rund zwei Drittel des Hochstandes vom Jahre 1928. Dieses wenig günstige Ergebnis für den einzelnen Vergleich erklärt sich ebenfalls nur daraus, daß in den letzten Jahren nur noch stark erschütterte Unternehmen das Vergleichsverfahren in Anspruch genommen haben. Die Wechselproteste sind im Jahre 1935 nur noch wenig zurückgegangen. Die Protestquote ist beträchtlich unter 1 v. T. des Wechselumlaufs gefallen. Zusammenfassend kann man sagen, daß
dle Kreditsicherheit heute günstiger ist als in den hochkonjunktursahren 1927 bis 1929.
Die ungesunden Gründungen sind zum größten Teil beseitigt oder in besser fundierten Unternehmungen aufgegangen. Die bestehenden Unternehmungen zeigen einen hohen Liquiditätsgrad: die Schulden sind in großem Umfang abgebaut worden, neue Reserven konnten gebildet werden. Auch darf nicht übersehen werden, daß ein Teil der Kreditverschuldung der deutschen Wirtschaft ftaat- lich garantiert ift
ManSselder Bergbau.........B
Kokswerke..................6'
Rheinticke Braunkohlen .....12
Rhetnstahl..................4
Bereinigte Stahlwerke........0
Otavi Minen ...............O
Kaliwerke Aickersleben........6
Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth..... 7%
Frankn ___
Buderus ...................4
Deutsche Erdöl ...............
Harpener...................0
Hoesch Eisen—Köln-Neuesten .. 8
Ilse Bergbau ...............6
Ilse Bergbau Genüsse........6
Klöcknerwerke ...............8
Mannesmann-R ihren........O
Handel.........
verschiedene Gewerbezweige, wie Bauunternehmungen, Vertretungen, Druckereien und Schiffer . Landwirte........ .
Dor kurzem sind die Beleihungsvorschriften Rhein-Mainischen Garantieverbandes einer Aende- rung unterzogen worden. Er hat bisher nur kurzfristige Kredite geben können und wird nun für die Zukunft auch Kredite mit einer Laufzeit bis zu vierJahren garantieren können. Dadurch wird den Bedürfnissen der Wirtschaft noch stärker als bisher Rechnung getragen. Eine größere Inanspruchnahme des Rhein-Mainischen Garantieverbandes ist demgemäß in Zukunft zu erwarten.
t®. Farben-Jndustrie.......7
ckeideanstalt...............9
Goldschmidt ................5
Rütgerswerke .......... 6
Metallgesellschast.............4
51
90,5 121,25
87,75
98,5
163
31,5
322,5
173,5
183
90
198 I
Oatum
6% Deutsche Retchsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5Xi% Doung-Anlethe von 1930 ..
Deutsche Anl..Ablös.-Schuld mit AuSlos.-Rechten .............
4*/»% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, I.......
6% ehem.8% Hess. Bolküstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............
4Xi% ehem.8% Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12....
6X1% ehem. 4Xi% Hess. Landes. Hypothekenbank DarmsladtLioui 4%% ehem. 8% Darmst. Komm.
Landcsb.Goldschuldverschr. R.6
_60
M
50
Hcankfurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Gchlußl. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußl. Mittag- börle
Latum
183.
19-3
18.3.
19.3-
4% Deögl. Serie 11 ............
9
9
—
—
5% Ruman. vereinh. Rente v. 1903
6,13
6,5
—
6,35
4Xi%Rumän.vereinh.Rentev.l913
9,13
9,25
9,13
9,2
4% Rumänische vereinh. Rente ..
5,25
5,325
5,25
5,3
2%% Anatolier ..............
37,9
38
38,75
38,7^
18-März
19-März
Amtliche Notierung
Amtliche Geld
Notierung
Vries
Geld
Vries
Buenos Atre.
0,079
0,683
0,679
0,683
Brüssel ....
41,91 0,139
41,99
41,91
41,99
Rio de Jan.
0,141
0,139
0,141
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,79
54,89
54,79
54,89
Danzig.....
46,80
46,90
12,30
46,80
46,90
London .....
12,27
12,27
12,30
HeliingsorS..
Paris ......
5,41
5,42
5,41
5,42
16,385
16,425
16,385
16,425
Holland ....
168,98
169,32
168,98
169,32
Italien.....
19,70
19,74
19,70
19,74
Jovan ......
0,714
0,716
0,714
0,716
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Oslo..... :
61,66
61,78
61,66
61,78
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon....
11,135
11,155
11,135
11,155
Stockholm...
63,25
63,37
63,25
63,37
Schweiz ....
81,07
81,23
81,06
81,22
Spanten....
33,97
34,03
33,97
34,03
Prag.......
10,275
10.295
10,275
10,295
Budapest ...
—
——
——
Neuyork ...
2,468
2,472
Banknoten
2,469
2,473
Vertin, 19.März |
Geld
Vne,
Amerikanische Noten..............
2,421
2,441
Belgische Noten..................
41,76
41,92
54,53
54,75
12,235
12,275
16,335
16,395
Holländische Noten...............
168,56
169,24
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
61,45
61,69
Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling
—
—
Rumänische Noten...............
—
——
63,03
63,29
Schweizer Noten.................
80,88
81,20
Spanische Noten.................
Ungarische Noten................
33,63
33,77


