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ubiläumsseier des Turnvereins 1846 Gießen

kennenswerte Arbeit im Laufe der 90 Jahre seines

Verbände des SRC. für Jugendliche

Im Atter

Jugendabteilun-

d Hehler«

in»n sehr aufschlußreichen Rückblick auf die

Ge-

Nachdruck verboten!

27. Fortsetzung.

sie gibt ihm nämlich

J<

Jahren auf.

Jugendliche Anordnung

unter zehn des Reichs-

Wer A sagt, muß auch Wolde."

Dann wundert er sich sehr, ganz unmotiviert die Hand.

Sie sind ein netter Kerl."

Berlin, 17. Okt. Der Jugendführer des Deut­schen Reiches und der Reichssportführer haben die II. Ausführungsbestimmungen zu dem Vertrag vom 1. August 1936 erlassen. Diese sehen vor, daß alle noch nicht im Deutschen Jungvolk stehenden Ju­gendlichen des Deutschen Reichsbundes für Leibes­übungen im Alter von 10 bis 14 Jahren bis spä­testens zum 1. Dezember 1936 in das Deutsche Jung­volk übergeführt werden. Zu diesem Zweck hebt die Hitler-Jugend die Aufnahmesperre für den Eintritt in das Deutsche Jungvolk für diesen Zeitraum für die Jugendlichen des DRL. auf.

Zum gleichen Zeitpunkt löst der Reichssport­führer die Iugendabteilungen der Vereine und

von 10 bis 14

Lehrgänge und Kurse für Jahren werden von dieser sportführers nicht berührt.

noch kommt. Daß sie fast am Schmerz ersticken und daß ihr das Leben nichts mehr gelten wird... nur eins ist ihr bewußt: sie kann nicht hier blei­ben. Sie kann die Stätten nicht mehr sehen, wo sie mit ihm zusammengewesen ist, sie will an nichts mehr erinnert werden. Sie ist so tief verletzt wor­den, daß sie sich vor sich selber schämt. Sie kann auch ihrem Vater nicht mehr in die Augen sehen auch nicht Paul Laverenz

Sie will fort irgendwohin.....

Sie schläft die ganze Nacht nicht. Sie geht auch nicht ins Bett, sie sitzt in einem Sessel und grü­belt Um sechs Uhr geht sie zu Liefe! Gottschalk.

Was ist denn los, Hanna? Wie siehst du denn aus?", fragt die entsetzt.

Ich habe nicht geschlafen, das ist alles."

Sie nimmt ihre Tüten und das Körbchen mit der Milch. Sie geht auch noch einmal zu Leon­hardt im Wolde, der steht schon in der Tür und wartet, wie jeden Morgen. Er nimmt ihr die Milch ab und sagt:

Das ist aber heute das letzte Mal, Fräulein Brandes."

Wie recht er hat", denkt sie und sagt laut: Aber warum denn?"

Bestehens. Er schloß mit einer schönen Sinndeutung des Turnerzeichens und der symbolischen Worte »Frisch, fromm, fröhlich, frei!" Mit dem Turner­gruß klang die Veranstaltung aus, die allen, die dabei sein konnten, lange in Erinnerung bleiben

Du lieber Gott!", sagt das Aepfelchen leise. Dann ruft sie in der Binger Straße an, da hört aber niemand, wahrscheinlich ist Ida einholen ge­gangen, aber Friedel ist doch da nein auch nicht mehr, heute ist ja der 3. Dezember, und am Letzten ist die Friedel gegangen. Frau Melanie Brandes geborene Morholt wollte sich mit Ida allein behelfen sie wird Probe haben wen kann man denn noch fragen in der Bücherei vielleicht da hat Hanna ja auch oft und lang genug gesessen

Liefe! fährt in ihren alten Flauschmantel und will eben zur Tür hinaus, den Zettel: bin gleich zurück!, hat sie schon festgespießt

Sind Sie vielleicht Fräulein Gottschalk? Ich bin Erna Brandt und soll aushelfen."

Was sollen Sie? Aushelfen? Ich habe nieman­den bestellt." Liefe! ist ärgerlich, für dumme Witze hat sie jetzt keinen Sinn. Aber die Kleine fängt wieder an und hält ihr einen Brief vor die Nase.

Ich soll das abgeben, Fräulein Gottschalk."

Hannas Schrift. Gott fei Dank. Sie reißt den Umschlag auf und hat erst mal einen glatten Hun­dertmarkschein in der Hand. Dann liest sie die wenigen Zeilen.

Mein liebes Aepfelchen, sei nicht bös, wenn ich jetzt verschwinde. Nimm das kleine, nette Mädchen als Ersatz und bezahle sie von bei­liegendem Geld. Ich kenne doch Deine Nöte, und eine Hilfe mußt Du haben. Sie kann Dir auch ein bißchen im Haushalt zur Hand gehen.

Deine Hanna."

Mittag."

Der Vormittag vergeht, Liese! sieht öfters nach der Uhr, dann deckt sie den Tisch, aber Hanna kommt nicht. Um ein Uhr kriegt sie es mit der Angst und ruft in der Pension an. Frau Dr. Wendler ist selbst am Apparat und sagt, daß Fräulein Brandes ihre Rechnung beglichen und ihren Koffer abgeholt habe. Nein, sie habe nichts hinterlassen . . .

Hanna ist Sie sagen, Fräulein Brandes ist weg? Und ob ich etwas weiß? Sie hat mir doch heute früh die Milch noch gebracht." Ader da fällt ihm auf einmal ein, wie sonderbar das Mädchen gewesen ist.Haben Sie Krach miteinander ge­habt?"

Wir Krach? Bewahre. Sie schickt mir auf ein­mal einen Hunderter und eine Ladenhilfe, dazu schreibt sie, daß sie verschwindet. Das ist doch alles zu verrückt- es ist doch auch gar nichts passiert, Herr im Wollie!"

Fräulein Brandes war doch viel mit einem Herrn zusammen, ich meine, sie war doch sozu­sagen verlobt. Vielleicht weiß der etwas."

Liesel Gottschalk macht für Sekunden den Mund auf und starrt Leonhardt an. Tief holt sie dann Atem.

Sie meinen, daß sie mit ihm durchgegangen ist? Das wäre doch auch verrückt, es hat doch kein Mensch was dagegen gehabt."

Dann weiß ich auch nicht aber vielleicht versuchen Sie doch mal, ihn zu erreichen." Leon- Hardt im Wolde hat einen scharfen Zug ins Ge­sicht bekommen, ihm ist die Sache, mit der Liesel Gottschalk zu ihm hereingeplatzt kommt, nicht nur peinlich, sie tut ihm persönlich in keiner Weise gut.

Ich weiß doch gar nicht wo er wohnt."

Dafür gibts ein Meldeamt am Alexanderplatz, kostet fünfzig Pfennig."

Ob ich da nicht lieber doch noch einmal bei Rechtsanwalt Brandes anrufe?"

Bitte. Können Sie gleich hier." Er führt Liesel in sein Friesenzimmer, geht wieder hinaus. Dies­mal hat sie Glück, Frau Dr. Brandes ist selbst am Telefon. Ja, Hanna sei im Haus gewesen und habe sich einen Koffer Wintersachen vom Boden geholt, von Verreisen habe sie allerdings nichts gesagt.

So, danke. Ich war nur in Sorge, sie hat mir nichts gesagt vorher. Auf Wiedersehen, Frau $ Sann kommt Liesel wieder in den Laden zurück. Sie ist ganz empört.

Das kann sie mir doch sagen, daß sie zum Win­tersport fährt! Einfach so auf und davon zu ren­nen! Andern Leuten einen Schreck einjagen!

(Fortsetzung folgt.)

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sie bei uns und hat es mit Mutter abgemacht, Fräulein Gottschalk." .

Bann bleiben Sie, ich komme gleich wieder.

Liesel rennt los. Leonhardt im Wolde bedient gerade und zeigt auf den Stahlsessel, aber Liesel ist viel zu aufgeregt. Als der alte Herr mit feinem Kriminalroman draußen ist, ruft sie:

Hanna ist weg. Wissen Sie was?

i Jahre 1934 : in ein La. firma ausge« tenbem Wer! imfarigreichtn ilpolyei führ. 8t konnte der von Stehlgut cher und ein Riegel gesetzt zur Nachtzeit ner ebenfalls ch des Sagen g der Fensta . Soffer unb tute gemalt, ttn, mehrere cher, qrofy iche.Mder, Posten Pen bedeuteckm ntichaden be* -ehlgut mA offer nerpadt stauen haben sich auch am milien haben lenen Sachen den Personen n andere em igifi semacht

nämlich im Deutschen Jungvolk, stehen muß, ist durch diesen Befehl erfüllt.

Sportliches Leistungsstreben gehört zu jedem Jungen. Es darf aber nicht Selbstzweck fein, son­dern muß sich sinnvoll und organisch den anderen Aufgaben der Deutschen Jugend eingliedern. Im allgemeinen Jungvolk-Dienst wird jeder Junge weltanschaulich erzogen und allgemein sportlich ge­schult. Die Jungen, die besondere sportliche Fähig­keiten besitzen, also der junge sportliche Nachwuchs, wird in Zukunft neben dem allgemeinen Dienst auch im Deutschen Jungvolk zusätzlich gefördert und planmäßig zu höheren Leistungen geführt. So braucht uns um unseren sportlichen Nachwuchs nicht bange zu sein. Ein kleiner Zeit hat seinen selbständigen Hebungsbetrieb eingestellt, ein grö­ßerer wird den sportlichen Wettkämpfen auf allen Gebieten zugesührt.

Diese Arbeit wird in Zukunft Hitler-Jugend und Reichsbund für Leibesübungen Schulter an Schuller sehen, da die Erfahrungen der Ver­eine auf sportlichem Gebiet sich im neuen Jung- volk-Dienst durch ihre Arbeit voll auswirken können.

Reichsbahn-Turn- und Sportvereine unterstehen dem Hf£.

Nach einer Vereinbarung des Deutschen Reichs­bundes für Leibesübungen und der deutschen Reichs­bahn-Hauptverwaltung ist ein Abkommen getroffen worden, nach der die Arbeitsgemeinschaft der Reichsbahn-Turn - und Sportver­eine aufgelöst wird. Die Reichsbahn-Turn- und Sportvereine bilden keine eigene Organisation, sondern unterstehen dem Reichsbund für Leibes­übungen. Eine neu gegründete Zentralstelle der Reichsbahn-Turn- und Sportvereine übt lediglich eine Mittler-Tätigkeit zwischen der Reichsbahn- Hauptverwaltung und den Reichsbahn-Turn- und Sportvereinen aus.

H. Stärkte dreifacher SchweizerMeister

Auf einer 1,7 Kilometer langen Rundstrecke in Lugano holte sich am Sonntag der Schweizer H. Stärkte aus NSU. einen dreifachen Sieg und Titel. Dieses erste Motorrad-Rundstrecken-Rennen in Lugano wurde zu einem vollen Erfolge. 25 000 Zu-

Heute wirds luftig!

Da follm mal die Korkm knallen. Wir ttinken Schaumwein, dann werden wir vergnügt.

SCHAUMWEIN

Als sie den Korb leer hat, geht sie noch einmal zu Liesel Gottschalk zurück. Die hat den Kaffee fertig und die Brötchen gestrichen, Hanna ißt und trinkt auch wie sonst. Dann steht sie auf, hängt ihren Kittel an den Nagel neben der Tür und sagt:

Ich habe etwas zu besorgen, Liesel, warte nicht auf mich, es kann länger dauern, bestimmt bis

Die Aufgaben der _ gen des DRL. für Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren gehen nunmehr auf das Deutsche Jungvolk über. Nach Anordnung des Reichsjugendführers stellt das Deutsche Jung­volk freiwillige Sportdienstgruppen auf, in denen die Pimpfe ausgenommen werden, die sich frei­willig melden und die, je nach ihren Veranlagun­gen und Neigungen, besondere Sportarten bevor-

Jch kann mich doch nicht so von ihnen bedienen lassen, ich weiß doch, was los ist."

~~ ~ ' B sagen, Herr im

Gestern nach' »en unferem renll«f«>J m*«i nkrtnegs ®ar, « -n,el°h« r oerle6.t (fori in ÜJ iefert nerbei ern g---» stirdjen-ß* *i)tet, ririchtE hrer. d°- it, an0.fW hrer, glücklich-^

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' i08en an > H fes'nbt. ?,t mit ein. ft* Wn dez vNedberg ? Knege der Knierad *,e Einwei. pJ-l?Qnn bei ausge. iuftrajeet e.*en Sorgen Samen. n Koinman. usbruck.

- Pommer. 'NN Rr. 14 er Kamerad Zusammen Pie in Ruß. beschlossen, abzuhalten, a. D. Ober- in bn Stadt Jeimann 51 dankte in lirfie Vegru» 1 Kapersahr. eilen. Durch reude hervor Bewegung.

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,Ja. Von Thea Blandt zu mir von mir zu tui2r andern« ich verstehe." Es kommt hart und fair.

.Bielleicht, Hanna ", zwingt John Herbing es -sich noch ab. v .

.Gute Nacht, John. Gute Reise und den Erfolg, In du dir wünschst." , , ..

öhe der Mann etwas sagen kann, ehe er sie Aliiickhalten kann, ist sie in die Dunkelheit hmein- ^ttangen. Er hat den brennenden Wunsch, ihr wchzurufen, ihr die Wahrheit zu sagen, sie zu litten, zu warten vielleicht zwei, drei oder auch W Jahre aber er tut es nicht. Weil er weiß, das er ihr nie das geben kann, was sie verlangt: Liebe, Beständigkeit, Ruhe.

Sehr langsam geht er den entgegengesetzten D-g zurück. ,

^n der Pension am Victoria-Luise-Platz wundert non sich. Die Hausmutter fragt Hanna, ob sie Inn krank sei, ob sie nicht lieber nach dem Arzt leiden soll. ,.

«Ich bin nicht krank, Frau Doktor^ Ichl bm Merwegs nur über etwas furchtbar erschrocken

gibt sich. Ich will auch nichts essen und gehe klech ins Bett. Ich muß morgen auch frühzeitig viider heraus. " ,, . ,,

. irrau Dr. Wendler wünscht gute Nacht und geht Js Speisezimmer zurück. Dort erzählt sie, was erfaßen hat. Die Gäste beruhigen sich, st» haben ^anna Brandes gern, denn sie klascht nicht und In immer ein freundliches Wort für alle. Herurm jnätselt haben sie ja immer an ihr, aber als sich | gar nichts weiter Aufregendes herausstellte, sti.en sie auch das gelassen.

ftanna Brandes steht am Fenster und sieht aus

Platz hinunter. Sie ist noch immer wie be- t^bt. Sie spürt keinen Schmerz, kemen Haß <Wts ist tot sie weiß noch nicht, daß dies alles

ün festlichem Rahmen feierte am Samstag und uv Sonntag der hiesige Turnverein 1846 das Ju- ülaum seines 90jährigen Bestehens. Die Feier vvrde zu einem Beweis herzlicher Turnkamerad- ichaft innerhalb des Vereins und der Turner un- ietitr Heimat überhaupt, darüber hinaus aber er« srcchte das Fest den beweis dafür, daß sich der Berein innerhalb aller Fachämter des Reichsbundes iüt Leibesübungen eines Ansehens erfreut, das im 8e uch zahlreicher Vertreter anderer Vereine zum llusdruck kam. Partei und Stadtverwaltung brach- !er dem Verein ebenfalls alle Aufmerksamkeit ent- 8 Die Turnhalle an der Steinstraße, die die vielen Veucher kaum zu fassen vermochte, war prächtig iU-gestattet. Die Bühne schmückten Fahnen des llechsbundes für Leibesübungen, ein Bildnis des Führers und ein Bild des Turnvaters Jahn. Ein bpuchband trug die WorteFür Volk und Reich" ut kennzeichnete damit das Zielstreben des Turn­vereins im Laufe der vergangenen neun Jahr­zehnte. Die Halle selbst war mit vielen Fahnen des Ernten Reiches geschmückt. Die Ehrentafel der Ge- jalenen des Weltkrieges und das Erinnerungsbild '<4 50-Jahrfeier des Vereins waren mit Girlan­de» umwunden. Die drei alten ehrwürdigen Fah- des Vereins waren zu beiden Seiten der Bühne ausgestellt. Die Kapelle E i n b r o d t leitete den Ab.nd mit dezenter Musik ein und unterhielt auch im Verlauf der festlichen Stunden mit ausgezeich- «stn Darbietungen. Der

Vereinsführer Andreas Deining

hi^t die Begrüßungsansprache, in der er zunächst Iie Gründung des Vereins erinnerte, die Ziel-

g des Vereins im Dienste der Ertüchtigung lugend hervorhob und schließlich auf die Be- ng dieses festlichen Tages hinwies. Er entbot chen Willkommgruß den Vertretern der Par- )rer Gliederungen, der Provinzial- und Kreis- den, der Stadtverwaltung, der Wehrmacht, ieichsarbeitsdienstes, der Universität, der Schu- der Gerichts- und Polizeibehörden, ferner der und Kreisführungen, sowie der Ortsgruppe »n des Reichsbundes für Leibesübungen. Fer­ne: galt sein Gruß allen den Turn- und Sport- laneraben, die von nah und fern zu dieser Feier zedmmen sind.

>ie Feier solle, so fuhr er fort, getragen sein von ?iirr unendlichen Liebe und Treue zu Führer, Volk itt Vaterland. Der Vereinsführer wies dann dar- iu hin, wie wichtig gerade die Arbeit der Turn- w-ine in bezug auf die Wiedererlangung der D^rfreiheit für den jungen Mann durch die Stillung des Körpers sei. Der Verein werde alles bqiunsetzen, die ihm anvertraute Jugend zu kräftigen lii zu einsatzbereiten Menschen zu erziehen. Mit lei Eingliederung aller deutschen Turn- und Sport- leniite in den Deutschen Reichsbund für Leibes- ib. ngen fei auch dem Turnverein 1846 der Weg M fein ferneres Wirken gezeigt. Der Verein werde iut) in aller Zukunft feine ganze Kraft einsetzen siir die Verwirklichung und Erfüllung der großen Bit gaben, die dem neuen Deutschland unter sei­nen, Führer Adolf Hitler gestellt sind. Der Verein »erbe sich jederzeit so schloß der Redner inctjen für Volk und Reich ...

kin Sprechchor von Jugendturnerinnen und Zmendturnem vorgetragen folgte der Ansprache bes Vereinsführers und brachte in beschwingter fto-m den Geist und die Form der Arbeit, wie sie im Iiriwerein 1846 geleistet wird, zum Ausdruck. Sobann gab der

2. Sprecher des Vereins, Turnbruder Wiegandt,

Dahmer, Fritz Linker, ®arl Müller, Gustav Pfeiffer, Wilhelm Schaid, Ernst Freitag und Wilhelm Neufer.

Zu Ehrenmitgliedern des Turnvereins 1846 wurden ernannt: August Eger, Adolf Noll, Heinrich Marx, Fritz Jung, Ludwig Noll, Christian Zimmer, Pau! Treuke, Georg Wahl, Fritz Schmidt, Philipp Lange, Karl Schneider, Mlhelm Wien­hold, Paul SchMer (Wetzlar), Georg Schönhals,

Zugen.

Dieser freiwillige Sportdienst dient der leistungs- und wettkampfmäßigen Förderung der Jugend­lichen in den von ihnen gewählten Sportarten. Das Deutsche Jungvolk wird also in Zukunft neben dem allgemeinen Jungvolk-Dienft in verstärktem Maße den Leistungssport in den Hauptsportgebieten, wie Leichtathletik, Schwimmen, Handball, Fußball, Tur­nen ausüben.

Die Durchführung liegt in den Händen des Deut­schen Jungvolks. Die Vereine des Reich s- bundes für Leibesübungen stellen für die Durchführung des freiwilligen Sportdienstes ihre Geräte, Uebungs- ftätten und geeignete UebunasIeiter zur Verfügung, um durch eine fachgemäße Unterrichtung den sportlichen Nachwuchs von frühe­ster Jugend an sicherzustellen.

Die UÜbungsleiter und Jugendwarte, die im Sportdienst des Deutschen Jungvolks tätig sind, müssen hn Laufe der nächsten Jahre Mitglieder der HI. aber des DJ. werden.

Sie llmorganifation des Uebungs- und Wett­kampfbetriebes beginnt mit dem 1. Sezember 1936 und wird am 15. Marz 1937 spätestens beendet sein.

Die Beobachtung und Durchführung der Aus­führungsbestimmungen liegt in den Händen des Jungbannführers bzw. Kreisjugendwartes des DRL. Mit der Auflösungsanordnung des Re-ichssportfüh- rers hat eine Arbeit ihr Ende aefunden, die sich für die deutschen Leibesübungen segensreich ausge­wirkt hat und auch noch auswirken wird.

Sie Forderung der Partei, daß die gesamte deutsche Jugend nur in einer Organisation,

Reue Vereinbarungen WischenReichsjugendMrerundRe>chssporMhrer Ausführungsbestimmungen zu dem Vertrag vom 1. August 1936.

Takten der Musik ihre sorgfältige Schulung erken- « neu. Die Turnerinnen überraschten am Barren mit ; sehr exakten und zum Teil auch sehr schwierigen - Hebungen. Die Riege der Geräteturner zeigte eine j Reihe von Kürübungen am Reck, die stürmischen - Beifall auslösten. In erstaunlicher Frische zeigte die Altersriege des Turnvereins rhythmische Hebun­gen mit Keulen. Zum Abschluß dieser turnerischen Vorführungen gefielen die Jugendturnerinnen mit . ihrer Ball- und Stabgymnastik.

Im weiteren Verlauf des Abends wurde dem Verein in herzlich gehaltenen Ansprachen manche Ehrung zuteil.

Kreisamtsleiter Klös überbrachte die Glückwünsche des Kreisleiters und der Partei. Er kennzeichnete kurz die Aufgabe der Turn­vereine im Dritten Reich und betonte, daß der Ver­ein an sich nicht Selbstzweck sei, sondern dem Dolks- ganzen zu dienen habe. Er erkannte mit herzlichen Worten die Breitenarbeit des Turnvereins an und erinnerte daran, wie sich der Turner als Soldat stets als von besonderen Qualitäten erwiesen habe.

Bürgermeister Prof. Or. Hamm übermittelte die Glückwünsche des Oberbürgermeisters und der Stadtverwaltung. Er kennzeichnete das Ju­biläum als einen Beweis hoher Treue, derer die Be­völkerung unserer Stadt fähig sei. Der Redner erin­nerte seinerseits an das wechselvolle Geschick, das der Verein erlebte, und das oftmals sehr verwandt mit dem der Stadt gewesen sei. So manche Krise der Stadt sei auch Krise für den Turnverein gewesen. Für die Zukunft dränge in unserer Stadt manche Frage, insbesondere auf dem Gebiet der Leibes­übung zur Lösung. Dringlich sei die Frage der Sport­plätze, dringlich die Schaffung eines Sportschwimm­bades! Die bestehenden Wünsche sollten ihre Erfül­lung erfahren, so bald es möglich sei. Unter gro­ßem Beifall überreichte Bürgermeister Prof. Dr. Hamm im Auftrag des Oberbürgermeisters dem Oberturnwart des festgebenden Vereins Karl Erb für feine 45jährige Mitgliedschaft im Turnverein und seine stetige Arbeit im Dienste der Ertüchtiaung der Gießener Jugend eine Ehrenurkunde b e r Stabt Gießen unb außerbem eine Plakette, bie ben Führer zeigt. Der Verein möge, so schloß der Redner, die Auszeichnung seines Öberturnroartes gleichzeitig als eine Ehrung seiner eigenen Arbeit betrachten. Karl Erb bankte für bie Ehrung, inbem er schlicht barauf hinwies, daß er nur eine Pflicht unb Schulbigkeit am beutschen Daterlanb erfüllt habe.

Zahlreiche Ehrungen.

Einen Höhepunkt bes Abenbs stellten bie zahlrei­chen Ehrungen bar, bie oerbienten Mitgliebern bes Vereins, aber auch einigen Gästen zuteil werben konnten. Für ben Gaufachamtsleiter Brunst, ber an ber Veranstaltung nicht teilnehmen konnte, über­mittelte Turnbruber Schäfer (Kassel) einer Anzahl verbienter Mitglieber ben Gauehrenbrief unb solchen Turnbrübem, die schon mit höheren Aus­zeichnungen debacht worben waren, die Gauehren­nabel. Kreisführer D a u p e r t (Wieseck) konnte eine Anzahl von Turnbrübem für ihre langjährige Ar­beit im Turnverein unb in unserer Heimat mit bem Kreisehrenbrief auszeichnen. Ferner würben burch ben 2. Sprecher des Vereins, Tumbruber W i e g a n b t, verschiedene Kameraden zu Ehren­mitgliedern ernannt, andere wurden für 25- jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet. Turnbruber Erle dankte in einer kurzen Ansprache für bie durch ben Gau vergebenen Ehrungen, Fried­rich B e 11 o f fand in wenigen prägnanten Sätzen herzliche Worte des Dankes für die Tumbrüber, bie burch ben Verein ausgezeichnet wurden.

Nachstehend bringen wir die Namen ber Turn­brüder, die an diesem Jubiläumsabend mit Aus­zeichnungen bedacht wurden:

Mit dem Gauehrenbrief wurden ausge= ! zeichnet: Ludwig Bepler, Heinrich Hamel, Andreas ' Reining, Louis Vogt, Georg Wahl, Fritz Wiegandt, 1 Karl Qichtenfels, Emil Marx und Wilhelm Brühl. ' Die Gauehrennadel erhielten: Karl Erb, i Th. Vaupel, Wilhelm Erle, Paul Treuke und Wil- . heim Will.

i Mit bem Kreisehrenbrief wurden bedacht: > August Loos, Friedrich Bellof, Karl Strack, Franz i Sauer, Wilhelm Dapper, Hermann Haubach, Fritz : Weber, Karl Reuter, Karl Hergenröter, Ludwig ) Schneider, Georg Bellof, Heinrich Philippi, Georg

Wilhelm Braun.

Die Ehrennadel für 25jährige Mit­gliedschaft wurde an folgende Turnbrüder ver­geben: Erich Bayer, Fried Bellos, Georg Bellof, Karl Dorfeld, Emil Döpfer, Georg Dahmer, Wil­helm Fleckenstein, August Fackiner, Heinrich Greb, Wilhelm Hainer, Fritz Linker, Friedrich Linden­struth, Heinrich Weißbach, Franz Sauer, Emil Bechstein, Albert Nees, Wilhelm Herr, Wilhelm Neuser, Herrmann Neuser, Karl Strack und Karl Sommer. Den zahlreich geehrten turnbrübem -----

würbe als Anerkennung aus der Festversammlung wirb, heraus der Dumergruß ausgebracht.

schichte des Vereins, ber besten wechselvolles Schick­sal erkennen ließ, bas im Auf unb Nieber immer ent an bas Schicksal unseres ganzen deutschen Vol­ker gekettet war. Mit einem Ausblick in bie licht­ste beutsche Zukunft unb bamit in bie Zukunft bes Turnvereins, sowie mit einem breifachenSieg- fyl!" auf den Führer Adolf Hitler schloß ber Ke)ner seine Ansprache. Gemeinsam würben bie eifien Verse ber beiben Nationalhymnen gesungen.

(Eine schöne Bereicherung bes Abenbs stellten bie turnerischen Darbietungen bar, bie ber Verein als einen Ausschnitt aus ber in ben Uebungsftunben gelüfteten Arbeit zeigte. So ließen zunächst bie Sumer mit hervorragenb schönen Freiübungen nach

Mehr nicht. Keine Erklärung, nichts. Die Angst wirb so groß, daß Liefe! die Tränen in bie Augen steigen. Sie geht in ben Laben zurück, bie kleine Erna kommt hinter ihr her.

Wo kennen Sie benn Fräulein Branbes her?" ich nicht, aber meine Mutter. Die hat früher Brandes' gewaschen. Vor zwei Stunden war

MMenesveMli

Vornan von Ilse Schuster.

Lcgiynght 1936 by Aufwärts - Verlag G.m.b.H., Berlin SW 68

Zum Abschluß des Abends sprach bann noch Dr. König vom In titut für Leibesübungen an der Hniversität im Au trage bes Rektors dem Ver­ein herzliche Glückwünsche zu seinem Jubiläum aus und wies auf die enge kameradschaftliche Ver­bundenheit ber Turner mit der Hniversität, bzw. bem Institut für Leibesübungen hin. Dr. Küthe, der Führer der Ortsgruppe Gießen des Reichs­bundes für Leibesübungen, entbot dem Verein ebenfalls Glückwünsche. Schließlich sprach noch der Gauoertreter im ehemaligen Gau Hessen der DT. unb ehemalige erste Sprecher im Mittelrheinkreis über das Jubiläum des Vereins und seine aner*