Ausgabe 
19.9.1936
 
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Ziele und Aufgaben der Deutschen Gesellschaft für Hygiene.

2 3. Zuti ausgedrückten Ansichten der britischen Regierung dar. Die Note werde keine beson­deren Vorschläge für die Festsetzung des neuen Zeitpunktes der Verhandlungen enthalten, ovwoyl Außenminister Eden möglicherweise auf die Bedeutung hingewiesen habe, die England dem Zeitpunkt beimesse. Nach derEvemng News" wiederholt die Note die Absicht, daß die Aufteilung Europas in feindliche Länder für eine allgemeine Regelung verhängnisvoll fein würde.

Gewerbeforschung im Dienste

-er Vorratswlrtschast.

Göttingen, 19.Sept. (ZdR.) Während auf der ersten Tagung des Forschungsdienstes in Würzburg nur die Landwirtschaftschemie und die Bodenkunde vertreten waren, ist in diesem Jahre auch die landwirtschaftliche Ge­werbeforschung hinzugekommen. Infolge der angespannten Ernährungslage, die eine überlegte und gut ausgebaute Dorratswirtschaft notwendig macht, ist die Bedeutung dieses Wissenschaftszweiges immer mehr gestiegen. Gehört es doch zu seinen Aufgaben, Mittel und Verfahren zu finden, die ge­eignet sind, die Verluste, die heute noch bei der Kühllagerung, bei der Konservierung und der Trocknung auftreten, weitgehendst zu beseitigen. Darüber hinaus ist es notwendig, auch Mittel zu finden, die Güteminderung bei der La­gerung herabzusetzen. Ein starkes Echo fanden die Ausführungen von Professor Dr. Fink (Berlin) über das Futterhefeproblem. Der Vortrag berichtete über die Erforschung einer volkswirtschaft­lich außerordentlich bedeutsamen Frage, die sich mit der laboratoriumsmäßigen und technischen Durch­führung der biologischen Eiweißsynthese durch Dauerzüchtung beftimmer Hefen in Holzzucker­lösungen, mit Untersuchungen Schollerschen Holz­zuckers und Bergiuszuckers und mit Versuchen über die Futterhefegewinnung aus Sulfitablaugen be­faßten.

Von großer Wichtigkeit find auch alle Verfahren zur Verbesserung der Haltbarkeit von ge­kühltem Fleisch. Hierüber berichtete Dr. K a e h s , Karlsruhe, der insbesondere Versuche mit der Verwendung von Ozon zur Haltbarkeitsverbesse- rung gemacht hat. Nach Sonderbesprechungen der einzelnen Fachgruppen erstattete Professor Kott- g e n - G i e ß e n seinen Vortrag über eine im Gie­ßener Bodenkundlichen Institut ausgearbeitete Me­thode zur Bestimmung der Düngebedürf­tigkeit der Böden. Bereits seit zehn Jahren widmet sich das Gießener Institut der Erforschung dieser Fragen. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse verdienen auch; die praktische Landwirtschaft größere Beachtung. So ist es durch Entsalzung des Bodens mittels Gleichstrom und durch Heranziehung quantitativer Methoden der Emissionsspektrographie gelungen, nicht nur den Gehalt des Bodens an Nährstoffen, sondern auch deren relative Löslichkeit zu erfassen. Auf die Feststellung der relativen Lös­lichkeit muß deshalb besonderer Wert gelegt wer­den, weil es nicht nur darauf ankommt, die Ge­samtmenge der zur Verfügung stehenden Nährstoffe analytisch nachzuweisen, als vielmehr die Art, wie diese Nährstoffe während einer Wachstumsperiode für die Pflanzen verfügbar find. Der im Gießener Bodenkundlichen Institut ausgearbeitete Apparat paßt sich in seinen Endergebnissen dem Verfahren von Professor N e u b a u e r zur Bestimmung pflan­zenlöslicher Nährstoffe an. Während jedoch bei Neubauer die Analyse drei Wochen dauert, erfor­dert sie nach dem neuen Verfahren nur etwa 20 Minuten Zeit. Auf diese Weise kann bei rich­tiger Ausnutzung einer Serie von Apparaten im Laufe eines Arbeitstages eine große Anzahl von Löslichkeitskurven für die einzelnen Nährstoffe ge­funden werden.

Die Auswirkungen der letzten Amnestie.

Berlin, 18. Sept. (DNB.) Das Straffrei- heitsgesetz vom 23. April 1 936 ist von den Justizbehörden beschleunigt durchgeführt worden. Bis zum 1. August 1936 haben insgesamt 501 323 Personen eine Vergünstigung durch dieses Gesetz er­fahren. Im einzelnen sind die Ergebnisse folgende:

1. Unter Paragraph 1 (Straftaten aus U e b er­eifer im Kampf für de n nationalsozia- listischen Gedanken) fielen 3532 Personen, und zwar ist 1592 Verurteilten die rechtskräftig er­kannte Strafe erlassen und bei 1940 Beschuldigten das Verfahren niedergeschlagen worden.

2. Unter Paragraph 2 (geringfügige Straftaten, bei denen die rechtskräftig aner- kannte oder zu erwartende Strafe nicht mehr als Freiheitsstrafe von einem Monat oder Geldstrafe in entsprechender Höhe beträgt) fielen 495 014 Per­sonen, und zwar wurde 240 340 Personen Strafer-

Unter der Schirmherrschaft des Reichsstatthalters in Sachsen, M u t s ch m a n n, taat vom 20. bis 23. September in Dresden die 94. Versammlung der Gesellschaft deutscher Naturfor­scher und Aerzte. Zahlreiche Abteilungen der Gesellschaft halten vorher bereits Sondertagungen ab. So wurde die Sitzung der Abteilung Hygiene zugleich als Sitzung der Deutschen Gesell- schäft für Hygiene eröffnet. Der Präsident des Reichsgesundheitsamtes, Professor Dr. Reiter, hielt eine Begrüßungsansprache, in der er sich über die Notwendigkeit einer deutschen Gesellschaft für Hygiene, ihre Ziele und Aufgaben äußerte. Er führte dabei aus:

3m Zuge der Zusammenfassung aller wissenschaft­lich-medizinischen Arbeiten in Deutschland erweist es sich als notwendig, die nach verschiedener Rich­tung strebenden Entwicklungen der Hygiene in einer Deutschen Gesellschaft für Hygiene zu vereinen, innerhalb derer die Bearbeitung besonders gelager­ter Fragen aber durch Errichtung bestimmter Spe­zialgebiete gesichert ist. So wird in der Deutschen Gesellschaft für Hygiene aufgehen der Deutsche Verein für öffentliche Gesundheitspflege, die Deutsche Sozialhygienische Gesellschaft, die Deutsche Vereini­gung für Mikrobiologie, ferner aber auch indirekt vertreten sein die an einigen örtlichen Stellen des Reiches bestehenden hygienischen Vereinigungen, die nunmehr als Ortsgruppen der Deutschen Ge­sellschaft für Hygiene aufzufassen sind.

Die Deutsche Gesellschaft für Hygiene wird somit eine wissenschaftlich-praktische Plattform für die Be­arbeitung aller hygienischen Fragestellungen des deutschen Volkes bilden und durch die Serbin-

laß zuteil; während in 254 674 Fällen das vorläufige Strafverfahren eingestellt oder von der Einleitung eines Strafverfahrens abgesehen wurde.

3. Paragraph 3 (bedingter Erlaß rechts- kräftig erkannter Strafen von nicht mehr als 6 Monaten Freiheitsstrafe) kam in 2777 Fällen zur Anwendung. Davon entfallen 2000 Fälle auf Straftaten gegen das Heimtücke- g e f e tz vom 20. Dezember 1934 sowie auf Straf­taten gemäß der Paragraphen 134 a und b des Strafgesetzbuches (Beschimpfungen des Reiches, der Wehrmacht, der NSDAP.) und Pa­ragraph 130 a (Kanzelmißbrauch).

Einheitliche Pfandsiegelmarken in der lieichsjustizverwaltung.

Berlin, 18. Sept. (DNB.) Reichsmimster der Justiz Dr. Oürtner hat angeordnet, daß zur Ken >i Zeichnung gepfändeter Gegen- stände künftig im Bereich der Reichsjustizver­waltung einheitliche Siegelmarken ver­wendet werden. Die neuen Pfandsiegelmarken ha­ben die Form eines Rechtecks in der Größe 3V2 auf 5 Zentimeter. Ihre Zeichnung ist in roter Farbe auf weißem Grund gehalten. Die Marke trägt als Aufschrift den Namen des Amtsgerichts, die Bezeichnung, den Namen und das Geschäfts­zeichen des Vollstreckungsbeamten, sowie in der Mitte in weißer Schrift auf rotem Oval das Wort P f a n b f i e g e I". Nach der Einführung dieser Siegelmarken wird künftighin im Bereich der Reichsjustizverwaltung überall an den einheitlichen Pfandsiegelzeichen zu erkennen fein, daß ein Ge­genstand gepfändet ist.

Zuweisung der Patent-Streitsachen an die Landgerichte.

Berlin, 18. Sept. (DNB.) Das neue Patent- gesetz, das am 1. Oktober d. I. in Kraft tritt, hat dem Reichsminister der Justiz die Ermächtigung erteilt, Patentstreitsachen für die Bezirke mehrerer Landgerichte einem von ihnen zuzü­rn e i s e n. Durch diese Zusammenfassung soll erreicht werden, daß die beteiligten Richter aus dem bei ihnen zusammenkommenden Prozeßstoff einiger größerer Bezirke die wünschenswerten Sonberfenntni f f e und Erfahrungen auf dem schwierigen Gebiet des Patentrechtes ge­winnen können. Reichsminister der Justiz Dr. Gärt­ner hat angeordnet, daß die Patentstrafsachen zu­gewiesen werden:

1. dem Landgericht Berlin für den Kammer­gerichtsbezirk und die Oberlandesgerichtsbezirke Braunschweig, Breslau, Königsberg (Preußen), Marienwerder, Rostock und Stettin;

2. dem Landgericht Düsseldorf für die Ober­landesgerichtsbezirke Düsseldorf, Hagen, Köln und Zweibrücken;

3. dem Landgericht Frankfurt a. M. für die Oberlandesgerichtsbezirke Darmstadt,

duna von Wissenschaft und Praxis dem Reichsgesundheitsamt in feiner Aufaabe der gesundheitlichen Beratung von Staat und Partei eine willkommene Unterstützung bieten.

Anschließend sprach H. Zeiß (Berlin) über die nationalen Aufgaben der deutschen Hygiene. Er wies darauf hin, daß eine Lösung der Krise in der Hygiene, die ständig vorhanden war, erst innerhalb der neuen deutschen Heilkunde möglich fein werde. Ausführung und Erfüllung der Auf­gaben der deutschen Hygiene sei durch die einheit­liche Staatsführung, die das Gesetz zur Vereinheit­lichung des Gesundheitswesens, die Arbeitsdienst­pflicht und die neue Wehrmacht schuf, bereits vor­gezeichnet und erleichtert. Verlassen überspitzter Atomisierung, zumal in der Bakteriologie, Aufgrei­fen synthetischer und gestaltender Arbeiten und Be­trachtungsweisen, seien erfolgreiche Wege zu den natürlichen Aufgaben der deutschen Hygiene für die Zukunft. Diese Arbeiten verlangen eine gewisse Pla­nung unter den deutschen Hygienikern, die nicht mehr hinausgeschoben werden können. Diese von Partei und Staat aufzustellende Planung werde ein erfolgreicher Weg zu den nationalen Aufgaben der deutschen Hygiene der Zukunft sein.

Heber die kommenden Aufgaben der Mikrobio­logie sprach E. Gildemeister (Berlin). An Hand von Beispielen wies der Vortragende nach, daß die Ansicht, wonach in dieser Wissenschaf be­sondere Entdeckungen kaum noch zu erwarten seien, durchaus irrig sei. Es gebe noch genügend Pro­bleme in der Mikrobiologie, die der Lösung harr­ten und die Generationen beschäftigen würden.

Frankfurt a. M.', Karlsruhe, Kassel und Stuttgart;

4. dem Landgericht Hamburg für die Ober­landesgerichtsbezirke Celle, Hannover, Kiel und Oldenburg;

5. dem Landgericht Leipzig für die Oberlan­desgerichtsbezirke Dresden, Jena und Naum­burg a. d. Saale;

6. dem Landgericht Nürnberg-Fürth für die Oberlandesgerichtsbezirke Bamberg, Mün­chen und Nürnberg.

Tagung des Reichsbundes der Kinderreichen.

Oberstdorf, 18. Sept. (DNB.) Auf der Ta- gung des Reichsbundes der Kinderreichen sprach nach einem Referat des Geschäftsführenden Direk­tors des Reichsausfchuffes für Dolksgesundheitsdienst beim Reichs- und Preußischen Ministerium des In­nern, Dr. Ruttke, der Chef des Rasiepolitifchen Amtes der Reichsleitung der NSDAP., Reichsamts­leiter Dr. Groß, über die Erhaltung, Verbesse­rung und Vermehrung der erb- und rassegefunden Blutlinien unseres Volkes und über die Rasten- Politik der nationalsozialistischen Bewegung. Aus der 2000jährigen Geschichte unseres Volkes wisse man, daß es durch Kriege, Revolutionen, Seuchen usw. einen ungeheuren Blutzoll geleistet habe und daß seit einigen Jahrhunderten schon sich eine überdurchschnittliche Vermehrung u n- terdurchschnittlicher Begabungen zeige. Die völlig neue Rassenpolitik der nationalsoziali­stischen Bewegung fordere die 'Beteiligung bes erbkranken affegutes und verlange die Sterilisation, die Förderung der Maßnahmen zur Vermehrung der Vollfamilien von mindestens vier Kindern und von überdurchschnitt­lich veranlagten Erbgesunden. Dem RdK. weise er erneut die Aufgaben zu, die ihm vom Rassenpoli­tischen Amt gestellt wurden und betone die außer­ordentliche Wichtigkeit der Durchführung dieser Aus­gaben für den Bevölkerungsaufbau unseres Volkes.

Botschafter von Ribbentrop begrübt englische Bergarbeiter.

Berlin, 18. Sept. (DNB.) Zu Ehren einer Ab­ordnung englischer Bergarbeiter, die auf Einla­dung der Deutschen Arbeitsfront auf einer Reise durch Deutschland begriffen sind, fand am Donnerstagnachmittag ein Tee-Empfang im Hotel Kaiserhos in Berlin statt. Bot­schafter von Ribbentrop begrüßte die engli­schen Arbeiter und ihre deutschen Kameraden und unterhielt sich längere Zeit mit ihnen. Die englischen Arbeiter stammen größtenteils aus Nord- wales. Sie haben in Begleitung deutscher Ar­beiter aus dem Waldenburger Revier und aus dem Ruhrgebiet das Mufikheim in Frank­furt a. O. besucht, sich einige Tage in Walden­burg aufgehalten und werden sich für einige Tage

In das Ruhrgebiet begeben. Der Leiter der englischen Abordnung ist Gerald G o u g h.

Aus aller Welt.

Zahlreiche Todesopfer eines (Schiffsunglücks auf dem 7lil. Line Schiffskatastrophe ereignete sich einer Meldung aus Kairo zufolge am Freitag- mitlag auf dem Nil. Bei einem Zusammenstoß eines mit 200 Fahrgästen befehlen Bergnügungs- dampfers mit einem Frachtdampfer kamen etwa 45 Menschen ums Leben Die starke Strömung des Nils erschwerte die Rettungsarbeiten außerordent­lich. Bei den Teilnehmern an der Ausflugsfahrt handelt es sich um Eifenbahnangestellte und ihre Familienangehörigen.

Zahlreiche Todesopfer eines Tropensturmes in USA.

lieber Nord-Südkarottna und den Birginientüften in USA. kam ein Tropen sturm auf, der bei einer Windstärke bis zu 90 Stundenmeilen von ver­heerender Wirkung war. Viele der kleinen Strand­orte wurden aller Verbindungen miteinander be­raubt. Zwei Schiffe sandten dauernd S O S - R u f e. Das LeuchtschiffShesapeake" mußte ebenfalls Hilferufe senden, als seine Ankerketten rissen. Die Insel Ocracoke (Nordkarolina) wurde von einer riesigen Sturzwelle überspült. Glücklicherweise konnten sich jedoch die 400 Inselbewohner recht­zeitig in Sicherheit bringen. Den bisherigen Mel­dungen nach ist der Sachschaden sehr erheblich. Der Tropensturm bewegte sich mit steigender Wind­stärke nordwärts. Dem Orkan, von dem ein großer Teil der Atlantischen Küste der Vereinigten Staaten heimgelucht wurde, sind nach den bisher vorliegen­den Meldungen 41 Menschenleben zum Opfer gefallen. 67 Personen werden vermißt. An der Küste von Delaware ist ein großer Fisch­dampfer mit 42 Mann Besatzung gesunken, und man befürchtet, daß die gesamte Besatzung er­trunken ist. Besonders großer Schaden wurde durch den Sturm an der Küste von Maryland angerichtet. Das Bergsturz-Unglück am Loen-See in Norwegen.

Unter großer Anteilnahme des norwegischen Vol­kes wurden in Gegenwart des Kronprinzen dieser Tage 27 von den 74 Opfern, die das Bergsturz­unglück am Loen-See im Nordfjord gefordert hatte, beerdigt. 47 Leichen konnten noch nicht ge­borgen werden. Als Ursache des Bergsturzes haben die Geologen den lang anhaltenden Regen dieses Sommers festgestellt, der das Gefüge des Beramafsivs aufgelockert hatte. Da an derselben Stelle vor 31 Jahren ein gleiches Unglück sich er­eignete, soll hier eine Neubesiedlung nicht mehr Dorgenommen werden. Die norwegische Presse wirft den zuständigen Behörden vor, daß sie den War­nungen der Geologen keine Beachtung geschenkt und nicht rechtzeitig für eine Umsiedlung der ge­fährdeten Höfe gesorgt habe. Die Gefahr eines weiteren Bergsturzes ist übrigens nach Ansicht der Geologen noch nicht überwunden, und sechs oder sieben in der Gefahrenzone liegende Hofe sollen geräumt werden.

Weiterbericht

des Reichsweiterdienstes. Ausgabeort Frankfurt

Der Abbau der Hochdruckwetterlage macht jetzt rasche Fortschritte. Durch die jetzt wieder über Skandinavien hinwegführende Wirbeltätigkeit wer- den mehr als seither Störungsgebiete über das Festland verfrachtet, die der Witterung wieder ein unbeständiges Gepräge geben werden.

Aussichten für Sonntag: Vielfach dunstig ober neblig, nach anfänglicher Aufheiterung unbe­ständiger und Regenneigung ziemlich mild, veränder­liche Winde.

Aussichten für Montag: Bei Luftzufuhr aus Süden bis Westen voraussichtlich Unbeständigkeit noch zunehmend.

Lufttemperaturen am 18. September: mittags 17,5 Grad Celsius, abends 14,9 Grad ; am 19. September: morgens 12,1 Grad. Maximum 19,1 Grad, Minimum heute nacht 11,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 18. September: abends 17,1 Grad; am 19. September: morgens 14,8 Grad. Sonnenschein- dauer 2,5 Stunden.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VIII. 36: 9350. Druck und Verlad-' Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.°G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags

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