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Alle Deutschen für Adolf Hmer.

Don Or. Wilhelm Krick, Reichs, und preußischem Minister des Innern.

Der Führer hält sein Wort. Wieder hat er das deutsche Volk aufgerufen. Es soll in einer schick- alsschweren Stunde seine Stimme erheben,, um aller Welt die Geschlossenheit von Volk und Führer und die Geschlossenheit aller Deutschen zu zeigen. In fanatischem Glauben an das Recht und die Freiheit folgt die ganze Nation dem Führer in seinem schweren Kampf um die Zu­kunft. _ .

Nach einer schier endlosen Reihe von Jahren der seelischen und materiellen Not und nach unerhört harten Prüfungen hat der Deutsche erkannt, daß nur in der politischen Einheit des deutschen Volkes seine Zukunft zu sichern ist.

Wir Deutsche sehnen uns nicht nach Krieg und Kriegsruhm, im Gegenteil: Wir alle wollen den Frieden! Ja, noch mehr: Wir wollen einen inunserereigenenKraftgeficher- ten Frieden und wünschen von den dauernden Erschütterungen der Welt, die zum Schlüsse die

eines geradezu beispiellosen Aufstiegs gemacht hat. Wie war es denn vor der Machtergreifung? leb­ten wir nicht im offenen Bürgerkrieg? Jagten nicht Streiks, Unruhen, Straßenkämpfe und tägliche Mordüberfälle der Marxisten einander? Floß nicht fast täglich deutsches Blut auf unseren Straßen? Zerstörten der Klassen- und Parteienkampf mcht das letzte Vertrauen, die Arbeitskraft des Volkes, den Glauben an eine bessere Zukunft?

Der Nationalsozialismus hat mit diesem Spuk, der der deutschen Nation nahezu den Garaus ge- macht hatte, gründlich aufgeräumt Er hat die Hetzer und Verführer des Volkes taltgestellt und siehe Frieden, Ruhe und Ordnung, Aufstieg und Arbeit sind der Segen für das Reich und das deutsche Volk. Des Führers Geist allein hat die Zwietracht und den Bruderkampf im Reiche ausgetilgt. Nun ist es an der Zeit, daß Zwietracht und Dölkerkampf in Europa ver­schwinden!

Hitler beveutet schnellen Untergang?"

so schrien die Feinde des Führers einst bei uns.Chaos und Unter- gang, nirgends aber Aufstieg und Besserung, so werden die Taten der Jiationalsoziatisien aussehen", das war eine Parole vor drei Jahren

Lind heute?

Heute haben Millionen Arbeit und Brot!

Heute herrscht fein Chaos, sondern Ruhe und Ordnung!

Heute sind wir nicht untergegangen, sondern eine freie Großmacht!

Durch wen?

Durch Adolf Hitler ihm die jubelnde Zustimmung Deutschlands am Wahltage?

einkommens und eine bessere Produktionsgestaltung schon deshalb versagen mußten, weil außerhalb die­ser beiden Kräfte doch die Tendenzen immer stär- ter wurden, die auf eine Kontrolle des Staates über diese anarchischen Gewalten bertn der libe­rale Kapitalismus wirkte genau so auflösend wie sein Gegenspiel drängten.

Je mehr der Kapitalismus zunahm, um so gewal­tiger wurden vor allem auch in Deutschland d i ß Arbeitskämpfe. Im Jahre 1899 hatten wir 1311 Arbeitskämpfe und 116 531 Streikende und Ausgesperrte. Dadurch gingen dem deutschen Volke 3 381 000 Arbeitstage verloren, die Streiks führten in 339 Fällen zu einem Erfolg für die Arbeitnehmer, in 438 zu einem teilweisen und in 534 Fällen zu keinem Erfolg. Seitdem nahmen Streiks und Aus­sperrungen zu. Im Jahre 1913 zählten wir 2464 Arbeitskämpfe mit 323 000 Streikenden bzw. Aus­gesperrten, wodurch 11761 000 Arbeitstage verloren gingen. Davon waren nur 371 für die Betroffenen ein Erfolg, dagegen 2414 endeten mit einem teil­weisen bzw. keinem Gewinn.

Nach der marxistischen Pfuschrevolution des Jah­res 1918 stieg die Streikkuroe. Der Höhepunkt wurde im Jahre 1922 mit 4785 Arbeitskämpfen erreicht, an denen 1 895 792 Arbeiter teilnahmen. Der Ver­lust für die deutsche Volkswirtschaft betrug nicht weniger als 27 734 000 Arbeitsstunden. Von die­sen Streiks waren nur 1105 erfolgreich. Im Jahre 1932 zählten wir unter der Depression nur 648 Streiks, immerhin gingen dabei 1 130 000 Arbeits­stunden verloren, erfolglos blieben 333 Arbeits­kämpfe, einen geringen Erfolg hatten 161 und einen vollen Erfolg 154. Seit April 1 933 haben Arbeitskämpfe nicht mehr stattgefun- d e n. Im ersten Vierteljahr 1933 gab es 69 Ar-- beitskämpfe, die der deutschen Volkswirtschaft eine Einbuße von 96 460 Arbeitsstunden einbrachten. Von den 69 Arbeitskämpfen brachten nur 16 den Arbeitern einen Erfolg. Schon diese Rechnung zeigt, Laß unter dem Klassenkampf die Arbeiter durch­schnittlich die verlorenen Arbeitsstunden nicht wie­der einholen konnten und daß die nur teilweise er- strittenen Lohnaufbesserungen gegenüber den Sum­men, die durch die verstreikten Tage verloren gin­gen, gar nicht in Betracht kamen. Aber die marxi­stischen Gewerkschaften beschäftigten ihre Gewerk­schaftssekretär und die Unternehmerverbände ihre Syndici, und nur diese lebten von der Entfesse­lung der wirtschaftlichen Klassenkämpfe.

Seit dem 1. April 1933 hat in Deutschland der Staat die Führung. Die Arbeitskämpfe sind un- möglich geworden, der Kapitalismus sowohl wie der Marxismus können nicht mehr das Wirtschaftsgebiet durch ihre Machtkämpfe als Schlachtfeld benutzen. Und gerade daß diese kapitalistischen Formen dem Staat untertan wurden, daß der Gesamtwille über die Selbstsucht der Klassen triumphierte, hat der deutschen Volkswirtschaft und jedem in ihr Stehen­den ein neues Lebensgefühl und einen neuen Auf­trieb gegeben. Aus dem Staat des selbstsüchtigen Kampfes der Klassen ist ein Staat der Ge­rechtigkeit, des Arbeitsfriedens und der ungestörten Arbeit geworden.

Gesunde Wirtschaft im ftarken Staat.

Die Reichswirtschaftskammer ruft zur Wahl auf.

Berlin, 18. März. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat das deutsche Volk für den 29. März zur Wahl aufaerusen. Es gilt, an diesem Tage erneut vor aller Welt feierlich zu beweisen, daß hinter einer kraftvollen Führung ein einiges deutsches Volk steht.

Nur eine Nation der Ehre, der Freiheit und Gleichberechtigung kann die Grundlagen für eine friedliche Arbei und für ein kulurelles, soziales und wirschafliches Wohlergehen des Volkes zu schaffen. Deuschlands Wirtschaft hat in den 3 Jahren national­sozialistischer Aufbauarbeit einen Aufschwung ohnegleichen erlebt. Der Kampf des Führers und feiner Regierung kann allein auch für Deutsch­lands Wirtschaft die Voraussetzung für ihre wei­tere Entwicklung geben. Nur eine Wirtschaft in einem starken, den Frieden der Völker auf der Grundlage gleicher Rechte und Pflichten erstreben­den Staat kann sich im eigenen Lande zum Segen des ganzen Volkes entfalten und im friedlichen Wettbewerb der Völker auf dem Weltmarkt feinen wertvollen und notwendigen Anteil zur Befriedung und Ordnung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Welt beitragen.

Es ist daher nicht nur eine selbstverständliche Dankespslicht für die Aufbauarbeit der Vergangen­heit, sondern zugleich ein zwingendes Gebot für die Zukunft, daß Deutschlands gewerbliche Wirtschaft sich am 29. März geschlossen zum Führer und zu seiner Regierung be­kennt. In diesem Sinne rufe ich b i e B e - triebsführer b e r gewerblichen Wirt­schaft auf, am Tage ber Reichstagswahl als wahre Führer ber Betriebe an ber Spitze ihrer Ge- folgschaftsmitglieder Mann für Mann ihre Pflicht für Deutschlanbs Ehre u n b Freiheit, für den Frieden und für Deutschlands soziales, wirtschaftliches und kulturelles Wohlergehen zu tun.

gez. Ewald Hecker, Leiter ber Reichswirtschaftskammer.

Wir folgen dem Führer.

An die deutschen Frauen und Mädchen!

Rach brel Jahren nationalsozialistischer Regie­rung ruft der Führer das deutsche Volk auf, ihm durch die bevorstehende Reichstagswahl sein ver­trauen zur bisherigen Staatsführung zu bekun­den. Wir Frauen und Mütter, die wir als Lebens- und Kampfgefährten der Männer bedingungslos verflochten find In das Gefamtfchickfal unseres Volkes, find stolz, daß wir wieder einmal vor aller Welt unser einmütiges Bekenntnis zu unserem Volk, zu unserer Gemein­schaft und zu unserem nationalsozlali- stischen Deutschland erneuern können.

So, wie der Führer unserem eigenen Volk Ruhe und Ordnung widergibt, so hat er durch seinen Appell den Völkern Europas den Weg zum Frieden gezeigt. Deutsche Frauen, beweist der Welt, daß dem Führer unser Vertrauen, unser Glaube gehört und daß wir bereit sind, den Auserstehungsweg unseres Volkes zu Freiheit, Gröhe und nationaler Sicherheit in be­dingungsloser Gefolgschaft zu gehen. Das wollen wir am 29. Marz besiegeln.

Gertrud Scholh - Klink.

Wirtschaft und die Wohlfahrt ganz Europas ju zerstören drohen, verschont zu bleiben.

Diesen Standpunkt hat der Führer, vorn ersten Tage der Machtergreifung angefangen, vertreten. Er hat in ber feierlichen Stunbe am Grabe ber einstigen preußischen Könige zu Potsbarn am 21. März 1933 erklärt, baßbas deutsche Volk, die Opfer bes Krieges von einst ermessend, der Welt gegenüber ein aufrichtiger Freund eines Friedens fein will, der endlich die Wunden heilen soll, unter denen alle leiden." Wenige Wo­chen später, am 17. Mai 1933 hat der Führer in seiner großen Friedensrede neuerdings feinen Frie­denswillen unterstrichen. Selbst den Austritt aus dem Völkerbund, der im Herbst 1933 vollzogen wurde, bekräftigte die ganze Nation mit einer bei­spiellosen Volksabstimmung unter der Losung des deutschen Friedenswillens. Das deutsche Volk wollte und will nicht Gegenstand des Haders der Welt sein. Es will seine Ruhe und seinen Frieden Huben und seiner Arbeit in Sicher­heit nachgehen. Es will dessen gewiß sein, daß es das hohe Gut des Friedens aus eigener Kraft schützen könne und nicht dauernd in der Gefahr leben müsse, die eine ungeschützte, völlig wehrlose entmilitarisierte Zone naturgemäß in sich birgt.

Der Führer und das deutsche Volk wollen den Frieden nach außen, so wie sie den Frieden im Innern durchgesetzt haben. Nichts kann diesen Friedenswillen klarer beweisen, als die Ruhe und Ordnung, die der national­sozialistische Staat Adolf Hitlers in kurzer Zeit in seinen Reichsgrenzen hergestellt und zur Grundlage

Wer tue große Rede und das Friedensangebot des Führers und Reichskanzlers vorn 7. März d. I. vernahm, fühlte die hohe Verantwortung, die aus jedem feiner Worte um die Zukunft und Sicher­heit Europas mitklang. Hier sah die Welt das Ge­wissen des deutschen Volkes förmlich sichtbar wer­den. Klar und deutlich forderte der Führer d i e Gleichberechtigung als Voraussetzung für Sicherheit und Freiheit. Gleichberech­tigung und Frieden, das ist es, was das ganze deutsche Volk fordert.

Aus dem Wege zu diesem Ziel werden noch große Schwierigkeiten zu überwinden sein. Aber niemand in Deutschland zweifelt daran, daß sie bezwungen werden. Schwierigkeiten sind dazu da, das hat uns Adolf Hitler gelehrt, überwunden zu werden. Welche Berge von Hindernissen hat der Führer auf seinem Wege zur Macht beseitigen müssen! Welche gewaltigen Hindernisse hat er, als er an die Spitze des Reiches gelangte, aus dem Wege geräumt, um den Marsch des deutschen Vol­kes zu Arbeit und Brot, zu innerem Frieden und Freiheit frei zu machen.

Niemand zweifelt daran, daß es dem Führer auch gelingen wird, die Zwietracht der Völker in Europa zu überwinden und einem Frieden der Gleichberech­tigung, des Vertrauens und der Sicherheit den Weg zu bahnen.

Ganz Deutschland steht in diesem Glauben hinter seinem Führer. Darum heißt am 29. März unsere Losung:Alle Deutschen für den Führer aller Deutschen!"

gegeben, die sich nicht brechen läßt. Jetzt mitt er Endlich mit den übrigen Völkern sprechen, uni) dazu ruft er fein Volk. Er will der Welt zeigen, was ein wahrer Dolksstaat ist. Mit feinem 25jährigen Friedensvorfchlag will der Führer end­lich Rühe und Frieden bei den Volkern schaffen und mit dem Führer marschieren werdet auch chr Saarländer." (Langanhaltender sturmifcher Beifall.)

Ber Reichsbauernführer an das deutsche Landvolk!

ZdR. Der Führer hat das deutsche Volk auf­gerufen, am 29. März zu feiner Politik Stellung zu nehmen. Dieser Appell wird bei der ganzen Ration ein Bekenntnis der Dankbarkeit, der Verbundenheit und des Vertrauens auslösen. Besonders das deutsche Landvolk, das Adolf Hitler alles verdankt, wird mit Freude die Gelegenheit wahrnehmen, um ihm durch diese Wahl seinen Dank zum Ausdruck zu bringen.

Rur zu leicht vergessen wir, wie es vor der Machtergreifung des Führers in den deut­schen Dörfern aussah. Zwangsversteigerungen ohne Zahl rissen alte Geschlechter von der geliebten Hei­materde; und für den, der feinen Hof noch hatte, war die Vertreibung von der Scholle eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Das deutsche Landvolk war am Ende. Da kam Adolf Hitler. Seine erste Sorge galt vor allem dem Bauerntum, heute schützt das Reichserbhofgeseh den Bauern vor dem unverschuldeten Verlust seiner Lebens­grundlage. Die Marktordnung hat die Börsen­spekulation mit den Erzeugnissen des Bodens aus­geschaltet und sichert ihm den gerechten Lohn für feine Arbeit.

Deutsche Bauern und Landwirte, der Führer hat Euch vordem sicheren Abgrund zu­rückgerissen und Euch wieder zur Grundlage des Volkes gemacht. Zeigt der Wett am Tage die­ser geschichtlich bedeutsamen Wahl, daß Ihr ein­mütig und geschlossen Euch zu Adolf Hitler bekennt!

R. Walther DarrS, Reichsbauernführer, Reichsminister und Reichsleiter der RSDAP.

Von H ins und Hof vertrieben.

ZbR. Man glaubt in bas Deutschlanb vor 19 3 3 zurückversetzt zu sein, wenn man in benSchweizerisch-Republikanischen Blättern" vom' 22. Februar 1936 unter ber UeberschriftEin er- schütternbes Bilb" lesen muß, baß in ber Schweiz im Jahre 1933 997, im Jahre 1934 so­gar 1048 Bauernfamilien von Haus u n b H o s vertrieben worben sinb. Melbungen bieser Art fanb man in ber beutschen Presse bis zum Jahre 1932 täglich; sie zeigen uns, baß man bis 1933 in Deutschland mit benselben unzuläng­lichen Mitteln versuchte, bie Landwirtschaft zu ge- funben, wie es heute noch hie unb ba im Auslanb geschieht. Dir Folge bavon waren bei uns unb sinb es heute noch in anberen Länbern Konkurse unb Zwangsversteigerungen, zusammenbrechenbe Bauernhöfe unb von Haus unb Hof vertriebene Bauernfamilien. Wir können bie Tragik, bie in ber Notiz ber oben erwähnten Schweizer Zeitung zum Ausbruck kommt, ermessen, haben wir boch selbst jahrelang zu spüren bekommen, was es heißt, wenn bas bobenftänbige Bauerntum unter einer wirt­schaftspolitischen Gesetzgebung zu leiben hat, bie ber Eigenart ber Landwirtschaft nicht gerecht wirb. Heute sinb biese Dinge in Deutschlanb grunblegenb anbei s. Durch bie national- ozialistische Agrarpolitik würbe bem Bauerntum eit langer Zeit endlich wieder die Gelegenheit ge­geben, eine Wirtschaft auf gesunder Grundlage zu führen.

Tausenden von Kleinbetrieben geht es bester.

WPD. Die Forsch ungs stelle für ben Hanbel bemerkt in ihrem Bericht über bie Um­satzentwicklung bes beutschen Einzelhanbels im Jahre 1935: Ein Vergleich ber Entwicklung ber Umsatzwerte im Lebensmitteleinzel- h a n b e l ergibt, baß gegenüber 1933 eine w e sentliche Zunahme ber Umsatzmengen zu verzeichnen war unb läßt auch gegenüber 1934 bie Annahme einer Mengensteigerung als burchaus begrünbet erscheinen. Im Einzelhanbel mit B e - k l e i b u n g ist eine starke Umsatzsteigerung in ben Fachgeschäften mit männlicher Bekleibung festzu­stellen, barin kann man bie stärkere Bebarfsbeckung von neu in bie Arbeit eingeschalteten berufstätigen Männern erkennen, bie ihre in ber Zeit ber Arbeitslosigkeit vernachlässigte Aus­stattung ergänzen mußten. Die starke Zunahme ber Einzelhanbelsumsätze infolge ber Wieberaufbau­maßnahmen ber nationalsozialistischen Regierung ist also auch im Einzelhandel nicht wenigen Groß­betrieben, sondern ben vielen Tausenben von Fach­geschäften zugute gekommen.

Aus aller Welt.

Ergebnisse der Probefahrt desLZ 129".

Nach ber Landung des LuftschiffesLZ 12 9" sprach sich Kapitän Lehmann über bie Leistungen bes Luftschiffes sehr befriedigt aus. Die Maschinen haben ihre Dauererprobung gut bestanden, die Steuerungen sowie die Messun­gen unb alle Versuche zeitigten befrtebigenbe Ergeb­nisse. Die Funk-Beschickungen unb Peilversuche ha­ben einen günstigen Abschluß gefunden. Sämtliche Funkgeräte sind nun geeicht. Bei der Fahrt wurde auch die Rauchkabine ausprobiert, und Kapi­tän Lehmann behauptet, daß er mit Hochgenuß sein Pfeifchen im Luftschiff geraucht habe. Die noch­malige Durchprüfung aller Einzelheiten habe ein zufriedenstellendes Ergebnis gehabt, und mit Zuver­sicht werde nun die Zulassung desLZ 129" er­wartet. Oberstleutnant Breithaupt, der Refe­rent für Luftschiffahrt im Reichsluftfahrtministe- rium, über die Ergebnisse der Erprvbunasfahrt be­fragt, antwortete:Alles hat wundervoll geklappt". Die nächste Fahrt desLZ 129" ist für Montag vorgesehen.

Vermißter Bergsteiger tot aufgefunben.

Die stark verweste Leiche des 29 Jahre alten Dr. Joachim Werdermann, Regierungsassessor aus Gahlau in der Niederlausitz, wurde in Königs­see mit schweren Verletzungen aufgefunden. Werder­mann, der am Königssee eine Bergtour unternom­men hatte, wurde seit dem 10. Oktober 1935 vermißt.

Das schaffende Deutschland hinter dem Wrer.

Oer Stellvertreter des Führers spricht in Mannheim.

Mannheim, 19. März. Der Stellvertreter bes Führers Reichsminister Rubvlf Heß sprach in ber ersten großen Mannheimer Massenveranstaltung auf bem Meßplatz in einem vom Arbeitsdienst in wenigen Tagen errichteten Riesenzelt, bas 35 000 Menschen faßte. Die Rebe wurde auf mehrere große Plätze in Mannheim und auf die Umgebung des Zeltes übertragen, so baß über 100000 Menschen teil- nehmen konnten. Rubolf Heß betonte, baß das deutsche Volk einig wie noch nie den Frieden wün­sche, aber ebenso sehr wünsche es bie Sicherung seines Lebensrechtes unb seiner Ehre. Durch bie deutsche Revolution habe ber Führer bie beutsche Seele neu geformt, mit ihr habe er ben beutschen Charakter gewanbelt, so baß bie Nation heute ein einiges geschlossenes Ganzes sei. Die beutsche Re­volution sei gelungen, weil ber Führer ben Glau­ben an bas Volk niemals verloren hat unb weil er besonbers ben Glauben an ben beutschen Arbeiter hatte, bem er seinen Platz in ber Na­tion wieder errang. Wenn heute jemand noch nicht das Verständnis für ben beutschen Arbeiter habe, solle er einmal in ein Kohlenbergwerk einfahren ober sonst an bie Arbeitsstätten gehen, bann werde er Verständnis für ben Arbeiter bekommen. Noch heute begnügten sich Arbeiter mit geringen Löhnen, weil sie wüßten, baß sie baburch anbere Arbeits- fameraben, bie bas Elenb ber Arbeitslosigkeit tra­gen, ebenfalls in Arbeit unb Brot bringen.

Das Ergebnis bes Opfers unb ber Hingabe auf allen Seiten liegt in ber Einglieberung von 4,5 Mil- !wffn*n fchnffenber Deutscher in ben Arbeitsprozeß, allem an ben Autobahnen bes Führers verbienen mcht weniger als 500 000 Menschen ihr Brot. Der Kraftwagenbestand ist in Deutschland wesentlich ge­stiegen, ebenfalls durch die Anstrengungen des Füh- kommende Volkswagen wird dem Auto endlich den Weg frei machen zur großen Masse. Wie der Führer dem deutschen Arbeiter seinen Platz in der Nation gesichert habe, so habe er auch dem deutschen Schaffen wieder Aufgaben und Ziele g e w i e s e n. Adolf Hitler repräsentiert heute den Friedenswillen von 65 000 000 Deutschen

und jede deutsche Stimme sei eine Stimme für ben Frieben gleichgeachteter unb gleichberechtigter Na­tionen Europas.

Die Einheit des Volles ist unsere Krast.

Reichsminister Rust spricht vor Arbeitern des Saarlandes.

Saarbrücken, 18. März. (DNB.) Im über­füllten Saale des Volkshauses im Stadtteil Saar- brücken-Burbach sprach Reichsminister Rust vor einer Zuhörerschaft, die sich in der Hauptsache aus Arbeitern der Pfalz, in erster Linie aus Ange- hörigen der Burbacher Hütte, zusammen­setzte. Unb die Arbeiter ber Faust waren es, an bie sich ber Minister wanbte. Denn nicht bie Satten, fonbern bie Hungrigen unb Nichtbesitzenden, rief der Minister unter stürmischem Beifall aus, seien von jeher die Kämpfer. In chnen lägen bie Wur­zeln ber Kraft Deutschlands.Wenn ihr hinter dem Sichrer steht, bann ist ber Weg in eine glückliche ufunft offen, benn bie Geschlossenheit bes olfes ist unsere Kraft. Wenn wir uns auf sie stellen, bekommen wir Arbeit unb Brot. Ihr Saarlänber habt es ja auch selbst erfahren. Auch ihr seid frei geworden, weil ihr einig wäret. Als sich die Hände ber Hanbarbeiter unb ber Arbeiter ber Stirn zum ersten Male in einem Händebruck fanden, da war ber Grunb gelegt zur Befreiung ber Rheinlanbe, ba wurde bie Wehrmacht wieder­hergestellt. Hitler, der Frontsoldat, Hit- ler, der Sohn bes Volkes, nur er konnte bas erreichen als Kämpfer für ben Frieden. Denn einem Kriegshetzer wären die Massen nie gefolgt. Aböls Hitler hat zuerst dem deutschen Ar­beiter die Ehre wiedergegeben, ehe er sie bem Volke wiedergab. Er hat seine Ideen erst dann hinausaetragen, als er Jagen konnte, er habe im Innern fein Volk in Ordnung gebracht. Eine höhere Macht hat dem Führer die gewaltige Kraft