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Oie Regelung der Kartoffelpreise.

Der Reichsstatthalter in Hessen Landesregie­rung veröffentlicht imAnzeiger der Hessischen Landesregierung" vom 18. Februar eine Bekannt­machung über die Regelung der Kartoffelpreise, die mit ihrer Veröffentlichung in Kraft getreten ist. In der Bekanntmachung heißt es:

Die während der letzten Monate von mir festge­setzten Verkaufspreise für Speisekartofseln haben dem Verbraucher die Möglichkeit gegeben, seinen Winterbedarf an Speisekartoffeln zu billigen Prei­sen zu decken.

Mit dem Fortschreiten der Jahreszeit steigen die Unkosten und Verluste der Kartoffelerzeuger und Händler durch die nötige Einlagerung der Kartof­feln und Schwund. Wie bereits im Monat Dezem­ber 1935 muß daher auch für die folgenden Monate eine Erhöhung der Verbraucherpreise eintreten.

Auf Grund der Ermächtigung des Herrn Reichs­und Preußischen Ministers für Ernährung und Landwirtschaft vom 30. August 1935 setze ich daher im Einvernehmen mit dem für Hessen zuständigen Kartoffelwirtschaftsverband Hessen-Nassau für den Monat Februar 1936 die Verkaufspreise für Speise­kartoffeln im Gebiete der Preisüberwachungsstelle Hessen wie folgt fest:

1. Bei dem unmittelbaren Bezug von Speisekar­toffeln zur Deckung des Winterbedarfs durch den Verbraucher bei dem Erzeuger dürfen folgende Preise frei Keller nicht überschritten werden:

a) in den Städten Darmstadt, Offenbach, Mainz, Gießen und Bingen, weiß, rot, blau 3,00 bis 3,20 Mark je Zentner, gelbfleischige 3,30 bis 3,50 Mark je Zentner;

b) in den übrigen Gemeinden, weiß, rot, blau 2,80 bis 3,00 Mark je Zentner, gelbfleischige 3,10 bis 3,30 Mark je Zentner.

Der oberste Preis kommt nur für erstklassige aus- aelesene Ware in Frage alle in der Qualität ab­fallenden Sorten müssen entsprechend niedrigere Preise innerhalb der obigen Spanne aufweisen.

Die Zuschläge für die Anfuhr und Abtragung sei­tens des Erzeugers zum Verbraucher sind in den vorstehenden Preisen enthalten. Eine Sonderver­gütung kann hierfür nicht mehr gefordert werden.

2. Für den Bezug von Speisekartoffeln zur Deckung des Winterbedarfs beim Verteiler (Händlerschaft) dürfen folgende Preise nicht über­schritten werden:

a) in den Großstädten mit mehr als 100 000 Ein­wohnern, weiß, rot, blau 3,30 bis 3,50 Mark

je Zentner, gelbfleischige 3,60 bis 3,80 Mark je Zentner;

b) in den übrigen Gemeinden mit Ausnahme des flachen Landes, weiß, rot, blau 3,20 bis 3,40 Mark je Zentner, gelbfleischige 3,50 bis 3,70 Mark je Zentner;

c) auf dem flachen Lande, weiß, rot, blau 2,85 bis 3,05 Mark je Zentner, gelbfleischige 3,15 bis 3,35 Mark je Zentner.

Der oberste Preis kommt nur für erstklassige, ausgelesene Ware in Frage alle in der Qualität abfallenden Sorten müssen entsprechend niedrigere Preise innerhalb der obigen Spannen aufweisen.

Die Zuschläge für die Abfuhr und Abtragung seitens des Verteilers zum Verbraucher sind in den vorstehenden Preisen enthalten. Eine Sonderver« gütung kann dafür nicht mehr gefordert werden.

Ob eine Gemeinde zum flachen Lande zu rech­nen ist (Buchstabe c) oder zu denübrigen Ge­meinden" (Buchstabe b) richtet sich nach den von den Kreisämtern darüber getroffenen Feststellungen.

3. Bei der Ausgabe von Speisekartoffeln im Kleinverkauf (pfundweise) darf der Kleinver­kaufspreis bei Abgabe von 10 Pfund folgende Preise nicht überschreiten:

a) in den Großstädten mit mehr als 100 000 Ein­wohnern , weiß, rot, blau 0,39 bis 0,41 Mark, gelbfleischige 0,42 bis 0,44 Mark;

b) in den übrigen Gemeinden mit Ausnahme des flachen Landes, weiß, rot, blau 0,38 bis 0,40 Mark, gelbfleischige 0,41 bis 0,43 Mark;

c) auf dem flachen Lande, weiß, rot, blau 0,29 bis 0,31 Mark, gelbfleischige 0,32 bis 0,34 Mark.

Der oberste Preis kommt nur für erstklassige, ausgelesene Ware in Frage alle in Qualität ab­fallenden Sorten müssen entsprechend niedrigere Preise innerhalb der obigen Spanne ausweisen.

Ob eine Gemeinde zum flachen Lande zu rechnen ist (Buchstabe c) oder denübrigen Gemeinden" (Buchstabe b) richtet sich nach den von den Kreis­ämtern darüber getroffenen Feststellungen.

4. Bei Abgabe in kleineren Mengen als 10 Pfund ist der Kleinhändler berechtigt, mit Rücksicht auf seine höheren Verteilungskosten von einem 10- Pfundpreis von 48 Pfennigen auszugehen.

Verstöße gegen die vorstehend festgesetzten Preise werden nach den besonderen gesetzlichen Bestim­mungen durch die Preisüberwachungsstelle mit Ord­nungsstrafen verfolgt.

der Schwächung deutscher Wehrkraft durch Ver­sailles verständlich!

Das deutsche Volk hat demzufolge mehr als alle anderen Nationen das Recht und die Pflicht, sich in Ieiner Wehrmacht ein Instrument der Landesvertei- tigung zu schaffen, das qualitativ und quantitativ hinreicht, seinen Lebensraum zu sichern. Die Führerschicht dieser jungen Wehrmacht aber muß eine soldatische Auslese im besten Sinne des Wortes sein. In ihren Händen liegt die Erziehung der Waffenträger der Nation, die alljährlich die Schule des Dolksheeres durchlau­fen. Ist diese Aufgabe allein nicht wert, daß die besten Söhne unseres Volkes ihr Leben in den Dienst dieser großen Sache stellen?

Oie Bluttat von Oberursel.

Der Mörder

wird auf seinen Geisteszustand unlersuchl.

Frankfurt a. M., 18. Febr. (LPD.) Die Ju­stizpressestelle Frankfurt a. M. teilt mit: In der Strafsache gegen den Fritz Georg aus Bommers- heim bei Oberursel, der am Sonntag, 26. Januar, den Polizeihauptwachtmeister Ho mm auf der Polizeiwache in Oberursel mit einem Dolch e r - stochen hat, hat der vom Vorsitzenden des Son­dergerichtes zugezogene Sachverständige Professor Dr. Hey auf Grund mehrtägiger Untersuchung heute beantragt, den Angeklagten auf die Dauer von sechs Wochen in einer Heilanstalt auf seinen G e i st e s zu st a n d zu beobachten, da be­gründeter Verdacht einer Geistesgestörtheit und damit Unzurechnungsfähigkeit des Angeklagten besteht. Das Sondergericht hat im Einvernehmen mit dem Oberstaatsanwalt und dem Verteidiger diesem Antrag stattgegeben und den Haupt­verhandlungstermin vom 19. Februar aufgehoben.

Kirche und Schule.

Landkreis Gießen.

I Leihgestern, 17. Febr. In der vergange­nen Woche stand unsere Gemeinde im Zeichen der Volksmission, gehalten von dem Direktor für Innere Mission, Pfarrer Röhricht (Darmstadt). Eingeleitet wurde sie durch den am Sonntag statt­gehabten Gottesdienst, in dem der Redner im An­schluß an das Bibelwort:Wachet, stehet im Glau­ben, seid männlich und seid stark", die Arbeit dieser Woche jedem deutlich vor die Augen stellte. Volks­mission treiben, heißt die Menschen zu den Quellen der heiligen Schrift und damit der Wahrheit füh­ren, sie aufzurufen zu frohem Bekennermut, zu wackerer Tat, zum Zeugnisablegen in Wort und Werk. Folgende Themen wurden an den einzelnen Abenden behandelt: 1.Warum sind und bleiben wir Christen?" 2.Wer ist denn dein Gott?" 3.Glaube und Aberglaube." 4.Was ist posi­tives Christentum?" 5.Ist Beten Feigheit?" 6. Das Geheimnis einer glücklichen Ehe." 7.Be­kenntnis heute." An jedem Mittag fand eine Bibel­stunde statt. Der stets sich steigernde Besuch bis zur vollbesetzten Kirche, in der man an manchem Abend auch fremde Gesichter auswärtiger Gemeinden sah, zeigte deutlich, wie meisterhaft es der Redner ver­stand, die einzelnen Fragen zu behandeln. Schlicht und einfach, für jedermann oerändlich, die Spreu von dem Weizen scharf scheidend, dabei in der Tiefe grabend, stand jeder Abend wie jede Bibelstunde, jedes aus einem Guß, auf seltener Höhe und wurde zu einem Erlebnis. Mit einem Herz und Gewissen weckenden Ruf an die Gemeinde, im Kampf der evangelischen Kirche um die reine Wahrheit des Evangeliums als treue Wächter und Bekenner auf den Mauern ihren Mann zu. stehen, schloß Pfarrer Röhricht den letzten Abend und damit die allen Teilnehmern unvergeßliche Volksmissionswoche.

Wirtschaft.

Oer deutsche Außenhandel im Januar.

Fwd. Die Außenhandelsumsätze sind im Januar von Interesse, daß die Zahl der Elektroküchen nun- in der Einfuhr und in der Ausfuhr zurückgegangen.

Die Einfuhr war mit 364 Mill. RM. um rund 9 Mill. RM. geringer, als im Dezember 1935. Ab­genommen hat gegenüber dem Vormonat in der Hauptsache der Bezug von Erzeugnissen der Er­nährungswirtschaft, und zwar entfällt der Rück- Sang vor allem auf Nahrungsmittel pflanzlichen rsprungs, deren Einfuhr infolge jahreszeitlich ver­ringerter Lieferungen von Obst und Südfrüchten um rund 16 Mill. RM. zurückgegangen ist. Auch die Einfuhr von lebenden Tieren war geringer als im Dezember des vergangenen Jahres. Dagegen hat die Einfuhr von Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs bei unterschiedlicher Entwicklung im ein­zelnen insgesamt zugenommen. Im Bereich der ge­werblichen Wirtschaft ist die Einfuhr im ganzen gestiegen. Die Zunahme entfällt dabei ausschließ­lich auf die Gruppe Rohstoffe, und zwar liegt sie in der Hauptsache bei Textilrohstoffen und Erzen. Die Einfuhr von Halbwaren hat infolge geringeren Bezugs von bearbeiteten Mineralölen abgenommen. Auch die Einfuhr von Fertigwaren, insbesondere von Enderzeugnissen, war insgesamt geringer als im Dezember. Der Rückgang der Einfuhr entfällt ländermäßig betrachtet im wesentlichen auf die europäische Ländergruppe. Abgenommen haben hier vor allem die Einfuhren aus Dänemark, Italien, Rumänien, Rußland, Frankreich und Griechenland. Nennenswerte Steigerungen sind demgegenüber in der Einfuhr aus Schweden, Norwegen und Belgien- Luxemburg zu verzeichnen. In der Gruppe der außereuropäischen Länder hat die Einfuhr aus Aegypten, Niederländisch-Indi^n und der Türkei ab­genommen. Diesen Rückgängen stehen jedoch größere Steigerungen in den Lieferungen Britisch-Süd- afrikas, Chinas, Argentiniens und insbesondere der USA. gegenüber.

Die Ausfuhr blieb mit 382 Mill. RM. um 8 v. H. hinter dem Vormonatsergebnis zurück. Die Abnahme ist ausschließlich als jahreszeitliche Er­scheinung zu betrachten. Die Verminderung der Ausfuhr um insgesamt 34 Mill. RM. entfällt in der Hauptsache auf die Gruppe Fertigwaren. An dem Rückgang der Ausfuhr im Januar waren vor allem Italien und Norwegen beteiligt. Absatzsteigerungen sind innerhalb Europas bei Bulgarien und Däne­mark, sowie nach Uebersee bei Britisch-Südafrika, Brasilien und Chile zu verzeichnen.

Die Handelsbilanz schließt im Januar mit einem Ausfuhrüberschuß von 18 Mill. RM. gegenüber 43 Mill. RM. im Dezember 1935 ab. Die mit dem jahreszeitlichen Rückgang der Ausfuhr zusammenhängende Tendenz zur Passivierung der Handelsbilanz hat sich hiernach also auch im laufen­den Jahr, wenn auch in verhältnismäßig geringe­rem Umfang als in den vergangenen Jahren, durchgesetzt.

Rindermartt in Gießen.

Auf dem gestrigen Rinder-Nutzviehmarkt in Gie­ßen standen 619 Stück Großvieh, 107 Fresser und 123 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 480 bis 640 Mark, 2. Qualität 340 bis 450, 3. Qualität 200 bis 300; Rinder V2» bis Vstährig 130 bis 200, Vi­dis 2jährig 200 bis 280, tragend 270 bis 500; Kälber bis 3 Wochen 26, bis 4 Wochen 40, bis 6 Wochen 55 Mark. Marktverkauf: Schleppend, Ueberstand. Nächster Markt: 3. März.

Rhein-Mainische Börse.

Millagsbörse sehr still.

Frankfurt a. M., 18. Febr. Die Börse hatte auch heute auf allen Gebieten wieder nur überaus geringes Geschäft, da Aufträge der Bankenkund­schaft nahezu fehlten. Anderseits lagen jedoch von dieser Seite auch keine Abgaben vor, so daß die Grundtendenz weiterhin ein freundliches Aussehen hatte, obwohl vielfach die Kurse am Aktien­markt nicht immer voll behauptet blieben. Zu den ersten Notierungen zeigte sich teilweise etwas Nachfrage, wobei die Kurse mäßig höher waren, im Verlaufe bröckelten sie aber angesichts der herr­schenden Geschäftsstille meist wieder ab. Am Mon­tanmarkt gewannen Harpener 0,90 0. H., während Hoesch auf 89,50 (90,50) nachließen und die übri­gen Papiere um 0,13 v. H. nach beiden Seiten ab­wichen. Am Elektromarkt kamen zunächst nur AEG. mit 40,40 (40,25) und Schuckert mit 131,65 (131,50) zur Notiz. Don chemischen Werten notier­ten Farbenindustrie mit 151,25 bis 151 (150,75), Scheideanstalt bröckelten auf 210,25 (210,50) ab. Schwach lagen Th. Goldschmidt auf die abgesagte Dividendenerhöhung mit ca. 108,50 (111), auch Deutsche Erdöl lagen etwa 1 v. H. niedriger. Don Maschinenaktien verloren Daimler 0,40 v. H. auf 102,90 und Muag 1 0. H. auf 80,90, während Moe- nus mit 84,90 (84,75) gut behauptet lagen. Sonst kamen noch zur Erstnotiz: Reichsbank 187 (187), Braubank 121,13 (121,50), AG. für Verkehr 106,65 (106), Hapag 15,90 (15,50), Cement Heidelberg 127,75 (127), AKU. 52 (52), Rheinmetall 127,25 (127,50), Moutecatini 45,50 (45) und nach Pause Hanfwerke Füssen 88,50 (91,50).

Am Rentenmarkt bestand anfangs wieder Nachfrage, die aber später ebenfalls nachließ. Alt- besitz 111,25 (111). Sonst wurden bewertet: Kom- munal-Umschuldung 87,35 (87,30), Zinsvergütungs­scheine 93,40 (93,35), Späte Schuldbuchforderungen 97 (97,13), Frühe Wiederaufbauzuschläge 70,25, do. Späte Fälligkeiten 69,40. Von fremden Werten kamen 4 v. H. Oesterr. Goldrente nach Pause mit 29,90 (30) wieder zur Notiz.

Im weiteren Verlaufe blieb das Geschäft sehr still und die Kurse schwächten sich zumeist mäßig ab um 0,25 bis 0,50 v. H. Mäßig höher lagen nur Muag mit 81 nach 80,90 und Deutsche Erdöl mit

111,75 nach 111,25. Die erst später notierten Pa­piere wiesen überwiegend Rückgänge von 0,50 bis 1 v. H. auf, darüber hinaus verloren Rhein. Braunkohlen 2,50 v. H. auf 221,75. Sonst notier­ten Th. Goldschmidt 107,50 (111), BMW. 123,50 (124,50), Eßlinger Maschinen 93 (93,50), Metall­gesellschaft 117,50 (118), RWE. 128 (128,50), an- öererjeits Conti Linoleum . Zürich 156,50 (155), Elektr. Lieferungen 119,25 (118,50), Nordd. Lloyd 17,25 (17).

Am Rentenmarkt hielten sich die variablen Werte etwa auf Anfangsbasis, Altbesitz blieben noch etwas gefragt. Von Industrie-Obligationen notierten u. a. 6 v. H. Hoesch mit 103,25 (103,75) und IG. Far- ben-Bonds 125,90 (126,50). Goldpfandbriefe und Stadtanleihen lagen meist unverändert, Liquida- tionspfanbbriefe gaben teilweise 0,13 bis 0,25 0. H. nach. Auslandsrenten lagen still.

Im Freiverkehr nannte man Adlerwerke mit 100,50 (100,75), Wayß & Freytag mit 94 (94,50), Ufa-Aktien mit 56,25 (56).

Tagesgeld unverändert 2,75 v. H.

Abendbörfe ruhig.

Die Abendbörfe nahm auf allen Marktgebieten einen fehr stillen Verlauf. Die Haltung war im Anschluß an den Mittagsverkehr teilweise weiter etwas schwächer, besonders Elektroaktien erfuhren weitere Rückgänge um durchschnittlich 0,25 bis 0,50 v. H. AEG. gingen auf 39 (39,65) zurück. Montan­aktien konnten sich andererseits gut behaupten. Im übrigen hielten sich die Kurse auf Basis des er­mäßigten Berliner Schlußverkehrs. Auch der Ren­tenmarkt lag sehr still, die Kurse vermochten sich aber gut zu behaupten. Etwas Geschäft hatten Alt­besitz bei 111,25 und Kommunal-Umschuldung bei 87,35.

U. a. notierten: Altbesitzanleihe 111,25, 6 v. H. IG. Farben-Bonds 125,90, 6 v. H. Krupp 104,65, 5 v. H. Eisenbahn-Rentenbank 92,90, 4 v. H. Ru­mänen 5,40, 4,50 v. H. Dresden Stadtanleihe von 1926 91,50, Adca 70, Bayrische Hypothekenbank 87,25, Commerzbank 92, Dresdner Bank 90,75, Frankfurter Hypothekenbank 95,75, Buderus Eisen 96,65, Harpener 114,75, Hoesch E 89, Klöckner 85,75, Mannesmann 85,50, Rheinstahl 112,65, Ver­einigte Stahlwerke 82,90, AKU. 51,50, AEG. 39, Bekula 139,25, Bemberg 91,50, Conti Gummi 166,40, Daimler E 102,50, Scheideanstalt 210,25, Deutsche Linoleum 151,50, Licht & Kraft 133,50

Frankfurter Obst- und Gemüfemarkt.

Frankfurt a. M., 18. Febr. Arn Gemüse» markt war das Angebot gut. Das Geschäft war ziemlich lebhaft. Für Spinat zogen die Preise noch an, dagegen sind sie mit Aufhören des Frostes für Feldsalat und Rofenkohl gefallen, im übrigen blie­ben sie unverändert. Mistbeetsalat (Schlüpfer und Lattich) erstmals in geringen Mengen am Markt. Ausl. Blumenkohl genügend, Eskarol stärker an­geboten. Bei flottem Geschäft zogen die Preise an. U. a. notierten: Blumenkohl, Steige 18 Stück 4,25 bis 5,00 itaL, Eskarol Steige 18, 24, 32 Stück 2,20 bis 2,75 ital., Feldsalat groß 30 bis 50, klein (Mist­beet) 40 bis 90, Karotten 4 bis 6, Kopfsalat, Steige 24 Stück 5,00 bis 5,50 span., Schlüpfer 90 bis 100, Lattich 50, Rosenkohl 22 bis 28, Rotkraut 8 bis 10, Sellerie 50 Kilogramm 9 bis 12, Spinat 22 bis 25, Weißkraut 6% bis 8, Wirsing 12 bis 15, Winter­kohl 12 bis 15, Zwiebeln 9% bis 11%.

Obst und Südfrüchte: Gutes Angebot von deutschen Aepfeln, Nachfrage befriedigend. Preise unverändert, für Auslesen über Notiz. Bei aus­reichendem Angebot war das Apfelsinengeschäft zu­friedenstellend. Für span. Blutorangen Preise leicht erhöht. U. a. notierten: Aepfel I 24 bis 30, II 18 bis 22, III 14 bis 18, Boskop 25 bis 30, Schafsnase 16 bis 18, amerifan. Aepfel 40 Pfd. rote 15,00 bis 18,00, Apfelsinen: blond 12 bis 18 span., 20 ital., Blut 15 bis 22 span., 18 bis 22 ital., Navel 25 bis 28 span., Bananen, Kiste 25 Pfd. 6,00 bis 7,50

Rtmdfunkprvaramm.

Donnerstag, 20. Februar.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7) Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 10.15: Schulfunk: Volksliedersingen. 10.45: Nachrichten. 11: Gaunachrichten. 11.30: Bau­ernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mit­tagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von zwei bis drei. 15: Wirtschaftsbericht: Deutsche Oel- früchte. 15.15: Kinderfunk. 16: Bunte Schüssel: Aller­lei Kleinigkeiten für Herz und Gemüt. 17.30: När­rischer Kalender (III)Großer Galgenberg", eine Funkfolge. 18: Nachmittagskonzert. 20: Nachrichten. 20.10: Oberst Lawrence. Funkspiel vom Aufstand in der Wüste. Von Paul Laven. 21:Die Liebesinsel". Ein Volksstück von Kurt Heynicke mit Musik.

Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beichlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 0. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frantiur

a.2)l. |

Berun

Frankfurt o.M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Devisenmarkt Berlin

Frankfurt a. M.

Schluß« kurS

Schluß. Abend­börse

Schluß« kurS

Schluß!. Mittag- börsc

Schluß­kurs

Schluß!. Abend« börfc

Schluß« kurS

Schlug. Mittag- börkc

Schluß« kurS

Schluß!. Abend­börse

Schluß« kurS

Schluß!. Mittag« börse

17. Februar

Amtliche Notieruna

18-Februar

Sfmflidie Notleruna

Datum

17 2.

18.2.

17.2

18.2.

<)atum

17.2.

18.2.

17.2.

18.2.

Oatum

17.2.

18.2

17.2-

18-2.

Geld '

Briet

Geld

Brief

«% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Rcichsanl. von 1934

&/z°/o Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

4*/»% Deutsche ReichSpostschatzan Weisungen von 1934, 1.......

6% ehe in .8°/«, Hess. BolkSNaat 1929 .rückzahlb. 102%)............

4%% ehern. 8% Hessische Lande»' bunt Darmstadt Gold R. 12....

6&% ehern. 4^,% Hess. Landes- Hypothekenbank DarmsiadtLIaui

4%% ehe in. 8% Darmst. Komm

Landcsb.Goldschuldverichr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komin. Sammclabl. An- leihe «Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

«Jolbpfe. 15 unkündbar bIS 1935

6%% ehern. 4V2% Franks. Hyp.

Bank-Ligu.-Psandbrüse.......

6ft% ehern. 4 y2% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse. ...

4y,% ehern. 8% Pr. Landespsand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

*y,% ehern. 7% Pr. Landespsand- briesanst., Gold Komin. Obl.V

Steuergutsch.Benechnungsk. 34-88

4% Oetzeneichiscye Goldrente... 4,20% Oesterreichische Silberrentr 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staatörente v. 191C i.yt% deSgl. von 1913.........

5% abgest. Goldmexikaner von 9$ 4% Türkische Dagdadbahn-Anleihr

Serie 1....................

100,5

97,75

111

99,9

98,5

96,4

101,25

92,75

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97

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1,25

8,95

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13,9

9,75

100,5 97,75

111,25

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98,25

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101,25

92,75

115

96,5

101,65

97

97 I 108,65

1 29,9

1 1,25

8,7

I 8,85

8,7

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100,5 1 97,75

102,9

111,1

99,9

98,25

115

101,75

97

97 108,65

29,75 1,35

8,8

8,55 8,75

13,9

100,5

97,5 103,13

111,3

100

98,25

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115

101,65

97

97 108,65

30,25

1,3

8,8 8,85 8,75

13,8

4% oeegl. Seite li ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^%Rumün.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .. L^% Anatolier .............

Hamburg-Amerika-Paket .....O

Hamburg.Südam. Dampfschiff. O Norddeutscher Llohd .........O

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz- und Prlvat°Bank ... 0 Deutsche Bant und Dlsconto«

Gesellschaft................o

Dresdner Bank..............o

Reichsbank ................ 12

A.E.G......................0

Bekula.................... 10

Elektr. Lieserungsgeiellschaft... b Licht und Kraft ........... ey

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.s.Eiettr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr..........g

Schuckert L Eo................

Siemens L Halske.............

LahtneyerSEo...............

Buderus ...................

Deutsche Erdöl ...............

Harpener....................

Hocsch EisenKöln-Neuessen .. Ilse Bergbau ...............

Ilse Bergbau Genüsse........

Klöcknerwerke ...............

Mannesmann-Röhren........

9,75

6,6

9,35 5,425 38,25

15,5

17

106

116

92

90,75

91

187

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139,5

118,5

134

117

129,5

125,5

128,5

131,5

174

127

97

112,5

114,5

90

130,65

86

86,25

6,6 9,35

5,4

38

15,9

17,25 106,75

116

92

90 90,75

187

39 139,25 119,25

133,5 115,5

129,25

128 130,75

174,5 127,25

96,65 ! 111,75

114,75

89

85,75 1 85,5

9,25

5,4

38

15,65

25,75

17,13 106,25

116,5

92

90,75

91

186,9

40,4

139,9

119

135 116,75 129,75

125

128,5 131,75

174,5 128,75

97,25

112,4

115

89,75 162,5 130,5

86

86,4

6,45

9,35

5,35

37,9

15,75

17,25

106,5

117.4

92

90

90,75

187

39,4

139,9

119,5

134,25

115,5

129,65

125

127,75

131

174,5

127,4

96,5

111,65

114,65

89,13

130

85,75

85,65

Mansfelder Bergbau.........6

Kokswerke .................. 6

Rheinische Braunkohlen .....12

Rheinstah! .................. 4

Bereinigte Stahlwerke........O

Otavi Minen ...............O

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth..... 7y2

3. G. Färben-Industrie.......7

Scheideanstalt............... 9

Goldschmidt ................ 5

RütgerSwerke ............... 6

Metallgesellschaft.............4

Philipp Holsmann........... 4

Zementwerk Heidelberg ......7

Cementwerk Karlstadt.........6

Schultheis Pahenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg...................6

Zellstoff Waldhos ............ 5

Zellstoff Aschaffenburg .......O

Dessauer Gas ............... 7

Daimler Motoren............O

Deutsche Linoleum........... 8

Orenstein & Koppel ..........O

Westdeutsche Kaufhof.........O

Chade....................71/

Accumulatoren-Fabrtk....... 12

Eonti-Gumml............... 8

Grltzner.....................

Mainkrastwerke Höchst a.M.... 4

Süddeutscher Zucker ........ 10

130

113,5

83,25

18,25

121

186

150,75

210,5 111

122,5 118

97,5 127 128

52 91

123

87,25

103,25

151,5

30,65

304,25 174

166

I 30,9

91,5

1 199

130

221,75

112,65

82,9

18,35

121

150,75

210,25

107,65

116,75

97,5

127,75

128

51,5

91,5

122,5

86,25

102,5

151,5

31,65

304

173,5

166,4

I 30,9

91

198

129,75

120,5

113,4

83,25

18,13

127

121,5

186

150,65

111,25

122,5

117,9

100,25

52

91,25

122

86,75

125,65

103,25

151

77,5

30,75

304,5

174 166

I ü

I 199

130 120

222

112,65

82,9

18,13

150,75

107,75

121,75 117

97,75

100

51,75

91,75

122

86,5

124,9

102,65

151,25

78

31,5

303,5

173

166,9

I 30,5

I 198

Buenos Lire Brüssel .... Rio de Jan. Sofia ......

Kopenhagen. Danzjg.....

London.... HeljingforS.. Paris .....

Holland ... Italien.....

Japan......

Jugoslawien

Oslo..... :

Wien.......

Lissabon .... Stockholm... Schweiz ... Spanien... Prag.......

Budapest .. Reuyork ...

________Ber Amerikanische Belgische Not Dänische Note Englische Not Französische 9 Holländische Italienische 9 Norwegische Deutsch Lestc Rumänische 9 Schwedische 9 Schweizer No Spanische No Ungarische Nl

0,678 41,89 0,138 3,047 54,84 46,80 12,28 5,41 16,42 168,89 19,76 0,716 5,654 61,71 48,95 11,14 63,31 81,23 34,03 10,30

2,458

tm,18 -Feb.u.

Noten......

en..........

n .........

en .........

loten.......

loten.......

oten........

Roten ......

neid), i 1OO oten.......

Roten.......

ten.........

ten.........

ten ........

0,682 41,97 0,140

3,053 54,94

46,90 12,31

5,42 16,46

169,23 19,80 0,718 5,666

61,83 .49,05

11,16 63,43

81,39 34,09 10,32

2,460

Banfno

r 1

Schilling

en

0,678 41,90 0,138 3,047 54,77 46,80

12,265 5,405 16,42

168,85 19,76 0,715 5,654 61,64 48,95 11,13 63,24 81,24 34,03 10,30

2,460

Geld 2,412 41,76 54,51 12,23 16,37 168,43

61,43

63,02 81,06

33,69

0,682 41,98 0,140 3,053 54,87 46,90

12,295 5,415 16,46

169,19 19,80 0,717 5,666 61.76 49,05

11,15 63,36 81,40 34,09 10,32

2,464

Z>ru-i___

2,432 41,97 54,71 12,27 16,43

169

61,67

63,28 81,38

33,83