Einzelbild herunterladen

6 b btr

Wete! Zeuger, bei ehr .die^ehr »il&

d-r A°«

ByS

* *>h: Alsucht, bii Achtens in ' Mt Don

£U"S m ein, 6eA bie bei «ji Nil« W ber San. .o>e ßanbes- n Denen die Mtpuntt, non m sind darin

ng sind Orb. gesehen. Die erfolgt durch 't der pflicht. ' worden ist, m Erlaß der cher gültigen hlerstung der

Ken nur für die Durch- sien.

Milchleistungs- Maßnahmen im ugungsschlacht, ung aus efge« iig zur Durch.

br. Der h. i dem zehn-1 Schmidt in «atenschafl rreichen lassen.

krflohf.

?. Febr. Ai red)er m . nes 3agi>= | ten sch durch utxitt zu dem len Vorhände- 11 gütlich taten, b dann weitere :

- und Damen- ; dzuges mitge- die Kriminal- ! erie in Echzell ;

haus

29. Februar, s.-Anla.1^

träumte mit und verbarg als der Mond Zensier lugte, ratn auf.den i von einer so lange er liegenden st war, als ibert, in Sellden mit gedanlenver- mtreten g°A zu. A W Ibebtu«; , sie A. tatet Hi * «mm i""1 ..iH 5 lebt, M -.ZK S)i* I»'j an den

-t, NM '

i aUn6 UfbriS«*' i- "L er. ifl l0«e S-s üflt- ner

Kundgebung des NSDStB. in Gießen

S.jl.-tfpOTt

nicht

2:3;

ieseck

Amtliche Schultagung in

Handball im Kreis W Mn-Sill)

folgendes Aussehen:

Unentsch. Verl.

als auch am

it ist.

Stand

Sturm durch und les. Dann kamen

schoß das einzige Tor des Spie» die Blau-Weißen immer wieder

1900

1900

1900

1900

05

05

05

05

Wetzlar Wetzlar Wetzlar Wetzlar

0

0

1

3

3

2

3

3

5

7

9

8

9

8:20

7:17

6:20

1. Jugend

2. Jugend

1. Schüler

2. Schüler

1:7.

2:0.

1:0.

1:0.

Pkte. 20: 4 20: 6 17: 7 15:13 11:17

Spiele

12

13

12

14

14

14

12

13 sowohl

2

1

2 Spitze

Gew.

10

10

8

6

4

Tv. Wetzlar Tv. Lützellinden Mtv. Gießen Tuspo. Marburg Tv. Hochelheim To. Münchholz­hausen

To. Roth

Tv. Heuchelheim Es wird also

3

3

2

an der

Schluß noch interessante Kämpfe geben. Drei Mann­schaften kommen für die Spitze noch in Frage, drei Mannschaften können aber auch noch absteigen. Wie es werden wird, müssen die Spiele der kommenden Tage ergeben.

Auch die I. Kreisklasse ist, nachdem inzwischen alle Entscheidungen gefallen sind, am Ende der diesjäh-

mar Fellingshausen, Fellingshausen war angetreten.

Gesellschaftsspiele: Heuchelheim Aßlar Krofdorf Niedergirmes 0:1.

Fußball im Tv. Launsbach.

Mit drei Siegen und einer Niederlage kehrte die Jugend von 1900 nach Hause. Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis, denn der Wetzlarer Sport­verein ist ein schwerer Gegner, der auf eigenem Platze kaum zu schlagen ist. Hinzu kommt noch, daß die Spiele auf einem völlia aufgeweichten Platze stattfanden, welcher große Anforderungen an die Spieler stellte. Aber was man in letzter Zeit immer wieder sehen konnte, war auch hier wieder ausschlaggebend, das Zuspielen und Zusammen­arbeit.

Die stärkste Mannschaft der Wetzlarer war die erste Jugend, die den Blau-Weißen nie eine Chance auf Sieg einräumte. Es ist dies zum Teil daher zu erklären, daß die Mannschaft der Wetzlarer schon einige Jahre steht, während die der Blau- Weißen aus der zweiten Mannschaft aufrücken mußte.

Die zweite Jugend hatte die Entscheidung in der Hand und entledigte sich dieser Aufgabe sehr gut. Mit nur zwei Toren kamen die Gastgeber noch gut weg.

Sehr schön spielte die erste Schülerelf. Nach einer kurzen Drangperiode der Wetzlarer spielte sich der

Zum fälligen Pflichtspiele trafen sich am Sonn­tag Launsbach I Lollar II. Lollar konnte bis Halbzeit zweimal einsenden. Nach dem Wechsel wurde Launsbach besser und glich aus. Das Spiel gewann an Tempo. Lollar konnte noch zweimal erfolgreich sein. Beim Stande von 4:3 für Lollar trennten sich beide Mannschaften. Der Schieds­richter war dem temperamentvollen Spiele nicht recht gewachsen. Ein Unentschieden hätte dem Spiel­verlauf entsprochen.

Sportverein 1928 Garbenteich.

Garbenleich I Grüningen I 3:2 (2:2).

Am Sonntag standen vom Sportverein 1928 Garbenteich drei Mannschaften im Punktekampf. In sämtlichen Spielen konnten die Hiesigen die Punkte für ihre Farben buchen. Die erste Mann­schaft hatte, wie schon in der Vorschau vermerkt, einen schweren Stand gegen die gleiche vom Sport­verein Grüningen. Wohl war der Sieg für Gar­benteich mehr als verdient, aber die Gäste setzten sich bis zur letzten Spielminute energisch zur Wehr. Der Tabellenführer ging vorerst mit 2:0 in Füh­rung, demgegenüber Grüningen bis zur Halbzeit den Gleichstand von 2:2 herstellte. Nach dem Seiten­wechsel gingen die Einheimischen jedoch mächtig aus sich heraus, und man bekam durchweg ein Spiel in der Grüninger Spielhälfte zu sehen. Schuß auf Schuß prallte gegen das Gästetor, aber hier stand der beste Spieler des Feldes, der es meisterhaft

Der letzte Sonntag brachte nur kleines Spielpro­gramm. Ein großer Teil der angesetzten Pflichtspiele mußte abgesagt werden. In der Bezirksklasse kam nur ein Spiel zustande, das vielleicht von Einfluß auf die Tabelle sein wird, denn es gelang dem Tv. Heuchelheim Roth auf eigenem Platze sicher zu schla­gen, und damit diesen noch mit in die Abstiegszone miteinzubeziehen. Der Ausgang kommt überraschend, ist aber zu verstehen, wenn man bedenkt, daß Heu­chelheim wieder einmal auf der Scheibe war. Wenn der Sieg mit 4:6 Toren auch knapp ausfiel, er war aber vollkommen verdient. Die Tabelle hat nunmehr

rigen Spiele angekommen. Es wird unter diesen Umständen wohl interessieren, wie der endgültige

verstand, sein Heiligtum freizuhalten. Einmal mußte er sich doch noch geschlagen bekennen, als Garben­teichs Rechtsaußen aus naher Entfernung unhalt­bar einsandte. Nun war der Sieg knapp aber ver­dient sichergestellt.

Am Vormittag trugen schon die Jüngsten vom Sportverein ihr Pflichtspiel gegen die gleichen von Teutonia Watzenborn-Steinberg aus. Angenehm war man im Sportverein überrascht, als die Klei­nen mit einem 2:0-Siege nach Hause kehrten. Den Hauptverdienst an diesem Siege trägt Garbenteichs TMhüter.

Die Jugendmannschaft sicherte durch einen 2:1- Sieg über Alten-Buseck den dritten Erfolg des Tages.

1900 siegt im Zugendklubkampf in Wetzlar.

noch die Schulgemeinde treten, deren Mitglieder als Jugendwalter durch den Schulleiter im Einver­nehmen mit der örtlichen politischen Leitung be­rufen werden und deren Aufgabengebiet eine Er­gänzung der Tätigkeit des Schulvorstandes darstel­len soll. Mit der Mahnung an alle in der Erzie­hung Tätigen, sich mit ihrem ganzen Können für die Erziehung der deutschen Jugend, und damit dem Aufbau der deutschen Nation einzusetzen, schloß der Vortragende. In der Aussprache wurde noch die Frage der religiösen Erziehung und die rei­bungslose Durchführung des Staatsjugendtages er­örtert.

Elternabend

Abends fand im Braunscken Saalbau ein Elternabend statt. Schon der Besuch bewies, daß die von jeher in Wieseck bestehende enge Ver­bindung von Schule und Elternhaus auch jetzt in gleichem Maße vorhanden ist und die Grundlage einer gedeihlichen Erziehungsarbeit überhaupt bil­det. Flotte Märsche des Schülerorchesters leiteten den Abend ein, und mehrere zwei- und dreistim­migen Chöre der beiden Oberklassen sowie gut durch Schüler und Schülerinnen vorgettagene Aussprüche großer deutscher Erzieher bereiteten die Versamm­lung zu dem Vortrage von Schulrat N e b e I i n g überDeutsche Erziehung" vor, der den Höhepunkt der Veranstaltung bildete. Nach einem Hinweis auf die großen innen» und außenpolitischen Erfolge führte der Redner u. a. aus, daß die Er­ziehung nicht eine erlernbare Kunst ist, sondern das Wachsen- und Reifenlassen von Kräften, Gaben

die Fortbildungsschülerinnen unter Anleitung ihrer Lehrerin Frau Hahn (Wieseck) hergerichtet und aufgetischt hatten.

Oie Tagung am Nachmittag.

Sodann eröffnete Bezirksobmann Rektor Sieg­fried (Grohen-Linden) den zweiten Teil der Ta­gung. Seine Ausführungen galten vor allem dem von verbrecherischer jüdischer Hand ermordeten Landesgruppenleiter der NSDAP, in der Schweiz, Gustlosf, dessen Andenken von der Versamm­lung geehrt wurde.

Schulrat N e b e l i n g machte dann längere Aus­führungen über praktische Unterrichtsfragen, Gestal­tung des Lehrstoffes und der Stundenpläne, besprach dabei den Januar-Stundenplan und forderte, das Leben in dem Unterricht zu verankern.

Kassenverwalter Stumpf (Wieseck) machte Mit­teilungen über die Spenden zur Errichtung des Hauses der Erziehung" in Bayreuth und die Rück­vergütung für den bezogenenNS.-Erzieher". Da­bei wurden die Beiträge zum Feuerversicherungs­verband hessischer Erzieher und zur Sterbekasse er­hoben.

In seinem Vortrage überFragen der Außen­politik" berührte Obmann Siegfried alle Pro­bleme, die heute die Gemüter des In- und Auslan­des bewegen, und er konnte dabei mit Genugtuung feststellen,' daß Deutschland einen ruhenden Pol darstelle.

Anschließend sprach Rektor Petri (Wieseck) über Abessinien". Der Redner befaßte sich zunächst mit den Problemen KapKairo, SudanTanasee und besprach dann die Lage am Suezkanal, der als das Genick des englischen Weltreiches bezeichnet wurde. Nachdem die Zuhörer noch mit Land und Leuten, Bodenbeschaffenheit und Bodenschätzen und Erzeug­nissen bekannt gemacht worden wären, wurden me­thodische Fragen über eine lebensnahe unterricht­liche Behandlung dieses Stoffes beantwortet. Die klaren Ausführungen wurden durch eine größere Anzahl Lichtbilder, zumeist Naturaufnahmen aufs beste ergänzt. Reicher Beifall brachte den Dank der Versammlung zum Ausdruck.

Die anregend verlaufene Nachmittagstagung wurde vom Versammlungsleiter mit dem Gedenken an den Führer und Reichskanzler geschlossen. Besprechung mit dem Schulvorstand.

Um 18 Uhr fand unter Vorsitz von Schulrat N e- beling eine Besprechung mit den Mitgliedern des Schulvorstandes statt, zu der auch die dieser Körperschaft nicht von Amts wegen zugehörenden Erzieher und Erzieherinnen, sowie die Vertreter der Jugendorganisationen und der Obmann der NSLB.-Bezirkes Gießen-Land und der Leiter der ArbeitsgemeinschaftVolksschule" eingeladen waren. Der Leiter machte grundlegende Ausführungen über die Arbeit des Schulvorstandes und dessen sach­liches und persönliches Aufgabenbereich. Nur durch engste Zusammenarbeit aller Erziehungsfaktoren, nämlich Schule, Elternhaus und Jugendorganisa­tion, könne das vorschwebende Erziehungsziel, den deutschen Menschen zu schaffen, erreicht werden. Neben dem Schulvorstand soll in allen Gemeinden

natürlich zu einer politischen Wissenschaft, die aber nicht etwa eine Abhängigkeit von der autoritären Staatsführung bedeute, sondern be­zwecke, den deutschen Wissenschaftler zu einer Hal­tung zu veranlassen, aus der heraus feine Wis­senschaft d e m deutschen Volke nutze. Es müsse gefordert werden, daß die Wissenschaft sich ausrichte auf den Dien st am Volke. Das sei das Ziel der nationalsozialistischen Erziehungs­arbeit. Jedermann müsse sich angewöhnen, das Er­strebenswerteste darin zu sehen, daß die Arbeit der Allgemeinheit nutze. Es habe nichts mit Gleich­macherei zu tun, wenn der NSDStB. diese eine Haltung fordere. Letztes Ziel des Strebens und Wollens und der Ausrichtung der Arbeit auf den Dienst am Volke müsse immer die Frage fein, was die Arbeit dem deutschen Volke nütze.

lieber die Aufgaben des NSDStB. sagte der Redner, der Studentenbund sei die einzige von der Partei beauftragte Gliederung, die im Abschnitt Hochschule" den jungen deutschen Menschen zu der eben skizzierten einen Haltung hinführen wolle. Zur Erreichung dieser einheitlichen Haltung könne aber nur eine Instanz da fein, nicht aber verschiedene Erziehungsgemeinschaften. Das Bestre­ben bestehe darin, eine Organisation ein­heitlicher Prägung und einheitlicher Ausrichtung unter einheitlicher Füh­rung einzusetzen. Der Redner beschäftigte sich bann weiter mit der Frage der Kor­porationen und betonte dabei u. a., die Viel­gestaltigkeit des Korporattonswesen sei wegen ihrer völlig uneinheitlichen Ausrichtung störend für die Durchführung des großen Planes der Schaffung eines einheitlich ausgerichteten deutschen Menschen. Deshalb hätten die Korporationen weichen müssen, weil es bei ihnen in dem Augenblick, wo für sie die große Chance gekommen war, das größte Miß­verstehen gegeben habe. Für den Aufbau im Ab­schnittHochschule" müsse freie Bahn geschaffen werden. Der NSDStB. fühle sich verpflichtet, den jungen deutschen Menschen an der Hochschule den Weg zur Volksgemeinschaft zu zeigen. Was an der Arbeit der Korporationen sich bisher als gut er­wiesen habe, z. B. die Pflege der Kameradschaft, werde dabei vom NSDStB. übernommen, im übri­gen aber werde alle Arbeit nur einem Prinzip unterordnet: dem Prinzip des National­sozialismus, der Idee des Führers.

Der Studentenbund sei groß genug, um jedem Studenten die Freiheit seiner Entwicklung zu geben und seine Fähigkeiten einzusetzen für das große Werk des Führers. Das könne aber nur geschehen unter einer einheitlichen Führung, nicht aber durch die Bildung selbständiger Zellen. Deshalb hätten auch die übernommenen geschlosse­nen Kameradschaften wieder aufge­hoben werden müssen, weil sich bei ihnen eine reaktionäre Entwicklung gezeigt habe. Der NSDStB. lasse die bisherigen Korporationen ruhig gewähren, aber er werde sehr scharf beobachten und nötigen- falls auch zupacken. Für die Kameradschaften des NSDStB. gebe es nur eins, den Glauben an den Führer und die Treue zu seiner Idee, für die die jungen Studenten im NSDStB. immer fanatische Kämpfer sein würden. Auf ihnen werde auch die eroegung und die Idee des Füh­rers ewig stehen.

Nach einem kurzen Schlußwort des Gießener Stu­dentenbundsführers Frank wurde die Kundgebung mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer als Treue­gelöbnis geschlossen.

Vorverlegung des Spielbeginns der Spiele am Sonntag.

Da am Sonntag, 23. Februar,Horst-Wessel- Gedenkfeiern" ftattfinben, haben die Spiele im Sportkreise Gießen so frühzeitig zu beginnen, daß einem jeden Sportler der Besuch der Feiern mög­lich ist. Vereine haben sich sofort wegen des Spiel­beginns untereinander in Verbindung zu setzen.

Fußball-Fachamtsleiter Henkel.

Fußball der Kreisklaffen.

Grünberg Rodheim 2:0; Leihgestern Gro- ßen-Buseck 4:2; Oberbiel Bissenberg II 3:3; Lol­lar 1900 II, 1900 abgesagt; Steindorf Stock­hausen, Stockhausen nicht angetreten; Albshausen Leun, Leun nicht angetreten; Werdorf Wetz­lar II 1:4; Garbenteich Grüningen 3:2; DfB.-R III 1900 III 3:1; Heuchelheim II Tv. 1846 2:4; Launsbach Lollar II 3:4; Wiß-

vor das Tor des Gegners und schufen gefährliche Situationen, doch zu einem weiteren Erfolg sollte es nicht kommen.

Dasselbe Resultat erzielte die zweite Schüler- mannschaft. Der Gegner war körperlich weitaus stärker.

und Fähigkeiten bei der Jugend im Interesse unse­res Volkes. Unsere 33erantroortuna ist deshalb so groß, weil wir andere Erkenntnisse aufgenommen haben, die uns hinführen zu den Grundgesetzen unseres Seins und weil wir das Glück haben, Zeit­genossen und Gefolgschaftsmannen des größten deutschen Erziehers zu fein: Adolf Hitlers! Erziehung ist eine Angelegenheit des ganzen Vol­kes. Ein Volk muß darum fein ganzes Bildungs­gut, feine ganze politische Kraft und seine ganze Ehre einsetzen, um dem ewigen Volkstum gerecht zu werden, Deutschland! Nur der kann er- ziehen, der selbst einen charaktervollen inneren Halt hat und in dem die Begriffe Gott, Volk, Vaterland ein Stück Wirklichkeit geworden sind. Die körperliche Erziehung soll ein hartes, aus­dauerndes Geschlecht heranbilden. Danach kommt die Bildung des Charakters, wobei Ehrbegriff und Ehrbewußtsein zuvörderst zu pflegen sind nach dem Wort:Nichtswürdig ist die Nation, die nicht ihr Alles freudig setzt an ihre Ehre". Mut, Urteilskraft, Tapferkeit und Entschlußfähigkeit müssen die Brust jedes deutschen Jungen erfüllen! Eine heilige Auf­gabe ist uns gestellt: für die Erziehung der Jugend zu sorgen. Sie ist nur dann zu lösen, wenn heißes Wollen uns alle erfaßt und uns erfüllt mit neuem Hoffen und Glauben.

Mit reichem Beifall der Elternschaft und dem Schlußwort des Versammlungsleiters wurde dem Reoner für feine tiefschürfenden Ausführungen ge­dankt und der Abend mit einem Gruß an den Führer und dem Gesang der beiden Nationallieder geschlossen.

Der NS. - Lehrerbund, Bezirk Gießen- Land, veranstaltete gestern in Wieseck eine amt­liche Bezirkstagung, zu der sich über 50 Lehrer und Lehrerinnen aus den Ortschaften um Gießen ein» gesunden hatten.

Die Tagung begann mit dem Frühsport, der gemeinsam mit der Klasse Illa ausgefuhrt wurde, und dem Lied und Tagesspruch folgten. So­dann begrüßte der Leiter Kreisschulrat N e b e» ling (Gießen) die Erzieher und Erzieherinnen und bot dem als Gast anwesenden Bürgermeister Euler (Wieseck) einen besonderen Willkommens- gruß.

Lehrproben am Dormittag.

Schulleiter Rektor Petri zeigte in einer Lehr- probe die Einführung in das Kartenlesen und den verjüngten Maßstab. Nach dem pädagogischen Grundsätze, vom Nahen zum Entfernten, ging er vom Schulsaale aus über Schulhaus, Ortsplan, Gemarkung, engere Heimat und Vaterland zur Weltkarte, machte in Gedanken Reisen zum Reichs­parteitag, nach der Winterolympiade und Berlin. In methodisch-vorbildlicher Art wurde dabei der Maßstab den Kindern vor Augen geführt, die dann an Hand selbstgefertigter Karten den Beweis des verstandesmäßigen Erfassens erbrachten. Besonde­res Interesse fand bei allen Teilnehmern eine Flug- bildausnahme van Wieseck, die die Schüler zur An- fertigung eines Modells im Sandkasten veranlaßt hatte.

Die zweite Probelektion hielt Lehrer Stoll mit seiner Klasse vom 7. Schuljahre über Rechenunter­richt Im dörflichen Raume. Zur Einführung wurden die Raumprobleme Japan-China und Italien-Abes­sinien behandelt und dabei auf Grund der durch­schnittlichen Bevölkerungsdichte herausgefunden, daß auch unser Vaterland ein Volk ohne Raum ist. Ausgehend vom kleinsten Lebenskreis, der Familie, wurden Haushalts- und Hauswirtschaftsberechnun­gen ausgeführt und dabei die grundlegenden For­men und Hebungen der Bruch- und Dezimalbruch­rechnung aufgezeigt. Praktische Aufgaben von Pro­zentrechnungen, aus der Bewirtschaftung des Wal­des und dem täglichen Leben und der Gemarkung zeigten, wie die gesammelten Zahlen von der dörf­lichen Flur bis zu den kultur- und wirtschafts­politischen Bestandsergebnissen des Vaterlandes fruchtbringend im Rechenunterricht verwandt wer­den können, ohne daß dabei eine Unterlasfungs- sünde hinsichtlich der vier Grundrechnungsarten em- zutreten braucht. Dabei wurde das große Ziel, die Rohstoffreiheit des deutschen Volkes zu erringen, immer vorschweben lassen. Beide Lektionen waren Musterleistungen und fanden das uneingeschränkte Lob aller Teilnehmer.

Schulrat N e b e l i n g hob in der Aussprache her­vor, daß die neue Zeit eine innere Verbindung der elementaren grundsätzlichen Arbeit mit dem gefor­derten neuen Lehrstoff erreichen muß, als deren glückliche Vereinigung eine große Leistungssteige­rung des gesamten deutschen Volkes hervorgehen wird.

In der Mittagspause wurde ein einfaches Mit­tagessen in der Wirtschaft Braun eingenommen, das

Zwar kommt der Sieg von Niedergirmes nicht unerwartet. Er stand aber lange Zeit in Frage; denn Hörnsheim sowohl als auch Groß-Rechtenbach haben der Siegermannschaft schwer zugesetzt, und nur mit Glück konnte sie dann schließlich doch die Spitze behaupten.

Freundschaftsspiele.

Tv. Groß-Rechtenbach Tv. Ans­bach 9:2 (3:0). Die Platzbesitzer haben auch in diesem Spiel wieder ihre gute derzeitige Form be­wiesen; denn die Mannschaft der Gäste, die in ihrem Kreis eine gute Rolle fpielt, hat sich keineswegs so leicht, wie das Ergebnis vielleicht sagt, schlagen lassen. Die beiden Jugendmannschaften trennten sich mit dem Ergebnis von 7:0 für die Gäste.

Tv. Garben heim Tv. Dutenhofen 4:7 (1:2). Das Spiel, das in der ersten Halbzeit aus­geglichen war, sah nach der Pause die Gäste mäch­tig aus sich herauskommen. Als bann die Platz­besitzer dazu übergingen, auch noch taktische Fehler zu begehen, konnte Dutenhofen das Spiel überlegen gestalten und seinen Sieg sichern.

Weitere Ergebnisse: Tv. Wetzlar II Tv. Nauborn 6:4; Tv. Wetzlar Jugend To. Katzenfurt Jugend 4:3; Tv. Garbenheim Jugend Tv. Duten­hofen Jugend 9:1 (5:1); Tv. Garbenheim II Tv. Dutenhofen II 4:7 (1:3); Spv. 05 Wetzlar Tv. Katzenfurt 1:5 (1:3).

Handball und Fußball der Studenten.

Universität Gießen Universität Heidelberg 11:10.

Universität Gießen Universität Heidelberg 2:10.

Am Samstag fanden in Frankfurt a. M. auf dem Platze des SportvereinsRot-Weiß" Hand­ball- und Fußballspiele statt, die von den Mann­schaften der Universitäten Gießen und Heidelberg bestritten wurden. Es wurden keine Meisterschaften ausgetragen, sondern diese Zusammenkunft sollte die Freundfchaft, die zwischen den beiden Hoch- schulen besteht, vertiefen helfen. Beim Handball- fpiel konnte die Mannschaft der Gießener einen

Äm gestrigen Dienstagabend fand in der Neuen Aula eine von den Gießener Studenten sehr stark besuchte öffentliche Kundgebung des NSDStB. in Gießen statt, zu der auch der Nektar, Prof. Dr. Pfähler, und der Kanzler, Pros. Dr. Hummel, ferner zahlreiche Professo­ren, außerdem Vertreter der HI. mit Bannführer Schreiber an der Spitze erschienen waren.

Nach dem Fahneneinmarsch leitete die Kamerad- chatt des Studentenhauses den Abend mit Dor­pruch und Liedgesang ein. Nach kurzen Begrü- jungsroorten des Gießener Studentenbundführers Frank sprach zunächst der

(Saustudentenbundführer Conraö.

Der Redner ging aus von der Zehnjahresfeier des NSDStB. in München, die allen Teilnehmern zu einem gewaltigen Erleben geworden fei und ge­zeigt habe, daß der Studentenbund den Weg des Führers gehe. Dort fei aber auch eine Entscheidung in einem der wichtigsten Pro­bleme gefallen: die Auflösung der Korpo­rations-Kameradschaften. Diese Entschei­dung sei wohl hart, im Hinblick auf die Entwick­lung aber notwendig gewesen. Die Auflösung sei erfolgt im Hinblick auf die Verantwortung der Studenten gegenüber den großen politischen Aus­gaben für die deutsche Zukunft und um die einheit­liche Linie im Aufbau des Studentenbundes ficher- zuftellen.

Der Redner beschäftigte sich sodann mit den stu­dentischen Ansichten in Ehrenangelegenhei­ten und betonte dabei, daß die verletzte Ehre auf beiden Seiten den Einsatz des Blutes bedinge. Der Studentenbund könne aber nicht dulden, daß Ehrenangelegenheiten nach den Fragmenten des Überwundenen Ehren-Kodex behandelt würden, son­dern der Studentenbund werde eine Ehrenord- nung erlassen, die getragen sei von der Ueber- zeugung, daß die höchste Ehre des Studenten die Ehre des deutschen Volkes sei. Diese Ehrenordnung werde auch klar die Unehrenhaften, die sich ihrem Volke gegenüber vergehen, kennzeichnen.

Die Arbeit des Stundentenbundes werde aber auch neben der Wahrung der Ehre getragen fein von dem Begriff der Gewissensfreiheit, die dem Studentenbund heilig sei, weil sie einen Höchst­wert des deutschen Charakters darstelle. Der gegen den NSDStB. erhobene Vorwurf einer Gewissens­knebelung sei durchaus unbegründet. Der Studen­tenbund nehme aber das Recht für sich in An­spruch, der von ihm vertretenen Weltanschauung nachzustreben.

Unter der Fahne des NSDStB., die vom Führer gegeben wurde, sammeln sich in der Gefolgschaft dieses Sinnbildes des Glaubens immer mehr junge studentische Kämpfer, die unter dem Gebot der Ehre und der Gewissensfreiheit der nationalsoziali­stischen Weltanschauung und damit dem deutschen Volke dienen wollen.

Oer Stabsleiter des NSDStB.

Oipl.-Zng. Walcher

betonte in feiner Ansprache einleitend, daß die Partei als Willensträgerin des Staates die totale Erfassung alles dessen, was im Volke lebe und wirke, beanspruche. Demgemäß erhebe die Partei auch den Anspruch der Führung auf dem Gebiete der deutschen Wissenschaft. Darauf könne die Partei nicht verzichten. Man komme dadurch

Spiele

Gew.

Unentsch.

Verl.

Pkte.

Tv. Niedergirmes

12

8

2

2

18: 6

Tv. Hörnsheim Tv. Groß-Rechten­

12

12

8

1

3

17: 7

bach

7

1

4

15: 9

Tv. Holzheim

12

6

2

4

14:10

Tv. Atzbach

12

5

2

5

12:12

Tv. Dorlar

12

2

1

9

5:19

Tv. Garbenheim

12

0

1

11

1:23