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nen Sommermonaten ihre Schwimmprüfung be­standen haben, die Freifchwimmerzeugnisse aus- gegeben. Diese Auszeichnung wurde nachstehenden Kindern zuteil: Hermann Hinterlang, Wilhelm Otto, Karl Heinz Weller, Toni Germer, Ernst Franke, Hans Mülln, Hermann Stein und Hans Germer. Da unsere Gemeinde bei der Gemeinde Lützellinden die Zulassung der hiesigen Schüler zum Besuch des dortigen Schwimmbades erreicht hat, ist allen tur­nenden Schülern Gelegenheit geboten, sich im Schwimn^n auszubilden. Die Schlußfeier der Schule gipfelte im Lreugelöbnis zu Volk und Füh­rer. Die Ferien dauern 4 Wochen, bis zum 16. Au­gust einschließlich.

Klein-Linden, 17. Juli. Einigen hiesigen Einwohnern war in den letzten Wochen verschie­dentlich während der Nacht Geflügel aus dem Stall verschwunden, einem Mitglied des Geflügelzuchtvereins allein in einer Nacht sechs Tauben, ohne daß auch nur eine Spur von den Tieren zu finden war. Jetzt gelang es nach wochen­langen Bemühungen, den Dieb d i n g f e st zu machen. Der Geschädigte hatte in einem Durch­schlupf zum Legestall der Hühner eine Falle gestellt, in der sich heute morgen ein Stein- oder Hausmarder gefangen hatte. Es war ein sel­ten schönes Exemplar von nahezu 70 Zentimeter Länge, und es handelt sich um ein weibliches Tier, das, der Beschaffenheit der Saugwarzen nach zu urteilen, vor mehreren Wochen Junge aufgezogen haben muß.

Daubringen, 17. Juli. Das Standes­amtsregister verzeichnet in unserem Orte für das erste Halbjahr 1936 fünf Geburten, zwei Ehe­schließungen und sechs Sterbefälle. Aus den von hiesigen Kindern unter Aufsicht der Lehrer gesam­melten Walderdbeeren wurden von der ört­lichen Frauenschaft über 50 Gläser Marme­lade bereitet und der NSV. überwiesen.

8 Alten-Buseck, 17.Juli. Am Freitagabend veranstaltete die Bauernspielschar Alten- Buseck im Saale von Philipp E i n h ä u s e r unter Leitung von Frauenschaftsführerin Frau Sarg einen Heimatabend. Frau Sarg hieß die so zahlreich Erschienenen herzlich willkommen und sprach dann über Entstehung, Arbeit und Wirken der Spielschar, die aus der NS.-Frauenschaft her­vorgegangen ist und in den zwei Jahren ihres Bestehens schon vor 2000 Menschen unentgeltlich gespielt hat Ganz besonders betonte sie, daß die Bauernspielschar nichts Künstlerisches oder Gekün- stelltes bieten wolle, sondern daß sie Stücke aus dem Dorf- und Bauernleben, von Bauern selbst verfaßt, in unverfälschter oberhessischer Mundart aufführe und so zeige, welche unverbrauchten, schöpferischen und gestaltenden Kräfte in einem gesunden Bauerntum wurzeln. Es wurde nun ein Ausschnitt aus der Oberhessischen Honigküche" aufgeführt, der mit un­geteiltem Beifall aufgenommen wurde. Dann folgte der originelle ZweiakterS. M. 465", in dem ein Bauer von Geiz und seine Frau von der Einbil­dung, daß nur Geld und Titel glücklich mache, ge­heilt wurden, und der wahre Lachsalven hervorrief. Tosender Beifall belohnte die Spieler. Mit Stolz vernahmen die Alten-Busecker dann von dem Ver­treter der Gauleitung, Wipper, daß die Bauern­spielschar mit diesem Heimatabend die Prüfung glänzend bestanden habe, nach der sie die Ehre und die Freude habe, an dem Weltkongreß für Freizeit­gestaltung in Hamburg teilzunehmen.

Pg. Wipper betonte vor allem, daß diese pri­mitivste Kultur, aus dem Bauerntum erwachsen, die erdverbundenste und gerade darum die wert­vollste für unser Volk ist. Ortsgruppenleiter Lep­per sprach das Schlußwort und brachte ein Sieg- Heil auf den Führer aus. Der Abend wurde durch gemeinsam gesungene Volkslieder umrahmt.

I Göbelnrod, 17.Juli. Dieser Tage fand in der Gastwirtschaft Wilhelm Schultheiß eine Versammlung der O r t s b a u e r n s ch a f t statt. Es wurde u. a. bekanntgegeben, daß die dies­jährige Ernte von dem Dreschmaschinenbesitzer Karl Z ö ck l e r (Höckersdorf) ausgedroschen wird. Bei der diesjährigen Kirschen - Versteigerung kosteten die Kirschen bis zu 9. Mark pro Baum.

* Watzenborn-Steinberg, 18. Juli. Am heutigen Samstag können die Eheleute Heinrich August Buß und Frau Katharine, geb. Brückel, von hier, Wilhelmstraße, das Fest der goldenen Hochzeit feiern.

Kreis Büdingen.

8 Nidda, 17. Juli. Es dürste ein allgemeines Bedürfnis zur öfteren, Erneuerung des Wassers in den in den letzten Jahren vielfach auf dem Lande angelegten Schwimmbädern vorhanden sein. Im hiesigen Schwimmbad will man diesem durch eine neue Einrichtung noch mehr als früher Rechnung tragen. Seither fand die Ent­leerung des Beckens durch ein Rohr nach dem in unmittelbarer Nähe vorbeifließenden Hohen- st einer Bach, einem großen Graben, statt, mit dessen meist spärlichem Wasser es auch durch eine oberhalb gelegene Einrichtung gefüllt wurde, was immerhin mehrere Tage in Anspruch nahm. Vor einigen Tagen erreichte man durch eine zweite Rohrlegung von der Sohle des Bades bis zum etwa 200 Meter entfernten Niddabach eine noch raschere Entleerung. Dieses fast am Enve durch ein Ventil abschließbare Eisenrohr führt an einer Abzwei- gung bis zu einem großen Betonschacht, in den nach Bedarf das jahraus, jahrein reichlich fließende Wasser des Kohdener Baches, ein schmales Bächlein, mit einer Stauvorrichtung in unmittel­barer Nähe geleitet wird. Infolge Verwendung einer elektrisch betriebenen kombinierten Saug- und Druckpumpe wird von hier aus in Verbindung mit dem Hohensteiner Bach das Schwimmbecken in be­deutend kürzerer Zeit als seither gefüllt. Durch diese Neueinrichtung hostt man die berechtigten Wünsche der Wassersportler erfüllt zu haben.

Kreis Alsfeld.

Homberg, 17. Juli. Die Auffahrt zu dem am Mittwoch stattgefundenen Schweine- markt betrug 190 Stück Ferkel. Es wurden für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel pro Kopf 16 bis 20 Mark, für 8 bis 10 Wochen alte 18 bis 25 Mark und für 10 bis 12 Wochen alte Ferkel wurden 24 bis 29 Mark bezahlt. Der Marktoerlauf war schlep­pend, so daß ein geringer Ueberstand verblieb.

Homberg, 17. Juli. Gestern abend fand am Willi-Weber-Stein bei Nieder-Ofleiden eine Gedenkstunde für den in der Nacht vom 16. zum 17. Juli im Jahre 1932 durch Kommumsten- hand schwer verwundeten Willi Weber, Alsfeld, statt. Im Fackelscheine umstanden viele Formatio­nen jene Stätte, an der er den tödlichen Schuß erhielt. Die SA.-Kapelle Alsfeld leitete die Feier ein. Es sprachen die Hitler-Jugend-Führer und die SA.-Führer. Zwischendurch spielte die Kapelle Landsknechtsmärsche, die Kreuzritterfanfare und auch neue Musikstücke. Die Redner betonten, daß der Geist des Verstorbenen uns alle zu neuen Toten anspornen möge. Das Horst-Wessel-Lied schloß die erhebende Gedenkfeier.

OJixfport

Zweiter Trainmgstag fürRund um Schotten".

und Dorgebray, der durch Defekt zurückgefallen war. Die sechs Fahrer wurden für das olympische Straßenrennen gemeldet. Charpentier, Lapebie, Goujon und Virol starten gleichzeitig auf der Bahn und bestreiten zusammen mit Le Nizerhy und Coudat das Mannschafts-Verfolgungsrennen. Für das Malfahren setzt Frankreich Georget und Chail- lot ein und im Zweisitzerfahren stehen Georget» Maton sowie als Ersatz Ulrich-Chaillot bereit.

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Amerikas Olympia Lxpedilion auf hoher See.

Die amerikanische Olympia-Streitmacht, die mit dem UeberseedampferManhattan" nach dem olympischen Land reist, befindet sich auf flotter Fahrt. Der Präsident des Amerikanischen Olympi- chen Komitees, Awery Brundage, hielt eine An» prache an die Athleten und spornte sie an, in Ber- in ebenso nationalen Geist zu bezeugen, wie ihn deutsche, italienische und japanische Sportjugend zeige. Der 400-Meter-Läufer S m a l l w o o d, der mit einer Blinddarmentzündung die Ueberfahrt antrat, befindet sich bereits wieder auf dem Wege der Besserung. Das Fieber ist zurückgegang^n und so wird Smallwood wahrscheinlich in Berlin am Start erscheinen. Auch melden sich schon die ersten Seekranken, sonderbarer Weise findet man aus­gerechnet die Ruderer unter ihnen.

1000 Turnerinnen imDorf ohne Männer".

Auf dem Truppenlager Elsgrund, einen Kilo­meter vom Olympischen Dors entfernt, ist eine zweite Wohnstätte erstanden. Tausend Turnerinnen schlagen dort ihre Quartiere imDorf ohne Män­ner"' auf. Sie nehmen an den zum ersten Male in das offizielle Programm aufgenommenen Mas­senvorführungen teil, die von ungefähr 3000 Tur­nern und Turnerinnen aus fünf Ländern gezeigt werden.

Im Gegensatz zum Vortage lag am Freitag­morgen, als sich die Fahrer für den Beginn des zweiten Trainingstages vonRund um Schotten" rüsteten, strahlender Sonnenschein über dem Vo­gelsberg. Gerade die Morgenstunden wurden von den Fahrern, die übrigens größtenteils bereits an Ort und Stelle anwesend sind, zu fleißigem Stu­dium ausgenutzt. Im allgemeinen fuhr man jedoch diesmal etwas vorsichtiger; nur in zwei Klassen über 250 ccm und in der 1000-ccm-Seitenwagen- klasse gab es daher neue Rekorde.

Mansfeld benötigte als Schnellster der 500er- Klasse 7:57 Minuten (121,2 km/st), während er am Vortage mit 7:46,8 die absolut schnellste Zeit erreicht hatte. Zweitbester war hier der DKW.-Fah- rer H. P. Müller, der seine Rundenzeiten von 8:19 bis auf 8:00 verbesserte und dabei 120,6 km/st herausholte. Oskar Steinbach drehte mit seiner DKW. die Runde in 8:06 (119,1 km/st). In der 250er-Klasse fuhr Kluge (DKW.) um eine Kleinig­keit bester als Geiß am Vortage. 8:38,8 (111,75 km/st) wurden für ihn gestoppt. Zweitschnellster

war Winkler mit 9:05,0. Bei den 350er-Maschinen fegte Fleischmann als Schnellster in 8:33 (112,84 km/st) über den Kurs. In der 600-ccm- Seitenwagenklasse war diesmal das schweizerische Ehepaar Stärkle auf NSU. schneller als der deutsche Meister Braun auf DKW. Mit 9:36 er­reicht^ Stärkle 100,5 km/st, Braun brachte es auf 9:38 (100,1). Die 1000er-Klasse der Seitenwagen wird von Schumann (NSU.) angeführt, der 9:28 Minuten (101,9 km/st) schaffte und damit die bis­her schnellste Beiwagenzeit während des Trainings herausfuhr. Interessant ist hier, daß Kahrmann (Fulda) eine neue 700-ccm-DKW. fuhr und dabei seine Zeiten von 10:04 bis auf 9:43 herunterdrückte. Sein Stundendurchschnitt war am Schluß des Trai­nings 99,29.

Hans Soenius, der am Donnerstag schwer gestürzt ist, hat wie eine genaue ärztliche Un­tersuchung ergab beide Mittelfuß- knochen gebrochen. Dadurch ist seine Teil­nahme am Rennen unmöglich geworden.

Englische Spochiegek in Frankfurt.

Erwiderung eines Besuches deutscher Flieger in England.

Am Freitagnachmittag herrschte auf dem neuen Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main ein beson­ders starker Betrieb. Die Nachricht, daß das Luft­schiffHindenburg" wegen der Bodenwärme erst am Abend landen werde> hatte zahlreiche Zuschauer auf das Fluggelände gelockt. Besonders aber das große Gartenrestaurant, von dem aus man einen wundervollen Blick über den ganzen Flugplatz hat, war dicht gefüllt.

Eine starke Anziehungskraft bildete gleichzeitig aber auch die Ankunft englischer Sport­flieger, die von Oberbürgermeister Staatsrat Dr. Krebs zum Wochenende nach Frankfurt ein- geladen worden waren. Sie folgten dieser Ein­ladung, um mehrere Besuche deutscher bzw. Frank­furter Sportflieger in England zu erwidern. So landeten bis zum Abend nach und nach 12 eng­lische Maschinen, meist die bekannten einmotorigen Motten", auf dem Flugplatz. Die Flieger, die nordenglischen Aeroklubs angehören, hatten die Sttecke zum Teil mit Zwischenlandungen in Brüs­sel oder Paris, zum Teil in direktem Flug zurück­gelegt. Bei ihrer Ankunft wurden sie von dem Direktor der Süd westdeutsch en Flugbetriebs AG., G r e tz , herzlich willkommen geheißen. Sie äußer­ten sich begeistert über den neuen und einzigartigen Flughafen, dessen Bedeutung als Tor der Welt ihnen besonders deutlich vor Augen trat, als das

LuftschiffHindenburg" in majestätischer Fahrt eine Schleife über dem Gelände zog und dann landete.

Am Abend wurden die englischen Sportflieger im Römer durch die Stadt Frankfurt a. M. emp­fangen. Oberbürgermeister Dr. Krebs begrüßte die Gäste als die ersten englischen Flieger, die den neuen Flughafen aufgesucht hätten. Schon seit längeren Jahren beständen freundschaftliche Bezie­hungen mit englischen Fliegerklubs. Bereits dreimal seien deutsche Sportflieger drüben in England herz­lich ausgenommen worden. Der Sinn dieser Sport­treffen sei, gute Kameradschaft untereinander zu pflegen, darüber hinaus aber, Brücken zur Ver­ständigung von Volk zu Volk zu schlagen.

Ein junger englischer Flieger brachte als Dank für den freundschaftlichen Empfang in deutscher Sprache ein kräftigesHipp Hipp Hurra" auf das Oberhaupt der Stadt Frankfurt aus. Er hoffe, daß der schöne Flughafen bei Frankfurt noch oft das Ziel feiner Sportkameraden werden möge.

Für Samstagvormittag ist eine Besichtigung des LuftschiffesHindenburg" sowie der Reichsautobahn vorgesehen. Dann folgt ein Besuch der Sektkellerei Henkell in Wiesbaden. Am Abend wohnen die Engländer der Faustaufführung auf dem Römer­berg bei.

Der Sonntag ist einem Besuch der Wasserkuppe und des Segelfliegerlagers vorbehalten.' -

Das Lager Elsgrund besteht aus 23 festen Ba­rackenhäusern, in ihnen finden 750 Schwedinnen, 204 Finnländerinnen, 21 Däninnen und drei Chine­sinnen Unterkunft, die Gäste der Wehrmacht sind. Jede Baracke weist Wasch- und Toilettenräume auf, Wannen- und Brausebäder warm und kalt fehlen nicht.

Deutsche Schwimm-Meisterschaften.

Jugend- und Altersklassen machen den Anfang.

Mit den Kämpfen der Jugend- und Altersklassen nahmen am Freitag die Deutschen Schwimm- Meisterschaften in Halberstadt ihren Anfang. Fast überall gab es gute Leistungen, wenngleich die Wassertemperatur nicht mehr als 18 Grad betrug. Altmeister Küppers (Halle) und Heinz Plumann (Köln) zeichneten sich besonders aus. So kam Küp­pers zu einem dreifachen Siege über 50 Meter Rücken, Brust und Kraul. Plumann gewann in im­mer noch guter Haltung das Kunstspringen der Männer über 32 Jahre. Oskar Schiele, der einer unserer ältesten Olympiakämpfer ist, war in der Klasse über 45 Jahre mit 32,2 für 50 Meter Kraul der Schnellste.

Die Männer-Jugend besaß ihren Besten in dem beständigen Schlesier Rosenberger, der über 100 Meter Kraul in 1:04,7 siegte. Der talentierte Magde­burger Brustschwimmer Kähne benötigte als Bester für die 200 Meter nur 2:55,8. Heber 100 Rücken schlug der Westfale Runchmund nach 1:16,1 als Erster an.

Die Jugend des Schöneberger Damen-SC. kam erneut zu einigen schönen Erfolgen, nachdem sie erst vor einigen Wochen den Nachwuchs von Nixe Char- lottenburg einwandfrei schlagen konnte. Salzwedel, Streit und Inge Heinze gewannen die 3 mal 200= Meter-Bruststafel in 10:03,4, die Geschwister Heinze und Hinz siegten in der 400-Meter-Lagenstaffel in 6:06,8, während die Berliner Germania-Schwimme­rin Kranzler die 100 Meter Kraul in 1:14,9 durch­schwamm.

Erste Vorrennen zur Deutschen Vuderineisterschast.

Zur Deutschen Ruder-Meisterschaft wurden am Freitag Vorrennen im Einer und Vierer mit Steuer­mann ausgetragen. Im Einer holten sich Schäfer und Westhoff die beiden Vorläufe gegen Schulz und Haslebner bzw. G. v. Opel und Krakau. Im Vierer mit Steuermann gewann die Renngemeinschaft Mannheim-Ludwigshafen den ersten Vorlauf vor Würzburger RV. und Berliner RC.; den zweiten Vorlauf holte sich das Boot II der Zelle Grünau vor der Renngemeinschaft Leipzig und dem Grünauer Boot I. Durch Zurückziehung einiger Mannschaften haben sich Zwischenläufe erübrigt.

Olympia-Kämpfer im letzten Training.

Italiens Leichtathleten in Florenz.

Die Kernmannschaft der italienischen Leichtathle­ten ist zur letzten vorolympischen Prüfung nach Flo­renz zusammengerufen worden. Hier wurden einige sehr gute Leistungen erzielt. Jnnocenti verbesserte den Rekord im Stabhochsprung auf 3,96 Meter. Im Weitsprung erreichte Caldana die Rekordmarke von 7,50 Meter, die früher schon Maffai aufgestellt hatte. Maffai selbst kam auf 7,45 Meter. Lanzi durchlief die 400 Meter in 48,4 und war damit schneller als Taoernari, der in zwei anderen Läu­fen 49,4 und 49,5 Sekunden erreichte. Heber 100 Meter waren Mariani und Bugna mit je 10,8 Se­kunden am schnellsten; es folgten dann Connelli und Toetti mit je 10,9 Sekunden. Dberroeger erzielte im Diskuswerfen eine Weite von 48,26 Meter.

INfhida sprang 4,20 Meter Stabhoch.

Die in Finnland weilenden japanischen Leicht­athleten kamen auf kleineren Sportfesten im Lande der tausend Seen zu schönen Erfolgen. So gewann Nishida in Jyvaeskyla den Stabhochsprung mit 4,20 Meter; Oshima den Dreisprung mit 14,94 und den 100-Meter-Lauf in 11,4 Sekunden. Heber 400 Meter gab dagegen Strandvall in 50,5 Sekunden dem Japaner Kubota glatt das Nachsehen. In Jdensalmi wurde Taniguchi Doppelsieger über 100 Meter (11,1) und 200 Meter (23,0). Mit einem sehr schö­nen Wurf von 49,05 Meter holte sich Abe das Hammerwerfen.

Andersson noch nicht über 50 Meter!

Der schwedische Wurfathlet Andersson hat seine Höchstform noch nicht erreicht. Bei zwei Veranstal­tungen lagen seine Diskuswürfe bei 49,01 und 49,68 Meter. Andersson nahm gleichzeitig am Ku­gelstoßen teil, wo er sich mit 14,22 und 14,42 Me­ter seinen Mitbewerbern überlegen zeigte.

Frankreichs Radfahrer stehen fest.

Frankreichs Straßenfahrer-Kernmannschaft bestritt am Donnerstag noch ein 104,5 Kilometer langes Ausscheidungsrennen, dessen sechs Erstplazierte Die Reise nach Berlin antreten werden. Spurtsieger die­ses Wettbewerbes wurde Guy L a p e b i e in 2:44,50 Stunden vor Virol, Goujon, Charpentier, Naisfe

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Im Olympischen Dorf ist's gemütlich.

Die einzelnen Mannschaften haben sich schon gut angefreundet. Vor dem Hause Wetzlar, dem Heim der Philippinen, spielt hier der Ehrenoffizier, Ober­leutnant Freiherr von Vietinghofen, auf dem Schifferklavier, während ein Philippine unter dem Beifall [einer Kameraden tanzt. (Scherl-M.)

Deutscher Handballsieg.

Ungarn knapp 13:10 (9:5) geschlagen.

Deutschlands Handball-National-Mannschaft trug am Donnerstag von Herrmannstadt kommend auf dem Budapester BEAC.-Platz, der im Jahre 1935 Austragungsort der Studenten-Weltspiele war, einen Länderkampf gegen Ungarn aus. Die Deut­schen gewannen verdient, allerdings verhältnis­mäßig knapp mit 13:10 (9:5). In der ersten Hälfte sah man ein ausgezeichnetes deutsches Spiel und schon nach wenigen Minuten lag die deutsche Elf 6:1 in Front. Dann kamen aber die Ungarn mächtig auf. In Fodor und Takacs hatten sie zwei sehr entschlossene Stürmer, die der deutschen Abwehr schwer zu schaffen machten. In dieser Zeit des un» garischenDruckes" war der deutsche Torhüter Kockrick mehr als einmal der Retter in der Not.

Nach dem Wechsel feuerten die 3000 Zuschauer ihre Landsleute stürmisch an, die Mannschaft spielte sehr schnell und entschlossen. Schnell kam sie auf 9.8 heran. Die Deutschen Übernamen dann aber wieder die Kampfesführung und trotz eines energischen Endspurts des Ungarn gelang ihnen ein durchaus verdienter 13:10- (9:5-) Erfolg.

Schwerste Etappe der »Tour".

DieTour" wurde am Donnerstag mit der 9 Etappe von Briancon über 220 km nach Digne fortgesetzt, wo die Fahrer am Freitag ihren zweiten wohlverdienten Ruhetag genossen. Am Ziel der Etappe, in der allein drei über 2000 m hohe Pässe zu erklimmen waren, und die eine der schwersten der ganzen Rundfahrt ist, trafen sieben Fahrer zusam­men ein; im Spurt gewann der Franzose Level vor Thietard, Canardo, Maes, P. Clemens, Derwaecke und Berrendero. Die vier noch im Rennen befind­lichen Deutschen, Weckerling, Händel, Weiß und Heide belegten den 50., 56., 57. und 58. Platz. In der Gesamtwertung führt weiter der Belgier S. Maes.

Sportamt »Kraft durch Freude".

Morgen folgende Kurse:

Tennis: Von 8 bis 9 und von 9 bis 10 Uhr, Städtische Plätze am Schützenhaus.

Neue KdF. -Sportkurse ! Für die Kurse Reiten, Tennis, Kindergymnastik werden Neu- anmeldungsn auf der Geschäftsstelle, Schanzen- ftrafje 18, angenommen.