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^erönlichen°Tre7everh^d zum" Führer und statthalter und Gauleiter S p r e n g e r für das Der- Reichskanzler des deutschen Volkes steht. Die Ar-1 trauen der Partei. Es fei fein dringender Wunsch,

Verwirklichung arbeiten. Wir haben alle miteinander bewiesen, baß es nur des gu­ten Willens bedarf, um in der Achtung

dere mit dem Bi

Einladungen an die preffe. Ein Rnnderlatz des Neichs-Propaganda Ministeriums.

uttc llllt Junb nationalsozialistischer deutscher Juristen und dem Reichsverband der deutschen Be­amten zusammenzuarbeiten, Zum Schluß gelobte er, nach dem Dorbilde des Führers zu leben und sich im Streben nach dem nationalsozialistischen Geiste als Diener des Rechts des deutschen Volkes zu fühlen und sich in echter Berufskameradschaft zusammenzufinden zur Förderung des deutschen Rechts zum Wohle unseres Vaterlandes.

Nach der Verteilung der Olympischen Medaillen an die Sieger wurde im Lichte der Fackeln und Schein­werfer die Olympische Flagge feierlich eingezogen. (Deutsche-Presse-Photo-Zentrale-M.)

Generalstaatsanwalt Or. Eckert

hieß im Namen aller Gerichtsbeamten den neuen Oberlandesgerichtspräsidenten herzlich willkommen und unter dessen Präsidentschaft ein gedeihliches und segensreiches Zusammenarbeiten erhofft.

Oberlandesgerichtspräsident

Or. Scriba

Die Einführung des Sberlandesgerichtspräsidenten Dr. Scriba in Darmstadl.

Mollige" Wagen für billiges Geld!

Kleiner Bummel durch die Autoschau.

Abschied von Garmisch-Partenkirchen

Kameradschafisabend aller Olympia-Teilnehmer.

!tzter Zeit in Konferenzen, eingeladen

gab dann seiner Freude über die starke Beteiligung Ausdruck und ging auf die Bedeutung der Amts­einführung des neuen Oberlandesgerlchtspraslden- ten ein. Es gebe gar kein Zweifel darüber, so führte der Justizmmiister aus, daß jedes Arbeits- Verhältnis weit über die wirtschaftliche Grund­lage hinaus auf einer sittlichen Grund­lage aufgebaut sein müsse. Das Treueve^ hältnis gelte von jedem Arbeitsverhältnis auch im öffentlichen Dienst, es sei begründet auf einem persönlichen T r e u e v e r h a l t- nis zu dem Führer des deutsche n V o l - k e s. Darin liege eine tiefe Bedeutung, daß heute der Beamtenneid persönlich auf den Füh­rer des deutschen Volkes geleistet werde und sich in diesem Punkte nicht mehr unterscheide von dem Eide des Soldaten. Jeder einzelne muß täglich er­füllt sein von dem Bewußtsein, daß er in einem

Kunst und Wiffenschast.

Paula Wessely Hai ein Töchterchen bekommen.

Die Filmschauspielerin Paula Wessely, die durch die FilmeMaskerade" undEpisode schnell berühmt wurde und seit einiger Zeit mit dem Schauspieler Attila Hörbiger, dem lungeren Bruder von Paul Hörbiger, verheiratet ist, hat jetzt einer Tochter das Leben geschenkt.

aelbild der Treue, die jeden einzelnen von uns innerlich mit dem Führer verbindet, lieber das Zusammenwirken von Partei und Staat braucht man demjenigen nichts zu sagen, der von dem Gedanken ausgeht, daß der erste Dienststellenleiter und der erste Träger der Partei, jeder in seinem Pflichtkreis, den gleichen W e g geht, den gleichen Schritt macht und dem gleichen Ziele dient. Der Führerstellung des neuen Ober­landesgerichtspräsidenten find neue große Auf­gaben entstanden. Der Minister überreichte dann dem neuen Oberlandesgerichtspräsidenten Dr. Scriba die Urkunde, durch die er vom Führer und Reichs­kanzler in sein neues Amt berufen wurde

Berlin, 17. Febr. (DNB.) Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda hat in einem Runderlah sämtliche Reichsministerien darauf auf­merksam gemacht, daß die Presse in lef*1 immer steigendem Maße zu 1 Besichtigungen, Vorführungen usw. wird. Alle Behörden sind daher gebeten worden, zu Konferenzen und Besichtigungen nur in Uebereinftimmung mit Der Presseab- teilung der Reichsregierung einzuladen und ihre Nachgeordneten Dienststellen anzuweisen, daß sie ihre Einladungen nur in Ueberein» ftimmung mit den Landes st ellen des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Pro­paganda ergehen lassen. Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda weist darauf hm, daß dasselbe auch für Berufsorganisationen, Sport- verbände, wirtschaftliche Unternehmungen usw. gilt, daß also auch diese Stellen Einladungen an die Presse nur dann ergehen lassen sollen, wenn sie vorher mit der zuständigen Stelle des Reichs- Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda Fühlung genommen haben.

Das Hauptinteresse der Besucher ist auf die Per­sonenwagen gerichtet. Gewiß, auf den ersten Blick sehen die vielen blanken Fahrzeuge in der Halle einander ziemlich gleich, man muß schon ein­mal unter d i e Haube, in das Innere des Fahrgastraums ober unter bas Fahrgestell sehen. Eine zwingenb sich aufbrängenbe Feststellung ist bie, baß bas Auto molliger geworben ist. Es hat keine Ecken mehr unb macht ein Gesicht, als möchte es von allen Seiten gehätschelt unb geliebkost wer­ben. Die neue Formgebung hat ihren Sinn. Sie ist das Ergebnis bes Streites ber Stromlinienjünger mit ben Konservativen. Die ibeale Strom- liniebes Wagens, bie ben Fahrwiberstand auf ein Minimum vermindert, gestattet keine gute Raum­ausnutzung. Da man nun aber ein Auto hat, um darin Halbwegs bequem sitzen zu können, beschritten bie Konstrukteure benmolligen" Mittelweg.

Da ist ein Auto mit einem ebenso molligen Vor­der- wie Hinterteil. Unter diesem verbirgt es seinen Motor. Der sitzt unmiteibar über ber Hinter­achse, so baß ber kraftverzehrenbe Weg vom vorn liegenben Motor zum Hinterrab fortgefallen ist. Anbere Konstrukteure haben biefe Aufgabe baburch gelöst, baß sie ben Motor vorne ließen, aber anstatt ber Hinterachse bie Vorberräber antreiben. Was hat es für Streit um bie Vorteile biefer beiden Systeme gegeben! Daß heute die gleichen Fabriken beide Bauweisen in ihr Programm aufge­nommen haben, ist ein Beweis dafür, daß keiner Antriebsart überragende Vorteile zukommen.

Der große Fortschritt der Autofabrikation ist doch wohl der, daß man heute schon für wenig mehr als 1500 Mark ein richtiges, strapazierfähiges Auto haben kann, während man vor nicht allzu vielen Jahren für ein schlechteres das Dreifache auf den Tisch legen mußte. Ä , , ,

Was steht denn auf diesem Schild?Diesel-

Rom, 17. Febr. (DNB.) Mufsolini hat fol- gendes Telegramm an Marschall Badogli o nach Makalle gesandt:Die Nachricht des großen Sieges vom Amba Aradam läßt die Seele des italienischen Volkes vor Stolz und Jubel erzittern. Ew. Exzel­lenz, der die Schlacht leitete, den Offizieren und ben Truppen, bie mit römischer Tapferkeit ben Sieg errangen, entbiete ich den Aus­druck meiner wärmsten Anerkennung und die Dankbarkeit des Vaterlandes."

Die Siegesmeldung vom Amba Aradam hat in ganz Italien größte Begeisterung hervor­gerufen. Die ganze Nacht warteten Menschenschlan­gen vor den Gebäuden der römischen Zeitungen, um die letzten Nachrichten zu erfahren. Erst Mon­tagmittag um 12 Uhr kamen bie ersten Zeitungen zum Verkauf, bie unter riesigen Schlagzeilen bie Einzelheiten ber fünftägigen erbitterten Schlacht an ber Eritreafront schilbern. Die Blätter anerkennen durchaus ben hartnäckigen, aber verzweifelten Der- teibigungsfampf ber Abessinier, um gleichzeitig den Kampsesmut der angreifenden Schwarzhemden­divisionen heroorzuheben. Ganz besonders wird in der Presse betont, daß bie faschistische Mi­liz unter ber Führung eines könig­lichen Prinzenben Ausschlag gegeben habe.

DerTeuere" erklärt, baß der Sieg vom Amba Aradam politisch die völlige Unabhängigkeit des militärischen Vorgehens Italiens von den mehr oder weniger gelungenen Manövern in Genf eben|o neu bestätige, wie' die feste Entschlossenheit des Oberkommandos, die gesteckten Ziele zu gegebener Zeit und mit geeigneten Mitteln zu erreichen. Im Norden und Süden treffe das italienische Expe­ditionskorps auf einen Feind, dem nicht einmal die liebenswürdigerweise vom sanktionistischen Europa gelieferte Bewaffnung fehle. Italien kämpfe und siege in Afrika für ein verirrtes Europa. Seine Siege seien ein ernster Ruf zum Verantwortlichkeitsgefühl.

Darmstadt, 17. Febr. (LPD) Heute morgen erfolgte im Lichthof des neuen Gerich sgebaudes zu Darmstadt in Anwesenheit des Reichsstatthalters und Gauleiters S p r e n g e r unö zahlreicher Ehren­gäste, darunter der Reichsjustizmlnlster Dr. G u r t» n e r, des Staatssekretärs Dr S ch l e a e l b e r - ger, des Ministerialrats Ringshausen, der Hochschulrektoren und der Dozenten der Juristischen Fakultät der Universität G. e - ßen, der ortsansässigen Justizbeamten, Notare und Rechtsanwälte durch den Reichsminister der Justiz Dr. G ü r t n e r die feierliche Einweisung des neuen Oberlandesgerichtspräsidenten Dr. Scri b a. Fahneneinmarsch und ein kurzes Musikstück leitete die Feier ein

Neichsministcr der Justiz Or. Sürtner

dankte dann dem Minister und dem Generalstaats­anwalt und gab der Versicherung Ausdruck, daß er mit einem hohen Maße von Dienstauffassung in sein Amt eintrete und bestrebt sei, das in ihn ge­setzte Vertrauen zu rechtfertigen. Das Bewußtsein, durch bas besondere Vertrauen des Führers in diese Stellung berufen zu fein, sei ihm eine stete Mah­nung, in Treue zum Führer und erfüllt von na­tionalsozialistischem Geiste der Rechtspflege zu die­nen. Er dankte bann besonbers auch bem Reichs-

)ieichsstatthatter und Sauleiter (Sprenger

dankte dem Herrn Reichsminister, daß er zu diesem wichtigen Akte nach Deutschland gekommen sei, um ihn unb ben neuen Oberlanbesgerichtspräsibenten zu begrüßen. Er gab seiner beförderen Freube barüber Ausbruck, baß biefer hohe unb befördere schwere unb wichtige Posten wieber besetzt sei unb ging bann weiter auf bie hohe Mission ein, bie ber Oberlanbesgerichtspräsibent zu erfüllen habe. Alle Dienststellen müßten sich bewußt sein, daß sie von dem neuen Geist beseelt fein müßten. Alle müßten von dem Gedanken und Wollen treuer Zusammenarbeit getragen fein. Er könne seine Aufgaben nur erfüllen, wenn alle Dienst­stellen diese These der Zusammenarbeit zueinander hätten und befolgten. Und je stärker diese Zusam­menarbeit sei, um so leichter werde auch die Treu­händerschaft, die Garantie der einheit­lichen Führung möglich fein. So wollen wir uns ein Beispiel nehmen an ihm, unserem besten Kameraden in der Arbeit, an dem Führer der Partei, dem Führer des gesamten deutschen Volkes, dem besten Staatsmann der ganzen Welt, an Adolf Hitler.

Garmisch-Partenkirchen, 17. Februar. (DNB.) Zum Abschluß der Olympischen Winter­spiele vereinten sich am Sonntagabend sämtliche Teilnehmer in der festlich geschmückten Kon­greßhalle in Garmisch - Partenkirchen zu einem kameradschaftlichen Beisammensein. Inmitten dieses Ausklanges hielt der Reichssportführer von Tschammer unb Osten eine Ansprache, in ber er u. a. ausführte:Sie, meine olympischen Siegerinnen unb Sieger, haben das Recht der Teil­nahme an dieser Tafelrunde nicht Vorzügen der Geburt, der Klasse ober des Stanbes zu verbanken, auch nicht ber Zugehörigkeit zu irgenbeiner bevor­zugten Nation, fordern einzig und allein Ihrer eigenen Liebe zum Sport, Ihrem wunderbaren Talent und Ihrem hingebungsvollen Einsatz beim Training unb bei ben Olympischen Spielen selbst. Sie sind infolgebessen wirklich all- samt Kameraben einer Idee. Allein es märe boch nicht möglich, diesen Kreis erlesener junger Menschen zu sammeln, wenn nicht d i e olympische Idee, die dem internationalen Sport ein letztes Ziel unb eine letzte Weihe gegeben hat, von edlen unb klugen M ä nn ern zu neuem Leben erweckt worben wäre. Ihnen allen unb an ihrer Spitze bem sehr verehrten Prä­sidenten des IOK., G r a f e n B a i 11 e t - L a t o u r, zu danken, halte ich auch in dieser Stunde für eine selbstverständliche Pflicht, die nicht zuletzt auch tief aus bem Herzen aller Aktiven kommt.

Wir haben auf ben olympischen Festplätzen hef­tige Gefechte ausgetragen. Die Begleitmusik biefer Gefechte aber war nicht Donner ber Geschütze, son­dern der brausende Beifall einer e n - thusiasmierten Menge. Wir sind Zeugen von erbitterten Kämpfen gewesen. Ihr Erfolg wa­ren nicht Tränen von Witwen und Waisen, waren vielmehr ich bin glücklich, es festzustellen g e - meinsame Freude aller.

Wir haben also erlebt, baß eine große Idee ber Menschheit praktisch verwirklicht werden kann, wenn es nur Menschen gibt, bie an ihrer

ben, so laßt das daraus schließen, daß der Ras gegenüber den Italienern numerisch nicht sehr im Vorteil war, denn der Aradam war die Schlüssel- n, um bie sich ber Kampf brehte, unb nach »rluft ber Schlüsselstellung war bie Position des Ras unhaltbar geworben. Am 15. Februar würbe ber Berg von ber italienischen Artillerie be- trommelt, es gelang den Italienern, westlich des Berges vorzudringen, so daß Mulugueta gezwungen war, am 15. Februar die Stellung aufzuaeben. Daraufhin haben die Italiener einige Orte südlich des Berges Aradam genommen und sind in bie Linie AntaloBelesaAbbi Mai eingerückt. Antalo unb bie übrigen Orte liegen hinter bem eroberten Berg im Tale, 5 bis 10 Kilometer von ihm entfernt.

Die militärische Auswirkung bieses Erfolges, ber den Abessiniern überraschend kam, noch am Sonntag meldet Abdis Abeba, Makalle bliebe um­klammert, eine Meldung, bie burch Boten nach Adbis Abeba kam, burch bie italienischen Erfolge aber überholt mürbe kann entfdjedenb jein. Der Süden ber Provinz Tembien ist jedenfalls gegen die Abessinier dadurch gesichert worden. Be­merkenswert bleibt, daß das Trommelfeuer der Italiener am 14. und 15. Februar diesen Berg sturmreif geschossen hat. Alle Versuche der Abessi­nier, durch Gegenstöße Schelikot zu halten und noch am 13. Februar einen Durchbruch bei Addi Acheiti zu erzwingen, wurden durch dieses verhee­rende Trommelfeuer erstickt. So war am 15. Fe­bruar die beherrschende Position des Berges von den Abessiniern geräumt worden und die Italiener konnten ihre Flagge auf ihm hissen. Neben der strategischen ist auch die politische Bedeutung die es Sieges, sowohl im Hinblick auf die Lage m Abessi­nien als auch auf die Stimmung in Italien und bie möglichen internationalen Rückwirkungen nicht zu unterschätzen.

Der Rückzug der Abessinier.

Reiche Beule auf dem Amba Aradam.

Rom, 17. Febr. (DNB.) lieber die Kriegslage an ber Eritreafront verbreitet das italienische Prv- pagandaministerium am Montagabend folgende Mitteilung:Die Reste des Heeres von Ras Mulu- geta ziehen f i ch in Richtung auf Fe na - roa unb ben Amba Alagi zuruck. Sie werben bauernb von unseren zum Massenangriff eingesetzten Flugzeugen mit Bomben belegt. Der Feind erleidet schwere Verluste, ohne auch nur den Versuch zu machen, sich in kleinere Gruppen aufzulösen. Bei dem kaum begonnenen Absuchen des Amba Aradam sind gewaltige Mengen an Ge­wehren, Seitengewehren, leichten und schweren Maschinengewehren, Munition, Material aller Art, Zelten, Zugtieren, Lebensrnitteln sowie 6 Geschütze gefunden worben, die von dem fliehenden Feind aufgegeben worden sind."

Siegesjubel in Rom.

sehen sie anders aus als früher. Sie sind nicht mehr so blank. Wohl lackiert unb spiegelnb, aber Nickel unb Chrom finb allmählich verschwinden. Alle blan­ken Teile bürfen befonberer Pflege, unb bas beste Metall unterliegt ber Korrosion burch Feuchtigkeit ober Licht. Das Auto will aber kein Luxus- ft ü ck, fanbern ein Gebrauchsgegen- ft a n b fein, ber bie Zeit feines Besitzers für Putzen und Pflegen wenig in Anspruch nehmen möchte. Darum baut man die Beschläge der Wagen aus Nichtmetallen oder überzieht sie mit Emaille, Lack und bergt. Dadurch werden die Wagenrinn- st e i n f e st", das will sagen, ihnen macht es nichts aus, wenn sie vor ber Wohnung ihres Besitzers flehen unb allen Witterungen ausgefetzt bleiben.

An vielen Stellen tritt auch Kunstharz an bie Stelle von Glas. Weiter ist man bestrebt, die bei Unfällen möglichen Verletzungen durch Glas- fplitter dadurch unmöglich zu machen, daß man splitterfreies Glas für die Wagenscheiben verwendet. Ilm ein Beschlagen der Scheiben im Winter zu verhüten, klebt man durchsichtige Blät­ter dagegen oder man beheizt einen Teil bes Blick­feldes burch elektrische Drähte. Wer mit riesiger Geschwinbigkeit über bie Autobahnen sausen will, wird sich einen hierfür gebauten Motor mit Ge­schwindigkeitsregler, Oelkühlung und zweckmäßigem Getriebe anschafsen. Wer dagegen nur ein bißchen spazieren fahren möchte, begnügt sich mit einem Motorrad, das auch für Damen wieder in neuer Form erschienen ist.

Das Kennzeichen der kommenden Wagen ist nicht mehr bie neue äußere Form, bie vielleicht nach sechs Monaten von einer anderen abgelöst wirb, sonbern die innere Verfeinerung. Bessere Baustoffe, bessere Raumausnutzung, größere Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitig sinkenden Anschaffungskosten geben der Autoschau ihren Charakter.

vor ber Ehre des einzelnen bie Ehre aller Völ­ker zu sichern.

Fie, meine olympischen Siegerinnen unb Sieger, finb gekrönt mit ber höchsten Würbe, bie bie Völker- umfaffenbe olympische Organisation zu vergeben hat- Damit sind Sie nun Fahnenträger der olympi­schen Idee geworden. Tragen Sie die olympische Idee in Zukunft und damit in eine Zeit, die glück­licher als die heutige sein möge und die ehrenvolle und friedliche Beziehungen unter den Menschen wie unter den Völkern als ganz selbstverständlich an« sehen wird."

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Graf Vaillet-Latour, führte dann u. a. aus:

Meine Damen und Herren! Der Zweck der Olympischen Spiele ist erstens, in der Jugend den Wunsch zu fördern, eine Form zu erreichen, die ihr erlaubt, eines Tages die Sieger der vorhergehenden Spiele zu schlagen, zweitens in den verschiedenen Ländern gewisse Sportzweige zu fördern, die bis­her gar nicht ober wenig betrieben würben, brütens zu erreichen, daß bie Körperschulung Allgemeingut wird, ohne bie es unmöglich ist, ein Sportsmann zu werden.

Die vollbrachten Leistungen bilden den Maßstab für das Niveau, das eine Nation bezüglich ber Leibeserziehung erreicht hat. Der Wintersport ver- bantt sicherlich zum großen Teil seine Popularität ber Einrichtung biefer alle vier Jahre stattfinben- ben Wettbewerbe. Wir finb stolz barauf unb unsere Anerkennung für bie ßänber, Die ihre Schauplätze finb, ist um fo verdienter, als bas Risiko immer sehr groß ist unb wegen ihrer Abhängigkeit von ben klimatischen Bebingungen. Ich will Ihre Auf­merksamkeit nicht länger in Anspruch nehmen. Aber es ist mir eine befördere Freube, Herrn Karl Ritter von Halt unb Herrn Döhlemann, ber ihm so hilfreich zur Seite geftanben hat, zu ban­ken. Unb Jynen, mein lieber Herr von Tscham­mer und Osten, Ihnen möchte ich gern sagen.

Von Joachim Boehmer.

motor für Personenwagen!" Die große Neuerung. So etwas gab es bisher noch nicht. Der Dieselmotor war wegen seines Gewichts unb seiner nicht gerade ruhigen Arbeitsweise dem schweren Lastwagen Vorbehalten. Dieser Bann ist jetzt ge­brochen. Und nicht nur etwa versuchsweise, son­dern zwei ber erfahrensten Werke bringen je einen 32 bis 38 PS Dieselmotor für mittlere Personen­wagen auf ben Markt. Was hat der Dieselmotor für Vorteile? Zunächst ist sein Aufbau sehr einfach, Denn er hat keinen Vergaser unb keine Ventile. Vor allem keine Zünbkerzen, weil bas Gasgemisch sich beim Diesel infolge ber Kompression von selbst entzünbet; alle Störungen, bie man an biesen Teilen beim Vergasermotor zu haben pflegt, fallen fort. Dann ist ber Brenn st offverbrauch bei glei­cher Motorleistung viel geringer. Da auch bas Treiböl um minbeftens bie Hälfte weniger kostet als Benzintreibstoff, kostet eben ber Kilometer im Dieselwagen weniger als im Benzinwagen. Außer­dem ist Dieselöl feuersicher, so daß bei Un­fällen die Insassen nicht mehr verbrennen werden.

Da steht ein Motor und vor ihm ein niedlicher Damenschuh, der auf den Gashebel tritt. Man kann sich vorstellen, daß der dazu gehörige Fuß kaum bie Kupplung eines Wagens niebertreten kann. Unb da die dazugehörigen Hände auch ziemlich zart sein werden, wird die Betätigung der Schalthebel eben­falls zur Sportleistung. Wenn aber Gasgeben, Kuppeln und Schalten nicht in ber richtigen Ab­hängigkeit üoneinanber erfolgen, bannratscht" Der (Betriebe: bie Mitfahrer werben gerüttelt. Diesen Kummer behebt ber neue Motor mit selbsttätiger Vereinigung von Gashebel unb Kupp­lung. Die Fahrerin braucht nur noch ben Gas­hebel zu bebienen, bas Kuppeln erfolgt von selbst.

Aber es gibt noch mehr beachtliche Dinge. Be­trachten wir uns bie Wagen nur von Außen, fo

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