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daß ich Den olympischen Geist, von dem Sie jederzeit Proben abgelegt haben, in bestem Andenken behalten werde, und wie sehr wir die Sorgfalt bewundern, die Sie auf das Training Ihrer Sportler verwandt haben. Das Komitee der IV. Olyrn- pifrfjen Winterspiele hat bei allen seinen Mitarbeitern kluge und fortdauernde Hilfe gefunden, ohne die die Organisation, die wir so sehr bewundert haben, unmöglich gewesen wäre. Freuen wir uns alle gemeinsam mit den Siegern, aber laßt uns nicht vergessen, die Besiegten und die Zuschauer zu dem Sportgeist zu beglückwünschen, von dem sie Zeugnis abgelegt haben. Wenn wir daran denken, daß wir uns morgen alle trennen werden, erhebe ich schweren Herzens mein Glas auf das Wohl der Sportler."
Oer Dank des Führers
on die deutschen Olympiasieger.
Berlin, 17. Febr. (DNB.) Der Führer überreichte den deutschen Olympiasiegern Maxie Herber, Ernst Baier, Ehristl Cranj, Käte Grasegger, Franz P f n ü r und Gustav Lantschner zum Zeichen feines Dankes fein Bild in silbernem Rahmen mit eigenhändiger Widmung.
Siarhemberg
bleibt beim Startverbot.
Keine Deutschen beim Innsbrucker FJS.-Nennen.
Berlin, 17. Febr. (DNB.) Die Pressestelle des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen teilt mit:
Trotz wiederholter Bemühungen deutscher politischer und sportlicher Stellen, den österreichischen Sportführer, Für st Starhemberg, zur Aufhebung des am 19. August 1935 veröffentlichen generellen Startverbots österreichischer Sportsleute nach Deutschland zu veranlassen, hat dieser am 16. Februar dem Reichssportführer mitteilen lassen, daß zwar nach den O l y m - pischen Spielen in Zukunft Starts österreichischer Sportler in Deutschland genehmigt werden können, unbeschadet dessen aber das grundsätzlich allgemeine Startverbot bis auf weiteres aufrecht erhalten bleiben müsse.
Der Reichssportführer hat deshalb zu seinem großen Bedauern die Nennung der deutschen Mannschaft für die Innsbrucker Veranstaltungen (k^IZ-Rennen) zurück ziehen müssen. Der Reichssportführer
(gez.) von Tschammer und Osten.
Oie Ordnung der Evangelischen Kirche
Berlin, 17. Febr. (DNB.) Kirchenamtlich wird mitgeteilt: Der Reichskirchenausschuß, der soeben das D i s zi p li n a r r e ch t für die kirchlichen Amtsträge? neu und einheitlich ge- st a l t e t Ijat, hat zwei weitere Verordnungen erlassen, um die Rechtsentwicklung in der Deutschen evangelischen Kirche wieder in geordnete Bahnen zu lenken.
Durch eine „Verordnung zur Neuregelung des kirchlichen Beamtenrechts" ist das Recht der Beamten der kirchlichen Verwaltungsbehörden in wesentlichen Punkten den Grundsätzen des Reichsbeamtenrechts unter Berücksichtigung der durch die Eigenart der kirchlichen Verwaltung gegebenen besonderen Verhältnisse an- geglichen, so in der Einführung einer Altersgrenze von 65 Jahren, in den Vorschriften über die Zulässigkeit einer Nebenbeschäftigung und in den Fragen der Versetzung in ein anderes Amt und in den einstweiligen Ruhestand. Für einen befristeten Zeitraum ist auch die Möglichkeit der Versetzung in ein Amt von geringerem Rang vorgesehen. Die Verordnung gilt auch für die Beamten der Landeskirchen. Auf Pfarrer findet sie keine Anwendung.
Eine weitere Verordnung über die kirchlichen Gemeinde- und Kreiskörperschaften gibt den Landeskirchen Richtlinien für die Wiederherstellung der Ordnung in den Kirchengemeinden und Kirchenkreisen. Die von den Landeskirchen zu erlassenden Vorschriften sind darauf abzustellen, die bestehenden rechtlichen oder sonstigen Schwierigkeiten in der Arbeit der Körperschaften zu überwinden. Sie sollen sich auf die Beseitigung der dringend st en derzeitigen Not
stände beschränken, ohne einer künftigen allgemeinen Neugestaltung des kirchlichen Gemeindeoder Kreisverfassungsrechts oorzugreifen. Im einzelnen ist die Möglichkeit vorgesehen, an Stelle arbeitsunfähiger Organe Gemeindekirchenausschüsse einzusetzen. Auch kann der Vorsitz in der Gemeindekörperschaft abweichend vom geltenden Recht geregelt werden. Im übrigen bleibt jedoch das Recht des geistlichen Amts unberührt. Gleichzeitig
hat der Reichskirchenausschuß in einem Rundschreiben an die Landeskirchen deren Vorschläge zur allgemeinen Frage der Neubildung der Gemeindekörperschaften angefordert. Er hat dabei zum Ausdruck gebracht, daß die soeben gebildete Beratende Kammer für Verfass ungsangelegenh eiten die vorbereitende Bearbeitung dieser Fragen als ihre erste Aufgabe in Angriff nehmen werde.
Gummi so, daß bei Fahrversuchen mit Buna annähernd doppelte Reifenleistungen erzielt wurden. Das zum Hartgummi vulkanisierte Buna übertrifft ebenfalls das Hartgummi aus Naturkautschuk, da es eine höhere Wärmebeständigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Angriffen von Chemikalien besitzt.
Diese wenigen Andeutungen über die Eigenschaften des künstlichen, deutschen Gummis erklären schon zur Genüge, woher es kommt, daß die aus deutschem Gummi hergestellten Autoreifen ihre Probe so überraschend gut bestehen konnten. Es wird natürlich einiger Umstellungen der Gummi- und Kautschukwerke bedürfen, bis man den anders gearteten Stoff im großen Stile industriell auswerten kann. Die IG.-Farben, die Contiwerke und die Metzeler Gummiwerke in München haben sich in den Dienst des Kunst- gummis gestellt, die Vorversuche gemeinsam durchgeführt und die Massenproduktion vorbereitet. Bald wird man sich ganz dem Buna verschrieben haben und vom Jmportmarkt unabhängig sein sehr zum Vorteil der deutschen Kraftwagenhaltung, die nicht nur sichergestellt, sondern noch dazu erheblich verbilligt werden wird. Dieses Ergebnis deutscher Gelehrten- und Werkmannsarbeit mutet uns wie ein Wunder an, das nur zu erklären ist aus der Schöpferkraft deutschen Geistes und aus dem unbesiegbaren Willen des deutschen Volkes, sich die Freiheit auch auf diesem Gebiete wirtschaftlichen Lebens zu erobern. Dr. -ob-
^6 Jahre NSDAP.
Parteigründungsfeier in München.
München, 17. Febr. (DNB.) Der Traditionsgau München — Oberbayern — gibt bekannt: A m 2 4. Februar wird die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei ihren Gründungstag im denkwürdigen Hofbräuhaus-Saal abhalten; eine Parallelkundgebung wird im Zirkus Krone stattfinden. Zu beiden Feiern werden sich d ie ä l t e st e n Kämpfer der Bewegung versammeln.
Teilnahmeberechtigt an der Feier imHofbräu, haus sind: 1. die Inhaber des Blutordens, die gleichzeitig im Besitz des Goldenen Ehrenzeichens der Partei sind, 2. die Inhaber des Blutordens, soweit Platz vorhanden ist, 3. die Sternecker-Gruppe.
Teilnahmeberechtigt an der Feier im Zirkus Krone sind: die Inhaber des Blutordens, die Inhaber des Goldenen Ehrenzeichens der Partei.
Der Zutritt erfolgt nur gegen Vorweis der Zutrittskarte. Die auswärtigen Teilnahme- berechtigten bestellen ihre Zutrittskarte bei der Gauleitung München-Oberbayern im „Haus der Nationalsozialisten" unter Angabe der Parteimitgliedsnummer bzw. der Ausweisnummer als Blutordensträger bis 20. Februar.
Ausstand in Paraguay.
Ernste Lage in Asuncion.
Buenos Aires, 18. Febr. (DNB. Funkspr.) Am Montagabend waren über Montevideo (Uruguay) Meldungen nach Buenos Aires gelangt, nach denen in Paraguay ein Aufstand ausgebrochen fein sollte. Diese Meldungen waren zunächst nicht nachprüfbar, da alle Berbindungen nach Asuncion gestört waren. Auch die paraguayische Gesandschaft in Buenos Aires war ohne Verbindung.
Gegen Mitternacht bestätigten Meldungen aus den paraguayischen Städten Villariea und Encarnacion, die über die argentinische Grenzstadt Posadas an der Südgrenze Paraguays im argentinischen Staat Misiones eintrafen, daß in Asuncion ein Aufstand ausgebrochen ist. Rach diesen Berichten ist die Lage in der paraguayischen Hauptstadt sehr e r n st. Die Straßen sind Schauplatz mehrerer Schießereien. Die Führer des Aufstandes, der aus Unzufriedenheit unter den Ossizieren des Heeres zurückgeführt wird, sollen angeblich die Obersten Smith und Reco l d e sein, die sich im Lhaco-Krieg sehr ausgezeichnet haben. Die Telephon- und Telegraphenleitungen rund um die Hauptstadt sollen zerstört worden sein. Auf Grund dieser Mel-
Empfang bei Reichsmmifier Dr. Goebbels.
Berlin, 18. Febr. (DNB.) Aus Anlaß der Internationalen Automobilausstellung hatten der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda und Frau Goebbels für Montag abend führende Persönlichkeiten der deutschen und ausländischen Kraftfahrindustrie und des Kraftfahrsports sowie verwandter Wirtschaftskreise, die Mitglieder des Diplomatischen Korps, leitende Männer von Staat und Partei, Vertreter der Wehrmacht und der Polizei, des deutschen Kunstlebens sowie der in- und ausländischen Fachpresse mit ihren Damen zu einem Empfangsabend im Propagandaministerium gebeten. In den festlich geschmückten Gesellschaftsräumen entwickelte sich bei den Klängen der Kapelle Barnabas von Geczy ein Bild bester deutscher Geselligkeit.
Reichsminister Dr. Goebbels und Gattin begrüßten im Vorsaal ihre Gäste. Gegen 22 Uhr erschien der Führer und Reichskanzler und verweilte längere Zeit im Kreise der Gäste.
Vom Diplomatischen Korps bemerkte man u. a. den französischen Botschafter Franxois-Pon- c e t, den amerikanischen Botschafter Dodd, den türkischen Botschafter Hamdi Arpag, den polnischen Botschafter Lipski, den Botschafter der Union der Sowjetrepubliken Suritz, den spanischen Botschafter Agramonte y Cortijo, den
italienischen Botschafter A11 o l i c o , den chilenischen Botschafter de Porte-Seguro, den Gesandten von Dänemark, den tschechoslowakischen Gesandten, den finnischen Gesandten, den Geschäftsträger von Rumänien, zum größten Teil mit ihren Damen. Man sah ferner den Reichsverkehrsmim- fter Frei Herrn von Eltz-Rübenach, viele Staatssekretäre, Reichsleiter und Gauleiter, Korpv- führer Hühnlein mit zahlreichen höheren Führern des NSKK., Generalinspektor Dr. Todt, den General der Panzertruppen Lutz und andere Offiziere der Wehrmacht, Reichsarbeitsführer Hierl, Obergruppenführer von Jagow, die Rektoren der Berliner Hochschulen, den Präsidenten des DDAC. Freiherrn von Eglofs ft ein, Generaldirektor Dr. Dorpmüller, Reichshand- werksmeister Schmidt, den Präsidenten des Reichsoerbandes der deutschen Automobilindustrie Geheimrat A 11 m e r s , den Leiter der Fachgruppe Kraftwagen Direktor W e r l i n mit zahlreichen Vertretern der deutschen Automobilindustrie, unter ihnen Geheimrat von Opel, Dr. Kissel und Dr. Bosch, viele der bekanntesten deutschen Rennfahrer, Schauspieler und Schauspielerinnen, unter ihnen Generalintendant Gründ- g e n 5 , Generalmusikdirdektor Clemens Krauß.
Das Wunder des deutschen Gummis.
Von unserer Berliner Schristleiiung.
An der Stirnwand der Halle 5 der Berliner Internationalen Automobil- und Motorradausstellung erblickt der Besucher mehrere Türme übereinandergeschichteter Autoreifen, die zunächst nicht sonderlich kesseln. Tritt man aber an diese aufgetürmten Autoreifen heran und liest man die an ihnen befestigten Aufschriften, so weiß man: hier ist ein Wunder deutschen Erfindergeistes ausgestellt. Denn diese Autoreifen, so sehr sie auch den uns bekannten und herkömmlichen Autoreifen zum Verwechseln ähnlich sehen, stnd nicht aus natürlichem Rohgummi, sondern aus künstlichem (synthetischen) deutschen Gummi, hergestellt. Damit nicht genug. Diese Autoreifen aus deutschen Gummi find nicht etwa frisch aus der Fabrik zur Ausstellung geschickt worden, sondern sind Reifen, mit denen tausend und aber tausend Fahrkilometerzurückgelegt wurden. Es sind jene Reifen, von denen der Führer in seiner großen Eröffnungsrede sprach, die von der deutschen Wehrmacht seit ungefähr einem Jahre auf ihre Zuverlässigkeit und Festigkeit hin in schwierigstem Gelände e r - probt wurden und diese Probe bestanden haben, indem sie die Reifen aus natürlichem Rohgummi an Dauer und Haltbarkeit sogar noch um 10 bis 30 v. H. übertrafen.
Im Anblick dieser deutschen Gelehrten- und Wertarbeit stellt man unwillkürlich die Frage: Wie war es möglich, die Natur nicht nur einzuholen, sondern auch zu überholen? Läßt sich denn die Natur ihre Geheimnisse entlocken? Ist es möglich, ihr das Wunder ihrer Schöpfung abzulauschen? Das Ergebnis bejaht diese Fragen. Allerdings: es hat einer jahrzehntelangen zähen Ausdauer, eines nie versagenden Wagemuts und einer bis in die Tiefe letzter Erkenntnisse dringenden Weisheit deutscher Gelehrter bedurft, um das zu erreichen, was heute als ein fertiges Erzeugnis vor uns liegt, mit dem Deutschland die Welt überrascht hat.
Die Versuche, künstlichen Gummi herzustellen, liegen, wie gesagt, Jahrzehnte zurück. Bereits um die Jahrhundertwende wurde von dem Chemiker Fritz Hoffmann, einem Mitarbeiter der jetzt zum JG.-Farben-Konzern gehörigen Elberfelder Farbenfabriken norm. Friedrich Bayer, ein wichtiger Baustein des natürlichen Kautschuks entdeckt: das Isopren. Es gelang diesen Baustein Isopren
und in der Folge noch weitere im Kautschuk immer wieder auftretende Bestandteile (Butadiene) auf chemischem Wege herzustellen, sie zusammenzuballen (zu „synthetisieren") und zu kautschukartigen Massen zusammenzulagern. Auf Grund dieser Vorbereitungen gelang es während des Weltkrieges, den Methylkautschuk herzustellen, der ein ausgezeichnetes Hartgummi ergab. Weniger Erfolg hatte man mit dem aus Methylkautschuk gewonnenen W e i ch g u m m i, weil er nur ungenügende technische Eigenschaften hatte. Als der Weltkrieg beendet, die Einfuhr von Rohgummi wieder möglich war, wurde daher die Erzeugung von Methylkautschuk eingestellt.
Trotzdem ruhte emsige Forscherarbeit nicht. Jedoch erst 1926 wurden von großen deutschen Werken die Versuche, künstlichen Gummi herzustellen, in erhöhtem Maße und auf breiterer Grundlage wiederaufgenommen. Inzwischen hatte man erkannt, daß es einen neuen Weg gab, den chemischen einfachsten Baustein des Kautschuk, das Butadien, zu gewinnen. Der Weg führte über Kalk und Kohle. Im elektrischen Lichtbogen erzeugte man aus ihnen Kalziumkarbid und Azetylen, und aus ihnen den Grundkörper des Kautschuks, das gasförmige Butadien, das sich leicht zu einer Flüssigkeit verdichten läßt. Je nach der Zusammenlagerung (Polymerisation) der Butadiene erhält man die mannigfachsten Kautschukarten, was sich als großer Vorteil erweist, da man mit ihnen die verschiedensten technischen Ansprüche befriedigen kann. Dem Butadien-Kautschuk gab man den Namen Buna; Zahlen und Buchstaben hinter dem Wort Buna bezeichnen die einzelnen Abarten und Sorten des künstlichen Kautschuks.
Der Wettbewerb mit dem natürlichen Kautschuk zwang immer mehr d i e Güte des künstlichen Gummis zu steigern. Aber auch das gelang! So besitzt heute W e i ch g u m m i aus Buna eine höhere Alterungsbeständigkeit als Naturgummi, das beim Altern unelastisch, hart und brüchig wird. Daneben ist Buna aber auch temperatur- beftänbiger als Naturgummi, das sich oberhalb 80 bis 100 Grad schnell verändert, was bei den -heutigen Fahrgeschwindigkeiten der Kraftwagen eine ausschlaggebende Rolle spielt. Auch die A b - reibefeftigfeit erhöhte sich beim künstlichen
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war — wie beim Wein — notwendig, um diesen edlen Jahrgang zu seiner ganzen aromatischen Fülle zu entwickeln. Jetzt sind die hervor* ragenden 33er Macedonen-Tabake so hochwertig, daß wir durch ihre Hinzunahme die ALVA-Mischung noch verbessern konnten.


