Statt Karten
Ihre Vermählung geben bekannt
Feier des
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der Landes-Heil-- und Pslegeanstalt Gießen.
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Ihre Vermählung geben bekannt
heute Tanz!
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Statt Karten!
Franz Rathenow.
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Gießen, den 15. Oktober 1936.
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volksbaUe-Vevern e. 0
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1 DARUM BRENNT
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Tiechten
Klein-Linden
Ärandweg 5 p.
Bei Nieren-, Blasen- und Frauenleiden, Harnsäure, Eiweiß, Zucker Frequenz 1935: 22300
Assessor Or. jur. Heinrich Christ Margarete Christ, geb. Blumsiheln
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Gießen
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Oie Geburt eines gesunden Mädels zeigen in dankbarer Freude an
keine Berücksichtigung finden kann. Gießen, den 17. Oktober 1936.
Direktion
I Gloria-Palast • Lichtspielhaus I
2 Großfilme, die niemand versäumen sollte!
Fritz Zöller und Frau Herta, geb. Spatz
taugt nichts mehr
' j wie aus Ihrem verachteten 1
Öfchen ein tadelloser Dau- Ä erbrenner'wird - und oben- W drein noch die Ersparnis! *
Gießen lBleichstraße 21), den 18. Oktober 1936
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hält Herr ChLny gelegentlich eine Gemeinderatssitzung mit sich allein ab. Er scheint aber ein sehr gewissenhafter Beamter zu sein, denn auch in diesem Jahre legte er der Aufsichtsbehörde einen sauber ausgearbeiteten Gemeindehaushalt mit allen nötigen Belegen vor, und dieser Haushalt schloß in der Einnahme mit 956 und in der Ausgabe mit 950 Francs ab, so daß die Gemeinde ein nicht anzuzweifelndes Vermögen von 6 Francs ihr eigen nennen kann. Mortaux besitzt auch eine Gebetskapelle und ein — allerdings unbewohntes — altes Schloß. Gottesdienst findet in der Kapelle nur alle zwei Jahre an den Gedenktagen für den heiligen Sulpicius und den Antonius von Padua statt. Zu diesem Zwecke kommt eigens ein Priester aus einer größeren Nachbargemeinde herüber...
Merkwürdiger Wahrtraum.
(ha) Warschau.
Man erinnert sich der Unruhe, von der die ganze Welt befallen wurde, als beim Ballonwettflug um den Gordckn-Bennet-Pokal der polnische Ballon Lopp mit seinem Piloten verschwunden war. Man hatte zunächst nicht die mindeste Spur von diesem Ballon. Doch dann meldete sich bei einer Warschauer Zeitung der 60jährige Ingenieur Ossowiecki, der den erstaunten Redakteuren eine sehr genaue Darstellung vom Verlauf jenes Fluges zu geben vermochte. Als man ihn nach der Quelle seiner Informationen fragte, versicherte er, daß er nun schon die zweite Nacht in allen Einzelheiten den Verlauf des Fluges des Ballons Lopp geträumt habe. Als später der Ballon Lopp gefunden wurde, ergab sich, daß Ossowiecki mit ganz geringfügigen Abweichungen richtig gesehen hatte.
Fritz-Karl Cimer Assistenzarzt und Frau Luise geb. Haas
Hans Fritz Schuster Friedgard Schuster, geb. von Nasse
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1 ' Sie werden sich wundern;
Y<Mhv. Bestehens in der Turnhalle, Steinstraße 1 Samstag, den 17. Oktober, 20 Uhr Seftabend
mit turnerischen Vorführungen. Sonntag, den 18. Oktober, 20 Uhr LamMerrfeiev mit Konzert und Tanz.
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Sonntag, den 18. Oktober 1936
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vor genau 30 Monaten zusammen mit einem Kumpanen zum Tode verurteilt. In der Hinrichtungs- nicht wurde die Strafe für den Kumpanen in lebenslängliches Zuchthaus umgewandelt. Warner wurde nur ein Aufschub zugebilligt, da der Gouverneur die Akten noch einmal studieren wollte. Darüber sind nun zwei Jahre vergangen. Der Gouverneur hat den Fall vollkommen vergessen, zumal die Akten offenbar gar nicht in seinen Besitz gelangt sind und nun im Duplikat herbeigeschafft werden müssen. Vorläufig ist also Sylvester Warner noch immer zum Tode verurteilt und kann jeden Tag aus seiner Zelle abgeholt werden. Der Gouverneur befindet sich zur Zeit auf einer Dienstreise. So lange hat Warner auf jeden Fall noch Frist. Im übrigen rechnet man damit, daß der „vergessene Delinquent von Kentucky" nunmehr begnadigt wird.
Japanische Stadt in Brasilien.
(rn) San t o s.'
Im Staate Sao Paulo liegt eine Stadt, die vollkommen japanisch ist, Shigamoto. Ursprünglich hatten sich an jenem Platz, wo nur drei oder vier Häuser standen, japanische Auswanderer angesiedelt. Heute zählt Shigamoto nicht weniger als 25 000 Einwohner. Alle Häuser sind nach den modernsten Gesichtspunkten gebaut. Die Straßen sind breit und asphaltiert. Nicht weniger als vier Parks kann man in dieser Stadt durchwandern. Auch eine japanische Zeitung erscheint in Shigamoto.
Der letzte Gaucho.
(ts) Cordoba.
Seit man in Südamerika mit schnellen Lastwagen hem fliehenden Vieh nachfährt, seit sogar Flugzeuge in den Dienst der Ranchs gestellt wurden, haben die Gauchos (die mit dem Lasso bewaffneten Pferde-
Die Abgabe des Gespüls und der sonstigen Speise- abfälle soll im Wege der öffentlichen Ausschreibung ab sofort bis zum 31. März 1937 vergeben werden.
Die Bedingungen können auf der Verwaltung unserer Anstalt in der Zeit vom 19. bis 21. Oktober 1936, vormittags von 9 bis 11 Uhr eingesehen werden.
Angebote sind verschlossen und mit der Aufschrift: „Angebot zu dem am 17. Oktober 1936 ausgeschriebenen Gespül usw." zu versehen und bis Donnerstag, den 22. Oktober 1936, vormittags 10 Uhr, nur durch die Post an die Verwaltung der hiesigen Anstalt einzureichen. In den Angeboten sind auch die Bedingungen anzuerkennen, andernfalls das Angebot
Aufruf!
Am Samstag, dem 10. Okt. 1936, wurden beim Verlassen des Winzerfestes rm, Gedränge ermge Kler- dungsstücke, vorwiegend Mantel und ^üte mrt Inhalt, vertauscht. Es wird leder, der nn Bentz emes fremden Gegenstandes ist, drmgend ersucht, btefen bei dem Hausmeister in der Volkshalle, gegen Quittung abzuliefern und gegebenenfalls fein vermintes Kleidungsstück genau,zu bestzeiben.
Wir appellieren an die Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit unserer Volksgenossen u. erwarten, datzmit ihrer Hilfe jed. Festbesucher wieder zu seinem Eigentum kommt.
und Rinderhirten) ihr Brot verloren. Die berittenen Viehhirten gehören der Vergangenheit an. Ein Gaucho, der vor wenigen Tagen ftarb, soll der letzte seines Berufes gewesen sein. Er wurde 90 Jahre alt und war bis vor ein paar Jahren von seinem Pferd nicht zu trennen. In seiner Jugend soll er ein großer Brigant gewesen sein, der zweimal zum Tode verurteilt worden ist, aber jedesmal wieder kurz vor dem Vollzug zu entweichen verstand. Auf den Reiterfesten in' Südamerika tauchen freilich noch immer Gauchos auf, die von sich versichern, die alte- Ueberlieferung hochzuhalten.
Idealer Platz für Gäste!"
(—) Aberdeen.
In einem Wohnungsanzeiger von Aberdeen fand man in diesen Tagen folgendes interessante Inserat: „Geisterhaus zu verkaufen, seit vielen Jahren als Spukhaus berühmt. Garantiert allnächtliches Auftreten von Geisterlauten. Als Hotel oder Pension für Feriengäste ideal geeignet. Nähere Auskünfte.." Es ist das erste Mal, daß man in England Geisterhäuser zum Verkauf ausbietet. Uebrigens ist zu befürchten, daß die Klopgeister jenes Hauses genau so eigensinnig sind wie jener Geist von Dean Manor bei Rochester. Dieser sollte vom Institut für Psychische Forschung in London mit Hilfe raffinierter Mikrophon- und Radioanlagen belauscht werden. Als er jedoch erscheinen oder sich sonst bemerkbar machen sollte — da versagte der Geist, der anscheinend die Oeffentlichkeit nicht liebt.
Der Ameisenkrieg im Londoner Zoo.
(—) London.
Jrn Londoner Zoo tobt ein ununterbrochener von den Menschen heraufbeschworener Krieg zwischen drei
Ameisenvölkern, die zur Zeit dabei sind, ihre Hauptstädte und ihre Befestigungsanlagen so herzurichten, daß ihre gegnerischen Artgenossen ihnen nichts anhaben können. Man brachte die Ameisen auf eine Insel und schuf durch ganz schmale Wassergräben Teile. An sich hätte also jeder Ameisenstaat Zeit und Raum genug gehabt, sich friedlich zu entwickeln. Aber mit Hinblick auf die wachsende Bevölkerungszahl waren die Ameisen gezwungen, an Kolonien zu denken. Sie begannen also die Wasserarme zu überschreiten, bauten meist auf den Leibern ihrer eigenen Soldaten Brücken, die nach seltsamen Gesetzen der Stabilität halten müssen und unternahmen dann wilde Angriffe gegen ihre Nachbarn. Bisher lief allerdings der Krieg immer so aus, daß die Angreifer sich nach dem Raub einer großen Anzahl Sklaven wieder zurückziehen mußten. Wo es ihnen allerdings gelang, eine feindliche Kolonne abzudrängen und abzuschneiden, da zauderten sie nicht lange, sondern vernichteten die Gegner restlos.
Ein Dorf mit drei Einwohnern.
(pj) Paris.
Das kleinste Dorf Frankreichs ist Mortaux in der Nähe von Chaumont im Departement Haute- Marne. Dieses Dorf besitzt nur drei Einwohner. Die Bevölkerung von Mortaux besteht aus einer alten Frau, ihrem erwachsenen Sohn und einer sechzehnjährigen Tochter. In die Wählerliste sind zwar fünf Personen eingetragen, aber vier von ihnen sind nicht ortsanwesend. Der einzige Wähler der Gemeinde ist Mr. Albert Chevy, der im übrigen auch alle anderen nur erdenklichen Aemter und Würden der Gemeinde bekleidet. Er ist Mitglied des Gemeinderats — da aber andere Mitglieder dieser wichtigen Körperschaft nicht aufzutreiben sind,
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Klavierlehrerin 04734 woMjelzIteierMei und nimmt noch einige Schüler an Nachlässe von 3 bis 20 v. H. erhalten Sie bei wiederholten Veröffentlichungen einer Anzeige)
Magdeburg 17. Oktober 1936
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(Ihrenbreltsteln (Rhein) Kreuzkirche 87
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Zum kühlen Grund
Inhab.: Adolf Schepers. «ssoD
Klein-Linden
Gasthaus ^urdeutsclienEicr^
Sonntag, den 18. Oktober:
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Die Bibel- und Bekenntnisstunde am Mittwoch, 21. Oktober 1936 fällt ÖUÖ 6617V Nächster Abend am Mittwoch, dem 28. Okt., 8V, Uhr, im Johannessaal. Näheres durch besondere Anzeige. IntnoereinD.1846(Sie8en
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