Ausgabe 
17.1.1936
 
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Stahl

Wie sieht es in -er Wirifchast aus?

die

der Steigerung des Binnenverbrauchs,

für die afrikanische Unternehmung sind darin nicht enthalten. Und das ist entscheidend. Man berechnet

Jahresversammlung des Landesvereins Heffen- AaffauimMchsbundDeutscherDipIomlandwirte

erstenmal auch die mandschurischen Werke. Die Welt­marktpreise zeigen seit Herbst 1935 steigende Ten­denz. Die deutsche Eisenausfuhr konnte als Aus­wirkung der neuen Jreg-Verträge um etwa 400 000 Tonnen gesteigert werden.

Ieiu uuaycipiuu^cHci vucyiici uci -punm wunui/o war, von der britischen Regierung die Rückkehr nach Indien verboten.

Der deutsche Handwerks- und Gewerbekammertag berichtet über die Lage des Handwerks im vierten Vierteljahr 1935, daß sich die Wirtschafts-- tätigkeit im ganzen gesehen auf einem in Anbetracht der Jahreszeit hohen Stande gehalten habe. Wäh­rend nach wie vor die öffentliche Bautätigkeit als Arbeitgeberin des Handwerks eine große Rolle spielte, fiel die private Bautätigkeit fast ganz aus. Charakteristisch für die Berichtszeit war die sehr unterschiedliche Beschäftigungslage in den einzelnen Bezirken. Die Handwerkszweige, die an der Wieder­herstellung der Wehrhoheit Anteil nehmen konnten, verzeichneten eine gute Beschäftigungslage. Die ver­brauchsorientierten Handwerkszweige blieben hinter diesen und den Bauhandwerkszweigen zurück. Be­merkenswert ist an dem Bericht noch, daß die S ch w a r z a r b e i t so gut wie ganz verschwun­den ist, dagegen wird über schleppendenZoh- lungseingang nach wie vor geklagt.

die Wirtschaftszentren Japans und M a n d s ch u k u o s besuchte, hat ihre Besprechungen mit den jo

ter- und Säuglingsschutz, Deutscher Fröbelverband, Abt. Volkswirtschaft-Hauswirtschaft), der jeweiligen RS.-Kreis- oder Ortsfrauenschaftsleiterin und den Betriebsvertrauensfrauen der Deutschen Arbeits­front.

Deutscher Frontkampferbesuch in England.

London, 16. Jan. (DRB.) Am Sonntag, dem 19. Januar, wird eine Abordnung der deut­schen Frontkämpferverbände in London eintreffen, um den Besuch zu erwidern, den Vertreter des gro­ßen englischen Frontkämpferverbandes der British Legion im Juli v. I. den deutschen Frontkämpfern gemacht hatten. Die Führung der deutschen Ab­ordnung liegt in den Händen des Beauftragten der deutschen Frontkämpferverbände, Herrn Stah° me r. Die Abordnung setzt sich zusammen aus: Reichskriegsopferführer Oberlindober, Reichs- arbeitsminifter Seldte, dem Bundesführer des ReichskriegerbundesKyffhäufer" Oberst Rein­hard, dem Bundesführer der Reichsoereinigung Ehemaliger Kriegsgefangener, F r e i h e r r von Lersner, dem Verbandsführer des Reichsver- bandes deutscher Offiziere, Generalmajor a. D. Graf von der Goltz, SS.-Oberführer von Humann-Hainhofen und Fliegerkomman«

(RSG.) Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Erzeugungsschlacht. Stabsleiter Dr. R o t h e r t teilte in grundsätzlichen Ausführungen die Lage der Nahrungsmittel- und Rohstoffver- o r g u n g Deutschlands dar und die sich daraus ^gebenden Aufgaben für die heimische Landwirt- chaft. Die Ernährung unseres Volkes ist für ge­wisse Teile des Eiweiß- und Fettverbrauchs sicher­gestellt. Die Gespinstfasererzeugung bedarf noch einer Steigerung; die Leistungssteigerung beim Ackerbau muß durch Verbesserung auf den Gebieten der Saatgutanwendung, Bodenbearbeitung und Düngung, der Schädlingsbekämpfung, Grünlandver­besserung und Neulandgewinnung erzielt werden. Durch das Gesetz zur Hebung der Tierhaltung und das Gesetz für Pflanzenschutz sind die Maßnahmen zur Erzielung einer nachhaltigen Leistungssteigerung und allgemeinen Verbesserung der Ertragsfähigkeit der Landwirtschaft eingeleitet. Ein sehr erfreuliches Zeichen ist die Steigerung des Schulbe- uches an den bäuerlichen Werkschulen um mehr als 20 v. H.; abschließend sprach der Stabsleiter noch über die großen Aufgaben, die der Bauersfrau bei der Erzeugungsschlacht zufal­len. Die Leistung aus eigener Wirtschaft könne noch erheblich gesteigert werden, da gerade im bäuer­lichen Betrieb die Frau für die richtige Verwertung der Erzeugnisse sorgen muß.

lieber die Reichsbodenschätzung sprach Dr. Leber von der Landesbauernschaft Hessen- Nassau. Auf dem Wege über die Bodenschätzung versucht die Reichsregierung für die Zukunft zu einer einheitlichen Besteuerung derLand­wirtschaft zu gelangen. Die Einheitlichkeit der Be­urteilung wird durch die grundlegende Schätzung sogenannter Musterstücke gewährleistet. Die Flächen werden nach Ackerland und Grünland ge­schätzt, die Einteilung bezieht sich auf Bodenart, Entstehung sowie Stand und Entwicklungsstufe des Bodens.

Die deutsche Wirtschaftsabordnung, die,Wirtschaftsform pflegen. Deutschland hat Eng- e Wirtschaftszentren Japans und Mandschu- land in der Herstellung von Eisen und Stahl ge- ~ ~' v ja- waltig überflügelt. Es zählt jetzt zu den drei Spitzen­

panischen Regierungs- und Wirtschaftskreisen abge- ländern, die 64 v. H. der Eisenerzeugung und gleich­schlossen. Sie wird am 18. Januar die Weiter- falls 64 v. H. der Stahlerzeugung der Welt hervor- reise nach China antreten. Als Ergebnis der bringen. Das Ausscheiden Englands, das noch 1913 Erörterungen hat die Abordnung Empfehlungen zur auf diesem Gebiete Konkurrenz machte, aus der Verbesserung der deutsch-japanischen Handelsbezie- Reihe der Länder, die an der Spitze marschieren, ist Hungen unterbreitet. Die Abordnung hat auch für immerhin überraschend, weil die Engländer sich bis eine Vermehrung des deutsch-mandschurischen Wa- vor wenigen Jahren lebhaft um bte Elsen- und renaustausches Empfehlungen unterbreitet. Stahlproduktion bemühten. Im einzelnen zeigt die

* Entwicklung in den wichtigsten Ländern folgendes

b-stcht -in- Verteuerung der Leben-Haltung zu Neue Wendung im Fall Lindbergh? vermeiden und für eine gleichmäßige Verteilung y 7 57

der Lebensmittel zu sorgen. Das Bundesobergerlcht lehnte Hauptmanns

1 Gesuch um Wiederaufnahme des Verfahrens ab. Nach dem Bekanntwerden der Ablehnung des Gesuchs um Wiederaufnahme des Verfahrens ge­währte Gouverneur Hoffmann einen 30tägigen Aufschub der Vollstreckung des Urteils an

des Bewerbers einen Eindruck zu gewinnen.

Soldaten, die ihrer Wehrpflicht ge­nügen, können in die Offizierslaufbahn über­nommen werden, wenn sie sich ihrer Persönlich­keit, ihrer militärischen Veranlagung und ihren dienstlichen Leistungen nach so überragend aus der Masse ihrer Kameraden herausheben, daß sie die Gewähr bieten, in jeder Hinsicht vollwertige Offi­ziere zu werden. Sie werden dem Oberbefehlshaber des Heeres vom Truppenteil zur Uebernahme in Vorschlag gebracht. Die Soldaten, die in die engere Wahl genommen werden können, müssen sich gleich­falls einer psychologischen Prüfung unterziehen.

Hinsichtlich geldlicher und Naturalgebührnisse ist der Fahnenjunker so gestellt, daß er auskommen kann. Geringe gelegentliche oder regelmäßige pri­vate Beihilfe ist jedoch erwünscht. Die Ausbildung des Offiziersnachwuchses umfaßt von der Einstel­lung bzw. Uebernahme als Fahnenjunker bis zur Beförderung zum Offizier zwei I a h r e. In die­ser Zeit erfolgt die Ausbildung in der Front, auf der Kriegsschule und in Sonderlehrgängen der einzelnen Waffen. Nähere Bedingungen, namentlich auch über die zur Bewerbung erforder­lichen Papiere sind aus den Merkblättern zu er­sehen, die bei allen militärischen Dienst- {teilen zu erhalten sind.

Ehrentag des deutschen Beamtentums.

Generalappell vor dem Führer im Rahmen des Parteitages 1936.

Berlin, 17. Jan. (DNB.) Der Stellver­treter des Führers empfing den Reichsbeam­tenführer Pg. Neef, um von ihm den Bericht über die Tätigkeit des Hauptamtes für B e - amte und des von diesem geführten R e i ch s b u n- desderdeutschen Beamten im vergangenen Jahr, sowie über den Arbeitsplan des Jahres 1936 entgegenzunehmen. Dabei kam auch zur Sprache, daß nach dem Willen des Führers der deutschen Beamtenschaft in diesem Jahr eine b e- sondereAuszeichnung dadurch zuteil werden wird, daß der Führer im Rahmen des Par­teitages 19 3 6 einen besonder en Beam­te n ta g angeordnet hat, auf dem der Führer in Anwesenheit der führenden Männer von Partei und Staat zu den deutschen Beamten sprechen wird. Es soll nach dem Willen des Stellvertreters des Führers.m öglichst allen deutschen Be­amten Gelegenheit gegeben werden, sich im gan­zen Reich vor den Lautsprechern zu versam­meln, um diesen Ehrentag des deutschen Beamten­tums am Rundfunk miterleben zu können. Zum ersten Mal in der Geschichte des deutschen Be­amtentums erlebt damit die deutschen Beamtenschaft einn Generalappell vor ihrem Staats­oberhaupt, der ihre gesinnungsmäßige Ge- schlossenheit und ihre tiefinnerliche Verbundenheit mit dem Willensträger des Deutschen Reiches, un­serem Führer und Reichskanzler, vor aller Welt be­kunden wird.

Reichsmütterdienst im Deutschen Frauenwerk.

Ein Beispiel erfolgreicher Preisbeeinflussung ist, wie aus einer Veröffentlichung in Wirtschaft und Statistik herdorgeht, der Baumarkt im Jahre 1935 gewesen. Die Indexziffer der Baukosten, die im Jahresdurchschnitt 1934 75,3 auf der Basis 1928 (= 100) betrug, schwankt im abgelaufenen Jahr zwischen 74,9 und 75t9 bei einem unveränder­ten Index für die B a u a r b e i t e r l ö h n e von 69,5, einem Index für Steine und Erden, der mit 73,1 bis 73,5 etwas unter dem Vorjahrs­index von 73,7 liegt, einem Baueisen index von 86,6 (88,7), dem Baunebengewerbearbei- t e n index von 72,2 bis 77,8 (76,6) und einem Schnittholz index von 80,2 bis 80,7 (77,1) in 15 Großstädten. Diese Stabilität des Index, die natürlich nicht besagt, daß in jedem einzelnen Falle oder in jedem einzelnen Bezirk die Preise so relativ unverändert blieben, ist um so bemerkens­werter, als der Geschäftsgang der gesamten Bau- wirtschaft außerordentlich gut war und die staat­liche Bautätigkeit einen wesentlichen Anteil daran hatte. Behördenaufträge pflegen aber im allge­meinen nicht gerade preisdrückend zu wirken. Aus der Veröffentlichung des Statistischen Reichsamtes geht nun aber mit Deutlichkeit hervor, daß eben in der Handhabung dieser Behörden­aufträge der Schlüssel für die Stabilität der Baukosten zu finden ist. Die bauoergebenden Stel­len waren strikte angewiesen, keinesfalls höhere Preise als. Mitte 1933 zu be­willigen, außer bei Schnittholz oder falls durch staatliche Maßnahmen Lohnerhöhungen eingetreten waren. Es mußte auch bei Vergebungen der billigste Anbieter berücksichtigt werden, sofern er nur zu­verlässig war und einwandfreie Arbeit geliefert hatte. Weiter waren im allgemeinen Bindungen der Angebote oder Verdingungskartelle ausge­schlossen, und vor allem waren strenge Anweisun- gen gegeben worden, Nachforderungen nicht zu er­füllen. Auf diese Weise hat man einer Preiser­höhung wirksam entgegengearbeitet und in dem für 1935 wichtigsten Sektor der Bauwirtschaft Richtpreise geschaffen, die auch den übrigen Bau­herrn wenigstens teilweise zugute gekommen sein

Der Leiter der landwirtschaftlichen Versuchsan­stalt Darmstadt, Privatdozent Dr. Schmidt, sprach überNeuzeitliche Düngung, Erntegüte und Volksgesundheit". Man hat die Verwendung von künstlichem Dünger als Ursache von Krebs, Tuberkulose und anderen Krankheiten hingestellt. Jedoch haben Versuche er­geben, daß künstliche Dünger keine Schäden für Mensch und Tier mit sich bringen, daß im Gegen­

teil mit einer allgemeinen Qualitätssteigerung auch , ...

Bekömmlichkeit und Haltbarkeit des Produktes sich die Kosten auf ungefähr 2 Milliarden Lire im hoben. Die neuzeitliche Düngung sieht künstliche Monat, wobei die Schatzung sehr vorsichtig ist. Jta- unb organische Dünger als gegenseitige Ergänzun- üen kann diese Ausgaben aber nur durch seine gen an* die nur bei unsachgemäßer und einseitiger Noten presse decken, wenn man überhaupt von Anwendung nicht die in sie gesetzten Erwartungen Deckung reden will. Die konvertierten Anleihen, die erfüllen. durch die Ablieferung von Trauringen usw. gestie-

Dr. Tempel, der Leiter der Hauptstelle für genen Goldbestände reichen nur für eine Verhältnis- Pflanzenschutz i, Gießen, sprach überPflan - mäßig kurze Zeit. Die Goldbestände der itaüeni- zenschutz und Erzeugungsschlach t". Die schen Währungsbank sind erheblich zusammenge- Hauptaufgabe wird in den kommenden Jahren die schmolzen, so daß feit einiger Zeit keine offiziellen Abwehr des Kartoffelkäfers fein, der Berichte darüber mehr ausgegeben werden. Dazu in breiter Front gegen die deutsche Westgrenze vor- kommt die Stagnation des Wirtschafts, rückt. Angesichts der großen Schäden, die der Kar- l e b e n s. Bisher hat Italien Rohstoffe auch dann toffelkäfer anrichtet, wird die Abwehr zu einer eingeführt, wenn es im eigenen Lande z. B. bei Einsatzbereitschaft, die der bei der Feuerwehr Bauten arteigene Rohstoffe genug besaß. Die ifa- gleichkommt, organisiert werden. In jeder Ge- lienische Baumeister haben z. B. Zement, Stahl, meinbe wird eine Schädlingswehr gebildet. Eisen und Glas in ungeheuren Mengen emgeführt, Tierzuchtbirektor Dr. Schneider bezeichnete um den Bau der großen von Mussolini veranlaßten als Ziel der Landestierzucht die Haltung Unternehmen zu beschleunigen. Die Folge davon bodenständiger Rassen auf wirtschaftseigener war, daß die Kunst des italienischen Steinmetzen, Futtergrundlage. Dazu ist vor allem die Entwir- der nur im Lande vorhandenes Material verarbei- rung des Rasseknäuels notwendig. Sie ist vom Da- tete, wie er es seit Jahrhunderten getan hat, fast tertier her anzupacken und wird durch das Reichs- vollständig verloren ging. Die Rückkehr zu heimi- körgesetz gefördert werden. schen Rohstoffen ist also in Italien kaum möglich

Zum Schluß der Tagung sprach Stabsleiter der oder bedarf vieler Jahre, so daß das Bauwesen Hauptabteilung III, Dr. Fabian über die heute vollständig brach liegt.

Marktordnung, deren Hauptaufgabe darin -------

(NSG.) ,Zn einem Staate ist die Mutter die wichtigste Staatsbürgerin." Dieses Wort unseres Führers Adolf Hitler stellt die deutsche Frau und Mutter in den Mittelpunkt unseres Staatslebens als Erhalterin des Volkes, als Treu­händerin des deutschen Blutes und der deutschen Art. Aus diesem Glauben an die volksbildende Kraft der Frau heraus wurde zum Muttertag 1934 der Reichsmütterdienst im deutschen Frauenwerk geschaffen. Alle Frauenverbände, die auf dem Boden des neuen Deutschland standen, schlossen sich unter Führung der NS.- F r a u e n s ch a f t zusammen, um gemeinsam die Schulung der deutschen Frau in Mütterschulungs­kursen durchzuführen.

Der Lehrplan dieser Schulung umfaßt fast alle Gebiete der Frauenarbeit, die überhaupt denk­bar find: Aufgaben der Frau im neuen Staat, Be­völkerungsfragen, Erblehre, Erbpflege, Haushaltfüh­rung, Gesundheits- und Krankenpflege, Erziehungs­fragen, Fragen, die Mutter und Kind angehen von der Geburt an bis zur Reife. Staatlich geprüfte Fachkräfte führen die Schulung in Wanderkur- f e n durch von den Großstädten bis in das kleinste und entlegenste Dorf. Frauen und Mädchen aller Schichten werden gemeinsam erfaßt. Ge­meinsame Aussprache über die großen und kleinen Fragen des täglichen Lebens führt zu einer einheit­lichen Ausrichtung. Das Bewußtsein wird geweckt, welchen Einfluß und damit welche Verantwortung Frau gegenüber dem Staat trägt. Wer einmal einen Mütterschulungskurs besucht hat, wird nie die frohen Gesichter der Teilnehmerinnen vergessen. Frauen und Mädchen aller Schichten finden sich hier zusammen zu einer großen Arbeitsgemeinschaft für ihr Volk. Daran teilzunehmen ist auch dem finan­ziell Schwächsten ermöglicht.

Folgende Kurse finden statt: 1. Pflege und Ernäh­rung des Säuglings und Kleinkinds in gesunden und kranken Tagen. 2. Erziehungsfragen und Anleitung zum Basteln. 3. Gesundheits- und häusliche Kran­kenpflege. 4. Haushaltführung und Kochen/ 5. Haus­haltführung, Nähen. 6. Praktische Heimgestaltung und Hauskultur. Nähere Auskunft und Anmeldung zu den Kursen bei den Verbänden des Deutschen Frauenwerks (NS.-Frauenschaft, Ev. Frauenhilfe, Deutsches Rotes Kreuz, Alice-Frauenverein, Frauen- amt der Deutschen Arbeitsfront, Zentrale für Mut-

Der österreichische Bundeskanzler Dr. S ch u f ch - nig ist in Prag eingetroffen. Dr. Schuschnigg wurde am Bahnhof vom Sektionschef des Minister- ratspräfibiums Dr. Bartofch vom Gesandten Dr. Krofta, von Mitgliedern der österreichischen Gesandt- Vereinigte Staaten schäft und Vertretern des Jndustriellenklubs begrüßt. Deutschland

* Rußland

dank S i e b e I. Die deutsche Frontkämpferabord­nung wird sich eine Woche in England aufhalten und dabei Gelegenheit finden, nicht nur in eine nähere Aussprache mit den Vertretern der British Legion über alle gemeinsamen Fragen einzutreten, sondern auch die zahlreichen und vorbildlichen Wohl­fahrtseinrichtungen des großen englischen Front­kämpferbundes kennen zu lernen.

Meine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanzler empfing am Donnerstag den zu Wirtschaftsverhandlungen m Berlin anwesenden Kgl. ungarischen Han­dels- und Verkehrsmini st er v. Winch- fier im Beisein des Reichsministers des Auswär­tigen und des Kgl. ungarischen Gesandten, Feldmar­schall-Leutnant Sztojay. *

Zu Gunsten des Winterhilfswerks fand am Mittwoch im Staatsrevier der Schorf- Heide eine Jagd statt, an der als Gäste des Mini­sterpräsidenten General G ö r i n g der polnische Bot­schafter L i p s k i, der Danziger Senatspräsident Greiser, ©eneralforftmeifter von Keude 11, Oberlandforstmeister Haufendorfs und Ober­jägermeister M e n t h e teilnahmen.

In Italien endet das Budgetjahr am 30. Juni. Für 1935 belief sich der Fehlbetrag im Staatshaushalt auf 2,030 Millionen Lire, der vor allem durch die Kosten der Vorbereitung der abessinischen Expedition entstand. Für 1936/37 wurde im Ministerrat ein Staatshaus­halt verabschiedet, der sich in Ausgaben auf 20 291 Millionen und in Einnahmen auf 20 312 Millionen Lire bewegt, also einen Ueberschuß von 20,4 Millionen Lire aufweist. Aber dieser Ueberschuß steht noch auf dem Papier, denn die Kosten

Der englisch-indische Kommunistenführer S a k l a t- ®nglanb vala ist im Alter von 62 Jahren in ßonbon ge- Frankreich ftorben. In ben Jahren 1922 bis 1929 war Saklat- %.afa.n vala Abgeordneter ber Kommunistischen Partei Eng- -oelgien-Luxemburg lanbs im Unterhaus. 1929 würbe Saklatvala, ber l.P bezeichnend, ein ausgesprochener Gegner ber Politik Gandhis ruckgan g i g er Erzeugung Frankreich war.

0 '...... ~ . Die ^panische Produktionssteigerung umfaßt zum

Die Verlagerung des kräftigen südwesteuropäischen

Die flimmernde Leinwand ist von einer Volks- Tiefdruckwirbels nach Frankreich zu hat die Zufuhr wirtschaftlichen Bedeutung geworden, die oft über- seucht-rnilder subtropischer Meeresluft nach Deutsch­sehen wird. Die Reinigung des Filmes von zer- [an^ verstärkt. Dabei haben in der vergangenen setzenden Einflüssen hat der deutschen Filmproduk- Nacht verbreitete Niederschläge (nur anfänglich tion einen neuen inneren Auftrieb gebracht. Sie ist Schnee) eingesetzt, die vielerorts Anlaß zu (Statt- in sich gesund und steht nach wie vor mit den aus- eisbildung gaben. Die Niederschlagstätigkeit wird ländischen Filmgesellschaften, die sich den deutschen xnx Laufe des Freitag noch zunehmen, doch kann Belangen anschließen, in einem regen Austausch- ^r das Wochenende erneut mit dem Eindringen geschäft. Im Jahre 1934 wurden 12 2 Filme {älterer polarmaritimer Luftmassen gerechnet wer- deutscher Erzeugung hergestellt, 37 kamen hjen

aus Amerika und 37 aus dem übrigen Europa. Aussichten für Samstag: Wieder lieber- Diese Gesamtzahl von 196 zugelassenen Fil- gang mehr wechselnd bewölktem Wetter mit ein- men hat im Vorjahre eine Erhöhung auf ^Inen Niederschlagsschauern, bei kräftigen westlichen 2 01 erfahren, aber die deutsche Filmproduktion bj5 nordwestlichen Winden anfänglich noch mild, hat, hauptsächlich aus Mangel an geeigneten künst- &ann beginnende Abkühlung.

lerischen Kräften, einen Rückgang a u f 94 er- Aussichten für Sonntag: Voraussichtlich fahren, woran 37 Herstellerfirmen beteiligt waren, zeitweilig aufheiterndes und kälteres Wetter mit Immerhin hat sich, da z. Zt. die Produktion an deut- vereinzelten Schauern (teilweise Schnee).

schen Filmen stark ist, das deutsche Film- Lufttemperaturen am 16. Januar: mittags1,8 geschäft gehalten, während die Filmerzeugung in Celsius, abends0,8 Grad; am 17.Januar: Frankreich, wo vor allem der Pathö-Konzern morgens 1 Grad. Maximum 1,2 Grad, Minimum zusammenbrach, einen Rückgang aufweist. Die in5,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe Frankreich gespielten Filme waren n u r 3 u 28 d. S). am. Januar: abends 0,4 Grad; am 17. Januar: französischer Herkunft. Dor allem die morgens 0,4 Grab Celsius. Nieberschläge 1,9 mm. amerikanische Erzeugung brang auf ben--------------------------------

französischen Markt sehr stark vor, aber auch die Hauptschriftleiter: Dr. Friebrich Wilhelm Lange, deutsche, denn es wurden 38 deutsche Filme Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm qegen nur 32 im Jahre 1934 in Frankreich gespielt. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den In England stieg die Produktion, wobei jedoch übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: die Filme englischer Herkunft nur 26 v. H. aus» Hans Beck. Verantwortlich für ben Inhalt ber An­machen. Italien blieb in ber Perobuktion zurück, zeigen: Theobor Kümmel D.A. XII.35: 11300. Druck ebenso bie Tschechoslowakei, während bie öfter- unb Verlag: Brühl'sche Univerfitäts.Buch. unb Stein- rcirfnfche Er^euauna etwas anstieg. I brurferei R. Lange, K.-G., sämtlich m Gießen,

retdjtwe Erzeugung eimas an] g. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pk.

Die Welterzeugung in Eisen und Roh- Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf- wehr.

st a h l hat zugenommen. Das hängt wesentlich mit Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 ber Steigerung bes Binnenverbrauchs,! wit ber Illustrierten 5 pf- _ru

vor allem in ben Ländern zusammen, die diese * Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1.3uni 1935 gültig.

dürsten. Der Sozialpolitiker vermerkt weiter mit Hauptmann. *

Befriedigung, daß mit dieser Preisbeeinflussung ^ie ZeitungNew York American veröffent- durch die Auswahl der Zuverlassigkettsmerkmale, einziges Neuyorker Blatt in großer Auf-

namlch der Pflichterfüllung gegenüber den ©efolg= m(^ die Meldung, daß jetzt die Lösung des haften und ihren Rechten eine Erziehung auf dem ^indd H-Rätfels unmittelbar bevorstehe. Gebiet des Schutzes der Arbeit verbunden worden ist. $as ^latt behauptet, Gouverneur Hoffmann * habe den Aufschub der Hinrichtung

Die Textilwirtschaft hatte mit großer Hauptmanns auf Grund eines vertraulichen Be­spannung die Durchführungsverordnung zum richtes der von ihm mit der Untersuchung des Spinnstoffgesetz erwartet, die über wichtige Falles beauftragten Detektive verfügt, nach denen arundsätzliche und praktische Fragen Klarheit bringt, ein aus Rußland stammender Pole, der fließend Wesentlich ist, daß die Führung eines Lagerbuches deutsch spreche und den gleichen Akzent habe wie im Sinne des Spinnstoffaesetzes für den Einzel- Hauptmann, der wahre Entführer des Lind­handel unb bas Lohngewerbe nicht in Frage kommt, bergh-Kindes fei.

fonbern lebiglich für bie Jnbustrie unb ben Groß- Dieser Mann, so meldet das Blatt weiter, habe handel, soweit er rohe Spinnstoffe, Webgarne, Web- wahrscheinlich die Frau als Mithelferin ge- zwirne und andere nicht für den Einzelhandel Han- habt, von ber im Prozeß die Rebe war. Er sehe belsfertige Erzeugnisse auf Lager hat. Festgelegt ist Hauptmann zum Verwechseln ähnlich. Die Polizei ferner der Begriff bes Saifonbetriebes, ber bisher ist ben Verbächtigen angeblich hart auf ben vielfach umstritten war. Außerdem enthält die Ver- Fersen unb hofft, sie schon in kurzer Zeit Ver­ordnung die Bestimmung, daß laufende Verträge haften zu können.

über Baumwollwaren einer Art, für bie eine Bei- mischungsanorbnung der Ueberwachungsstelle be- -aww vviiu/i

steht, mit bis zu 20 v. H. Beimischung künstlicher des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt. Spinnstoffe vertragsmäßig erfüllt werden können. Ausgabeorl Frankfurt a. TU.

1935

1934

1935

1934

in

Millionen Tonnen

21,8

16,4

34,4

23,6

12,8

10,6

16,4

13,9

12,5

10,4

12,1

9,6

6,5

6,1

10,2

9,2

5,8

6,2

6,2

6,2

2,7

2,4

4,5

3,7

4,9

4,9

4,8

4,9

daß das einzige Land

mit