richs des Großen
Die „Adolf-Hitler-Jugendherberae" in Berchtesgaden wird in diesen Tagen ihre Tore öffnen. (M.-Brldarchiv-Jugendherbergsverband.)
der mit beiden den steht.
Am sausenden Webstuhl der Zeit
Wie das Wappen-Abzeichen des Winterhilsswerks entstand.
Schaffende sammeln - Schaffende geben.
Ein Aufruf Dr. Leys zur ersten Reichsstraßensammlung des WSW.
den hin, die der neue Vierjahresplan des Führers auch der Versicherungswirtschaft stelle. Pg. ß f n = cer- der Leiter der RBG Banken und Versicherungen, stellte fest, daß von der Reichsarbeits - ragung starke Impulse für die zukünftige Arbeit ausgehen würden. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley erklärte, entscheidend ist, ob die Menschen den Willen und die Kraft haben, ihre Sorgen zu meistern. Diese Kraft haben wir, weil Deutschland eine
dem neuen Pflichtbewußtsein heraus die Selbstverständlichkeit erwächst, daß jeder Hitlerjunge und Pimpf sich das aneignet, was er für sein zukünftiges Leben an Wissen benötigt. Es ist an der Zeit, daß der Ballast des toten Wissens über Bord geworfen wird.
Der Inhalt der Schulung des Jungvolks ist das Leben des Führers, und das Ziel ist, sich nach dem Leben des größten Deutschen, der in der Gegenwart wirkt, auszurichten. Aus diesem Grund soll jährlich am 20. April, am Ge-
)me des Jungvolks in die 5- I. in der Marienburg stattfinden, wo am 2 4. Januar 1 9 3 5, dem Todestag Herbert N o r k u s , der zugleich der Geburtstag Friedrichs desGroßen ist, die Jungbannfahnen geweiht wurden. Dieser Akt soll eine symbolische Verbindung Herstellen zu den alten Ritterburgen, die das Sinnbild der Kraft und Stärke waren und dem Leben des Führers, denn der Osten ist uns ein Sinnbild der Zucht, der Treue, der Kraft und des Glaubens. Die Schulung der HI. ist eine bewußt politische; sie ist ausgerichtet auf die jährlich am 9. November in München vor der Feld- herrnhalle erfolgende Uebernahme der jüngsten Kämpfer der Bewegung in die Partei. Nach Ab-
Der Stabsführer ging dann vor allem auf den Neubau von Heimen und Häusern für die Jugend ein. In diesen Bauten soll die in der HI. wohnende schöpferische Kraft zum Ausdruck kommen. Wenn auch nicht überall sofort mit dem Bau von Heimen und der für den Dienstbetrieb der HI. unbedingt notwendigen Räume begonnen werden kann, so muß die Hitlerjugend sich selbst
Thüringen, das grüne Herz Deutschlands, hat mit der wtedererstandenen Camburg an der Saale eine Jugendburg erholtem
Jugendherbergen als Erziehungsstätten im Geiste der Hitler-Jugend.
Zur Weihe der Herbergsneubauten durch den Reichsjugendführer.
Me Hiller-Zugend
Erziehungsgemeinschast der deutschen lügend Stabsführer Lauterbacher vor der Iungvolkführerschast des Gebietes Hesten-Tlastau.
im Bereich dieses Bezirkes im Laufe der Jahrhunderte geschaffen worden sind. Die Jugendherbergen bringen die Jugend, die durch sie hindurchgeht, mit der Kultur des betreffenden Landstriches in Berührung und erfüllen so eine hohe kulturelle Aufgabe. Im gemeinsamen Dienst wird ein großer Einfluß auf die Bildung des jungen Menschen ausgeübt. Um so mehr als der Nationalsozialismus und feine Jugendorganisation die in Systemzeiten zur Verhetzung der Jugend ausgenutzten Jugendherbergen in seine Obhut genommen und mit neuer, fester Zielsetzung erfüllt hat. Die Hitler- Jugend will auch hier zu einer Haltung erziehen, die allein vom Politischen her verstanden werden kann. Sie hat sie zu politischen E r - ziehungsstätten umgeformt, die über das Erlebnis der Gemeinschaft zum Erlebnis unserer Weltanschauung führen sollen. Einstmals flüchtete eine Jugend, die allein in der Natur ihre „Ideale" verwirklicht sah, in die Jugendherbergen, heute tragen sie das Gesicht einer politischen Jugend, die „Politik" nicht mehr als ein Vorrecht der Erwachsenen, sondern als einen lebendigen und selbstverständlichen Begriff erlebt hat, der alle Lebensäußerunaen sowohl des einzelnen als auch der Gemeinschaft umfaßt.
Aus diesen Gründen darf kein S t i l l st a n d im Bau von würdigen Herbergen eintreten. Und man wird mit besonderer Freude verzeichnen, daß auch schon einige Landesverbände wieder Grund st ein
Am kommenden Sonntag, 18. Oktober, weiht der Reichsjugendführer Baldur v. S ch i r a ch die Adolf- Hitler-Jugendherberge in Berchtesgaden und mit ihr 48 andere Herbergs neubauten im ganzen Reich.
Das Deutsche Jugendherbergswerk weiht am 18. Oktober wieder wie alljährlich überall im Reich zahlreiche neue Jugendherbergen ein. Auch die Richtfeste der noch im Bau befindlichen Herbergen und neue Grundsteinlegungen werden an diesem Tage vorgenommen. Insgesamt wurden 49 neue Jugendherbergen In diesem Jahre mit einem Aufwand von zusammen 1 700 000 Mark fertiggestellt. In erster Linie hatten die Erfolge der Reichsstraßensammlung des Jugendherbergswerkes die Möglichkeit eröffnet, diese neuen Jugend- herbergen zu bauen. Ihre Fertigstellung ist gleichzeitig der Dank der Jugend an das ganze Volk, das mit seinen kleinen und großen Opfern an diesem Werk beteiligt ist. Jeder Volksgenosse, der einen Zehner spendete, hat einen Baustein beigetragen und der Jugend diese Stätten der Erholung und Kameradschaft, die Mittelpunkte neuer Erziehungsarbeit werden sollen, mit schaffen geholfen.
Es mag Leute geben, die den gewaltigen Umfang und die politische Bedeutung des Jugendherbergswerkes noch nicht erkannt haben. Soweit überhaupt trockene Zahlen ein Bild von der wachsenden Ausnutzung der Jugendherbergen vermitteln können, mögen sie hier angeführt sein. Die Zahl der U e b e r n a ch t u n a en hat sich von 4,6 Millionen im Jahre 1933 auf 5,8 Millionen 1934 und 6,57 Millionen im Jahre 1935 erhöht. Em geschlossen in diese letzte Ziffer sind 106 300 Uebernachtungen von Ausländern, die auf ihren Fahrten durch deutsches Land diese in solchem Umfang nur in Deutschland vorhandene Möglichkeit benützt haben. Gleichzeitig lernten sie wie nirgends sonst das Wesen der deutschen Jugend dort kennen, wo es am besten zum Ausdruck kommt. Allein aus dieser Tatsache erhellt die Wichtigkeit dieser Stätten der jungen Generation, denn welcher junge Ausländer hätte nicht begeistert in seiner Heimat von den Eindrücken gesprochen, die ihm hier vermittelt werden konnten.
Die Zahl der ausgegebenen Wandergutscheine hat sich von 16 000 im Jahre 1932 mit einem Gesamtwert von 3 200 RM. auf 1570 000 im Werte von 314 000 RM. im Jahre 1935 vermehrt. Damit ist nicht etwa ein Höhepunkt erreicht, der nicht mehr überschritten werden könnte. Im Gegenteil. Die Uebernachtungsziffern sind ständig im Wachsen begriffen. Die Jugendher- bergen aber dienen nicht nur Uebernachtungszwek- len, sondern sie haben eine immer größere Bedeutung als Mittelpunkt von Schulungslehrgängen und Lagern aller Art gefunden. Sie sind der Sammelpunkt und das Kraftzentrum der örtlichen Hitler-Jugend- und Iung- volk-Einheiten geworden.
In den Jugendherbergen sollen die Jungen und Mädel aus den verschiedensten Gauen des Reiches vertraut gemacht werden mit der Seele der Landschaft und mit den kulturellen Werten, die
Voll Bewunderung nimmt man die schmucken W e b a b z e i ch e n , mit denen das Winterhilfswerk in diesem Jahre (am 17. und 18. Oktobe r) den Feldzug gegen Hunger und Kälte eröffnet, zur Hand. Die Webabzeichen stellen je e i n W a p p e n der zwölf deutschen Grenzgaue dar; indem man ihre bunte Vielgestaltigkeit betrachtet, sinnt man unversehens darüber nach, und fragt sich, wieviel Kunstfertigkeit und Fleiß wohl am Werke gewesen sein müssen, um diese von Meisterhand entworfenen Webstücke erstehen zu lassen, und wie sie wohl überhaupt entstanden sind?
Es ist gar nicht so leicht, sich klar zu machen, wieviel tausend geschickte Handgriffe und wieviel sinnreich erdachte Maschinen vonnöten sind, ein solches Webabzeichen herzustellen. Zunächst, bevor das Weben beginnen kann, muß im Zeichensaal der Weberei eine „Patrone" hergestellt werden. Das ist eine auf Millimeterpapier gezeichnete, vielfache Vergrößerung des Urentwurfes. Diese Patrone dient dem „Kartenschläger" als Vorlage beim Schlagen der „Karten" auf der Kartenschlagmaschine. In starke, etwa 30 Zentimeter lange und 8 Zentimeter breite Pappstreifen werden Löcher geschlagen, die den einzelnen „F i g u r e n s a r b e n" auf der Patrone genau entsprechen. Für jede Figurenfarbe muß eine besondere Karte geschlagen werden, so daß die Anzahl der für ein Muster benötigten Karten in die Hunderte, ja in die Tausende geht. Das Bayernwappen zum Beispiel erfordert etwa 550 Karten! Die Karten werden alsdann auf einer Kartennähmaschine zu einem endlosen „K a r t e n b a n d" aneinandergenäht und kommen nun auf den B a n d st u h l, auf die „Jacquardmaschine", die einst der kluge Weber Jacquard erfunden hat.
Doch wie verwirrt uns ein solcher Webstuhl! Wie finden wir uns nur zurecht? Wer von uns weiß denn, daß man die Längsfäden eines Gewebes ,die Kette', die Querfäden aber ,den Schuß' nennt? Beides müssen wir gut auseinanderhalten! Die Kette also die Zusammenfassung aller
Schluß der Winterarbeit werden jeweils in allen Gebieten die großen Führertagungen stehen, nach deren Beendigung ein achttägiges Lager der Bann- und Jungbannführer des Reiches statt- findet. Dadurch haben wir eine bestimmte Ordnung in unserer Arbeit und dem Ablauf des Jahres ge- schaffen. — Mit dem Lied „Reißt unsere Fahnen am Mast empor" wurde der eindrucksvolle Appell beschlossen.
den Charakter des jungen Menschen zu formen j burtstag des Führers, die feierliche Ueber- und ihn körperlich so zu ertüchtigen, daß man nah " k '' 07 ein Mindestmaß körperlicher Leistungen von ii)m ordern kann. Die Hauptaufgabe ist aber, aus der urigen Gemeinschaft der HI. heraus den einzelnen um Nationalsozialisten zu erziehen.
Wir müssen aus dem Erlebnis der Gemeinschaft heraus zur Haltung kommen und lehnen deshalb alle Menschen ab. die mit dem Gehirn Nationalsozialisten sind. Der Nationalsozialismus will mitHerzund Gemüt erfaßt fein.
Die Frage der Kürzung der Schulzeit ist für die HI. insofern kein Problem, weil aus dem neuen Erleben in der Gemeinschajt und aus
Berlin, 15. Okt. (DNB.) Dr. Ley hat zur er st en Reichsstraßensammlung des W H W folgenden Aufruf erlassen:
„Am 17. und 18. Oktober führt die Deutsche Arbeitsfront die erste Reichsstraßensammlung des Winterhilfswerkes 1936/37 durch. Die Deutsche Arbeitsfront wird sich mit a l l e n z u r Verfügung stehenden Mitteln einsetzen, daß der gewaltige Erfolg, der bei Abschluß des Winterhilfswerkes 1935/36 erzielt wurde, noch übertroffen wird. Wir sind stolz und glücklich, daß wir den Anfang machen können. Der Zeitpunkt unseres Einsatzes entspricht dem Kraftbewußtsein der Deutschen Arbeitsfront und ihrer Bereitschaft, jedem Ruf in jedem Augenblick freudigen Herzens Folge zu leisten. Das deutsche Winterhilfswerk ist höchster Ausdruck der unlösbaren Gemeinschaft des deutschen Volkes, die Pflege des Gemeinschaftsgedankens gehört zum stolzesten Ideengut der Deutschen Arbeitsfront. Ich weiß, daß jeder von der Deutschen Arbeitsfront als Sendbote der Volksgemeinschaft hinausgehende Sammler seine ganze Kraft einsetzt, um ein überwältigendes Ergebnis der ersten Reichsstraßensammlung zu erzielen. Männer und Frauen der Arbeit: Wir wollen uns damit nicht den Himmel verdienen, sondern wir tun olles aus unserer nationalsozialistischen Pflicht. Die Parole für die Millionen arbeitender Deutscher lautet: Schaffende sammeln — Schaffende geben!"
befestigt, daß jeder einzelne Kettenfaden durch die winzigen Metallösen des ,Harnisches' gezogen wird; wahrlich eine saure Arbeit, die Geduld und scharfe Augen verlangt. Der Harnisch nun besteht aus starken Fäden, die sich zu einem auf dem Webstuhl sitzenden Abtastgerät, an dem das endlose Kartenband vorbeiläuft, binaufziehen. Ein Satz starker, waagerecht angebrachter Nadeln stößt gegen die sich vorlegende Karte des Kartenbandes. Treffen die Nadeln ein Kartenloch, so hebt ein dadurch ausgelöster Hebel einen Faden des Harnisches, der wiederum den entsprechenden Faden der ,Kette' anzieht und somit dem ,S p u l s ch i f s ch e n' mit dem .Schußgarn' Raum zum Durchgang zwischen den hochgezogenen und den liegengebliebenen Fäden der ,Kette' freigibt. Ist das Spulschiffchen, auch Weberschiffchen oder ,S ch ü tz e' genannt, (weil er ,schießt') hindurch, dann preßt ein mit einem feinen Stahlkamm versehener Kammbalken die .Schußfäden' fest und dicht aneinander. ,Kette' und .Schuß' haben sich gefunden und — das Gewebe ist fertig.
So ist also das Weben doch ganz einfach? Nun: wer sich nur ein wenig den verzwickten Lauf der „Kette" und des „Schusses" auf dem Webstuhl vor- stellt, wer sich im Geist gar vor ihn hinstellt, wer das Gewirr und das Durcheinander, das Heben und das Senken der Stangen und Geräteteile, das Jneinandergreifen der feinen und feinsten Glieder und Hebel beobachtet, dem kommt ganz sicherlich eine grenzenlose Hochachtung an! Und wer noch ein wenig weiterdenkt, der sieht in dem Auf und Ab, in dem Hin und Her, in dem Miteinander und Füreinander und in dem rastlosen Schaffen und „Wirken" eines solchen Webstuhls auch zuletzt ein tiefergreifendes Sinnbild unserer Tage. Denn: schaffen wir, um mit Goethes Faust zu sprechen, nicht alle in unserer deutschen Dolksgemein- schast, der wir besonders in der Winterzeit ergeben sind, als „Kette" und „Schuß" am sausenden Webstuhl der Zeit?
Festung geworden ist. Wir danken es dem Führer, daß er die Parole ausgab: Der Kampf geht weiter gegen den Bolschewismus. Das Volk hat sich formiert Der Feind ist der Jude, der Feind ist der Bolschewismus. Moskau hat seinen Kampf bereits verloren. In allen Völkern stehen mutige Männer auf, für die das Beispiel Adolf Hitlers maßgebend ist. Moskau ist auf dem Rückzüge."
316(3. Am 4. Tag des großen Jungvolkfuhrer- lagers des Gebietes Heffen-Naffau in Fried- berg sprach der Stabsführer der Reichsmgend. sührung Hartmann Lauterbacher. Er bescha,- tigte sich m,t den Erzieh» n g s Problemen an der deutschen Jugend. Die HI. übernahm die Verpflichtung, aus dem Erlebnis des Kampfes heraus den jungen deutschen Menschen neu zu formen: sie ist eine E r z i e h u n g s g e m e, n - schast im wahrsten Sinne d°- Wortes Gerad- d a s I u n g v ° l k als ein we entlicher Bestandteil der fiT ist in seiner Art und Arbeit em schlagender M1 ‘für das^gewattig- Erziehungsmer der Hitlerjugend. Stil und Haltung find bei der HI. schon heute, nach verhältnismäßig kurzer Zeit. deutlich sichtbar. Wenn unser- P"uple -tw°s gestalten, dann ist das alles neu. Zwar haben früher Ju- qendbundc ebenfalls Veranstaltungen durchgesuhrt, und doch gestalten unsere P-Wpf °nd°rs und völlig neu. Schon in seiner Kleidung bringt der Vimvl -rum Ausdruck, daß er nicht mehr oas Mutteksöhnchen von einst ist. Selbst der,Plmps, der erst ein Jahr durch die Erziehungsschule der JH ”en"b ‘?'° Sa nlifch »ie »in st^nV-A bei aller Freude an seiner Jugend und seinem Leben e i n I - l bst b - w u Mer UN d st a r - r Me ns ch,
Längsfäden, roirb dadurch auf dem Webstuhl ' >ß jeder einzelne Kettenfaden durch Metallösen des ,H a r n i s ch e s' gezr
Das Haupamt für Handwerk und Handel der NSDAP, wendet sich mit einem Ausruf zur ersten Reichsstraßensammlung an die Oessentlich- feit, in dem es u. a. heißt: Daß sich am 17. und 18. Oktober die große Organisation aller Schaffenden, die Deutsche Arbeitsfront, mit ihren Waltern, Warten und Mitgliedern am Anfang des Winterhilsswerks für die Sammlung zur Verfügung stellt, kann erneut als ein Zeichen dafür angesehen werden, daß die Deutsche Arbeitsfront in allen sozialen Belangen des deutschen Volkes sich mit ihrer ganzen Kraft einsetzt. Sie stellt die Front all derer dar, die entschlossen sind, am Ausbau eines neuen Deutschlands mitzuarbeiten. Betriebsführer und G e f o l g s ch a f t s a n g e h ö r i g e im Handwerk und Handel! Ich weiß, daß ihr euch nicht nur am 17. und 18. Oktober, sondern während des ganzen Winterfeldzuges im Kampf gegen Hunger und Kälte mit eurer vollen Kraft und Verantwortung einsetzen werdet. Ihr werdet nicht nur selbst opfern und Vorbild in der finanziellen Hilfeleistung sein, sondern ihr werdet euch jederzeit auch persönlich in den Dien st dieser großen Dolkshilfe stellen. Setzt alles darein, daß ihr euch dieses Sammelergebnisses nicht zu schämen braucht! Wetteifert miteinander um das beste Ergebnis! Seid stets Vorbild in diesem sozialen Leistungswettkampf des deutschen Volkes. (Gsz.) Dr. v. Renteln.
mit den einfachsten Mitteln und Voraussetzungen eine Zwischenlösung schaffen. Wenn hie und da von der Hitlerjugend behauptet wird, sie sei Gegner der Schule und ihrer Träger, sowie Gegner jeder wissenschaftlichen Erziehung, so ist das ebenso falsch, als wenn behauptet wird, die HI. sei der Auffassung, daß sie ein 100prozentiger Ersatz für die Schule sein könne. Neben dem Erziehungsfaktor Elternhaus stehen die Schule und die HI. Wir sehen die Ausgabe der Schule und unterscheiden eine schulische und eine außerschulische Erziehung. Wenn wir von einer schulischen Erziehung sprechen, dann meinen wir die Vermittlung des Wissens, das notwendig ist für den jungen Menschen, um in seinem späteren Leben an irgendeiner Stelle der Wirtschaft ober des Staates ober ber Partei seine Funktion zu erfüllen. Die HI. kann nie bie Aufgabe haben, bem jungen Menschen Wist k t e r u n o v a c i e i Mi * u i uj, sen beizuvringen. Sie hat einen erzieherischen lüften f e ft auf bem Bo -1Auftrag ber Nation unb bes Staates erhalten. ° ' Die Hitlerjugenb hat bie Aufgabe übernommen,
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