Einzelbild herunterladen

glus de>

IahrlässigeTötungeines Hitler-Zungen

Wirffchast

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. BL

Äerlin

Frankfun o. M.

ew IS'; «ch;. kurs börse 'urs

14.7.

14.7.

15.7.

142,5

196 I 197,75

Elektr. Lieferungsgeiellschaft... 6

Banknoten.

Licht und Kraft

7

42,'»

Felten & Guilleaume 4

Gesellsch.f.Elektt.Unternehmung. 6

Gcid

ÄeNin,15..7üÜ"

62,M

Die hinter den Papieren

o 8

14,4

15,65 119,5

97,25

99,5

99,5

125,25

144,25

150

125,5

144,4

150

172

113

130

137

v

6

6

3

S

111,25

133 134,25 118,5

137,5

115,5

110,5

14,75

15,5

119

96

97,5

97,65

37,25

156,65

134

159,9

136,25

143,5

132,75

138,9

164,5

203,5

143,5

37,13

156,4

160

136,13

144,65

131

139,25

165

203

142,9

111,5

132,9

134,5

118,25

174,5

137

115,5

110,65

147,5

109

27,4

127,75

127

182

172

277

113

130

137,5

52,75

86

154,5

119

123,5 187,5

46,5

405

190

147,5

109,13

28,5

128

128

182

171,13

276

115

132,25

138,4

53

86

153

118,25

125

179

46,25

410

190

140

131,5

147,5

108,75

27,65

127,75

127

182,5

110,4

53,13

85,65

154,5

119,65

120,5 123

187

83

46,5

406

212

189,5

171,25

114,25

131,5

138

2,43 41,84

55,39 12,415 16,375 168,60

62,36

63,97

80,94

33,66

4

1

15.-

37

156

134

159,75

135

144

131,25

139,5

165

203

143,4

111,75

135

134

118,75

137,5

115,75

110,25

14,5

48

16

119,75

122,9

96,25

98,5

98,5

197

37,25 157 132

160,5 135,75 143,75

132,5 138,65 164,25

203

142,5

111,5

135 133,75 118,25

175

137,25 115,9

110,25

14,5

46,5

15,4

118,9

122,9

95,75

97,5

97,65

197,75

Ä.E.S.

Betula

Rheinische Elektrizität Rhein. Wests. Eleltr. Schuckert L Co......

Siemens S Halske... Lahme her LCo.....

2,85

9,13

8,7

8,75

15

Nicht verwendet werden darf Registermark also für größere Anschaffungen, insbesondere auch nicht für den Kauf von Gold- und Silber­waren, sowie zur Abdeckung eigener oder frem­der Verbindlichkeiten gegenüber deutschen Glaubi- gern. Um lediglich die erlaubte Verwendung von Registermark zu gewährleisten, werden die Re­gistermarkschecks, Kreditbriefe usw. von den Banken nur in bestimmten zeitlich und nach der Höhe ge­staffelten Raten eingelöst. Nicht verbrauchte Re- gistermarkbeträge sind von dem ausländischen Rei­senden vor seiner Abreise zugunsten des Sonder- kontos der ausländischen Firma, von der er seine Registermarkschecks usw. erworben hat, wieder ein-

Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Privat-Bank ... Deutsche Bant und Disconto.

Gesellschaft................

Dresdner Bant Reichsbant ................

Ilse Bergbau .......

Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwrrte.......

Mannesmann-Röhren

30

2,8

9

8,7

8,75

15,3

55,61 12,465 16,415 169,28

zuzahlen. ä irrr .

Sofern ein Ausländer in Deutschland eigene Sparguthaben besitzt oder über ein S o n d er­tön t o verfügt, das aus nicht transferiertem m-

110

53,9

85,75

153

118

120,25

124,5

179,25

83,25

46,25

413

215

190

32,25

226

ländischen Einkommen t-......,

ten Vermögenserträgnissen gespeist wird,

2,75

8,9

8,4

8,5

15,13

lagt: ®lona*$daft 0ie3tit für die Z herausMben v triftige Menm Weiieü Das unbesi'ch Woche in Deu nächsten Tagen bewölktes, im c lichen Niederschl v Etwa um da- des Wetters eil wird abnehmen und die laoes nehmen.

$c Besserung ^was später eii

31,5

2,8

9

8,5

8,6

15

Amerikanische Roten Belgische Noten............

Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, ii 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten

Schweizer Noten.................

Spanische Noten

Ungarische Noten............ - -

Der Freiverkehr brachte folgerte Verände- rungen: Adlerwerke HC) (109-,50)> 104

1104 501 Frankfurter Handelsbank 44 (44,50), Wayß 8- Freytag 117,50 (117,25), Ufa-Aktien 67 ^Ta^gesgeld war zum Medio gefragt und zog auf 3 (2,75) o. H. an.

Abendbörse behauplet.

Buderus ............. <

Deutsche Erdöl 4

Harpener................. 2/2

Hoesch EisenKüln.Neuessen .. "

64,g 81 33,10

. 6

. 6

. 6

. 8

. 7

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Junkers Flugzeugwerk AS. übernimmt Junkers Motorenbau GmbH.

Fwd. In der Gefellschaftsverfammlung der Jun- kers Motorenbau GmbH, in Dessau, deren Antelle bisher schon zu einem erheblichen Teile im Besitze der Junkers Flugzeugbau AG. waren wurde be­schlossen, das gesamte Vermögen emschl. der Schul­den unter Ausschluß der Liquidation auf die Jun- kers Flugzeugwerk AG. in Dessau zu übertragen. Gleichzeitig wird der gesamte FabNkatlonsbetNeb der Magdeburger Werkzeugmaschlnenfabrik GnibH. in Magdeburg übernommen. In der GV. der Fun­kers Flugzeugwerk AG. wurde beschlossen, das neue größere Unternehmen unter dem NamenJunkers Flugzeug- und Motorenwerke AG., Dessau fort­zuführen.

Mein-Mainische Börse.

INillagsbörse freundlich.

1 125,25 126,25

Frankfurt a. M., 15. Juli. Der Ordereingang bei den Banken war zwar nicht sehr groß, er ge­nügte aber, um die feste Haltung der Börse zu be­kräftigen. Das Interesse richtete sich nicht mehr ein­seitig auf den Aktienmarkt, sondern auch Renten wurden offenbar in Erwartung eines Zeichnungs- erfolqes auf die neue Reichsanleihe lebhafter ge­fragt. Die Kulisse beteiligte sich nur in kleinem Um­fange am Geschäft, so daß die Umsätze kein große- res Ausmaß annahmen. .

Am Aktienmarkt überwogen bei Eröffnung Kursbesferungen von 0,50 bis 1 v. H. ~ebf)ane5 Geschäft verzeichneten auf Großkäufe Deutsche Erd­öl mit 134,75 bis 135,25 (133), auch Rütgerswerke gesucht und etwa 132,-50 (130). JG.-Farben zunächst 171,90 (172), dann bei zunehmenden Umsätzen 172,25, Scheideanstalt plus 1 v. H. Montanwerte lagen recht ruhig, aber zumeist 0,50 dis 1 v H- fester, nur Rheinstahl minus 0,50 v. H. Don Kali- werten Westeregeln plus 1 v. H. Maschinenaktien blieben gefragt und fest, Muag jedoch 0,50 vH. leichter, aber Daimler plus 1.25 v. H. Elektroaktien lagen weiterhin ziemlich still und wenig verändert, Felten jedoch 1,25 v. H. fester. Zellstoffaktien lagen etwas schwächer, Aschaffenburger 117,50 (119), Waldhof etwa 153 (154,50). Schiffahrtswerte lagen uneinheitlich, Hapag minus 0,40 v. H., Nordd. Lloyd plus 0,50 v. H., auch AG. für Verkehr 0,50 v.H. höher. Im einzelnen zogen Reichsbank 1,75 v H Kunstseide Aku 0,25 v.H. an, dagegen Kauf- Hof 46 bis 46,25 (46,50). Nach den ersten Notie­rungen blieb die Haltung fest, gefragt wurden de- sonders Deutsche Erdöl und JG.-Farben.

Der Rentenmarkt lag, wie schon erwähnt, ebenfalls fester. Lebhafter Altbesitz mit 112,961 bis 113 (112,75) und Kommunal-Umschuldung mit 88,35 (88.25). Zinsvergütungsscheine, späte Schuldbuch­forderungen und zertifizierte Dollar-Bonds ruhig und unverändert. Von Auslandrenten blieben Mexi­kaner beachtet, auch Ungarn lagen etwas fester.

Im Verlaufe wurde das A k t i e n g e s ch a f t sehr still und teilweise bröckelten die Kurse leicht ab, so u a Verein. Stahlwerke auf 109 nach 109.40 und Scheideanstalt auf 277 nach 278 sowie Deutsche Erdöl auf 135 nach 135,25. Rütgerswerke wurden später mit 132,2-5 (130) notiert, auch Th. Gold­schmidt 1 v. H. höher mit 114. Fest lagen ferner Hanfwerke Füssen mit 93 (90). Otavi Minen auf die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung auf 28,90

der anociangt, fo darf diese im allgemeinen schon weil sie äußerlich nicht erkennbar iff bedenkenlos erfolgen.

Der Inländer ist lediglich insoweit zur Zurück­weisung von ihm angebotenen Betragen verpflich­tet, als er eine etwa illegale Herkunft der Zahlungsmittel kennt. Ferner hat der In­länder u. a. besonders darauf zu achten, daß er nicht zu Gunsten eines Ausländers Zahlunaen m Reichsmark an einen Dritten leisten darf, wobei als Ausländer auch ein im Auslande wohnender deut- scher Staatsangehöriger gilt. Für das Verhalten des Inländers hat im allgemeinen ber Grundsatz zu gelten, daß er in seinem Geldoerkehr mit Auslän­dern weder der Einführung deutscher Zahlungsmit­tel aus dem Auslande noch ihrer Verbringung m das Ausland Vorschub leisten darf.

4% Oesterretchische Goldrente...

4,20% Lesterreiryische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4*4% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe Serie 1.....................

kann er über diese Guthaben zur Bestreitung seines Reiseaufenthalts verfügen. Voraussetzung ist m öie- sem Falle, daß dem Reisenden diese Sperrguthaben von Anfang an gehört haben, und daß er sie nicht im Auslande von einem Dritten erworben hat. Im übrigen ist das direkte Hereinbringen van deutschen Zahlungsmitteln durch einen Ausländer auf 30 RM. in Noten und 60 RM. in Scheidemünzen be­schränkt.

was die Annahme von Reichsmark, die aus Registermarkgulhaben stammt, durch den Jnlän-

6t.

j. ?n &er Somr Unj* von der Gf U'chts- daß das ' b

ff!'?« Ms» der Nm|d hs? &ei Qu* u fn viir Qjj ÄL7 A-b! !" einem J|tln' t fpra»,."bers, Wlt ®tunbe

önb6e, p**e; W

ä* mit Der timtet.

Bank binnen drei Tagen.

In der Regel wird aber der ausländische Olym­pia-Gast über Registermark verfügen und mit diesen seine Aufenthaltskosten in Deutschland be­streiten. Bei der Registermark handelt es sich be­kanntlich darum, daß ausländische Gläubiger Deutschlands ihre hiereingefrorenen", d. h. man­gels Devisen zur Zeit von uns nicht rückzahlbaren und unter das sogenannte Stillhalteabkommen fal­lenden Guthaben durch Bestreitung von Reiseaus­gaben konsumieren bzw. ihre Forderung an nach Deutschland reisende andere Ausländer verkaufen. Dieser Verkauf erfolgt wegen der beschränkten Ver­wendungsmöglichkeit solcher Guthaben mit einem Abschlag, der den Erwerber von Registermark in die Lage versetzt, besonders billig in Deutschland zu reifen; denn die billiger als zum Nennwert er­worbene Registermark hat ja bei der Ausgabe in Deutschland in Gestalt von regelrechten Reichsmark­zahlungsmitteln den vollen Wert der Reichsmark.

Was nun die Verwendung dieser für den Ver­brauch innerhalb Deutschlandsaufgetauten- Registermark anbelangt, so ist sie für den rei­senden Ausländer (Einwanderer dürfen Regi- stermark nicht in Anspruch nehmen) auf solche Ausgaben beschränkt, die der Befriedigung reiner Reise-Bedürfnisse dienen, wie Unterkunft, Fahrtkosten, Verpflegung und Deckung persön­lichen Reisebedarfs.

Hamburg-Amecika-Paket 0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

- - 6

DieZahlungendesausiändischenOlympia-Sastes

Was man über die devisenrechtlichen Bestimmungen wissen muß.

Die Abendbörse hatte nur wenig Geschäft die Haltung war behauptet. Mnntanattlen lagen «twas , uneinheitlich; während Hoesch und Rhemstahl je 0 50 v.H. anzogen, verloren Verein. Stahl 0,25 v' H. auf 109,13, und Mannesmann waren zu 110,25 angeboten. Fester lagen Th. Goldschmidt mit 115 (114,25), dagegen büßten Scheideanstalt 1 v H. ein auf 276, auch IG. Farben lagen mit 17113 (171,25) nur knapp gehalten. 3m übrigen wichen die Kurse um Bruchteile eines Prozentes nach beiden Seiten ab. Arn Kassamarkt kamen Großbankaktien je 1 v. H. höher zur Notiz; Com­merzbank 97,25, DD.-Bank und Dresdner Bank ,e 99 50. Der Rentenmarkt lag still bei behaupteten Kursen Don Auslandsrenten hatten Mexikaner er­neut lebhaftes Geschäft und feste Haltung insbe­sondere 4,50 v. H. Bewässerungsanleihe mit 11 bis 1113 (10,70), ferner 5 v. H. äußere Gold 15,30 (15) und 4 v. H. Gold 11,25 (10,90).

u. a. notierten: Altbesistanleihe 113, Reichsbahn- Vorzugsaktien 123, 4,20 Defterr. Papierrente 1,80, 4 v.H Rumänen 5,45, 3,50 v.H. Schweizer Bun­desbahn 211, 5 v.H. innere Mexikaner L 8,90, 5 v. H. äußere Gold 15,30, 4 v. H. Goldzertif. 11,25, 4 50 v. H. Irrigation 11 bis 11,13, 5 v. H. -r«^nan- teper 9 25, Commerzbank 97,25, DD.-Bank 99,50, Dresdner Bank 99,50, Buderus 111,75, Harpener 134 Mannesmann 110,25, Otam Minen 28,50, Hoesch 118,75. Rheinstahl 147 50, Verein. Stahl 109 25 bis 109,13, AEG. 37,25, Bekula 156,65, Zement Heidelberg E 144,40, 5®. Chemie volle 218 do. leere 163,50, Daimler E 125, Deutsche Erd­öl 135, Scheideanstalt 276, Deutsche Linoleum 179, Licht 8- Krast 159,90, Eßlinger Maschinen 90,50, IG. Farben 171,13, Feinmech. Jetter 86,50, Gel- ; fürel 143,50, Goldschmidt 115, Holzmann E 125,50, Gebr. Iunghans 102.50, Metallgesellschast 138,40, i Moenus 92, RWE. 138,90, Schu-kert 164,50, Zell- stoss Aschassenburg 118,25, Zellstoff Waldhos E 153, > Löwenbräu München 206,25, AG. für Verkehrs-

Schultheis Pahenhofer 4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg................... 6

Zellstoff Waldhos 6

Zellstoff Aschassenburg ...... 0

Dessauer Gas ...............1

Daimler Motoren 0

Deutsche Linoleum 8

Orenstein & Koppel 0

Westdeutsche Kaufhof 0

Chade......................«

Accumulatoren-Fabrü 12

Eonti-Gummi........... 11

Grthner 01

Matnkraftwerke Höchst a.M.... 4]

Süddeutscher Zucker ........1O|

kraflfahrzeugsührer oerurfeitt.

Hanau, 15. Juli. <LPD.) Am Tage vor Pfing. [ten wollte der 42 Jahre alte Martin S t o p e l aus krantfurt a.M. mit seinem Personenkraftwagen nach dem Spessart sahren. In der Rahe von Dor- nigheim hatte er die Absicht, einen anderen Per- sonenkrastwagen zu Überholen nahm dabe, aber den Bogen zu weit und geriet in eine sich mit Rädern auf der Fahrt in der Richtung Frankfurt befindliche Gruppe von 17 Hitterjungen aus Hanau Das Auto fuhr den 16jährigen Hubert Ney aus Hanau an und verletzte ihn derart s ch w e r daß dieser vier Stunden später im Landeskrankenhaus zu Hanau v e r , ch i e d. Von der Großen Straf, fammer Hanau wurde Stöpel schuldig be- funben der fahrlässigen Tötung sowie der Verletzung der Berufspsticht in Tateinheit mit einem Vergehen gegen die Bestimmungen der Reichsstraßenverkehrsordnung und zu sechs Mo­naten Gefängnis unter Anrechnung der Unter« suchungshafi verurteilt.

DNA. Wenn sich in den kommenden Wochen der 1 Strom der Olympia-Gäste aus dem Auslande nach 1 Deutschland ergießen wird, dann ergibt sich sowohl | für diese als auch wenn auch in wesentlich ge« i ringerem Umfange für die deutschen Geschäfts- leute, Gastgeber usw. eine Reihe von devisenrecht- lichen Fragen. Die einschlägigen Bestimmungen sind zwar nicht so vielfältig und kompliziert, wie es mancher im Hinblick auf die zahlreichen Devisen- erlasse befürchten mag; sie müssen jedoch gekannt werden, um befolgt werden zu können.

Die geringsten Schwierigkeiten, wenn man über­haupt von solchen reden will, ergeben sich, wie aus­zugsweise einer Uebersicht im Wochendienst für Außenhandel und Weltwirtschaft zu entnehmen ist, in den Fällen, in denen der Ausländer Zahlungs­mittel feines Heimatlandes mitbringt. Diese wird er dann In der Regel hier bei einer Bank, Wechsel­stube, im Reisebüro oder Hotel gegen Reichsmark einwechseln. Bezüglich dieser Reichsmark ergeben sich dann weder für den sie ausgebenden Ausländer noch für den sie in Zahlung nehmenden Inländer irgendwelche Beschränkungen. Der Ausländer muh in seinem Interesse lediglich darauf achten, daß er für mitgebrachte Devisen an der Grenze eine Grenzbescheinigung verlangt, damit er den nicht verbrauchten Betrag bei der Ausreise wieder mtt- herausnehmen kann.

Sofern der Ausländer in Deutschland nicht mit Reichsmark, die er durch Einwechselung von Devi­sen erworben hat, bezahlt, sondern direkt mit aus­ländischen Zahlungsmitteln, muß der Inländer be­achten, daß er solche nur insoweit annehmen darf, als der ihm angebotene Devisenbetrag seine For­derung genau deckt, als also der Ausländer passen­des Geld in fremden Zahlungsmitteln bereit hat.

Ist dagegen die Forderung des Inländers ge­ringer als der Werl der ihm angebotenen frem­den Rote ober Münze, fo darf er die Differenz nicht in Reichsmark herausgeben, sondern er muh den ausländischen Gast oder Käufer bitten, die Rmwechslung bei einer Bank oder Wechsel­stube vorzunehmen.

Im übrigen besteht natürlich für den Inländer bezüglich der in Zahlung genommenen Devisen in sedem Falle die Pflicht zur Ablieferung an die Reichsbank oder eine andere

32,51 31,5

95,75 95 -

228 | 227 |I

wesen 119,50.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 15. Juli. Die Lage am Getreidegrohmarkt blieb gegen den letzten Markt vom Montag unverändert. Es notierten (Getreide ie Tonne alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: ffieten W13 217, 4 16 220, W 19 224, W20 226, Roggen R 12 180, R15 183, R18 187, R19 189 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Vreisaebiete. Hafer 190 bis 195. Weizenmehl Type 790 413 28,75, W 16 29, W19 29, W 20 29,35. Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,20 bis 13,50. AZeizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11, W 20 11,10, Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Muhlenstatwn. Treber getrocknet 15, Heu neue Ernte 4, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 2. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 16. Juli. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 46 Rinder (2 Ochsen, 2 Bullen, 39 Kühe, 3 Färsen), 728 Kälber, 143 Schafe, 975 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 45 Mark, Bullen 43, Kühe 25 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 44, Kälber 40 bis 70, Häm- mel 46 bis 50, Schafe 37 bis 46, Schweine 45 bis 57 Mark. Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber, Hammel und Schafe leb­haft.

1937 sechs große Ausstellungen in Sronffurf

Frankfurt a. ®?., 15. Juli. (LPD.) Nachdem im Jahre 1936 die Reichsnährstandsschau einen so großen Erfolg gebracht hat, wird für das kom­mende Jahr von der Messe- und Ausstellungs- Ge ellfchaft gemeinsam mit dem Wirtschaftsamt der Stadt Frankfurt ein Ausstellungsprogramm vor- bereitet, das ebenfalls wieder einige Deranstaltun' gen großen Stils vorsieht. Es findet zunächst vom 20. März bis 18. April eine Kolonial-Aus- ft e 11 u n g statt, von der erwartet werden darf, daß sie stärkstes Interesse weit über Frankfurt hinaus finden wird. In den Tagen vom 22. bis 30. Mai ist der Deutsche H a n d w e r k e r t a g, mit dem eine Handwerker.Ausstellung verbunden ist. Von besonderer Bedeutung wird wie- der dieA ch e m a" VIII sein, die für den 2. bis 11. Juli festgesetzt ist. Gleichzeitig findet die Haupt- Versammlung des Vereins Deutscher Chemiker unb eine Technische Ausstellung statt. Dom 1. bis 22. August folgt die Deutsche Foto-Aus­stellung und vom 25. September bis 6. Oktober die 7. Internationale Kochkunst-Aus-

Datum

Mansselver Bergbau....... 6*4

Kokswerke .................. 6

Rheinische Braunkohlen 12

Rhetnstahl..................4

Vereinigte Stahlwerke 8%

Otavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben b

Kaliwerke Westeregeln 5

Kaliwerke Salzdetfurth IVi

Die Induslrlc- unb Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 604: In dem Vordruck s, der Ex. partoalutaerklärung tft jawohl der Aussuhrer (Forderungsbek-chtigter), als auch der Absender an- zuqeben, falls dieser mit dem Aussuhrer nicht Uber- einstimmt 605: Der Wortlaut bet Zusatzverem- barung zum Abkommen über den d-uffch-jchweize- rifchen Derrechnungsnerkehr. - 606: Neuregelung der Zahlungen für den Export nach Jugoslawien. ; 607- Bekanntmachung KP 165 der Ueber- > wachungsstelle für unedle Metalle betr. Kurspreffe.

ft e 11 u n g.

Rundfunkprogramm.

Samstag, 18. Juli.

6 Uhr: Choral Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Fröhlich klingt's zur Morgenstunde. In der Pauje^ 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Zum Staats- jugendtag:Pimpf, hör zu!" Die sieben Schwert­worte: 7. Des Jungvolkjungen Größtes ist die Ehre 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Nur Frankfurt: 6au- nachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Buntes Wachs­ende. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezich 13.15: Buntes Wochenende. 14: Nachrichten. 14.10: Spezialitäten für Herz und Nieren. Nach unterste tigten Rezepten von Helmut Andrae. 15.15: Dol! und Wirtschaft. 15.30: HJ.-Funk. 16: VolksseM 1936. X. Sendung des Reichssenders Frankfurt. 18 Großes Garten-Galakonzert. Eine unterhaltsam Sendung mit Musik und vier luftigen Szenen vor Jo Hanns Rösler. 19.30: Zeitfunk. 19.55: Ruf de: Jugend. 20: Nachrichten. 20.10: Quellen des Frob finns. Ein bunter Abend des Reichssenders Fran! furt in Gemeinschaft mit KdF. 22: Nachrichte:

Schöffengericht Gießen.

Wegen Beleidigung eines Polizeiinspektors au Bad-Nauheim wurde der F. H. aus Bad-Nauheii zu zwei Monaten 14 Tagen Gefängni verurteilt.

Der K. I. III. aus Haufen war in einer offen: lichen Funktion für die Orte Garbenteich, Hause und vertretungsweise für Watzenborn-Steinberg ai gestellt. Für die einzelnen Gänge war er berechtig > ejn Kilometergeld anzusetzen. Der Angeklagte oe: schaffte sich dabei unberechtigterweise einen Betro t von rund 1600 Mark. In Anbetracht der Jugenl : lichkeit und bisherigen Unbescholtenheit des Ang« - klagten erkannte das Gericht auf fünf ®o| nate Gefängnis.

Di- ff* !!.'Stz yy %%

Prickelnde m dergleichen erst ^Verbrauch b*6in sehr flufl den Vorzug Süßnnlch >st,al nur bann rin weher eisgekuh" läure(|flItÄ Magermilch/Mist Qitronenmild).

Sin großer ift es, anzunchir hen Durst st' len einem eiskmen quälendes Durst mit einem neue tämpfen suchen-

Als wirklich möglichst ohne mit etwas M wohl heiß, wie Ausgabe.

Für den M kannte Rltscho die Kräuterkal finden dürste.. Salz und eine einem Eßlöffel gen werden in seingehMr K ein wenig Sait eingegeben. Die folgt bergestellt: Liter Suttermili bis zum Auskoö Dann werden Korinthen, 70 ( Kaltschale mit

(27,40) befestigt. r

Am Rentenmarkt blieben die Kurse voll behauptet, Kommunal-Umschuldung auf 88,40 nach 88,35 und Zinsvergütungsscbeine auf 92,95 nach 92,75 befestigt, ebenso zertifizierte Dollar-Bonds auf 68 nach 67,75. Goldpfandbriefe und Stadtan­leihen lagen nahezu unverändert, Liguidations- Pfandbriefe etwas uneinheitlich, aber meist 0,13 bis 0 25 v. H. fester. Am Auslandsrentenmarkt hatten mr Irans,rr.rrrrn, .... Mexikaner weiter sehr lebhafte Umsätze und leicht oder nicht transferier- steigende Kurse. 4proz. Ungarn Kronen bet wieder ' \ lebhaften Umsätzen 2,45 nach 2,23.

Elhlußk. Mittag« börse

15.7.

142,5 133,25 229 147

109,4 28,4 128,5

127

182,5

g. G. Farben-Industrte 7

Scheideanstalt...............9

Goldschmidt 6

Rütgerswerke 6

Metallgesellschast 6

Philipp Hotzmann 4|

Zementwerk Heidelberg 71

Cementwerk Karlstadt.........6|

Sranlfurf a.M. |

Berlin

Schluß- kurü

Schluß». Abend­börse

Schluß­kurs

Schlüße. Mittag- börse

Datum

14.7

15.7.

147.

15.7L

4% vesgt. Sene li ............

6% Ruman. vereinh. Rente v. 1903

6,5

6,9

6,9

4^A>Rumän.vereinh.Rentev.l913

10

10,25

10,2

10,25

4% Rumänische vereinh. Rente .

5,45

5,45

5,45

5,4

214% Anatolier ..............

42,75

43

FranNutt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlüße. Abend- börse

Schluß« eurs

Schlüße. Mittag- börse

Datnm

14.7

15 7

14.7

15-7-

6% Deutsche Retchsanteihe v. 1927

101,25

101,13

101,13

101,13

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

97,4

97,3

97,4

Doung-Anleihe von 1930 ..

102,25

102,25

102,5

102,5

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mii Ausloj.-Rechten ............

112,75

113

112,7

113

<y,% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, 1.......

100,1

100,1

100,1

100,1

4/t% ehem. 8% Hessischer Bolls staat 1929 (rückzahtb. 102%) ...

98,25

98

98,5

98,5

4/2% ehem.8'X> Hessische Landes bani Darmstadt Gold R. 12...

97

97

97

5y2% ehem. 4/t% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiau.

101,13

101

-

4y,% ehem. 8% Dar inst. Komm

Landesb.Goldschuldverichr. R.6

93,5

93,5

Oberhessen Provinz-Anleihe mii Auslos.-Rechten ............

123

123

Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

119,9

119,65

119,9

119,9

4/i% ehem.8°/<, Franks. Hyp.-Vanl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

97

97

97

6%% ehem. 4y2% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Psandbriese.......

101,1

101,1

_

5y2% ehem. 4/i% Rheinische Hyp 'Bank»Ltqu.»Goldpse. ...

101,13

101,4

101,2

101,5

4/1% ehem. 8% Pr. Landespfand^ briesanstall, Pfandbriefe R. 1!

97,5

97,5

97,5

97,5

4/1% ehem. 7% Pr. Landespfand briesanst-, Gold Komm. Lbl.2

95

95

95

95

Steuergutsch.BerrechnungSk. 84-81

109,5

109,5

109,5

109,5

14.3UÜ

15 3uif

Amtliche Notierung

Amtliche I

Geld |

Dotierung

Geld

Brief

tiuenoe Arre

0,674

0,678

0,673

0,671

Brüssel....

41,98

42,06

41,96

42,01

Rio de Ian.

0,144

0,146

0,141

0,143

3,047

3,053

3,047

3,051

Kopenhagen

55,65

55,77

55,59

55,11

Danztg.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London....

12,465

12,495

12,45

12,411

HelsingsorS..

Paris .....

5,495

5,505

5,485

5,495

16,42

16,46

16,425

16,465

Holland ...

169,08

169,42

169,02

169,34

Italien.....

19,53 0,728

19,57

19,53

19,51

Japan .....

0,730

0,726

0,12?

Jugoslawien

Oslo..... :

5,654

5,666

5,654

5,664 62J

62,65

62,77

b2,57

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,325

11,345

11,31

11,3

Stockholm...

64,27

64,39

64,19

64,31

81,2!

Schweiz ....

81,17

81,33

81,12

Spanien...

33,97

34,03

34,00

34,04

Prag.......

10,285

10,305

10,29

10,31

Budapest ..

2,481

Neuyork...

2,480

2,484

2,478