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Hauptschristleiter.- Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange: für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel 2). 21. XII. 35: 11300. Druck und Verlag: Brühl'sche Univerfitäts-Buch- und Stein, druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Emzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 23L mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Nebenflusses des Amazonas, ist aus bisher unbe­kannter Ursache ein dreimotoriges Flug­zeug abgestürzt. Sieben Insassen fanden den Tod, sieben weitere sollen schwer verletzt sein.

Zuchthaus und Sicherungsverwahrung für einen heilmiltelschwindler.

Die Wiesbadener Große Strafkammer verurteilte den Hans Willi Buch en th al aus Wiesbaden wegen Betrugs im Rückfall zu einer Gesamt- zuchthausstrafe von drei Jahren und fünf Jahren Ehrverlust und ordnete die Sicherungs­verwahrung des Verurteilten an. Der Angeklagte reiste im Lande herum und erklärte den Leuten, die er aufsuchte, er sehe ihnen auf den ersten Blick an, an welcher Krankheit sie zu leiden hätten. Selbst­verständlich hatte er auch sofort die entsprechende Arznei zur Verfügung, einen Tee, der für jede Krankheit paßte und für den er auch vollen Erfolg garantierte. Wenn er nun'das Heilmittel gerade nicht zur Hand hatte, nahm er die Bestellung ent­gegen, ließ sich den Tee sofort bezahlen,vergaß" aber natürlich die Lieferung. Bei solchen Voraus­zahlungen fälschte er die Quittungen mit der Unter­schrift der Lieferfirma, für die er den Vertrieb

hatte. In zwölf Fällen waren ihm die Schwinde­leien gelungen. Das Gericht glaubte gegen den An­geklagten das Gesetz in voller Schärfe anwenden zu müssen.

Kunst und Wissenschaft.

Deutsch-französische Gemeinschafts­arbeit im Film.

Die Uraufführung des Jacques-Feyder- FilmsDie klugen Frauen" im Capitol in Berlin, eines in deutsch-französischer Ge­meinschaftsarbeit in Paris entstandenen Werkes der französischen FilmgesellschaftFilms Sonores Tobis" erhielt eine besondere Note durch die Anwesenheit des Reichsministers Dr. Goeb­bels, und des französischen Botschafters Fran­ko i s - P o n c e t. Die reizvolle Geschichte von den klugen Frauen der flandrischen Stadt Boom, die 1616 mit echt weiblicher Anmut ihre Stadt vor den spanischen Eroberern retten und dadurch ihre feigen Männer beschämen, rief durch ihre vielen luftigen Einfälle immer wieder herzhafte Heiterkeit hervor. Nach der Ausführung waren die französischen Künst-

gen Mannes mit größtem Mißtrauen gegenüber. Wenn auch erst die nähere Untersuchung ergeben kann, was an seinen Aussagen Wahres ist,, so glaubt sie doch mit größter Sicherheit schon jetzt, daß es sich bei dem Verhafteten um einen pathologischen Lügner handelt.

Vermittlung, Anwerbung und Verpflichtung von Arbeitnehmern nach dem Auslande.

Zur Durchführung der Verordnung vom 28. Juni 1935 hat der Präsident der Reichsanstalt für Ar­beitsvermittlung eine Anordnung erlassen, die noch­mals darauf hinweift, daß grundsätzlich die Vermitt­lung von Arbeitnehmern nach dem Auslande der Reichsan st alt für Arbeitsvermitt­lung obliegt. Einrichtungen außerhalb der Reichsanstalt dürfen Arbeitnehmer nach dem Aus­lande nur vermitteln, wenn sie eine besondere Erlaubnis dazu besitzen. Stellen und Personen außerhalb der Reichsanftalt, die keine derartige Er­laubnis besitzen, bedürfen in jedem Einzelfalle der vorherigen Genehmigung der zuständigen Dienststellen der Reichsanstalt. Als Vermittlung und Anwerbung gilt auch die Vermittlung und Anwer­bung durch Anzeigen in Zeitungen, Zeitschriften, Stellenliften und ähnlichen Verzeichnissen.

Neuyork ohne Qcht.

Infolge Kurzschlusses mit darauffolgendem Brand im HauptkraftwerkHell Gate", dem zweitgrößten der Welt, und infolge fast gleich­zeitiger Kurzschlüsse in zwei anderen Kraftwerken war am Mittwochabend ganz Neuyork nörd­lich der 50. Straße stundenlang ohne Licht. Der größte Teil der Wohn- und Geschäftshäuser, Theater, Lichtspielhäuser und Hotels waren plötzlich in Dunkelheit getaucht. Der Verkehr auf den Stra­ßen kam völlig zum Stillstand. Die Untergrund­bahnzüge mit ungefähr 60 000 Fahrgästen lagen über eine Stunde in den dunklen Schächten fest. Auf dem Broodway vor der O-Bahn-Station Times Square und anderen Verkehrszentren stauten sich riesige Menschenmengen. Ueberall herrschte heillose Verwirrung, die durch einen Wolkenbruch noch erhöht wurde. Auf den O-Bahnhöfen entstand stellenweise eine Panik; die Männer zündeten sämtliches Papier, dessen sie habhaft werden konn­ten an, um die Ausgänge zu finden. Die Stadtver­waltung warf sofort alle Polizei- und Feuerwehr­kräfte von 25 000 Mann an die wichtigsten Punkte, besonders in das Einkaufsviertel der 5. Avenue, da man Plünderungen befürchtete. Auch die Telephon­zentralen, Telegraphenämter und drahtlosen Sende­stationen wurden sehr in Mitleidenschaft gezogen. Erst spät abends gelang es der Edison-Gesellschaft, eine Stromverbindung mit dem Niagara-Kraftwerk herzustellen

Zum Absturz des amerikanischen Großflugzeugs in Arkansas.

lieber das bereits gemeldete Flugzeugun­glück bei Goodwin (Arkansas) werden jetzt weitere Einzelheiten bekannt. Danach erfolgte der Absturz 25 Minuten nach dem Start vom Flugplatz in Memphis (Tennessee), wo eine Zwischenlandung stattgefunden hatte. Kurz vor dem Absturz hatte der Bordfunker noch 1000 Meter Flughöhe der Bodenstelle gemeldet. Die Rettungsmannschaften fanden an der Unglücksstelle nur noch den Motor und einige größere Stücke von der Kabine. Man glaubt, daß der Flugzeugführer die Maschine kurz vor dem Aufprall auf den Boden noch einmal auf­richten konnte. Es muß aber zu spät gewesen sein, da inzwischen von den Gipfeln der Bäume die Flügel des Flugzeuges abgerissen worden waren. Die Spitzen der Bäume waren auf einer Strecke von 300 Meter stark beschädigt. Unter den 17 ver­unglückten Fluggästen befanden sich vier Frauen. Da auch Kleidungsstücke von Kindern an der Un­fallstelle gefunden wurden, glaubt man, daß auch Kinder ums Leben gekommen sind.

Aus der Geschichte des Zeppelin-tustschiffes.

Zur 30 jährigen Wiederkehr des Tages der Strandung des LZ. 2 am II. Januar 1906 im Allgäu.

Don Oberstleutnant Friedrich Stahl, Königsberg i. pr.

Aus Mangel an Geldmitteln hat sich Graf Zeppelin entschließen müssen, sein erstes Luft­schiff mitsamt seiner Halle abzubrechen, nachdem alle Versuche, von staatlicher und privater Seite Kapital zu erhalten, erfolglos geblieben waren. Dies war um so erstaunlicher, als L. Z. 1 bei seiner Fahrt am 21. Oktober 1900 Fahreigenschaften bewiesen hatte, die die Fortführung seiner Versuche recht­fertigten.

Aber was der praktische Erfolg dieser Fahrt nicht durchzusetzen vermochte, nämlich die ablehnenden Sachverständigen" eines Besseren zu belehren, das war noch weniger den theoretischen Erörterungen und Aufklärungsversuchen in der Presse vorbehalten. Eine Ausnahme machte erst der im September 1903 vom Grafen erlasseneNotruf zur Rettung der Flugschiffahrt." Seine letzten Absätze muten fast wie eine Prophezeiung an:

Eine kurze Spanne Zeit und Witterung, Sturm und Wellen werden mein lagerndes Material unverwendbar gemacht haben, meine letzten geschulten Gehilfen werden mir nicht mehr zur Verfügung stehen die letzten Mittel, die ich selbst zu diesem Zweck zu opfern vermag, werden erschöpft sein und die Gebrechen des Alters ober der Tod werden meinem Schaffen ein Ziel gesetzt haben.

Wer wagt zu hoffen, daß in naher Zukunft die Gunst des Schicksals und die Förderung durch seine Mitmenschen einem anderen soweit helfen werden, wie mir geholfen wurde?!

Findet sich jener andere aber nicht, so fällt mit mir die Ansicht dahin, jene Flugschiffe zu erhalten, die nach klar vorgezeichneter Ent­wicklung das Innerste des feindlichen Landes, seine Festungen und Häfen erkunden, die als fliegende Funkentelegraphenstationen die wei­testen Verbindungen improvisieren lassen, die die entlegensten Posten mit der Kulturwelt verbinden, die Pole gefahrlos erreichen, die un­erforschten Gebiete erschließen und endlich das sicherste, schnellste und zugleich behaglichste Reisemittel werden.

Darum eilet, die ihr solche Flugschiffe haben wollet, dem die Mittel zu bieten, der allein sie euch schaffen kann! Eilet! Sonst werdet ihr das in die Tiefe versinkende Kleinod nicht mehr er­fassen können."

2llles ist eingetroffen, was der große Erfinder und deutsche Mann vorausschauend sah. Die Erfolge der Heeres- und Marine-Luftschiffe im Kriege, die Welt- und Polarfahrt des stolzen Luftschiffes, das seinen Namen trägt und die je von einem Luft­fahrzeug erreichten Leistungen dieses Schiffes in 7- jähriger Tätigkeit als Verkehrsmittel.

Einzig und allein war es der starke, unbeugsame Wille des alten Reitergenerals, der sich von keinem Mißerfolg abschrecken ließ, und der schließlich auf seinen Notruf hin auch vom Württembergischen Ministerium des Innern die Genehmigung erhielt.

eine Lotterie zu veranstalten, um auf diese Weise die Verwirklichung seiner Pläne zu erreichen.

Aus den Erträgnissen dieser Lotterie und anderen Zuwendungen entstand bis Ende 1905 der L. Z. 2. Mit einem Inhalt von 10 300 Kubikmeter, einer Länge von 126 Meter und einem Durchmesser von 11,6 Meter war er etwas kleiner als sein Vor­gänger. Im Querschnitt war er nicht mehr kreis­förmig, sondern 16eckig. Die Versteifung des Alu- miniumgerüftes war kräftiger durchgeführt, indem der Laufsteg zwischen den beiden Gondeln zu einem Kiel durchgebildet war. Auf das obere Seitenfteuer am Heck des Schiffes wurde verzichtet, die Höhensteuer waren verstärkt. An Stelle der win­zigen vierflügeligen Luftschrauben wurden größere dreiflügelige verwendet. Die beiden Daimler-Mo­toren leisteten je 85 statt je 16 PS beim ersten Schiff.

Am 30. November sollte d i e erste Fahrt des neuen Schiffes stattfinden, jedoch blieb im Augen­blick des Aufstieges das zum Herausschleppen die­nende Seil am Schiffskörper hängen, fo daß dieses mit der Spitze ins Wasser schoß, wobei die am Bug befindlichen Steuerorgane zerstört wurden.

Am 17, Januar 1906 fand dann bei anscheinend guter Wetterlage der zweite Aufstieg statt. Das Schiff fuhr anfänglich in 400 Meter Höhe gegen den Wind in Richtung auf das Schweizer Ufer. Bei ständig zunehmendem Wind mußte der vordere Motor wegen Heißwerdens abgeftoppt werden, fo daß das Schiff mit der nunmehr ge­ringen Eigengeschwindigkeit über die Stadt Fried­richshafen abgetrieben wurde. Zu allem Unglück fetzte auch noch der zweite Motor aus, so daß nichts anderes übrig blieb, als das wie einen Frei­ballon treibende Schiff an möglichst günstiger Stelle zu landen. Dem mit der Führung des Schif­fes beauftragten Hauptmann von Krögh gelang es, L. Z. 2 bei Kißlegg im württembergischen All­gäu sanft auf die Erde aufzusetzen. Allein bei dem herrschenden Bodenwind trieb dasSchiff weiter ab, bis sich das Heck in einem Baum verfing und be­schädigt wurde. Noch konnte man daran denken, das Luftschiff durch Nachfüllen der Zellen und Jnstandsetzen der Motoren an Ort und Stelle wie­der fahrfähig zu machen. Doch verrichtete der in der Nacht auffrischende Wind weitere Zerstörungs­arbeit, so daß der Graf sich schweren Herzens ent­schließen mußte, das nicht mehr fahrfähige Schiff abzurüsten.

Als einziges positives Ergebnis dieser Art war zu buchen, daß die bisher für unmöglich gehaltene Landung eines Zeppelin-Luftschiffes auf f e ft em Boden ohne jede Hilfe glatt gelungen war. Aber sonst schien alle Hoffnung, den Gedanken des Grafen in die Tat umzusetzen, endgültig verloren zu sein. Nur einer, der Graf, selbst glaubte an die Zukunft seiner Schiffe und erreichte mit un­endlichen Mühen, daß schon im Herbst des gleichen Jahres aus den Trümmern des L. Z. 2. ein n e u e s Schiff entstand, dem das Glück hold war, und das später als erstes Militär-Luftschiff Z. I dem deutschen Heer zugeteilt wurde.

Amerikanischer Personenzug von einer Lawine verschütket.

Ein amerikanischer Personenzug wurde bei der Einfahrt in den Bahnhof von Edef bei Truckee (in Kalifornien) von einer gewaltigen Sch nee- lawine begraben Gewaltige Schneemassen stürzten von einem Berg herunter, zerstörten einen Teil der Gleise, mehrere Schuppen und begruben schließlich drei Wagen des Zuges unter sich. Elf Passagiere wurden verletzt. Die Lokomotive und der Tender blieben von der Lawine verschont.

Schweres Flugzeugunglück in Kolumbien.

In dem bergigen, von wilden Jndianerstämmen bewohnten Quellgebiet des Caqueta-Flusses, eines

Ter Gäste der deutschen Künstler kn ihrem Kame­radschaftsheim. Zwischen den Künstlern entwickelte sich ein herzlicher Gedankenaustausch. Die auslän­dischen Gäste äußerten sich überaus anerkennend über die großzügige Förderung, die der deutschen Kunst durch die führenden Männer des Staates zuteil wird.

Zum 200. Geburtstage von James Watt.

Vor 200 Jchhren, am 19. Januar 1736, wurde in Greenock in Schottland James Watt, der Erfinder der Dampfmaschine, geboren. Eine eingehende Wür­digung finden unsere Leser im Familienblatt vom

Freitag, 17. d. M. (Scherl-Bilderdienst-M.) Bühnenbildner Benno von Arenk ins Propaganda^

Ministerium berufen.

Der Reichsminister für Volksaufklärung und Pro­paganda hat den Bühnenbildner Benno von Ar ent in fein Ministerium berufen mit dem Auf­trage, im Einvernehmen mit der Reichstheaterkam­mer für eine einheitliche Ausrichtung des deutschen Bühnenbilderwesens zu sor- aen. Daneben hat der Generalintendant des Deut­schen Opernhauses in Berlin mit Benno von 2l r e n t eine Vereinbarung getroffen, die seine Arbeitskräfte auch weiterhin für die künstlerischen Aufgaben des Deutschen Opernhauses sichert.

Wetterbericht

des Reichswetkerdiensles. Ausgabeort Frankfurt.

Mit der Ostwärtsverlagerung des Hochdruckgebie­tes haben sich auch jetzt in Mittel- und Ostdeutsch­land Aufheiterung und mit ihr verbreitete Fröste eingestellt. Durch die Entwicklung eines kräftigen Tiefdruckwirbels über der Biscaya ist die Wetter­lage wieder in ein kräftiges Stadium getreten. Un­ter heftigem Druckfall bringen über Spanien und Frankreich aus subtropischen Gebieten stammende Luftmassen vor, und sie werden auch bei uns Anlaß zu zunehmender Bewölkung und wachsender Nieder­schlags-Neigung geben. Anfänglich werden die Niederschläge vielleicht noch aus Schnee bestehen, doch ist für später ein Uebergang zu Regen zu erwarten.

Aussichten für Freitag: Weitere Be­wölkungszunahme und aufkommende Niederschlags- neigung, beginnende Frostmilderung, lebhafte, meist südliche Winde.

Aussichten für Samstag: Voraussicht­lich weiterer Temperaturanstieg und Regenfälle.

Lufttemperaturen am 15. Januar: mittags 3,3 Grad Celsius, abends2,2 Grad; am 16. Januar: morgens5,5 Grad. Maximum 3,5 Grad, Mini- mum5,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 15. Januar: abends 0,9 Grad; am 16. Ja­nuar: morgens 0,5 Grad Celsius. Sonnenschein­dauer 5,4 Stunden.

an

284 D

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Gießen, den 15. Januar 1936.

286D

Am 15. d. M. verschied unser Senior-Chef

Herr Ferdinand Nenn stiel sen.

Durch seine vorbildliche Pflichterfüllung, seine vor­nehme Gesinnung und sein soziales Verständnis hat er sich in unser aller Herzen ein bleibendes Denkmal gesetzt.

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Scheiter rm; 97 Buche I. Kl., 25 II. ÄL; 2 Hainbuche; 4,9 Eiche; 9,8 Kiefer; 31 Fichte II. Kl. Knüppel rm: 45 Buche I. Kl., 0,9 II. Kl.; 10 Hainbuche; 31 Eiche; 5 Ahorn; 9 Kiefer; 5 Lärche; 1,5 Fichte I. Kl., 3,8 II. Kl. Knüppelreisig rm: 52 Fichte; Reisig II. fit (Slammreisig) rm: 30 Buche; 154 Hainbuche; 277 Eiche; Reisig III. (Aslreisig) rm: 113 Buche; 13 Eiche; 33 Kiefer; Schlagreisig: 2 rm Fichte (tar.). Släcke rm: 26 Buche; 0,9 Eiche.

Vorherige Besichtigung des Holzes wird emp* fohlen.

Gießen, den 15. Januar 1936.

Der Vorsitzende des Markvorstandes: _________Nicolaus, Oberforstmeister.___

Bekanntmachung.

Die Brennholzversteigerung in Langd vom 7. Ja­nuar 1936 ist genehmigt. Ausgabe der Abfuhrscheine am 21. Januar, Ueberweisung am 22. Januar 1936, Zusammenkunft vormittags 8 Uhr beim Forsthaus in Langd. Erster Abfuhrtag am 23. Januar 1936. Ablauf der dreiwöchigen Zahlungsfrist am 4. Fe­bruar 1936. 282D

Laubach, den 14. Januar 1936.

Hessisches Forftamt Laubach.