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Oberheffen

Wirtschaft

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.2H.

Berlin

Srantrurt a. DL

Berlin

Srantturt a.M.

Berlin

Sranfturt a.M.

Schluß».

«W- Ä kurs börse fuf*

12 8-

ll 1291 127 1 129 I

1 148,25 147,5 -

i| 1541 154 1 -|

127,25

Eloktr. Lieferungsgesellschaft... 6

7

Banknoten.

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

. o| 35,75 I 35 I 35,75 I

. 4 96 96 -

10| 2151 2141214,251

15

15,5

117,5

101,5

103,5

103,5

194,25

116,5

129

222 145,65 110,25

32,9

123

0

8

C 6

6

8

7

14,9

15,5

117

124,5

100,5

102,75

103

193,5

110,75

135,5

114,5

109

15

42,5

15,25

117

125,25

100,5

102,75

103

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166

275

117,65

131

135,5

62,13

86

149

123,4

127

168,5

54,25

394

204

183,65

166

118

130,5

136

165,75

117

130

135

3

(

6

3

3

38,4

155

128 151,5 133,5

140 128,75 132,25

158,5

198

141

38,13

155

127

151,5

133

137,5

132

157,5

197

141,13

38,4

155,4

127,75

151

133 139,75 129,25

132

159

198 141,75

38,25

155,25

127,5

151

132,5

138,25

131,4

157,5

196,75

141,5

0

5

6

0

7

0

8 0

0

9

12

11

7

9

5

6

5

J

62,25

86 150,25 124,5

129,25 168,75

54,4

390

208 184,75

165,75

273

117

130

135

107,4

62,13

86

150,25

124,5

111,5

129,13

169

86,13

54,75

392

208

185

107

62,25 86

148,5

123 110,13 127,75

169 86,13 54,25

393 207,25 183,25

35,13

15,13

43

15,4

117,75

125,5

101,5

103,5

103,5

194

115

128,25

127,25

111

135,25

114

109,25

Schluß». Ulittag# börse

Licht und Kraft .... gelten & Guilleaume

BuderuS .....

Deutsche Erdöl

A.E.G.

Bekula

Die Arbeitslage im Juli

im Bezirk des Landesarbeitsamtes Hessen.

Kurse etwas nachgaben. Altbesiitz 113,20 (113,13), Kommunal-Umschuldung 88,10 Geld, Zinsvergü­tungsscheine 93,10 Geld, späte Schuldbuchforderun­gen 98,25, 6proz. Verein. Stahlwerke 103,25 und Städte-Altbesitz 113,50 Geld. Von fremden Werten Ungarn Gold 9,25 (9,13).

128,5

113

136,5

116

110,25

Im Verlaufe unterlagen am Aktienmarkt die Kurse kleinen Schwankungen, doch hatten ledig­lich Montanwerte und JG.-Farben kleines Geschäft. Gegen den Anfang bkieben die Kurse ziemlich be­hauptet. U. a. notierten JG.-Farben 165,25 nach 165,75 bzw. 165,50, Rheinstahl 145,13 nach 146, Hoesch 111,50 bis 110,75 bzw. 111,25, Deutsche Erd­öl 128,50 nach 129,40, AEG. 38 nach 38,13 (38,40), Licht 8-Kraft 151,50 nach 152. Fest lagen Chade- Aktien A bis C mit 394 (390).

Am Rentenmarkt waren Altbesitz zu 113 nach 113,20 angeboten. Der Pfandbriefmarkt brachte bei einigen Liquidationswerten geringe Verände­rungen, auch Stadtanleihen lagen größtenteils un­verändert. Von Auslandrenten Anatolier I und II 46 (45,50), ferner blieben 4proz. Oefterr.-Ungar. Staatsbahn Prior, stark gefragt mit etwa 8,5 bis 8,75 (8).

Lpd Frankfurt a. M., 12. Aug. Das Landes­arbeitsamt Hessen teilt mit:

Im Laufe des Monats Juli konnte der Arbeits­einsatz weiterhin verstärkt werden. Die Zahl der Arbeitslosen ging um 4134 oder 4,8 v. H. des Standes von Ende Juni zurück. Seit Januar 1936, dem Höchststand im Winter 1935/36, wurden von den Arbeitsämtern rund 72 500, seit Januar 1933 rund 249 700 Volksgenossen in Arbeit und Brot ge­bracht.

Ende Juli waren bei den Arbeitsämtern 82 844 Arbeitslose zur Vermittlung vorgemerkt, darun­ter befanden sich 11 054 oder 13,3 v. h. Frauen.

An der Gesamtabnabme um 4134 Arbeitslose waren die Männer mit 3454, die Frauen mit 680 beteiligt; verhältnismäßig war jedoch der Abgang bei den Frauen mit 5,8 v. h. größer, als bei den Männern mit 4,6 v. H.

In den von der Konjunktur abhängigen Berufs­gruppenEisen- und Metallerzeugung und Ver­arbeitung",Holz- und Schnitzstoffgewerbe",Rah- rungs und Genußmittelgewerbe" und in der Be rufsgruppeGast- und Schankwirtschaftsgewerbe" hat sich der Arbeitseinsatz noch wesentlich verbessert. Von den Saisonaußenberufen hatte naturgemäß die Landwirtschaft einen ganz außerordentlichen Bedarf an Arbeitskräften für die Einbringung der

Gritzner....................

Muinkraftwerke Höchst a.M...

Süddeutscher Zucker ........

6,6

10,05

5,65

46

Nbein-Maimsche Börse.

Mttagsbörse schwächer.

Frankfurt a. M., 13. Aug. Bei Fortdauer der starken Geschäftsstille war der Aktienmarkt erneut etwas schwächer. Während Abgaben des Pu­blikums kaum vorliegen, andererseits aber auch keine Anschaffungen vorgenommen werden, schritt die Kulisse, insbesondere die weniger kapitalkräftige, zu weiteren Glattstellungen. Die durchschnittlichen Rückgänge betrugen etwa 1 v. H. Besonders in Montanaktien bestand weiteres Entlastungsbedürs- nis. Hoesch verloren 1,75 v. H., Klöckner 1,50 v. H., ferner notierten Mannesmann mit 109,25 bis 109,40 bis 109 (110,25) und Verein. Stahl mit 110 bis 109,50 (110,65), Rheinstahl blieben mit 146 be­hauptet, Otavi Minen gaben auf 32,90 (33,50) nach. Von chemischen Werten ermäßigten sich Scheide­anstalt auf 273 (275), JG.-Farben auf 165,50 (166), dagegen zogen Deutsche Erdöl 0,40 v. H. an. Elek­troaktien bröckelten bis zu 1 v. H. ab, Licht 8-Kraft jedoch plus 0,50 v. H. Schwächer lagen auch Mo­toren- u. Maschinenwerte, Daimler minus 1,25 rr. H., Muag und Moenus je minus 1 v. H. Im einzelnen ließen Zellstoff Aschaffenburg 1 v. H., Deutsch- Atlanten, Reichsbank und Westdeutsche Kaufhof je 0,75 v. H. nach. AG. für Verkehr, Bemberg, Dt. Linoleum und Jul. Berger eröffneten behauptet.

6,6 10,1

5,65 45,5

6,6

5,65

45,5

9,8

6,7

10,1

5,6

46

Getreideernte. Sämtliche verfügbaren Arbeitslosen, soweit sie sich für die landwirtschaftlichen Arbeiten eigneten, wurden für Erntehilfsarbeiten bereit- gestellt. Im Baugewerbe konnten die bei be­endeten Bauten freigewordenen Facharbeiter, ins­besondere Maurer und Zimmerer, sofort wieder an­derweitig eingesetzt werden; von den noch vorhan­denen einsatzfähigen Facharbeitern wurden im Laufe des Berichtsmonats weitere rund 350 in Arbeit gebracht. Die Zahl der Arbeitslosen im Ver­kehrsgewerbe verminderte sich um rund 430, die der arbeitslosen Ange st eilten um rund 700.

Ende Juli wurden in der Arbeitslosenversiche­rung 9824, in der Krisenfürsorge 37 992 haupl- unterstühungsempfänger gezählt. Die Zahl der hauptunterstühungsempfänger in beiden Unler- stühungseinrichtungen zusammen ist demnach von 50 66fr um 2850 oder 5,6 v. h. auf 47 816 zurückgegangen. Die Zahl der anerkannten Wohlfahrtserwerbslosen nahm gleichfalls um 960 oder 5,1 v. H. ab; sie beträgt nur noch 18 048.

Die Zahl der Notstandsarbeiter wurde planmäßig weiter gesenkt; in der wertschaffenden Arbeitslosen­fürsorge waren Ende Juli nur noch 5287 Not­standsarbeiter beschäftigt gegenüber 6235 am 30. Juni 1936.

Rheinische Elektrizität Rhein. Wests. Elektr.

Schlickert L Co......

Siemens L Halske.,.

Lahmeyer & Co.....

116,41

128,75

128,5

112,9

167

136,75

115,75

110,5

9. G. Farben-Jndustrie

Scheideanstalt........

Goldschmidt

Rütgerswerle

Metallgesellschaft

Internationale photoschau in Frankfurt

Beschickung aus zwanzig Ländern.

LPD. Frankfurt a. M., 13. Aug. Vom 26. September bis 11. Oktober findet in Frank­furt a. M. eine umfassende Schau von Bil­dern von Amateurphotographen als 2. Internationale Schau statt. Trägerin dieser Ver­anstaltung ist der Verband Deutscher Amateur- photographen-Vereine. Die Beschickung wird sehr stark sein. Man rechnet damit, daß im ganzen an­nähernd 3000 Bilder gezeigt werden können. Die Deutsche Ausstellung, an der sich nur Mitglieder des Deutschen Amateurphotographenverbandes be­teiligen können, umfaßt das Bildnis, die Reportage die Landschaft, die wissenschaftliche Photographie und die Stereoskopie. Es haben bisher Amateure aus rund 20 Ländern Bilder zur Ausstellung an­gemeldet.

. 4

. 4

Harpener.............. - 2%

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. "

Im Freiverkehr nannte man Adlerwerke mit 115,50 (115) und Wayß & Freytag mit 122 (122,50).

Tagesgeld unverändert 2,75 v. H.

Abendbörse behauptet.

Die Abendbörse nahm am Aktienmarkt einen sehr ruhigen und kursmäßig kaum veränder­ten Verlauf. Montanwerke blieben auf der etwas erholten Mittagsbafis nicht ganz gehalten, doch be­stand zu diesen Kursen Nachfrage der Kulisse. Im übrigen ergaben sich nur Veränderungen um Bruch­teile eines Prozentes. Der deutsche Renten- markt lag ebenfalls sehr still. Altbefitzanleihe waren 0,13 v. H. höher gefragt mit 112,90. Leb­haftes Geschäft verzeichneten dagegen V 0 r - kriegsrenten. Besonders Balkanwerte waren gesucht und fest, 4proz. Steg-Prioritäten erhöhten sich auf 9 (8,50), Kronen-Bosnier mit 8,20 (8,30) nur knapp gehalten. Oesterr. Silber-, Papier- und Mai-Juli-Rente zogen stärker an.

Schluß- ö

u. a. notierten! Attbesitz 112,90, 6proz. IG. Farben 128,25, 4Vsproz. Oesterr. Silber-Rente 3,40, dto. Papier-Rente 2,15, 4proz. dto. Mai-Juli- Rente 2,10, 4proz. Oesterr. Staatsrente 2,40, 4proj. Steg-Prior, v. 1883 9, 4proz. Ungarn Gold 9,20, 4proz. Ungarn Kronen 2,75, 4proz. Ungarn Grund- entlastung 2,65, 4proz. Lemberg-Czern. 6,13, Com- merzbank 100,50, DD.-Bank 102,75, Dresdner Bank 103, Buderus 114,50, Harpener 127,50, Ilse Genuß 135,50, Mannesmann 109, Hoesch 110,75, Rheinstahl 145,65, Laurahütte 20,65, Verein. Stahl 110,25, Aku 62,13, AEG. 38,13, Deutsche Erdöl 128,75, Scheideanstalt 273, Deutsche Linoleum 168,50, Licht & Kraft 151,50, IG. Farben 165,75, Felten 133, Gesfürel 137,50, Goldschmidt 117, Holz- mann 127, Junghans 101,75, Linde's Eis 159,40

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a.M., 13. Aug. Auftrieb: Rinder 33 (gegen 39 am letzten Donnerstagsmarkt), Dar­unter 4 (4) Ochsen, 2 (7) Bullen, 23 (24) Kühe, 4 (4) Färsen. Kälber 822 (631), Hämmel und Schafe 69 (110), Schweine 465 (520). Notiert war- den pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kälber andere a) 87 bis 90 (am 6.8. 81 bis 85), b) 79 bis 86 (75 bis 80), c) 72 bis 78 (68 bis 74), d) 60 bis 71 (55 bis 67). Hämmel b2) 54 bis 56 (50), c) 50 (47 bis 49). Schafe nicht notiert. Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51). Sauen gl) 56 (56). Marktoerlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt. Kälber, Hämmel und Schafe flott, aus- verkauft. m

Großmarkt für Fleisch und für Fettwaren. Be- schickung: 98 Viertel Rindfleisch, 116 halbe Schweine, 112 ganze Kälber, 11 ganze Hämmel, 17 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in Mark: Kuh­fleisch a) 77, b) 65, c) 54. Kalbfleisch b) 100 bis 115, c) 85 bis 100. Hammelfleisch b) 95 bis 105 (am 10.8. 90 bis 95). Alles übrige nicht notiert. Marktverlauf: lebhaft.

Schweinemarkt in Buhbach.

* Butzb ach, 13. Aug. Der heutige Schweine» markt war mit 581 Ferkeln beschickt. Bei schleppen- dem Berkaus verblieb geringer Ueberstand. Bis sechs Wochen alte Tiere kosteten 14 bis 16 Mark, für sechs bis acht Wochen alte Schweine wurden 15 bis 18 Mark bezahlt.

Schultheis Patzenhofer Aku (Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg...................

Zellstoff Waldhof Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas ...............

Daimler Motoren Deutsche Linoleum Orenstcin & Koppel Westdeutsche Kaufhof Chade ......................

Accumulatoren-Fabrik Conti-Gummi..............

13.8.

15?

131,25

221

145,25

110,5

33

126

122

173,25

Philipp Holzmann ....

Zementwerk Heidelberg

Cementwerk Karlstadt..

12-8.

15Ö"

222

146

110,65

33,5

122

Augenblick kam aus der Richtung Büdingenein Personenzug, dessen Lokomotive den Anhänger des Lastkraftwagens erfaßte und ihn ein großes Stück fortschleuderte. Dabei riß der Anhänger em Ausfahrtssignal um. Obwohl beide Wagen des Last­zuges schwer beschädigt wurden, kamen der Wagen­lenker und seine beiden Begleiter ohne weitere Ver­letzungen davon.

Landkreis Gießen.

Reiskirchen, 14. Aug. Die Umbau- arbeiten an der Gemeindewaage und die Pf last er arb eiten an der Auffahrt sind jetzt beendet. Durch die Pflasterung der Haupt­straße kam die Waage zu tief zu liegen und man konnte nur mit Mühe und nicht ohne Gefahr dar­auffahren. Nach der in Kürze stattfindenden Eichung wird die Waage wieder dem Verkehr übergeben. Zur Sicherung des Verkehrs hat man zu beiden Seiten des Bahnübergangs in und außerhalb des Dorfes Warnungsschilder angebracht. Wenn sich nachts ein Fahrzeug nähert, leuchten die auf den Warnungsschildern angebrach­ten Katzenaugen auf und machen so den Fahrer auf die Gefahr aufmerksam. Kaum ist die Frucht zum größten Teil geschnitten, so hört man wieder von morgens früh bis abends spät das Brum­men der Dreschmaschine. Auch in unserem Dorfe herrscht auf dem Dreschplatz hinter der Bleiche reger Betrieb. Es sind meistens die kleineren Landwirte, die ihre Frucht zum Dreschen bringen. Auch manche Großbauern schaffen sich durch den Drusch von einigen Wagen Frucht etwas Saatgut. Der Körnerertrag übertrifft doch noch alle Erwar­tungen. Bis jetzt ist eine Dreschmaschine mit Dampf­maschinenantrieb in Tätigkeit. Zu Anfang der näch­sten Woche wird noch eine Dreschmaschine mit Bull- doggantrieb in unserem Dorfe eintreffen.

+ Aus dem nördlichen Kreise Gie­ßen, 13. Aug. Die Frucht ist bis auf wenige

Am Rentenmarkt bestand anfangs noch etwas Nachfrage, während später auch hier die ' ' ' ' Altbesiitz 113,20 (113,13),

88,10 Geld, Zinsvergii-

Hamburg-Amerlka-Paket 0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Privat-Bank ... 4

Deutsche Bank und Disconto-

Äesellschaft................ 4

Dresdner Bank 4

Reichsbank ................Ix

114,5

128,75

1 127,5

Schluß». Mittag- börle

13.8.

Datum

Mansselver Bergbau 6/2

Kokswerke................ 6

Rheinische Braunkohlen 12

Rheinstahl .................. 4

Vereinigte Stahlwerke 8%

Otavi Minen ...............0

Kaliwerke Aschersleben 5

Kaliwerke Westeregeln 5

Kaliwerke Salzdetfurth 7%

börse

13.8.

Schluß­kurs

12.8-

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an, Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.

Haferäcker geschnitten, Korn und Gerste sind größ­tenteils eingefahren. Ueberall sind die D r e s ch - Maschinen an der Arbeit. Der Körnerertrag entspricht etwa dem des Vorjahres. Sehr gut fällt die Frühkartoffelernte aus. Die etn= zelnen Stöcke haben nicht sehr viele, dafür aber dicke Knollen angesetzt. Bis jetzt hat die regnerische Wit­terung den Kartoffeln noch nicht geschadet, faule Kartoffeln finden sich ganz selten. Es scheint, als ob die neueren krebsfesten Züchtungen Der6altni5= mäßig widerstandsfähig gegen unnormale Wttte- rungseinflüsse find. Frühgold, Deutsche Erstlinge und Juli liefern neben der Odenwälder Blaue die besten Erträge. Bei den verschiedenen S t e 1 n - 0 bstarten macht sich in letzter Zeit die Ring- fäule an den Früchten unangenehm bemerkbar. Aefel und Birnen entwickeln sich gut so Öafe immer mehr gestützt werden muß. 3n den G arte n wird Klage geführt über die mangelnde Fruchtbar­keit der Gurken, die auf die mangelnde Bestäubung bei der ungünstigen Witterung zurückzuführen ist. Veeinzelt fällt aus den gleichen Gründen die Boh­nenernte nicht so gut aus wie im Vorjahre. Die Trauben an den Weinspalieren gehen der Reise entgegen. Die Stöcke sind überstark behangen.

Anlaß zu Klagen haben die Imker. Sie haben ein zweites schlechtes Honigjahr hinter sich.

* L a n g d , 14. Aug. Der 12 Jahre alte Sohn Adolf des hiesigen Landwirts Keil stürzte gestern in der Scheune so unglücklich ab, daß er nach Gießen in die Chirurgische Klinik eingeliefert wer­den mußte. Hier liegt das bedauernswerte Kind an­scheinend mit inneren Verletzungen dar­nieder.

Kreis Alsfeld.

* Bernsfeld, 14. Aug. Ein 1 6 jähriger Junge, der bei einem hiesigen Landwirt be­schäftigt war, entwendete seinem Arbeitgeber aus der Wohnung 100 Mark und ging damit flüchtig. Der Junge, der den Diebstahl in Ab­wesenheit des Landwirts ausführte, soll die Rich­tung nach Gießen zu eingeschlagen haben. Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange.

Datum

4% oeegi. Lene 11

5% Numän. vereinh. Rente v. 1903

4^r°X»Rumän.veretnh.Nentev.l913

4% Rumänische vereinh. Rente .

24% Anatolier ..............

Körle

13 8.

Schluß- Schluß», »ms Mittag börse

12-8. '

150"

133,5 222

145,65

110,75

33,65

126,75

122,9

184,75

Ilse Bergbau .......

Ilse Bergbau Genüsse

Klöcknerwerke.......

ManneSmann-Röhreu

Mit dem Leistungsabzeichen der HL. - belohnt. 1

D Lich, 12. Aug. Einen schönen Erfolg erzielte 5 die Gefolgschaft 16/116 der Hitler- ' Jugend beim Erwerb des vorn Reichsjugend- j sichrer gestifteten Leistungsabzeichens der . Hitler-Jugend. 108 Hitlerjungen der hiesigen Gefolgschaft hatten sich den Leistungsbedingunyen, die zur Erringung des Abzeichens gestellt sind, unterworfen. Die Prüfung, die sich neben den , Leistungen in Leibesübungen, Kleinkaliberschießen ; und Geländesport insbesondere auf die weltanschau­liche Schulung erstreckte, gab Zeugnis von beacht­lichen Leistungen in den 22 Uebungs- und Prü­fungsfächern. Jrn Rahmen einer schlichten Feier überreichte der Führer der Gefolgschaft 16/116, Scharführer Wilhelm Lerch (Lich), im Beisein des Bannführers E. Heim den 29 Hitlerjungen, die erfolgreich aus der Prüfung hervorgegangen waren, das erworbene Leistungsabzeichen. Es errangen das Leistungsabzeichen in Eisen (schwarz) für 15jährige Hitlerjungen: Karl Arnold (Stein­bach), Karl Becker (Steinbach), Heinrich Bruck (Al- bach), Fritz Eise (Lich), Erwin Grotefendt (Lich), Heinrich Haas (Steinbach), Ludwig Hahn (Stein­bach), Martin Keil (Ettingshausen), Theo Ramm- ling (Lich), Walter Plutzas (Lich), Berthold Schäfer (Lich), Karlheinz Schieferstein (Lich), Jakob Sehrt (Steinbach), August Weber (Albach); das Abzeichen in Bronze (für 16jährige Hitlerjungen): W. Sommer (Ettingshausen), Hans Erb (Lich); das Abzeichen in Silber (für 17jährige und altere): Hans Deucker (Steinbach), Hans Erb (Lich), Otto Karl Kahn (Lich), Wilhelm Lerch (Lich), Eduard Pfeiffer (Ettingshausen), Karl Roth (Lich), Fritz Rupp (Lich), Wilhelm Schmidt (Lich), Helmut Sarnes (Lich), Kurt Seipp (Lich), Karl Specht (Lich), Wilhelm Stark (Lich), Albert Trechsler (Lich). Eisenbahnzug gegen Langholzfuhrwerk

bei Homberg.

Homberg (Kreis Alsfeld), 14. Aug. In nächster Nähe unserer Stadt bei dem schrankenlosen und unbewachten, dazu noch unübersichtlichen Bau nübergang beim Sägewerk Neu­haus ereignete sich am gestrigen Donnerstagnach­mittag ein Verkehrsunfall, der zum Gluck noch verhältnismäßig glimpflich verlief. Ein B u l l- dogg mit Langholz - Fahrgestell, der Firma Friedrich & Co., Neuhaus-Deckenbach ge­hörig, kam den ziemlich steilen Hermannsberg her­unter auf die unübersichtliche Kurve der Bahnstrecke gefahren, als gerade der um 14.30 Uhr von dem Haltepunkt Neuhaus abfahrende Personenzug der Nebenbahn Burg- und Nieder-GemündenHom­berg Kirchhain herankam. Der Zug faßte den Langholztransport an den hinteren Radern des Fahrgestells und riß die schwere Holz­ladung um, wobei auch der neben dem Holz­transport herlaufende, als Bremser des Transports tätige Ludwig Müller aus Deckenbach mit umgeriffen wurde. 21er bedauernswerte Wann kam unter die Holzladung zu liegen und trug einen schweren Becken- und Schulterbruch, ferner leichte Verletzungen am Kopfe davon; er wurde mit dem Sanitätsauto des Roten Kreuzes in Gießen von Angehörigen der Gießener Sani­tätskolonne nach der Chirurgischen Klinik in Gie­ßen übergeführt, nachdem ihm in Homburg die erste ärztliche Hilfeleistung zuteil geworden war. Die Hornberger Polizei und Beamte der Bahnmeisterei Burg- und Nieder-Gemünden, ferner die Staats­anwaltschaft in Gießen und die Kriminalpolizei­stelle Gießen waren rasch zur Stelle und nahmen die ersten Ermittlungen vor, die weiteren Ermitt­lungen werden nun von der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei in Gießen geführt. Der Z u g war ungefähr 80 Meter von dem Bull­dog g entfernt, als dieser auf den Bahnüber­gang fuhr. Infolge des starken Motorengeräusches des Bulldoggs konnte dessen Fahrer das Pfeifen und Läuten des berannabenben Zuaes nicht hören, durch die Unübersichtlichkeit des Geländes war ihm aber auch die Sicht in dem erforderlichen Ausmaß genommen, fo daß es zu dem schweren Zusammen­prall kam.

Lastwagenzug von einer Lokomotive erfaßt.

Die Schranke war nicht geschlossen.

LPD. Tübingen, 13. Aug. An bem Bahnüber­gang, der unweit des Bahnhofs Lieblos die Eifenbahnstrecke G e l n h a u f e nG i e ß e n schnei­det, ereignete sich am Mittwochvormittag ein schweres Unglück. Ein mit Baumaterialien beladener Last- wagenzug wollte gerade die Gleise überqueren, ba bie Schranke nicht geschlossen war. In demselben

«.

12.August

13.August

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

tSrirf

Geld |

Brie»

juenod Win

0,689

0,693

0,688

0,692

Brüssel ....

41,96

42,04

41,94

42,02

»Rio de Jan.

0,145

0,147

0,146

0,148

Sofia .....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

55,81

55,93

55,83

55,95

Danzig....

46,80

46,90

46,80

46,90

London....

12,50

12,53

12,505

12,535

Helsingfors.

5,514

5,526

5,514

5,526

Paris .....

16,385

16,425

16,38

16,42

Holland ...

169,04

169,38

168,93

169,27

Italien....

19,57

19,61

19,57

19,61

Japan .....

0,730

0,732

0,730

0,732

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

62,82

62,94

62,84

62,96

Wien......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon ...

11,355

11,375

11,36

11,38

Stockholm...

64,45

64,57

64,47

64,59

Schweiz ...

81,12

81,28

81,09

81,25

Spanien...

31,85

31,91

31,86

31,92

Prag.......

10,275

10.295

10,27

10 °9

Budapest ..

Reuyork ...

2,489

2,493

2,488

2,492

Datum

12-8.

13.8.

128

13-8.

5% Deutsche Nelchsanleihe v. 1927

101,4

101,4

101,4

101,4

4% Deutsche Neichsanl. von 1934

97,9

98,13

98

98,13

6/z% Doung-Anleihe von 1930 ..

102,13

102,5

102,25

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auslos.-Rechten ............

113,13

112,9

113,13

112,75

4yt% Deutsche Reichspostschatzan Weisungen von 1934, 1.......

100,3

100,3

100,3

100,25

4J/t% ehem. 8% Hessischer Volks, float 1929 (rückzahlb. 102%) ..

98,75

98,75

*y2% ehern. 8% Hessische Landes banl Darmstadt Gold R. 12...

97

97

97

97

5y2% ehem. 4tz% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLiau.

100,9

100,9

44% ehem. 8% Darmst. Komm LanveSb.Goldichuldverschr. R.b

93,75

93,75

Oberhessen Provinz-Anleihe ml» Auslos.-Rechten ............

124

124

Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

120

_

120,2

120,2

4j/2% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

97

97

_

ß/2% ehern. 4'/z% Franks. Hyp.

Bauk-Liqu.-Psandbriese......

101,2

101,5

_

6/2% ehern. 4>/2% Rheinische Hyp. -Bank-Ligu.-Goldpse. ...

101,4

101,4

101,5

101,5

<yt% ehem. 8% Pr. Landespfanp briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

97,5

97,5

97,5

41/2% ehem. 7% Pr. Landespfand briesanst., Gold Komm. Obl. 20

95

95

95

95

Lteuergutlch.Berrechnungsk. 84-38

109,5

109,6

109,6

109,6

4% Oesterretchtsche Goldrente...

29,13

29,5

4,20% Oesterreichische Silberrente

2,6

3,4

2,75

3,25

4% Ungarische Goldrente .......

9,13

8,7

9,2

9,15

9,15

4% Ungarnche Staatsrente v. 1910

8,75

8,75

4*',% desgl. von 1913..........

8,75

8,75

8,95

8,85

5% abgest. GoldmexUaner von 99

14

14,13

14,1

14,2

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie 1.....................

Berlin, 1Z.Au ust

Geld

M7f

Amentanyche Auren..............

2,44

2,46

Belgische Roten..................

41,80

41,96

Dänische Noten .................

55,63

55,85

Englische Noten .................

12,47

12,51

Französische Noten...............

16,33

16,39

Holländische Noten...............

168,51

169,19

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

62,62

62,88

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

Rumänische Noten..............

Schwedische Noten...............

64,25

64,51

Schweizer Noten.................

80,91

81,23

Spanische Noten.................

31,53

31,65

Ungarische Noten ................