Einzelbild herunterladen

Arbeitsdienst gegen Maikäferplage

DdaL

Lyl__A--A\

ODOL L 83 wirkt vorbeugend gegen Infektionen, also gegen

Schnupfen, Halsschmerzen, Grippe und ähnliche Gefahren.

ODOL L83 beseitigt peinlichen Mundgeruch, erfrischt, belebt.

L83

L 83 ist das Kennzeichen für ein weiter vervollkomm­netes Odol mit erhöhter bakterientötender Wirkung.

Als dritte Festvorstellung der Reichstheaterfest­woche in München ging im Residenztheater in einer Inszenierung, die eine völlige musikalische Erneue­rung der Münchener Mozartaufführungen bedeu­tete, D o n Giovanni über die Bühne Die In­szenierung hatte Generalintendant Oskar W a ll e ck geleitet, die Bühnenbilder und Kostüme Prof Emil Pretorius geschaffen, der Leiter des Ausstat­tungswesens in Bayreuth. Die musikalische Leitung lag in den Händen Meinhard v. Z a l l i n g e r s. Die Zerlina sang Erna Berger von der Berliner Staatsoper. Die Münchener Staatsoper hatte eben­falls berühmte Kräfte eingesetzt, Felicie Hueni- M i h a c s e k und Hildegarde R a n c s a k. Bon den Herren Rehkemper in der Titelrolle, ferner Patzak, Weber, Hann und Reuter. Der glanzvollen Aufführung wohnte der Stellver­treter des Führers mit den Reichsleitern Schwarz und Buch bei. Ungezählte Hervorrufe am Schluß der Aufführung zeigten den Künstlern die begeisterte Anerkennung ihrer Leistungen

Betreuung der Freilicht- und Volks­schauspiele durch dieLandeskulturwolter

Dem Reichsbund der deutschen Frei­licht- und V o l k s s ch a u s p i e l e e. B. ist als einem der Reichskulturkammer korporativ ange­schlossenen Verband, in welchem alle Freilicht- und Volksschauspieler zusammengeschlossen sind, von sei­nem Schirmherrn, Reichsminister Dr. Goebbels, die Aufgabe gestellt, diesen wichtigen und wertvollen Zweig des deutschen Kulturlebens zu leiten, zu be­treuen und im nationalsozialistischen Sinne auszu­bauen. Eines der wesentlichsten Merkmale des ge­sunden und wertvollen Freilicht- und Volksschau­spiels ist seine Verbundenheit mit Land­schaft und Volkstum. Aus diesem Grunde ist es notwendig, die Spiele im Geist der vielgestaltigen deutschen Landschaft, ihres Volkstums und ihrer geschichtlichen Tradition zu pflegen Zu den großen weltanschaulichen, politischen und kulturellen Ge­sichtspunkten, die vom Reichsbund in enger Zu­sammenarbeit mit dem Reichsministerium für Volks­aufklärung und Propaganda, der Reichskultur- und Reichstheaterkammer wahrgenommen werden, tre­ten damit Aufgaben, deren Lösung nur »n genauer Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten des einzelnen Gaues erfolgen kann.

Die Entwicklung der Freilicht- und Volksschauspiel- Bewegung und damit des Reichsbundes ist heute an einem Punkte angelangt, der aus den angeführten Gründen eine Abkehr von der bisherigen Zentralisation verlangt und eine Verla­gerung verschiedener Aufgaben in die Gaue notwendig macht. Der Präsident des Reichs- bundes der deutschen Freilicht- und Volksschauspiele e. D. hat sich daher im Einvernehmen mit dem Herrn Reichsminister für Volksaufklärung und Pro­paganda entschlossen, die Landeskulturwal- ter mit der Betreuung der gesamten Freilicht- und Dolksschauspiele inner­halb ihres Gaubereiches zu beauftragen

Mit dem Inkrafttreten dieser organisatorischen Regelung hört der direkte Schriftverkehr zwischen den Freilichtspielen und dem Reichsbund auf. Kor­respondenz und Anträge auf finanzielle, drama­turgische oder sachliche Unterstützung werden künftig von den Freilichtspielunternehmungen an den für ste zuständigen Lande skulturwalter geleitet.

HomburgerTagung 0er Schwesternschaft -es Deutschen Roten Kreuzes.

Bad Homburg, 12. Mai (DRB.) Im Hom­burger Kurhaus eröffnete der Vorsitzende des Deut­schen Roten Kreuzes und Reichswalter für das Schwesternwesen, Professor Dr Stahl (®<-,in), die Tagung der Schwesternschaft des Deu ^en Roten Kreuzes, zu der rund 1000 Teilnehmer aus allen Teilen des Reiches erschienen waren und an der auch die Leiterin der Abteilung für das Pflege­wesen bei der Internationalen Liga der Rotkreuz­gesellschaft in Paris, Frau Carter, teilnahm.

Rach einem Erlaß des Stellvertreter des Führers, so betonte der Redner, sei das Rote Kreuz notwen­diger Bestandteil des nationalsozialistischen Staates./ Diese Anerkennung bedeute gleichzeitig die Ver-. pflichtung, der Volksgemeinschaft im Sinne dieses Staates zu dienen. Gerade die Schwester sei berufen, hier eine besondere Auf­gabe zu erfüllen, da gerade der kranke Mensch be­sonders aufgeschlossen und jedem Einfluß von außen im guten und im schlechten Sinne leicht zu­gänglich sei. Hier praktischen National­sozialismus vor zuleben, bedeute prak­tische nationalsozialistische Erziehungsarbeit, so werde die Schwester Helferin für Staat und Bewegung und helfe mit, im Sinne des Führers das neue Gedankengut weiterzutragen

Oberpräsident Prinz Vhilipp von Hes­sen als Vertreter des Reichs- und Preußischen Innenministers wies darauf hin, daß am gleichen Ort, an dem früher die internationale Politik ihre Ränke spann, die dann zum Weltkrieg geführt hät­ten, heute die Schwesterschaft taae, die in diesem Krieg unseren Kämpfern und Helden beistand, und in deren Mitte bereits früher der Kern des heuti- gen Nationalsozialismus gelegen habe. Alle Schich-

Breslau, wo der Bund gleichzeitig die Feier seines 75jährigen Bestehens begeht. Es ist dies das erste Fest des Bundes im nationalsozialistischen Staat und wird eine Uebersicht über die bisherigen Lei­stungen des Bundes im Sinne seiner nationalsozia­listischen Aufgaben bringen.

Von den Heidelberger Festspielen.

Mit der organisatorischen Oberleitung der Hei­delberger Reichsfe st spiele 1936 wurde Ingolf K u n tz e betraut. Als Spielleiter wurden gewonnen: Heinrich George fürGötz von Ber- lichingen", Richard Weichert fürAgnes Der­nauer", Paul M u n d o r f fürKomödie der Ir­rungen", Hans S ch w e i ck a r t fürPantalon und seine Söhne". Die Gestaltung des Bühnenbildes und die Ausstattung liegt in Händen von John Schröder und A. Sturm Die Bühnenmusik schreibt Leo Spieß.

Als Darsteller wurden u. a. verpflichtet: Lina C a r st e n s - Leipzig, Gerda Maria T e r n o - Köln, Alice Verden-Dresden, Joachim Büttner- Berlin, Heinrich George- Berlin, Werner Hinz- Hamburg, Gustav Knuth- Hamburg, Walter Kottenkamp-Dresden, Will Quadtflieg- Gera, Walter S u e s s e n g u t - Berlin

Deutscher Philatelistentag auf Burg Lauenstein.

Der diesjährige Deutsche Philatelisten- t a g vereinigt die führenden Vertreter des Reiches und der Vereine zusammen mit Vertretern aus verschiedenen europäischen Ländern auf der Burg Lauenstein in Thüringen. In verschiedenen Städten weisen Briefmarkenausstellungen auf diesen Tag hin. Die beiden größten sind die ostbayerische Brief- markenschau in Koburg und die Berliner Brief- markenausstellung. Der' Führer und Reichskanz­ler hat hierzu als Ehrenpreis sein Bild im silbernen Rahmen gestiftet. Eine in beschränkter Auflage er­scheinende' Fk»^s"ric> unterstreicht die Bedeutung des

Steter

> der

Sie emopSischeMkerfamilie

Seitdem es eine Geschichte der europäischen Völ­ker gibt, hat es nicht an Plänen und Versuchen ge­fehlt, diese europäischen Völker zu einer Völker­gemeinschaft zusammen zu schmieden. Alle diese Pläne und Versuche sind dem bewußten oder unbe­wußten Gefühl entsprungen, dem der Führer in seiner großen Reichstagsrede vom 7. März mit diesen Worten Ausdruck verlieh:Die europäischen Völker stellen nun einmal eine Familie auf dieser Welt dar." Wir können deutlich drei große geschichtliche Wege unterscheiden, auf denen das Ziel, den Zusammenschluß Europas herbeizuführen, erstrebt wurde oder erstrebt wird. Wir möchten diese drei Wege den monarchischen, den parlamentarisch­demokratischen und den nationalen Weg nennen.

Der monarchische Weg beginnt im Altertum mit dem Perserkönig T e r x e s (485 bis 465) und endet mit Napoleon I.; der parlamenta­risch-demokratische Weg hat seinen Ur­sprung in der französischen Revolution von 1789 und in der ihr folgenden Aufklärungs- zeit und mündet in das Pan-Europa des Gra­fen Coudenhove-Kalergi; den nationalen Weg hat der Führer beschritten.

Kennzeichnend für den monarchischen Weg und schnell unterrichtend ist der Ausspruch vieler Mon­archen (Alleinherrscher), daß in ihrem Landedie Sonne nicht untergehen soll". Lerxes ist der Vater dieses Wortes, das er in einem Kriegsrat auf dem Feldzug gegen die Athener aussprach (Herodot VII, 8). Dieser Ausspruch ist, wie gesagt, in der Geschichte oft wiederholt und wird meist Karl V. zugeschrieben Wichtig an diesem Aus­spruch ist nur jeweils der Gedanke, daß die Ein­heit der europäischen Völker unter einem Zepter erstrebt wurde. Die europäischen Völker sollten einem Alleinherrscher untertan sein, also ihre völkische Selbständigkeit verlieren. Wenn wir neben Terxes und Karl V. noch Cäsar, Karl den Großen und Napoleon I. nennen, so ist hin­reichend angedeutet, wie die Einheit Europas her­beigeführt werden sollte: mit dem Schwert und der bedingungslosen Unterwerfung. In dieser Reihe der nach einem in ihrer Hand einigen Europa streben­den Herrscher darf nicht vergessen werden der Papst! Auch er erstrebte, auf der Lehre des heiligen Augustins vomGottesstaat" fußend, ein einiges Europa unter der Herrschaft des Hirten- stabes Petri. Der monarchische Weg, den man viel­leicht auch den imperialistischen Weg nennen kann, hat immer nur vorübergehend und nur zu einer Teilvereinigung der europäischen Völker geführt. Seit dem Sturze Napoleons I. ist von keinem Alleinherrscher mehr der Versuch unternommen worden, Europa unter einem Oberhaupt zu ver­einen.

Auch auf den Ursprung des parlamenta­risch-demokratischen Weges kann nur kurz hingewiesen werden. Die Gedanken der gro­ßen französischen Revolution und der Aufklärungs­zeit sind bekannt. Mit dem Ruf:Freiheit? Gleich­heit! Brüderlichkeit!" wurde ein Abschnitt der Welt­geschichte eingeleitet, der demokratisches, parlamen­tarisches und pazifistisches Gepräge hatte. So liegen denn auch dem Plane des Grafen Coudenhove- Kalergi, Europa zusammenzuführen, parlamenta­rische, demokratische und pazifistische Gedankengänge zugrunde. Graf Coudenhove-Kalergi, ein bolländisch­japanisches Mischblut, legte seinen Plan überPan- Europa" in einem gleichnamigen Buche nieder. Der Begründung seines Pan-Europas können wir zu- stimmen. Auch er stellt die Schicksalsfrage, ob das verarmte, in unentwirrte Gegensätze verstrickte Europa neben den großen amerikanischen, angel­sächsischen, asiatischen und afrikanischen Mächten oder Machtansprüchen politisch, wirtschaftlich und kulturell weiterleben kann und wird, wenn es sich nicht als Einheit begreift. Notwendig sei, daß Eurova sich nicht nur siedlungsmäßig, sondern auch geistig und wirtschaftlich verbunden fühlt. Der Weg des Pan-Europa aber, den wir schon als einen parla­mentarisch-demokratischen kennzeichneten, mußte i n bie Irre führen und versagen, und hat, wie wir wissen, auch gründlichst versagt. Pan-Europa ist tot!

Wenn trotzdem der Gedanke einer europäischen Völkergemeinschaft nicht zur Ruhe kommt, so ist das nur ein Beweis, wie man kann sagen: seit Jahrtausenden naturnotwendig ein europäischer Zusammenschluß auf Gedeih und Verderb empfun­den wird. So wird es wohl auch keinen bedeuten­den europäischen Staatsmann geben, der nicht, und wenn auch nurunter zwei Augen", den Aus- führungen und Beschwörungen unseres Führers in allen Punkten zustimmen wird. Doch nicht Ver­nunft, sondern Leidenschaft führt noch in vielen euro­päischen Staaten das Regiment. Es wird auch in diesen Staaten noch wohl hier und da mit dem monarchisch-imperialistischen Weg zur Einheit Euro- pas geliebäugelt. Sicherlich aber scheint vielen Staatsmännern noch immer der parlamentarisch-de­mokratische Weg oder ein ihm ähnlicher vorzu­schweben.

Indessen kann es nur einen Ausweg aus der europäischen Not geben, und dieser Ausweg ist der nationale Weg. Was ist unter dem na­tionalen Weg zur europäischen Völkergemeinschaft zu verstehen? Adolf Hitler hat diesen Weg auf« gezeigt. Er ist diesen Weg von der ersten Stunde seiner Machtübernahme an gegangen. Es ist der Weg der nationalen Ehre und Selbstbesinnung. Der Weg der Ehre, weil auf dem Weg zur euro­päischen Völkergemeinschaft die Ehre keines Volkes angegriffen werden soll. Die Ehre des anderen Vol­kes soll so hoch stehen wie die Ehre des eigenen Volkes. Der Weg der Selbstbesinnung, weil die Völker Europas sich darauf besinnen sollen, daß in dem geschichtlichen Ablauf der Jahrtausende europäische Eroberungskriege und europäische Kriege überhaupt niemals auf die Dauer nennenswerte Veränderungen ober Verlagerungen ber nationalen Grenzen unb Gebiete herbeigeführt haben. Daß es baher aller Vernunft Hohn spricht unb roiberfinnig, weil ewig erfolglos fei, biefe Kultur unb Wirt­schaft tötenben Versuche bis ins Enblose fort^u- setzen. Achtet aber ein febes europäische Volk die Ehre, bie Würbe unb das Herrschaftsgebiet bes an-

genaue Anschrift. Eine Verpflichtungserklärung zu 12jähriger Dienstzeit in ber Wehrmacht einschl. ber Dienstzeit auf ber Heeres-Unteroffizier-Schule mit amtlich beglaubigter Einwilligungserklärung bes gesetzlichen Vertreters. Zwei Paßbilds Die Ent- scheibung über die Aufnahme trifft bas Oberkom­mando des Heeres, nachdem der Anwärter sich einer Eignungsprüfung unterzogen hat, bei einem in ber Nähe des Wohnortes des Bewerbers gelegenen Truppenteil. Aufforberung hierzu ergeht durch die Wehrbezirkskommandos. Anträge auf Einstellung als Unteroffizierschüler sind spätestens bis zum 21. Juni 1 9 3 6 an bie Inspektion der In­fanterie Berlin W35, Bendlerstraße 13, zu richten.

In den Gemeinden in der Nähe von L a n d s b e r g (Lech) sind bie Maikäfer in berartig großer Zahl aufgetreten, baß sie zu einer wahren Lanbplage geworben sinb unb vielfach Bäume völlig kahl gefressen haben. Arbeitsdienst wurde 3ur Bekämpfung der Maikäfer eingesetzt. Hier werben bie Käfer von den Bäumen insSprungtuchs geschüttelt. Bis jetzt wurden mehr als 7 0 Zentner Maikäfer vernichtet. (Scherl-Bilderdienst-M.)

ten des Volkes, Fürstinnen und Töchter aus den einfachsten Familien des Volkes, hätten hier in gleichmäßiger Arbeit zusammengestanben. Neue Ausgabe gelte es jetzt im Frieden zu erfüllen unb auch im Falle ber Not. Wenn es gelte, Volk unb Vaterlanb zu oerteibigen, würden bie Schwestern jederzeit roieber bereit stehen.

Reichsfrauenführerin Frau Scholz-Klink zeigte, wie bank ber Arbeit bes Führers heute in Deutschland eine wahre Volksgemeinschaft bestehe, in der Gemeinnutz vor Eigennutz gehe, in der alles den einen Willen anerkenne unb sich trotzdem freier fühle, als in jenen Tagen, ba Parteien unb Interessen­gruppen nur ihre eigenen Vorteile suchten, unb doch gelte es, noch mancheZäune" umzureißen, bie ber letzten Umroanblung im Innersten entgegenftünben. DieseZäune" nach außen zu verschieben unb bie höchste innere Volksgemeinschaft herzustellen, baran mitzuarbeiten, seien bie Schwestern mitberufen.

Dr rau ne cf als Vertreter ber Reichspartei­leitung, bes Reichsärzteführers unb bes Hauptamtes für Volksgefunbheit betonte, baß bie Schwestern in bem Arzt nicht mehr benHerrn" sehen bürsten. Hauptaufgabe sei, baß Aerzte unb Schwestern a l s Kameraden zusammenarbeiteten im Dienste ber Hilfe bes bebürftigen Kranken. Im übri­gen gelte es nicht nur Kranke zu pflegen, fonbern auch bafür zu sorgen, baß ber Gesunbe auch gesunb bleibe Schriftführerin Generaloberin vonOertzen erstattete Bericht über bie Entwicklung bes Vereins im vergangenen Jahre unb Oberverwaltungsgerichts­rat i. R. Bollert (Berlin) gab Bericht über bie Kaffen- unb Vermögenslage. An die Eröffnung der Tagung schloffen sich Vorträge namhafter Fachwissen­schaftler.

Auch werden künftig die vom Reichsministerium für Volksaufklärung uno Propaganda über den Reichs­bund gegebenen Zuschüsse, für deren Zuteilung bem Lanbeskulturwalter ebenfalls maßgeblicher Ein­fluß eingeräumt wirb, über ben Lanbeskulturwalter zur Auszahlung an die Unternehmen gelangen.

Kunst und Wistenfchast.

Adam karillons 83. Geburtstag.

Der bekannte Odenwalbdichter Dr. Adam Caril­lon, Ehrenbürger ber Stabt Weinheim a. b. Berg­straße, feierte am 12. Mai in voller Rüstigkeit in Wiesbaden seinen 8 3. Geburtstag. Der Ju­bilar hat sich in allen beutschen Gauen, besonbers aber im Odenwald, einen großen Bekannten- unb Freunbeskreis erworben

Der diesjährige Sängertag des Deutschen Sängerbundes in Hamburg.

Der Sängertag (Iahrestagung) bes Deut­schen Sängerbunbes findet in diesem Jahre vom 15. bis 17 Mai in Hamburg statt. Der Deutsche Sängerbund umfaßt als Fachschaft ber Reichsmusik­kammer heute mehr als 25 000 Gesangvereine mit über 800 000 Sängern unb bilbet bamit bie stärkste Vvlksmusikorganisation nicht nur Deutschland, svn- bern ber ganzen Welt. Die Hamburger Tagung wirb sehr zahlreich besucht werden. Im Haupt­interesse stehen neben geschäftlichen Verhandlungen zwei große Konzerte, in benen bie Gesangvereine ber Tagungsstadt alte unb neue Literatur zum Vortrag bringen. Im zweiten Konzert, in bem bas Hamburgische Staatsorchester unter Leitung von Generalmusikdirektor Eugen I o ch u m mitwirkt, ge­langt eine neue Kantate des Hamburger Kompo­nisten Hermann E r b I e n zur Uraufführung. Der Text ber KantateDon beutscher Art" stammt von Gustav Schüler. Im Mittelpunkt ber geschäft­lichen Derhanblungen stehen bie Vorbereitungen zu bem großen 19 Ptnferp in

Die Neichstheaterfestwoche.

Tagung der Fachgruppe I.

München, 13. Mai. (DNB.) Im Rahmen der Reichstheaterfestwoche tagten bie in der Fach- gruppe I ber Fachschaft Bühne zusammengefaßten Bühnenleiter. Vor ihnen führte Präsident Dr. Schlösser u. a. aus: Die Jbee, des national­sozialistischen Theaters ist ein Auftrag, ben bas ganze Volk gegeben hat unb bem wir alle gleichmäßig bienen müssen. Es ist eine Tatsache von schicksalhafter und symbolhafter Bedeutung, bah ber leidenschaftlichste unb verständnisvollste unb schöpfe­rischste Theaterbesucher Deutschlands zugleich Deutschlands Führer ist. Unb es ist eine epochemachenbe, für alle Zukunft verpflichtende Tat­sache, daß wir in der Person bes Reichsministers Dr. Goebbels ben ersten Minister eines deut­schen Nationaltheaters besitzen, ber zugleich gewis­sermaßen fein erster Intenbant, Anreger unb Mä­zen ist.

Der Leiter der Fachgruppe I der Fachschaft Bühne Dr. Scheffels erstattete darauf einen Tätigkeits- bericht ber Fachgruppe. Reichsamtsleiter D r e ß l e r- Andreß hielt einen Vortrag über die kulturellen Bestrebungen ber NSG.Kraft durch Freude". Mit besonderem Beifall wurden die beiden Berichte aus der Arbeit ber Reichsdramaturgie ausgenommen, die für das dramatische Schaffen E. W. Möller und für das Musikschaffen von N i e s s e n gaben. Während Möller feststellen konnte, daß ein natio­nalsozialistisches Publikum nach dreijähriger Arbeit wieder ein nationalsozialistisches Theater finde und ein nationalsozialistisches Theater eine national­sozialistische Dramaturgie, richtete Niesten an die deutschen Opernbühnen die eindringliche Mahnung, der deutschen Oper gegenüber der ausländischen in weit größerem Maße als bisher Beachtung unb Pflege angedeihen zu lasten. Im Schlußvortrag be­schäftigte sich ber Geschäftsführer der Reichstheater­kammer Frauenfeld mit der Frage des Büh­nennachweises und der des Bühnennachwuchses

/