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Luftschiff

3,203,40

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für

die zukünftige deutsche Landschule wurde.

ein

weiß, rot, blau

weiß, rot, blau

3,303,50

2,953,15

3,603,80

3,253,45

in den Städten Darm­stadt, Offenbach, Mainz, Gießen und Bingen

gelb­fleischige

weiß, rot, blau

0,390,41 0,300,32

0,420,44 0,330,35

gelb­fleischige

ELP. nalien.

In den Großstädten mit mehr als 100 000 Ein­wohnern ......

in den übrigen Gemein­den mit Ausnahme des

b) in den übrigen Ge meinden.....

für die Bekämpfung des feuchenhaften Verkalbens (Bang-Infektion) des Rindes find in Nr. 3 des Hessischen Regierungsblattes vom 11.3.1936 ent­halten.

Neue deutsche Zeppelin-Briefmarken.

schäft Birkelbach das Wohnhaus der Witwe Herling zum größten Teil vernichtet; die angrenzende Scheune samt den E r n t e Vor­räten wurde restlos ein Opfer der Flam­men. Das Vieh und der Hausrat konnten im letz­ten Augenblick in Sicherheit gebracht werden.

in den Großstädten mit mehr als 100 000 Ein­wohnern ......

in den übrigen Gemein­den mit Ausnahme des

Großfeuer vernichtet Gebäude und Ernte.

Ellern besucht die Werkausstellung des BDAl. am 21., 22., 23. März im Neuen Studenten­heim, Leihgefterner Weg.

Evangelisch-kirchliche Perso- Ernannt wurden: der Psarrverwalter

gelb­fleischige

Die neue deutsche Dorfschule.

Beispielschule in Wörsdorf im Taunus.-Neue Wege der Landjugend-Verziehung

flachen Landes . . . c) auf dem flachen Lande .

Der oberste Preis kommt nur für erstklassige ausgelesene Ware in Frage alle in Qualität abfallenden Sorten müssen entsprechend niedrigere Preise innerhalb der obigen Spanne aufweisen.

Ob eine Gemeinde zum flachen Lande zu rechnen ist (Buchstabe c) oder denübrigen Gemeinden" (Buchstabe b) richtet sich nach den von den Kreis­ämtern darüber getroffenen Feststellungen.

4. Bei Abgabe in kleineren Mengen als 10 Pfund ist der Kleinhändler berechtigt, mit Rücksicht auf seine höheren Verteilungskosten von einem 10- Pfund-Preis von 50 Pfennigen auszugehen.

Verstöße gegen die vorstehend festgesetzten Preise werden nach den besonderen gesetzlichen Bestim­mungen durch die Preisüberwachungsstelle mit Ordnungsstrafen verfolgt.

deutsche Lehrerschaft an der Mörsdorfer Schule zei­gen, beweist, wie sehr sie bereits zum Vorbild

LPD. Biedenkopf, 12. März. Durch ... nächtliches Großfeuer wurde in der Ort-

Modellbau. Vom 29. März bis 11. April ver­anstaltet die Landesregierung in Zusammenarbeit mit der Luftsport-Landesgruppe 11 Darmstadt einen Lehrgang für Segelfliegen und Modellbau in Nie- der-Ofleioen. Als Teilnehmer kommen nur solche Lehrer in Frage, die bereits mit Erfolg an einer derartigen Ausbildung teilgenommen haben. Mel­dungen zu diesem Fortqeschrittenen-Lehrgang müssen von den Schulvorständen der Landgemeinden des Kreises Gießen umgehend bei dem Kreisschulamt Gießen vorgelegt werden. Die Unterbringung und Verpflegung der Teilnehmer erfolgen kostenlos. Die zugelassenen Teilnehmer erhalten besondere Ein­berufungsschreiben.

** Kreisfeuerwehrtag in Gießen. Am nächsten Sonntag, 15. März, 14.45 Uhr, findet im Katholischen Dereinshaus in Gießen der vom Kreis­amt einberufene amtliche Kreisfeuerwehrtag statt. Im Anschluß daran wird im gleichen Lokal der Kreisverbandstag der freiwilligen Feuerwehren im Kreise Gießen abgehalten.

** Lieferungs-Vergebung. Unser heu­tiger Anzeigenteil enthält eine Bekanntmachung über die Vergebung von Lieferungen für das Landgerichtsgefängnis in Gießen Interessenten feien auf die Bekanntmachung besonders hin­gewiesen.

ELP. Fahrten zum Besuch deutscher Kriegergräber. Auch in diesem Jahre werden vom Dolksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Fahr­ten zu den ehemaligen Kriegsschauplätzen unter­nommen, so nach Nordfrankreich, nach Flandern, in die Gegend von Verdun, in die Vogesen und das Oberelsaß, aber auch in die Dolomiten und nach Ostpreußen. Im allgemeinen sind bestimmte Pau­schalpreise zu zahlen, die Fahrtkosten, Verpflegung und Unterkunft sowie die verschiedenen Besichtigun­gen einschließen. In allen Fällen wird eine sach­gemäße Führung gestellt. Nähere Auskunft erteilt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Berlin W15, Kurfürstendamm 165/166.

flachen Landes . . . c) auf dem flachen Lande

Der oberste Preis kommt nur für erstklassige ausgelesene Ware in Frage alle in der Qualität abfallenden Sorten müssen entsprechend niedrigere Preise innerhalb der obigen Spanne aufweisen.

Die Zuschläge für die Abfuhr und Abtragung seitens des Verteilers zum Verbraucher sind in den vorstehenden Preisen enthalten. Eine Sonderver­gütung kann dafür nicht mehr gefordert werden.

Ob eine Gemeinde zum flachen Lande zu rechnen ist (Buchstabe c) oder zu denübrigen Gemeinden" (Buchstabe b) richtet sich nach den von den Kreis- ämtern darüber getroffenen Feststellungen.

3. Bei der Ausgabe von Speisekartoffeln im Kleinoerkauf (pfundweise) darf der Kleinver­kaufspreis bei Abgabe von 10 Pfund folgende Preise nicht überschreiten:

Oberhessen.

Gefechtsschießen im Vogelsberg.

Das Maschinengewehr-Bataillon Nr. 3 Büdiizgen hält am 17., 18., 19., 20., 23., 24., 25. und 26. Marz Gefechtsschießen ab. Das Gefechtsschießen beginnt morgens um 8 Uhr und endet um 17 Uhr. Die beiden Schußgelände werden im allgemeinen be­grenzt: 1. Schußgelände: die Gemarkung Renn- weg und am Hundsborn in der Gemarkung Ru­dingshain, Am Rübenrot bei Feldkrücken, Früh­eifen bei Rebgeshain und der Oberste Herrnberg bei Rebgeshain, Hainerhecke bei Breungeshain. 2. Schußgelände: Herchenhain, Hartmannshain, Sl- chenhaufen, Bilstein, Breungeshain, Hoherodskopf, Taufstein. Absperrung während der Schießzeiten erfolgt durch die Truppen. Den Absperrposten lst unbedingt Folge zu leisten.

Ratsherrensitzurig in Lauterbach.

& Lauterbach, 12. März. Dieser Tage wurde hier eine Ratsherrensitzung abgehalten, in der Dr. G ö b (Frankfurt a.M.) über die Deutsche Ge­meindeordnung sprach. In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, daß die Finanzen der Stadt Lauterbach größte Sparsamkeit zur Pflicht machten. Die Durchführung der Feldbereinigung

Das obere Bild zeigt die Mörsdorfer Schule inmitten der freien Landschaft, umgeben von Wald und Feld. Das untere Bild zeigt den Unterricht in dem von Luft und Licht erfüllten Schulraum. (DNB.-Heimatbilderdienst. Aufnahme: M. Göllner.)

Die Reichspost gibt zu den bevorstehenden Fahrten des neuen deutschen LuftschiffsLZ 129" nach Nord­amerika zwei neueWertzeichenzu50und 7 5 R p f. heraus. Das Markenbild, ein Entwurf von dem Münchner Maler Karl D i e b i t s ch, zeigt das ~ ...... auf einer Fahrt über dem Meere.

(Scherl-Bilderdienft-M.)

werde große Ausgaben erfordern. Im weiteren Verlaufe der Versammlung wurde die Begutachtung der Rechnungen der Stadt und des Elektrizitäts­werkes vom Jahre 1934 vorgenommen. Beide Rech­nungen wurden vom Stadtrechner Schnell vor­getragen. Ratsherr Wenzel nahm Stichproben vor. Einwendungen gegen die Rechnungen wurden nicht erhoben. Die Einnahmen der Betriebsrech­nung beliefen sich auf 361656,38 Mark, die Aus­gaben auf 350 040,33 Mark. Der Rechnungsrest be­trägt 11 616,15 Mark. Bei der Vermögensrechnung betrugen die Einnahmen 103 627,81 Mark, die Aus­gaben 102 259,84 Mark, der Rechnungsrest 1467,97 Mark. Das Kapitalvermögen betrug Ende 1934: 206 331,79 Mark, die Schulden. 491280,20 Mark. ' Die Rechnung des Elektrizitätswerkes schließt mit 149 882,98 Mark in Einnahme und mit 114 847,66 Mark in Ausgabe ab. Der Rechnungsrest betrug somit 35 035,32 Mark. Das Kapitalvermögen ist hier mit 19 768,22 Mark verzeichnet, Schulden sind nicht vorhanden. Ratsherr D a h m e r und Bürger­meister Thiele sprachen dem Stadtrechner Dank, Anerkennung und volles Vertrauen aus. Im wei- . teren Verlaufe der Versammlung wurde die Ver­pachtung der städtischen Steinbrüche bestätigt. Für die Anlegung eines Fußsteiges in der Alteberg- straße sollen 3500 Mark im neuen Voranschlag ein­gestellt werden. Durch den Postneubau ist eine Ver­breiterung des Friedhofsweges erforderlich gewor­den, für die im Voranschlag 1935 die Summe von 13 500 Mark vorgesehen werden soll. Der Ausbau der Bergstraße soll vorerst unterbleiben. Die Kosten für die Ueberleitung des Maarer Wassers in den Betriebskanal der Papiermühle in Höhe von rund 4500 Mark werden von der Stadt getragen. Der Prämiierungsmarkt, der in diesem Jahre am 10. Juli stattfindet, soll in der seitherigen Weise durchgeführt werden. Mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer fand die Sitzung ihren Abschluß.

Landkreis Gießen.

ED Großen-Buseck, 12. März. Dem hiesigen Arzt Dr. med. Friedrich Gengnagel wurde mit Genehmigung des Führers vom Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes in Anerkennung seiner langjährigen, treuen Verdienste, die er sich um das Rote Kreuz erworben, das Ehrenkreuz des Deutschen Roten Kreuzes verliehen. Seit der Gründung des hiesigen Alice-Frauenver» eins vom Roten Kreuz im Jahre 1908 gehört Dr. Gengnagel dem Vorstand des Vereins an. Als im Kriege im Schloß zu Großen-Buseck ein Lazarett eingerichtet wurde, war er gleichzeitig auch Laza­rett-Arzt. Zahlreiche Sanitätskurse hat Dr. Geng­nagel schon geleitet; zur Zeit findet wieder ein solcher statt. So haben die großen Verdienste, die sich Dr. Gengnagel um die Sache des Roten Kreuzes erworben, ihre gebührende Anerkennung gefunden. Möge dem rührigen und allseitig belieb­ten Arzt auch weiterhin eine noch lange, gesegnete Tätigkeit beschieden sein!

* Watzenborn - Steinberg, 13. Marz. Wie die NS. - GemeinschaftKraft durch Freude" uns mitteilt, findet am Samstag, 14. Februar, im GasthausZur Krone" einLuftt- ger Samstagabend" statt. Das erstklassige Pro- aramm wird von Frankfurter Künstlern bestritten. Anschließend ist Tanz. Der Eintrittspreis beträgt 50 Pfennig.

* Holzheim, 13. Marz. Die NS.-Gemeinfchaft Kraft durch Freude" teilt uns mit, daß am Sonntag, 15. März, einLustiger Sonntagabend" im Gasthaus Georg Sarnes stattfindet. Das erst­klassige Programm wird von Frankfurter Künstlern bestritten. Anschließend ist Tanz. Der Eintrittspreis beträgt 50 Pfennig.

(xd Eberstadt, 12. März. Die hiesige Schweine­versicherung hielt unter der Leitung ihres Vorsitzenden Ph. G ö r l a ch III. ihre diesjährige Generalversammlung im GasthausZum Schwa­nen" ab. Der vom Rechner Aug. Müller erstat­tete Kasienbericht schließt mit 1371,87 Mark Ein­nahmen und 1340,34 Mark Ausgaben ab. Die 93er. waltungskosten beliefen sich auf 91 Mark. Der Kassenbericht wurde genehmigt und dem Rechner Entlastung erteilt. Anschließend fand die Rech­nungsablage der Rindviehversicherung unter Leitung ihres Vorsitzenden H. G ö r l a ch XI. statt. Nach dem Kassenbericht des Rechners W e d e - mann schloß die Kasse mit einem Ueberschuß ab, die Verwaltungskosten betrugen 112 Mark Der Kassenbericht wurde ebenfalls genehmigt und dem Rechner Entlastung erteilt. Nach kurzen Darlegun­gen des Vorsitzenden über das Tuberkulose-Bekämp- fungsverfabren wurde die Versammlung in üblicher Weise geschlossen.

)( Lich, 12. März. Am Montagabend veranstal­teten die beiden evangelischen Frauen­hilfen im großen Gemeindesaal einen außer­ordentlich gut besuchten Vortragsabend, der der Mission gewidmet war. Nach dem Eingangslied und der Begrüßungsansprache des Geistlichen sprach Frl. W e i ß e r von der Basler Mission auf Grund ihrer langjährigen Tätigkeit in Indien in interessanten Ausführungen über die Arbeit der Mission und ihre Erfolge, besonders in der indischen Frauenwelt, und ließ klar erkennen, wieviel die Frauen dem Evan­gelium und Christentum auch in unserem Volk z«

Die Kartoffelpreise im März

die Kinder nachhaltig gepackt und tiefgehend beein­flußt. Die körperliche Ertüchtigung und Disziplinie­rung in der Gruppenarbeit, der sich der einzelne willig fügen lernt, spielen dabei eine Hauptrolle. In der Gemeinschaftsgruppe wird auch der Schwächere gestützt und der ihm entsprechenden Leistung erzogen.

Es ich eine Freude, zu sehen, wie die bäuerliche Jugend in der Mörsdorfer Schule gesund und le­bensfroh sich entwickelt. Die Buben und Mädels haben glänzende Augen, gesunde, frische Farben und sind aufgeweckt, lernen begierig und sind ge­sundheitlich durchaus auf der Höhe. Das Mörsdorfer Schulexperiment ist von Erfolg gekrönt; das Inter­esse, das das Erziehungsministerium und die

Die Versuchsschule zu Wörsdorf tm Taunus ist Mittel- und Ausgangspunkt für die neue deutsche Landschulreform geworden. Der bekannte Pädagoge Professor Dr. Kade und der nationalsozialistische Schulreformer Krick haben die Mörsdorfer Dorf­schule vor Jahren als ein Schulexperiment unter­nommen. Inzwischen hat sich die Mörsdorfer Ver- suchsfchule in der Landschulreform die führende Stellung errungen. In einer Reihe von pädago­gischen Schulungswochen wurden bereits viele Leh­rer aus ganz Deutschland mit dem neuen Unter­richtslehrgang vertraut gemacht. Lehrerinnen, Leh­rer und Studenten aus allen Teilen Deutschlands kommen nach Wörsdorf, um an den Schulungslehr­gängen von Professor Dr. Kade teilzunehmen.

Die Mörsdorfer Dorfschule besteht aus nur zwei Klassen. Der Unterricht wird in engster Verbunden­heit mit der Umgebung der dörflichen Schuljugend, also dem Acker, der Viehzucht, der Landwirtschaft und dem Wetter erteilt. Die Mörsdorfer Schule ist eine Beispielsschule, in der bargetan werden soll, o. die natürliche Entwicklung des jungen bäuer­lichen Menschen nur bann frei entfaltet werben kann, wenn er mit ben gegebenen Tatsachen seiner Umwelt in engster Verbindung steht. So ist das Schulhaus nach allen Seiten mit Wald und Feld umgeben Der Unterricht kann nach Be- m en s. ln5~,^r,eie verlegt werden. Der alte oer Schulfächer ist verlassen, und durch die Arbeit ch der Schulküche, im Kindergarten, in der Landwirtschaft sowie im Werkraum werden

Der oberste Preis kommt nur für erstklassige ausgelesene Ware in Frage alle in der Qualität abfallenden Sorten müssen entsprechend niedrigere Preise innerhalb der obigen Spanne aufweisen.

Die Zuschläge für die Anfuhr und Abtragung eilens des Erzeugers zum Verbraucher sind in den vorstehenden Preisen enthalten. Eine Sonderver­gütung kann hierfür nicht mehr gefordert werden.

2. Für den Bezug von Speisekartoffeln zur Deckung des Winterbedarfs beim Verteiler (Händlerschaft) dürfen folgende Preise nicht über- chritten werden: 1

Karl Zulauf zu Sellnrod, Dekanat Schotten, zum Pfarrer dieser Pfarrei mit Wirkung vom 1. März 1936 ab; der Psarrassistent Ludwig Schaefer, früher Sprendlingen-Buchschlag, Dekanat Offen­bach a. M., zum Pfarrverwalter der Pfarrei Klee­berg, Dekanat Ufingen, mit Wirkung vom 1. Fe­bruar 1936 ab; der Pfarrer Ernst Weidner zu Wolfsheim, Dekanat Wöllstein, zum Pfarrer der Pfarrei Ostheim, Dekanat Friedberg, mit Wirkung vom 1. März 1936 ab; der Pfarrer Heinrich W a l- ter zu Gladenbach 2. Pfarrei, Dekanat Gla­denbach, zum Pfarrer der 1. Pfarrei Gladenbach mit Wirkung vom 1. April 1936 ab. In den Ruhestand versetzt wurde auf eigenen Antrag: der Pfarrer Fritz M a r g u t h zu Beedenkirchen, Deka­nat Zwingenberg, mit Wirkung vom 1. April 1936 ab. Der Pfarrer Walter Herr ich zu Maar, Dekanat Lauterbach, ist auf feinen Antrag mit Wir­kung vom 15. Februar 1936 ab aus dem Dienst der Evangelischen Landeskirche Nassau-Hessen ent­lassen worden. Er übernimmt eine Pfarrstelle an der Lutherkirche zu Osnabrück.

** Wohnungsbauten in der Frie­densstraße. Entlang der östlichen Seite der Friedensstraße, am Üniversitätssportplatz begin­nend, hat die Baufirma Obermann mit der Errichtung von drei Baublöcken für Kleinwohnun­gen begonnen. Insgesamt sollen hier 18 Woh­nungen mit geräumigen Ausmaßen, zwölf davon mit je zwei Zimmern, Wohnküche und Bad und sechs mit je drei Zimmern und entsprechendem Zu­behör zur Ausführung kommen. Vor den Häusern soll ein vier Meter tiefer Vorgarten angelegt wer­ben, bahinter bie Hausgärten mit einem Kinder- spielplatz. Die Bauarbeiten werden beschleunigt durchgeführt, damit bie Wohnungen noch im Spät­sommer bezogen werben können. Mit Ausnahme eines Baugrünbstücks wird damit die Friedens­straße, sowie überhaupt das östliche Bauviertel bis zur Fuldaer Bahnlinie ausgebaut sein.

** SondererhebungzurBodenbenut- zungserhebung!935. Der Reichs- und Preu­ßische Minister für Ernährung und Landwirtschaft hat für Mitte März eine Sondererhebung im An­schluß an die Bodenbenutzungserhebung 1935 ange­ordnet. Diese dient lediglich volkswirtschaftlichen statistischen Zwecken. Die Betriebsinhaber sind zur Auskunfterteilung verpflichtet. Wie das Kreisamt Gießen den Bürgermeistereien des Kreises Gießen mitteilte, werden die für bie Durchführung ber Er­hebung erforberlichen Zählpapiere ben Bürgermeiste­reien bis zum 16. März zugehen. Die Papiere müssen ben in Betracht kommenden Betriebsinhabern sofort zugestellt werden und von diesen spätestens bis zum 22. März ausgefüllt an die Bürgermeistereien zurück­kommen. Nach fachlicher und rechnerischer Prüfung durch die Bürgermeistereien sind bie Papiere bis spätestens zum 27. März an das Landesstatistische Amt in Darmstabt einzusenden.

** Lehrgang für Segelfliegen und

Der Reichsstatthalter in Hessen Landesregie­rung veröffentlicht imAnzeiger ber Hessischen Landesregierung" die nachstehende, sofort in Kraft getretene Bekanntmachung über die Regelung der Kartoffelpreise:

Die während der letzten Monate von mir festge- etzten Verkaufspreise für Speisekartoffeln haben dem Verbraucher die Möglichkeit gegeben, feinen Winterbedarf an Speifekartoffeln zu billigen Preisen zu decken.

Mit dem Fortschreiten der Jahreszeit steigen die Unkosten und Verluste ber Kartoffelerzeuger unb -Händler durch die nötige Einlagerung der Kar­toffeln und Schwund. Wie bereits im Monat Dezember 1935 muß daher auch für die folgenden Monate eine Erhöhung ber Verbraucherpreise ein­treten.

Auf Grunb der Ermächtigung des Herrn Reichs- unb Preußischen Ministers für Ernährung unb Landwirtschaft vom 30. August 1935 setze ich daher im Einvernehmen mit dem für Hessen zuständigen Kartoffelwirtschaftsverband Hessen-Nassau für den Monat März 1936 bie Verkaufspreise für Speisekartoffeln im Gebiet der Preisüberwachungs- ftelle Hessen wie folgt fest.

1. Bei dem unmittelbaren Bezug von Speise­kartoffeln zur Deckung des Winterbedarfs durch den Verbraucher bei dem Erzeuger dürfen fol­gende Preise frei Keller nicht überschritten werden: