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brutaler Ehrlich- Anschließend an die Vorstellung richtete Ortsarup- »rüberrollen läßt, penleiter Keller einige Worte an die Zuhörer

zu tun.

gin-

Lpd.

Bullen,

Räumen der

ar,

SJl.-Spoit

mit Totalisator-Betrieb durchgeführt

Quoten waren dabei zum Teil

recht

Springen, ein Jagdspringen

Klasse L wurde in zwei Abteilungen mit 17

der bzw.

tenberger II. (Hörnsheim).

die übrigens wurden. Die beachtlich.

Das erste

es BD2H »tudeutey-

Leistnngspreife.

14 Monate und älter: la-Pr.

UsWetzlar, 11. März. Am Sonntag fand in den Lumen derErholung" die diesjährige Tro-

Der Eindruck des Films war nachhaltig. Neben dem Hauptfilm liefen noch ein Ausschnitt aus dem Parteitag der Freiheit" und ein Film der Arbeits­front, betitelt:Schönheit der Arbeit", sowie ein Scherzfilm der immer noch nicht toten Mikimaus.

75. Jubiläums-Ausstellung und Zuchtviehversteigerung in Wehlar

phäenschau des Jagdkreises Wetz verbunden mit einem Jägerappell statt.

und grüßte den Führer. Dabei ermahnte er alle ehr- und pflichtbewußten deutschen Männer und Frauen, am kommenden 29. März ihre Pflicht

Dr. Ritgen (Wormeln); Th. Fischer (Hof Zwiefal­ten, Oberh.); 1. Pr. Anton Engel V. (Hörnsheim); Herm. Schmidt (Stockhausen); Ldw. Bepler (Hörns­heim); Lehr- u. Versuchsgut Selgenhof (Oberhess.); K. F. Stroh (Reiskirchen, Lahn-Dill).

Bullen, 16 Monate und älter: la-Pr. K. Steinhaus (Heskem); P.W. Diehl (Griedelbach); W. Krug (Wolfgruben, Lahn-Dill).

Eberprämiierung.

1. Preis u. zwei 2. Preise Anton Engel (Hörns­heim); 2. Pr. Wilh. Ludwig (Hörnsheim); 3. Pr. Otto Wilh. Velten (Lang-Göns); Friedr. Wenzel (Laufdorf); L. K. Schneider (Altenberg); Wilhelm K. Brücke! (Lang-Göns); Wilh. Stack III. (Wirberg).

Reitturnier in Oortmunv

Der erste Abend des Dortmunder Reitturniers in der Westfalen-Halle hatte nicht den erwarteten Publikumserfolg. Es gab zwei Jagdspringen,

Schauspringen, mit sofortiger Kaltstellung bestraft werden würde.

Jahreshauptversammlung des M.Teutonia" Watzenborn-Steinberg

Vereinsführer Harnisch hatte die Mitglieder des FC. Teutonia Watzenborn-Steinberg zur Jah­reshauptversammlung im VereinslokalZur Wil- helmshöhe" zusamm'engerufen. Kreisfachamtsleiter Henkel (Fachamt 2) fand sich ebenfalls ein. Als geladener Gast war Bürgermeister Schäfer an­wesend. Der Vereinsführer gab einen Rückblick über das abgelaufene Vereinsjahr und ermahnte die Mitglieder weiter treu zur Sache zu stehen. Nach­dem jeder Mitarbeiter einen kurzen Bericht über das ihm obliegende Arbeitsgebiet gegeben hatte, sprach Fachamtsleiter Henkel, Gießen, zu seinen Vereinskameraden. Er führte u. a. aus: Wenn heute unter dem Eindruck der Winter-Olympiade und der Organisation derselben die ganze Welt des Lobes für Deutschland voll ist, so ist für die, die schon jahrelang innerhalb des Sportes stehen, ein Traum in Erfüllung gegangen. In den schwer­sten Jahren des Niedergangs unseres deutschen Va­terlandes und damit unseres Sportes, wurde immer wieder von denen, die die Notwendigkeit des Spor­tes als Erziehungsfaktor erkannten, darauf hinge­wiesen, daß Sport nicht Aufgabe des einzelnen sein kann, sondern nur dann das sportliche Ideal erfüllt, wenn er darüber hinaus bewußt für sein Vaterland die Voraussetzungen für eine körperliche Ertüchti­gung der Jugend schafft. Es bedeutet daher keine Ueberraschung, daß die Machtübernahme durch den Nationalsozialismus auch für den Sport eine grund­legende Wandlung mit sich brachte. All diese Um­wandlung der einzelnen Verbände und ihrer Glie­derungen in den Deutschen Reichsbund für Leibes­übungen hat nicht nur organisatorischen Charakter, sondern hierdurch wurde erst eine Zusammenfassung aller dem Sport dienenden Kräfte herbeigeführt. Der Erfolg hat sich dementsprechend aus allen sport­lichen Gebieten bald eingestellt. Mit Stolz sehen wir heute auf die Männer, die als Repräsentanten Deutschlands in allen Ländern der Erde durch ihre sportliche disziplinierte Haltung und ihr sportliches Können der Welt erst den richtigen Eindruck von dem neuen Deutschland vermitteln. Es ist klar, daß der Staat an der Erhaltung der körperlichen Ge­sundheit seiner Jugend das größte Interesse haben muß. Ein Mittel zur Erreichung dieses Zieles bil­det heute der Volkssport. Es ist auch Aufgabe einer jeden Gemeinde, darüber hinaus eines jeden deut­schen Volksgenossen, dazu beizutragen, daß unser Volk wieder das werde, was es auf Grund seiner

m weiteren ^egutachtuna Aektrizitäts. Beide Rech, hnell vor- Stichproben gen wurden 3etriebsrech- 'k, die Aus. ungsrest be* >ensrechnung irt, die Aus- nest 1467,97 Ende 1934: 180,20 Mort. ' schließt mit liit 114847,66 gsrest betrug Vermögen ist Schulden sind und Bürger- rechner Dank, aus. 3m wei- iirbe die Ver« bestätigt. Für der Alteberg- »ranschlag ein- i ist eine Der- derlich gewor- e Summe von . Der Ausbau en. Die Kosten Safiers in den jöhe von rund getragen. Der m Zähre am lerigen Weise siegchell auf schiuß.

rbach.

wurde Watten, in deutsches, °mwenhana ranzen der Sur.Wicht Bereinigung

Mütter, die nur wenige Minuten später ebenfalls mit je einem strammen Jungendurchs Ziel" *:~ gen, waren nicht minder herzlich.

Acht Jahre Zuchthaus wegen Mordversuchs.

Mainz, 12. März. Das Mainzer Schwur­verhandelte am Dienstag und Mittwoch

15 Startern durchgeführt. Sieger im Gesamtergeb­nis wurde Oblt. Max Huck aufJmmerglück" mit 56 Sek. vor den in totem Rennen eingekommenen Siegern der ersten Abteilung, Prinz zu Salm auf Siegfried" und SA.-Scharführer Menken auf Seydlitz" mit je 62 Sek. Insgesamt 66 Pferde wurden in vier Abteilungen zum zweiten Wettbe­werb, einem Zeitspringen der Klasse L, gesattelt. Bester wurde hier T e m m e aufTasso" mit 53 Sekunden vor Lengnik aufAmalaswintha" mit 55,8 Sek., beide in der letzten Abteilung gestartet.

Am Donnerstagnachmittag wohnten in der West- fallen-Halle 2000 Zuschauer den Prüfungen bei. Die das Programm einleitende Eignungs­prüfung für Reitpferde war nur offen für SA., SS. und HI. In der Dressurprüfung starte­ten nur wenige Pferde, dafür aber auserlesenes Material. Ebenso wie die Dressur- wurde auch die Material-Prüfung für Reitpferde in zwei Abtei­lungen durchgeführt. Bei den leichten Pferden holte sich Frau Franke aufChristian" einen überlegenen Sieg. Die Zweispännerprüfung er­weckte großes Interesse. Den Schluß des Nachmit­tagsprogramms bildete wieder das SchaubildWaf­fenklang und Freiheitssang, das Riesenbeifall aus­löste.

Norwegisches Startverbot für planica.

Der Norwegische Skiverband hat, vielleicht mit Rücksicht auf die bI8-Beschlüsse in Garmisch-Parten­kirchen bezüglich der Riesenschanzen, seinen Sprin­gern eine Teilnahme an dem Springen auf der Schanze in Ratege Planica verboten. Betroffen werden von diesem Startverbot die drei in Mittel- Europa ansässigen Norweger Olav Ulland, Bjarne Karlssen und Gunar K. Hagen. Für das gleich­zeitig stattfindende Springen auf der kleineren Schanze in der Nähe von Ratege Planica hingegen erteilte der Norwegische Ski-Verband den drei Springern Starterlaubnis mit dem Hinweis, daß eine Teilnahme am Springen auf der Mammut- Schanze, und sei es auch nur ein sogenanntes

Eintopfgericht am letzten Sonntag ergab hier 87,40 RM., während der Narzissenverkauf am vorhergehenden Sonntag 118 RM. erbrachte.

X Deckenbach, 12. März. Die Sammlung der Spenden vom Eintopf-Sonntag ergab in unserem Dorfe den Betrag von 19,35 Mark.

Diehl (Griedelbach, Lahn-Dill); 3b-Preis W. Sal- (Griedelbach); ZckPreis. Johs. Engel

fließen und Menschensckicksale in l ,

feit am Auge des Zuschauers oorüberrollen läßt.

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Kreisjägermeister Dr. C. H en sold t eröffnete die Veranstaltung mit herzlichen Begrüßungswor- ten an die zahlreich erschienene Jägerschaft und die Gäste. Aus den längeren Ausführungen des Kreisjägermeisters, die sich auf die verschiedenen Ge­biete seiner umfangreichen Geschäftsführung er­streckte (der Jagdkreis Wetzlar ist der größte inner­halb des Regierungsbezirks Wiesbaden) sei folgen­des hervorgehoben: In der Zeit vom 26. bis 28. März findet innerhalb des Jagdkreises eine Krähen­vertilgung statt. Für das Winterhilfswerk spendete die Jägerscyaft des Kreises Wetzlar: 131 Hasen, 81 Rehe, 3 Hirsche und 215 RM. Bargeld. Das Er- aebnis der Spende übertraf das des Vorjahres. An Jagdscheinen wurden ausaegeben: 174 entgelt­liche, 65 unentgeltliche und 67 Tagesscheine, das sind 10 v. H. mehr als im Vorjahre. Bei dem Pla­kettenschiehen der Deutschen Jägerschast schossen 2 Jäger die goldene, 4 die silberne und 4 die bronzene Plakette. Bis spätestens zum 31. März muß in sämtlichen Revieren des Kreises Wetzlar eine Wild­zählung durchgeführt werden. Der Abschuß des weiblichen Rehwildes muß tm laufenden Jagd­jahre in stärkerem Umfange als im abgelaufenen vorgenommen werden. Das Ergebnis der Strecken­berichte der Niederjagd bleibt um 50 bis 60 v. H. hinter dem Vorjahre zurück.

Kreisleiter Haus überbrachte die Grüße des Landrats und der Bewegung und dankte der Jä­gerschaft für das gute Zusammenarbeiten mit den Behörden und der Partei sowie für die reichlichen Spenden für das Winterhilfswerk. Er erinnerte an die Zeiten, in denen die Besatzungstruppen, darun­ter Neger, im Rheinlande die Jagd ausübten und deutsches Wild wahllos niederknallten. Um so mehr sei gerade die Jägerschaft dem Führer größten Dank schuldig für feine letzte große Tat: Die voll­ständige Wiederherstellung der deutschen Freiheit.

Forstassessor Dr. Heger, Wetzlar, sprach als Mitglied der Trophäenbewertungskommission Über die Gesichtspunkte, unter denen die Bewertung der einzelnen Gehörne und Geweihe vorgenommen wurde. Sämtliche Gehörne und Geweihe waren mit Plaketten versehen, die richtigen, zweifelhaften, falschen oder hegerisch schadhaften, aber verstand- lichen Abschuß anzeigten. Nach den Abschußplanen wurden von den Reoierpächtern 2685 Rehböcke als Bestand angegeben; es wurde der Abschuß von 867 Böcken durch die Jagdpächter beantragt. Zum Ab­schuß genehmigt wurden 664 und tatsächlich ab­geschossen nur 503 Böcke.

Stabsleiter Fischer von der Kreisbauernschaft hob in seiner Ansprache das gute Verhältnis zwi­schen Jägerschaft und Kreisbauernschaft hervor.

Kreis Wetzlar

< Rodheim a. d. Bieber, 12. März. Die NS.-GemeinfchaftK r a f t d u r ck) F r e u d e" ver- anstaltete gestern hier im Benderschen Saale einen Filmabend, der gut besucht war. Gezeigt wurde als HauptfilmSchloß Hubertus", ein Filmwerk, das nach dem vielgelesenen gleichnamigen Roman von Ganghofer in der Wunderwelt der Alpen ge­dreht, hohes künstlerisches Spiel und ungeschminkte wahre Natur in herrlichem Einklang ineinander»

gericht

gegen den 32jährigen Angeklagten Schreiber, der beschuldigt wurde, versucht zu haben, feine Frau am 5. Juli vergangenen Jahres zu töten. Der Angeklagte ist ein Übel beleumundeter Mensch, der sich schon früher verschiedene Delikte zuschulden kommen ließ, und der Frau und Kinder mißhan­delte, so daß sich die Ehe der Frau mit dem An­geklagten zu einem Martyrium gestaltete. Am Tat­tage hat der Angeklagte an der Ecke Bopp- und Frauenlobstraße mit einem Messer blindlings auf die Frau eingestochen und sie schwer verletzt. Der Staatsanwalt hatte den Angeklagten in der 23er»

ct Schotten, 12. März. Das hiesige Schu- lu n g sl ag er der D A F., das sich in demHort- mannschen Fabrikanwesen bei der Langenmühle be- findet, ist in letzter Zeit immer mehr ausgebaut und verschönt worden. Neue praktische Spinde, Tische u. dgl. sind angeschafft worden, immer behag­licher werden die Räume. Ein großer Saal für Ver- sammlungs- u. dgl. Zwecke, mehrere hundert Per­sonen fassend, soll hergerichtet werden. Gestern fand wieder ein Schulungskursus fein Ende. Abends fand eine schöne Abschiedsfeier statt, zu der viele Gäste der Politischen Leitung, der DAF., sich eingefunden hatten. Nach dem Vortrag einiger Musikstücke durch eine kleine Kapelle begrüßte der Schulungswalter der DAF., Regierungsassessor D e n z e r , die Er­schienenen. Gauschulungswalter Demmer (Frank­furt a. M.) sprach in begeisterten Worten über die Großtat des Führers, dem wir bei der kommenden Wahl restlos unser Vertrauen und Mithilfe aus­sprechen müssen. Bei frohen Liedern, Porträgen, Verlesen der Lagerzeitung, Musikstücken u. dgl. ver­lief der Kameradschaftsabend in harmonischer Weise. Ende der Woche beginnt wieder ein neuer Kursus.

Laubach, 12. März. Dieser Tage veran- laltete die hiesige Ortsgruppe des VDA. im Sing­aal der Realschule ihre diesjährige Hauptver- ammlung. Der Gruppenleiter Dr. Kammer erstattete den Jahresbericht, der eine sehr gute Ent­wicklung der Ortsgruppe zeigte. Die Mitgliederzahl stieg bis zum Ende des abgelaufenen Rechnungs­jahres von 30 auf 120. Die vorgelegte Jahresrech­nung wurde für richtig befunden. Sodann berichtete Dr. Kammer über die neue, von der Reichsbundes­leitung angeordnete Beitragsregelung, die mehr den Einkommensverhältnissen der Mitglieder angepaßt ist. Zum Schlüsse wurde die diesjährige Pfingst- tagung des Reichsbundes in Bremen besprochen, zu der auslandsdeutsche Gruppen aus aller Welt erwartet werden. Mit dem Treuebekenntnis zum Führer wurde die Versammlung geschlossen. Der bet dem hiesigen Schneidermeister Karl Schnei­der beschäftigte Lehrling Otto Keil nimmt auf Grund feiner guten Leistungen an dem Gau - berufswettkampf teil.

)( Ruppertsburg. 10. März. Auf Ein­ladung der NS. - Frauenschaft Rupperts­burg ließ der Reichsmütterschulungsdienst durch Schwester M. Becker einen Krankenpflege­kursus abhalten, an dem 26 Frauen und Mäd­chen unserer Gemeinde teilnahmen. Infolge lang­jähriger praktischer Tätigkeit im In- und Aus­lande verstand es die Schwester meisterhaft, mit den Teilnehmerinnen die wichtigsten Dinge der Krankenpflege in der verhältnismäßig kurzen Zeit von 14 Tagen zu behandeln und zu üben. Gleich­zeitig ging auch in dem benachbarten Villingen ein ähnlicher Kursus zu Ende. Es fand darum im geräumigen Saale des Gastwirts Strack zu Villin- gen eine gemeinsame Schlußfeier statt, zu der Pch viele Angehörige eingefunden hatten und die «einen sehr schönen Verlauf nahm. Dabei sprach Bürgermeister und Ortsgruppenleiter W. Lind aus Ruppertsburg der Leiterin im Namen der Teilnehmerinnen und der Gemeinden herzlichsten Dank aus.

Kreis Alsfeld

> Nieder-Ohmen, 11. März. Hier lief im Ziegenhainschen Saale am Sonntag der K y f f - häuserfilmIm gleichen Schritt und T r i t t". Dazu waren erschienen die Kriegerkame- iradschaft, der SA.-Sturm, die Frauenschaft, der WDM., das Jungvolk und die Jungmädel, auch noch viele andere, wohl an 350 Personen. Der Führer der Kriegerkameradschaft, Lehrer Schä­ffer, leitete die 23eranftaltung mit einer Ansprache «ein, in der er auf die Aufgaben der Kameradschaf- Iten des Kyffhäuser-Bundes hinwies, nämlich die Pflege der Tradition, d. h. dafür zu sorgen, daß deutsche Treue, edle Soldatentugenden und echte Kameradschaft bei uns erhalten bleiben. Er richtete cn alle noch abseits Stehenden den Appell, dem stolzen Bunde, der jetzt 150 Jahre besteht, beizutre- icn. Die Propaganda-Parole soll jetzt heißen:150 Jahre Deutscher Reichskriegerbund!". Unsere Pa­role überhaupt soll jetzt sein:Alles für Deutsch­land und seinen Führer!" Der Film gefiel gut. Die Kapelle Kaiser wartete mit schneidigen Marschen aus. Am Nachmittag hatte die Kriegerkameradschaft Kirchgang, anschließend fand eine Feier auf dem »Ehrenfriedhofe statt. Sie Sammlung vom

* Wetzlar, 12. März. Die 75. Jubiläums-Aus­stellung und Zuchtviehversteigerung des Reichsver­bandes der Rinderzüchter Deutschlands (Abteilung 5 für mitteldeutsches Rotvieh) in der neuen Markt­halle in Wetzlar hatte zahlreichen Besuch ernster Käufer zu verzeichnen.

Aus den Unterabteilungen Kurhessen-Waldeck, Westfalen, Vogelsberg, Lahn-Dill und Lahn-Taunus waren rund 60 Bullen und 2 Rinder, durchweg ausgezeichnetes Tiermaterial, aufaetrieben.

Hauptgeschäftsführer, Landwirtschaftsrat E b - binghaus (Paderborn) eröffnete die Versteige­rung mit dem Ausdruck der Freude über die ge­zeitigten Erfolge zur Förderung der Rotviehzucht in den Zuchtgebieten.

(Er wies darauf hin, daß in züchterischer Hin­sicht die Formentiefe, die hohe Wilchergiebigkeit und die Widerstandsfähigkeit durch die Ver­steigerungen verbessert werden konnten, weil die Züchter hier die Formen gesehen und ihre wirtschaftliche Leistung vorgetragen bekamen. (Es ist dadurch gelungen, hochwertige Zucht­tiere aus bodenständiger Futtergrundlage her­anzuzüchten.

Zwar ist noch vieles zu leisten zur Erfüllung des Fettprogramms der Reichsregierung und zur Auf­zucht, aber wir können nur durcb die Förderung der Entwicklung der in den vorhandenen Tieren hohen Anlagen und wertvollen Eigenschaften der Landestierzucht eine ständige Erneuerung bringen. Zur Unterstützung dieser Ziele hat die Abteilung für die besten Bullen bis auf weiteres eine Son­derzulage in Höhe von je 50 Mark bewilligt, mit der diesesmal die Tiere der Züchter Konr. Stein­haus, Heskem (Kurhessen), Dr. R i t g e n , Wor­meln (Westfalen) und Balth. Weber, Niederwald (Kurhesfen) bedacht werden.

Bei der anschließenden Versteigerung wurden flotte und preiswürdige Angebote abgegeben, fo daß nur ein kaum nennenswerter Ueberftand ver­blieb. Die Preise waren für die Landwirtschaft trag­bar. Ein großer Teil guten Materials wurde zu Preisen von 300 bis 500 RM. verkauft. Den Spitzenpreis mit 1580 RM. erzielte Züchter Konrad Steinhaus (Heskem) für ein 17 Monate altes Tier, das der Unteroerband Lahn-Dill, Biedenkopf er­warb. Das zweite von den ausgezeichneten Tie­ren von B. Weber (Niederwald) erzielte 1340 RM., die die Gemeinde Großen-Bufeck be­zahlte und Dr. Ritgen (Wormeln) löste 980 RM. für feinen 14-monatigen Bullen, den der Unterver­band Lahn-Taunus in Limburg erwarb. Den besten Durchschnittspreis erzielten die Tiere der 2. Abteilung über 16 Monate, von denen 9 prämiierte Tiere einen Durchschnitt von 865 RM., 11 weitere einen solchen von 783 RM. erzielten, während in der 1. Abteilung der über 14 Monate alten Bullen 25 prämiierte Tiere nur auf 809 RM. und 19

weitere auf 547 RM. Durchschnittspreis kamen. Insgesamt betrug der Durchschnittspreis bei den 64 Bullen etwa 696 RM.

Der Versteigerung war eine Besichtigung von ausgesuchtem Zuchtmaterial des mitteldeutschen Rotviehcs auf dem Schlachthof vorausgegangen, bei der durch Laiides- tierzuchtdirektor Dr. Schneider von der Lan­desbauernschaft 2 Bullen, 7 Kühe und 1 Rind für die Deutsche Landwirtschaftliche A u s -> st e l l u n g in Frankfurt a. M. ausgemustert wurden.

Die 6. Zuchtschweineversteigerung des Landesverbandes der Schweinezüchter in Hessen- Nassau, die mit der Jubiläumsausstellung verbun­den, war wiederum aus den bekannten Zuchten Hörnsheim und Lang-Göns gut beschickt. Von 30 Tieren wurde ein Drittel prämiiert. Die Versteigerung brachte Preise von 95 bis 170 RM., ihr Verlauf war befriedigend und entsprach den Erwartungen.

Oie Prämiierungs-Ergebnisse.

Rolvieh Formenpreise.

Bullen, 14 Monate und älter: la-Pr. Dr. Ritgen (Wormeln); lb-Preis. Anton Engel V (Hörnsheim); 2b-Pr. Johs. Krombach (Lützellinden); 2c-Pr. Th. Fischer (Hof Zwiefalten, Oberh.); 2K-Pr. Herm. Schmidt (Stockhausen, Lahn/Dill); 2i-Preis. Ludwig Bepler (Hörnsheim); 2K-Pr. Lehr- u. Ver­suchsgut Selgenhof (Oberh.); 3aPr. Herm. Wagner (Lixfeld, Lahn/Dill); 3b-Pr. Wwe. Anton Schwarz (Hörnsheim); 3cPr. Alfr. Pauly (Grävenwiesbach); 3k-Pr. Ferd. Engel (Hörnsheim); 3i-Pr. derselbe; M-Pr. Wilh. Hantel II. (Wilsbach).

Bullen, 16 Monate und älter: la-Pr. Konr. Steinhaus (Heskem, Kurh.); 3aPr. P. W.

Wettstreit" in einem Wöchnerinnenheim.

LPD. D a r m ft a d t, 12. März. Im Wöchnerin­nenheim des Alice-Frauenvereins zu Darmstadt war in einer der letzten Nächte der 9 9 9. Erdenbürger zur Welt gekommen. Wer würde nun der Tausend sie sein? Drei wer­denden Müttern konnte das Glück beschieden sein. Und wenn es auch allen dreien gleichermaßen ge­wünscht wurde, so war doch die Freude groß, als aus diesemWettstreit" eine Frau als Siegerin hervorging, die zum sechsten Mal glückliche Mutter eines strammen Jungen wurde. Es war die Le­benskameradin eines Zimmermannes aus Mörfel­den, der Arzt, Schwestern und Vorstand des Alice» Frauenoereins ihre herzlichen Glückwünsche aus­sprachen, ihr eine Ehrengabe überreichten und dem tausendsten jungenHeimkind" als Anfang zu künf­tigem Wohlstand ein Sparkassenbuch mit einem net­ten Anfangskapital aufs Bettchen legten. Aber auch die Glückwünsche für die beiden andern jungen

Handlung als einen besonderen Rohling gekenn­zeichnet und eine Strafe von zehn Jahren Zucht­haus beantragt. Das Gericht kam zu der lieber» zeuaung, daß die Tat mit voller lleberlegung aus« geführt wurde und verurteilte den Angeklagten wegen versuchten Mordes zu acht Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust. Außerdem erkannte es auf Stellung unter Polizei­aufsicht nach verbüßter Strafe.

Preußen.

Kreisjägerappell und Lagdtrophäen- schau des Kreises Wehlar.

verdanken haben. Der Vortrag wurde sehr beifällig ausgenommen. In seinem Schlußwort gab der Geist­liche dem lebhaften Wunsch Ausdruck, die Rednerin bald wieder einmal hören zu dürfen. Die Kollekte ergab einen schönen Betrag und wurde für die Basler Mission bestimmt.

Kreis Friedberg.

= Butzbach, 12. März. Die Bautätig­keit wird in diesem Jahre hier voraussichtlich stark werden. Schon jetzt sind einige Häuser begon­nen, die nach Fertigstellung sofort bezogen werden sollen. Gegenwärtig wird an sieben Wohnhäusern, die im Spätherbst noch errichtet wurden, der innere Ausbau vollzogen. Daneben sind eine Anzahl Woh­nungen, die zu geschäftlichen Zwecken Verwendung finden sollen, im Umbau begriffen. Die Stadt läßt zur Zeit die Verbindung zwischen Adolf-Hitler- Straße und Bollweg kanalisieren. Desgleichen ist die Hindenburg-Allee ein weiteres Stück mit Klein­pflaster versehen morden. Alles in allem kann ge­sagt werden, daß der Arbeitsbeschaffung vielseitig Rechnung getragen wird.

Kreis Bübingen.

Q Nidda, 12. März. Die Generalversamm­lung der hiesigen Milchabsatzgenossen- schäft fand am Dienstagabend statt. Nach dem Geschäftsbericht wurden im abgelaufenen Geschäfts­jahre rund 30 000 Liter Milch in die Sammelstelle geliefert. Die Dampfmolkerei Wallernhausen deckte im Notfall den fehlenden Tagesbedarf oder ver­arbeitete die übrigbleibende Menge Milch. Die Rech­nung und die Bilanz wurden genehmigt und der Aufsichtsrat entlastet. An Stelle des seitherigen Vvrlitzenden des Aufsichtsrates Ludwig Lupp, der eine Wiederwahl ablehnte, wurde Wilhelm Gruber durch Zuruf gewählt. Der seitherige Vor­stand wurde wiedergewählt und durch Heinrich Kuppel ergänzt. Ein Neubau mit größeren als den seitherigen Mieträumen soll bald errichtet wer­den. Beschlußfassung hierüber soll in einer dem- nächstigen Versammlung stattfinden.

Kreis Schotten.