führer zu schlagen. Lützellinden ließ sich zu Beginn überrumpeln, kam dann allerdings stark auf und konnte die zweite Halbzeit vollkommen ausgeglichen gestalten. Der Vorsprung konnte aber nicht mehr eingeholt werden.
Mtv. Gießen — Tv. Münchholzhausen 9:4 (5:1).
Tv. Niedergirmes — Tv. Dorlar 10:7 (6:1). Das Ergebnis gibt keinesfalls den Spielver» lauf wider. Dorlar hätte auf Grund der gezeigten Leistungen unbedingt gewinnen müssen. Der Sieg wäre auch zweifellos zustandegekommen, wenn nicht schon in der ersten Halbzeit der Tormann durch eine Verletzung hätte ausscheiden müssen. Durch diesen Sieg hat sich Niedergirmes an die Spitze der Tabelle gesetzt.
Tv. Lang-Göns Jugend — T v. Gam - bach Jugend 11:16 (7:3). Lang-Göns hat einen sehr schönen Sieg über die verstärkt antretenden Gäste davongetragen.
Sportverein 1920 Lollar.
Lollar l — Kirchhain I 3:1.
Am Sonntag trat die erste Elf auf eigenem Platze der Bezirksligaelf Kirchhain gegenüber. Sofort nach Anpfiff übernahm Kirchhain das Kommando. Aber schon nach einigen Minuten machte sich Lollar frei und begann das Spiel überlegen zu gestalten. Die Platzels war planvoller in ihrem Spiel. Bereits nach etwa zehn Minuten erzielte Lollar den Führungstreffer, um einige Zeit später ein zweites Tor folgen zu lassen. Kirchhain kam nur selten bis vor das Tor des Gastgebers. Kurz vor Halbzeit erzielte Lollar noch ein drittes Tor, das jedoch der Schiedsrichter übersehen hatte. Kurze Zeit hiernach wurde Gabriel etwas hart vom Balle gedrängt, der Schiedsrichter verhängte Elfmeter, jedoch die Platzbesitzer schenkten dem Gegner die Ausführung dieses Strafstoßes. Mit 2:0 ging es in die Halbzeit. Nach Halbzeit erzielte die Platzmannschaft, die auch jetzt wieder fast ständig des Gegners Tor belagerte, noch ein drittes Tor. Kirchhain holte durch Elfmeter ein Gegentor auf, während Lollar auf der anderen Seite auch einen zweiten Elfmeter dem Gegner schenkte. Gegen Schluß flaute das Spiel sehr ab. Die Entscheidungen des Schiedsrichters fanden nicht immer Zustimmung.
Juhbatlklub 1926 Großen-Buseck.
Großen-Buseck 1 — Daubringen I 5:3 (3:1).
Die Einheimischen blieben im Gesellschaftsspiel gegen Daubringen dank ihrer besseren Leistungen sicherer Sieger, wenn sie auch nur ein 5:3-Ergeb- nis herausholen konnten. Von den Gästen hatte man sich etwas mehr versprochen. Gleich zu Beginn brachte der Mittelstürmer von Großen-Buseck eine 1:0-Führung. Die Einheimischen blieben wei- ter im Angriff und konnten bis zur Pause noch zweimal erfolgreich sein, während die Gäste in dieser Zeit durch zögerndes Eingreifen der Verteidigung ihr erstes Tor erzielten. Sofort nach Wiederbeginn brachte ein schönes Zusammenspiel zwischen Mittelstürmev und Halbrechtem den Einheimischen eine 4:1-Führung. Die Gäste gaben sich aber noch nicht geschlagen und konnten innerhalb kurzer Zeit auf 4:3 aufholen. Großen-Buseck war dann ständig Überlegen. Die Hintermannschaft der Gäste vertei
digte aber gut und gab sich nur noch einmal geschlagen.
Spielabteilung Tv. 1889 Klein-Linden.
Die 1. Mannschaft des Turn-Vereins Klein-Linden traf in Watzenborn-Steinberg auf eine durck Spieler der Liga verstärkte 2. Mannschaft und mußte durch reichliches Mißgeschick eine 3:4-Nieder- lage hinnehmen.
Das Spiel Klein-Linden 2. Jgd. gegen Spielvereinigung 1900 Gießen 2. Jgd. nahm einen sehr schönen Verlauf. Das Spiel endete 1:1.
Die Kleinsten von Klein-Linden hielten sich gegen die 2. Schüler von Spielvereinigung 1900 anfangs recht tapfer, mußten aber die 2. Hälfte mit 10 Mann bestreiten und dadurch eine O:5-Niederlage hinnehmen.
Fellingshausen — Gießen 1846 0:1.
Beide Mannschaften trafen sich zum fälligen Derbandsspiel in Fellingshausen. Sofort nach an* stoß legten beide Mannschaften mächtig los. Jedoch die beiden sehr gut aufgelegten Hintermannschaften vereitelten jeden Erfolg. Die Gäste, die durch ihre körperliche Ueberlegenheit sich etwas besser durchsetzen konnten, konnten trotz größter Anstrengungen nichts Zählbares erringen. Nach Wiederanstoß kämpften beide Mannschaften erbittert weiter, denn Gießen mußte unter allen Umständen gewinnen. So wogte der harte aber faire Kampf hin und her, und man hatte sich schon mit einem unentschiedenen Ausgang abgefunden, als eine halbe Minute vor Schluß ein einheimischer Verteidiger ausrutscht, und es dem herbeieilenden Gießener Stürmer gelang, unter dem Jubel der Gäste den einzigen und siegbringenden Treffer zu erzielen.
Jugend Iußbatt derSpielvgg. 1900.
1900 1. Jugend — Tuspo. Gladenbach 1:4.
1900 2. Schüler — Klein-Linden 5:0.
Die erste Jugend mußte in Gladenbach eine empfindliche Niederlage einstecken. Die Gastgeber hat- ten einige aktive Spieler in ihren Reihen, gegen b;4 sich die körperlich schwächeren Blauweißen nicht durchsetzen konnten. Die Mannschaft zeigte schöne Komoinationszüge, jedoch blieb der Ball immer wieder im aufgeweichten Boden liegen.
Sehr befriedigend schnitten die Kleinsten gegen die Schüler von Klein-Linden ab. Mit einem klaren 5:0°Sieg gaben sie den Gästen das Nachsehen.
Fußball der Zugend in der Gruppe Gießen.
Rückrunde der Schüler:
16.2.: VfB.-Reichsbahn I — Klein-Linden; Lollar — Alten-Buseck; Steinberg — Garbenteich.
23. 2.: 1900 — Lollar; Alten-Buseck — Steinberg; Klein-Linden — Garbenteich.
1.3.: Garbenteich — 1900; Lollar — VfB.-Reichs- bahn; Klein-Linden — Steinberg.
8.3.: VfB.-Reichsbahn — Alten-Buseck; Garbenteich — Lollar; Steinberg — 1900.
15.3.: Garbenteich — DfB.-ReuhSbahn; 1900 — Klein-Linden.
22.3.: VfB.-Reichsbahn — 1900; Steinberg — Lollar; Klein-Linden — Alten-Buseck.
OderschinmeisterNey erzählt vonderWmtersahrt
Als der mehrfache Heeresmeister auf Krafträdern mit Seitenwagen, Oberschirrmeister Frey, mit seinem Beifahrer Unteroffizier Studtrucker von Titisee, dem Zielpunkt der Winterfahrt (dem ersten größeren Wettbewerb des Motorsportjahres 1936) nach Gießen zurückkehrte, sah man es weniger den Fahrern als der Maschine an, daß die Winterfahrt eine beispielslose Strapaze gewesen sein mußte. Die 750 ccm-BMW.-Seitenwagenmaschine, die für diesen Wettbewerb die Nr. 149 trug, war über und über mit einer Erdkruste bedeckt und kaum mehr ein Teil der Maschine blinkte.
Und wenn man den erfolgreichen Fahrer hört, dann findet man das noch bestätigt, was die Maschine vermuten läßt. Oberschirrmeister Frey errang in dieser harten Prüfung der Winterfahrt zwar keine goldene Medaille, wohl aber lag er an zweiter Stelle und brachte eine „Silberne" mit nach Hause. Da mit dieser Wintersahrt gleichzeitig die Titel der Heeresmeisterschaften für die verschiedenen Typen der Kraftfahrzeuge umkämpft wurden, galt Oberschirrmeister Frey, der den Titel auf seiner Seitenwagenmaschine schon viermal errang, auch diesmal als Favorit. Es gelang ihm, gegen stärkste Konkurrenz diesen Titel auch für das Jahr 1936 zu erringen. Daß ihm die goldene Medaille versagt blieb, war die Folge eines unglücklichen Umstandes.
Interessant, von ihm Einzelheiten über den Verlauf der Fahrt zu hören!
Der Start der Fahrt, die über drei Tages- etappen führte, lag in Bad Harzburg. Unter den
vielen Fahrzeugen, die an diesem Wettbewerb teil» nahmen, waren etwa 60 Beiwagenmaschinen, einen großen Teil davon stellte dabei die Wehrmacht.
Vor dem Start erhielt jeder Teilnehmer eine Kartenskizze, auf der die Strecke des ersten Tages festgelegt war. Diese Skizze war allerdings primitiv und wer glaubte, danach fahren zu können, wird böse Enttäuschungen erlebt haben. Frey wußte das und studierte auf der Generalstabskarte die Strecke nach, legte sich seine Fahrroute genau fest. Die Skizze selbst war eine Stunde vor dem Start ausgegeben worden, und drei Viertel dieser Zeit verwandte er in kluger Voraussicht auf das Streckenftudium! Aber selbst, trotz dieser Arbeit, die ihm einen eminenten Vorteil verschuf, blieben auch ihm Überraschungen nicht erspart. Straßen- bauarbeiten versperrten ihm den Weg wie vielen anderen auch, schlechte Straßen hemmten das Tempo und v. a. m. Aber trotzdem fuhr er bereits auf der ersten Etappe einen Durchschnitt von über 70 Kilometer. Allerdings: eine Reifenpanne warf ihn und feinen Kameraden schon auf dieser ersten Etappe erheblich zurück. Trotzdem erreichte er das Etappenziel Bayreuth noch rechtzeitig genug.
Schnee und Regen, viel Matsch, aufgeweichte Straßen, viele hcttige Steigungen brachte die Fahrt durch den Harz über den Thüringer und den Frankenwald zur bayerischen Ostmark. Kälte und vereiste Straßen brachte die zweite Etappe am frühen Morgen des Donnerstag der vorigen Woche. Gegen Mittag wurde es dann besser. Aber in 5V2 Stunden mußte die Strecke von Bayreuth nach Heidelberg zurückgelegt werden. Wer das erreichen wollte,
mußte lOOprozentig ein Kerl sein. Oberschirrmeister Frey schaffte es und lag seinen Konkurrenten weit voraus. Kontrollstellen hatte er genug angefahren und mancher Punkt wurde ihm gutgeschrie- ben. Schon brauchte ihm der Gesamtsieg nicht mehr fraglich zu erscheinen, und frohgemut gingen beide Fahrer am dritten Tag an den Start. In einer phantastisch raschen Fahrt strebten sie dem Schwarzwald zu, mieden aber die großen Höhen und blieben mehr in den Tälern westlich des Schwarzwaldes, da ihnen gesagt worden war, daß auf den Höhen viel Schnee lag.
Aber 75 Kilometer vor dem Ziel traf die beiden Fahrer das Verhängnis. Mit dem letzten Rest des Benzins im Tank und im Vertrauen auf den mit= geführten Reservekanister erklommen sie noch einen stattlichen Berg zwischen Staufen und Badenweiler, und als sie oben ankamen, — war der Betriebsstoff zu Ende. Rasch fliegen beide ab, griffen nach dem Reservekanister--
Aber er war merkwürdig leicht! Verdutzt, ja entsetzt sahen sich Oberschirrmeister Frey und Unteroffizier Studtrucker an. Der Kanister hatte, wie sich bei genauem Zusehen herausstellte, einen winzigen Riß erlitten auf der harten Fahrt über Schlaglöcher und Steine, und alles Benzin war fort...
Mit diesem Augenblick schienen alle Chancen auf
Sieg zu schwimmen. 21ber: Gluck Im Unglück! Es ging ja nun abwärts! Da besannen sich die bewen Gießener Soldaten nicht lange. Durch tiefen Schnee, auf steiler Straße ging es nun, ohne Kraft, sondern nur dank der vier Zentner Gewicht der schine in einigermaßen rascher Fahrt abwärts. Aber ewig für das Gefühl der beiden Fahrer kam reine Tankstelle. Als sie aber endlich doch zu Betriebs stosf tarnen, war viel Zeit verloren... Und noch 70 Kilometer bis zum Ziel! Aber es wurde er- reicht und rechtzeitig erreicht! In 50 Minuten einer beispiellosen Fahrt auf einer Straße mit unend- lich vielen Kurven! Diese Leistung auf Biegen und Brechen brachte aber beiden Fahrern doch noch den zweiten Platz, die silberne Medaille und die Heeresmeisterschaft ein.
. Am anderen Tag brachen die siegreichen Fahrer nach Gießen auf. In 4*/2 Stunden reiner Fahrzeit — also noch einmal eine gewaltige sportliche Leistung — fuhren sie von Titisee nach ©lefcen. Charakteristisch für Oberschirrmeister Freys Fahr- fünft ist es, daß er die ganze Fahrt ohne den ge- ringften Maschinenschaden — ganz abgesehen von Reifenpanne und leckem Kanister — hinter sich brachte.
Für das nächste Mal sieht ihn die Mittelgebirgs- fahrt (Ende März) am Start.
Wirtschaft.
Rhein-Mainische Börse.
RUttagsbörse freundlich.
Frankfurt a.M., 12. Febr. Die Börse zeigte auch heute eine in sich feste Haltung, da die wenigen vorliegenden Aufträge der Kundschaft meist Kauf- orbers darstellten. Anderseits kam Angebot kaum heraus, auch die Kulisse scheint ihre Glattstellungen beendet zu haben, so daß am Aktienmarkt wieder leichte Befestigungen überwogen. Die Umsätze waren dabei aber denkbar klein. Die freundliche Haltung erhielt eine gute Stütze von dem Abschluß der Preußischen Staatsbank (Seehandlung). Vermehrtes Interesse erhielt sich am Montanmarkt, besonders für Vereinigte Stahlwerke zu 83,40 bis 83,65 (83), auch Mannesmann blieben gefragt mit 85,40 (84,65), ferner gewannen Buderus 1, Harpe- ner 0,65, Mansfelder 1 und Klöckner 0,40 v. H., Hoefch lagen mit 90,25 (90,40) knapp gehalten. Chemische Werte lagen still, Farbenindustrie mit 151,50 (151,13) mäßig höher, Deutsche Erdöl mit 111,65 behauptet. Von Elektrowerten erhöhten sich AEG. bei regerer Nachfrage auf 39,50 (39,13), Geffürel und RWE. lagen je 0,25 v. H. höher, dagegen Siemens 1 v. H. niedriger mit 175,75. Schuckert und Licht und Kraft blieben unverändert. Zellstoffaktien lagen etwas schwächer, besonders Aschaffenburger auf die Ungewißheit in der Dividendenfrage mit 89,50 (91,25), Waldhof und Feldmühle bröckelten je 0,25 v. H. ab. Schwächer lagen außerdem auf die weitere Schrumpfung der Warenhausumsätze Westdeutsche Kaufhof mit 31,50 (32,40). Sonst notierten AG. für Verkehr 107 (106,50), Metallgesellschaft 118,13 (118), Holzmann 98,40 (98), Rheinstahl 127,75 (128,25). Reichsbank, Muag, Junghans, Deutsche Linoleum und Kunstseide AKU. sowie Nordd. Lloyd lagen behauptet.
Der Rentenmarkt lag gleichfalls außerordentlich still und kursmäßig unverändert, etwas höher Altbefitz mit 110,13 (110). Im freien Verkehr Zinsvergütungsscheine 93,20, Kommunal-Umschul- bung 87,10 und späte Schulbbücher 96,90.
Im Verlaufe rückten Montanwerte bei etwas lebhafteren Umsätzen stärker hervor, Mannesmann 86 nach 85,40, Hoesch 91,40 nach 90,25, Klöckner 86,75 nach 86,40 unb Vereinigte Stahlwerke 84 nach 83,65. Außerbem fliegen Farbeninbustrie auf 152 nach 151,50, AEG. auf 39,75 nach 39,50, auch Westbeutsche Kaufhof mäßig höher mit 31,65 nach 31,50. Von später notierten Werten gewannen Accumulatoren 1,40 v. H. auf 175, Mainkraftwerke 1 v. H. auf 92 unb Moenus Maschinen 0,90 v. H. auf 83,90, anberseits gingen Scheibeanstalt auf 210,50 (211) unb Daimler Motoren auf 104 (104,75) zurück. Am Kassamarkt waren Zellstoff Memel unb Konserven Braun höher gesucht.
An ben Rentenmärkten blieb es auch im Verlauf still. Von Kassarenten blieben Golbpfandbriefe, Kommunal-Obligationen und die meisten Stadtanleihen unverändert, 4,50 Hanau aber 90,50 (91), dagegen 4,50 Heidelberg 89,65 (89,25). Der Auslandrentenmarkt lag geschäftslos, Mexikaner etwas abbröckelnd.
Tagesgeld wieder etwas gefragt und auf 2,25 (2) vom Hundert erhöht.
Abendbörse fest.
Die Abendbörse nahm für Spezialwerte einen festen Verlauf, im übrigen bewegte sich das Geschäft bei gegen den Berliner Schluß ziemlich unveränderten Kursen in sehr engen Grenzen. Lebhafter gefragt waren wieder Bergwerkspapiere, wie Ver. Stahlwerke mit 83,90—84 (83,75), Mannesmann
mit 86,75—86,90 (86,40), Rheinstahl mit 114 bis 114,25 (113,90) unb Buberus Eisen mit 97,75—98 (97,75); Hoesch Eisen lagen mit 91,13 (90,90) gut behauptet. Eryöhtes Interesse erhielt sich außerbem für AEG. zu 40 (39,75), auch Daimler Motoren waren mit 104,75 beachtet. Etwas fester lagen ferner Holzmann mit 98,75 (98,25) unb Muag mit 82,25 (81,90), dagegen bröckelten Siemens auf 176 (176,65) und Lahmeyer auf 129 (129,40) ab. IG. Farben lagen mit 151,50 (151,40) gut behauptet, gegen den Frankfurter Schluß (151,75) aber schwächer. Am Rentenmarkt bestand anfangs Nachfrage, zum Schluß flaute bas Interesse aber merklich ab. Im freien Verkehr galten Zinsvergütung 93,20, Kommunal-Umschulbung 87,10—87,20, späte Schulbduchforberungen 97 unb späte Wiederaufbau 68. Von Auslandswerten notierten Schweiz. Bundesbahn-Obligationen etwas höher, 4proz. 186 (185,50), 3,5proz. 175 (174).
U. a. notierten: Altbesitz 110,25, IG. Farben- Bonds 125,40, 5,5proz. Franks. Hyp. Liquid. 101,35, 4proz. SBB. 186, 3,5proz. SBB. 175, Adca 71,25, Commerzbank 93, DD.-Bank 91,50, Dresdner Bank 91,50, Buderus 97,75—98, Harpener 115, Mannesmann 86,75—86,90, Hoesch 91,13, Rheinstahl 114 bis 114,25, Verein. Stahlwerke 83,90—84, Aku 54, AEG. 40, Betula 140,25, Daimler 104,75, Licht & Kraft 136, Gebr. Fahr 128, IG. Farben 151,50, Holzmann 98,75, Lahmeyer 129, Muag 82,25, Moenus 84, Schuckert 133, Siemens 176, Stoll- werk 97, Schöfferhof 177,50, Reichsbahn-VA. E 123, Anatolier I 38,25.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 12. Febr. Gegen den Wochenanfang trat für Brotgetreide keine Veränderung ein. Dos Weizenangebot aus hiesiger Gegend kommt glatt unter, die zusätzliche Versorgung wird aus dem reichlichen mitteldeutschen Angebot vorgenommen. Roggen bleibt bei anhaltender Nachfrage knapp angeboten. In Gerste unb Hafer besteht kaum Hanbelstätigkeit. Die Mehlumsätze beschränken sich auf ben laufenden Bedarf. Futtermittel sind allgemein gefragt, aber nur Futtermehl und Brauereiabfälle werden genügend angeboten.
Es notierten ((Betreibe je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in RM.: Weizen W13 209, W 16 212, W 19 216, W 20 218; Roggen R 12 172, R 15 175, R 18 179, R 19 181, Großhanbelspreife ber Mühlen ber genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Sommergerste für Brauzwecke 225 bis 230, Hafer —. Weizenmehl W 13 28,25, W 16 28,50, W 19 28,50, W 20 28,85; Roggenmehl R12 22,45, R 15 22,80, R18 23,30, R19 23,50, plus 0,50 RM. Fracht- ausgleich. Weizennachmehl 16,75 bis 17, Weizen- futtermehl 13 bis 13,25. Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11, W 20 11,10; Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 16,20, Palmkuchen m. M. 16,80, Erbnußkuchen m. M. 18,30. Treber —, Trockenschnitzel 9,04, Großhanbelspreis ab Fabrikstation, Heu 8, Weizen- unb Roggenstroh, brahtgepreßt, 3,50 bis 3,80, gebünbelt 3,40 bis 3,70.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 13. Febr. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgenbe Marktlage: Vorauftrieb: 707 Kälber, 142 Schafe, 675 Schweine. Es kosteten: Kälber 36 bis 68 Mark, Hämmel 40 bis 50 Mark, Schafe 40 bis 45 Mark, Schweine 50 bis 57 Mark. — Marktverkauf: Kälber, Hämmel unb Schafe mittelmäßig; Schweine wurden zugeteilt.
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe ber zuletzt befchlossenen Divibende an. — Reichsbankbiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Franliur, a. J)f.
Beri.n
Schluß« kur»
Schlußk. Abend- börsc
Schluß- lure
Schlußk. Mittagbörse
Oalum
11 2.
12-2.
11.2.
12.2.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
100,5
100,5
100,5
100,5
<% Deutiche Retchsanl. von 1934
97,4
97,4
97,4
97,4
b/,% Doung-Anleihe von 1930 ..
102,9
103,13
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
110
110,25
110,13
110,4
<l/i% Deutsche ReichSpostschatzan
Weisungen von 1934, I.......
99,9
99,9
99,9
99,9
6% ebem.8% Hess. BolkSstaat 1929
(rückzahlb. 102%)............
97,75
98
97,75
98
*Vi% ehern. 8% Hessische Lande» bau! Darmstadt Gold R. 12....
96,4
96,4
—
_
b¥t% ehem. 4/,% Hess. Lande»-
Hypothekenbank DarmstadtLiaui
101
101
—
_
4/*% ehem. 8% Darmst. Komm
LandcSb.Goldschuldverschr. R.6
92,75
—
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten ............
—
-
—
_
Deutsche Komm. Sammelabl. An
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
114,25
114,25
114,25
114,25
4 J4% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bi» 1935
96,5
96,5
——
6/L% ehem. 4*4% Franks. Hyp.
Bank-Ltyll.-Pfandoriefe.......
101,30
101,35
6/,% ehem. 4/i% Rheinische
Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe. ...
101,4
101,5
101,25
101,5
4/i% ehern. 8% Pr. LandeSpfand-
briefanstalt, Pfendbriefe R. 19
97
97
97
97
4/i% ehern. 7% Pr. Landespfand vriefanst., Gold Komm. Obl.Vl
97
97
97
97
Steuergutich. Verrechnung«!. 84-88
108,65
108,65
108,65 | 108,65
4% Österreichische Goldrente...
—
—
30,5
—
4,20% Oesterreichische Silberrente
1,25
1,25
—
1,25
4% Ungarische Goldreate.......
9
8,75
8,95
8,9
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
8,9
8,8
8,8
8,75
4/i% deSgl. von 1913..........
b% abgest. Goldmexikaner von SS
8,8
8,75
—
8,75
14,25
13,9
14
14
4% Türkische Bogdadbahn-Anlethe Serie i.....................
9,75
9,75
—
—
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend- börsc
Schlußkurs
Schlußk. Miltag- börle
<iatum
11.2.
12.2-
11-2-
12-2-
4% vesgl. Seri h ...........
9,75
9,75
9,75
—
6% Rumän. vercinh. Rente v. 1903
6,75
6,7
6,6
6,5
4/r%Rumän.oereinh.Rentev.l91L
9,40
9,4
9,20
9,25
4% Rumänische vercinh. Rente
5,3
5,4
5,45
5,4
38.25
38,25
38,5
—
Hamburg-Amerika-Pakel .....
0
15,9
15,9
16
15,9
Hamburg-Südam. Dampfschiff .
0
—
—
——
——
Norddeutscher Lloyd .........
0
16,9
16,9
17
17
A.G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
106,5
107
106,13
107
Berliner Handelsgesellschaft ...
6
*17,25
117,75
117,25
117,25
Commerz, und Privat-Bank ...
0
92,9
93
92,9
92,9
Deutsche Bank und Disconto»
Gesellschaft................
0
90,75
91,5
91
91,5
Dresdner Bank..............
0
91,5
91,5
91,5
91,5
Reichsbank ................
12
186,75
187,25
186,75
186,75
A.E.G......................
0
39,13
40
39,25
39,75
Bekula....................
10
139,5
140,25
139,65
140,25
Elektr. LieferungSgesellschaft ...
6
114,25
114,5
114,25
114,9
ütcht und Kraft ........... 6/,
136
136
136,5
136,25
tyfltcn & Guilleaume.........
4
117,5
117,75
117,75
117,9
Besellsch.s.Eiektr.Unternehrnung. 6
129,5
129,75
130
129,75
Ryemyche Elektrizität ........
6
128
128
—
Rhein. Wests. Elektr..........
6
127,13
128
127
128
Schuckert L Co...............
4
Siemens & Halste............
7
Lahmeyer & do..............
7
128,5
129
'l2M
112M
Buderus ..................
Deutsche Erdöl .............
4
111,75
1?2
M'5
II2I5
Harpener..................
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .
8
90,4
91,13
90
90.9
Ilse Bergbau ..............
£
161
163
Ilse Bergbau Genüsse.......
6
128,5
128,5
128
128,5
Klöckncrwerke ..............
ManneSmann-Röhren.......
0
84,65
86,9
84,65
86'4
Frankfurt a. Ul.
Berlin
Schluß- kurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittagbörse
üatum
11.2.
122
11.2.
12-2.
Mansfelver Bergbau.......
.. 5
127,5
128,5
128
128,75
KokSwerke ................
.. 6
—
—-
120
120
Rheinische Braunkohlen ....
. 18
221,25
222,25
221,5
223,25
Rhetnstahl ................
.. 4
113
114,25
113,25
113,9
vereinigte Stahlwerke......
.. 0
83
84
83
83,75
Ltavi Minen .............
.. 0
17,75
18,25
17,5
18,25
Kaliwerke Aschersleben......
.. 5
127,25
126,65
127,25
126
Kaliwerke Westeregeln......
.. 6
119,5
-
119
119
Kaliwerke Salzdetfurth.....
7/,
190
-
190
188
3- G. Färben-Industrie.....
.. 7
151,13
151,5
151
151,4
.. 9
211
210,5
-
_
Goldschmidt ..............
.. 5
113
113,4
112,75
113
Rülgerswerke .............
.. 6
122
121,5
122,25
121,4
Metallgesellschaft...........
.. 4
118
118,13
117,5
117,9
Philipp Holzmann .........
.. 4
98
98,75
98
98,25
Zementwerk Heidelberg ....
.. 7
128
128
-
Cemenlwerk Karlstadt.......
.. 6
128
128
-
Schulthet» Payenhoser .....
.. 4
—
—
100,13
100,4
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
54
54
54
54,25
Bemberg.................
.. 6
93,5
93,5
93,25
92,5
Zellstoff Waldhof ..........
.. 6
123,25
123
123,25
123
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 0
91,25
89,25
91
89,25
Dessauer Gas .............
.. 7
—
——
126,9
126,13
Daimler Motoren..........
.. 0
109,75
104,75
109,13
104,9
Deutsche Linoleum.........
.. 8
147
147,5
147
147,5
Oren stein & Koppel ........
.. 0
—
—
78
77,65
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
32,4
31,65
32,13
31,9
Cbade....................
71/,
306,5
306
307,5
306,5
Accumulatoren-Fabrik......
. 18
173,65
175
173
—
Eonti-Gummt.............
.. 8
168
168,5
168
168,75
Grtyner..................
31,65
32,25
32,25
Mainlraftwerke Höchst a.M„
.. 4
91
92
—
Süddeutscher Zucker....... 10
I 198
198,5
1198,75
198,75
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 21L
11. Februar
12-Februar
Amtliche Dotierung
Amtliche Notierung
Geld
Srief
Geld
1 Brief
Buenos Atre
0,680
0,684
0,679
0,683
Brüssel.....
41,83
41,91
41,82
41,90
Rio de Ian.
0,139
0,141
0,139
0,141
Sofia .....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,88
54,98
54,82
54,92
Danzig-----
46,80
46,90
46,80
46,90
London .....
12,29
12,32
12,275
12,305
Heljingsor»..
Parts ......
5,415
5,425
5,41
5,42
16,40
16,44
16,39
16,43
Holland ...
168,57
168,91
168,53
168,87
Italien....
19,76
19,80
19,76
19,80
Japan ......
0,717
0,719
0,716
0,718
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Oslo..... :
61,76
61,88
61,69
61,81
Wien......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon ....
11,15
11,17
11,14
11,16
Stockholm...
63,37
63,49
63,29
63,41
Schweiz ...
81,11
81,27
81,13
81,29
Spanien....
34
34,06
34,01
34,07
Prag.......
10,285
10,305
10,28
10,30
Budapest ..
——
——
—
Meupod ...
2,453
2,457
Banknoten
2,458
2, 462
L)er>in,12-Fcbruc>r
Geld
i)ne
Amerikanische Roten..............
2,41
2,43
Belgische Roten..................
41,68
41,84
Dänische Roten .................
54,56
54,78
Englische Roten .................
12,24
12,28
12,24
12,28
Holländische Roten...............
168,11
168,79
Italienische Roten................
Norwegische Roten ..............
61,48
61,72
Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling
——
Rumänische Noten...............
—
—
Schwedische Noten...............
63,07
63,33
Schweizer Noten.................
80,95
81,27
Spanische Noten.................
33,67
33,81
Ungarische Noteu ................


