Sorgsame Bevölkerungspflege in Deutschland
Deutsches Bauerntum auf eigener Scholle Blutsquefle des Volkes.
Nach taiftn drei Jahren nationalsozialistischer Führung sehen wir das deutsche Bauern- t u m heute geeint, klar gegliedert und tatkräftig geführt. Nahezu 1 Million deutscher Erbhöfe bilden, für das Leihkapital unantastbar, die unerschütterliche Ausgangsstellung im Kampf um die deutsche Nahrungsfreiheit. Das wirtschaftliche Fundament unserer Landwirtschaft ist durch die Marktordnung gesundet und gesichert. Befreit von der Spekulation and der Getreidebörse, steht der deutsche Bauer bereits seit 1934 in der planvoll ausgerichteten Erzeugungsschlacht im Dienst an den sozialen Aufgaben der Dolksernährung.
In 19 Jahren seiner Herrschaft über das reiche Rußland ist es dem Bolschewismus gelungen, dieses Land von einem agrarischen Ausfuhr- land zu einem Hungerland herunterzuorganisieren. — In 3 Jahren nationalsozialistischer Regierung ist es gelungen, nicht nur den hoffnungslos erscheinenden Absturz des deutschen Bauerntums abzufangen, sondern auch seine Wiedergesundung so weit zu verwirklichen, daß dieses Bauerntum heute in der Erzeugungsschlacht erfolgreich die soziale Aufgabe der deutschen Volksernährung aus eigener Scholle in Angriff nehmen konnte.
Im nationalsozialistischen Deutschland geschieht alles für das Volk. Deshalb wird im nationalsozialistischen Deutschland das Bauerntum geschützt als Blutsquelle des Volkes und als sein Ernährer. Im bolschewistischen Rußland geschieht aber alles im Interesse einer Clique jüdischer Parasiten, die von der Lebenskraft des russischen Volkes leben. Um sich behaupten zu können, sind diese schmarotzenden Machthaber gezwungen, die Landbevölkerung zu Landsklaven herabzudrücken, einmal, um von ihnen her nicht machtmäßig gefährdet zu werden, zum andern aber, um die nun einmal notwendigen Nahrungsmittel sich in jedem Falle zu sichern.
So ist also der russische bäuerliche Boden nicht mehr im Besitz des russischen Volkes, sondern Bescher und Nutznießer ist tatsächlich ein parasitäres Nomadenvolk, das von allen Völkern der Erde das unbäuerlichste, das am wenigsten seßhafteteste, das heimatloseste Volk ist. Das Volk ist wie die grasende Herde eines Nomadenstammes: Ist eine Weide leer gefressen, zieht die Herde weiter, gemäß dem biblischen Wort, daß sie zwar weder säen noch ernten, aber dennoch ernährt werden. Kein Wunder auch, daß es die Führer einer solchen Horde nicht im mindesten rührt, wenn Millionen in Rußland auf dem eigenen Acker verhungern oder als liquidierte Kulaken in Sibirien und sonstwo umkommen.
Jahr dauerte. 40 v. H. aller Werktätigen in Rußland sind Frauen. Fast die hälfte aller Frauen sind somit für ihre Aufgaben In der Familie verloren und verkümmern gesundheitlich. Aber nicht genug damit, daß die Frau schutzlos ist, planmäßig werden auch alle mütterlichen Gefühle in ihr von vornherein zertreten. Reben furchtbarem Elend in den Kinderkrippen macht sich in der Klndererziehung das Fehlen der Familie nicht nur lm unge- heuren Anwachsen des kindlichen Verbrechertumes, sondern auch in der Zahl der vagabundierenden Kinder bemerkbar. In Moskau und Leningrad haben
Werkes „Mutter und Kind" als ihren Anteil bis jetzt 164 743 010 Mark den deutschen Müttern und Kindern zugeführt. Der deutschen Familie wurde eine weitere wirkungsvolle Hilfe durch die Bettenbeschaffung zuteil. Hier erhöhte sich die Zahl der von der NS.-Volkswohlfahrt verteilten Betten auf 675 369 Stück. Der Gesundheitsfürsorge für den Erwachsenen dient die Hitler-Freiplatzspende sowie die Heil- und Kurverschickung. Es wurden bisher vom deutschen Volk gespendet: 413 634 Freiplätze sowie 11 002 Kurstellen mit einem Gesamtwert von 33 059 142 Mark. Im Rahmen des Tuberkulös ehilfswerkes wurden bisher aufgewandt 3 150 396 Mark. Einer der Hauptträger der nationalsozialistischen Wohlfahrtsarbeit ist die Schwester in der Gemeinde. Aus diesem Gedanken heraus wurde die NS.-Schwesternschaft geboren. In 1552 Stationen wurden im Berichtsjahr 993112 Personen betreut. 3V- Millionen Kranken- und Hausbesuche wurden von den Schwestern ausgeführt.
In drei Winterhilfswerken hat das deutsche Volk 1 082 500 000 Mark aufgebracht. Das letzte Winterhilfswerk hatte 1234 918 Helferinnen und Helfer. Dieses Heer ist so gewaltig, daß es in 12er-Reihen 25 Stunden an uns vorbeimarschieren würde. Das ist des Führers Heer des Friedens. Der Wert der im Winterhilfswerk 1935/36 verteilten Spenden betrug 365 829 716,98 Mark. In einer Welt, die voll (Spannungen ist, werden an jedes Volk immer neue Forderungen gestellt. Ihnen wirksam zu begegnen, ist nur in einem in seinen Lebenskräften gesunden Volk möglich. Der Erfüllung dieser Aufgabe hat sich der Führer verschworen. Hierbei müssen wir ihm alle Gefolgschaft leisten, e i n jeder einzelne — auch du!
Erbhof oder Kollektiv?
Hauptamtsleiter Reischle spricht auf dem Parteikongreß.
Nürnberg, 11. Sept. (DNB.) Die Kongreßhalle am Luitpoldhain war am Freitagvormittag wiederum bis auf den letzten Winkel besetzt. Kurz nach 10.30 Uhr erschien der Stellvertreter des Fiih° rers. Rudolf Heß, mit brausendem Beifall empfangen. Nach dem Einmarsch der Blutfahne und der Feldzeichen leitete das Reichssinfonieorchester die Tagung mit der herrlichen „Coriolan"-Ouoertüre von Ludwig van Beethoven an. Dann gab der Stellvertreter des Führers der Hauptamtsleiter Dr. Reischle das Wort zu dem Thema „Erbhof o d e r K o l l e k t i v ?" Er führte in feiner Rede u. a. folgendes aus:
Während der deutsche Bauer unter lebendiger Anteilnahme des ganzen Volkes in friedlicher Arbeit die diesjährige Ernte in die Scheunen bringt, knallen in der Sowjetukraine die Salven der bolschewistischen Exekutionskommandos gegen aufständische Bauernhaufen. Weshalb aber, so fragen wir uns, rebellieren die Bauern dieses Gebietes, das kraft der ihm vom Schöpfer verliehenen natürlichen Fruchtbarkeit ein Garten Gottes sein könnte wie so viele andere Landstriche des weiten russischen Staatsgebietes? Nun, diese Bauern neigen an sich so wenig zur Rebellion wie die Bauern auf der ganzen übrigen Erde. Sie standen in Jahrtausenden ihrer Geschichte immer nur dann auf, wenn ein Regime wider alle naturgegebene Ordnung ihnen das primitivste und zugleich höchste Recht nehmen wollte: das Recht an dem Boden, den sie und ihre Sippe im Schweiße ihres Angesichts bebauten, und das Recht an dem Ertrag dieser Arbeit einen gerechten Anteil zu bekommen. Gegen diese beiden elementaren Rechte aber ging der Bolschewismus aus Prinzip an, seitdem im Oktober 1917 der Zentralrat unter Lenin mit sechs Volljuden und drei Judengenossen die unumschränkte Macht über das russische Volk in die Hand genommen hatte.
Bolschewistischer Raubbau an der Gesundheit des russischen Volkes Hauptamtsleiter Or. Wagner berichtet dem Parteikongreß.
Nach der mit großem Beifall aufgenommenen Rede Reischles intonierte die Musik den Badenweiler Marsch, und mit dem schon gewohnten Sturm des Jubels wurde der Führer mit feiner ständigen Begleitung empfangen. Dann gab Rudolf Heß das Wort dem Hauptamtsleiter Hll - g e n f e l d t, der über die nationalsozialistische und bolschewistische Wohlfahrtsarbeit u. a. folgendes aus- führte:
Wir erleben heute den Kampf zweier Weltanschauungen, den Kampf des Guten, das sich verkörpert in den hohen Zielen der nationalsoziali- stisch?n Idee, gegen das Böse, das seinen Ausdruck findet in den lebenzerstörenden und ver- nichtenden Anschauungen des Bolschewismus. Im Kampf gegen die Vernunft haben in Rußland die lebenverneinenden Doktrinen des Bolschewismus gesiegt. Nach den Ausführungen des Generalfekre-
Rot und Glend
als Ergebnis zehnjähriger Volschewistenherrschafi
Erschütternde Feststellungen des Hauptamtsleiters Hilgenfeldt.
Der Rechenschaftsbericht Hilgenfeldts, aus dessen Zahlenmaterial das gigantischste soziale Hilfswerk aller Zeiten heroorging, sand eine dankbare und begeisterte Aufnahme. Dann gab Rudolf Heß dem Reichsärzteführer, Hauptdienstleiter Dr. Wagner, das Wort zum letzten Bericht des Tages über Rasse- und Bevölkerungspolitik. Dr. Wagner führte u. a. aus:
Bei unserer nationalsozialistischen Devölkerungs- unb Rassenpolitik geht es darum, die drei großen Gefahren der rassischen und biologischen Zerfalls aufzuhalten, an denen immer wieder Staaten, Völker und Kulturen zugrunde gegangen sind, wenn es nicht gelang, sie noch rechtzeitig abzuwenden. Den Geburtenrückgang, das Anschwellen kranker und untüchtiger Erbanlagen in unserem Volke und schließlich die blutsmäßige Vermischung unseres Volkes mit fremden und nicht artverwandten, insbesondere jüdischen Blutes. Durch die Nürnberger Gesetze ist das weitere Eindringen jüdischen Blutes in den deutschen Volkskörper unmöglich gemacht worden. Die Nürnberger Gesetze wären aber unvollkommen und unvollständig gewesen, hätte man nicht auch die Stellung der sogenannten deutsch-jüdischen Mischlinge, also der Halb- und Dierteljuden geregelt. Hier mußten die Bestimmungen darauf abgestellt werden, diese bastardierte Mischrasse, die auf jeden Fall — biologisch und politisch — immer unerwünscht ist, baldmöglichst zum Verschwinden zu bringen. Dies wird durch die Ehevorschriften erreicht. Denen, die in der für die Halbjuden eingeführten Ehegenehmigung eine unbillige und — je nach ihrer Einstellung entweder unhumane und unchristliche Härte erblicken, kann ich nur erwidern: Wenn die Kirche von Hunderttausenden das Zölibat und die Ehelosigkeit verlangt, so glauben wir es vor unserem Gewissen und unserem Gott noch verantworten zu können, für 200 000 Halbjuden zu Nutz und Frommen unseres deutschen Volkes die Ehegenehmigung einzuführen.
Die etwa eine Milliarde Mark, die wir auch heute noch für die Pflege der Erbkranken opfern müssen, stellen eine Vergeudung am Volksvermögen dar, die dem erbgesunden Teil des Volkes gegenüber nicht zu rechtfertigen ist. Der nationalsozialistische Staat hat durch das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" dafür gesorgt, daß in Zukunft aus Minderwertigen nicht immer wieder neues Leben Minderwertiger geboren werden kann. Der Behauptung, wir versündigten uns mit unseren Maßnahmen gegen den Willen Gottes stellen wir die Behauptung entgegen, daß mir dem Willen des Schöpfers gemäß handeln, wenn mir verhindern, daß derartiges unwertes Leben weiter gezeugt und unermeßliches neues Elend auf Kinder und Kindeskinder vererbt wird. Es ist auch ein Unding, einen Erbkranken, bei dem der Verstand — wie beim Schwachsinn — ober der freie Wille — wie etwa bei einer Geisteskrankheit — nicht vorhanden ist und dem wir durch Entmündigung das Verfügungsrecht über das Geld und andere tote Dinge genommen haben, die Entscheidung über die tausendmal wichtigeren Fragen der Fortpflanzung und des Weiterlebens in Kindern zu überlassen.
Gesundheitssicherung durch den Staat, Gesund-
Das nationalsozialistische Deutschland ist unter Adolf Hitler einen anderen Weg gegangen. Seine Tat war nicht Zerstörung, sondern Arbeit und Ausbau. Die Gemeinschaft ist für uns Kraftquelle alles völkischen Daseins. Urzelle der Volksgemeinschaft ist die Familie, deren Stärkung wir deshalb als unsere höchste Aufgabe ansehen. Den M ü 11 e r n , als den ewigen Quellen des Lebens, und den Kindern, als beit Trägern unserer nationalen Zukunft, wenden wir daher unsere Hilfe zu.
Im weiteren Ausbau des Hilfswerkes ^Mutter und Kind" Hal sich die Zahl der hilfs- und Beralungsslellen im letzten Jahr auf 21 935 erhöht. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der ehrenamtlichen und geschulten Helferinnen von 45 940 auf 227 459 gestiegen. Von den Beralungsslellen wurden 461 000 Mütter in ihren Wohnungen betreut. 43 000 Müttern wurde Ar- beiksplahhilfe gewährt. Durch die Erholungsfürsorge des Hilfswerkes erhielten bis jetzt 153 693 Mütter einen vier- bis sechswöchigen Erholungsaufenthalt. 2836 Kindertagesstätten wurden neu errichtet, in denen 1 100 000 Kinder betreut wurden. In den letzten 3Vr Jahren der Systemzeit wurden insgesamt in Deutschland 978 833 Kinder verschickt. Seit der Machtübernahme erhielten allein 1 893 871 Kinder einen vierwöchigen Erholungsaufenthalt. Im gleichen Zeitraum von 3Vz Jahren verschickte das nationalsozialistische Deutschland also fast eine Million Kinder mehr. Das ist der Sieg des Führers in einer Schlacht des Friedens.
In aufbauender Arbeit hat allein die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt im Rahmen des Hilfs-
Damals übernahmen die Bolschewisten als Erbe der Vorkriegszeit eine russische Landwirtschaft, die zwar technisch meist rückständig, aber dank ihrer natürlichen Voraussetzungen so ergiebig war, daß sie das wachsende russische Volk im Ueberfluß zu ernähren vermochte. Darüber hinaus war sogar eine Jahr um Jahr ansteigende Ausfuhr an Agrarprodukten möglich. Diese betrug für das Jahr 1913 wertmäßig nahezu.1,2 Milliarden Vor- kriegsrubel und damit etwa drei Viertel der Gesamtausfuhr Rußlands überhaupt. Heute dagegen ist die Agrarausfuhr auf einen bedeutungslosen Bruchteil herabgesunken, der zudem ja noch nicht einmal einen echten Ueberschuß darstellt, sondern aus devisenpolitischen (gründen zu Lasten der inneren Versorgung ausgeführt wird. Fürwahr ein vernichtendes Urteil über die Agrarpolitik des Bolschewismus angesichts der Tatsache, daß für die Ernährung von 166 Millionen Einwohnern der Sowjetunion 525 Millionen Hektar an landwirtschaftlich genutzter Fläche zu Verfügung stehen, während das nationalsozialistische Deutschland nur über eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von 29 Mill. Hektar zur Ernährung von 66 Millionen Menschen verfügt. In Rußland stehen also pro Kopf der Bevölkerung über drei Hektar, in Deutschland noch nicht einmal ein halber Hektar zur Verfügung.
Kein Land der Erde ist seit 18 Jahren so von unaufhörlichen Hungersnöten heimqesucht worden wie die Sowjetunion. In keinem Land der Erde herrscht ein solch chronischer Mangel an jeglichen Gütern des täglichen Bedarfs. In keinem Land der Erde find daher auch die Grundbestandteile der Volksernährung so unerschwinglich teuer wie in der Sowjetunion. Und in keinem Lande der Erde sonst müssen die Bauern in die Flintenläufe der Exekutionskommandos starren, weil ausgerechnet diese Bauern als die Erzeuger des täglichen Brotes gegen den Hunger zu revoltieren gezwungen sind.
Wir wollen diesem grauenerregenden Bild eines ständigen Niedergangs in Sowjetrußland nunmehr dasjenige gegenüberstellen, was sich uns im nationalsozialistischen Deutschland darbietet.
tars des Internationalen Komitees für Hilfeleistungen, Dr. Amende, hat man mehr als 10 M i l- Honen Menschen verhungern lassen, mehr als 20 Millionen Bauern von ihren Höfen vertrieben.
Der Bolschewismus, der das Triebleben des Kollektivmenschen und damit nur den Augenblick anerkennt, muh zwangsläufig jede Gemeinschaft, die für die Dauer gegründet ist und wirken soll, verneinen. Er hat deshalb auch die Familie als Grundlage der Gemeinschaft durch seine Gesetzgebung vernich- t e t. Das hat dazu geführt, daß nach amtlichen Berichten auf 100 Eheschließungen in einer Zeiteinheit 37 Scheidungen kamen, dah die Hälfte aller Ehen nicht länger als ein
Es ist also durchaus logisch, daß der jüdische Bolschewismus das russische Landvolk zerschlagen mußte. Das Mittel dazu war das Kollektiv, d. h. die Enteignung des Landvolks und das unterschiedslose Zusämmenwerfen des gesamten seitherigen Einzelbesitzes in eine riesige Masse Landes, das dann wieder in zahllose Riesengüter zerteilt wird. Diese Riesengüter gehören niemandem' letztlich als dem Staat. Und da der Sowjetstaat gleichbedeutend mit der jüdischen Fremdherrenschicht ist, so gehört der Boden tatsächlich den Juden. Ebenso wie mit dem Boden geschah es auch mit den Menschen selbst. Sie wurden enteignet und zu einer unterschiedslosen Masse von Landsklaven zusammengeworfen, die wiederum neu eingeteilt wurden zu Arbeitseinheiten auf den Kollektivwirtschaften. Auf diese Weise gelang nach der Mobilisierung des Grundbesitzes auch die Nomadisierung des Landvolkes selbst. Das Ergebnis ist, daß es statt gewachsenen Höfen nur noch Getreidefabriken gibt, daß es statt eines Landvolkes nur eine unter - schiedslose Masse von Landsklaven gibt. Ihre Entlohnung ist nicht die Ernte, sondern der Hunger.
Nun fragen wir:
Welche von beiden Arten Menschen, die als Dauern auf eigenen Höfen oder die als Land- fklaven auf kolleklivgütern leben, find für den Bestand eines Volkes die wünschenswerteren? Lin Volk, dessen Staat auf feinem landwirtschaftlich nutzbaren Boden freie Bauern fitzen hat, ist in feinem Bestand und in feiner Zukunft gefestigt und gesichert. Lin Staat aber, der seinen landwirtschaftlich nutzbaren Boden in 5orm von Kollektiven ausbeutet, ist nicht erfüllt von einem Volk, sondern von menschenunwürdigen Sklaven.
Uns Nationalsozialisten bedeutet das Bauerntum nicht nur die Grundlage für die Volkswirtschaft. Das Bauerntum soll der Blutsquell des deutschen Volkes sein. Diese Aufgabe des Bauerntums, Ernährer, Erhalter und Mehrer des Volkes zu fein, haben wir Nationalsozialisten besonders in den Vordergrund gestellt. Dieses blutsmäßige Verflochtensein wird uns in alle Zukunft davor bewahren, jemals wieder in eine dünkelhafte Vereinzelung oder in Klassenfronten auseinanderzu- fallen. Das deutsche Bauerntum aber ist glücklich, seine Heimat innerhalb der deutschen Volksgenossenschaft durch den Nattonalsozialismus wiedergefunden zu haben. Dieses Heimats- und Derbunden- heitsbewußtsein wird ihm die Kraft geben, in restlosem Einsatz für Führer und Volk auch in der Zukunft voll feine Pflicht zu tun.
Das wahre Gesicht des Bolschewismus.
Leibeigenschaft und Hungersnot die Folgen der Vernichtung des Bauerntums durch den Bolschewismus.
lm Jahre 1935 innerhalb von 2 Monaten 7500
Litern ihre Kinder verstoßen. Rach dem Bericht der „Dosrokdenij" vom 4. April 1936 sind 75 v. H. von ihnen tuberkulös, 40 v. H. geschlechtskrank.
Welterschütterndes Zeugnis, wenn die Witwe Lenins, Frau Krupskaja, schreibt: „Die Mehrheit der Genossen auch innerhalb der Partei meint, verwahrloste Kinder seien eine Erbschaft des Weltkrieges und des ökonomischen Chaos. In Wirklichkeit sind diese Kinder, von denen es heute in den Straßen Moskaus wimmelt, zu dreiviertel nicht das Ergebnis von Unglücksfällen und Nachlässigkeit früherer Zeit, sondern der Lebensbedingun- aen von heute, der Arbeitslosigkeit und ganjj besonders des Elends unter den Bauern.
Mehr als 460 000 Mütter und Kinder verklagten nach einer amtlichen Erhebung von 1935 ihre Väter. 6,5 Millionen Kinder klagen auf Alimente. Dies ist ein Ausschnitt russischer Wohlfahrt und Fürsorge nach nun bald zwanzig Jahren bolschewistischer Herrschaft. Die gegebenen Mitteilungen und Zahlen stammen aus der amtlichen Statistik und sowjet- russischen Zeitungsmeldungen der Jahre 1934 bis 1936, also aus der letzten Zeit.
heitsführung durch die Partei ergänzen und unter» stützen sich in dem gemeinsamen Ziel: Der Erhaltung und der Förderung der deutschen Dolkskraft. Dieses Vertrauen kann nach unserer Ueberzeugung niemals in den Amtsstuben der staatlichen Aerzte gedeihen, sondern nur in persönlichem Kontakt zwischen dem einzelnen Volksgenossen und dem Arzt seines Vertrauens. Unser Ideal ist deshalb nicht der beamtete Arzt, sondern der deutsche Volksarzt im Sinne des alten Hausarztes, der in Ehrfurcht vor der Natur und ihren Heilkräften diese — in der Vergangenheit oft sttäflich vernachlässigten — natürlichen Heilkräfte ebenso anzuwenden weiß, wie er die Methoden Der Schulmedizin beherrscht, und der aus seinen rassehygieni» chen Kenntnissen heraus über den einzelnen Meuchen niemals das Volksganze vergessen wird. Die» em Arzt ist das Vorbeugen wichtiger als das Heilen!
Es lohnt sich, nach diesen Betrachtungen einen Blick zu werfen auf die Verhältnisse in der russischen Sowjetunion. Die „Komsomol» skaja Prawda" vom 24. Februar 1936 schreibt: Sämtliche Moskauer Krankenhäuser sind bereits vor 20 bis 30 Jahren gebaut worden. Seit Jahrzehnten wurden in den Krankenhäusern keine durchgreifenden Reparaturen mehr vorgenommen. Die Decken und Wände der Abteilungen für ansteckende Kinderkrankheiten wurden zum letzten Male 1925 geweißt. In den Krankenhäusern fehlt es dauernd an Spritzen, Kitteln, Handtüchern, sowie an Leid» und Bettwäsche. In der ersten Moskauer Musterklinik sind die Deckbetten zersetzt und haben ebenso, wie Die meisten Matratzen längst ausgedient. Bezeichnend ist auch, daß nach einem Bericht von Louis Fischer im „Neuen Tagedienst" 1936 in Moskau d i e Zahl der Geburten ständig absinkt und in den letzten Jahren von 30,7 auf 15,3, also um über die Hälfte abgenommen hat, die Zahl der Abtreibungen dagegen um das sechsfache stieg, und mehr als l^-mal so groß ist als die Zahl der Geburten. Aus allen Meldungen geht hervor, daß die russischen Machthaber einen unglaublichen Raubbau an der Gesundheit ihres Volkes treiben, der sich einmal bitter rächen muß.
Bei allen Maßnahmen unserer qualitativen Bevölkerungspolitik, fuhr Dr. Wagner fort, müssen wir uns darüber klar sein, daß ihre Durchführung nur möglich ist und nur einen Sinn hat, wenn d i e entsprechende Volkszahl vorhanden ist, und durch eine genügende Geburtenzahl zum mindesten auf der zum Dolksbestand notwendigen Höhe gehalten wird. Es wird Sache des Staates sein, durch gesetzliche und besonders wirtschaftliche Maßnahmen die Lasten auszugses,chen, die heute immer noch besonders die kinderreichen Familien treffen. Und es wird die ganz große Aufgabe der Bewegung bleiben, in gewaltiger Aufklärungs- und Erziehungsarbeit das Volk immer wieder zu lehren, daß der Weg in die Zukunft allein über ein Geschlecht gesunder Kinder führt, das auch zahlenmäßig stark genug ist, das zu bewahren und — wenn notwendig — zu verteidigen, was die Eltern und Ahnen erkämpft und geschaffen haben.


