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Nr. 2!4 Zweites Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Samstag, 12. September (936

um es einzufangen, daß es aber in gewaltigen Sprache sich rächt an allem und menschlicher Willkür.

Das Gesetz vom 18. November 1920

Wenn ich diese wunderbare Heranwachsende st r a h- lendeJugend sehe, wird mir immer wieder das Arbeiten so leicht, dann gibt es gar keine Schwäche für mich. Dann weiß ich, fürwasich das alles tun und schaffen darf, daß es nicht für den Aufbau irgendeines jämmerlichen Geschäftes ist, das wieder vergehen wird, sondern daß diese Arbeit für etwas Ewiges und etwas Bleibendes geleistet wird. Mit dieser Zukunft unlösbar verbun­den sehe ich das deutsche Mädchen, die deutsche Frau, die deutsche Mutter, und so treten wir auch dem Mäd­chen, der Frau, der Mutter entgegen. Ich messe den Erfolg unserer Arbeit nicht am Wachsen unserer Straßen. Ich messe ihn nicht an unseren neuen Fa­briken, ich messe ihn auch nicht an unseren neuen Brücken, die wir bauen, auch nicht an den Divisionen, die wir aufstellen, sondern an der Spitze der Beur­teilung des Erfolges dieser Arbeit steht das deut­sche Kind, steht die deutsche Jugend. Wenn das wächst, dann weiß ich, daß unser Volk nicht zugrunde geht und unsere Arbeit nicht umsonst gewesen sein wird.

Ich bin überzeugt, daß die Bewegung von niemand mehr verstanden wird, als von der deutschen Frau. (Langanhaltender jubelnder Beifall.) Denn unsere Gegner meinen, daß wir in Deutschland ein tyrannisches Regiment

nerhalb der Sowjetunion. Da man auf dem Stand­punkt stand, daß eine völlige Freiheit von Mann und Frau nur dann gegeben war, wenn der Staat sich möglichst fernhielt von jeglicher Einmischung in die persönlichen Dinge, versagte der Sow­jet st a a t der Ehe jeglichen Schutz. Gingen aus diesen Ehen Kinder hervor, so sollten sie da ja Vater und Mutter arbeiteten und die Wohnver­hältnisse äußerst notdürftig waren in kollek­tiven Häusern erzogen werden. Der Man­gel an Mitteln führte aber notgedrungen bald zu der Maßnahme, den wirtschaftlich stärkeren Teil zur Zahlung eines Unterhaltsgeldes her­anzuziehen.

Gleichlaufend mit dieser Entwicklung der Fa­milie ging die Einbeziehung der Frau in die Industrialisierung und Dehrhaftmachung des Staates. So wurden im Jahre 1918 in der

Wesenszügen einer wirklich guten Regierung, das Richtige im richtigen Augenblick zu tun, sondern das Richtige, das im richtigen Augenblick getan wurde,auch dem Volke richtig zu bringen".

Im Hauptteil seiner Rede, der im wesentlichen dem ThemaCharakter und Wissen" ge­widmet war und die gerade für den Nationalsozia­listen unumgängliche Notwendigkeit der Aneig­nung ausreichenden Fachwissens unter­strich, zeigte Dr. Goebbels die Gefahren auf, die sich aus der an sich durchaus gesunden oppo­sitionellen Kampfstellung gegen den bürgerlichen Intellektualismus für die Pflege und die Förde­rung des Wissens selbst ergeben könnten.

Ich stehe gewiß nicht in dem Verdacht, den Intellektualismus zu verteidigen und das lleberzüchlete, Geistrelchelnde in Schuh zu neh­men. Sonst hätte ich mich ja auch nicht", so rief der Minister unter dem langanhaltenden

Am Gedeihen des Kindes messen wir den Erfolg unserer Arbeit.

über die Frau aufrichten, so kann ich dem­gegenüber nur das eine verraten, daß ich ohne die Beständigkeit und wirklich liebevolle Hin­gabe der Frau an die Bewegung die Partei nie hätte zum Siege führen können. (Erneuter begeisterter Beifall.) Und ich weiß, daß auch in schlimmen Zeilen, wenn die Neunmal-Weifen und die lleberklugen unsicher werden, die Frauen ganz sicher aus ihrem Herzen heraus zur Bewegung stehen und sich mit mir für immer verbinden."

Nachdem der Jubel, mit dem der Schluß der Rede des Führers ausgenommen wurde, verklungen war, dankte die Reichsfrauenführerin Frau Scholtz- Klink dem Führer. Sie gab ihm im Namen aller deutschen Frauen das Versprechen, daß sie bemüht sein werde, auch in Zukunft nach Möglichkeit ihm die Sorgen leichter zu machen. Während in der Halle noch die Hymnen der Nation und ein von der Frauenführerin ausgebrachtes Sieg-Heil auf den Führer letztes Gelöbnis und Bekenntnis waren, toste auf dem freien Gelände vor der Halle noch das Jubeln von Zehntausenden von Frauen und Mädchen, die hier ihren Führer grüßten und ihm dankten.

und die Welt des Wunnes. Die Natur hat es richtig eingeteilt, daß sie denWann vor die Familie stellt und ihm noch eine weitere Verpflichtung aufbürdet, den Schuh des Volkes, der Gesamtheit. Die Welt der Frau ist, wenn sie glücklich ist, die Familie, ihr Wann, ihre Kinder, ihr heim. Von hier aus öffnet sich dann ihr Blick für das große Ge­samte. Beide Welten zusammen erst ergeben eine gemeinsame, in der ein Volk zu leben und zu bestehen vermag. Wir wollen diese gemeinsame Welt der beiden Geschlechter auf­bauen, bei der jedes die Arbeit erkennt, die es nur allein tun kann und daher auch nur allein tun darf."

genug sind, der eigenen Ungehorsam

Reichspropagandaminister Dr. Goebbels vor dem Parteikongreß. (Scherl-Bilderdienst-M.) ~

Jubel der Studenten aus,in das herz einer Viereinhalbmillionenstadt hineinreden können. Aber es darf auch hier des Guten nicht zuviel getan werden, und es darf die berechtigte und notwendige Ablehnung und Verachtung des Intellektualismus nicht schließlich zur Ver­achtung der Bildung an sich führen.

Wissen und Charakter sind nicht Gegensätze von Natur aus, sondern können vielmehr auf das glücklichste einander bedingen und ergänzen. Es kann jemand sehr charaktervoll fein und gleichzeitig ungeheuer viel wissen, und ich kenne" Minuten- langer tosender Beifall brach aus, als Dr. Goeb­bels dies feststelltekeinen Staatsmann, der _ charaktervoller wäre als Adolf Hitler und zu» . gleich mehr wüßte als er."

Wir haben genügend fähige Nationalsozialisten für die Führung unseres öffentlichen Lebens zur Verfügung. Was sie für diesen Zweck brauchen, ist dazu ein solides fachliches Wissen, das sie auch in dieser Beziehung den reaktionären Musterknaben überlegen macht.

Das Problem .Partei und Staat'", so stellte der Minister unter stürmischem Beifall fest, wird um fo leichter gelöst, je mehr national- fozialisiische Fachleute in Zukunft für Staat und Partei zur Verfügung stehen!"

Dr. Goebbels erinnerte die Studenten an die glückliche Lage, in der sie sich heute, nach Jahren des Kampfes und der anschließenden Aufräumungs­arbeiten, befinden und die ihnen besser als jeder anderen Generation die Möglichkeit bietet, unbe­hindert und ungestört an die positiven Probleme des deutschen Studentenbundes heranzugehen. Als die selbstverständlichen und grundsätzlichen Voraus­setzungen, die man beim Studenten erwarten müsse, nannte er Charakter und Gesinnung. Sie aber erwüchsen im nationalsozialistischen Staat allein in der nationalsozialistischen Bewegung, und nur in ihrem Rahmen könnten sie vertieft und gefestigt werden.

Buch und Braunhemd müssen einander ergänzen. Denn der deutsche Student wieder lernt, sich auf der einen Seite vor geistigem Hochmut zu hüten und auf der anderen Dissen und Erfahrung immer wieder in Beziehung zur Nation zu bringen, dann wird er in das beste und innigste Verhältnis zu unserem Volke kommen. Nach Fachleuten mit nationalsoziali­stischer Gesinnung als Lebens- und Schaffens- grundlage zu suchen und sie Partei und Staat zur Verfügung zu stellen, das ist eine der Hauptaufgaben im positiven Sinne, die sich der Studentenbund für die nächsten Jahrzehnte wird stellen müssen.

Es hängt von der Lösung dieser Nachwuchsfrage die Erhaltung der Idee ab, denn Ideen währen nur ewig durch die Menschen, die sie vertreten, und darum wird die nationalsozialistische Idee so lange ewig sein, als es Nationalsozialisten gibt.

Dr. Goebbels richtete zum Schluß an die Studenten den Appell, tapfere Nationalsozialisten ZU sein und sich in lernendem Fleiß auf Führer­stellungen in Staat und Partei vorzubereiten.

Eine wirkliche Staatsführung hat -die Pflicht, zu versuchen, jeder Frau und jedem Mann die Wahl des Herzens zu ermöglichen oder wenigstens zu er­leichtern. Wir versuchen, diese Aufgabe zu lösen, in­dem wir auf dem Wege unserer Gesetzgebung - vor allem die Geschlechter gesund er­ziehen. lieber diese rein gesetzgeberische Arbeit hinaus haben wir der Frau noch etwas gegeben: Wir erziehen für die deutsche Frau, für das deut­sche Mädchen die männliche Jugend, die kommenden Männer!"Ich glaube, daß wir äuf dem richtigen Wege sind zur Erziehung eines gesunden Geschlechts. Das möchte ich all den literarischen Besserwissern und den Gleichberechtigungsphilosophen (Heiterkeit) noch mitteilen:

Täuschen Sie sich nicht! Es gibt zwei Welten im Leben eines Volkes: die Welt der Frau

Bergwerksindusirie auf taufend Arbei­ter 24 Frauen beschäftigt, während 1932 auf taufend Arbeiter schon 153 Frauen kamen, stieg im Jahre 1935 die Zahl der Frauen auf 321 je 1000 k In der Automobil- und Traktoren- induslrie beträgt der hundertfah der beschäftig­ten Frauen 30,4, in der Bohrmaschinenindustrie sogar 63,5. Die völlige Gleichstellung der Ge­schlechter hat weiter zur Folge, daß im kom­munistischen Iugendverband sowie durch Schu­len der Technik, durch Soldaten der Roten Ar­mee die Wädchen genau so militärisch ausgebildet werden wie die Jungen. Die Rote Armee ist die einzige Armee der Welt, in der die Frauen gleichberechtigt mit dem Wanne als Soldat wie als Kommandeur für den Angriffskrieg ausgebildet werden. Am 8. Wärz 1936 anläßlich der Eröffnung der Internationalen Kommunistischen Frauen­tagung in Moskau forderte Frau Kogan die kommuniftifchen Frauen der ganzen Welt auf. den Kampf gegen die Feinde der Sowjetunion aufzunehmen: sie sagte dabei u. a. folgendes: Auf den ersten Ruf der Kommunistischen Inter­nationale und des Genossen Stalin sind wir bereit, in die ersten Reihen gegen die Feinde des sozialistischen Vaterlandes einzutreten und bis zum letzten Tropfen Blut für den Kommu­nismus in der ganzen Welt zu kämpfen!

Die Auswirkung der bolschewistischenFreiheit" war folgende: Schutzlose Frauen und ver­elendete Kinder, abgearbeitete, kranke Frauen infolge der Schwerarbeit und der Abtreibungen, rapider Geburtenrückgang, zunehmende Klagen und Beschwerden der Frau selbst, die zu dem Ergebnis führten, daß nach langem Hinaus- Zögern die fowjetruffsiche Regierung am 25. Mai 1936 den werktätigen Menschen einen Entwurf vor­legte zur Abhilfe auf diesem Gebiet. Dieses Gesetz ist der Anfang einer gewaltigen Antwort des Lebens auf die Theorien von der Freiheit des einzelnen Menschen und derMenschheit". Wir

Nürnberg, 11. Sept. (DNB.) Im Mittel­punkt der Sondertagung des NS-Stu- bentenbunbes, auf ber zunächst Reichsstuben- tenbunbsführer Derichsweiler Richtlinien für bie künftige Arbeit des Pundes aufstellte, standen grundsätzliche, immer wieder von jubelndem Beifall unterbrochene Ausführungen des Reichsleiters Dr. Goebbels.

Dr. Goebbels beschäftigte sich zunächst mit der Propaganda in ihrem Verhältnis zur Politik und wandte sich gegen die abwegige Auffassung, als fei Propaganda eine gewissermaßen schimpfliche Abart geistiger Betätigung.Eine gute Idee wird umso besser in den breiten Massen des Volkes und auch in den sogenanntengebildeten Kreisen" ver­ankert werden können, je geschickter sie angepackt und je psychologisch klüger sie der Öffentlichkeit bargelegt wirb. Mit solcher Propaganba haben wir nicht nur die Hochschulen, sondern das ganze deutsche Volk erobert. Es gehört nicht nur zu den

Das Programm des Neichsparieiiages 4936.

Samstag. 12. September.

15 Uhr: Fortsetzung des Parteikongresses.

14 Uhr: Einlaß zum Volksfest im Stadiongelände.

Ab 18 Uhr: Veranstaltung der NSG.KdF.". In der Hauptkampfbahn, auf ber Zeppelinwiese und auf der Mittelwiese Sportvorführungen und Wettkämpfe. Auf der Waldwiese und den anderen Plätzen Vor- führungen und Volksbelustigungen.

20 Uhr: Feuerwerk.

Die deutschen Sender bringen am Samstag: 9.55 bis zirka 11 Uhr: AppeN der Hitler- Jugend. 16 bis 18 Uhr: Großes Nachmittags­konzert. Einlage: Funkberichte zum V o l k s f e st der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude".

Sonntag, 13. September.

8 Uhr: Appell der SA., SS. und NSKK. in der Luüpoldarena vor dem Führer.

11.30 Uhr: Vorbeimarsch am Adolf-Hitler-Platz.

18.30 Uhr: Fortsetzung des Parteikongresses.

Montag, 14. September.

8 Uhr: Vorführung der Wehrmacht.

Sonberfagungen:

8.30 Uhr: Gauamtsleiter des Amtes für Technik im Sitzungssaal des Rathauses.

9 Uhr: Gau- und Reichspropagandaleiter im Herkulessaal.

Deutsche haben 14 Jahre lang am eigenen Leib den Versuch verspürt, auch unserem Volk die bolsche­wistische Grundlage zu geben; die deutsche Frau hat sich hier bedingungslos an die Seite des deut­schen Mannes gestellt, als sie fühlte, was für ein Kampf hier ausgetragen wurde, nämlich der Kampf zwischen der göttlichen Ordnung und Sinngebung der irdischen Dinge und den Versuch volkloser Menschheitsapostel, sich dieser ewigen Ord­nung durch Willkür zu widersetzen das heißt den Kampf zwischen Gut urüf Böse in der Welt.

Unsere Sorge, so schloß die Reichsfrauenführerin, wird fein müssen, daß der Mut zum Guten in uns immer größer ist als die Furcht vor dem Bösen in der Welt, damit wir nicht aus Schwäche Kompromisse schließen. Unsere Arbeit ist nichts anderes als die tägliche Auseinandersetzung mit diesen beiden Kräften.

Wenn auf dem Internationalen Frauenkongreß in Woskau Frau kogan die Frauen ber Welt aufrief zum Einsatz für den Dienst des Bol­schewismus, bann wollen wir nationalsozia­listischen Frauen auf unserem Kongreß den Wunsch ausfprechen, daß die volksgebun- benen Frauen ber verschiebenen Nationen als bie leiblichen unb seelischen Wütter ihrer Völker sich in einer ungeschriebe­nen, aber starken Gemeinschaft zusammen- f i n b e n als bie bebingungslosen Dienerin­nen bes Guten im Kampf gegen bas Böse in ber Welt; bann werben wir mit unserem Führer unb bie Frauen anberer Völ­ker mit ihren Führern ben Frieben einer volk­verhafteten Welt garantieren können.

Die Rebe ber Reichsfrauenführerin fanb stürmische Zustimmung bei ben vielen taufenb Frauen in- unb außerhalb ber Kongreßhalle. Als bann, geleitet vom Hauptamtsleiter Hilgenfelbt, ber Führer am Eingang ber Festhalle erschien, brauste ihm ein Sturm bes Jubels unb ber Verehrung entgegen, ber selbst bie Klänge bes Babenweiler Marsches übertönte unb sich wieberholte, als die Reichsfrauen­führerin auf dem Podium den Führer begrüßte.

orbnung geworden im Gegensatz zum Bol­schewismus als einer abstrakten anorganischen Menschheitstheorie. Ich möchte an Hand einiger praktischer Ergebnisse der Sowjetunion zeigen, wie das Leben selbst uns immer wieder beweist, daß die schönsten Theorien nicht groß "'

Ohne dieHingabe bcr^rau kein Sieg derBewegnng

Der Führer spricht vor der NG -Frauenschafi in der Kongreßhalle.

. brachte d i e

völlige Gleichstellung der Frau mit dem Mann auf allen Gebieten bes Lebens in-

Lharakier und Wissen sind keine Gegensätze!

Dr. Goebbels vor den deutscken Studenten.

Versklavung der Frau im Sowjetstaat.

Die Neichssrauensührerin spricht in Nürnberg über die leibliche und seelische Not der Frau unter dem bolschewistischen Regime.

Nürnberg, 11. Sept. (DNB.) Am Freitag­nachmittag trat die NS. -Frauenschaft in der Kongreßhalle zu ihrer Tagung zusammen. Zwei Stunden vor Beginn der Tagung war die riesige Halle bereits besetzt. Viele Tausende von Frauen fanden keinen Einlaß mehr und sammelten sich auf den weiten Plätzen vor der Halle um die Laut­sprecher. Nach einem Vorspiel des Reichssymphonie­orchesters eröffnete Reichsamtsleiter Hilgen- feldt die Tagung. Dann fangen die 20000 Frauen stehend das LiedUns war das Los gegeben, ein freies Volk zu fein". Als die feierliche Weife ver­klungen war, nahm die Reichsfrauenfüh­rerin das Wort. Sie erklärte u. a.: Wir find zum große» Träger einer organischen sittlichen Lebens-

Der Führer

sprach dann einleitend von der großen E r ° ziehungsmissiondes Nationalsozialismus, de­ren Resultate von Jahr zu Jahr mehr sichtbar werden. Wieder fand der Führer^ zu Herzen gehende Worte über die Aufgabe und für das Leben der deutschen Frau. Aus der Fülle der Gedanken geben wir die nachstehenden wieder:Wie ist unser ganzes Volk heute von Optimismus überleuchtet. Was haben wir boch wieder für eine herrli ch.e strahlende Jugend in Deutschland! Es ist alles so lebensfroh geworden, so zuversichllich! Glauben Sie mir: Das ist das Notwendigste, was der Mensch zum Leben braucht. Wer selbst das Auge nicht mehr freudig öffnen kann, der wird auch keine Freude mehr empfinden. Man braucht diesen Optimismus zum Leben. Er be­ginnt schon beim Kinde. Welch ein Optimismus ge­hört doch dazu, überhaupt einem Kinde das Leben zu schenken! Und es geht in dieses Leben hinein mit der ganzen, alles bändigenden Zuversicht, die ein solch kleines Wesen hat. Es hat diesen Optimismus, den wir nun durch das ganze Leben verfolgen, im Grunde genommen so­gar über das Leben hinaus. Denn, wenn die Zeit kommt, da dieses Leben sich dem Ende zuzuneigen scheint, dann erhebt sich der menschliche Optimismus zum Allergewaltigsten. Er überwindet die furcht­bare Erkenntnis der Beendigung seines Lebens mit dem strahlenden Optimismus einer Fortsetzung dieses Lebens. Wehe, wenn Menschen ober wenn ein Volk diese Fähigkeit verliert."

Jedes Jahr können wir feststellen, daß die in­nere Zuversicht des deutschen Menschen wieder ge­wachsen ist, daß er wieder das Gefühl bekommt fei­ner eigenen Würde, seiner festen Stellung auf die­ser Welt und damit des Vertrauens zu sich und unserer Gemeinschaft. Menschen zu gewinnen, die gläubig und zuversichtlich mitgehen, das ist die Voraussetzung auch für die Erfolge jeder politischen Führung. Muß ich nicht selbst so rief der Führer unter minutenlangen begeisterten Heilrufen aus der größte Optimist unter Euch fein?"

Und wenn bas Ausland sagt: Ja, die Wänner! Aber die Frauen, die können bei euch nicht optimistisch fein, die find gedrückt und geknebelt und versklavt. Ihr wollt ihnen ja keine Freiheit, keine Gleichberechtigung geben, fo antworten wir: Was die einen a l s Joch anfehen, empfinden eben andere a l s S egen, was dem einen als Himmelreich vorkommt, das ist für den anderen die Hölle und umgekehrt." In farkaflifcher Weife fertigte der Führer die Unlogik dieser Kritik ab:So­lange wir ein gesundes männliches Geschlecht besitzen und dafür werden wir National­sozialisten sorgen, wird in Deutschland keine weibliche handgranatenwerferinnenabteilung ge­bildet und kein weibliches Scharffchühenkorps. Denn das ist nicht Gleichberechtigung, sondern

Winderberechtigung der Frau."

Für uns ist bie Frau zu allen Zeiten der treue st e Arbeits - unb Lebensgenosse bes Mannes gewesen. Man sagt mir oft: Sie wollen bie Frau aus ben Berufen brücken. Nein, ich will ihr nur in weitestem Ausmaß bie Möglich­keit verschaffen, eine eigene Familie mit« grünben unb Kinber bekommen zu können, weil sie bann unserem Volke am allermeisten nutzt!" Wenn heute eine weibliche Juristin noch soviel leistet unb nebenan eine Mutter wohnt mit fünf, sechs, sieben Kinbern, bie alle gefunb unb gut er­zogen finb, bann möchte ich sagen: Vom Standpunkt des ewigen Wertes unseres Volkes hat bie Frau, die Kinber bekommen unb erzsgen hat unb bie un­serem Volke bamit bas Leben in bie Zukunft wie- bergeschenkt hat, mehr geleistet, mehr getan!"