Einzelbild herunterladen

am

die

Die deutsche Rrbeitofront n.5.=6cmcinf(haftKraft durch freute"

Jahreshauptversammlung desHubertus"' (im liOH).

DerHubertus" Gießen (im R. D. H.) hielt

Kanufahrer! Wasserwanderer!

Wir wollen in Gießen eine Gruppe der Wasser­wanderer aufstellen, um so Gelegenheit zu geben, mitKraft durch Freude" gemeinsame Wasser­wanderungen durchzuführen. Kameraden, die Boote besitzen und sich beteiligen wollen, wollen sich schrift- lich oder persönlich auf der KreisdienststelleKraft durch Freude", Gießen, Schanzenstraße 18, melden.

Frankfurter Studentenschaft, Frankfurt a. M., Bit- toriaallee 17, zu melden. Die Meldung hat zu ent- halten: Tag des Abiturs, Schule, Geburtsdatum und Wohnort des betreffenden Abiturienten, Grund der Untauglichkit und Mitteilung, ob der betreffende Abiturient völlig ausgemustert ist, oder ob er als zeitlich untauglich zurückgestellt wurde. Bei letzterem ist die Angabe notwendig, bis wann der Betreffende zurückgestellt wurde.

(Sine Diebes- und Hehlerbande vor Gericht.

LPD. Offenbach, 11. März. Gegen Ende vorigen Jahres wurden in Offenbach und Umgebung mehrere Erfrischungshallen von Einbrechern heim­gesucht. Es dauerte jedoch nicht allzu lange, da wurde man dieser Einbrecherbande habhaft, die sich nunmehr am Dienstag vor dem Bezirks­schöffengericht Offenbach wegen schweren Einbruchs­diebstahls bzw. Hehlerei zu verantworten hatte. Der Anführer der Bande war der 27 Jahre alte und mehrmals vorbestrafte Alexander Heinrich Scheer aus Offenbach, der zu insgesamt vier Jahren und sechs Monaten Zuchthaus sowie fünf Jahren Ehrverlust verurteilt wurde. Der ebenfalls vorbestrafte 29 Jahre alte Johann Schnabel aus Offenbach erhielt zwei Jahre sechs Monate Zuchthaus sowie drei Jahre Ehrverlust. Zu Gefängnis st rasen von je einem Jahr wurden verurteilt der bisher unbe­strafte 24 Jahre alte Theodor Scharf und der bereits vorbestrafte 28 Jahre alte Wilhelm Jakob Schäfer, beide aus Offenbach. Wegen Hehlerei wurden verurteilt der 29 Jahre alte Wilhelm Kaspczak zu einem Jahr Gefängnis, die 25 Jahr? alte Elisabeth Schäfer, die Braut des Angeklagten Schnabel, bei der das gesamte Diebes­gut aufbewahrt wurde, zu drei Monaten Gefäng­nis und die beiden Ehefrauen Anna Maria Scheer und Katharina Scharf zu je einem Manat Ge­fängnis.

ir wollen uns des Führers würdig erweisen! Mitgliederappell und Kundgebung der Ortsgruppe Gießen-Nord.

ten treuen Dienste ausgesprochen. Zugleich ist Herr Prof. Zwick für das S.-S. 1936 mit der Vertre­tung seines bisherigen Lehrstuhls für Deterinär- hyglene und Tierseuchenlehre beauftragt worden.

Prof. Dr. Schucbhardt ist vom Reichswissen­schaftsminister beauftragt worden, im S.-S. 1936 neben seiner Lehrtätigkeit in Gießen auch die Ver­tretung des beurlaubten Professors der Archäologie an der Universität Frankfurt, Prof. Dr. Langlotz, zu übernehmen.

Das Gesellenwandern im Handwerk.

Der Beginn der Wanderschaft ist auf den 1. April d. I. festgesetzt. Mit diesem Gesellenwandern will das Handwerk seine beste Jugend in alle Gaue Deutschlands senden, damit sie die Sitten und Ge­bräuche unserer Volksstämme kennenlernt. Dies gibt auch die Voraussetzung, durch Disziplin und Unterordnung diese jungen Handwerksgesellen ein­mal später zu tüchtigen Meistern und Betriebs­führern ihres Berufes zu bilden und zu formen. Das kommende Geschlecht muß ein Hortes und tüchtiges Geschlecht sein. Unseren Nachbarvölkern, die mit irdischen Gütern (Rohprodukten) beglückt sind, worin wir arm sind, müssen wir, um einen Ausgleich in der Weltwirtschaft herzustellen, das Leistungsprinzip gegenüberstellen. Das setzt vor­aus, daß wir nur die besten Handwerkergesellen als spätere Meister und Betriebsführer auslesen und auf die Wanderschaft schicken, damit sie sich in ihrem Beruf vollkommen ausbilden können.

Wenn wir nun an die Betriebsführer und Meister des Handwerks appellieren, daß auch sie dazu bei­tragen sollen und ihre tüchtigsten Gesellen dazu an- spornen, auf die Wanderschaft zu gehen, so wird ihnen auch dadurch gewährleistet, daß ihnen als Ersatz ein tüchtiger Geselle im Austausch zur Ver­fügung gestellt wird.

Die Obermeister und Meister des Handwerks werden gebeten, schnellstens noch geeignete tüchtige Gesellen für die Wanderschaft der Kreisbetriebs­gemeinschaft 18 Handwerk namhaft zu machen.

Abiturienten und Arbeitsdienst.

Alle Abiturienten mit Studienabsicht in Hessen- Nassau, Saar-Pfalz, Hessen-Süd und Hessen-Nord, die aus Krankheitsgründen nicht in den Arbeits­dienst eingezogen werden konnten, haben sich unter Angabe des Grundes ihrer Untauglichkeit bis zum 20. März 1936 bei dem Amt für Arbeitsdienst der

Pfund 18 bis 35 Pf., Zwetschenhonig 45, junge Hähne 90 Pf. bis 1 Mk., Blumenkohl, das Stuck 25 bis 50 Pf., Salat 25 bis 30, Endimen 10 bis 25, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 20, Sellerie 10 bis 40, Radieschen, das Bund 15 Pf.

*

** Krankenkassenauskünfte übe r öumige Unternehmer. Der Reichsarbelts- minifter hat sich in einem an hie für die Aufsicht der Krankenkasse zuständigen Behörden gerichteten Erlaß entsprechend einem Wunsch des Reichsstandes des deutschen Handwerks damit einverstanden er­klärt, daß die Krankenkassen den Handwerkskam­mern und Innungen auf Anfrage Auskünfte über das Vorhandensein und die Höhe von Beitrags­rückständen einzelner Unternehmer erteilen, sofern die Innungen oder Handwerkskammern diese Aus­künfte anfordern, um Bescheinigungen ausstellen zu können, daß der betreffende Unternehmer nicht mit Beiträgen zur Sozialversicherung im Rückstand ist. Danach sind die Innungen und Handwerkskammern nunmehr in der Lage, die von ihnen geforderten Bescheinigungen, daß ein Unternehmer seinen so­zialen Verpflichtungen in vollem Umfange nachge­kommen sei, zu erteilen. ,.. .

** B e i der Arbeit verunglückt. Boi seiner Arbeit im Gießener Bahnhof verunglückte der Bahnarbeiter Lenz aus Klein-Linden dadurch, daß er beim Reinigen eines Waggons stürzte. Der bedauernswerte Mann mußte mit einer Gehirn­erschütterung der Klinik zugeführt werden.

Schöffengericht Gießen.

Wegen Unterschlagung und Untreue wurde der G. W. aus Frischborn zu 4 Monaten Ge­fängnis und 200 Mark Geldstrafe verurteilt.

Der Fr. und der K. G. aus Mockstadt hatten sich wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt zu verantworten. Die Angeklagten befanden sich mit ihren Rädern in größerer Gesellschaft. Eine Person fuhr ohne Laterne. Bei der deswegen erfolgten Feststellung der Personalien durch zwei Genbar- meriebeamte griffen beide Angeklagten die Be­amten tätlich an. Das Gericht verurteilte den F. G. zu zehn Tagen Gefängnis, den K G. zu 80 Mark Geldstrafe, eventuell 8 Tagen Ge­fängnis.

Sodann befaßte sich das Gericht mit dem K. Oe. aus dem Dorfe I. und dem Paul Bach aus Frank­furt wegen Betrugs und Urkundenfälschung. Oe. verkaufte im vorigen Jahre an einen Zeugen einen Opelwagen und sicherte dem Käufer zu, der Wagen habe erst ganz geringe Kilometerzahlen hinter sich und sei im Frühjahr 1935 erst zugelassen worden. In Wirklichkeit handelte es sich um einen schon er­heblich abgenutzten Wagen. Die Bescheinigung über die Zulassung des Wagens wurde unter Angabe eines falschen Datums von Bach gefälscht und von Oe. dem Käufer ausgehändigt. Bei Bach handelt es sich um einen rückfälligen Betrüger. Das Gericht erkannte daher gegen Bach auf 1 Jahr Zucht- haus und 300 Mark Geldstrafe, Oe. erhielt sechs Monate Gefängnis. Gegen den Angeklagten Bach wurde Haftbefehl erlassen, da er sich vor der Urteilsverkündung aus dem Sitzungssaale ent­fernte und in einem Kraftwagen die Flucht ergriff.

Wegen Zuwiderhandlung gegen das Umsatzsteuer­gesetz wurde der H. P. aus Stuttgart zu 1100

1 Mark Geldstrafe verurteilt.

Mittwoch ist der Fischtag für den Gau Hessen-Nassau. Mittwoch kommt Fisch auf jeden Tisch; zum Mittwoch wird der Gau Hessen- Nassau besonders reich mit frischen Fischen beliefert. Stempelabgabe für Automaten, Musik­

werke und Radioapparate.

Die Polizeidirektion Gießen macht darauf auf­merksam, daß alle Personen, die in Bahnhöfen, öffentlichen Wirtschaften, oder an anderen öffent­lichen Orten und Plätzen Verkaufs- oder Wiegeauto­maten, Kraftmesser und sonstige Automaten, die zur Unterhaltung des Publikums dienen, aufstellen wollen, dies zuvor dem Kreisamt Gießen anzu­melden und die vorgeschriebene Stempelgebühr zu entrichten haben. Diese Regelung erstreckt sich auch auf die in Gaststätten usw. auf gestellten Radio­apparate, Klaviere und Musikwerke. Klaviere, die ausschließlich zu Vereinszwecken benutzt wer­den, sind stempelfrei. Sie müffen jedoch durch Auf­schrift oder durch einen an gut sichtbarer Stelle angebrachten HinweisBenutzung nur dem Ver­ein ......zu Dereinszwecken gestattet" versehen fein.

In Zeiten der Nichtbenutzung durch den Verein müssen die Klaviere geschlossen fein.

Die Abmeldung von Automaten, Musikwerken und Radioapparaten kann nur bis 31. März jeden Jahres bei dem Kreisamt erfolgen. Wer dies un­terläßt, ist zur Entrichtung Der Abgabe für das kommende Rechnungsjahr 1. April bis 31. März verpflichtet.

Die Polizeibeamten sind angewiesen, auf Beach­tung dieser Vorschriften genauestens zu achten.

Arbettskameraden und -kameradiunen.

Wer hat Lust, sich an einem Volkstanzkreis zu beteiligen? Wir wollen mit dem Volkstanz altes Volksgut erhalten und pflegen. Auf unseren Wan­derungen in Gottes freier Natur wollen wir die Gelegenheit wahrnehmen, bei fröhlichem Spiel und Lied auch den Volkstanz zu pflegen. Wir bitten zunächst Meldungen an die Kreisdienststelle, Schan­zenstraße 18, zu richten.

Eine wichtige Neuerung beiKraft durch Freude".

Im kommenden Sommer werden die Einrichtun­gen, die die deutsche Arbeitsfront durch die NS.-Ge- meinschaftKraft durch Freude" zur Ausgestaltung der Urlaubszeit geschaffen hat, eine weitere Berei­cherung durch sogenannte KdF. - Sportlager erfahren. In den schönsten Gegenden, in Berg und Wald werden aufs beste eingerichtete Hütten und Heime den Arbeitsmenschen zur Ruhe und Erholung einladen. Die Sonne wird ihr übriges dazutun. In Gemeinschaft ihrer Kameraden werden sie die Um­gebung durchwandern, werden fingen und musizieren.

Daneben wird ihnen Gelegenheit gegeben wer- den, sich unter der Leitung von Turn-, Sport- und Gymnastiklehrern bei fröhlichem Sport und Spiel nach Herzenslust auszutummeln. Gymnastik, Schwimmen, Tennis, Ballspielen, Fechten und wo­möglich Rudern und Segeln werden Körper und Seele auslockern und wirkliche Erholung bieten. Jeder Sport, der nur irgend möglich ist, wird be­trieben werden, und es ist möglich, daß der eine ober andere auch das Deutsche Turn- und Sport­abzeichen erwerben kann. Dabei wird es so zwang­los wie nur irgend möglich zugehen und die Kosten werden, wie immer beiKraft durch Freude", äußerst niedrig sein. Nähere Mitteilungen werden in Kürze herausgegeben werden.

SportamtKraft durch Freude".

Heule folgende Kurse:

Fröhl. Gymnastik u. Spiele, Frauen: Von 20 bis 21 und von 21 bis 22 Uhr, Lyzeum, Dammstraße.

Reiten: Don 21 bis 22 Uhr, Universitäts- Reitinstitut, Brandplatz.

gung zu dienen.

Im Zusammenwirken mit dem Spielmannszug brachte dann das Jungvolk einen, durch die Zusam­menfügung von Liedoerfen und Sprechweifen und von einem bestimmten, frischen Rhythmus getrage­nen Sprechchor zum Vortrag. Daraus klang das Wissen um die Not des Volkes, sie lösten die Wei­sen vom sturmbereiten, jungen Volke ab, um über den zum Ausdruck gebrachten Glauben an die eigene Kraft, die Siegeszuversicht und die Erkennt­nis der Schicksals- und Volksgemeinschaft m einem eindrucksvollen Gedenken für die für die Freiheit des neuen Deutschland gefallenen Hitlerjungen aus­zuklingen. In diesem Augenblick senkten sich die Fahnen, die hellen Knabenstimmen der Schar wur­den durch den dumpfen Trommelwirbel übertönt und laut und vernehmbar nannte der Sprecher die Namen der Hitlerjungen, die für die Freiheit und das Volk ihr junges Leden geopfert haben. Ein Marsch des Spielmannszuges leitete dann über zu dem Vortrag des

Gauredners Bullmann

überDie Reichstagswahl". Mit einem Hinweis auf die mit großer Hingabe für ihre Darbietungen erfüllten Pimpfe sprach der Redner den Wunsch aus, daß alle Parteigenossen so von ihrer Verpflich­tung gegenüber dem Führer erfüllt fein möchten. Der Redner schilderte dann die Bedeutung des Augenblickes, da wir endlich vollkommen frei sind und das Rheinland zu normalen Verhältnissen zu­rückgeführt wurde, und er erläuterte ausführlich, wie dies nur dadurch möglich wurde, daß der Füh­rer allein bestimmt. Nun ist es am Volke, sich darüber zu freuen, daß es auch mithelfen, mitkämpfen darf! Wie der Führer sich alles selbst errungen und nur durch immerwährenden Kampf Deutschland erkämpft hat, so muß jeder einzelne mithelfen, dem Volke den ihm gebührenden Platz zu erobern.

Jehl find wir wieder ein freies, bündnisfähiges Volk unter den anderen Volkern, nun gilt es, diesen anderen Völkern mit klarer Vernunft zu helfen. Die Welt soll wissen, daß, wenn der Führer spricht, das deutsche Volk spricht, und daß wir darum tun, was der Führer will.

Aundfunkproaramm.

Freitag, 13. März.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7) Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9.30: Dom Schaffen Freiburger KoM' poniften. 10.15: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittags- konzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk), 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Aller­lei von zwei bis drei. 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Olympisches Dorf 1936". Ein Dorbericht von Heinz Müller. 15.30: Das aktuelle Buch. 15.45:In der Sprechstunde". Eine Funkfzene von Walter Gott­fried Klucke. 16: Tanz- und Ballettmusik. 17.30: Finden Sie das schön? Eine nachdenkliche Hörfolge- 18: Musik zum Feierabend. 19.45: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Reichsentscheidung im Tanzkapellenwettbewerb. 1 dir 2: Nachtkonzert.

Samstag, 14. März:

6 Uhr Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30:, Fröhlich klingt's zur Morgenstunde. In der Pause- 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.45: Auf ZUNi- Staatsjugendtag HI.-Sport. 10.15: Schulfunk- 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Sendepause. 11-45 Sozialdienst. 12: Buntes Wochenende. 13: Nachrich­ten, auch aus dem Sendebezirk. Schneeberichi- 13.15: Buntes Wochenende. 14: Nachrichten. 1410- Allerlei von zwei bis drei. 15: Wirtschaftsbericht- 15.15: HI. Funk. 16: Der frohe Samstagnachmitta- des Reichsfenders Köln. 18: Perlen im ObenwaÜ- Funkfolge um eine unbekannte Merkwürdigkeil. 18.20: Zeitfunk. 19: Unterhaltungskonzert. 19-55: Ruf der Jugend. 20: Nachrichten. 20.10:Dik große Sünderin" Operette in drei Akten. 22: Nach­richten- 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.45: Und morgen ist Sonntag ... 24 bis 2: Nach'' musik.

An alle Orks- und Vekriebswanderwarke, sowie Orkswarie.

Für die Ortsgruppen Gießen-Ost, -Süd, -Nord und -Mitte, für Klein-Linden, Großen-Linden, Leihgestern, Watzenborn-Steinberg, Hausen, Gar­benteich, Lich und Annerod wird am Sonntag, 15. März, eine

Sternwanderung nach dem Schiffenberg veranstaltet. Wir erwarten rege Beteiligung. Die Wanderungen sind so durchzuführen, daß bis 14 Uhr alles auf dem Schiffenberg ist. Meldung hat an Kreiswanderwart Richter zu erfolgen. Wir wollen einen Kameradfchaftsnachmittag verleben.

Die Treffpunkte für Gießen werden noch an­gefetzt. Die Orts- und Ortswanderwarte treffen eigene Maßnahmen. Liederbücher und Musikinstru­mente sind mitzubringen.

Der Kreiswanderwart.

Unter Trommelwirbel des Spielmannszuges des Jungvolkes wurden am gestrigen Mittwochabend die Fahnen der PL.,., HI. und des Jung­volkes in den Saal des Caf6 Leib getragen, in dem die Ortsgruppe Gießen-Nord ihren Mitgliederappell und die erste Kundgebung für das erneute Bekennt­nis zum Führer abhielt.

Ortsgruppenleiter Thomas

nahm zunächst die Ausgabe von Mitgliedsbüchern, owie die Derpflichtung einiger neuer Parteige- noffen vor. Dabei richtete er einige ermahnende Worte an sie und verwies sie auf die Verpflich­tung als erste und vornehmste Aufgabe der Bewe-

An alle Teilnehmer der Reitkurf e! Durch den unregelmäßigen Besuch der Reitkurse besteht Veranlassung, daraus hinzuweisen, daß sämtkiche nachzuholenden Stunden bis spätestens 31. März nachgeholt sein müssen. Eine weitere Ver­günstigung kann nicht gestattet werden.

Mittwoch ist Fischtag.

gestrigen Mittwochabend seine gut besuchte Jahres­hauptversammlung imHessischen Hof" ab. In seinem Geschäftsbericht betonte der Vereinsführer, August Pascoe (Dutenhofen), daß die Einfüh­rung des Reichsjagdgesetzes für den Verein eine wesentliche Verkleinerung seines Aufgabengebietes erbracht habe. Neben der Pflege der Kameradschaft sei es heute nur noch die Arbeit für den deutschen Gebrauchshund, die im Mittelpunkt der Dereins- tätlgteit stehe. Diese Aufgabe fei allerdings noch so groß und so wichtig, daß sie volle Hingabe erfor­dere. Das Reichsiagdgesetz zwingt heute den Jagb- ausübungsberechtigten unter bestimmten Voraus­setzungen zur Haltung eines brauchbaren Hundes. Diesen Hund dem deutschen Jäger durch Zucht und Prüfung zu schaffen und den Jäger selbst anzuler­nen, wie er seinen vierbeinigen Waidgesellen zu führen habe, um wirklich gute Arbeit mit ihm zu leisten, sei die Aufgabe, die den Gebrauchshunde­vereinen von der Art desHubertus" erwachse. Um sie zu erfüllen, fanden eine Jugend- und eine ®e» brauchsprüfung statt. Ferner stellten sich erfahrene Abrichter und Führer in den Dienst der Sache, führten bei Lehroorführungen einzelne Abrichtungs­fächer vor und gaben dazu die notwendigen, aus der Natur des Hundes entspringenden technischen Erläuterungen. Ferner sprach der Vereinsführer im August vor allen Kreisjägermeistern und vielen Hegeringführern des Jagdgaues Oberheffen über denGebrauchshund". Der Kassenbericht ergab ein günstiges Bild, so daß auch für 1936 wieder zwei Prüfungen, eine Jugendprüfung am 18. April und eine Gebrauchsprüfung, angefetzt werden konnten. Dr. van Bentheim berichtete dann über die Tagung der Fachschaft Jagdgebrauchshundewesen in Berlin und über die dortigen wichtigen Be- schlüsse betr. Hundeprüfung, die vor allem den spur- sicheren und spurlauten Hund fördern wollen. Ab­schließend sprach Studienrat Hölzel in einem Bericht über ein Buch über die Führung des Waldgebrauchshundes" über die (Einarbeitung und Führung dieses Hundes mit seinen vielseitigen Aufgaben. An den Bericht schloß sich eine ein­gehende Aussprache und ein Erfahrungsaus­tausch an.

Gießener Dochenmarkkpreise.

* Gießen, 12. März. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,55 Mk., Landbutter 1,42, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 11, Klasse A 10^, Klasse B 10, Klasse C 9%, Klasse D 9, ungezeichnete 8, Enten­eier 9, Wirsing, das Pfund (gelb) 12 bis 15, (grün) 20 bis 25, Weißkraut 12 bis 15, Rotkraut 15 bis 18, Gelbe Rüben 10 bis 15, Rote Rüben 10, Spinat 18 bis 20, Grünkohl 15 bis 20, Rosenkohl 25 bis 40, Feldsalat 70 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 35 bis 40 Pf., Zwiebeln 15 bis 18, Meerrettich 30 bis 70, Schwarz­wurzeln 25 bis 40, Kartoffeln 4 bis 4%, 10 Pfund 43 Pf., der Zentner 3,50 bis 3,70 Mk., Aepfel, das

Der Eintopffonntag war ein Ausdruck für Opferbereitfchaft des gefaulten deutschen Volkes, das sich ausnahmslos an diesem Tage zu einem gemein­samen Eintopfessen zusammenfand. Eine solche Tisch-

gemeinschaft eines ganzen Volkes hatte die Welt bis dahin nie gesehen; sie war ein einmaliges erheben­des Erlebnis.

Der letzte Eintopfsonntag ist vergangen. Vielen Volksgenossen konnte die Spende eine Linderung der Not bringen. Aber der Not aller Volksteile ist damit noch nicht gesteuert. Gerade in den Monaten März und April hat der deutsche Hochsee- und Küstenfischer einen schweren Kampf zu bestehen mit den (Elemen­ten, um ihnen ein Nahrungsmittel abzuringen, das ihm Arbeit und Brot bringt.

Wenn der Fischer nicht den genügenden Absatz inbet, wenn er feine Ware, die er unter Einsatz eines Lebens erarbeitete, nicht absetzen kann, bann ehlt ihm jebe Lebensmöglichkeit. Es genügt nicht, ) ber Fischer Absatzmöglichkeiten in ben Küsten­gebieten finbet. Das ganze Binnenlanb, auch ber toüben Deutschland, muß helfen.

Heute kann ber Fischverbrauch im Binnenlanb nicht mehr unter ben schlechten Transportverhält­nissen leiben. Bis in bas letzte Dorf eines jeben Gaues wirb ber Fisch in vollkommen frischem Zu- ftanb geliefert. Allerbings muß ber Kaufmann, ber ben Fisch bestellt, auch bie Gewißheit haben, baß er Abnehmer finbet, baß nicht veraltete Vorurteile ben Lanb- ober Stadtbewohner am Kauf hinbern. Der Fisch ist ein sehr gefunbes Nahrungsmittel, unb wenn er sich einmal ben Küchenzettel erobert hat, finbet er schnell viele Freunbe.

Jeber Gau hat einen Fischtag in ber Woche, an bem sich alle Volksgenossen bes Gaues gemeinsam einsetzen für ben Fischer, nicht anbers als am (Ein- ropfsonntag. Dieser Fischtag wirb eingeführt unab­hängig von bem vielleicht schon ortsüblichen Fisch­tag, z.B. dem Frettag in katholischen Gegenben.

Am 29. März wird eine neue nationale Welle über das deutsche Volk hinweagehen, und die ganze Welt wird erleben, daß das Volk dem Führer zu- jubelt und eindeutig zum Beweis bringt, daß Führerund Volk eins sind und daß das Volk sich des großen Augenblicks, ber über die Entwick­lung der Zukunft entscheidet, voll und ganz be­wußt ist.

Dir vertrauen blindlings dem Führer. Durch seine letzte Tat hat er erst wieder bewiesen, wie weitschauend und überraschend sicher er den besten Augenblick für die Abänderung bestehen- der Mängel zu finden versteht.

Bis 1933, so führte der Redner u. a. weiter aus, waren wir das Werkzeug dunkler Männer. Jetzt spricht der Führer zum Volk, und dieses ist be­geistert, wo und wann es ihn auch hört. Jetzt haben wir eine Regierung, die ebenso geschlossen hinter bem Führer steht, wie bas Volk. Deutschlanb wirb sich burchsetzen, weil es einig im Hanbeln unb Wollen ist. Wir waren bisher eine Kolonie unter frembem Einfluß, jetzt hat bas Blut über bie Waffen gesiegt, unb wenn wir unserem Führer folgen, bann folgt ihm heute Deutschlanb unb, um mit ben Worten bes (Bauleiters zu spre­chen,... morgen die ganze Welt, weil sie nicht anders kann!"

Das ist schon an der Wirtschaft ersichtlich. Ueberatt herrscht in dieser Hinsicht in der Welt Unordnung, auf der einen Seite werden Lebensrnittel vernichtet und auf der anderen Seite hungern Menschen, das Gold ist zusammengeballt und doch herrscht Ar­beitslosigkeit. Wir sind jetzt so weit, daß die Welt sich für Moskau oder für München zu entschei­den hat, und es sieht so aus, daß sehr viele sich lieber nach München wenden.

Der Führer kann mit seinen praktischen Ersah- rungen und seiner Idee der Welt helfen, und er will das gerne tun.

Alles was der Führer perönlich feinem Volke an Opfern und Entbehrungen bargebracht hat, soll ihm dankbar am 29. Mürz vergolten werden, in­dem kein Deutscher an der Wahlurne fehlt unb jeber, ganz gleich wer er auch sei, tat­kräftig mithilft am Zustanbekommen eines übermältigenben Bekenntnisses zum Führer.

Die Welt soll erleben, daß das deutsche Volk einmütig und begeistert für seinen Führer kämpft und damit für Deutschland und dm

Frieden in der Welt.

Die Rede würbe häufig von starkem Beifall der Versammlung unterbrochen und am Schlüsse erneut mit stürmischem Beifall unterstrichen.

Die Versammlung wurde sodann mit dem begei­sterten Treuegruß an den Führer geschlossen.

6el,rr*fN: 10 8°«fe6un8.

Ait?.', ,0 üb

K

h "Lvr« n 1 e 1 te-är Xtatei, "nti &

ta

d e,

«Ä1 der A. fth ,he lie Q»aie7'e[|

runfl t »och

ÄÄ -sKö esy

i-s»;

V 4 fi

finfcn8W 5m Feld streben ierVnfA* £uit. W.6« H jeunernö 16" hl . " L «eise nach i*)re

veißgestreisten Kleid einer unserer Älmiti allein auf weiter N gelegt, schaut er sich singend m6P.tr Archer schraubt. 6« Inchen abhebend er gleich das Lied ei' lerche (Alauda ai nach singt die heil die Feldlerche. Der' e mehrer »dachtet, noch nicht zu nen auch in unserer E dies zweifellos de lerche bewohnten lieh in der Morgei nehmen, häufig fi Nachten, in welch Heide oder in be Eindruck macht. D Wirkung des nach müt des einsamen Wege begleitet.

Auf dem im he rem Weg liegende befindliches llnkra purrote Taub die auf den ftultu dem Slpfelbaum eil Luf/ard (Bu/eo ferm Naherkommen Hase hoppelt in de sainern Tempo über dem Lampe ang Gesicht kommenden Nahe der Stadt ui sie wohl schon nabende Osterfest

3n dem lichte emgesprengtem Ui fiel, Weißdorn us '""der des nahen! wern die Weiden, j b^ches. deren Käl pudern Einzelne' ^sche Triebe entc 8el raut (Merc JttWit in neuen 1

Äfi unb b^j