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An Bietern deutschen Vorbild mag die Welt sich ein Beispiel nehmen. Gewiß ist der Nationalsozialismus keine Exportware, und seine Methoden sollen anderen Völkern nicht ausgeredet, geschweige ausgezwungen werden. Trotzdem kann er belehrend wirken, trotzdem mag seine Ver- sahrensart andere Völker aneisern, ein Gleiches zu tun und sich damit oor schwersten Krisen zu retten. Mögen sie so handeln, ehe es zu spät ist; denn Gefahr ist überall im Verzüge.

Wir aber als deutsche Nationalsozialisten sind stolz darauf, diese Aufgabe schon gelöst zu haben, sie gelöst zu haben für Deutschland, aber auch für Europa Adolf tiitler ist als Führer dieses deutschen Kampfes gleicherweise zum besten Europäer geworden. Er hat diesem gequäl­ten Erdteil einen Weg zur Ueberwindung seiner drohendsten Krise gezeigt und damit den Völkern Europas Gelegenheit gegeben, daran zu lernen und danach sich auszurichten. Denn der rote Kulturfeind steht in allen Ländern. Ueberall ist die Welt ge­

fährdet. Darum darf es kein Zaudern mehr geben. Wir müssen gewappnet sein, um ihm in der ent­scheidenden Stunde entgegentreten zu können.

Der rote Osten droht, aber der Führer steht auf der Wacht. Deutschland als Vorposten der europäi­schen Kultur ist bereit und entschlossen, diese Ge­fahr mit allen Mitteln von den Grenzen seines Landes abzuwehren.

Wir haben die bolschewistische Pest in Deutsch­land ausgebrannt. Es ist bei uns nichts mehr davon übriggeblieben. Sie wird auch keine Gelegenheit mehr finden, irgendwie und irgendwann noch ein­mal hochzukommen. Die letzten Funken dieses schwe­lenden Feuers sind ausgetreten. Die ehemaligen Führer und Initiatoren dieser Pest in Deutschland sind entweder über die Grenze gegangen oder in sicheres Gewahrsam genommen, ihre ehemaligen Mitläufer und Anhänger aber haben größtenteils längst Aufnahme gefunden in der neuen großen deutschen Volksgemeinschaft.

Der rote Offen droht, aber der Wrer ffeht ans der Wacht.

wo von Moskau aus der versuch unternom­men werden sollte, den Bolschewismus bei uns im Lande wieder in Gang zu sehen, wird die­sem Versuch mit einer Rücksichtslosigkeit, die selbst Moskau in Erstaunen sehen würde, ent­gegentreten werden. Es gibt niemanden und nichts, was uns dabei in den Arm fallen könnte. Das deutsche Volk will das und fordert das von uns. Es ist glücklich in seinem neuen inneren Frieden und keineswegs geneigt, ihn irgendwo und irgendwann oder durch irgend­wen stören zu lassen. Die Partei als die Trä­gerin des antibolschewistischen Kampfes wacht über die Sicherheit des Staates und schützt Volk und Ration im Innern, die Armee aber als die Verkörperung unseres nationalen und völkischen Widerstands- und Verteidigungswillens schützt Deutschland an seinen Grenzen. Das sind die Bollwerke unserer Sicherheit, die Säulen von Volk und Staat. Die Ration kann sich geborgen fühlen unter ihrem starken Schuh.

Unterdes rüstet die rote Anarchie in Moskau mit fieberhaftem Eifer. Ihre Rüstungen sind aggressi­ven Charakters; denn jedes rote Regiment trägt den Willen zur Weltrevolution in sich. Jedes rote Flugzeug, jede rote Kanone wird gebaut mit dem Zweck, das Chaos durch Europa zu tragen.

Was andere Völker gegen diese Gefahr tun, das entzieht sich unserem Einfluß und unserer Ein­wirkung. Wir können sie nicht bestimmen, das Ver­nünftige und Zweckmäßige vorzubereiten. Was w i r aber tun, das wird nicht entschieden durch eine eitle und fahrlässige Rücksichtnahme auf den Völkerbund oder auf mebt oder weniger kurzsichtige Snmpathien in anderen Ländern für die Sowjetidee oder durch verschwommene und substantiierte Kollektivitätsver­suche, die Europa in ein Netz unübersichtlicher Ver­

strickungen fesseln. Was wir tun, das wird bestimmt durch unsere Pflicht und unser verantwortliches Ge­wissen Deutschland und Europa gegenüber.

Der rote Kreml hat durch Ausweitung der Dienst­pflicht die Effektivstärke des bolschewistischen fyeeres wesentlich verbreitert. Der Führer ist ihm die Ant­wort nicht schuldig geblieben. Durch Einführung der zweijährigen Dienstzeit hat er Deutschland die Sicher­heit zurückgegeben, die notwendig ist, um uns vor der roten Anarchie zu beschützen.

Wenn andere Staaten und Regierungen leicht­sinnig die Gefahr, die von Moskau droht, zu baga­tellisieren versuchen, wir lassen uns nicht irreführen, für uns ist das, was die Moskauer Juden sagen, unerheblich, für uns ist entscheidend, was sie tun. Wir haben sie durchschaut und handeln ihnen gegen­über mit entschlossener Präzision und Konsequenz, Zug um Zug, Schlag um Schlag.

Das deutsche Volk aber kann nun wieder be­ruhigt und in Frieden seiner Arbeit nachgehen. Das Reich ist gesichert und geschützt; der rote Ansturm aus dem Offen wird an den Wällen des Rationalfozialismus abprallen, lieber der Ration aber sieht der Führer als der getreue Ekkehard seines Volkes, bewährt in Rot und Gefahr, getrieben nur von dem einen fanati­schen Willen, Deutschland wieder stolz, reich und glücklich zu machen. Die Partei wacht über unsere Sicherheit im Innern, die Armee über unsere Sicherheit an den Grenzen. Beide aber gehorchen freudig und entschlossen dem Befehl des einen Wannes, der vor uns steht als der Vorposten seines eigenen Volkes und der Vordermann eines besseren, wahr- hastigeren, edleren und glücklicheren Europa.

Die AusstellungDas politische Deutschland".

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Im Germanischen Museum wurde die AusstellungDas politische Deutschland eröffnet, die einen Ge« samtüberblick über das Werden des deutschen Volkes zur Nation gibt. Man sieht auf unserem Bud den Stellvertreter des Führers Rudolf tieß, Reichskriegsminister Generalfeldmarschall von Blomberg, Reichsfinanzminister Graf von Schwerin-Krosigk, Reichsleiter Alfred Rosenberg (dahtnter) bei der Besichtigung der Ausstellung. (Presse-Bild-Zentrale-M.)

Kunst und Wissenschaft.

Staatsrat liefjen

mit der Leitung der Staatsoper beauftragt

Ministerpräsident Generaloberst Göring hat als oberster Lhef der preußischen Staatstheater die Operndirektion an der Staatsoper Berlin aufgehoben und den Generalintendanten Staatsrat Ti elfen mit der Leitung der Staafsoper beauftragt.

Staatliches Forschungsinstitut für Metallchemie in Marburg.

Die Universität Marburg hat eine wertvolle Bereicherung durch ein staatliches Forschungs- i n ft i tu t für Metallchemie erfahren, das in dem von der Universität hierfür zur Verfügung ge­stellten Hause eingerichtet wurde. Das neue Institut, das die Aufgabe hat, die Chemie der Metalle zu för­dern und zu vertiefen, wurde dieser Tage eröffnet.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeorl Frankfurt

Das skandinavische Hochdruckgebiet hat sich weiter verstärkt und südwärts verlagert, so daß es die Wit­terung Deutschlands vollkommen beherrscht. Bei ab­steigender Luftbewegung hat sich daher allgemeine

Aufheiterung durchgesetzt, die nur örtlich und vor- übergehend durch Nebelbildung gestört wird. Der herbstliche Schönwettercharakter bleibt vorerst er- halten.

Aussichten für Samstag: Abgesehen von Nebelbildung, heiter und trocken, tagsüber warm, nachts frisch, östliche Winde.

Aussichten für Sonntag: Fortdauer des herbstlichen Schönwettercharakters.

Lufttemperaturen am 10. September: mittags 19,7 Grad Celsius, abends 10,2 Grad; am 11. September: morgens 7,3 Grad. Maximum 20 Grad, Minimum heute nacht 5,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 10. September: abends 16,9 Grad; am 11. September: morgens 11,6 Grad. Sonnenschein­dauer 7,1 Stunden. _________________________

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VIII. 36: 9350. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Gewlnnauszug

5. Klasie 47. Preußisch-Süddeutsche (273. Preuß.) Klassen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten

29. Ziehungstag 10. September 1936

In der heutigen Ziehung wurden Gewinne über 150 RM gezogen

2 Gewinne zu 20000 RM. 15005

2 Gewinne zu 10000 RM. 392927

6 Gewinne zu 5000 RM. 48717 8Q073 304530 4 Gewinne zu 3000 RM. 186141 209315

18 Gewinne zu 2000 RM. 4229 26859 87958

176220 288901 316276 325194 326066 329483

72 Gewinne zu 1000 RM. 2812 7268 15374 23207 43808 55332 57249 68495 73827 99885 102922 121596 173947 174768 183509 187610 205431

208604 225041 227213 244237 246714 253763

267200 298806 310088 311862 320533 328586

333083 343999 361736 367750 368723 380396

381207

86 Gewinne zu 500 RM. 6483 7132 13740 14951 21637 24252 43990 55860 59984 69550 100660 104929 105719 114627 123255 132313 136061

139892 164215 171073 188045 188566 204490

206460 212230 214098 236199 240847 256460

256841 261265 285960 297466 310917 311040

315904 316682 345363 348041 364083 377170

380374 387405

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29482 30350 34801 35510 38057 40345 4435

47782 48861 50819 53486 54007 58289 5953

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Karl Tillack, Rentner. Langenhagen üb. Eutin, den 18.1.1936.

Die neue Saison beginnt!

Gichtosint-Tabletten sehr gute Wirkung hatten. Ich litt bereits ein ganzes Jahr an Gicht, hab' oft keine Hand und Fuß mehr rühren können, und alles half nichts. Bin 66 Jahre alt, und bereits die erste Sendung Gich- tosint brachte mir gleich Linderung. Sage Ihnen meinen besten Dank und werde Sie jedem Leidensgefährten empfehlen. Ww. Marg. Singvogel. Bln.-Niederschönhausen, Zollbrückerstr. 5, den 9.1.1936.

Ich kann Ihnen heute freudig mitteilen, daß mir Hhre Gichtosint- Tabletten schon bei der ersten Sendung, trotz meiner 71 Jahre, gut geholfen haben. Die zweite Sendung habe ich als Nachkur verwendet und bin jetzt vollkommen ohne Schmerzen. Ich sage Ihnen meinen herz­lichsten Dank, auch werde ich allen Freunden und Verwandten Gichtosint

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Wer diese Plagegeister nur vom Hörensagen kennt; kann froh sein! Wer sie aber aus eigener Erfahrung kennt, wird sich freuen, ein alt­bewährtes Mittel zu wissen, das schon vielen Tausenden von Leidenden geholfen hat. 5606V

Ich empefhle Ihnen solch ein erprobtes Mittel, und Sie sollen es selbst versuchen, ohne daß es Sie etwas kostet; aber ehe ich Ihnen mehr sage, lesen Sie die folgenden Briefe:

Geislingen üb. Bopfingen (Württbg.), d. 12. Januar 1936.

Ich kann Ihnen zu meiner größten Freude mitteilen, daß Ihre

in geiahten Bogen, In Seltsam unö gebunden BrliölWRustem,SAtitkaSe7,zerurul2251

3 Monaten im Knie und Schultergelenken hatte, nach dem Gebrauch von ca. 160 Gichtosint-Tabletten vollständig befreit bin. Ich sage Ihnen meinen besten Dank. Hermann Gradert, Bauer.

Solche Briefe besitze ich über 17 000 (notariell beglaubigt), und nun hören Sie weiter:

Gicht und Rheumatismus können von innen heraus kuriert werden durch Entgiftung des Blutes. Dieses ist verunreinigt durch zurück­gebliebene Harnsäure Salze, und diese müssen heraus.

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